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Jochen Rapp
Guest

Wed Aug 11, 2010 8:49 pm   



Hallo Jens,
wenn Du einen Fernöstler findest, der Dir so was nach Zeichnung macht,
wird'S teuerer, auch wenns nur monochrom ist.

Im Winter könnte es Temperaturmässig problematisch werden, dann sinkt der
Kontrast und die Anzeige wird träge.
Im Sommer kann durch hohe Temperaturen der Kontrast steigen. Der Kontrast
lässt sich durch einen NTC kompensieren, die Anzeigegeschwindigkeit nicht.

Gruss Jochen

Jens Frohberg wrote:

Quote:
On 11 Aug., 14:30, "Olaf Barheine" <use...@barheine.de> wrote:
Vielleicht wirst Du dort fündig:http://www.lcd-store.de/

Danke, auch an Olaf und Joachim. Sehr guter Tip. Wenn
auch ein wenig teuer und die Farbe wäre auch nicht
notwendig.

alsdenn, Jens


Matthias Kordell
Guest

Thu Aug 12, 2010 3:48 pm   



MaWin tut geschreibselt haben:

[spezial-LCD]

Quote:

So einfach geht das? Das könnten wir durchaus mal im
Ekeltronikverein probieren.

Wie steuert man so ein Display richtig an, ohne dass es sich
zersetzt? Reicht ein gleichstromfreies 5V-Rechtecksignal mit ca.
50Hz? Wie macht man das bei einer Matrix-Anzeige?

Matthias

Heiko Nocon
Guest

Thu Aug 12, 2010 4:59 pm   



Matthias Kordell wrote:

Quote:
http://fluessigkristalle.com/selbstbau.htm

So einfach geht das?

Naja. Für wirklich einfach halte ich das nicht. Aber echt interessante
Sache.

Quote:
Wie steuert man so ein Display richtig an, ohne dass es sich
zersetzt? Reicht ein gleichstromfreies 5V-Rechtecksignal mit ca.
50Hz?

Ja. Du kannst auch ein Sinus nehmen oder sonst irgendeine Wellenform,
scheißegal, Hauptsache DC-frei. Auch die Frequenz ist nicht wirklich
relevant. 10^0..10^3 geht im Prinzip alles.

Die Spannung ist nicht egal, jedenfalls wenn man maximalen Kontrast bei
minimalem Energiebedarf anstrebt. Aber zum reinen Probieren ist sie
relativ unkritisch.

Quote:
Wie macht man das bei einer Matrix-Anzeige?

Du invertierst z.B. nach jedem Matrix-Zyklus das Potential von
"Segment"- und "Digit"-leitungen. Das ist nur eins von vielen möglichen
Schemata, seine Vorteile sind, daß es sehr einfach umzusetzenden ist und
den Energiebedarf des Displays minimiert.
Es ist allerdings nicht "von Haus aus" DC-frei. Damit es das sicher
wird, muß man dafür sorgen, daß das "Muster" der angesteuerten Segmente
nur bei jedem zweiten Mux-Zyklus geändert werden kann.

Harald Wilhelms
Guest

Thu Aug 12, 2010 10:00 pm   



On 12 Aug., 17:59, Heiko Nocon <Heiko.No...@gmx.net> wrote:

Quote:
Matthias Kordell wrote:
http://fluessigkristalle.com/selbstbau.htm

So einfach geht das?

Naja. Für wirklich einfach halte ich das nicht. Aber echt interessante
Sache.

Vor vielen Jahren gab es einmal eine ähnliche
Anleitung in der Zeischrift ELO.
Quote:

Wie steuert man so ein Display richtig an, ohne dass es sich
zersetzt? Reicht ein gleichstromfreies 5V-Rechtecksignal mit ca.
50Hz?

Ja. Du kannst auch ein Sinus nehmen oder sonst irgendeine Wellenform,
scheißegal, Hauptsache DC-frei. Auch die Frequenz ist nicht wirklich
relevant. 10^0..10^3 geht im Prinzip alles.

Im Zweifelsfall einen Kondensator zwischenschalten

Quote:
Wie macht man das bei einer Matrix-Anzeige?

Kreuzweise. Smile
Gruss
Harald

Matthias Kordell
Guest

Fri Aug 13, 2010 4:32 pm   



Heiko Nocon tut geschreibselt haben:

Quote:
Matthias Kordell wrote:

http://fluessigkristalle.com/selbstbau.htm

So einfach geht das?

Naja. Für wirklich einfach halte ich das nicht. Aber echt
interessante Sache.

Mir kommt das sehr ähnlich wie Leiterplattenfertigung vor, auch wenn
es hier ein paar Schritte mehr sind.


Quote:
Wie steuert man so ein Display richtig an, ohne dass es sich
zersetzt? Reicht ein gleichstromfreies 5V-Rechtecksignal mit ca.
50Hz?

Ja. Du kannst auch ein Sinus nehmen oder sonst irgendeine
Wellenform, scheißegal, Hauptsache DC-frei. Auch die Frequenz ist
nicht wirklich relevant. 10^0..10^3 geht im Prinzip alles.

Gut, dann geht mein Problem auch wirlich gut mit dem 4543 zu lösen.
Ich brauch nur noch einen Rechteckossilator, der möglichst
keinen Strom verbraucht.


Quote:
Die Spannung ist nicht egal, jedenfalls wenn man maximalen Kontrast
bei minimalem Energiebedarf anstrebt. Aber zum reinen Probieren ist
sie relativ unkritisch.

Ich plane einen Ladungszähler mit Display, der mir an einem Akku die
verbrauchte Ladung anzeigt (Bei LiFePO4 kann man den Ladezustand
kaum anders herausfinden), da wäre minimaler Energiebedarf schon
nicht schlecht und maximaler Kontrast schadet nie. Wie muss man da
optimieren?


Quote:
Wie macht man das bei einer Matrix-Anzeige?

Du invertierst z.B. nach jedem Matrix-Zyklus das Potential von
"Segment"- und "Digit"-leitungen. Das ist nur eins von vielen
möglichen Schemata, seine Vorteile sind, daß es sehr einfach
umzusetzenden ist und den Energiebedarf des Displays minimiert.
Es ist allerdings nicht "von Haus aus" DC-frei. Damit es das sicher
wird, muß man dafür sorgen, daß das "Muster" der angesteuerten
Segmente nur bei jedem zweiten Mux-Zyklus geändert werden kann.

Hmm, also genaus so, wie ich mir es dann heute morgen auch
eingefallen ist, wie es gehen müsste.

Matthias

Heiko Nocon
Guest

Fri Aug 13, 2010 5:42 pm   



Matthias Kordell wrote:

Quote:
Wie muss man da
optimieren?

Bei Null anfangen und hochdrehen, mindestens bis der Kontrast für die
gewünschte Anwendung "ausreicht", maximal jedoch bis zu dem Punkt, ab
dem er nicht mehr besser wird.

Zum Austesten ist ein Konstrukt aus µC und CMOS-Analogschaltern sehr
praktisch.

Matthias Kordell
Guest

Sat Aug 14, 2010 12:19 pm   



Heiko Nocon tut geschreibselt haben:

Quote:
Wie muss man da
optimieren?

Bei Null anfangen und hochdrehen, mindestens bis der Kontrast für
die gewünschte Anwendung "ausreicht", maximal jedoch bis zu dem
Punkt, ab dem er nicht mehr besser wird.

Ok, also einfach über die Versorgungsspannung der Treiber.


Quote:
Zum Austesten ist ein Konstrukt aus µC und CMOS-Analogschaltern
sehr praktisch.


Oder ein Labornetzteil, mit dem man die Versorungsspannung der
ganzen Schaltung verdrehen kann.

Matthias

PS: Es stimmt, dass man viel zu wenig über LCDs lernt, wie auf
www.fluessigkristalle.com behauptet

Heiko Nocon
Guest

Sat Aug 14, 2010 12:44 pm   



Matthias Kordell wrote:

Quote:
Oder ein Labornetzteil, mit dem man die Versorungsspannung der
ganzen Schaltung verdrehen kann.

Naja, dann mußt du aber innerhalb der Grenzen bleiben, in der die
Schaltung überhaupt funktionsfähig ist. Ich kenne keine
Logik-Technologie, die ab 0 Volt funktioniert.

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