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David Kastrup
Guest
Mon Feb 08, 2010 8:37 pm
Hi, will irgendwann mal mein Akkordeon zu einem Midi-Input machen. Auf
der Sensorseite scheinen am geeignetsten einfache analoge Hallelemente
ohne interne Logic, alldieweil deren Stromverbrauch am zivilsten ist,
und die galvanische Trennung von Stromeingang und Spannungsausgang prima
für Matrixverschaltung geeignet ist.
Sieht ja so aus, als würden kleine Prozessoren mit 10 Analogeingängen
und 16 Ausgängen (oder vergleichbar) nicht schwer zu kriegen sein.
Im Endeffekt käme man an Hardware fast mit Controller, Quartz und
Kabelei hin. Aber Software will auch geschrieben werden...
--
David Kastrup
Nikolaus Riehm
Guest
Mon Feb 08, 2010 9:43 pm
Am 08.02.2010 19:37 schrieb David Kastrup:
Quote:
Hi, will irgendwann mal mein Akkordeon zu einem Midi-Input machen. Auf
der Sensorseite scheinen am geeignetsten einfache analoge Hallelemente
ohne interne Logic, alldieweil deren Stromverbrauch am zivilsten ist
Im Endeffekt käme man an Hardware fast mit Controller, Quartz und
Kabelei hin. Aber Software will auch geschrieben werden...
....und die hat Döpfer beim CTM64 [1] schon geschrieben. Ich kenne
Hall-Sensoren nicht aus der Anwendung aber wenn die sich sich ähnlich
eines einfachen Schalters verhalten (oder verhalten können), täte das
passen. Habe damit schon mehrere Sachen midifiziert und es tat immer
prima. Kostet einen Hunderter.
Grüße, Niko
[1]
http://www.doepfer.de/ctm.htm
David Kastrup
Guest
Mon Feb 08, 2010 10:16 pm
Nikolaus Riehm <mail_at_nikolaus-riehm.de> writes:
Quote:
Am 08.02.2010 19:37 schrieb David Kastrup:
Hi, will irgendwann mal mein Akkordeon zu einem Midi-Input machen. Auf
der Sensorseite scheinen am geeignetsten einfache analoge Hallelemente
ohne interne Logic, alldieweil deren Stromverbrauch am zivilsten ist
Im Endeffekt käme man an Hardware fast mit Controller, Quartz und
Kabelei hin. Aber Software will auch geschrieben werden...
...und die hat Döpfer beim CTM64 [1] schon geschrieben. Ich kenne
Hall-Sensoren nicht aus der Anwendung aber wenn die sich sich ähnlich
eines einfachen Schalters verhalten (oder verhalten können), täte das
passen. Habe damit schon mehrere Sachen midifiziert und es tat immer
prima. Kostet einen Hunderter.
Grüße, Niko
[1]
http://www.doepfer.de/ctm.htm
Nützt ja nichts. Wie gesagt, die Hallsensoren würden Analoginput
liefern (der individuell kalibriert werden sollte). Die Platine ist zu
groß und hat zu viele Stromschlucker, und die Programmierung scheint
nicht offenzuliegen, so daß man es nicht an Akkordeonbedürfnisse
anpassen könnte.
Komplett selbst programmieren? Wofür gebe ich dann noch 100¤?
--
David Kastrup
Günther Dietrich
Guest
Mon Feb 08, 2010 10:28 pm
David Kastrup <dak_at_gnu.org> wrote:
Quote:
Hi, will irgendwann mal mein Akkordeon zu einem Midi-Input machen. Auf
der Sensorseite scheinen am geeignetsten einfache analoge Hallelemente
ohne interne Logic, alldieweil deren Stromverbrauch am zivilsten ist,
und die galvanische Trennung von Stromeingang und Spannungsausgang prima
für Matrixverschaltung geeignet ist.
Meinst Du wirklich passive Hallelemente, also die kleinen
Halbleiterplättchen mit den vier Anschlüssen an den vier Kanten? Ohne
zusätzliche Elektronik auf dem Chip?
Ich fürchte, da musst Du umdisponieren, bei denen sind die vier
Anschlüsse _nicht_ galvanisch getrennt. Die (möglicherweise nicht
niederohmige) Verbindung der Anschlüsse durch das Halbleiterplättchen
ist dem Funktionsprinzip des Hallelementes inhärent.
Grüße,
Günther
David Kastrup
Guest
Tue Feb 09, 2010 3:42 am
"Günther Dietrich" <gd_usenet_at_spamfence.net> writes:
Quote:
David Kastrup <dak_at_gnu.org> wrote:
Hi, will irgendwann mal mein Akkordeon zu einem Midi-Input machen. Auf
der Sensorseite scheinen am geeignetsten einfache analoge Hallelemente
ohne interne Logic, alldieweil deren Stromverbrauch am zivilsten ist,
und die galvanische Trennung von Stromeingang und Spannungsausgang prima
für Matrixverschaltung geeignet ist.
Meinst Du wirklich passive Hallelemente, also die kleinen
Halbleiterplättchen mit den vier Anschlüssen an den vier Kanten? Ohne
zusätzliche Elektronik auf dem Chip?
Schon.
Quote:
Ich fürchte, da musst Du umdisponieren, bei denen sind die vier
Anschlüsse _nicht_ galvanisch getrennt. Die (möglicherweise nicht
niederohmige) Verbindung der Anschlüsse durch das Halbleiterplättchen
ist dem Funktionsprinzip des Hallelementes inhärent.
Oh. Hm. Dazu wird mir noch was einfallen müssen. Schlimmstenfalls ein
paar Analogmultiplexer.
Danke für den Tip.
--
David Kastrup
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Tue Feb 09, 2010 6:49 am
Nikolaus Riehm <mail_at_nikolaus-riehm.de> wrote:
Quote:
...und die hat Döpfer beim CTM64 [1] schon geschrieben. Ich kenne
Hall-Sensoren nicht aus der Anwendung aber wenn die sich sich ähnlich
eines einfachen Schalters verhalten (oder verhalten können), täte das
passen. Habe damit schon mehrere Sachen midifiziert und es tat immer
prima. Kostet einen Hunderter.
Warum muß ich da an den Leierkastenmann in der Fußgängerzone denken,
dessen Kasten mit einem zweiten Kastl über ein RS232-artiges Kabel
verbunden war?! Nur noch Beschiß, alles Elektronik :-)
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Guido Grohmann
Guest
Tue Feb 09, 2010 8:53 am
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
Quote:
Warum muß ich da an den Leierkastenmann in der Fußgängerzone denken,
dessen Kasten mit einem zweiten Kastl über ein RS232-artiges Kabel
verbunden war?! Nur noch Beschiß, alles Elektronik
Nene immer gleich Beschiß unterstellen, der Ärmste muß doch Gema
abführen und das Kastl zeichnet nur auf, was er gespielt hat ;)
Guido
David Kastrup
Guest
Tue Feb 09, 2010 9:23 am
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph_at_radio-link.net> writes:
Quote:
Nikolaus Riehm <mail_at_nikolaus-riehm.de> wrote:
...und die hat Döpfer beim CTM64 [1] schon geschrieben. Ich kenne
Hall-Sensoren nicht aus der Anwendung aber wenn die sich sich ähnlich
eines einfachen Schalters verhalten (oder verhalten können), täte das
passen. Habe damit schon mehrere Sachen midifiziert und es tat immer
prima. Kostet einen Hunderter.
Warum muß ich da an den Leierkastenmann in der Fußgängerzone denken,
dessen Kasten mit einem zweiten Kastl über ein RS232-artiges Kabel
verbunden war?! Nur noch Beschiß, alles Elektronik
"Selbstspielende Akkordeons sind der Kracher auf jeder Party" oder
ähnliches findest Du immer wieder als Anzeige. Nur daß das keine sind:
da reißt jemand aus alten Instrumenten alles Handwerk raus und verbaut
MP3-Spieler, Lautsprecher und Akku.
Eine Schande.
Nur daß es mir darum geht, Kontakte in ein bestehendes Instrument
reinzubauen, nicht Aktuatorik (wie bei richtigen "Selbstspielern", die
es in der Tat auch gibt, tatsächlich auch als "echte" Leierkästen, die
heutzutage "lediglich" per Flash statt über Lochband bedient werden aber
noch die Töne per Pfeifen abgeben) oder gar Lautsprecher.
--
David Kastrup
Hans-J. Ude
Guest
Tue Feb 09, 2010 9:41 am
David Kastrup schrieb:
Quote:
Hi, will irgendwann mal mein Akkordeon zu einem Midi-Input machen. Auf
der Sensorseite scheinen am geeignetsten einfache analoge Hallelemente
ohne interne Logic, alldieweil deren Stromverbrauch am zivilsten ist,
und die galvanische Trennung von Stromeingang und Spannungsausgang prima
für Matrixverschaltung geeignet ist.
Hallo David,
Ich spiele Keyboards, kein Akkordeon. Ich habe aber mal in drmm
(kennst Du) gefragt ob man z.B. für den Cmaj7 Akkord die Cdur und
Emoll Knöppsches gleichzeitig drückt und das wurde mir glaube ich so
bestätigt. Mit mehreren Tasten gleichzeitig klappt das aber nicht mit
einer Matrix, weil das nicht mehr eindeutig ist, was spieltechnisch
natürlich eine Einschränkung bedeutet. Sehe ich da irgendwo was
falsch?
Darüber hinaus hätte ich durchaus Lust an einem solchen Projekt
mitzumachen (Software). Ich habe hier ein noch nie benutztes Atmel
Evaluation-Board rumliegen.
Hajü
--
PS: Ich bin Jazzer und brauche solche und andere 'schräge' Akkorde
David Kastrup
Guest
Tue Feb 09, 2010 10:59 am
Hans-J. Ude <news_at_s237965939.online.de> writes:
Quote:
David Kastrup schrieb:
Hi, will irgendwann mal mein Akkordeon zu einem Midi-Input machen. Auf
der Sensorseite scheinen am geeignetsten einfache analoge Hallelemente
ohne interne Logic, alldieweil deren Stromverbrauch am zivilsten ist,
und die galvanische Trennung von Stromeingang und Spannungsausgang prima
für Matrixverschaltung geeignet ist.
Ich spiele Keyboards, kein Akkordeon. Ich habe aber mal in drmm
(kennst Du) gefragt ob man z.B. für den Cmaj7 Akkord die Cdur und
Emoll Knöppsches gleichzeitig drückt und das wurde mir glaube ich so
bestätigt.
Korrekt.
Quote:
Mit mehreren Tasten gleichzeitig klappt das aber nicht mit einer
Matrix, weil das nicht mehr eindeutig ist, was spieltechnisch
natürlich eine Einschränkung bedeutet. Sehe ich da irgendwo was
falsch?
Die Dioden. Wenn man mit Schaltern agiert, schaltet man denen Dioden in
Serie. Dann gibt es keine Querschläger. Die Matrix fragt man ab, indem
man immer nur eine Reihe mit Spannung speist, und die Spalte ausliest.
Die Sensorik mit Hallsensoren ist komplexer. Ich bin geneigt, die
galvanische Verbindung von Ein- und Ausgangsseite zu ignorieren und den
resultierenden Unsinn rechnerisch wieder zu entwirren. Es besteht
natürlich die Gefahr, daß Prozessor und Matrix dabei mehr Strom
verheizen, als eine komplette Demultiplexlösung kosten würde. Dafür
wird aber der Verkabelungsaufwand kleiner.
Quote:
Darüber hinaus hätte ich durchaus Lust an einem solchen Projekt
mitzumachen (Software). Ich habe hier ein noch nie benutztes Atmel
Evaluation-Board rumliegen.
Hat der Prozessor eine Hardwaremultiplikation? Sonst ist der "wir
rechnen das Chaos hinterher wieder heraus" Ansatz ohnehin nicht
praktikabel.
--
David Kastrup
Thomas Kindler
Guest
Tue Feb 09, 2010 11:56 am
David Kastrup wrote:
Quote:
Hi, will irgendwann mal mein Akkordeon zu einem Midi-Input machen. Auf
der Sensorseite scheinen am geeignetsten einfache analoge Hallelemente
ohne interne Logic, alldieweil deren Stromverbrauch am zivilsten ist,
und die galvanische Trennung von Stromeingang und Spannungsausgang prima
für Matrixverschaltung geeignet ist.
Sieht ja so aus, als würden kleine Prozessoren mit 10 Analogeingängen
und 16 Ausgängen (oder vergleichbar) nicht schwer zu kriegen sein.
Im Endeffekt käme man an Hardware fast mit Controller, Quartz und
Kabelei hin. Aber Software will auch geschrieben werden...
Siehe
http://www.ucapps.de/
Viele Grüße,
--
Thomas Kindler <mail+news_at_t-kindler.de>
David Kastrup
Guest
Tue Feb 09, 2010 12:22 pm
Thomas Kindler <mail+news_at_t-kindler.de> writes:
Quote:
David Kastrup wrote:
Hi, will irgendwann mal mein Akkordeon zu einem Midi-Input machen. Auf
der Sensorseite scheinen am geeignetsten einfache analoge Hallelemente
ohne interne Logic, alldieweil deren Stromverbrauch am zivilsten ist,
und die galvanische Trennung von Stromeingang und Spannungsausgang prima
für Matrixverschaltung geeignet ist.
Sieht ja so aus, als würden kleine Prozessoren mit 10 Analogeingängen
und 16 Ausgängen (oder vergleichbar) nicht schwer zu kriegen sein.
Im Endeffekt käme man an Hardware fast mit Controller, Quartz und
Kabelei hin. Aber Software will auch geschrieben werden...
Siehe
http://www.ucapps.de/
Interessiert mich nicht, weil proprietär. "Nichtkommerziell" statt GPL
ist eine Sackgasse, weil damit jegliche effiziente Serienproduktion
unterbunden wird und ein Nischendasein vorprogrammiert ist, weil es
untersagt ist, gewinnbringend Kräfte und Arbeiten zu bündeln.
Versuch mal überhaupt rauszufinden, wie der Betreiber "nichtkommerziell"
definiert.
GPL wäre eine klare Sache, und es stünde jedem Käufer von
Weiterentwicklungen frei, mit dir in Konkurrenz zu treten. Damit sind
Wucherpreisen automatisch gute Grenzen gesetzt: ein Geschäft kannst du
dann machen, wenn du so effizient bist, daß andere mit dem gleichen
Knowhow und Entwicklungsstand wie du (GPL!) es auch nicht so viel
billiger hinkriegen, daß niemand mehr zu dir kommt.
Wo wäre Linux heutzutage, wenn es verboten gewesen wäre, damit Geld zu
machen? Sobald Du Massenproduktion versuchst, mußt Du ja in Vorleistung
treten etc. Wie soll "nichtkommerziell" überhaupt kontrollierbar sein?
Wenn ich mir die Arbeit mache, neue Pfade zu betreten, dann habe ich
keine Lust, daß das Sackgassen sind, deren Nutzen und Verfügbarkeit für
andere dauerhaft unter der Willkür eines einzelnen stehen.
Wenn ich was gutes entwickelt habe und anderen anbiete, ihr Instrument
für einen Hunderter zu midifizieren (und ihnen dabei meine Schaltpläne
und Sourcecode zur Verfügung stelle, so daß sie dasselbe anbieten
können), mache ich mich strafbar.
Wo ist da der Witz? So bleibt alles von der Kosten/Nutzenrelation zu
einer Einzelstückbilanz verurteilt, die sich nur Freizeitbastler leisten
können. Und man hat nicht einmal Erfahrungen gemacht, mit denen man in
einem Job etwas aufbauen könnte.
Bin Systemprogrammierer genug, um im Notfall von Null anfangen zu
können. Das macht keinen Spaß, ist aber besser, als an einer
potentiellen Totgeburt zu arbeiten.
--
David Kastrup
David Kastrup
Guest
Tue Feb 09, 2010 12:51 pm
Thomas Kindler <mail+news_at_t-kindler.de> writes:
Quote:
David Kastrup wrote:
Hi, will irgendwann mal mein Akkordeon zu einem Midi-Input machen. Auf
der Sensorseite scheinen am geeignetsten einfache analoge Hallelemente
ohne interne Logic, alldieweil deren Stromverbrauch am zivilsten ist,
und die galvanische Trennung von Stromeingang und Spannungsausgang prima
für Matrixverschaltung geeignet ist.
Sieht ja so aus, als würden kleine Prozessoren mit 10 Analogeingängen
und 16 Ausgängen (oder vergleichbar) nicht schwer zu kriegen sein.
Im Endeffekt käme man an Hardware fast mit Controller, Quartz und
Kabelei hin. Aber Software will auch geschrieben werden...
Siehe
http://www.ucapps.de/
Interessiert mich nicht, weil proprietär. "Nichtkommerziell" statt GPL
ist eine Sackgasse, weil damit jegliche effiziente Serienproduktion
unterbunden wird und ein Nischendasein vorprogrammiert ist, weil es
untersagt ist, gewinnbringend Kräfte und Arbeiten zu bündeln.
Versuch mal überhaupt rauszufinden, wie der Betreiber "nichtkommerziell"
definiert. Mehr als "persönliche, nichtkommerzielle Nutzung" ist nicht
zu finden. Wenn Du Dein Instrument dann verleihst oder für Geld
spielst, hast Du schon die Lizenz verletzt.
GPL wäre eine klare Sache, und es stünde jedem Käufer von
Weiterentwicklungen frei, mit dir in Konkurrenz zu treten. Damit sind
Wucherpreisen automatisch gute Grenzen gesetzt: ein Geschäft kannst du
dann machen, wenn du so effizient bist, daß andere mit dem gleichen
Knowhow und Entwicklungsstand wie du (GPL!) es auch nicht so viel
billiger hinkriegen, daß niemand mehr zu dir kommt.
Wo wäre Linux heutzutage, wenn es verboten gewesen wäre, damit Geld zu
machen? Sobald Du Massenproduktion versuchst, mußt Du ja in Vorleistung
treten etc. Wie soll "nichtkommerziell" überhaupt kontrollierbar sein?
Wenn ich mir die Arbeit mache, neue Pfade zu betreten, dann habe ich
keine Lust, daß das Sackgassen sind, deren Nutzen und Verfügbarkeit für
andere dauerhaft unter der Willkür eines einzelnen stehen.
Wenn ich was gutes entwickelt habe und anderen anbiete, ihr Instrument
für einen Hunderter zu midifizieren (und ihnen dabei meine Schaltpläne
und Sourcecode zur Verfügung stelle, so daß sie dasselbe anbieten
können), mache ich mich strafbar.
Wo ist da der Witz? So bleibt alles von der Kosten/Nutzenrelation zu
einer Einzelstückbilanz verurteilt, die sich nur Freizeitbastler leisten
können. Und man hat nicht einmal Erfahrungen gemacht, mit denen man in
einem Job etwas aufbauen könnte.
Bin Systemprogrammierer genug, um im Notfall von Null anfangen zu
können. Das macht keinen Spaß, ist aber besser, als an einer
potentiellen Totgeburt zu arbeiten.
--
David Kastrup
Werner Flügel
Guest
Tue Feb 09, 2010 1:21 pm
David Kastrup wrote:
Quote:
"Günther Dietrich" <gd_usenet_at_spamfence.net> writes:
Meinst Du wirklich passive Hallelemente, also die kleinen
Halbleiterplättchen mit den vier Anschlüssen an den vier Kanten? Ohne
zusätzliche Elektronik auf dem Chip?
Schon.
Ich fürchte, da musst Du umdisponieren, bei denen sind die vier
Anschlüsse _nicht_ galvanisch getrennt. Die (möglicherweise nicht
niederohmige) Verbindung der Anschlüsse durch das Halbleiterplättchen
ist dem Funktionsprinzip des Hallelementes inhärent.
Oh. Hm. Dazu wird mir noch was einfallen müssen. Schlimmstenfalls ein
paar Analogmultiplexer.
Hm,
ich kann mich an Hall-Sensoren erinnern, die direkt nen digitalen
(TTL-)Output lieferten, B461 hieß das Teil aus DDR-Produktion:
http://www.torstenbubbe.de/Elektronik/Schaltkreise/B461.pdf
Wurde massenhaft u.a. in Computer-Tastaturen verbaut (und in meinem Kopf
spukt immer noch so ein Projekt rum, damit ein CV-Keyboard zu bauen für
nen Modularsynthi...) Lange Rede, Kurzer Sinn: sollte mich wundern, wenn
der Chip wirklich ne DDR-eigene Idee ohne internationales Vorbild
gewesen ist. Sowas ist vielleicht besser geeignet als die Chips, die Du
im Sinn hattest.
Gruß
Werner
David Kastrup
Guest
Tue Feb 09, 2010 1:48 pm
Werner Flügel <wfluegel_at_fh-lausitz.de> writes:
Quote:
David Kastrup wrote:
"Günther Dietrich" <gd_usenet_at_spamfence.net> writes:
Meinst Du wirklich passive Hallelemente, also die kleinen
Halbleiterplättchen mit den vier Anschlüssen an den vier Kanten? Ohne
zusätzliche Elektronik auf dem Chip?
Schon.
Ich fürchte, da musst Du umdisponieren, bei denen sind die vier
Anschlüsse _nicht_ galvanisch getrennt. Die (möglicherweise nicht
niederohmige) Verbindung der Anschlüsse durch das Halbleiterplättchen
ist dem Funktionsprinzip des Hallelementes inhärent.
Oh. Hm. Dazu wird mir noch was einfallen müssen. Schlimmstenfalls ein
paar Analogmultiplexer.
ich kann mich an Hall-Sensoren erinnern, die direkt nen digitalen
(TTL-)Output lieferten, B461 hieß das Teil aus DDR-Produktion:
http://www.torstenbubbe.de/Elektronik/Schaltkreise/B461.pdf
Wurde massenhaft u.a. in Computer-Tastaturen verbaut (und in meinem
Kopf spukt immer noch so ein Projekt rum, damit ein CV-Keyboard zu
bauen für nen Modularsynthi...) Lange Rede, Kurzer Sinn: sollte mich
wundern, wenn der Chip wirklich ne DDR-eigene Idee ohne
internationales Vorbild gewesen ist. Sowas ist vielleicht besser
geeignet als die Chips, die Du im Sinn hattest.
Seufz. Habe ich doch schon erklärt. Die aktiven Sensoren sind nicht
auf gleiche Ansprache justierbar. Selbst wenn die Nullage bei einem
perfekt säße: Nicht alle Hebelwege sind identisch. Das ist sehr
ausgetüftelt, daß die Tastenwege aus drei verschiedenen Reihen mit
verschiedenem Abstand zur gemeinsamen Achse ähnliche Klappenwege an drei
verschiedenen Klappenhebellängen erzeugen.
Digitalsensoren geben keine Möglichkeit zur Erzeugung eines
Velocitysignals, und brauchen zuviel Strom. Die verbraten mir
kontinuierlich (nicht etwa gemultiplext) um die 10mA, das ganze mal ca
100 Sensoren. Da ist kein ernsthafter Betrieb an Batterien mehr drin.
Und ohne Multiplexer geht da auch nichts.
Außerdem sitzen die Hebelchen in 6mm Abstand, da gibt es Crosstalk der
Magnete. Sollte ich dazu eine Kompensation rechnen wollen, brauche ich
auch Analogsignale.
--
David Kastrup
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