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Joerg
Guest
Sat Jan 21, 2012 5:05 pm
Ragnar Bartuska wrote:
Quote:
On 17 Jan., 21:11, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Ragnar Bartuska wrote:
On 14 Jan., 17:21, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Ragnar Bartuska wrote:
On 11 Jan., 16:32, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Ragnar Bartuska wrote:
[...]
Ich frage mich sowieso, ob sich nicht doch irgendwann in den USA eine
langsame Tendenz zu 240V zwischen zwei Außenleitern für
Normalverbraucher, gemischt mit 120V entwickeln wird... mal die
nächsten Jahrzehnte abwarten.
Das ist hier schon Jahrzehnte so und unser Haus hat das. 240V fuer alle
fetten Stromverbraucher, 120V fuer gewoehnliche Stromkreise. Wobei
Waeschetrockner und der gleichen in USA of mit Gas heizen. Man bekommt
auch Dosen die beinahe wie die ueblichen aussehen aber die Schlitze
querstehen. Die montieren sich Leute in Kuechen wenn sie exotische
Maschinen und Kochgeraete dort benutzen moechten. Hatte ich auch mal
vor, aber inzwischen kochen wir so viel drausen dass es kaum lohnen wuerde.
Das mit den stationären Großverbrauchern (Herd, Klimakompressor, E-
Trockner,...) ist mir bekannt, mein Gedanke ging eher auf die Ideen
deines zweiten Absatzes. Billige Importe aus Fernost könnten da
durchaus zu einer evolutionären Umstellung auf 240V führen,
vorausgesetzt, das NEC-Verbot für 240V-Steckdosen an
Allgemeinstromkreisen fällt.
Verbot? In unseren Garagen _muss_ bei Neubauten sogar eine 240V Dose
sein. Fuer E-Autos.
Hm, war vielleicht eine Erinnerungslücke... oder ich hab die falsche
Diskussion erwischt. Hier fetzen sie sich jedenfalls kräftig über
Steckertypen und die berühmt-berüchtigten small appliance circuits:
http://www.electrical-contractor.net/forums/ubbthreads.php/topics/196...
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es noch eine zweite ganz
ähnliche Diskussion gab.
Ok, eine Schukosteckdose in eine amerikanische Kueche zu montieren ist
was anderes. Das ist ja keine NEMA-Steckdose wie wir sie hier haben. Ich
glaube nicht dass das ein Inspektor abnehmen wuerde, schon allein
deshalb weil m.W. kein leitender Kontakt von Schuko auf Metalldose da
ist. UL braucht man normalwerweise auch. Ich wusste auch nicht wie die
in unsere rechteckigen Wanddosen passen sollte.
Es gibt Schukosteckdosen für italienische UP-Dosen, die sollen von den
Maßen exakt den amerikanischen entsprechen... nur US-Schrauben müsste
man dann nehmen.
Das waere natuerlich eine feine Sache. Muesste man beim Hausverkauf aber
gegen NEMA 240V tauschen, sonst gibt es Aerger mit Inspecteur Clousieau.
Quote:
Anderes Problem: 240V sind nicht 230V. Will heissen die Toleranz ist
erheblich hoeher. Z.B. haben wir durchweg weit ueber 250V hier, manchmal
auch fast 260V (als wir einzogen noch darueber). US-Geraete sind dafuer
ausgelegt, Geraete aus Europe mit Schuko aber manchmal nicht. Zisch ...
kokel ... *POFF*
Ich habe das jedenfalls so geloest dass an etlichen Stellen im Haus
230V/60Hz sind, richtig mit Trafo gesetzt.
Mir wurde immer versichert in den USA seien die Spannungstoleranzen
sehr eng, IIRC 120/240V +/- 5%.
Auf dem Papier vielleicht. In der Wirklichkeit hingegen ...
Wir hatten hier anfangs heftig Ueberspannung und das wurde erst
korrigiert als ich sagte dass ich Ingenieur sei und gemessen habe. Aber
das ist nix gegen Australien, Netzteile fuer dort berechne ich mit
mindestens 275V.
[...]
Quote:
Auffallend finde ich, dass US-Verteiler unverhältnismäßig viel mehr
Verdrahtungsraum haben wie unsere Hutschienenteile. Was in den USA für
6 LSS vorgesehen ist (hatte ich mal von GE in der Hand) reicht bei uns
für 2x12 Teilungseinheiten...
Das gilt auch fuer Dosen. Was habe ich mich in Deutschland manchmal
ueber den Wust hinter Steckdosen geaergert. Entweder schnitt man das
kuerzer und riskierte dass es eines Tages nicht mehr reicht oder die
Steckdose ging nicht ganz rein.
Sind eure Dosen nicht normalerweise 4 Zoll tief? 2 Schalter Rücken an
Rücken in einer Ständerwand mit 2x4-Ständerwerk kann man dann
vergessen... aber gut, wir haben hier Gipsdielenwände, aus denen auch
nur dank Putz normale hiesige Schalterdosen nicht hinten
herausstehen...
4" wurde nicht reinpassen weil die Holzbalken nur auf dem Papier 4"
sind. Ausser bei ganz alten Haeusern sind es eher so um die 3-1/2" fuer
die Balken. Dosen dann so gefuehlt 2", gibt aber auch sehr tiefe.
Ups, klar... 2x4 hätte mir auffallen können. 2" sind auch nicht viel
tiefer als unsere Dosen mit IIRC 41mm, tiefe dann 60.
Wobei es hier diese Sch....krallen nicht gibt. Damit kann man auch ein
dickeres Gewoelle haben ohne dass die Dosen langsam wieder rauskommt.
Quote:
Ich verwende inzwischen ganz gerne italienische Dosen, die entsprechen
von der Größe etwa den amerikanischen. Allerdings ist man in der
Beschaffung dann fast auf einen Großhändler in ganz Österreich
angewiesen... und die Standarddose mit 3 Modulen ist auch nicht sooo
praktisch wenn Schukosteckdosen 2 Module breit sind.
Da boete sich doch ein Kurzurlaub suedlich der Grenze an. Siena oder so,
leckeren Rotwein schluerfen, Wanddosen kaufen, dann eine gepflegte
Mahlzeit, danach zum Konzert ...
Habe ich letzten Sommer mit Bozen ausprobiert... leider ist das E-
Sortiment italienischer Baumärkte ähnlich wie das der hiesigen, sprich
reichlich unvollständig. Von allem ein bisschen was, aber nirgends
alles was man braucht. Zum Beispiel gab es keine Dosen und Einsätze
mit 4 Modulen die man braucht, um 2 Schukosteckdosen nebeneinander zu
montieren.
Warum braucht man denn fuer zwei Steckdosen vier Module? Hier gehen zwei
Steckdosen in eine Wanddose, mit Aufsatz sogar sechs.
Quote:
... Schukosteckdosen gibt es sowieso nur für runde 60mm-Dosen,
und zwar von Düwi... sprich Direktimport aus Deutschland. Die
passenden Schalterdosen lagen daneben, sind auch in Italien genormt.
Die Kombidosen für italienische 10A-Stecker und Schuko gab es dort,
aber sie waren mal eben doppelt so teuer wie Schukos beim
österreichischen Großhändler und entsprechen kaum der ÖNORM für
Stecker und Steckdosen.
Warum wird das denn nicht im Zuge der EU harmomnisiert? Jeder kocht sein
eigenes Normsueppchen, das kann es doch auf Dauer nicht sein.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
Joerg
Guest
Sun Jan 22, 2012 5:02 pm
Ragnar Bartuska wrote:
Quote:
On 21 Jan., 17:05, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Ragnar Bartuska wrote:
On 17 Jan., 21:11, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Ragnar Bartuska wrote:
On 14 Jan., 17:21, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Ragnar Bartuska wrote:
On 11 Jan., 16:32, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Ragnar Bartuska wrote:
[...]
Ich frage mich sowieso, ob sich nicht doch irgendwann in den USA eine
langsame Tendenz zu 240V zwischen zwei Außenleitern für
Normalverbraucher, gemischt mit 120V entwickeln wird... mal die
nächsten Jahrzehnte abwarten.
Das ist hier schon Jahrzehnte so und unser Haus hat das. 240V fuer alle
fetten Stromverbraucher, 120V fuer gewoehnliche Stromkreise. Wobei
Waeschetrockner und der gleichen in USA of mit Gas heizen. Man bekommt
auch Dosen die beinahe wie die ueblichen aussehen aber die Schlitze
querstehen. Die montieren sich Leute in Kuechen wenn sie exotische
Maschinen und Kochgeraete dort benutzen moechten. Hatte ich auch mal
vor, aber inzwischen kochen wir so viel drausen dass es kaum lohnen wuerde.
Das mit den stationären Großverbrauchern (Herd, Klimakompressor, E-
Trockner,...) ist mir bekannt, mein Gedanke ging eher auf die Ideen
deines zweiten Absatzes. Billige Importe aus Fernost könnten da
durchaus zu einer evolutionären Umstellung auf 240V führen,
vorausgesetzt, das NEC-Verbot für 240V-Steckdosen an
Allgemeinstromkreisen fällt.
Verbot? In unseren Garagen _muss_ bei Neubauten sogar eine 240V Dose
sein. Fuer E-Autos.
Hm, war vielleicht eine Erinnerungslücke... oder ich hab die falsche
Diskussion erwischt. Hier fetzen sie sich jedenfalls kräftig über
Steckertypen und die berühmt-berüchtigten small appliance circuits:
http://www.electrical-contractor.net/forums/ubbthreads.php/topics/196...
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es noch eine zweite ganz
ähnliche Diskussion gab.
Ok, eine Schukosteckdose in eine amerikanische Kueche zu montieren ist
was anderes. Das ist ja keine NEMA-Steckdose wie wir sie hier haben. Ich
glaube nicht dass das ein Inspektor abnehmen wuerde, schon allein
deshalb weil m.W. kein leitender Kontakt von Schuko auf Metalldose da
ist. UL braucht man normalwerweise auch. Ich wusste auch nicht wie die
in unsere rechteckigen Wanddosen passen sollte.
Es gibt Schukosteckdosen für italienische UP-Dosen, die sollen von den
Maßen exakt den amerikanischen entsprechen... nur US-Schrauben müsste
man dann nehmen.
Das waere natuerlich eine feine Sache. Muesste man beim Hausverkauf aber
gegen NEMA 240V tauschen, sonst gibt es Aerger mit Inspecteur Clousieau.
Ist ja einfach. Einen der beiden Außenleiter mit Wirenut versehen und
NEMA 5-15 reinschrauben. Oder splitten (die Verbindung zwischen oberer
und unterer Dose rausbrechen und auf die Außenleiter aufteilen).
Ist fuer unsereins einfach. Aber es gibt ja auch schonmal Faelle wo ein
Haus erst nach Ableben verkauft wird ;-)
[...]
Quote:
... Schukosteckdosen gibt es sowieso nur für runde 60mm-Dosen,
und zwar von Düwi... sprich Direktimport aus Deutschland. Die
passenden Schalterdosen lagen daneben, sind auch in Italien genormt.
Die Kombidosen für italienische 10A-Stecker und Schuko gab es dort,
aber sie waren mal eben doppelt so teuer wie Schukos beim
österreichischen Großhändler und entsprechen kaum der ÖNORM für
Stecker und Steckdosen.
Warum wird das denn nicht im Zuge der EU harmomnisiert? Jeder kocht sein
eigenes Normsueppchen, das kann es doch auf Dauer nicht sein.
Es wird sowieso versucht, das über EN zu harmonisieren, aber offenbar
legt keiner wert drauf, die Mitgliedsstaaten auf eine Norm zu zwingen.
Italien stellt sowieso schleichend und inoffiziell auf Schuko um
(Schuko ist als P30/S30 genormt), aber die Schweiz zementiert gerade
eine neue Version ihrer eigenen Norm (mit versenkten Steckdosen statt
flachen) statt auf das genormte französische System zu wechseln, ...
Schweiz ist ja auch nicht EU und sicher wollen die in der Lage bleiben
am Zoll reingeschmuggelte Toaster und so erkennen zu koennen. "Kchoennen
Sie mir dafuer einen Kchassenbeleg zeigen?"
Quote:
... und bevor GB und IE wechseln friert sowieso die Hölle ein.
So isset :-(
Quote:
GB hat mal offiziell von sich gegeben WENN sie wechseln, dann nur auf
ein System was auch zu allem anderem in der EU inkompatibel ist.
Klassisches Kindergartengehabe!
Und dann auch nur wenn die Einfuehrung mit dem passenden Hofzeremoniell
einhergeht. Wo kaemen wir hin, waere ja noch schoener, waere das.
Wobei Schuko nach alemannischer Art das Manko der fehlenden
Verpolungssicherheit hat.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
Rolf Bombach
Guest
Sun Jan 22, 2012 5:03 pm
Horst-D.Winzler schrieb:
Quote:
Am 17.01.2012 18:24, schrieb Uwe Borchert:
Am 17.01.2012 10:10, schrieb Bernd Laengerich:
...[...]...
Für klirrende Kälte taugen die Leuchstofflampen alle nix, da muß man
dann LEDs nehmen.
Genau! Und wenn es dann ganz kalt wird und der Schnee auf den
Lampen liegen bleibt brauchen wir noch eine Extra-Heizung. Dazu
kann man dann eine Heatball nehmen.
Es gab Leuchtstofflampen die besaßen gerade zur besseren Zündwilligkeit bei winterlichen Temperaturen längs auf einer Seite der Röhre einen leitenden Streifen.
Ging ganz ohne Heizung.
Naja, Zünden ist ja nicht das Problem. Eher die Amalgamtechnik, dank derer
bei Kälte kein Hg-Dampf da ist und die Röhre nur so blassblau vor sich
hin röhrt.
--
mfg Rolf Bombach
Rolf Bombach
Guest
Sun Jan 22, 2012 5:07 pm
Joerg schrieb:
Quote:
Sorry, bei den Preisen bleibt es dann definitiv bei Gluehobst. Ich bin
ja sehr fuer Energiesparen aber irgendwo hoert der Spass auf. Ist so
aehnlich wie hier bei LEDs wo Firmen meinen Kunden waeren zu
finanziellem Masochismus bereit.
Noch wichtiger ist, dass der Zyklus am laufen gehalten wird.
Glühlampen sind billig und gut.
Do
Glühobst muss weg, wegen des CO2. Energiesparlampen müssen her.
Energiesparlampen müssen weg wegen des Quecksilbers. LED müssen her.
LED müssen weg wegen der Seltenen Erden. Glühlampen müssen her.
Loop until 42=666
--
mfg Rolf Bombach
Ragnar Bartuska
Guest
Sun Jan 22, 2012 5:30 pm
On 21 Jan., 17:05, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Quote:
Ragnar Bartuska wrote:
On 17 Jan., 21:11, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Ragnar Bartuska wrote:
On 14 Jan., 17:21, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Ragnar Bartuska wrote:
On 11 Jan., 16:32, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Ragnar Bartuska wrote:
[...]
Ich frage mich sowieso, ob sich nicht doch irgendwann in den USA eine
langsame Tendenz zu 240V zwischen zwei Außenleitern für
Normalverbraucher, gemischt mit 120V entwickeln wird... mal die
nächsten Jahrzehnte abwarten.
Das ist hier schon Jahrzehnte so und unser Haus hat das. 240V fuer alle
fetten Stromverbraucher, 120V fuer gewoehnliche Stromkreise. Wobei
Waeschetrockner und der gleichen in USA of mit Gas heizen. Man bekommt
auch Dosen die beinahe wie die ueblichen aussehen aber die Schlitze
querstehen. Die montieren sich Leute in Kuechen wenn sie exotische
Maschinen und Kochgeraete dort benutzen moechten. Hatte ich auch mal
vor, aber inzwischen kochen wir so viel drausen dass es kaum lohnen wuerde.
Das mit den stationären Großverbrauchern (Herd, Klimakompressor, E-
Trockner,...) ist mir bekannt, mein Gedanke ging eher auf die Ideen
deines zweiten Absatzes. Billige Importe aus Fernost könnten da
durchaus zu einer evolutionären Umstellung auf 240V führen,
vorausgesetzt, das NEC-Verbot für 240V-Steckdosen an
Allgemeinstromkreisen fällt.
Verbot? In unseren Garagen _muss_ bei Neubauten sogar eine 240V Dose
sein. Fuer E-Autos.
Hm, war vielleicht eine Erinnerungslücke... oder ich hab die falsche
Diskussion erwischt. Hier fetzen sie sich jedenfalls kräftig über
Steckertypen und die berühmt-berüchtigten small appliance circuits:
http://www.electrical-contractor.net/forums/ubbthreads.php/topics/196....
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es noch eine zweite ganz
ähnliche Diskussion gab.
Ok, eine Schukosteckdose in eine amerikanische Kueche zu montieren ist
was anderes. Das ist ja keine NEMA-Steckdose wie wir sie hier haben. Ich
glaube nicht dass das ein Inspektor abnehmen wuerde, schon allein
deshalb weil m.W. kein leitender Kontakt von Schuko auf Metalldose da
ist. UL braucht man normalwerweise auch. Ich wusste auch nicht wie die
in unsere rechteckigen Wanddosen passen sollte.
Es gibt Schukosteckdosen für italienische UP-Dosen, die sollen von den
Maßen exakt den amerikanischen entsprechen... nur US-Schrauben müsste
man dann nehmen.
Das waere natuerlich eine feine Sache. Muesste man beim Hausverkauf aber
gegen NEMA 240V tauschen, sonst gibt es Aerger mit Inspecteur Clousieau.
Ist ja einfach. Einen der beiden Außenleiter mit Wirenut versehen und
NEMA 5-15 reinschrauben. Oder splitten (die Verbindung zwischen oberer
und unterer Dose rausbrechen und auf die Außenleiter aufteilen).
Quote:
[...]
Ups, klar... 2x4 hätte mir auffallen können. 2" sind auch nicht viel
tiefer als unsere Dosen mit IIRC 41mm, tiefe dann 60.
Wobei es hier diese Sch....krallen nicht gibt. Damit kann man auch ein
dickeres Gewoelle haben ohne dass die Dosen langsam wieder rauskommt.
Gut, ich verwende hier auch wo es nur irgendwo geht Schrauben, außer
bei Schaltern, die normal sowieso gut halten.
Quote:
Ich verwende inzwischen ganz gerne italienische Dosen, die entsprechen
von der Größe etwa den amerikanischen. Allerdings ist man in der
Beschaffung dann fast auf einen Großhändler in ganz Österreich
angewiesen... und die Standarddose mit 3 Modulen ist auch nicht sooo
praktisch wenn Schukosteckdosen 2 Module breit sind.
Da boete sich doch ein Kurzurlaub suedlich der Grenze an. Siena oder so,
leckeren Rotwein schluerfen, Wanddosen kaufen, dann eine gepflegte
Mahlzeit, danach zum Konzert ...
Habe ich letzten Sommer mit Bozen ausprobiert... leider ist das E-
Sortiment italienischer Baumärkte ähnlich wie das der hiesigen, sprich
reichlich unvollständig. Von allem ein bisschen was, aber nirgends
alles was man braucht. Zum Beispiel gab es keine Dosen und Einsätze
mit 4 Modulen die man braucht, um 2 Schukosteckdosen nebeneinander zu
montieren.
Warum braucht man denn fuer zwei Steckdosen vier Module? Hier gehen zwei
Steckdosen in eine Wanddose, mit Aufsatz sogar sechs.
Schukos sind aber größer als italienische Steckdosen oder NEMA. Vimar
bietet auch doppelte NEMA 5-15 für eine Dose mit 3 Modulen, aber 2
Schuko gehen sich eben nicht aus. Italienische P11 (10A) oder P17
(16A) und Lichtschalter haben nur 1 Modul.
Quote:
... Schukosteckdosen gibt es sowieso nur für runde 60mm-Dosen,
und zwar von Düwi... sprich Direktimport aus Deutschland. Die
passenden Schalterdosen lagen daneben, sind auch in Italien genormt.
Die Kombidosen für italienische 10A-Stecker und Schuko gab es dort,
aber sie waren mal eben doppelt so teuer wie Schukos beim
österreichischen Großhändler und entsprechen kaum der ÖNORM für
Stecker und Steckdosen.
Warum wird das denn nicht im Zuge der EU harmomnisiert? Jeder kocht sein
eigenes Normsueppchen, das kann es doch auf Dauer nicht sein.
Es wird sowieso versucht, das über EN zu harmonisieren, aber offenbar
legt keiner wert drauf, die Mitgliedsstaaten auf eine Norm zu zwingen.
Italien stellt sowieso schleichend und inoffiziell auf Schuko um
(Schuko ist als P30/S30 genormt), aber die Schweiz zementiert gerade
eine neue Version ihrer eigenen Norm (mit versenkten Steckdosen statt
flachen) statt auf das genormte französische System zu wechseln, und
bevor GB und IE wechseln friert sowieso die Hölle ein.
GB hat mal offiziell von sich gegeben WENN sie wechseln, dann nur auf
ein System was auch zu allem anderem in der EU inkompatibel ist.
Klassisches Kindergartengehabe!
sg Ragnar
Axel Berger
Guest
Sun Jan 22, 2012 9:42 pm
Joerg wrote on Sun, 12-01-22 17:02:
Quote:
Aber es gibt ja auch schonmal Faelle wo ein Haus erst nach Ableben
verkauft wird
Na und? Ich hatte meine Tochter gebeten, mir bei ein paar Arbeiten, die
allein kaum möglich sind, zu helfen. Erfolg, keiner. Ich kann mit dem
versuchsaufbaumäßigen Provisorium leben und was danach kommt soll mir
egal sein. Alles, in das ich jemals, Zeit, Mühe und Gedanken gesteckt
habe landet ohnehin im Container.
Joerg
Guest
Mon Jan 23, 2012 4:41 pm
Axel Berger wrote:
Quote:
Joerg wrote on Sun, 12-01-22 17:02:
Aber es gibt ja auch schonmal Faelle wo ein Haus erst nach Ableben
verkauft wird ;-)
Na und? Ich hatte meine Tochter gebeten, mir bei ein paar Arbeiten, die
allein kaum möglich sind, zu helfen. Erfolg, keiner. Ich kann mit dem
versuchsaufbaumäßigen Provisorium leben und was danach kommt soll mir
egal sein. Alles, in das ich jemals, Zeit, Mühe und Gedanken gesteckt
habe landet ohnehin im Container.
Das kann man bei Ingenieuren so nicht sagen. Einige Designs werden
wahrscheinlich noch ein paar Jaehrchen nach dem Verlassen der Erde
weiter vom Fliessband laufen. Nur weiss dann irgendwann keiner mehr wer
So-und-so war, was mir persoenlich aber nicht wichtig ist, brauche kein
Denkmal.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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