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Partner für ein DSP-Projekt gesucht

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Matthias Weingart
Guest

Wed Dec 21, 2011 7:24 pm   



Kurt Harders <harders_at_khtronik.de>:

Quote:
Und da hat der OP vermutlich die Verst„ndnisprobleme.

Stimmt, woher weisst Du das Smile?

Naja, da hat bei mir das Verständnis dann auch aufgehört, als ich mir den
angesehen hab. Wink Gibt da nen PDF wo das erklärt ist, wie man es prinzipiell
macht, aber mehr wohl nicht. Geht wohl nur mittloggen - wenn man in der IDE
an den Reglern dreht - und die dann in die uC Software übernehmen (der stellt
da an irgendwelchen Registern rum).

M.

Rafael Deliano
Guest

Thu Dec 22, 2011 9:16 am   



Quote:
Der DSP von AnalogDevices braucht mir ein bissl viel Strom (so 50-100mA
bei 3V), ist wohl nur sinnvoll, wenn man sowieso verkabelt ist...

"Echte" Hörgeräte sollen portabel, klein sein. Da scheiden DSPs
dann weitgehend aus. Auch wegen Materialskosten, denn ich bezweifle daß
die Hersteller mehr Innovation als nötig betreiben wollen.
Bzw. komplizierte Systeme mit deren Konfiguration bereits der
Hörgeräteakustiker Probleme hat am Markt eine Chance haben.

Ich glaube auch nicht daß man da wegen Bürokratie einsortiert
werden will. Wohl bereits Klasse IIa:
http://de.wikipedia.org/wiki/Medizinprodukt

Letztlich würde mans also eher als speziellen Klangverbesserer/Equalizer
a la HiFi-Technik deklarieren.
Amateurfunk hatten früher auch ähnliche Schaltungen aber begrenzt
auf Sprachbandbreite in Verwendung.

Es ist halt die Frage wieviel "Psychoakustik" man reinpacken will/kann.
In dem genannten ADAU1701 sind dem Spieltrieb Grenzen gesetzt, selbst
wenn seine Materialkosten den Traum von Serienstückzahlen beflügeln.

Bei extremen Geräten wie cochlear implants will/kann man Wahrnehmung
von Umweltgeräuschen, Sprachverstehen bei zusätzlichem Lippenlesen
erreichen. Sprachverstehen am Telefon, d.h. ohne Lippenlesen ist da
bereits Problem. "Musikhören" ist da kaum gefordert.
Das sind aber die klassischen "Hör"-Geräte bei denen umfangreiche
Verarbeitung mit DSPs erfolgt. Dazu habe ich auch teilweise
(englische) Literatur hier, weil das für Spracherkennung
ergiebiger ist.

MfG JRD

Olaf Kaluza
Guest

Thu Dec 22, 2011 12:20 pm   



Rafael Deliano <Rafael_Deliano_at_arcor.de> wrote:

Quote:
"Echte" Hörgeräte sollen portabel, klein sein. Da scheiden DSPs
dann weitgehend aus.

Ich wuerde vermuten das sind spezialisierte ASICs drin die letztlich
auch DSP funktionalitaet haben.

Quote:
Auch wegen Materialskosten, denn ich bezweifle daß
die Hersteller mehr Innovation als nötig betreiben wollen.
Bzw. komplizierte Systeme mit deren Konfiguration bereits der
Hörgeräteakustiker Probleme hat am Markt eine Chance haben.

Ich hab nicht den Eindruck das es da einen Markt gibt. Soweit ich mich
entsinne ist das doch die letzte provitable Alleinherschaft von
Siemens oder?

Olaf

Kurt Harders
Guest

Thu Dec 22, 2011 4:01 pm   



Hallo Matthias,

Am 21.12.2011 18:24, schrieb Matthias Weingart:

Quote:
Naja, da hat bei mir das Verständnis dann auch aufgehört, als ich mir den
angesehen hab. Wink Gibt da nen PDF wo das erklärt ist, wie man es prinzipiell
macht, aber mehr wohl nicht. Geht wohl nur mittloggen - wenn man in der IDE
an den Reglern dreht - und die dann in die uC Software übernehmen (der stellt
da an irgendwelchen Registern rum).

In dem PDF sind die Algoritmen exakt beschrieben. Ich habe jetzt eine
Java-Anwendung geschrieben, bei der man Frequenz, Güte und
Absenkung/Anhebung einträgt, und dann die Filterkoeffizienten erhält. In
SigmaStudio verwende ich dann ein IIR-Filter mit Parametertabellen, und
es klappt. Jetzt fehlt noch der Weg vom Frequenzgang zu den Filtern. Ich
arbeite daran Smile.

Grüße, Kurt

--
KHTronik - Kurt Harders
Elektronik, Softwareentwicklung, Opensource-Beratung
Leimbacher Str. 36
42281 Wuppertal

T +49 202 2 50 11 64
F +49 202 2 50 11 65
M +49 171 8 36 82 33

Kurt Harders
Guest

Thu Dec 22, 2011 4:08 pm   



Hallo Olaf,

Am 22.12.2011 12:20, schrieb Olaf Kaluza:

Quote:
Ich hab nicht den Eindruck das es da einen Markt gibt. Soweit ich mich
entsinne ist das doch die letzte provitable Alleinherschaft von
Siemens oder?

Du bist nicht betroffen (zu Deinem Glück Smile), sonst würdest Du die
Konkurrenten kennen:
- Phonak
- Oticon
- Siemens
- Audioservice
- Beltone
- Auric
- Bernafon
- Starkey
und noch einige andere.

Bei den Hörhilfen hat Sennheiser gut die Hörer drin Smile, aber es gibt
auch noch einige andere Hersteller. Ich will ja auch kein Hörgerät ersetzen.

Grüße, Kurt

--
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