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Röhrenmonitor macht "bizzelndes" Gerä usch. Brauche Hilfe!

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Röhrenmonitor macht "bizzelndes" Gerä usch. Brauche Hilfe!

Manuel Reimer
Guest

Wed Aug 11, 2010 6:15 pm   



Hallo,

es geht um einen 21" Röhren-Monitor. Das Gerät hat bisher gute Dienste
geleistet und ich möchte es nur sehr ungern durch einen LCD ersetzen.

Vor etwa einer Woche hat das Gerät angefangen dezent ein "bizzelndes"
Geräusch von sich zu geben. Wenige Tage später war es nicht mehr
möglich, das Bild schmal genug zu stellen. Die horizontale Ablenkung ist
viel zu stark und das Bild dementsprechend knapp einen Zentimeter
breiter als der Monitor über sein OSD einstellen lässt! Mittlerweile
wird auch das Geräusch so laut, dass es schon lästig wird.

Soweit ich das bei geschlossenem Gehäuse "erhören" kann kommt das
Geräusch von der Bildrohrplatte. Es ändert seine "Tonlage" mit der
Auflösung, bzw. der Frequenz.

Was könnte das sein? Meine laienhafte Meinung ist, dass es nichts großes
sein kann, da das Bild noch schön ist (halt etwas zu breit). Eventuell
ein Kondensator trocken? Oder gar nur eine kalte Lötstelle?

Wer kann mir da etwas auf die Sprünge helfen?

Und nicht zuletzt: Was muss ich an Sicherheitsregeln beachten, wenn ich
das Ding aufmache? Vom Zeilentrafo lasse ich natürlich die Finger. Kann
man die Bildrohrplatte zur genaueren Betrachtung abziehen, oder sind die
fest mit der Röhre verbunden? Kann ich gefahrlos einen Testbetrieb mit
offener Haube machen, um das Geräusch besser orten zu können?

Danke vielmals im Voraus für jeden Tipp!

Genaue Daten vom Typenschild besorge ich noch und liefere die später
noch nach.

Gruß

Manuel

XPost nach de.rec.tv.technik, F'up nach de.sci.electronics. Lese beide
Gruppen, also F'up ggf. ignorieren.

Joerg
Guest

Wed Aug 11, 2010 8:46 pm   



Manuel Reimer wrote:
Quote:
Hallo,

es geht um einen 21" Röhren-Monitor. Das Gerät hat bisher gute Dienste
geleistet und ich möchte es nur sehr ungern durch einen LCD ersetzen.

Vor etwa einer Woche hat das Gerät angefangen dezent ein "bizzelndes"
Geräusch von sich zu geben. Wenige Tage später war es nicht mehr
möglich, das Bild schmal genug zu stellen. Die horizontale Ablenkung ist
viel zu stark und das Bild dementsprechend knapp einen Zentimeter
breiter als der Monitor über sein OSD einstellen lässt! Mittlerweile
wird auch das Geräusch so laut, dass es schon lästig wird.

Soweit ich das bei geschlossenem Gehäuse "erhören" kann kommt das
Geräusch von der Bildrohrplatte. Es ändert seine "Tonlage" mit der
Auflösung, bzw. der Frequenz.

Was könnte das sein? Meine laienhafte Meinung ist, dass es nichts großes
sein kann, da das Bild noch schön ist (halt etwas zu breit). Eventuell
ein Kondensator trocken? Oder gar nur eine kalte Lötstelle?

Wer kann mir da etwas auf die Sprünge helfen?

Und nicht zuletzt: Was muss ich an Sicherheitsregeln beachten, wenn ich
das Ding aufmache? Vom Zeilentrafo lasse ich natürlich die Finger. Kann
man die Bildrohrplatte zur genaueren Betrachtung abziehen, oder sind die
fest mit der Röhre verbunden? Kann ich gefahrlos einen Testbetrieb mit
offener Haube machen, um das Geräusch besser orten zu können?

Danke vielmals im Voraus für jeden Tipp!


Also frueher in der Zeit wo ich als Kid Fernseher reparierte war dann
die Hochspannung etwas eingebrochen. Es britzelte, zischte und fauchte
meist. Der Grund war so gut wie immer der Worst Case (sollen heissen der
teuerste), der Zeilentrafo. Ganz selten mal eine schlappe PL500 oder
PL509, aber Roehren wirst Du ausser der CRT in Deinem Monitor nicht mehr
haben :-)


Quote:
Genaue Daten vom Typenschild besorge ich noch und liefere die später
noch nach.

Gruß

Manuel

XPost nach de.rec.tv.technik, F'up nach de.sci.electronics. Lese beide
Gruppen, also F'up ggf. ignorieren.


Bitte nicht mehr tun, dann wissen die Leute in der abgeschossenen Gruppe
nicht wer schon geantwortet hat in der anderen die sie nicht abbonniert
haben.

--
Gruesse, Joerg

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Heinz Schmitz
Guest

Thu Aug 12, 2010 1:42 pm   



Manuel Reimer wrote:

Quote:
Vor etwa einer Woche hat das Gerät angefangen dezent ein "bizzelndes"
Geräusch von sich zu geben. Wenige Tage später war es nicht mehr
möglich, das Bild schmal genug zu stellen. Die horizontale Ablenkung ist
viel zu stark und das Bild dementsprechend knapp einen Zentimeter
breiter als der Monitor über sein OSD einstellen lässt! Mittlerweile
wird auch das Geräusch so laut, dass es schon lästig wird.

Bild zu groß und bizzelndes Geräusch heißt normalerweise:
Anodenspannung zu gering/eingebrochen. Also entweder wird
zu wenig erzeugt, oder es ist eine zusätzliche Belastung dran.

Quote:
Soweit ich das bei geschlossenem Gehäuse "erhören" kann kommt das
Geräusch von der Bildrohrplatte. Es ändert seine "Tonlage" mit der
Auflösung, bzw. der Frequenz.

Bei geschlossenem Gerät ist eine genaue Ortung imho sehr schwierig.

Quote:
Was könnte das sein? Meine laienhafte Meinung ist, dass es nichts großes
sein kann, da das Bild noch schön ist (halt etwas zu breit). Eventuell
ein Kondensator trocken? Oder gar nur eine kalte Lötstelle?

Wer kann mir da etwas auf die Sprünge helfen?

Es gibt zuviele Möglichkeiten, um jetzt so ins Blaue zu spekulieren.
Wenn man nicht Roulette spielen will (ok, auch da kann man gewinnen),
sollte man den Fehler durch Messen eingrenzen.

Quote:
Und nicht zuletzt: Was muss ich an Sicherheitsregeln beachten, wenn ich
das Ding aufmache? Vom Zeilentrafo lasse ich natürlich die Finger.

Es sind eigentlich nur die davon wegführenden, dick isolierten Kabel
und deren Zielpunkte gefährlich. Sowie der Netzteil-Bereich bei noch
einsteckendem Netzkabel.

Quote:
Kann man die Bildrohrplatte zur genaueren Betrachtung abziehen, oder sind die
fest mit der Röhre verbunden?

Kann man abziehen, muß man aber auf die Röhrensockel-Pins achten.
Sitzt meist fest, also *vorsichtig* durch leichtes Hin- und Herbewegen
lockern und abziehen. Vorher natürlich sicherstellen, daß sie nicht
doch noch irgendwo angeschraubt ist.
Aber wozu? Die Diagnose kann man schon ohne Abziehen der Platine
durchführen. Ein hochohmiges Voltmeter mit großem Spannungsbereich
ist z.B. für die G2-Spannung nötig.

Quote:
Kann ich gefahrlos einen Testbetrieb mit
offener Haube machen, um das Geräusch besser orten zu können?

Gefahrlos ist da nix Smile. Man kann aber mit genügender Erfahrung das
Risiko gering halten. Immer eine Hand in der Tasche lassen und nicht
barfuß auffem Boden stehen.

Grüße,
H.

PS
Ich hatte mal einen mit bizzelndem Geräusch, bei dem schon der
gründliche Einsatz eines Staubsaugers Abhilfe schaffte. Da war
das Bild aber noch nicht eingebrochen.

Guido Grohmann
Guest

Thu Aug 12, 2010 6:37 pm   



Heinz Schmitz schrieb:

Quote:
Kann man abziehen, muß man aber auf die Röhrensockel-Pins achten.
Sitzt meist fest, also *vorsichtig* durch leichtes Hin- und Herbewegen
lockern und abziehen. Vorher natürlich sicherstellen, daß sie nicht
doch noch irgendwo angeschraubt ist.

... oder mit Heißkleber an der Röhre angeklebt.

Quote:
Aber wozu? Die Diagnose kann man schon ohne Abziehen der Platine
durchführen. Ein hochohmiges Voltmeter mit großem Spannungsbereich
ist z.B. für die G2-Spannung nötig.

... an die du bei den meisten Monitoren nicht rankommst, wenn du die
Platine nicht aus ihrem Blechmantel befreist. Dazu muß sie nicht selten
abgezogen werden.

Guido

Gerrit Heitsch
Guest

Thu Aug 12, 2010 6:43 pm   



On 08/12/2010 07:37 PM, Guido Grohmann wrote:
Quote:
Heinz Schmitz schrieb:

Kann man abziehen, muß man aber auf die Röhrensockel-Pins achten.
Sitzt meist fest, also *vorsichtig* durch leichtes Hin- und Herbewegen
lockern und abziehen. Vorher natürlich sicherstellen, daß sie nicht
doch noch irgendwo angeschraubt ist.

... oder mit Heißkleber an der Röhre angeklebt.

Hm? Der Bereich einer Bildröhre wird durch die Heizung heiss. Ich kenne
da eher Silikon als Sicherung.

Gerrit

Guido Grohmann
Guest

Thu Aug 12, 2010 7:01 pm   



Gerrit Heitsch schrieb:
Quote:
On 08/12/2010 07:37 PM, Guido Grohmann wrote:
Heinz Schmitz schrieb:

Kann man abziehen, muß man aber auf die Röhrensockel-Pins achten.
Sitzt meist fest, also *vorsichtig* durch leichtes Hin- und Herbewegen
lockern und abziehen. Vorher natürlich sicherstellen, daß sie nicht
doch noch irgendwo angeschraubt ist.

... oder mit Heißkleber an der Röhre angeklebt.

Hm? Der Bereich einer Bildröhre wird durch die Heizung heiss. Ich kenne
da eher Silikon als Sicherung.

Das helle dürfte tatsächlich eine Art Silikon gewesen sein (war von der
Konsistenz aber anders als das mir bekannte Sanitär-Silikon, fester
eben), ich habe auch schon dunklen Klebstoff gehabt, der dahin
gekleckert worden war.

Guido

Manuel Reimer
Guest

Fri Aug 13, 2010 9:58 am   



Heinz Schmitz wrote:
Quote:
Bei geschlossenem Gerät ist eine genaue Ortung imho sehr schwierig.

Gut, also aufmachen.

Quote:
Es sind eigentlich nur die davon wegführenden, dick isolierten Kabel
und deren Zielpunkte gefährlich. Sowie der Netzteil-Bereich bei noch
einsteckendem Netzkabel.

Mit der Gefahr durch Netzspannung kann ich umgehen. Die Risken sind mir
bekannt und ich habe damit schon öfter zu tun gehabt. Dazu kommt beim
Schaltnetzteil die Gefahr durch die *sehr* hohe Gleichspannung, aber
wenn man vorsichtig ist...

Viel mehr Gedanken habe ich mir wegen der *Hoch*spannung gemacht, die
für die Röhre verwendet wird. Beim Testbetrieb werde ich aber einen
Meter vom Gerät weggehen.

Lose Lötstellen sind bei solchen Geräten wohl nicht unüblich. Beim
großen 16:9-Röhren-TV meines Vaters wurde auch mal für knappe 100 EUR
repariert und Fehlerursache laut Rechnung war auch nur eine kalte
Lötstelle.

Sobald ich heute den "Ersatz-Monitor" angeschlossen habe, kommt das Teil
in meine Werkstatt und ich mache mich auf die Suche nach offensichtlich
kaputten Lötstellen. Da das Gerät schon recht lange mit dem Fehler
betrieben wurde, gehe ich davon aus, dass die Stelle doch deutlich
sichtbar sein sollte...

Um nochmal kurz von der Gefahr zu reden: Ich kann also die Lötstellen
der Platine bedenkenlos nachlöten, da bei ausgestecktem Gerät dort nach
sagen wir einer Stunde Wartezeit keine gefährlichen Spannungen mehr
liegen? Lötkolben ist zwar geerdet (wegen ESD) aber auf einen Knall beim
ersten Kontakt habe ich keine Lust ;-)

Quote:
Aber wozu? Die Diagnose kann man schon ohne Abziehen der Platine
durchführen. Ein hochohmiges Voltmeter mit großem Spannungsbereich
ist z.B. für die G2-Spannung nötig.

Sorry, aber ich habe keine Ahnung von was du schreibst Wink Ich habe ein
Billig-Multimeter, das ich selber nach einem teuren geeicht habe. Passt
so in etwa. Bis jetzt hat es immer gereicht. Hochspannung schafft das
aber nicht.

Quote:
Gefahrlos ist da nix Smile. Man kann aber mit genügender Erfahrung das
Risiko gering halten. Immer eine Hand in der Tasche lassen und nicht
barfuß auffem Boden stehen.

Der Tipp macht immer mal wieder die Runde, aber auch mit einer Hand kann
hohe Spannung sehr weh tun!

Quote:
Ich hatte mal einen mit bizzelndem Geräusch, bei dem schon der
gründliche Einsatz eines Staubsaugers Abhilfe schaffte. Da war
das Bild aber noch nicht eingebrochen.

Ich dachte, dass eine Spannung (Ablenkung?) zu hoch geworden ist. Wenn
ein zu breites Bild aber einen Einbruch bedeutet, dann habe ich wieder
Hoffnung, dass es mit Nachlöten getan sein könnte. Ich melde mich
wieder...

Gruß

Manuel

--
"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht
Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß
Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!

Heinz Schmitz
Guest

Fri Aug 13, 2010 12:55 pm   



Manuel Reimer wrote:

Quote:
Bei geschlossenem Gerät ist eine genaue Ortung imho sehr schwierig.

Gut, also aufmachen.

Mit einem Stück Gartenschlauch - ein Ende am Ohr, das andere zum
Gerät hin - kannste ziemlich genau die Geräuschquelle lokalisieren.

Quote:
Um nochmal kurz von der Gefahr zu reden: Ich kann also die Lötstellen
der Platine bedenkenlos nachlöten, da bei ausgestecktem Gerät dort nach
sagen wir einer Stunde Wartezeit keine gefährlichen Spannungen mehr
liegen? Lötkolben ist zwar geerdet (wegen ESD) aber auf einen Knall beim
ersten Kontakt habe ich keine Lust Wink

Du wirst sicher nicht jedesmal eine Stunde warten wollen? Nach dem
Ausschalten sind alle Spannungen ziemlich schnell abgebaut, da die
Zufuhr der Energie abgeschaltet wird, nicht ihr Verbrauch.
Bei der Bildröhre kann aber die Kathoden-Heizung schon aus sein,
ehe die Anoden-Spannung voll weg ist, oder Spannung kann aus
dem Dieelektrikum der Röhrenwand nachkommen.
Vergiß nur nie, den Netzstecker zu ziehen.

Quote:
Aber wozu? Die Diagnose kann man schon ohne Abziehen der Platine
durchführen. Ein hochohmiges Voltmeter mit großem Spannungsbereich
ist z.B. für die G2-Spannung nötig.

Sorry, aber ich habe keine Ahnung von was du schreibst Wink

Schaltplan besorgen Smile.

Quote:
Ich habe ein
Billig-Multimeter, das ich selber nach einem teuren geeicht habe. Passt
so in etwa. Bis jetzt hat es immer gereicht. Hochspannung schafft das
aber nicht.

Die Dinger sind meist höchstens für 500 Volt. Über Netzspannung hinaus
würde ich sowas aber garnicht verwenden wollen.

Quote:
Gefahrlos ist da nix Smile. Man kann aber mit genügender Erfahrung das
Risiko gering halten. Immer eine Hand in der Tasche lassen und nicht
barfuß auffem Boden stehen.

Der Tipp macht immer mal wieder die Runde, aber auch mit einer Hand kann
hohe Spannung sehr weh tun!

Ja. Der Tipp soll wohl auch nur verhindern, daß Strom von einer Hand
zur anderen quer über Dein Herz fließt - da isser besonders vom Übel.

Quote:
Ich hatte mal einen mit bizzelndem Geräusch, bei dem schon der
gründliche Einsatz eines Staubsaugers Abhilfe schaffte. Da war
das Bild aber noch nicht eingebrochen.

Ich dachte, dass eine Spannung (Ablenkung?) zu hoch geworden ist. Wenn
ein zu breites Bild aber einen Einbruch bedeutet, dann habe ich wieder
Hoffnung, dass es mit Nachlöten getan sein könnte. Ich melde mich
wieder...

Bei gleichem Ablenkstrom wird ein lahmer Strahl weiter ausgelenkt
als ein kräftiger.

Viel Glück, Grüße,
H.

David Kastrup
Guest

Fri Aug 13, 2010 2:06 pm   



Manuel Reimer <mreimer_at_expires-31-08-2010.news-group.org> writes:

Quote:
Heinz Schmitz wrote:

Gefahrlos ist da nix Smile. Man kann aber mit genügender Erfahrung das
Risiko gering halten. Immer eine Hand in der Tasche lassen und nicht
barfuß auffem Boden stehen.

Der Tipp macht immer mal wieder die Runde, aber auch mit einer Hand
kann hohe Spannung sehr weh tun!

Besser die Hand verbrannt als das Herz.

--
David Kastrup

Manuel Reimer
Guest

Sat Aug 14, 2010 11:56 am   



Heinz Schmitz wrote:
Quote:
Mit einem Stück Gartenschlauch - ein Ende am Ohr, das andere zum
Gerät hin - kannste ziemlich genau die Geräuschquelle lokalisieren.

Der Tipp ist schonmal Gold wert, denn das wäre meine nächste Frage
gewesen. Irgendwas isoliertes, abgewinkeltes werde ich auf den Schlauch
bauen müssen, da ich die Hauptplatine nicht ausgebaut kriege. Zumindest
nicht ohne zig Stecker zu ziehen. Mein Lager an diversem Krams ist aber
ausreichend groß, dass ich einen 90°-Rohrwinkel aus Kunststoff
eigentlich improvisieren können müsste.

Bildrohrplatte ist vermutlich nicht die Geräuschquelle. Zeilentrafo auch
nicht. Das Geräusch kommt von der Bestückungsseite der Hauptplatine.
Eine kalte Lötstelle sollte ja wohl eher auf der Lötseite brutzeln...?
Weiter konnte ich, mangels ausreichender lokalisierbarkeit der
Geräuschquelle, die Ursache noch nicht eingrenzen.

Soweit ich das überblicken konnte, konnte ich keine kalten Lötstellen
auf der Hauptplatine finden. Ein Teil ist aber nach unten hin mit einer
zweiten Platine, die komplett Kupferbeschichtet ist und auf Masse hängt,
abgeschirmt. Sollte ich das Geräusch auf diesen Bereich eingrenzen
können, dann muss diese aufgedoppelte Platine runter.

Versuch im dunklen Raum steht noch aus. Vielleicht hole ich das später
noch nach. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Fehler weg ist,
sobald das "brutzelnde" Teil getauscht ist. Schon weil bei genauerem
betrachten das Bild ganz leicht ausgefranzt erscheint und eine leichte
Störung im Bild ist, die von "Takt" auf das Geräusch aus dem Monitor passt.

Quote:
Du wirst sicher nicht jedesmal eine Stunde warten wollen? Nach dem
Ausschalten sind alle Spannungen ziemlich schnell abgebaut, da die
Zufuhr der Energie abgeschaltet wird, nicht ihr Verbrauch.
Bei der Bildröhre kann aber die Kathoden-Heizung schon aus sein,
ehe die Anoden-Spannung voll weg ist, oder Spannung kann aus
dem Dieelektrikum der Röhrenwand nachkommen.
Vergiß nur nie, den Netzstecker zu ziehen.

Gut zu wissen. Sobald ich die Geräuschquelle weiter eingegrenzt habe,
liefere ich mal ein Foto von der entsprechenden Stelle.

Quote:
Sorry, aber ich habe keine Ahnung von was du schreibst ;-)

Schaltplan besorgen Smile.

Den könnte ich zwar wohl im Ansatz und mit viel Mühe teilweise lesen,
aber was die Schaltung im Detail tut, werde ich als Nicht-Elektroniker
vermutlich in diesem Leben nicht mehr erfassen ;-)

Quote:
Ja. Der Tipp soll wohl auch nur verhindern, daß Strom von einer Hand
zur anderen quer über Dein Herz fließt - da isser besonders vom Übel.

Volle Zustimmung. Mir ist sowas fast mal passiert. Bei der Fehlersuche
an einer Unterverteilung, die vor >30 Jahren gebaut wurde... Seitdem
schalte ich bei jeder noch so kleinen Sache die ganze Anlage an der HV frei.

Quote:
Viel Glück

Danke. Melde mich aber auf jedem Fall nochmal.

Gruß

Manuel

Heinz Schmitz
Guest

Sat Aug 14, 2010 12:35 pm   



Manuel Reimer wrote:

Quote:
Schaltplan besorgen Smile.

Den könnte ich zwar wohl im Ansatz und mit viel Mühe teilweise lesen,
aber was die Schaltung im Detail tut, werde ich als Nicht-Elektroniker
vermutlich in diesem Leben nicht mehr erfassen Wink

Wieso nicht? Heute sind wir ständig Nicht-Irgendwasler. Früher blieb
man das meist, weil die nötigen Informationen kaum verfügbar waren.
Heute bekommt man das alles im Internet geboten. Fast alles Smile.

Grüße,
H.

Felix Holdener
Guest

Sat Aug 14, 2010 12:43 pm   



Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice_at_nurfuerspam.de> schrieb:

Quote:
Mit einem Stück Gartenschlauch - ein Ende am Ohr, das andere zum
Gerät hin - kannste ziemlich genau die Geräuschquelle lokalisieren.

Der Tipp ist schonmal Gold wert, denn das wäre meine nächste Frage
gewesen. Irgendwas isoliertes, abgewinkeltes werde ich auf den Schlauch
bauen müssen, da ich die Hauptplatine nicht ausgebaut kriege. Zumindest
nicht ohne zig Stecker zu ziehen. Mein Lager an diversem Krams ist aber
ausreichend groß, dass ich einen 90°-Rohrwinkel aus Kunststoff
eigentlich improvisieren können müsste.

Korkzapfen (schmales Stück) auf das Ende des Schlauches, dann seitlich
ein Loch in den Schlauch bohren oder schneiden - fertig.

Felix

Manuel Reimer
Guest

Sun Aug 15, 2010 6:57 pm   



Heinz Schmitz wrote:
Quote:
Wieso nicht? Heute sind wir ständig Nicht-Irgendwasler. Früher blieb
man das meist, weil die nötigen Informationen kaum verfügbar waren.
Heute bekommt man das alles im Internet geboten. Fast alles Smile.

Mag sein, aber trotz der Infos sind mir manche Themen etwas zu abstrakt,
um die ganz ohne Hilfe erfassen zu können.

Das Problem am Monitor konnte ich auf einen der Trafos im Schaltnetzteil
eingrenzen. Die Lötstellen habe ich testhalber nachgelötet, aber das
Geräusch kommt eindeutig aus den Windungen und wurde durch das Nachlöten
auch nicht verändert --> Schrott...

Danke nochmal für die Tipps!

Einen anderen Monitor, den ich übergangsweise anschließen wollte, hat
zwar offensichtlich eine Anodenspannung geliefert, aber das Bild ist
trotzdem schwarz geblieben. Bevor ich den vor gut 5 Jahren eingelagert
habe, war der sicher noch OK. Nur durch "Rumstehen" kaputt gegangen?

Sind wohl leider beide ein Fall für den Schrott. Besonders schade um den
letzten, da es der erste Monitor war, den ich je angeschafft habe.

Gruß

Manuel

--
"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht
Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß
Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Röhrenmonitor macht "bizzelndes" Gerä usch. Brauche Hilfe!

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