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Johannes Bauer
Guest
Sun Jan 24, 2010 3:22 pm
Hallo Gruppe,
nachdem hier jetzt schon 6 Monate ein Sonorex Ultraschallreinigungsgerät
herumsteht, dass Reperatur erwartet, habe ich es heute mal zerlegt. Beim
Einschalten verabschiedet es sich sofort mit *heftigem* Kurzschluß: So
heftig, dass beim Einschalten den Glaskörper der 5x20mm 1A träge
komplett zerissen hat.
Die Konstruktion ist minimalistisch und sieht recht solide aus: Zwei
einlagen-PCBs, eines offenbar für die Netzfilterung, das andere für die
Ansteuerung des US-Piezos. Auf der US-Platine sind zwei BDY93 NPNs im
TO-3 verbaut, das Herzstück stellt ein Trafo mit 8 Anzapfungen dar. Dann
noch etwa 10-20 RCLs, zwei Dioden, ein Gleichrichter und ein Schalter.
Alle einfachen Fehlerursachen habe ich ausgeschlossen: Der Schalter ist
OK, kein Kondensator hat Kurzschluß und die Transistoren scheinen auch
in Ordnung zu sein. Bleiben der Piezo und der Trafo. Am Piezo messe ich
Widerstand unendlich, am Trafo weiß ich nicht, was ich da sinnvoll
messen könnte.
Übersehe ich eine andere Ursache? Wenn es am Trafo liegt, ist das Gerät
irreparabel? Wenn der Piezo noch OK ist, ist es möglich sich eine eigene
Ansteuerung zu bauen (z.B. NE555 + geschlachtetem HOT + Zeilentrafo)?
Was für ein Signal erwartet der Piezo (Signalform, Frequenz, Amplitude,
Tastverhältnis)?
Viele Grüße,
Johannes
--
Quote:
Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
Zumindest nicht öffentlich!
Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1_at_speranza.aioe.org>
Helmut Wabnig
Guest
Sun Jan 24, 2010 4:28 pm
On Sun, 24 Jan 2010 15:22:13 +0100, Johannes Bauer
<dfnsonfsduifb_at_gmx.de> wrote:
Quote:
Hallo Gruppe,
nachdem hier jetzt schon 6 Monate ein Sonorex Ultraschallreinigungsgerät
herumsteht, dass Reperatur erwartet, habe ich es heute mal zerlegt. Beim
Einschalten verabschiedet es sich sofort mit *heftigem* Kurzschluß: So
heftig, dass beim Einschalten den Glaskörper der 5x20mm 1A träge
komplett zerissen hat.
Die Konstruktion ist minimalistisch und sieht recht solide aus: Zwei
einlagen-PCBs, eines offenbar für die Netzfilterung, das andere für die
Ansteuerung des US-Piezos. Auf der US-Platine sind zwei BDY93 NPNs im
TO-3 verbaut, das Herzstück stellt ein Trafo mit 8 Anzapfungen dar. Dann
noch etwa 10-20 RCLs, zwei Dioden, ein Gleichrichter und ein Schalter.
Alle einfachen Fehlerursachen habe ich ausgeschlossen: Der Schalter ist
OK, kein Kondensator hat Kurzschluß und die Transistoren scheinen auch
in Ordnung zu sein. Bleiben der Piezo und der Trafo. Am Piezo messe ich
Widerstand unendlich, am Trafo weiß ich nicht, was ich da sinnvoll
messen könnte.
Übersehe ich eine andere Ursache? Wenn es am Trafo liegt, ist das Gerät
irreparabel? Wenn der Piezo noch OK ist, ist es möglich sich eine eigene
Ansteuerung zu bauen (z.B. NE555 + geschlachtetem HOT + Zeilentrafo)?
Was für ein Signal erwartet der Piezo (Signalform, Frequenz, Amplitude,
Tastverhältnis)?
Viele Grüße,
Johannes
Wenn ich micht recht erinnere fahren die mit 220 Volt rein und
betreiben damit den Piezo. Keine Netztrennung.
w.
Dieter Wiedmann
Guest
Sun Jan 24, 2010 5:05 pm
Johannes Bauer schrieb:
Quote:
Die Konstruktion ist minimalistisch und sieht recht solide aus: Zwei
einlagen-PCBs, eines offenbar für die Netzfilterung, das andere für die
Ansteuerung des US-Piezos. Auf der US-Platine sind zwei BDY93 NPNs im
TO-3 verbaut, das Herzstück stellt ein Trafo mit 8 Anzapfungen dar. Dann
noch etwa 10-20 RCLs, zwei Dioden, ein Gleichrichter und ein Schalter.
http://www.versuchschemie.de/upload/files2/11829407_3850.jpg
Gruß Dieter
Dieter Wiedmann
Guest
Sun Jan 24, 2010 5:06 pm
Helmut Wabnig schrieb:
Quote:
Wenn ich micht recht erinnere fahren die mit 220 Volt rein und
betreiben damit den Piezo. Keine Netztrennung.
Ah, Edelstahlwanne steht voll unter Saft...
Da stimmt deine Erinnerung offensichtlich nicht.
Gruß Dieter
Helmut Wabnig
Guest
Sun Jan 24, 2010 8:40 pm
On Sun, 24 Jan 2010 17:06:22 +0100, Dieter Wiedmann
<dieter.wiedmann_at_t-online.de> wrote:
Quote:
Helmut Wabnig schrieb:
Wenn ich micht recht erinnere fahren die mit 220 Volt rein und
betreiben damit den Piezo. Keine Netztrennung.
Ah, Edelstahlwanne steht voll unter Saft...
Da stimmt deine Erinnerung offensichtlich nicht.
Deins hat an Netztrafo?
Luxus pur.
w.
Joerg
Guest
Sun Jan 24, 2010 11:08 pm
Johannes Bauer wrote:
Quote:
Hallo Gruppe,
nachdem hier jetzt schon 6 Monate ein Sonorex Ultraschallreinigungsgerät
herumsteht, dass Reperatur erwartet, habe ich es heute mal zerlegt. Beim
Einschalten verabschiedet es sich sofort mit *heftigem* Kurzschluß: So
heftig, dass beim Einschalten den Glaskörper der 5x20mm 1A träge
komplett zerissen hat.
Die Konstruktion ist minimalistisch und sieht recht solide aus: Zwei
einlagen-PCBs, eines offenbar für die Netzfilterung, das andere für die
Ansteuerung des US-Piezos. Auf der US-Platine sind zwei BDY93 NPNs im
TO-3 verbaut, das Herzstück stellt ein Trafo mit 8 Anzapfungen dar. Dann
noch etwa 10-20 RCLs, zwei Dioden, ein Gleichrichter und ein Schalter.
Alle einfachen Fehlerursachen habe ich ausgeschlossen: Der Schalter ist
OK, kein Kondensator hat Kurzschluß und die Transistoren scheinen auch
in Ordnung zu sein. Bleiben der Piezo und der Trafo. Am Piezo messe ich
Widerstand unendlich, am Trafo weiß ich nicht, was ich da sinnvoll
messen könnte.
Übersehe ich eine andere Ursache? Wenn es am Trafo liegt, ist das Gerät
irreparabel? Wenn der Piezo noch OK ist, ist es möglich sich eine eigene
Ansteuerung zu bauen (z.B. NE555 + geschlachtetem HOT + Zeilentrafo)?
Was für ein Signal erwartet der Piezo (Signalform, Frequenz, Amplitude,
Tastverhältnis)?
Hast Du auch die Kondensatoren gemessen die bei den Dingern oefter aus
der Schaltung raus (u.u. unmittelbar nach dem Gleichrichter) nach
Chassis gehen?
Falls alle Stricke reissen hilft noch der alte Trick mit der Gluehbirne.
60-110W Birne in Reihe und messen wo das zusammenbricht. Aber nur mit
den ueblichen Vorsichtsmassnahmen plus Schutzbrille, dabei kann schonmal
ein Elko oder Transistor mit einem Knall wegspritzen. Da die Sicherung
mit solchem Karacho abzieht liegt es mit ziemlicher Sicherheit nicht am
HF-Uebertrager. Es sei denn das Ding hat noch einen Netztrafo, waere
aber ungewoehnlich.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Jan Conrads
Guest
Mon Jan 25, 2010 4:00 am
Hallo,
Joerg schrieb:
Quote:
Johannes Bauer wrote:
[snip]
Alle einfachen Fehlerursachen habe ich ausgeschlossen: Der Schalter ist
OK, kein Kondensator hat Kurzschluß und die Transistoren scheinen auch
in Ordnung zu sein. Bleiben der Piezo und der Trafo. Am Piezo messe ich
Widerstand unendlich, am Trafo weiß ich nicht, was ich da sinnvoll
messen könnte.
Ich vermisse bei der Aufstellung den Gleichrichter, ist der auch ok?
[snip]
Quote:
Falls alle Stricke reissen hilft noch der alte Trick mit der Gluehbirne.
60-110W Birne in Reihe und messen wo das zusammenbricht. Aber nur mit
den ueblichen Vorsichtsmassnahmen plus Schutzbrille, dabei kann schonmal
ein Elko oder Transistor mit einem Knall wegspritzen. Da die Sicherung
mit solchem Karacho abzieht liegt es mit ziemlicher Sicherheit nicht am
HF-Uebertrager. Es sei denn das Ding hat noch einen Netztrafo, waere
aber ungewoehnlich.
Bitte evt auch an Gehörschutz denken, zum einen zum Schutz der Ohren,
zum andern habe ich gemerkt ist der Schreck nicht so groß und man
reagiert ruhiger (und packt nicht vor Schreck zufällig an die falsche
Stelle....)
Als Alternative mal nen Kleintrafo mit nur nen paar Volt und
Vorwiderstand, da ist das ganze ein wenig ungefährlicher...
Und halt Schaltungsteil für Schaltungsteil prüfen, also wenn möglich die
Teile elektrisch abtrennen.
Gruß Jan
P.S Ich hab so nen Spaß noch mit nem HM112 vor...
Johannes Bauer
Guest
Mon Jan 25, 2010 7:42 pm
Jan Conrads schrieb:
Quote:
Hallo,
Joerg schrieb:
Johannes Bauer wrote:
[snip]
Alle einfachen Fehlerursachen habe ich ausgeschlossen: Der Schalter ist
OK, kein Kondensator hat Kurzschluß und die Transistoren scheinen auch
in Ordnung zu sein. Bleiben der Piezo und der Trafo. Am Piezo messe ich
Widerstand unendlich, am Trafo weiß ich nicht, was ich da sinnvoll
messen könnte.
Ich vermisse bei der Aufstellung den Gleichrichter, ist der auch ok?
Test in der Schaltung ergab, dass der wohl OK ist, aber ich werde ihn
nochmal auslöten und testen. Schaffe das heute leider nicht mehr, bin
die ganze Woche in Frankfurt und komme erst am Freitag wieder - dann
werde ich nächste Woche daran weiterbasteln und dann Bericht erstatten!.
Quote:
Falls alle Stricke reissen hilft noch der alte Trick mit der Gluehbirne.
60-110W Birne in Reihe und messen wo das zusammenbricht. Aber nur mit
den ueblichen Vorsichtsmassnahmen plus Schutzbrille, dabei kann schonmal
ein Elko oder Transistor mit einem Knall wegspritzen. Da die Sicherung
mit solchem Karacho abzieht liegt es mit ziemlicher Sicherheit nicht am
HF-Uebertrager. Es sei denn das Ding hat noch einen Netztrafo, waere
aber ungewoehnlich.
Bitte evt auch an Gehörschutz denken, zum einen zum Schutz der Ohren,
zum andern habe ich gemerkt ist der Schreck nicht so groß und man
reagiert ruhiger (und packt nicht vor Schreck zufällig an die falsche
Stelle....)
Ja, genau aus dem Grund habe ich bei solchen Operationen auch immer
einen Gehörschutz auf.
Quote:
Als Alternative mal nen Kleintrafo mit nur nen paar Volt und
Vorwiderstand, da ist das ganze ein wenig ungefährlicher...
Und halt Schaltungsteil für Schaltungsteil prüfen, also wenn möglich die
Teile elektrisch abtrennen.
Hmja, wenn sich einige Effekte erst bei hoher Spannung zeigen muss es
die Glühbirne sein.
Quote:
P.S Ich hab so nen Spaß noch mit nem HM112 vor...
Oh, antik, schick! Wenn du es offen hast, kannst du Bilder machen?
Viele Grüße,
Johannes
--
Quote:
Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
Zumindest nicht öffentlich!
Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1_at_speranza.aioe.org>
Johannes Bauer
Guest
Mon Jan 25, 2010 7:44 pm
Joerg schrieb:
Quote:
Johannes Bauer wrote:
Hallo Gruppe,
nachdem hier jetzt schon 6 Monate ein Sonorex Ultraschallreinigungsgerät
herumsteht, dass Reperatur erwartet, habe ich es heute mal zerlegt. Beim
Einschalten verabschiedet es sich sofort mit *heftigem* Kurzschluß: So
heftig, dass beim Einschalten den Glaskörper der 5x20mm 1A träge
komplett zerissen hat.
Die Konstruktion ist minimalistisch und sieht recht solide aus: Zwei
einlagen-PCBs, eines offenbar für die Netzfilterung, das andere für die
Ansteuerung des US-Piezos. Auf der US-Platine sind zwei BDY93 NPNs im
TO-3 verbaut, das Herzstück stellt ein Trafo mit 8 Anzapfungen dar. Dann
noch etwa 10-20 RCLs, zwei Dioden, ein Gleichrichter und ein Schalter.
Alle einfachen Fehlerursachen habe ich ausgeschlossen: Der Schalter ist
OK, kein Kondensator hat Kurzschluß und die Transistoren scheinen auch
in Ordnung zu sein. Bleiben der Piezo und der Trafo. Am Piezo messe ich
Widerstand unendlich, am Trafo weiß ich nicht, was ich da sinnvoll
messen könnte.
Übersehe ich eine andere Ursache? Wenn es am Trafo liegt, ist das Gerät
irreparabel? Wenn der Piezo noch OK ist, ist es möglich sich eine eigene
Ansteuerung zu bauen (z.B. NE555 + geschlachtetem HOT + Zeilentrafo)?
Was für ein Signal erwartet der Piezo (Signalform, Frequenz, Amplitude,
Tastverhältnis)?
Hast Du auch die Kondensatoren gemessen die bei den Dingern oefter aus
der Schaltung raus (u.u. unmittelbar nach dem Gleichrichter) nach
Chassis gehen?
Jepp, es ist ein 2,2nF 4kV eingebaut, der Widerstand unendlich hat
(zumindest bei geringen Spannungen) und gegen Chassis geht.
Quote:
Falls alle Stricke reissen hilft noch der alte Trick mit der Gluehbirne.
60-110W Birne in Reihe und messen wo das zusammenbricht. Aber nur mit
den ueblichen Vorsichtsmassnahmen plus Schutzbrille, dabei kann schonmal
ein Elko oder Transistor mit einem Knall wegspritzen. Da die Sicherung
mit solchem Karacho abzieht liegt es mit ziemlicher Sicherheit nicht am
HF-Uebertrager. Es sei denn das Ding hat noch einen Netztrafo, waere
aber ungewoehnlich.
Nope, keinen Netztrafo. Die Idee mit der Glühbirne, die hatte ich schon
fast vergessen! Das werde ich am Freitag ausprobieren, bin leider die
Woche weg und werde nicht zum basteln kommen. Dann kann ich auf jeden
Fall mehr sagen - jetzt werd ich mein Zeugs zusammenpacken...
Viele Grüße,
Johannes
--
Quote:
Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
Zumindest nicht öffentlich!
Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1_at_speranza.aioe.org>
Johannes Bauer
Guest
Mon Jan 25, 2010 7:46 pm
Dieter Wiedmann schrieb:
Quote:
Johannes Bauer schrieb:
Die Konstruktion ist minimalistisch und sieht recht solide aus: Zwei
einlagen-PCBs, eines offenbar für die Netzfilterung, das andere für die
Ansteuerung des US-Piezos. Auf der US-Platine sind zwei BDY93 NPNs im
TO-3 verbaut, das Herzstück stellt ein Trafo mit 8 Anzapfungen dar. Dann
noch etwa 10-20 RCLs, zwei Dioden, ein Gleichrichter und ein Schalter.
http://www.versuchschemie.de/upload/files2/11829407_3850.jpg
Ja, das kommt ziemlich gut hin. Nur eine Heizung hat mein Gerät nicht
(Bandelin Sonorex RK102 TRANSISTOR) und der Zeitschalter ist zweipolig
ausgeführt. Es wäre zu schön wenn ich das Ding wieder zum Leben erwecken
könnte, das war/ist wohl richtig teuer und hat eine riesige Wanne (da
geht 160x100mm locker rein).
Viele Grüße,
Johannes
--
Quote:
Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
Zumindest nicht öffentlich!
Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1_at_speranza.aioe.org>
Joerg
Guest
Mon Jan 25, 2010 7:47 pm
Johannes Bauer wrote:
Quote:
Jan Conrads schrieb:
[...]
Quote:
Als Alternative mal nen Kleintrafo mit nur nen paar Volt und
Vorwiderstand, da ist das ganze ein wenig ungefährlicher...
Und halt Schaltungsteil für Schaltungsteil prüfen, also wenn möglich die
Teile elektrisch abtrennen.
Hmja, wenn sich einige Effekte erst bei hoher Spannung zeigen muss es
die Glühbirne sein.
Trick 17 mit Anfassen: Gluehbirne plus Stelltrafo. Manchmal passiert
erst was wenn ein Oszillator loslegt. In diesem Fall z.B. wenn er nach
dem Anlauf in einen Kurzschulz laeuft weil einer der X-Kondensatoren
ueberschlaegt oder so.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Joerg
Guest
Mon Jan 25, 2010 8:01 pm
Johannes Bauer wrote:
Quote:
Joerg schrieb:
Johannes Bauer wrote:
Hallo Gruppe,
nachdem hier jetzt schon 6 Monate ein Sonorex Ultraschallreinigungsgerät
herumsteht, dass Reperatur erwartet, habe ich es heute mal zerlegt. Beim
Einschalten verabschiedet es sich sofort mit *heftigem* Kurzschluß: So
heftig, dass beim Einschalten den Glaskörper der 5x20mm 1A träge
komplett zerissen hat.
Die Konstruktion ist minimalistisch und sieht recht solide aus: Zwei
einlagen-PCBs, eines offenbar für die Netzfilterung, das andere für die
Ansteuerung des US-Piezos. Auf der US-Platine sind zwei BDY93 NPNs im
TO-3 verbaut, das Herzstück stellt ein Trafo mit 8 Anzapfungen dar. Dann
noch etwa 10-20 RCLs, zwei Dioden, ein Gleichrichter und ein Schalter.
Alle einfachen Fehlerursachen habe ich ausgeschlossen: Der Schalter ist
OK, kein Kondensator hat Kurzschluß und die Transistoren scheinen auch
in Ordnung zu sein. Bleiben der Piezo und der Trafo. Am Piezo messe ich
Widerstand unendlich, am Trafo weiß ich nicht, was ich da sinnvoll
messen könnte.
Übersehe ich eine andere Ursache? Wenn es am Trafo liegt, ist das Gerät
irreparabel? Wenn der Piezo noch OK ist, ist es möglich sich eine eigene
Ansteuerung zu bauen (z.B. NE555 + geschlachtetem HOT + Zeilentrafo)?
Was für ein Signal erwartet der Piezo (Signalform, Frequenz, Amplitude,
Tastverhältnis)?
Hast Du auch die Kondensatoren gemessen die bei den Dingern oefter aus
der Schaltung raus (u.u. unmittelbar nach dem Gleichrichter) nach
Chassis gehen?
Jepp, es ist ein 2,2nF 4kV eingebaut, der Widerstand unendlich hat
(zumindest bei geringen Spannungen) und gegen Chassis geht.
In der Hoffnung dass der dauerhaft HF-tauglich ist. Nicht alle X- und
Y-Kondensatoren sind das.
Quote:
Falls alle Stricke reissen hilft noch der alte Trick mit der Gluehbirne.
60-110W Birne in Reihe und messen wo das zusammenbricht. Aber nur mit
den ueblichen Vorsichtsmassnahmen plus Schutzbrille, dabei kann schonmal
ein Elko oder Transistor mit einem Knall wegspritzen. Da die Sicherung
mit solchem Karacho abzieht liegt es mit ziemlicher Sicherheit nicht am
HF-Uebertrager. Es sei denn das Ding hat noch einen Netztrafo, waere
aber ungewoehnlich.
Nope, keinen Netztrafo. Die Idee mit der Glühbirne, die hatte ich schon
fast vergessen! Das werde ich am Freitag ausprobieren, bin leider die
Woche weg und werde nicht zum basteln kommen. Dann kann ich auf jeden
Fall mehr sagen - jetzt werd ich mein Zeugs zusammenpacken...
Wie, kein Loetkolben im Hotel? :-)
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Wed Jan 27, 2010 11:12 am
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Quote:
Wie, kein Loetkolben im Hotel?
Meine Frau hat mich mal fast vorwurfsvoll gefragt, "Wie, Du hast
KEINEN LÖTKOLBEN dabei?!?!?" - war im Ferienhaus oder Hotel, hab's
vergessen, und irgendeine Kleinigkeit war reparaturbedürftig...
Jedenfalls gibt es neuerdings bei Conrad so ein kleines
feuerzeugartiges Dings, mit dessen Flamme man kleinste Sachen
Hartlöten könnte, und da ist eine Lötspitze zum Aufschrauben bei! Ist
kaum größer als ein normales Feuerzeuig und geht astrein.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Joerg
Guest
Wed Jan 27, 2010 5:44 pm
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
Quote:
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Wie, kein Loetkolben im Hotel? :-)
Meine Frau hat mich mal fast vorwurfsvoll gefragt, "Wie, Du hast
KEINEN LÖTKOLBEN dabei?!?!?" - war im Ferienhaus oder Hotel, hab's
vergessen, und irgendeine Kleinigkeit war reparaturbedürftig...
Jedenfalls gibt es neuerdings bei Conrad so ein kleines
feuerzeugartiges Dings, mit dessen Flamme man kleinste Sachen
Hartlöten könnte, und da ist eine Lötspitze zum Aufschrauben bei! Ist
kaum größer als ein normales Feuerzeuig und geht astrein.
Schoen, haette ich auch gern aber das wuerden sie am Flughafen
konfiszieren :-(
Hier haben viele Hotels eine kleine Kueche oder Pantry in den
Gastgemaechern, da kann man mal schnell einen Inbus-Schluessel oder so
heissmachen. Sofern sich eine Zange findet um den beim Loeten zu halten.
--
Gruesse, Joerg
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Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Thu Jan 28, 2010 9:00 am
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Quote:
Schoen, haette ich auch gern aber das wuerden sie am Flughafen
konfiszieren
Wenn man die Spitze abschraubt, dann ist es einfach nur ein
Gasfeuerzeug. Sind die denn auch schon verboten?
Wen ein nettes Flugreiseerlebnis interessiert, das ein Münchner dieser
Tage hatte, der sonst eigentlich nur mit der Bahn fährt:
Message-ID: <hjpl2v$lrv$00$1_at_news.t-online.com>
Das volle Programm, Gepäck weg, sinnlose und stümperhafte Kontrollen,
Verspätung...
-ras
--
Ralph A. Schmid
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