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Mit Tachyonen und Gold-Chip gegen Handystrahlen...

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Harald Wilhelms
Guest

Sat Jul 10, 2010 3:56 pm   



On 10 Jul., 11:03, "Ralf . K u s m i e r z" <m...@privacy.invalid>
wrote:

Quote:
Ich suche eigentlich nur ein Drehpotentiometer mit Schalter und jetzt
kommt der Knackpunkt: mit einem M5-Gewinde (oder kleiner). Gibt es
überhaupt so dünne Potis? Bei meiner Suche im Web war M7 das kleinste,
was ich finden konnte.

Geh mal nach Elektronik - X-post und f'up-to: de.sci.electronics, die
wissen sowas.

Naja, ein gross Teil der Leute, die hier schreiben,
lesen auch "nebenan". Smile
Zum Thema: Üblich bei Potis sind 6mm-Achsen mit
10mm Gewindeebuchse und 4mm-Achsen mit 7mm-Buchse.
Alles andere sind Sonderanfertigungen, die man
mühsam sochen muss. Immer mehr üblich werden
Potis ohne Gewindebuchse, die auf der gedruckten
Schaltung verlötet werden und bei denen nur die
Achse durch die Frontplatte ragt. Vielleicht wäre
das eine Lösung für das kleine Loch...
Gruss
Harald

Joseph Terner
Guest

Wed Jan 12, 2011 8:57 am   



Matthias Kordell wrote:

Quote:
Hallo,

Ich habe eine IBM Deathstar 60GXP geschenkt bekommen und möchte jetzt
etwas sinnvolles damit machen, wofür ich aber die Scheiben klar benötige
(es sind beschichtete Glasscheiben).

Ich hatte die Scheiben bereits ohne Erfolg mit heißem Natriumpersulfat
und in Natronlauge bearbeitet (Ätzmaschine zur
Leiterplattenherstellung).
Ich habe die Scheiben dann versucht, die Scheiben galvanisch zu
entschichten, in NaOH mit viel Strom. Nach ein paar Stunden, noch mehr
Ah und einer Menge erzeugtem Knallgas ist die Brühe total mit braunen
Flocken verdreckt aber die Scheiben sind nur teilweise klar.

Was ist das für ein widerstandsfähiges Zeugs? Geht das irgendwie besser
runter?

Matthias

Nach Deiner Entwidmung zählt das nicht mehr zur Computerhardware. Ich
leite es mal um. Xp&Fup2 dse.

ciao, Joseph

Marte Schwarz
Guest

Wed Jan 12, 2011 11:37 am   



Quote:
Ich habe eine IBM Deathstar 60GXP geschenkt bekommen und möchte jetzt
etwas sinnvolles damit machen, wofür ich aber die Scheiben klar benötige
(es sind beschichtete Glasscheiben).

Ich hatte die Scheiben bereits ohne Erfolg mit heißem Natriumpersulfat
und in Natronlauge bearbeitet (Ätzmaschine zur
Leiterplattenherstellung).
Ich habe die Scheiben dann versucht, die Scheiben galvanisch zu
entschichten, in NaOH mit viel Strom. Nach ein paar Stunden, noch mehr
Ah und einer Menge erzeugtem Knallgas ist die Brühe total mit braunen
Flocken verdreckt aber die Scheiben sind nur teilweise klar.

Was ist das für ein widerstandsfähiges Zeugs? Geht das irgendwie besser
runter?

Nach Deiner Entwidmung zählt das nicht mehr zur Computerhardware. Ich
leite es mal um. Xp&Fup2 dse.

Was hat die Scheibe mit Elektronik noch am Hut?
Hier sind IMHO Chemiker gefragt.

just my 2 ct
Marte

Michael Koch
Guest

Wed Jan 12, 2011 11:59 am   



Hi,

Quote:
Ich habe die Scheiben dann versucht, die Scheiben galvanisch zu
entschichten, in NaOH mit viel Strom. Nach ein paar Stunden, noch mehr
Ah und einer Menge erzeugtem Knallgas ist die Brühe total mit braunen
Flocken verdreckt aber die Scheiben sind nur teilweise klar.

Spätestend dann, wenn sich die ersten Inseln gebildet haben (von klaren
Stellen umgeben), kann ja kein Strom mehr durchfliessen, so dass die
weitere Abtragung verhindert wird.

Gruß
Michael

Michael Koch
Guest

Wed Jan 12, 2011 12:01 pm   



Quote:
Spätestend dann, wenn sich die ersten Inseln gebildet haben (von klaren
Stellen umgeben), kann ja kein Strom mehr durchfliessen, so dass die
weitere Abtragung verhindert wird.

Und dann würde ich den Rest mit Ceroxid abpolieren.

Gruß
Michael

Matthias Weingart
Guest

Wed Jan 12, 2011 2:05 pm   



Michael Koch <astroelectronic_at_t-online.de>:

Quote:

Spätestend dann, wenn sich die ersten Inseln gebildet haben (von klaren
Stellen umgeben), kann ja kein Strom mehr durchfliessen, so dass die
weitere Abtragung verhindert wird.

Und dann würde ich den Rest mit Ceroxid abpolieren.

Oder Scheuermittel. ;-)

M.

Harald Wilhelms
Guest

Wed Jan 12, 2011 2:51 pm   



On 12 Jan., 12:01, Michael Koch <astroelectro...@t-online.de> wrote:
Quote:
Spätestend dann, wenn sich die ersten Inseln gebildet haben (von klaren
Stellen umgeben), kann ja kein Strom mehr durchfliessen, so dass die
weitere Abtragung verhindert wird.

Und dann würde ich den Rest mit Ceroxid abpolieren.

Solche Glasplatten haben eine sehr geringe Rauheit.
Wenn man sie aus diesem Grund braucht, sollte man
da keinesfalls mechanisch drauf rumkratzen.
Gruss
Harald

Michael Koch
Guest

Wed Jan 12, 2011 3:29 pm   



Hi,

Quote:
Solche Glasplatten haben eine sehr geringe Rauheit.
Wenn man sie aus diesem Grund braucht, sollte man
da keinesfalls mechanisch drauf rumkratzen.

Polieren ist kein "mechanisches kratzen". Durch Polieren mit Ceroxid
werden die extrem glatten Oberflächen ja auch hergestellt.

Gruß
Michael

Matthias Weingart
Guest

Wed Jan 12, 2011 4:38 pm   



Könnte mir auch vorstellen, dass das gut mit Salzsäure reagiert. 20%ige
kriegt man ja noch im Baumarkt, nen bissl wenig, aber vielleicht reicht es.

M.

Stefan
Guest

Wed Jan 12, 2011 5:24 pm   



Am 12.01.2011 15:38, schrieb Matthias Weingart:
Quote:
Könnte mir auch vorstellen, dass das gut mit Salzsäure reagiert. 20%ige
kriegt man ja noch im Baumarkt, nen bissl wenig, aber vielleicht reicht es.

M.

Etwas H2O2 zusetzen könnte auch helfen, z.B. 30%-iges H2O2. Ich würde
davon mal so 10% zur Salzsäure dazugeben.

Gruß

Stefan DF9BI

Matthias Kordell
Guest

Wed Jan 12, 2011 5:38 pm   



Michael Koch tut geschreibselt haben:

Quote:
Hi,

Ich habe die Scheiben dann versucht, die Scheiben galvanisch zu
entschichten, in NaOH mit viel Strom. Nach ein paar Stunden,
noch mehr Ah und einer Menge erzeugtem Knallgas ist die Brühe
total mit braunen Flocken verdreckt aber die Scheiben sind nur
teilweise klar.

Spätestend dann, wenn sich die ersten Inseln gebildet haben (von
klaren Stellen umgeben), kann ja kein Strom mehr durchfliessen, so
dass die weitere Abtragung verhindert wird.

Mit Inseln habe ich bisher nicht so viele Probleme, an einer Stelle
hat sich ein Riß in der Beschichtung quer zur Stromrichtung
gebildet, der sich nach etwa einer Stunde auf 2-3mm verbreitert hat.

Ich hoffe, dass ich die Inseln, sollte sich zum Schluss sowas
bilden, auch irgendwie ekeltrochemisch runter krieg.

Matthias

MaWin
Guest

Wed Jan 12, 2011 7:01 pm   



"Joseph Terner" <jtusenet-nospam_at_gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:pan.2011.01.12.07.57.08_at_xylex.homeunix.org...

Quote:
Geht das irgendwie besser runter?


Salpetersäure sollte alles bis auf das Glas abätzen.
--
Manfred Winterhoff

gUnther nanonüm
Guest

Wed Jan 12, 2011 7:22 pm   



"Matthias Kordell" <usenet-2008-2009_at_nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
news:10614189.5OGXEAoFLn_at_tropenbahn.dyndns.org...

Quote:
Spätestend dann, wenn sich die ersten Inseln gebildet haben (von
klaren Stellen umgeben), kann ja kein Strom mehr durchfliessen, so
dass die weitere Abtragung verhindert wird.

Mit Inseln habe ich bisher nicht so viele Probleme, an einer Stelle
hat sich ein Riß in der Beschichtung quer zur Stromrichtung
gebildet, der sich nach etwa einer Stunde auf 2-3mm verbreitert hat.

Ich hoffe, dass ich die Inseln, sollte sich zum Schluss sowas
bilden, auch irgendwie ekeltrochemisch runter krieg.

Hi,
insbesondere die Bewegung bzw das Durchmischen ist wichtig. Also etwa die
Scheibe einspannen und rotieren lassen.

--
mfg,
gUnther

Harald Wilhelms
Guest

Wed Jan 12, 2011 11:01 pm   



On 12 Jan., 08:57, Joseph Terner <jtusenet-nos...@gmx.de> wrote:

Quote:
Ich habe eine IBM Deathstar 60GXP geschenkt bekommen und m chte jetzt
etwas sinnvolles damit machen, wof r ich aber die Scheiben klar ben tige
(es sind beschichtete Glasscheiben).

Was verstehst Du unter "was sinnvolles" damit machen?
Glasscheiben bekommt man schliesslich beim Glaser
um die Ecke.
Gruss
Harald

Oliver Reinhold
Guest

Thu Jan 13, 2011 8:44 am   



Am 13.01.2011 08:31, schrieb Matthias Weingart:
Quote:
Stefan<df9bi_at_amsat.org>:

Problem: woher dieses H2O2 kriegen ;-(

M.

Apotheke oder Drogerie, Wasserstoffperoxyd ist ein Entfärber und
Desinfektionsmittel.

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