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Johannes Bauer
Guest
Sat Jan 23, 2010 11:58 am
Stephan Urban schrieb:
Quote:
Johannes Bauer schrieb:
(wiegesagt Altbau), aber das bedeutet ja, dass in den Steckdosen der
Schutzleiter überhaupt nicht angeklemmt ist.
Übelster Pfusch, muss sofort beseitigt werden!
Entweder die Brücke nachrüsten lassen (Richtigrum!) oder die Steckdose
stilllegen. Und auch gleich die anderen kontrollieren, ob dort der PE
auch nicht geklemmt ist!
Das Problem ist, das ist bei so vielen Dosen so, wenn ich die alle
stillege steh ich hier komplett im Dunkeln :-(
Quote:
Vermutlich hat mal jemand die Dose ausgetauscht und dabei die Brücke
vergessen/ aus Unwissenheit weggelassen. ("Wie, kein Gelb-Grüner? Dann
eben nix PE....")
Vermutlich, ja.
Quote:
Ich hatte bisher immer geglaubt, dass N und PE zusammengeklemmt werden,
sodass es im Fehlerfall (Metallgehäuse liegt auf P) wenigstens zu einem
saftigen Kurzschluß kommt (der die Sicherung rausnimmt). Ich kenne das
als "Kölner Brücke".
Wenn die zeitliche Zuordnung hilft: Die Kabel sind Grau/Schwarz (N/P).
Hört sich nach 50er-60er Jahre an, da war es so üblich. Einer von den
beiden ist kein N sondern ein PEN, der dann in der Steckdose auf N und
PE aufgeteilt wird.
Nicht schön und hat Nachteile (PEN-Bruch führt zu Phase am Gehäuse,
Ströme auf dem PEN versetzen dein Massepotential und machen Ärger mit
Datenleitungen (Mantelströme auf Koax und Netzwerk).
Wiegesagt, eine ordentliche Neuinstallation wäre mir das liebste, dem
Vermieter sind aber wohl die Drahtbrücken lieber (weil billiger)
Quote:
Ist die Installation denn überhaupt zulässig? Wenigstens meinen
Die Ursprüngliche war es bestimmt und hätte auch noch Bestandschutz,
aber offensichtlich wurde da dran rumgepfuscht. Typisch "gewachsene
Konstruktion" eben.
Ich nehme an im Zweifelsfall kommt es darauf an, ob die Anlage noch
Bestandschutz hat. Wenn nicht, kann ich darauf bestehen, dass es
ordentlich gemacht wird. In jedem Fall gibts Ärger - immer zum
unpassendsten Zeitpunkt. Eigentlich hab ich schon genug zu tun, jetzt
auch noch das. Naja.
Viele Grüße,
Johannes
--
Quote:
Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
Zumindest nicht öffentlich!
Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1_at_speranza.aioe.org>
Helmut Wabnig
Guest
Sat Jan 23, 2010 12:18 pm
On Fri, 22 Jan 2010 22:09:34 +0100, Johannes Bauer
<dfnsonfsduifb_at_gmx.de> wrote:
Quote:
Hallo Gruppe,
heute Abend bekam ich von meiner besseren Hälfte eine
Mängelbescheinigung welche monierte, dass eine Steckdose nicht mehr
funktionieren würde.
Also den Duspol und Schraubenzieher geschnappt und gemessen, alles tot.
Das Dings aufgeschraubt, es war der L abgebrochen. Das hatte ich recht
flott repariert - aber mir ist etwas sehr mulmig aufgefallen: Die
Elektroinstallation in unserem Haus ist bestimmt schon 30 Jahre alt. In
die Steckdose führen zwei Kontakte, L und N. PE ist nicht vorhanden
(wiegesagt Altbau), aber das bedeutet ja, dass in den Steckdosen der
Schutzleiter überhaupt nicht angeklemmt ist.
Ich hatte bisher immer geglaubt, dass N und PE zusammengeklemmt werden,
sodass es im Fehlerfall (Metallgehäuse liegt auf P) wenigstens zu einem
saftigen Kurzschluß kommt (der die Sicherung rausnimmt). Ich kenne das
als "Kölner Brücke".
Wenn die zeitliche Zuordnung hilft: Die Kabel sind Grau/Schwarz (N/P).
Ist die Installation denn überhaupt zulässig? Wenigstens meinen
Elektroarbeitsplatz würde ich gerne absichern (habe für den schon einen
extra FI und eine 10A Charakteristik B Sicherung): Gibt es eine Art
Zwischensteckgeräte, die den Schutzleiter immer auf N legen (egal wie
rum sie eingebaut werden durch irgendwelche Relais o.ä.)?
Viele Grüße,
Johannes
NULL und SCHUTZERDE sind 1 und dasselbe ab dem Zählerkasten.
Industrie macht das schon seit Jahren
und Fi Schalter gibts keinen mehr innerhalb von fest installierten
Anlagen.
Irgendwo is da 'ne Diskrepanz zwischen dem was Schule lehrt
und was Leben so lebt.
w.
MaWin
Guest
Sat Jan 23, 2010 12:49 pm
"Johannes Bauer" <dfnsonfsduifb_at_gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:7s02gdF239U1_at_mid.dfncis.de...
Quote:
PEN-Brücke in der ich es einstecke eingebaut ist (sonst würde das nicht
funktionieren). Oder habe ich dich mißverstanden?
Er meint einen FI im Sicherungskasten, denn hinter dem FI müssen N und PE
getrennt laufen, was bei deiner Installation nicht klappt.
An deinem Arbeitstisch hingegen schon.
--
Manfred Winterhoff
Waldemar Krzok
Guest
Sat Jan 23, 2010 12:58 pm
Quote:
NULL und SCHUTZERDE sind 1 und dasselbe ab dem Zählerkasten.
Industrie macht das schon seit Jahren
und Fi Schalter gibts keinen mehr innerhalb von fest installierten
Anlagen.
Irgendwo is da 'ne Diskrepanz zwischen dem was Schule lehrt
und was Leben so lebt.
Kannst du das etwas elaborierter darstellen? Das es eine Schule-
Lebendiskrepanz gibt weiß jeder, aber das was du darüber schreibst ist ein
ausgemachter Blödsinn (in der Veralgemeinerung).
Waldemar
Helmut Wabnig
Guest
Sat Jan 23, 2010 1:24 pm
On Sat, 23 Jan 2010 12:58:05 +0100, Waldemar Krzok
<waldemar_at_zedat.fu-berlin.de> wrote:
Quote:
NULL und SCHUTZERDE sind 1 und dasselbe ab dem Zählerkasten.
Industrie macht das schon seit Jahren
und Fi Schalter gibts keinen mehr innerhalb von fest installierten
Anlagen.
Irgendwo is da 'ne Diskrepanz zwischen dem was Schule lehrt
und was Leben so lebt.
Kannst du das etwas elaborierter darstellen? Das es eine Schule-
Lebendiskrepanz gibt weiß jeder, aber das was du darüber schreibst ist ein
ausgemachter Blödsinn (in der Veralgemeinerung).
Waldemar
Bin ich Elektriker?
Ich erinnere mich daß plötzlich "über Nacht" alle Schaltkästen
mit den Automaten und Fi's verschwunden waren.
Produktionsbetrieb, zentral Längsgang, davon seitlich weg
"Finger" mit jeweils 2 Produktionsstraßen.
Jede Straße bestehend aus 10 oder so verschiedenen Maschinen,
ursprünglich jede einzeln am Schaltkasten über 2xAutomat
und gemeinsamen Fi pro Schaltkasten.
Auch die Utility Steckdosen kamen von dort.
Klar, bei jedem kleinen Pfuck stand die ganze Straße.
Heute alles anders, Einzelautomaten, aber kein Fi !
Auch nicht im Zentralverteiler!
Auch nicht für die Utilities innerhalb der Maschinen!
Kein grün-gelber mehr, sondern NULL auf CHASSISmasse grau.
Selbst gesehen, aber nicht meine Baustelle.
In Wohnhäusern wird seit neuem der grüngelbe mit NULL
im Zählerkasten verbunden.
wie genau weiß ich nicht, muß mich erst schlaumachen.
Muß ich dann überhaupt noch einen Banderder eringraben
oder kommt die "Erde" vom nächsten Dorftrafo?
Oder sparen sich die E-werke den Null und nehmen
meinen Banderder?
w.
Waldemar Krzok
Guest
Sat Jan 23, 2010 2:02 pm
Helmut Wabnig <hwabnig@ .- --- -. dotat> wrote:
Quote:
On Sat, 23 Jan 2010 12:58:05 +0100, Waldemar Krzok
waldemar_at_zedat.fu-berlin.de> wrote:
NULL und SCHUTZERDE sind 1 und dasselbe ab dem Zählerkasten.
Industrie macht das schon seit Jahren
und Fi Schalter gibts keinen mehr innerhalb von fest installierten
Anlagen.
Irgendwo is da 'ne Diskrepanz zwischen dem was Schule lehrt
und was Leben so lebt.
Kannst du das etwas elaborierter darstellen? Das es eine Schule-
Lebendiskrepanz gibt weiß jeder, aber das was du darüber schreibst ist ein
ausgemachter Blödsinn (in der Veralgemeinerung).
Waldemar
Bin ich Elektriker?
Ich erinnere mich daß plötzlich "über Nacht" alle Schaltkästen
mit den Automaten und Fi's verschwunden waren.
Produktionsbetrieb, zentral Längsgang, davon seitlich weg
"Finger" mit jeweils 2 Produktionsstraßen.
Jede Straße bestehend aus 10 oder so verschiedenen Maschinen,
ursprünglich jede einzeln am Schaltkasten über 2xAutomat
und gemeinsamen Fi pro Schaltkasten.
Auch die Utility Steckdosen kamen von dort.
Klar, bei jedem kleinen Pfuck stand die ganze Straße.
Heute alles anders, Einzelautomaten, aber kein Fi !
Auch nicht im Zentralverteiler!
Auch nicht für die Utilities innerhalb der Maschinen!
Kein grün-gelber mehr, sondern NULL auf CHASSISmasse grau.
Selbst gesehen, aber nicht meine Baustelle.
In Wohnhäusern wird seit neuem der grüngelbe mit NULL
im Zählerkasten verbunden.
wie genau weiß ich nicht, muß mich erst schlaumachen.
Muß ich dann überhaupt noch einen Banderder eringraben
oder kommt die "Erde" vom nächsten Dorftrafo?
Oder sparen sich die E-werke den Null und nehmen
meinen Banderder?
Es stimmt, dass es Anlagen gibt, wo der Schutzleiter fehlt und Chassis an
der Null liegt. Es müssen aber verschiedene Bedingungen erfüllt sein, sonst
hast du Probleme mit der Unterbringung der Leichen. Z.B. das Chassis muss
richtig geerdet sein. In diesem Falle haben die FI-Schalter natürlich nichts
zu tun und sind dementsprechend überflüssig.
In den Wohnhäusern wird normalerweise eine Null ins Haus geführt. Diese
wird, gemeinsam mit der Hauserdung, im Hausverteiler verbunden (die Erdung
kann aber auch in der Trafostation sein, falls keine Hauserdung vorhanden
und notwendig). Ab der Hausverteilung wird aber eine extra Leitung, der
Besagte Schutzleiter geführt. Der wird natürlich am Übergabepunkt bzw. im
Zählerkasten mit der Null verbunden.
Waldemar
Klaus Butzmann
Guest
Sat Jan 23, 2010 3:28 pm
Am 23.01.2010 01:16, schrieb Joerg:
Quote:
Ausserdem steigt der Wert seiner Mietwohnungen wenn er die E-Chose
gescheit saniert.
Genau das passiert leider nicht, in der Grauzone zwischen Bestandschutz
und Haftung interessiert's keine Sau.
Erst wenn die Hütte abgebrannt ist sagt die Versicherung "tja Ihr Pech",
zum Glück / leider passiert das halt extrem selten.
Wenn die Vermieter-/Wohnungsbaugesellschaftenlobby nicht so erfolgreich
in Bonn/Berlin regieren würde gabe es längst ein Gesetz "E-Anlage
nicht in Ordnung --> Mietsache mangelhaft --> 20% Mietminderung" oder
so ähnlich. Man betrachte sich nur den Affentanz mit dem Energiepass.
Ich denke in .de sind bei Mietwohnungen 10% ohne Schutzleiter und 40%
klassisch genullt :-(
Quote:
Habe ihm erklaert was das auf Dauer an der Bausubstanz anrichten kann
und die Woche drauf klopfte ein Handwerker an die Tuer.
Da hast aber einen der 5% Vermieter gehabt der rechnen kann, in meinem
weiteren Umfeld wird nur das allernotwendigste gemacht .-(
Gruß
Klaus Butzmann
Guest
Sat Jan 23, 2010 3:45 pm
Am 23.01.2010 13:24, schrieb Helmut Wabnig:
Quote:
In Wohnhäusern wird seit neuem der grüngelbe mit NULL
im Zählerkasten verbunden.
Ist ja auch ok, ohne separatem PE als kombinierter PEN bis
zum Hausanschluß/Zählerkasten und ab dann getrennt als
L+N+PE an die Unterverteilungen / Verbraucher.
Und an der Auftrennstelle ist die Chose mit dem lokalen
Erder an der Potenzialausgleichsschiene verbunden.
Beruflich gibt's bei mir aber öfters Sonderverdrahtungen
da die VDE0100 mit der VDE0115 und anderen Vorschriften
kollidiert.
Einfache Merkregel:
Das Schutzniveau der 0100 muß auch bei Sonderlösungen eingehalten
werden!
Die N-Leiter der EVUs sind immer so lächerlich schwach für meine
Gleichströme, 2000A müßten die ansonsten dauerhaft abkönnen ;-)
Butzo
Joerg
Guest
Sat Jan 23, 2010 4:31 pm
Klaus Butzmann wrote:
Quote:
Am 23.01.2010 01:16, schrieb Joerg:
Ausserdem steigt der Wert seiner Mietwohnungen wenn er die E-Chose
gescheit saniert.
Genau das passiert leider nicht, in der Grauzone zwischen Bestandschutz
und Haftung interessiert's keine Sau.
Erst wenn die Hütte abgebrannt ist sagt die Versicherung "tja Ihr Pech",
zum Glück / leider passiert das halt extrem selten.
Wenn die Vermieter-/Wohnungsbaugesellschaftenlobby nicht so erfolgreich
in Bonn/Berlin regieren würde gabe es längst ein Gesetz "E-Anlage
nicht in Ordnung --> Mietsache mangelhaft --> 20% Mietminderung" oder
so ähnlich. Man betrachte sich nur den Affentanz mit dem Energiepass.
Ich denke in .de sind bei Mietwohnungen 10% ohne Schutzleiter und 40%
klassisch genullt :-(
Bei Johannes handelt es sich aber wie man so schoen sagt mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um eine Pfuschinstallation, die
zumindest teilweise nicht von einem Handwerker mit korrektem
Wissensstand durchgefuehrt wurde. Schukodosen montieren und die
Schutzerde einfach offen zu lassen, dazu gehoert schon allerhand
Dreistigkeit seitens des "Installateurs".
Quote:
Habe ihm erklaert was das auf Dauer an der Bausubstanz anrichten kann
und die Woche drauf klopfte ein Handwerker an die Tuer.
Da hast aber einen der 5% Vermieter gehabt der rechnen kann, in meinem
weiteren Umfeld wird nur das allernotwendigste gemacht .-(
Der war allerdings vorher ein hohes Tier bei Stella Artois, die Jungs
koennen ganz gut rechnen.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Axel Berger
Guest
Sat Jan 23, 2010 6:10 pm
*Johannes Bauer* wrote on Fri, 10-01-22 22:09:
Quote:
Ist die Installation denn nberhaupt zulSigmssig?
Meines Wissens dürfen es dann keine Schoko-Steckdosen sein, sondern nur
die uralten Dosen ohne Schutzkontakt. Einen vohandenen Schutzkontakt
offen zu lassen dürfte fast sicher verboten sein, aus offensichtlichen
Gründen.
Du bestätigst übrigens eine generelle Erfahrung: Die Elektrik aus den
Dreißigern mag marode sein, war aber solide und korrekt verlegt.
Änderungen und "Verbesserungen" aus z.B. den Siebzigern sind aber immer
mit der größten Vorsicht anzusehen.
Axel Berger
Guest
Sat Jan 23, 2010 6:17 pm
*Stefan Engler* wrote on Sat, 10-01-23 07:41:
Quote:
Mann muss nur den Stapel Trenntrafos suchen, weil jede Steckdose über
einen eigenen abgesichert ist.
Und dahinter müssen dann keine Dosen OHNE Schutzkontakt sitzen?
Dieter Wiedmann
Guest
Sat Jan 23, 2010 9:00 pm
Stefan Engler schrieb:
Quote:
Muss der Elektriker nicht bei der Installation einer FI-Anlage
eigentlich
die gewollten Ströme durch PE (Y-C's) ausrechnen und sich dann erst
für einen geeigneten FI-Schalter entscheiden (20mA, 30mA, 60mA, 300mA)?
Der verteilt die auf die drei Aussenleiter, und gut ists.
Gruß Dieter
Stefan Engler
Guest
Sat Jan 23, 2010 9:56 pm
On 23 Jan., 15:45, Klaus Butzmann <k.butzmann.deleteth...@butzo.de>
wrote:
Quote:
In Wohnh usern wird seit neuem der gr ngelbe mit NULL
im Z hlerkasten verbunden.
Ist ja auch ok, ohne separatem PE als kombinierter PEN bis
zum Hausanschlu /Z hlerkasten und ab dann getrennt als
L+N+PE an die Unterverteilungen / Verbraucher.
Und an der Auftrennstelle ist die Chose mit dem lokalen
Erder an der Potenzialausgleichsschiene verbunden.
Wenn der Verkalbelungstyp beachtet wird ist es auch keine
Problem ohne PE zu arbeiten. Dann müssten alle Geräte doppelt
schutzisoliert sein.
Gefährlich wird es nur wenn viele Geräte Y-Ablockkondensatoren
haben und der Querschnitt von N zu gering ist bzw. L irgendwo
geschaltet wird (Schalter).
Was passiert eigentlich, wenn ein Gerät (Fernsehen/Funk etc.) mit
einer eigenen zusätzlichen Erdung mit dem System Verbunden
wird? Ich stelle mir das im Fehlerfall sehr spannend vor. Der PE-
Leiter
in soll mit der Erdung verbunden werden. Jetzt besteht aber keine
elektrische Verbindung zwischen PE und N.
Jetzt Fällt N wegen eines Wackelkontaktes in der Zuleitung aus.
Da das Gerät über einen eigenen PE (jetzt ohne Potentialausgleich)
verfügt, läuft dieses Gerät unbemerkt weiter.
Jetzt entsteht im Gerät ein Fehler und eine Crowbar spricht an.
Quote:
Die N-Leiter der EVUs sind immer so l cherlich schwach f r meine
Gleichstr me, 2000A m ten die ansonsten dauerhaft abk nnen
Deswegen müssen ja die (Bau-)Anschlusskästen immer mit einer eigenen
Erde versehen werden. Der Strom soll ja gar nicht über den N laufen.
Muss der Elektriker nicht bei der Installation einer FI-Anlage
eigentlich
die gewollten Ströme durch PE (Y-C's) ausrechnen und sich dann erst
für einen geeigneten FI-Schalter entscheiden (20mA, 30mA, 60mA, 300mA)?
Henning Paul
Guest
Sat Jan 23, 2010 11:14 pm
Axel Berger wrote:
Quote:
*Johannes Bauer* wrote on Fri, 10-01-22 22:09:
Ist die Installation denn nberhaupt zulSigmssig?
Meines Wissens dürfen es dann keine Schoko-Steckdosen sein
Wo schließt man die Schoko-Stecker nochmal dran an? Richtig, an NYM2-Kabel.
SCNR
Henning (nein, dieser Brüller stammt nicht original aus meiner Feder)
--
henning paul home:
http://home.arcor.de/henning.paul
PM: henningpaul_at_gmx.de , ICQ: 111044613
Ralf . K u s m i e r z
Guest
Sun Jan 24, 2010 12:54 am
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Johannes Bauer schrieb:
Quote:
Solange nur vorhandene Steckdosen ausgetauscht werden, könnte man sich
drüber streiten. Jeder Elektriker, der halbwegs bei Verstand ist, wird
da aber auf deiner Seite sein, denn wenn er seine Finger dran hatte,
haftet er im Zweifelsfall für den Pfusch.
Naja, für den Fall dass bei vorhandener Brücke der N bricht und ein
Gehäuse auf P liegt kann ja ein Elektriker doch auch nichts, wenn die
Verkabelung so legal ist, oder?
Richtig. Man kann aber wenigstens dafür sorgen, daß dann das Gerät
auch nicht mehr funktioniert: N geht *zuerst* auf den Schutzkontakt,
und von dort die Brücke auf den N-Steckkontakt (bzw. das Gegenstück
davon). Wenn nun /nur/ die Brücke abgeht, dann ist das Gehäuse
weiterhin geerdet, aber durch das Gerät fließt kein Strom mehr. Bei
umgekehrtem Anschluß führt die kaputte Brücke zu dem im OP
beschriebenen Zustand: Gerät läuft, Gehäuse ist aber nicht geerdet.
Gruß aus Bremen
Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
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