EDAboard.com | EDAboard.de | EDAboard.co.uk | EE World

[OT] Reinigungs-CD

NEUES THEMA

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - [OT] Reinigungs-CD

Goto page Previous  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8

Leo Baumann
Guest

Tue Nov 26, 2019 7:45 pm   



Am 26.11.2019 um 19:00 schrieb Rupert Haselbeck:
Quote:
Komisch - für genau diesen Zweck, also nicht das abreissen sondern das
erreichen, sind die Dinger ja eigentlich vorgesehen. Und ich hab in grauer
Vorzeit auch selber schonmal mit so einer Reinigungs-CD ein Laufwerk
malträtiert. Es machte Beiden nichts aus und das Laufwerk erkannte hinterher
wieder jede CD, vorher aber keine selbergebrannten mehr sondern nur noch
gepresste.
Das Ding, die ReinigungsCD, müsste sogar noch irgendwo rumliegen


Mein CD/DVD/DVD-DL-Brenner funktioniert auch wieder einwandfrei nach
Reinigung mit Reinigungs-CD.

Helmut Schellong
Guest

Tue Nov 26, 2019 8:45 pm   



On 11/26/2019 15:09, Leo Baumann wrote:
Quote:
Am 26.11.2019 um 12:10 schrieb Helmut Schellong:
Ja, so ist das - 'Wenn'.
[...]
Ein Verstärker sollte >=100 kHz Leistungsbandbreite schaffen, damit
gesichert ist, daß die Daten bei 20 kHz noch als optimal
bezeichnet werden können.
Zumindest bei HighEnd-Anspruch sollte das so sein.

Ich hoffe Deine Bass-Endstufe schafft das jetzt auch.-


Die schafft 300 kHz Leistungs-Bandbreite.
Klirrfaktor 0.0016 %
Ausgangswiderstand 0.00035 Ω
etc.

> Dann kannst Du ja nun endlich bauen. :)

Nein, in der Bauphase bin ich noch lange nicht.
Ich muß entwickeln und bestellen.
Zum Schluß dieser Phase kommen die Platinen.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var_at_schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm

Hartmut Kraus
Guest

Tue Nov 26, 2019 9:45 pm   



Am 26.11.19 um 19:03 schrieb Leo Baumann:
Quote:
Am 26.11.2019 um 19:00 schrieb Rupert Haselbeck:
Komisch - für genau diesen Zweck, also nicht das abreissen sondern das
erreichen, sind die Dinger ja eigentlich vorgesehen. Und ich hab in
grauer
Vorzeit auch selber schonmal mit so einer Reinigungs-CD ein Laufwerk
malträtiert. Es machte Beiden nichts aus und das Laufwerk erkannte
hinterher
wieder jede CD, vorher aber keine selbergebrannten mehr sondern nur noch
gepresste.
Das Ding, die ReinigungsCD, müsste sogar noch irgendwo rumliegen

Mein CD/DVD/DVD-DL-Brenner funktioniert auch wieder einwandfrei nach
Reinigung mit Reinigungs-CD.


Meiner auch. Nach Reingung mit einem Wattestäbchen (für die Ohren eh'
nicht zu gebrauchen, da viel zu weich) Wink und dem verpönten
Brennspiritus, wie gesagt.

--
http://hkraus.eu/

Chr. Maercker
Guest

Wed Nov 27, 2019 12:45 pm   



MaWin wrote:
[Ist Wasser besser als Isopropylakohol?]
Quote:
Nee, billiger und kein Gefahrstoff.

Oje, die Welt wird umkommen in den Gefahren des Alltags.

Isopropanol und Gefahr, sperrt mir bloss das Wasser in
Flaschen, es könnte jemand darin ertrinken.


"billiger" ist für Hersteller der Hauptgrund, nicht nur wegen der reinen
Materialpreise. Wird statt Wasser Isopropylakohol verwendet, bedarf es
evtl. zusätzlicher Bürokratie für Gefahrstoffe:

Quote:
Diese Scheiss Angst, die die Leute heutzutage vor allem
haben, mangelde Lebenserfahrung würde ich mal sagen.


u.a. durch solcherart Bürokratie befeuert.

Quote:
Isopropanol ist der billigste Alkohol und daher so
gerne in Arztpraxen zur Desinfektion genutzt, ausserdem
hinterlässt er im Gegensatz zu Essigreiniger nicht noch
Nährboden für Schimmel.


Und enthält im Gegensatz zu Spiritus keine Vergällungsmittel, die z.T.
wirklich nicht ohne sind. Nicht unbedingt hochgiftig, aber nicht gut für
Kunststoffoberflächen, wie ich feststellen musste.
Schmeckt Isopropylakohol so eklig, dass ihn freiwillig keiner trinkt,
hat er üble Nebenwirkungen oder ist die Hauptwirkung nicht so gut wie
die von Ethanol? Von der Giftigkeit her sind ja beide ähnlich.

Quote:
Die wenigsten Leute haben Spass darin und vertun ihre
Lebenszeit mit dem Rippen ihrer CD-Sammlung und
digitalisieren ihrer VHS Cassetten oder gar Audiokassetten.


Mit CDs können sie sich noch etwas Zeit lassen, aber mit VHS und
Audiocassetten wird's langsam eng mit der Hardware. Noch mehr bei
exotischen Medien wie MO, aber sogar DvD-RAM betrifft es, weil die
meisten Player so billig gebaut sind.

Quote:
Sie erwarten einfach, daß die Dinger auch heute benutzbar
sind, und das klappt i.A. auch. Bis auf 1 CD kann ich noch
alle lesen, wenn Besuch kommt und eine Audio-Kassette spielt
lobt man den klaren Klang (ist halt doch hörbar besser als
MP3), nur der VHS Recorder ist verreckt, und damit gut 1
Dutzend seltener Filme verloren.


Cassettenrecorder mit ähnlich langer Haltbarkeit wie die guten alten
Tonbandgeräte gips hoffentlich noch. Bei denen war ja auch viel Murks
auf dem Markt. In Bälde muss ich tatsächlich noch zwei Rollen Tonband
digitalisieren. Abspielgerät habe ich vor wenigen Jahren denn doch an
Liebhaber abgegeben. Obendrein grottenaltes Bandmaterial, Schleifpapier
für Tonköpfe, das mute ich den Geräten nur noch ein allerletztes Mal zu.
--


CU Chr. Maercker.

Volker Bartheld
Guest

Wed Nov 27, 2019 1:45 pm   



On Wed, 27 Nov 2019 12:20:10 +0100, Chr. Maercker wrote:
Quote:
MaWin wrote:
[Ist Wasser besser als Isopropylakohol?]
Nee, billiger und kein Gefahrstoff.


Dest.H2O+Tenside+Antistatikum hat bei der Reinigung von optischen Flchen
durchaus seine Existenzberechtigung. Und dabei geht es nicht nur um
irgendwelche MAK-Werte, sondern auch um die Art der Verschmutzung und die
Verringerung des Risikos von Wiederanschmutzung.

Quote:
Isopropanol ist der billigste Alkohol und daher so
gerne in Arztpraxen zur Desinfektion genutzt

Und enthlt im Gegensatz zu Spiritus keine Vergllungsmittel, die z.T.
wirklich nicht ohne sind. Nicht unbedingt hochgiftig, aber nicht gut fr
Kunststoffoberflchen, wie ich feststellen musste.


Genau. Ich lade jeden gerne ein, ein Reinraum- bzw. Optiktuch mit etwas
"Spiritus" zu befeuchten und dann z. B. ber seinen mehrschichtvergteten
ND-Filter zu wischen. Keine Sorge, die Vergtung bleibt schon drauf. Es
dauert halt eine Weile, bis man die Sauerei mit IPA p. a. oder Methanol
wieder abgewaschen hat.

Quote:
Schmeckt Isopropylakohol so eklig, dass ihn freiwillig keiner trinkt,
hat er ble Nebenwirkungen oder ist die Hauptwirkung nicht so gut wie
die von Ethanol?


Schmeckt eklig. Selbst in passender Verdnnung mit Cola, daher nicht einmal
fr Alkopops geeignet.

Quote:
Cassettenrecorder mit hnlich langer Haltbarkeit wie die guten alten
Tonbandgerte gips hoffentlich noch.


Antiquarisch. Sowas wie ein Nakamichi BX-125E, Pioneer CT-335, CT-469,
CT-979, Akai GX-65MKii, DX-57, Sony TC-K808 ES oder Technics RS-BX 626
(mehr s. [1]) wirst Du wohl neuzeitlich nicht mehr kriegen.

Quote:
In Blde muss ich tatschlich noch zwei Rollen Tonband digitalisieren.
Abspielgert habe ich vor wenigen Jahren denn doch an Liebhaber
abgegeben. Obendrein grottenaltes Bandmaterial, Schleifpapier fr
Tonkpfe, das mute ich den Gerten nur noch ein allerletztes Mal zu.


Tscha. hnliche Situation bei meinem Blaupunkt RTV-925 (baugleich Panasonic
NV-FS200) und dem Stapel S-VHS-Bndern, die hier noch der Dinge harren, die
da kommen. Keine Ahnung, womit man sowas aktuell digitalisiert.

Ciao,
Volker

[1] https://www.fein-hifi.de/Kassettendecks:::9.html

Rolf Bombach
Guest

Mon Jan 06, 2020 7:45 pm   



Leo Baumann schrieb:
Quote:
Am 26.11.2019 um 00:14 schrieb Hartmut Kraus:
Auf dass er immer seine Abtastfrequenz einhält. ;)

Kennst Du die Puls-Amplituden-Modulation (PAM) auf CDs? Du kannst damit mit 2 benachbarten Samples einen Bass-Impuls-Anfang von 22.05kHz*2*PI*Sample_max speichern oder übertragen ...


Ehrlich gesagt, nein. Ich war der Meinung, auf der CDs wär so
eine (im Sinne von ein Stück) Spur von Pits und Lands, deren
Kanten die Vorzeichenänderung eines Bitstroms darstellen. Dieser
besteht aus Bytes, die mit der eight-to-fourteen-Modulation
auf siebzehn Bits aufgeblasen wurden. Die Interpretation
der Bytes erfolgt dann später...

PAM ist ein analoges Multiplexverfahren.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach
Guest

Mon Jan 06, 2020 7:45 pm   



Leo Baumann schrieb:
Quote:

Du verstehst nicht, dass das Spektrum des Instruments und das was auf der CD gespeichert ist linear vezerrt wird, wenn die Slew Rate der Endstufe nicht gegeben ist.


Du bist kurz vor der Entdeckung von TIM.

--
mfg Rolf Bombach

Hartmut Kraus
Guest

Mon Jan 06, 2020 8:45 pm   



Am 06.01.20 um 19:35 schrieb Rolf Bombach:
Quote:
Leo Baumann schrieb:
Am 26.11.2019 um 00:14 schrieb Hartmut Kraus:
Auf dass er immer seine Abtastfrequenz einhält. ;)

Kennst Du die Puls-Amplituden-Modulation (PAM) auf CDs? Du kannst
damit mit 2 benachbarten Samples einen Bass-Impuls-Anfang von
22.05kHz*2*PI*Sample_max speichern oder übertragen ...

Ehrlich gesagt, nein. Ich war der Meinung, auf der CDs wär so
eine (im Sinne von ein Stück) Spur von Pits und Lands, deren
Kanten die Vorzeichenänderung eines Bitstroms darstellen. Dieser
besteht aus Bytes, die mit der eight-to-fourteen-Modulation
auf siebzehn Bits aufgeblasen wurden. Die Interpretation
der Bytes erfolgt dann später...

PAM ist ein analoges Multiplexverfahren.


Danke.

--
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.pdf
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.doc
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.rtf

Hartmut Kraus
Guest

Mon Jan 06, 2020 8:45 pm   



Am 06.01.20 um 19:36 schrieb Rolf Bombach:
Quote:
Leo Baumann schrieb:

Du verstehst nicht, dass das Spektrum des Instruments und das was auf
der CD gespeichert ist linear vezerrt wird, wenn die Slew Rate der
Endstufe nicht gegeben ist.


Stimmt, wenn die Endstufe nicht mindestens bis 20kHz linear verstärkt. ;)

> Du bist kurz vor der Entdeckung von TIM.

Nein, TIM sind schließlich keine linearen Verzerrungen. ;)

--
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.pdf
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.doc
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.rtf

Leo Baumann
Guest

Tue Jan 07, 2020 5:45 am   



Am 06.01.2020 um 19:35 schrieb Rolf Bombach:
Quote:
Ehrlich gesagt, nein. Ich war der Meinung, auf der CDs wär so
eine (im Sinne von ein Stück) Spur von Pits und Lands, deren
Kanten die Vorzeichenänderung eines Bitstroms darstellen. Dieser
besteht aus Bytes, die mit der eight-to-fourteen-Modulation
auf siebzehn Bits aufgeblasen wurden. Die Interpretation
der Bytes erfolgt dann später...

PAM ist ein analoges Multiplexverfahren.


Das ist richtig, aber vor dem TP im CD-Player hast Du eine 1 Kanal PAM.

Rolf Bombach
Guest

Mon Jan 13, 2020 7:45 pm   



Hartmut Kraus schrieb:
Quote:
Am 06.01.20 um 19:36 schrieb Rolf Bombach:
Leo Baumann schrieb:

Du verstehst nicht, dass das Spektrum des Instruments und das was auf der CD gespeichert ist linear vezerrt wird, wenn die Slew Rate der Endstufe nicht gegeben ist.

Stimmt, wenn die Endstufe nicht mindestens bis 20kHz linear verstärkt. ;)

Du bist kurz vor der Entdeckung von TIM.

Nein, TIM sind schließlich keine linearen Verzerrungen. Wink


Lineare Verzerrungen haben keine nichtlinearen Verzerrungen zur Folge.
Nichtlineare Verzerrungen können und haben oft lineare Verzerrungen
zur Folge. Eigentlich ganz einfach.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach
Guest

Mon Jan 13, 2020 8:45 pm   



Leo Baumann schrieb:
Quote:
Am 06.01.2020 um 19:35 schrieb Rolf Bombach:
Ehrlich gesagt, nein. Ich war der Meinung, auf der CDs wär so
eine (im Sinne von ein Stück) Spur von Pits und Lands, deren
Kanten die Vorzeichenänderung eines Bitstroms darstellen. Dieser
besteht aus Bytes, die mit der eight-to-fourteen-Modulation
auf siebzehn Bits aufgeblasen wurden. Die Interpretation
der Bytes erfolgt dann später...

PAM ist ein analoges Multiplexverfahren.

Das ist richtig, aber vor dem TP im CD-Player hast Du eine 1 Kanal PAM.


TP sagt mir jetzt nichts. Und du bist sicher, dass du das jetzt
nicht mit LaserDisk verwechselst?

Ich beziehe mich hier explizit auf:

The compact disk digital audio system
M.G. Carasso, J.B.H. Peek, J.P Sinjou
Philips tech. Rev. 40(1982)151-155, No. 6

Compact disk: system aspects and modulation
J.P.J. Heemskerk, K.A. Schouhamer Immink
Philips tech Rev. 40(1982)157-164, No. 6
(EFM und Signale ab PD gut erklärt)

Error correction and concealment in the compact disk system
H. Hoeve, J. Timmermans, L.B. Vries
Philips tech. Rev. 40(1982)166-172, No. 6
(eher für die fortgeschrittenen Informatiker)

Digital-to-analog conversion in playing a compact disk
D. Goedhart, R.J. van de Plassche, E.F. Stikvoort
Philips tech. Rev. 40(1982)174-176, No. 6
(möglicherweise für krause harte Gemüter ungeeignet).

--
mfg Rolf Bombach

Leo Baumann
Guest

Mon Jan 13, 2020 10:45 pm   



Am 13.01.2020 um 19:54 schrieb Rolf Bombach:
> TP sagt mir jetzt nichts.

Tiefpass nach dem DAU.

Rolf Bombach
Guest

Tue Jan 14, 2020 10:45 pm   



Leo Baumann schrieb:
Quote:
Am 13.01.2020 um 19:54 schrieb Rolf Bombach:
TP sagt mir jetzt nichts.

Tiefpass nach dem DAU.


Du hast die Amplitudendaten in digitaler Form. Wie du die dann
zu Analog wandelst, ist dir freigestellt. Oversampling und
Filterdesign können einiges bewirken, im guten wie im schlechten.

--
mfg Rolf Bombach

Goto page Previous  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - [OT] Reinigungs-CD

NEUES THEMA

Arabic version Bulgarian version Catalan version Czech version Danish version German version Greek version English version Spanish version Finnish version French version Hindi version Croatian version Indonesian version Italian version Hebrew version Japanese version Korean version Lithuanian version Latvian version Dutch version Norwegian version Polish version Portuguese version Romanian version Russian version Slovak version Slovenian version Serbian version Swedish version Tagalog version Ukrainian version Vietnamese version Chinese version Turkish version
EDAboard.com
WTWHMEDIA