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Mit Tachyonen und Gold-Chip gegen Handystrahlen...

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Guest

Mon Apr 06, 2020 6:45 pm   



Am Montag, 6. April 2020 17:56:18 UTC+2 schrieb Marte Schwarz:
Quote:
Hi Horst,
....
Schaltnetzteile haben keine Probleme mit Rechteck.

Diese These halte ich für sehr gewagt. Bei einer Rechteckspannung legst
Du den Kondensator über die Diode immer ungebremst gleich an die
Maxiamelspannung, die dann auch noch 10 ms stehen bleiben darf. Diese
Belastung des Eingangsstoßstromes kann durchaus zu viel sein für die
Gleichrichterdioden. Eine PFC-Drossel vor dem Gleichrichter kann da sehr
hilfreich sein.

Die Gleichspannung am
Ladeelko sollte aber keinesfalls über =325_V sein. Halbleiter mögen
keine Überspannungen.

Bei der Rechteckspannung erwarte ich bei gleicher Effektivspannung hier
eher laue Probleme. Im Gegenteil: Wenn die Schaltung dahinter auf
Scheitelspannung ausgelegt ist, könnte es bei Rechteckspannung eher
ungemütlich wenig sein. Da die meisten modernen Schaltnetzteile aber auf
80 V bis 240 V ausgelegt sind, sollte sich an der Front kein
nennenswertes Problem auftun.

Zufälligerweise habe ich ein highend-Netzteil

Marte: Ohne konkrete Zahlen läßt sich gar nichts sagen.


Ich habe hier mal mit zwei Netzteilen getestet, wobei ich bei einem Test die Recheckspannung erst nach dem PC-Netzteil eingeschaltet habe, was vielleicht schlecht war. Müsste den Teil des Tests vielleicht dahingehend verbessert noch mal machen. Ich habe nur gelauscht und auf verdächtige Geräusche gehört.

https://youtu.be/MROd-mUOwF0

Beinahe hätte ich meinem PC drangehängt der ein 800 Watt be quiet Gold verbaut hat.

Manuel Reimer
Guest

Mon Apr 06, 2020 7:45 pm   



On 06.04.20 18:58, sl5softwarelab_at_gmail.com wrote:
Quote:
https://youtu.be/MROd-mUOwF0

Beinahe hätte ich meinem PC drangehängt der ein 800 Watt be quiet Gold verbaut hat.


Im Prinzip macht das so auch überhaupt garkeinen Sinn.

Zum Betreiben eines Schaltnetzteils an sowas wäre im Prinzip ein
effizienter DC/DC-Wandler deutlich besser. Wird auf Primärseite im
Netzteil sowieso auf DC gewandelt.

Wenn es denn unbedingt Akkubetrieb sein muss, dann hole dir eine PicoPSU
und hänge dein Power-Bank-Dingens da mit 12V DC dran.

Gruß

Manuel

Marcel Mueller
Guest

Mon Apr 06, 2020 11:45 pm   



Am 06.04.20 um 15:20 schrieb sl5softwarelab_at_gmail.com:
Quote:
Hallo ich habe als Quelle eine Rechteckspannung welche normale
Haushaltsgeräte beschädigt oder zerstört. Ich ha

Habe gelesen manche guten PC-Netzteile so eine rechteckspannung vertragen .


Betonung auf /manche/.

Es gibt da drei Dinge, die kritisch werden können.

1. dU/dt
Der steile Spannungsanstieg beim Rechteck kann den Spitzenstrom beim
Einschalten bzw. Anstecken über alle vernünftigen Grenzen erhöhen und
dabei die Grenzlastintegrale von Gleichrichter und Zwischenkreiselko
überschreiten. Dabei gehen die über kurz oder lange kaputt.

2. Crest-Faktor
Sinus hat einen Scheitelwertfaktor von gut 60%. Heißt die
gleichgerichtete Spannung liegt ca. 60% über der Nennspannung. Rechteck
hat 100%. Heißt bei gleicher Nennspannung ist die Zwischenkreisspannung
um knapp 40% niedriger. Da Schaltnetzteile auf die /Leistung/ regeln,
bedeutet das 40% höheren Strom in den Bauteilen.
Einige Spannungswandler erzeugen deshalb Rechteckimpulse, um wenigstens
diesen Parameter ungefähr gleich auszulegen.

3. PFC
Größeren Verbraucher müssen seit vielen Jahren eine Korrekturschaltung
haben, um die Oberwellen im Netz durch den Gleichrichter zu reduzieren.
Diese ist normalerweise auf Sinus ausgelegt, und versucht diesen etwas
auszuregeln. Es kann durchaus passieren, dass die bei anderen
Kurvenformen spinnt, weil beispielsweise die Regelung nicht hinterher kommt.


Quote:
Zufälligerweise habe ich ein highend-Netzteil mit 800 Watt welches
vermutlich nur mit 200 Watt Spitze ihr 40 Watt belastet wird. Habe ich
einmal gemessen.


Das ist per se schon blöde, weil so wenig beastete Netzteile viel zu
viel Strom ziehen. Bei mir konnte ich mal den Verbrauch eines Servers
nur durch Tausch gegen ein kleineres Netzteill um ca. 30% senken.


Quote:
da überlege ich natürlich ob es vielleicht eine gute Idee ihn sein
könnte die Rechteckspannung an diesem Netzteil zu verbrauchen.


Solche Experimente würde ich lassen, es sei denn, du wolltest das
Netzteil sowieso früher oder später wegwerfen. Auch wenn dir Punkt 2
aufgrund der niedrigen Last keine Probleme bereiten wird, bleiben
trotzdem noch 1 und 3.

Insgesamt sollte man sich heutzutage nicht mehr mit Rechteck
Spannungswandlern herumschlagen. Die Dinger sind wirklich nur für
ohmsche Lasten zu gebrauchen.


Marcel


Guest

Tue Apr 07, 2020 6:45 am   



Am Montag, 6. April 2020 19:56:53 UTC+2 schrieb Manuel Reimer:
Quote:
On 06.04.20 18:58, Se wrote:
https://youtu.be/MROd-mUOwF0


Hi Manuel:
Quote:
Beinahe hätte ich meinem PC drangehängt der ein 800 Watt be quiet Gold verbaut hat.

Im Prinzip macht das so auch überhaupt garkeinen Sinn.

Zum Betreiben eines Schaltnetzteils an sowas wäre im Prinzip ein
effizienter DC/DC-Wandler deutlich besser. Wird auf Primärseite im
Netzteil sowieso auf DC gewandelt.

Wenn es denn unbedingt Akkubetrieb sein muss, dann hole dir eine PicoPSU
und hänge dein Power-Bank-Dingens da mit 12V DC dran.


Interessant. Muss ich jetzt mal den Kontext ein bisschen vergrössern, weiter aussholen. Vorraus ging eigentlich die Motivation, das ich über Solarpenel am Fenster überraschen viel Strom speichern kann/konnte und den nicht so schnell verbrauchen kann/konnte. Für einen Spannungswandler mit schönen Sinus fehlt das Kleingeld (vielleicht ein gebraucht Gerät via Ebay in Monaten, habe alerts eingerichtet).
Den PC so umzubauen, dass er mit PicoPSU funktioniert ist mir a) zeitlich und b) finziell wohl ebenfalls zu aufwenid.
Die Kapazität des

BEAUDENS 166Wh Power Station
DC Input: 14.8V / 3A (45W) <== Solarpanel bis 3 h täglich.
AC Output: 230V/50Hz(150W) RECHHTECK
DC Outputs(2): 12V / 10A (100W Max)
USB Output(3): 1*QC 3.0(18W) , 2*Auto 5V / 2.4A

reicht nicht um den PC dauerhaft lang zu speisen und bei schlechtem Wetter habe ich sogar überhaupt keinen Ertrag.


Ich könnte mir noch Folgendes vorstellen:
- Den PC zusätzlich mit dem stabilen "Highscreen SSG-200G Netzteil 200W At Aux Molex Fdd" verwenden (das event. kaputt gehen darf) und daran Festplatten (nicht die System SDD) anzuschliesen (?). Im Worst-Case halt wieder zurückbauen.
Ob da Festplatten schaden nehmen könnten? Ich nehme an das Netzteil federt alles ab bis zu seinem eventuellen 'tod' (?).
- Das "Highscreen SSG-200G Netzteil 200W .." für Lüfter zu benutzen. Vielleicht im Sommer auch nett.



Gruß Se

Marte Schwarz
Guest

Tue Apr 07, 2020 10:45 am   



Hi Se,

Quote:
https://youtu.be/MROd-mUOwF0
Interessant. Muss ich jetzt mal den Kontext ein bisschen vergrössern, weiter aussholen. Vorraus ging eigentlich die Motivation, das ich über Solarpenel am Fenster überraschen viel Strom speichern kann/konnte und den nicht so schnell verbrauchen kann/konnte. Für einen Spannungswandler mit schönen Sinus fehlt das Kleingeld (vielleicht ein gebraucht Gerät via Ebay in Monaten, habe alerts eingerichtet).
BEAUDENS 166Wh Power Station


Na ja, das ist ja so schlimm nicht, weil da der Strom per se begrenzt
ist, also mach ich mir um die Gleichrichterdioden weniger Sorgen. Das
wird ggfs ein bisschen mehr Brummen, weil die Oberwellenanteile
deutlicher hörbar sind, aber ansonsten sehe ich da wenig Risiko.

Solange Deine Netzteile mit 110 V auch ohne Umschalten auskämen, mach
Dir auch keine Sorgen wegen höherer Ströme im Innern.

Quote:
- Den PC zusätzlich mit dem stabilen "Highscreen SSG-200G Netzteil 200W At Aux Molex Fdd" verwenden (das event. kaputt gehen darf) und daran Festplatten (nicht die System SDD) anzuschliesen (?). Im Worst-Case halt wieder zurückbauen.
Ob da Festplatten schaden nehmen könnten? Ich nehme an das Netzteil federt alles ab bis zu seinem eventuellen 'tod' (?).


Diese Hoffnung würde ich weniger teilen. Was das Netzteil im
Zweifelsfall mit ins Grab nimmt, weiß keiner. Mir ist einmal ein Rechner
wegen eines Netzteils abgeraucht. Da hat nichts überlebt, kein
RAM-Baustein, keine Festplatte und keine PCI-Karte. Wenn der im
Aushauchen seines weißen Rauchs die Ausgangsspannung durchgehen lässt,
dann ist alles dahinter futsch. Und wir wissen ja alle, dass Strom
weiser Rauch ist. Wenn der aus der Schaltung draußen ist, dann geht
nichts mehr.
Also den weißen Rauch gut dicht drin lassen ;-)

Marte

Manuel Reimer
Guest

Tue Apr 07, 2020 10:45 am   



On 07.04.20 07:13, sl5softwarelab_at_gmail.com wrote:
Quote:
Ich könnte mir noch Folgendes vorstellen:
[...]
- Das "Highscreen SSG-200G Netzteil 200W .." für Lüfter zu benutzen. Vielleicht im Sommer auch nett.


Quatsch...

Dein Power-Station-Dingens hat sowohl 12V als auch 5V als Ausgang. Daran
kannst du Lüfter auch ohne den schlechten Gesamtwirkungsgrad von
Wechselrichter mit nachgeschaltetem Netzteil betreiben. Oder hattest du
vor im Sommer mit der Energie im Akku zu heizen?

Sorry, aber der Thread scheint mir sehr in Richtung "Lösung sucht
Problem" zu gehen :P

Gruß

Manuel

Hanno Foest
Guest

Tue Apr 07, 2020 12:45 pm   



Am 07.04.20 um 11:30 schrieb Marte Schwarz:

Quote:
Diese Hoffnung würde ich weniger teilen. Was das Netzteil im
Zweifelsfall mit ins Grab nimmt, weiß keiner. Mir ist einmal ein Rechner
wegen eines Netzteils abgeraucht. Da hat nichts überlebt, kein
RAM-Baustein, keine Festplatte und keine PCI-Karte. Wenn der im
Aushauchen seines weißen Rauchs die Ausgangsspannung durchgehen lässt,
dann ist alles dahinter futsch.


Nachgucken ob nen Crowbar drin ist, ggf. nachrüsten?

Hanno

--
Nie irgendwas von Ulf Kutzner glauben, insbesondere Zitate immer im
Original und Kontext nachlesen. Er versucht, durch Zitatefälschung
Strohmann-Argumente zu konstruieren.

Holger
Guest

Tue Apr 07, 2020 3:45 pm   



Am 07.04.20 um 13:20 schrieb Hanno Foest:
Quote:
Am 07.04.20 um 11:30 schrieb Marte Schwarz:

Diese Hoffnung würde ich weniger teilen. Was das Netzteil im
Zweifelsfall mit ins Grab nimmt, weiß keiner. Mir ist einmal ein Rechner
wegen eines Netzteils abgeraucht. Da hat nichts überlebt, kein
RAM-Baustein, keine Festplatte und keine PCI-Karte. Wenn der im
Aushauchen seines weißen Rauchs die Ausgangsspannung durchgehen lässt,
dann ist alles dahinter futsch.

Nachgucken ob nen Crowbar drin ist, ggf. nachrüsten?


In Netzteilen für PCs sind keine Crowbars eingebaut. Zwar überwacht das
IC für den Schaltregler die Ausgänge mit 3.3 Volt, 5 Volt und 12 Volt
und schaltet auch ab, wenn diese Spannungen zu groß sind; aber ist das
IC defekt, kann man sich nicht darauf verlassen. Wenn man will und Platz
im Gehäuse findet, kann man sich einen Crowbar einbauen. Ich würde den
dann mit Thyristoren machen, um gleichzeitig alle Spannungen gegen Masse
kurzzuschließen, die dann auch kurzgeschlossen bleiben, solange der
Haltestrom der Thyristoren nicht unterschritten wird. Wenn das System
anspricht, PC ausschalten und das Netzteil tauschen, falls man findet,
das Ding ist nicht zu reparieren. Allerdings wird das nur selten der
Fall sein, wenn die Netzteile vernünftig gebaut sind. Wenn PC-Netzteile
sterben, oft nicht etwa wegen Überspannung, sondern haben zum Beispiel
gerne Kurzschlüsse zwischen den Bauteilen; das können Siebdrosseln sein,
die sich mit Drahtbrücken auf der Leiterplatte kurzschließen. Grund
dafür: Schlampiger Aufbau. Solche PC-Netzteile lassen sich häufig sogar
noch reparieren, wenn man will.

Holger

Andreas Oehler
Guest

Tue Apr 07, 2020 4:45 pm   



Mon, 6 Apr 2020 22:13:41 -0700 (PDT), sl5softwarelab_at_gmail.com:

Quote:
BEAUDENS 166Wh Power Station
DC Input: 14.8V / 3A (45W) <== Solarpanel bis 3 h tglich.
AC Output: 230V/50Hz(150W) RECHHTECK
DC Outputs(2): 12V / 10A (100W Max)
USB Output(3): 1*QC 3.0(18W) , 2*Auto 5V / 2.4A

reicht nicht um den PC dauerhaft lang zu speisen und bei schlechtem Wetter habe ich sogar berhaupt keinen Ertrag.


Das ist ja schon eher "gaga" 12 Volt verlustreich auf 230V zu wandeln und
dann verlustreich wieder auf (u.a.) 12 Volt runter. Zumal halt die
unsauber geformten 230V AC rger allerorts befrchten lassen, sofern man
nicht ganz schlichte Verbraucher wie altmodische Glhlampen oder
unempfindliche Motoren dranhngen will.

Ich habe seit ber 10 Jahren deshalb ein kleines 12V-Solar-Netz in der
Wohnung und achte bei der Anschaffung von elektrischem Klein-Gert darauf,
dass es sparsam ist und direkt an 12 Volt funktioniert. Da laufen eine
Fritzbox, diverses LED-Licht, verschiedene dezentrale Lfter (mit
Wrmerckgewinnung), ein kleiner PC (mit so etwas wie einer Pico-PSU) und
ein Notebook dran - zudem ein kleines "Hauswasserwerk".

Einen billigen Trapez-Wechselrichter habe ich auch - und dachte daran den
im Sommer irgendwie fr "berschu-Strom" zu nutzen, das ist aber zuviel
Gefrickel.

Andreas

Gerrit Heitsch
Guest

Tue Apr 07, 2020 4:45 pm   



On 4/7/20 4:37 PM, Holger wrote:
Quote:
Am 07.04.20 um 13:20 schrieb Hanno Foest:
Am 07.04.20 um 11:30 schrieb Marte Schwarz:

Diese Hoffnung würde ich weniger teilen. Was das Netzteil im
Zweifelsfall mit ins Grab nimmt, weiß keiner. Mir ist einmal ein Rechner
wegen eines Netzteils abgeraucht. Da hat nichts überlebt, kein
RAM-Baustein, keine Festplatte und keine PCI-Karte. Wenn der im
Aushauchen seines weißen Rauchs die Ausgangsspannung durchgehen lässt,
dann ist alles dahinter futsch.

Nachgucken ob nen Crowbar drin ist, ggf. nachrüsten?

In Netzteilen für PCs sind keine Crowbars eingebaut.


Im Netzteil (made in Germany) in meinem alten Amiga 2000 ist eine drin.
Das ist ein 200W-Netzteil. Die späteren Versionen 'made in Taiwan' usw.
haben keine mehr.


Zwar überwacht das
Quote:
IC für den Schaltregler die Ausgänge mit 3.3 Volt, 5 Volt und 12 Volt
und schaltet auch ab, wenn diese Spannungen zu groß sind; aber ist das
IC defekt, kann man sich nicht darauf verlassen. Wenn man will und Platz
im Gehäuse findet, kann man sich einen Crowbar einbauen. Ich würde den
dann mit Thyristoren machen, um gleichzeitig alle Spannungen gegen Masse
kurzzuschließen, die dann auch kurzgeschlossen bleiben, solange der
Haltestrom der Thyristoren nicht unterschritten wird.


Im typischen PC-Netzteil wird nur 1 Spannung geregelt, die anderen
folgen aus dem Windungsverhältnis des Trafos/Übertragers. Bei einem
Versagen des Reglers gehen also alle Spannungen hoch und damit reicht 1
Thyristor. Sobald der einen Ausgang kurzschliesst sind alle anderen auch
unten.

Falls man ein Netzteil hat mit mehr als einem Übertrager braucht man 1
Thyristor für jeden.


Quote:
Allerdings wird das nur selten der
Fall sein, wenn die Netzteile vernünftig gebaut sind. Wenn PC-Netzteile
sterben, oft nicht etwa wegen Überspannung, sondern haben zum Beispiel
gerne Kurzschlüsse zwischen den Bauteilen; das können Siebdrosseln sein,
die sich mit Drahtbrücken auf der Leiterplatte kurzschließen. Grund
dafür: Schlampiger Aufbau. Solche PC-Netzteile lassen sich häufig sogar
noch reparieren, wenn man will.


Elkos die zum Kurzschluss mutieren gibt es auch noch.

Gerrit

Hanno Foest
Guest

Tue Apr 07, 2020 4:45 pm   



Am 07.04.20 um 16:37 schrieb Holger:

Quote:
Nachgucken ob nen Crowbar drin ist, ggf. nachrüsten?

In Netzteilen für PCs sind keine Crowbars eingebaut.


http://www.dansdata.com/psus.htm

"Rail voltages can also change when something goes wrong with a PSU.
Sagging voltages can be annoying, but it can be much worse if the
voltage goes up. To prevent that, PSUs generally have a "crowbar"
circuit that monitors the 5V output and, if it goes higher than about
6.5 volts, shorts the PSU's input to blow its fuse [...]"

[...]
Quote:
Wenn PC-Netzteile
sterben, oft nicht etwa wegen Überspannung, sondern haben zum Beispiel
gerne Kurzschlüsse zwischen den Bauteilen;


Die letzten > 3 PC Netzteile, die ich repariert habe, hatten trockene
Sekundärelkos und sonst nichts weiter.

Hanno

--
Nie irgendwas von Ulf Kutzner glauben, insbesondere Zitate immer im
Original und Kontext nachlesen. Er versucht, durch Zitatefälschung
Strohmann-Argumente zu konstruieren.

Holger
Guest

Tue Apr 07, 2020 5:45 pm   



Am 07.04.20 um 17:44 schrieb Hanno Foest:
Quote:
Am 07.04.20 um 16:37 schrieb Holger:

Nachgucken ob nen Crowbar drin ist, ggf. nachrüsten?

In Netzteilen für PCs sind keine Crowbars eingebaut.

http://www.dansdata.com/psus.htm

"Rail voltages can also change when something goes wrong with a PSU.
Sagging voltages can be annoying, but it can be much worse if the
voltage goes up. To prevent that, PSUs generally have a "crowbar"
circuit that monitors the 5V output and, if it goes higher than about
6.5 volts, shorts the PSU's input to blow its fuse [...]"


In den Dingern aus Fernost, die ich bisher repariert habe, fanden sich
Chips wie der SDC2921, der die Spannungen überwachte und abschaltete,
wenn eine von denen entweder fehlte oder zu hoch war. Das ist keine
klassische Crowbar-Schaltung.
Quote:
Wenn PC-Netzteile
sterben, oft nicht etwa wegen Überspannung, sondern haben zum Beispiel
gerne Kurzschlüsse zwischen den Bauteilen;

Die letzten > 3 PC Netzteile, die ich repariert habe, hatten trockene
Sekundärelkos und sonst nichts weiter.


Ich meine immer, sowas ist BWL als Fehlerursache. Brauchbare Elkos
hätten funktioniert, aber billige Elkos verbessern die Bilanz.

Ich löte diese Elkos aus und messe sie durch, habe dafür einen
Bauteileprüfer via Ebay. Bislang waren diese Elkos bei mir okay, aber
man sollte auch die kleinen Elkos in der Schaltung kriisch prüfen. Die
geben nämlich auch den Geist auf, wenn ihnen danach ist. Der übliche
Fehler war und ist aber der betont saumäßige Aufbau der Geräte. Sieht
immer irgendwie wie ein fliegender Bastelaufbau aus, funktioniert eine
Zeit lang, aber dann: Peng, PC aus, Netzteil im Eimer und hat
hoffentlich nichts mitgerissen.

Holger


Guest

Wed Apr 08, 2020 7:45 am   



Am Montag, 5. Oktober 1998 09:00:00 UTC+2 schrieb Frank Fitzke:
Quote:
Hallo alle zusammen,

ich bin gestern gefragt worden, ob es auch in Österreich einen vergleichbaren Dienst wie
das DCF77-Signal für Funkuhren gibt. Gleichzeitigt wurde die Behauptung aufgestellt, es
würde ein Satellittensignal zur Aussendung der offizellen Uhrzeit zur Verwendung kommen.
Klingt für mich auch recht logisch, da ein HF-Signal durch die topographische Situation
dort ein paar Probleme aufwerfen könnte.

Kann irgendjemand diese Tatsache bestätigen, oder wird in Österreich vielleicht auch ein
LW-Signal verwendet und machen die Berge Diesem doch weniger aus als ich dachte ?

Wenn Das Zeitsignal von einem Satelitten kommt, welcher ist es, oder wird ein e Zeit aus
den GPS-Sat. ermittelt ?

Danke für die Antwort.

cu es gl
Frank


signal fehlerhaft uhr geht immer eine stunde vor

Rupert Haselbeck
Guest

Wed Apr 08, 2020 8:45 am   



konradkroell83_at_gmail.com schrieb:

Quote:
Am Montag, 5. Oktober 1998 09:00:00 UTC+2 schrieb Frank Fitzke:
Hallo alle zusammen,

ich bin gestern gefragt worden, ob es auch in Österreich einen
vergleichbaren Dienst wie das DCF77-Signal für Funkuhren gibt.
Gleichzeitigt wurde die Behauptung aufgestellt, es würde ein
Satellittensignal zur Aussendung der offizellen Uhrzeit zur Verwendung
kommen. Klingt für mich auch recht logisch, da ein HF-Signal durch die
topographische Situation dort ein paar Probleme aufwerfen könnte.

Kann irgendjemand diese Tatsache bestätigen, oder wird in Österreich
vielleicht auch ein LW-Signal verwendet und machen die Berge Diesem doch
weniger aus als ich dachte ?

Wenn Das Zeitsignal von einem Satelitten kommt, welcher ist es, oder wird
ein e Zeit aus den GPS-Sat. ermittelt ?

Danke für die Antwort.

cu es gl
Frank

signal fehlerhaft uhr geht immer eine stunde vor


Hmm, hoffentlich lebt der Fragesteller noch?! Es sind seit seinem Posting
zwar erst 22 Jahre vergangen, aber man weiss ja nie :->

MfG
Rupert

Peter Thoms
Guest

Wed Apr 08, 2020 8:45 am   



Am 08.04.20 um 08:40 schrieb konradkroell83_at_gmail.com:
Quote:
signal fehlerhaft uhr geht immer eine stunde vor
Hallo,


einfach mal die Bedienungsanleitung der Uhr studieren und dann die Uhr
um eine Stunde korrigieren.


Peter

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