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Quarzmessgerät

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Quarzmessgerät

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Roland Ertelt
Guest

Tue Mar 09, 2010 9:41 pm   



Und so sprach Johannes Bauer:

Quote:
Hallo Gruppe,

[Schlachtquarze messen]

Ich habe das letztlich mit einem CD4049UBE (dem Aufdruck nach sogar
welche von TI) auf Bread-Board mit 5V gemacht. Aufbau nach
Wald+Wiesen+Anleitung. Zwei Stages des CD in Reihe, nach der ersten eine
Rückkopplung auf den Quarz. Quarz mit 10pF gegen Masse. Als "Anzeige"
hatte ich das 08/15 Pollin UNI-T UT70A gehängt.

Funzte gut, Das Messgerät zeigte bei allen Quarzen >20MHz wahrheitsgemäß
"oT" an, alle intakten drunter passten mit dem Aufdruck...

Roland

Joerg Wunsch
Guest

Tue Mar 09, 2010 10:21 pm   



Johannes Bauer <dfnsonfsduifb_at_gmx.de> schrieb:

Quote:
Ui, das sieht mächtig kompliziert aus, würde auf ein PCB rauslaufen.

Platinenlayout ist ja mit dabei (wenn auch mit mächtig viel
"Fliegendreck"). Falls du es nachbauen willst, spendiere ich
dir gegen SASE gern zwei Simeto-Schalter, habe noch genügend
davon in der Kiste. ;-)

--
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. Wink

Klaus Butzmann
Guest

Tue Mar 09, 2010 10:50 pm   



Am 09.03.2010 00:56, schrieb Leo Baumann:
Quote:
I know. Da haben wir hierzulande auch welche von abbekommen :-)

... ja, zum Glück lieben die schönen russischen Ladies nicht nur die USA
sondern auch old Germany Smile
Stimmt,

die Elenas wollen sich auch dauernd mit mir treffen, falls sie der
Spamassassin nicht vorher auffrisst.



Butzo

Johannes Bauer
Guest

Tue Mar 09, 2010 11:15 pm   



Roland Ertelt schrieb:
Quote:
Und so sprach Johannes Bauer:

Hallo Gruppe,

[Schlachtquarze messen]

Ich habe das letztlich mit einem CD4049UBE (dem Aufdruck nach sogar
welche von TI) auf Bread-Board mit 5V gemacht. Aufbau nach
Wald+Wiesen+Anleitung. Zwei Stages des CD in Reihe, nach der ersten eine
Rückkopplung auf den Quarz. Quarz mit 10pF gegen Masse. Als "Anzeige"
hatte ich das 08/15 Pollin UNI-T UT70A gehängt.

Wow! Eine so simple Idee, dass ich sie gleich ausprobiert hatte, 4049UBE
sind natürlich in meinem Sortiment.

Zuerst schwang gar nichts, aber mit 330kOhm Parallel zum Quarz lief das
astrein. Und so kann ich immerhin alle Grundtonquarze >1MHz und
Keramikresonatoren sicher vermessen. Im Test waren 2,45MHz 4MHz 5,5MHz
6,6MHz, 14,7MHz und 18,4MHz. Gingen einwandfrei.

Einen 36MHz Quarz habe ich bei exakt 12MHz zum schwingen gebracht, wie
zu erwarten bei einem Obertonquarz.

Zwei Quarze, beide im HC49, schwangen nicht an. Aufdruck "23.000" und
ein eingekreistes "I"-Logo und einer mit Aufdruck "M33.8ED". Wohl auch
OT-Quarze, die so nicht wollten.

Die kleinen im TC38 zeigten komische Werte an, wohl auch Murks. Liegt
wohl daran, dass deren Frequenz eher im zweistelligen kHz-Bereich liegt
und der Oszillator imt dem 4049 mit dem 330kOhm schon ohne Quarz bei
etwa 500kHz schwingt. Möglicherweise kann ich durch Erhöhung des
Parallelwiderstands die Frequenz soweit drücken, dass auch die kleinen
so schwingen wie sie sollten? Genug Gatter hätte der Bursche ja.

Quote:
Funzte gut, Das Messgerät zeigte bei allen Quarzen >20MHz wahrheitsgemäß
"oT" an, alle intakten drunter passten mit dem Aufdruck...

Danke für den Tipp!

Viele Grüße,
Johannes

--
Quote:
Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
Zumindest nicht öffentlich!
Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen

Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1_at_speranza.aioe.org>

Johannes Bauer
Guest

Tue Mar 09, 2010 11:19 pm   



Uwe Hercksen schrieb:
Quote:


Bernd Mayer schrieb:

in einer Appnote von LT gibt es einige brauchbare Schaltungen dazu:
http://cds.linear.com/docs/Application%20Note/an12fa.pdf

ja sehr nett, bei 4a und 4b auf Seite 3 sieht man schön den Unterschied
zwischen 1 bis 10 MHz und 10 bis 25 MHz. Die Schaltung lässt sich
vermutlich auch für unter 1 MHz anpassen.

Leider ist der LT1016 *richtig* teuer und ich habe keine Ahnung wie ich
die Schaltung modifizieren sollte, damit sie auch mit kleinen Quarzen
geht. Hätte jetzt aus dem Bauch raus den C gegen Masse auf 330nF erhöht,
aber sonst?

Für langsame Quarze muss es aber ja eh nicht ein so zackiger Komparator
sein wie der LT1016 - meine Bastelkiste kann ua710, LM311, LM339, LM393.
Irgendwas dabei?

Viele Grüße,
Johannes

--
Quote:
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Johannes Bauer
Guest

Tue Mar 09, 2010 11:20 pm   



Uwe Hercksen schrieb:

Quote:
klingt nach einem Oberwellenquarz der nicht so recht weiß auf welcher
Oberwelle er schwingen soll, was ja mangels der entsprechenden
Beschaltung auch kein Wunder ist.

Oberwellenquarze im TC38? Ich hätte gedacht in dem Gehäuse gibt es nur
Quarze richtig niedriger Frequenz (32kHz und Konsorten)?

Viele Grüße,
Johannes

--
Quote:
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Johannes Bauer
Guest

Tue Mar 09, 2010 11:21 pm   



Rafael Deliano schrieb:
Quote:
Viele von denen sind nicht beschriftet.

Kann mich nicht entsinnen unbeschriftete Quarze in üblicher bedrahteter
Bauform auf Leiterplatten gefunden zu haben. Bei SMD mag das jetzt
gängiger werden.

Naja, TC38 ist kein SMD. Der eine ist wirklich gar nicht beschriftet,
der andere mit "S283", womit ich auch nichts anfangen kann.

Quote:
Empfehlung ist aber dann: ab in den Müll.

Ach, mir als altem Müllsammler kommen die Tränen wenn ich
funktionierende Bauteile wegwerfen soll :-)

Quote:
schlachte ich immer wieder gern Quarze und Keramikresonatoren aus.

Tue ich auch, für Breadboards ist so ein Fundus recht nützlich.
Man muß die Teile aber dann in Tüten z.B. 1-2MHz, 2-4MHz , 6-8MHz
einsortieren. Ein unbeschriftetes oder unklar beschriftetes Bauteil
wird man später nicht wieder benutzen wollen.

Jepp.

Viele Grüße,
Johannes

--
Quote:
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Johannes Bauer
Guest

Tue Mar 09, 2010 11:25 pm   



Joerg schrieb:

Quote:
Bei 5V hat der CD4060 etwa die Peppigkeit von Sirup Smile

Ich überleg mir auf 15V zu gehen und für den uC dann runterzuteilen zur
Messung.

Quote:
74HC4060 ist schonmal besser, jedoch ueber 10MHz auch nicht so dolle.
Wichtig ist ein "Anschwingerwiderstand" von 1M oder so, der Quarz faengt
dann schon an. Weil die Buerdekondensatoren nicht stimmen kann er in der
Frequenz ein wenig daneben liegen, aber eher im Promillebereich.

Mit dem 4049er Oszillator knacke ich die 20MHz jetzt locker. Jetzt sind
nur noch die langsamen Quarze die Herausforderung, ich denk da werd ich
einfach einen zweiten 4060 spendieren und den zweiten IRQ-Eingang der
MCU dafür verwenden, wenn ich die zum schwingen bekomm :-)

Viele Grüße,
Johannes

--
Quote:
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Johannes Bauer
Guest

Tue Mar 09, 2010 11:26 pm   



Joerg Wunsch schrieb:
Quote:
Johannes Bauer <dfnsonfsduifb_at_gmx.de> wrote:

Ansonsten würd ich die drei Euro investieren, obwohl ich mit
den restlichen 300 Seiten wohl so gut wie gar nichts anfangen kann.

Sind nur reichlich 100 Seiten. Der FA nummeriert in alter Tradition
die Seiten jahrgangsweise durch.

Wenn du dir ansehen willst, was du sonst noch mit kaufst:

http://www.funkamateur.de/Inh_FA3-Vorschau_FA4.pdf

Ui, ja, das hatte ich angesehen. Bahnhof, Bahnhof, Bahnhof.
Funkamateuere leben doch in einer ganz eigenen anderen Welt, ich versteh
davon wirklich überhauptnichts :-/

Viele Grüße,
Johannes

--
Quote:
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Johannes Bauer
Guest

Tue Mar 09, 2010 11:34 pm   



Bernd Mayer schrieb:

Quote:
in einer Appnote von LT gibt es einige brauchbare Schaltungen dazu:
http://cds.linear.com/docs/Application%20Note/an12fa.pdf

Die diskrete Schaltung 1e hat mir in der Praxis recht gut gefallen.

Die sieht fast zu einfach aus um ordentlich zu funktionieren - werde ich
auf jedem Fall auch ausprobieren, einfach aus Neugier!

Den 3904 gibts bei Reichelt, aber interessehalber wüsst ich dafür auch
gern einen BC/BF-Ersatztyp. Ich versuche (an Beispielen) zu lernen, auf
was ich achten muss um das anhand der Datenblätter selber rauszufinden.
Das finde ich ziemlich schwierig, insbesondere da teilweise unter
verschiedenen Bedingungen in den Datenblättern gemessen wird.

Quote:
Von Motorola hatte ich auch mal einen eher exotischen ECL-Baustein als
Quartz-Oszillator, da war auch die Innenschaltung angegeben die auch
diskret nachgebaut ziemlich interessant war, leider weiss ich den Typ
nicht mehr.

Du meinst Fig. 13 diskret? Das ist definitiv mindestens eine Liga zu
hoch für mich. Wenn es nicht funktionieren würde (und das tut es ja
selten auf Anhieb) wüßte ich nicht mal wo ich messen sollte um
rauszukriegen, was kaputt ist. Schlechte Startbedingungen :-)

Viele Grüße,
Johannes

--
Quote:
Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
Zumindest nicht öffentlich!
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Bernd Mayer
Guest

Tue Mar 09, 2010 11:59 pm   



Am 09.03.2010 23:34, schrieb Johannes Bauer:
Quote:
Bernd Mayer schrieb:

in einer Appnote von LT gibt es einige brauchbare Schaltungen dazu:
http://cds.linear.com/docs/Application%20Note/an12fa.pdf

Die diskrete Schaltung 1e hat mir in der Praxis recht gut gefallen.

Die sieht fast zu einfach aus um ordentlich zu funktionieren - werde ich
auf jedem Fall auch ausprobieren, einfach aus Neugier!

Hallo,

die Schaltung hat sich bei mir mit verschiedenen Quarzen in der Praxis
gut bewährt, Die Schaltung schwingt über einen relativ weiten
Frequenzbreich gut an und funktioniert einfach.

Der Transistor ist ein recht gängiger Universaltyp:

http://www.fairchildsemi.com/ds/2N/2N3904.pdf

Davon gibt es reichlich second source Hersteller:
http://www.datasheetcatalog.net/de/datasheets_pdf/2/N/3/9/2N3904.shtml

Wenn man den nicht da hat kann man auch mit diversen anderen aus der
Bastelkiste experimentieren. In der Appnote steht ja auch worauf es
ankommt, z.B. das die Stromverstärkung nicht zu hoch sein soll weil
sonst der Transistor in die Sättigung gaht und die Schaltung dann nicht
mehr schwingt.

Vermutlich geht das dann auch mit einem BC546:

http://www.itee.uq.edu.au/~elec3400/datashts/BC549.pdf


Bernd Mayer

Bernd Mayer
Guest

Wed Mar 10, 2010 12:03 am   



Am 09.03.2010 23:34, schrieb Johannes Bauer:
Quote:
Bernd Mayer schrieb:

in einer Appnote von LT gibt es einige brauchbare Schaltungen dazu:
http://cds.linear.com/docs/Application%20Note/an12fa.pdf

Die diskrete Schaltung 1e hat mir in der Praxis recht gut gefallen.

Die sieht fast zu einfach aus um ordentlich zu funktionieren - werde ich
auf jedem Fall auch ausprobieren, einfach aus Neugier!

Hallo,

die Schaltung hat sich bei mir mit verschiedenen Quarzen in der Praxis
gut bewährt, Die Schaltung schwingt über einen relativ weiten
Frequenzbereich gut an und funktioniert einfach.

Der Transistor ist ein recht gängiger Universaltyp:
http://www.fairchildsemi.com/ds/2N/2N3904.pdf

Davon gibt es reichlich second source Hersteller:
http://www.datasheetcatalog.net/de/datasheets_pdf/2/N/3/9/2N3904.shtml

Wenn man den nicht da hat, kann man auch mit diversen anderen aus der
Bastelkiste experimentieren. In der Appnote steht ja auch worauf es
ankommt, z.B. daß die Stromverstärkung nicht zu hoch sein soll weil
sonst der Transistor in die Sättigung geht und die Schaltung dann nicht
mehr schwingt.

Vermutlich geht das dann auch mit einem BC546:
http://www.itee.uq.edu.au/~elec3400/datashts/BC549.pdf


Bernd Mayer

Joerg
Guest

Wed Mar 10, 2010 12:35 am   



David Kastrup wrote:
Quote:
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> writes:

Leo Baumann wrote:
... ich brauche nur in meinem Bekanntenkreis zu gucken, da finde ich
schon 3 Ladies bei denen Dir beim Ansehen die Luft wegbleibt, alle
aus Rußland Smile ...

... aus irgendwelchen Gründen laufen die da drüben alle weg ...
Aus Russland laufen sehr viele Leute weg, weil es fuer die meisten
kaum Perspektiven gibt. Russen haben allerdings dann oft jahrelang
oder dauerhaft Heimweh.

Wohingegen die Deutschen es gewohnt sind, keine Heimatverbundenheit zu
fühlen. Und bei Zugezogenen sowas gar nicht erst aufkommen zu lassen.


Och das kann man so nicht stehenlassen. Wir pflegen das hier schon, sind
nicht die einzigen. Man muss die Kultur auch in die Welt raustragen,
auch das ist Heimatverbundenheit. Z.B. gibt es bei uns regelmaessig
deutsche Kueche und viele lernen zum ersten Mal Rouladen, Koenigsberger
Klopse, deutschen Kaesekuchen und so weiter kennen. Ein anderer lernt
Deutsch. Wieder andere wollen mehr ueber Deutschland wissen und buchen
dann eines Tages eine Reise zu Euch.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Joerg
Guest

Wed Mar 10, 2010 12:37 am   



Uwe Hercksen wrote:
Quote:


Joerg schrieb:

Aus Russland laufen sehr viele Leute weg, weil es fuer die meisten
kaum Perspektiven gibt.

Hallo,

wenn es um das Fehlen einer Perspektive geht müssten auch viele aus den
USA weglaufen, nur können die sich noch nicht mal eine Reise ausserhalb
der USA leisten.


Seltsam, aus unserer Kirchengemeinde waren inzwischen mehr als ein
Dutzend Leute in Deutschland gewesen (Amerikaner).

--
Gruesse, Joerg

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Joerg
Guest

Wed Mar 10, 2010 12:45 am   



Waldemar Krzok wrote:
Quote:
Am 09.03.2010 14:59, schrieb Joerg:
Leo Baumann wrote:
... ich brauche nur in meinem Bekanntenkreis zu gucken, da finde ich
schon 3 Ladies bei denen Dir beim Ansehen die Luft wegbleibt, alle aus
Rußland Smile ...

... aus irgendwelchen Gründen laufen die da drüben alle weg ...


Aus Russland laufen sehr viele Leute weg, weil es fuer die meisten kaum
Perspektiven gibt. Russen haben allerdings dann oft jahrelang oder
dauerhaft Heimweh.

Wie ist es eigentlich mit den schönen Frauen in USA? ...


Vielleicht nicht in der Mojave-Wueste, aber komme man an die Kueste hier :-)


... Die meisten, die
Quote:
dort auf den Straßen herumlaufen würden den Job von Matrona Bavarie
wegen Übergewicht nicht bekommen. In der Abteilung bei NASA-Houston, wo
ich meistens herumhänge sind zwar keine Tonnen, aber bei einem
Schönheitswettbewerb würden sie allersamt einen Himbeertopf gewinnen. Es
gibt nur eine schöne Frau, aber sie ist aus Puerto Rico Smile.
Von der kaukasischen Rasse* waren keine dabei. Die Russinen, die man
dort in der Kantine trifft sehen leider so aus, als ob sie gerade von
der nächstgelegenen Laterne rüberkamen (und wie mir ein befreundete
Russe mal erzählte, sich meistens den lukrativen Auslandsaufenthalt
redlich durch gezieltes bumsen verdient haben).

Waldemar

* der Rassewahn der Amis. Ich mußte mir eine mir genehme Rasse
auswählen, beim Antrag auf Eingangsberechtigung bei der NASA. Mein
erster Vorschlag war leer zu lassen: geht nicht. Dann habe ich
vorgeschlagen gleich Arian Nation reinzuschreiben, ich wurde dann
ziemlisch schief angeguckt Wink. Die mögliche Auswahl war aber auch ganz
schön rassistisch schief: white gab es nicht, sondern nur caucasian,
african auch nicht, nur afro-american (also native africans not
welcome), von aborigines ganz zu schweigen. Grrmpf.
Übrigens, in USA gibt es keinen Rassismus mehr. Es gibt nur ethnic
profiling...


Also wir bekommen in einer Woche wieder den Census (Volkszaehlung). IIRC
(vom letzten Mal) kann man "other" ankreuzen und was anderes reinschreiben.

BTW, in unserer Nachbarschaft ist es recht kunterbunt. Zwei Nachbarn
haben mexikanische Namen, eine ist Koreanerin, fuenf Leute aus den
Philippinen, und so weiter. Alle kommen gut miteinander aus. Sogar als
einer mal waehrend einer Fussball-WM die italienische Flagge hisste und
die Familie schraeg gegenueber eine deutsche (nein, nicht wir, hab mit
Fussball nichts am Hut ...) :-)

--
Gruesse, Joerg

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