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Frank Birbacher
Guest
Wed Jun 30, 2010 5:15 pm
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Hash: SHA1
Hallo!
Am 30.06.10 18:02, schrieb Dieter Wiedmann:
Quote:
Darlingten ist ungünstig wegen hoher Restspannung, es könnte aber gerade
so reichen.
Ok, ich werde das mal ausprobieren. Vielen Dank!
Gruß, Frank
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Klaus Butzmann
Guest
Wed Jun 30, 2010 9:46 pm
Am 30.06.2010 12:08, schrieb Frank Birbacher:
Quote:
Ich versuche einen Dimmer für Leuchtstoffröhren von einem
Mikrocontroller anzusteuern. Der Dimmer hat einen "1..10V" Anschluss,
der für Lampensteuerungen wohl herstellerübergreifend bekannt ist.
Stromquelle mit je nach Hersteller unterschiedlichem Konstantstrom und
damit U=RxI für die sich einstellende Spannung.
Quote:
Der Anschluss
ist 2-polig und galvanisch getrennt von der Netzpannung.
Uffbasse!
Netzgetrennt aber kein SELV, 230/300/500V feste Leitungen verwenden.
Quote:
Der maximale Strom aus dem Gerät ist mit 0,6mA angegeben (also max 6mW
Leistung), so dass die Spannung (schnell) einbrechen kann.
Der Anschluss > ist also auch kurzschlussfest.
Eine Stromquelle implizert beides.
Quote:
Meine Schaltung:
Ein Mikrocontroller ATTiny44 liefert ein 0..5V PWM Signal.
Ok, und dieses Signal auf einen Optokoppler (Netztrennung) geben.
--->
http://www.mikrocontroller.net/topic/34881 evg_dimmer.gif
Useful Hint:
Schutzleiter am EVG anschließen sonst hast du u.U. 300V Brummspannung
kapazitiv zwischen Steuereingang und PE.
Butzo
Frank Birbacher
Guest
Thu Jul 01, 2010 3:54 pm
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Hallo!
Am 30.06.10 18:02, schrieb Dieter Wiedmann:
Quote:
Ja, so die Frequenz ausreichend hoch ist. Ansonsten kann man ja noch ein
weiteres RC-Glied vorschalten, R darf dabei halt nicht zu groß werden,
sonst kommst du nicht unter 1V. Und zu klein darf er auch nicht sein,
Impulsbelastbarkeit des Transistors beachten.
Ok, ohne weiteres RC-Glied funktioniert das nicht so richtig:
Ich habe einen BC547 direkt angeschlossen. Dann kann ich zwar dimmen,
aber der Dimmbereich liegt in einem achtel des PWM-Bereichs. Ich habe
dann noch einen Serienwiderstand zwischen 470Ohm und 10kOhm ausprobiert.
Irgendwo dort sollte der richtige Wert liegen, ich hab ihn mit meinen
Festwiderständen aber nicht getroffen. Ein BD139 produziert ein
ähnliches Verhalten, braucht aber vielleicht einen anderen Widerstand.
Ich werde mir mal die Tage einen FET kaufen und den ausprobieren. Ansgar
hat von einem BS170 gesprochen. Den werde ich mal nehmen.
Gruß, Frank
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Jochen Rapp
Guest
Fri Jul 02, 2010 9:51 pm
Hallo,
probiers mal mit z.B. LM 324.
Der ist für Unsymmetrische Versorgungsspannung ausgelegt,
kann 20 mA am Ausgang.
Zwischen OP-Ausgang und EVG bitte kein Schutzwiderstand
schalten.
Gruss Jochen
Frank Birbacher wrote:
Quote:
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Hash: SHA1
Hallo!
Mein Ziel:
Ich versuche einen Dimmer für Leuchtstoffröhren von einem
Mikrocontroller anzusteuern. Der Dimmer hat einen "1..10V"
Anschluss,
der für Lampensteuerungen wohl herstellerübergreifend
bekannt ist. Die
Funktionsweise ist mir allerdings noch immer ein Rätsel:
Der Anschluss
ist 2-polig und galvanisch getrennt von der Netzpannung.
Allerdings ist
der Plan der Hersteller nicht, 1..10V an den Anschluss zu
geben und
damit die Helligkeit einzustellen. Stattdessen liegen
unbelastet schon
10V an, die man zum Beispiel mit einem Widerstand
herunterziehen kann.
Der maximale Strom aus dem Gerät ist mit 0,6mA angegeben
(also max 6mW
Leistung), so dass die Spannung (schnell) einbrechen kann.
Der Anschluss
ist also auch kurzschlussfest.
Meine Schaltung:
Ein Mikrocontroller ATTiny44 liefert ein 0..5V PWM Signal.
Dieses geht
auf einen RC-Tiefpass (10kOhm, 6,8nF). Das Ergebnis über
einen weiteren
10kOhm auf den nichtinvertierenden Eingang eines L165V
Opamp. Der
Ausgang ist mit einem Spannungsteiler aus zwei 100kOhm
rückgekoppelt auf
den invertierenden Eingang, also ein Verstärkungsfaktor von
2. MCU und
Opamp haben unterschiedliche Spannungsversorgungen: MCU mit
5V gegen GND
und der Opamp mit 16V und GND versorgt. Der Ausgang des
Opamps ist
ferner an den Dimmer angeschlossen, der gegen GND
verschaltet ist.
Mein Problem:
Der Opamp wird recht warm, wenn der Dimmer angeschlossen
ist. Ich denke
mir, er kann die umgekehrte Stromrichtung am Ausgang nicht
abhaben. Mit
einem zusätzlichen 1k Widerstand zum Dimmer (Opamp Aus -
1kOhm -
Dimmer -> GND -> Opamp) wird es besser und die Schaltung
funktioniert.
Aber gut ist das doch bestimmt nicht. Was soll ich da tun?
Brauche ich
nur einen anderen Opamp?
Ich brauche den Aufbau später viermal, also nehme ich gerne
Quad-Opamps
als SMD. Dann gesteuert durch einen 3,3V PIC. Dazu will ich
den
Verstärkungsgrad einfach mit der Rückkopplung anpassen.
Gruß, Frank
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Frank Birbacher
Guest
Tue Jul 06, 2010 12:43 am
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Hash: SHA1
Hallo!
Ich habe mit den FETs keinen richtigen Erfolg gehabt. Ich habe BS170 und
BF256A ausprobiert. Mit dem JFET hat gar nix funktioniert. Vielleicht
habe ich den irgendwie falsch angeschlossen. Negative Gate-Spannung
hatte ich jedenfalls. Der MOSFET bringt das gleiche Verhalten wie schon
die Bipolartransistoren. Da ich nicht gerne den richtigen
Widerstandswert für jeden Dimmer erraten möchte, habe ich nach einer
anderen Lösung gesucht:
Am 02.07.10 22:51, schrieb Jochen Rapp:
Quote:
probiers mal mit z.B. LM 324.
Der ist für Unsymmetrische Versorgungsspannung ausgelegt,
kann 20 mA am Ausgang.
Ich hab mir einen gekauft und eingebaut. Der funktioniert auf Anhieb
problemlos. Und es ist zu viert in einem Chip, der auch als SMD zu haben
ist. Daher sehr geeignet für meine Platine mit dem PIC.
Quote:
Zwischen OP-Ausgang und EVG bitte kein Schutzwiderstand
schalten.
Ja, den konnte ich entfernen, ohne dass der Opamp warm wurde

Vielen Dank!
Gruß, Frank
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Dirk Ruth
Guest
Tue Jul 06, 2010 3:32 am
Frank Birbacherschrieb:
"
Quote:
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Hash: SHA1
Hallo!
Ich habe mit den FETs keinen richtigen Erfolg gehabt. Ich habe BS170 und
BF256A ausprobiert. Mit dem JFET hat gar nix funktioniert. Vielleicht
habe ich den irgendwie falsch angeschlossen. Negative Gate-Spannung
hatte ich jedenfalls. Der MOSFET bringt das gleiche Verhalten wie schon
die Bipolartransistoren. Da ich nicht gerne den richtigen
Widerstandswert für jeden Dimmer erraten möchte, habe ich nach einer
anderen Lösung gesucht:
Am 02.07.10 22:51, schrieb Jochen Rapp:
probiers mal mit z.B. LM 324.
Der ist für Unsymmetrische Versorgungsspannung ausgelegt,
kann 20 mA am Ausgang.
Ich hab mir einen gekauft und eingebaut. Der funktioniert auf Anhieb
problemlos. Und es ist zu viert in einem Chip, der auch als SMD zu haben
ist. Daher sehr geeignet für meine Platine mit dem PIC.
Ist auch irgendwie logisch. Wenn die Schaltung wie in der AppNote
angegeben, aufgebaut ist, dann wird der Kondensator über 100k + 47k
(R20 + R5) geladen und über deinen Transistor und 47k (R5) entladen.
Da kann sich bei 50% Tastverhältnis auch keine 50% Helligkeit ergeben.
Ein Serienwiderstand bringt da auch nix, weil man dann nicht mehr auf
0V herunterkommt.
Eine simple Push-Pull-Stufe gegen 10V würde gehen.
Dirk
Frank Birbacher
Guest
Tue Jul 06, 2010 8:09 am
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Hallo!
Am 06.07.10 04:32, schrieb Dirk Ruth:
Quote:
Ist auch irgendwie logisch. Wenn die Schaltung wie in der AppNote
angegeben, aufgebaut ist, dann wird der Kondensator über 100k + 47k
(R20 + R5) geladen und über deinen Transistor und 47k (R5) entladen.
Da kann sich bei 50% Tastverhältnis auch keine 50% Helligkeit ergeben.
Richtig. Hab ich mir auch gedacht. Aber ich bin ideenlos, dies zu
kompensieren. (Ich habe die Widerstandswerte bis heute nicht gekannt,
weil sie nicht im Plan, sondern nur in der Teileliste stehen, die ich
mir gar nicht angesehen hatte. Danke, für die Information!)
Quote:
Ein Serienwiderstand bringt da auch nix, weil man dann nicht mehr auf
0V herunterkommt.
Ok. Es hatte mich nur ein Experiment mit einem Serienwiderstand auf die
Idee gebracht, dass das irgendwie gehen könnte.
Quote:
Eine simple Push-Pull-Stufe gegen 10V würde gehen.
Ok, ein hin-her-schalten zwischen 0V und 5V hab ich ja schon (MCU). Aber
wie mache ich daraus 0V bis 10V ohne Opamp? Gegen 0V schalten habe ich
ja schon gemacht. Mir fällt aber keine sinnvolle Transistorschaltung
ein, die den Ausgang auf 10V zieht, wenn ich 5V an die Basis geben
anstatt 0V. Aus Sicht des 10V Potentials ist das beides negative
Spannung, die reicht, einen Transistor zu schalten. Alles, was mir dazu
einfällt beinhaltet insgesamt drei Transistoren. Vielleicht könnte man
für den oberen Transistor noch mit einer Z-Diode zusätzlich 5V Abfall
einbauen, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Gibt es eine noch
einfachere Schaltung?
Letztendlich nimmt das bestimmt mehr Platz auf der Platine ein, als der
Opamp. Daher neige ich zur Zeit dazu, den Opamp einzubauen.
Gruß, Frank
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Dirk Ruth
Guest
Tue Jul 06, 2010 11:55 am
Frank Birbacherschrieb:
"
Quote:
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Hallo!
Am 06.07.10 04:32, schrieb Dirk Ruth:
Ist auch irgendwie logisch. Wenn die Schaltung wie in der AppNote
angegeben, aufgebaut ist, dann wird der Kondensator über 100k + 47k
(R20 + R5) geladen und über deinen Transistor und 47k (R5) entladen.
Da kann sich bei 50% Tastverhältnis auch keine 50% Helligkeit ergeben.
Richtig. Hab ich mir auch gedacht. Aber ich bin ideenlos, dies zu
kompensieren. (Ich habe die Widerstandswerte bis heute nicht gekannt,
weil sie nicht im Plan, sondern nur in der Teileliste stehen, die ich
mir gar nicht angesehen hatte. Danke, für die Information!)
Ein Serienwiderstand bringt da auch nix, weil man dann nicht mehr auf
0V herunterkommt.
Ok. Es hatte mich nur ein Experiment mit einem Serienwiderstand auf die
Idee gebracht, dass das irgendwie gehen könnte.
Eine simple Push-Pull-Stufe gegen 10V würde gehen.
Ok, ein hin-her-schalten zwischen 0V und 5V hab ich ja schon (MCU). Aber
wie mache ich daraus 0V bis 10V ohne Opamp? Gegen 0V schalten habe ich
ja schon gemacht. Mir fällt aber keine sinnvolle Transistorschaltung
ein, die den Ausgang auf 10V zieht, wenn ich 5V an die Basis geben
anstatt 0V. Aus Sicht des 10V Potentials ist das beides negative
Spannung, die reicht, einen Transistor zu schalten. Alles, was mir dazu
einfällt beinhaltet insgesamt drei Transistoren. Vielleicht könnte man
für den oberen Transistor noch mit einer Z-Diode zusätzlich 5V Abfall
einbauen, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Gibt es eine noch
einfachere Schaltung?
Letztendlich nimmt das bestimmt mehr Platz auf der Platine ein, als der
Opamp. Daher neige ich zur Zeit dazu, den Opamp einzubauen.
Diese Standard-Schaltung kann direkt an den PWM-Ausgang
16V
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(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05
www.tech-chat.de)
Ob das jetzt mehr Platz als ein Opamp braucht, mußt du selbst
einschätzen. Es ist aber günstiger als der von dir angepeilte DAC.
Dirk
Jochen Rapp
Guest
Wed Jul 07, 2010 9:55 pm
Hallo,
ob damit die Leuchtstoffröhren wirklich von 1% bis 100% angesteuert werden
können habe ich so meine Zweifel.
Die Kombination aus LM 324 und 3,3V PIC funktioniert problemlos:
http://www.smd-aquaristik.de/index.php/de/component/content/article/1-
aktuelle-nachrichten/57-die-zukunft-hat-begonnen.html
Von der Lampe gibt es auch noch eine Version mit 12 Röhren auf 6 Kanälen...
Gruss Jochen
P.S. um Das EVG abzuschalten ist ein Abschaltrelais notwendig
Dirk Ruth wrote:
Quote:
Frank Birbacherschrieb:
"
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Hallo!
Am 06.07.10 04:32, schrieb Dirk Ruth:
Ist auch irgendwie logisch. Wenn die Schaltung wie in der AppNote
angegeben, aufgebaut ist, dann wird der Kondensator über 100k + 47k
(R20 + R5) geladen und über deinen Transistor und 47k (R5) entladen.
Da kann sich bei 50% Tastverhältnis auch keine 50% Helligkeit ergeben.
Richtig. Hab ich mir auch gedacht. Aber ich bin ideenlos, dies zu
kompensieren. (Ich habe die Widerstandswerte bis heute nicht gekannt,
weil sie nicht im Plan, sondern nur in der Teileliste stehen, die ich
mir gar nicht angesehen hatte. Danke, für die Information!)
Ein Serienwiderstand bringt da auch nix, weil man dann nicht mehr auf
0V herunterkommt.
Ok. Es hatte mich nur ein Experiment mit einem Serienwiderstand auf die
Idee gebracht, dass das irgendwie gehen könnte.
Eine simple Push-Pull-Stufe gegen 10V würde gehen.
Ok, ein hin-her-schalten zwischen 0V und 5V hab ich ja schon (MCU). Aber
wie mache ich daraus 0V bis 10V ohne Opamp? Gegen 0V schalten habe ich
ja schon gemacht. Mir fällt aber keine sinnvolle Transistorschaltung
ein, die den Ausgang auf 10V zieht, wenn ich 5V an die Basis geben
anstatt 0V. Aus Sicht des 10V Potentials ist das beides negative
Spannung, die reicht, einen Transistor zu schalten. Alles, was mir dazu
einfällt beinhaltet insgesamt drei Transistoren. Vielleicht könnte man
für den oberen Transistor noch mit einer Z-Diode zusätzlich 5V Abfall
einbauen, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Gibt es eine noch
einfachere Schaltung?
Letztendlich nimmt das bestimmt mehr Platz auf der Platine ein, als der
Opamp. Daher neige ich zur Zeit dazu, den Opamp einzubauen.
Diese Standard-Schaltung kann direkt an den PWM-Ausgang
16V
|
.---------o
| |
.-. |
| | |/
| | .-|
'-' | |
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Ob das jetzt mehr Platz als ein Opamp braucht, mußt du selbst
einschätzen. Es ist aber günstiger als der von dir angepeilte DAC.
Dirk
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