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Michael Rübig
Guest

Sun Feb 20, 2011 10:27 pm   



Am 20.02.2011 22:05, schrieb MaWin:
Quote:
"Marte Schwarz"<marte.schwarz_at_gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8sda3fFq3mU1_at_mid.uni-berlin.de...

Mit Freilaufdiode geht das bei mir bisher immer. Die Induktivität des Motors
als Drossel verwenden und gut ists.

Blöderweise sind Lüfter keine Motoren so wie du sie dir vorstellst,
sondern bestehen aus Elektronik die 2 Spulen steuert (BLCD).
Und die ELektronik kommt nicht unbedingt damit klar, wenn sie
periodisch vom Stromnetz getrennt wird und auch noch ihre eigene EMK
auffangen muss, zumal kann sie einen Elko am Eingang haben der auch
nicht erfreut ist, immer wieder per Quasi-Kurzschluss an Spannung
gelegt zu werden.

So ähnlich wird es wohl sein.

Quote:
Bei unbekannten (oder zickigen) Lüftern per DC/DC die Spannung zu
reduzieren, kann also klug sein. Theoretisch reicht ein BC338 als
PNP auch aus, aber vermutlich ist Michaels Drossel zu klein und
zwinngt ihn zu hoher Schaltfrequenz. Da sollte er mal darüber
nachdenken, warum damals, als es nur BC338 gab, Schaltregler eher
ungewöhnlich waren und im hörbaren Bereich arbeiten.

Auf dem Board habe ich noch einen DCF77-Empfänger und da will ich mit
der Schaltfrequenz des Wandlers deutlich drüber liegen. Denn auch der
Pollin-DCF77-Empfänger reagiert allergisch auf das Display des
Tek-Oszis, ist also offenbar trotz Quarzfilter nicht sonderlich
Großsignalfest. Die magnetische Antenne koppelt einfach gut mit den
Schaltregler Drosseln und da möchte ich die Grundwelle und alle
Oberwellen einfach weit genug weg haben.

Und ja, mit Schottky-Beschaltung des BC337 scheint das kein Problem zu sein.

Michael

horst-d.winzler
Guest

Mon Feb 21, 2011 6:33 am   



Am 20.02.2011 22:27, schrieb Michael Rübig:

Quote:
Auf dem Board habe ich noch einen DCF77-Empfänger und da will ich mit
der Schaltfrequenz des Wandlers deutlich drüber liegen. Denn auch der
Pollin-DCF77-Empfänger reagiert allergisch auf das Display des
Tek-Oszis, ist also offenbar trotz Quarzfilter nicht sonderlich
Großsignalfest.

Wenn das Verhältnis von Stör-/zu Nutzsignal bei gleicher Frequenz zu
groß ist, nützt auch keine Großsignalfestigkeit. Die Nutzinformation
wird unterdrückt.
BTW
Kann auch bei Leuchtstofflampen mit EVG passieren.

Quote:
Die magnetische Antenne koppelt einfach gut mit den
Schaltregler Drosseln und da möchte ich die Grundwelle und alle
Oberwellen einfach weit genug weg haben.

Grund, Schaltregler in einen Schirmkäfig zu setzen. Ein- und Ausgänge
verdrosseln.
--
mfg hdw

Michael Rübig
Guest

Mon Feb 21, 2011 7:55 am   



Am 21.02.2011 06:33, schrieb horst-d.winzler:
Quote:
Am 20.02.2011 22:27, schrieb Michael Rübig:

Auf dem Board habe ich noch einen DCF77-Empfänger und da will ich mit
der Schaltfrequenz des Wandlers deutlich drüber liegen. Denn auch der
Pollin-DCF77-Empfänger reagiert allergisch auf das Display des
Tek-Oszis, ist also offenbar trotz Quarzfilter nicht sonderlich
Großsignalfest.

Wenn das Verhältnis von Stör-/zu Nutzsignal bei gleicher Frequenz zu
groß ist, nützt auch keine Großsignalfestigkeit. Die Nutzinformation
wird unterdrückt.

DCF77 ist extrem Schmalbandig. Das genau darein irgendwelche Komponenten
eines Schaltreglers fallen, ist ziemlich unwahrscheinlich. Wenn aber
5kHz daneben die Hölle los ist, dann übersteuert der Empfänger und das
wars dann. Deshalb will ich weit genug weg sein, damit die Antenne
(Schwingkreis) da richtig dämpft.

Quote:
BTW
Kann auch bei Leuchtstofflampen mit EVG passieren.

Die magnetische Antenne koppelt einfach gut mit den
Schaltregler Drosseln und da möchte ich die Grundwelle und alle
Oberwellen einfach weit genug weg haben.

Grund, Schaltregler in einen Schirmkäfig zu setzen. Ein- und Ausgänge
verdrosseln.

Bevor ich das mache, ersetze ich den Schaltregler durch einen linearen.
Das ist ne Lochraster-Platine.

Michael

horst-d.winzler
Guest

Mon Feb 21, 2011 8:42 am   



Am 21.02.2011 07:55, schrieb Michael Rübig:
Quote:
Am 21.02.2011 06:33, schrieb horst-d.winzler:
Am 20.02.2011 22:27, schrieb Michael Rübig:

Auf dem Board habe ich noch einen DCF77-Empfänger und da will ich mit
der Schaltfrequenz des Wandlers deutlich drüber liegen. Denn auch der
Pollin-DCF77-Empfänger reagiert allergisch auf das Display des
Tek-Oszis, ist also offenbar trotz Quarzfilter nicht sonderlich
Großsignalfest.

Wenn das Verhältnis von Stör-/zu Nutzsignal bei gleicher Frequenz zu
groß ist, nützt auch keine Großsignalfestigkeit. Die Nutzinformation
wird unterdrückt.

DCF77 ist extrem Schmalbandig. Das genau darein irgendwelche Komponenten
eines Schaltreglers fallen, ist ziemlich unwahrscheinlich. Wenn aber
5kHz daneben die Hölle los ist, dann übersteuert der Empfänger und das
wars dann. Deshalb will ich weit genug weg sein, damit die Antenne
(Schwingkreis) da richtig dämpft.

Vorsicht bei "extrem" schmalbandigen Filtern. Die neigen bei starken
Signalen in der Nachbarschaft zum "Mitschwingen" bzw Nachklingen. Filter
für DCF77 sollten eine Bandbreiten von etwa 10Hz aufweisen.

Quote:
BTW
Kann auch bei Leuchtstofflampen mit EVG passieren.

Die magnetische Antenne koppelt einfach gut mit den
Schaltregler Drosseln und da möchte ich die Grundwelle und alle
Oberwellen einfach weit genug weg haben.

Grund, Schaltregler in einen Schirmkäfig zu setzen. Ein- und Ausgänge
verdrosseln.

Bevor ich das mache, ersetze ich den Schaltregler durch einen linearen.
Das ist ne Lochraster-Platine.

Linear ist bisweilen bei solchen Anwendungen nicht die schlechteste
Lösung. Allerdings Schaltregler in "kleinem" Aufbau strahlen auch
weniger. Wenn man weiß, was man tut, sind Schaltregler mitnichten eine
"schlechte" Lösung. Wink
--
mfg hdw

Michael Rübig
Guest

Mon Feb 21, 2011 9:05 am   



Am 21.02.2011 08:42, schrieb horst-d.winzler:
Quote:
Am 21.02.2011 07:55, schrieb Michael Rübig:
Am 21.02.2011 06:33, schrieb horst-d.winzler:
Am 20.02.2011 22:27, schrieb Michael Rübig:

Auf dem Board habe ich noch einen DCF77-Empfänger und da will ich mit
der Schaltfrequenz des Wandlers deutlich drüber liegen. Denn auch der
Pollin-DCF77-Empfänger reagiert allergisch auf das Display des
Tek-Oszis, ist also offenbar trotz Quarzfilter nicht sonderlich
Großsignalfest.

Wenn das Verhältnis von Stör-/zu Nutzsignal bei gleicher Frequenz zu
groß ist, nützt auch keine Großsignalfestigkeit. Die Nutzinformation
wird unterdrückt.

DCF77 ist extrem Schmalbandig. Das genau darein irgendwelche Komponenten
eines Schaltreglers fallen, ist ziemlich unwahrscheinlich. Wenn aber
5kHz daneben die Hölle los ist, dann übersteuert der Empfänger und das
wars dann. Deshalb will ich weit genug weg sein, damit die Antenne
(Schwingkreis) da richtig dämpft.

Vorsicht bei "extrem" schmalbandigen Filtern. Die neigen bei starken
Signalen in der Nachbarschaft zum "Mitschwingen" bzw Nachklingen. Filter
für DCF77 sollten eine Bandbreiten von etwa 10Hz aufweisen.

Witzigerweise reagiert der käufliche Empfänger von Pollin empfindlicher
auf mein Oszi-Display als der Eigenbau ohne Quarzfilter aber mit 8-Bit
Wandler und digitalem Filter.

Quote:
BTW
Kann auch bei Leuchtstofflampen mit EVG passieren.

Die magnetische Antenne koppelt einfach gut mit den
Schaltregler Drosseln und da möchte ich die Grundwelle und alle
Oberwellen einfach weit genug weg haben.

Grund, Schaltregler in einen Schirmkäfig zu setzen. Ein- und Ausgänge
verdrosseln.

Bevor ich das mache, ersetze ich den Schaltregler durch einen linearen.
Das ist ne Lochraster-Platine.

Linear ist bisweilen bei solchen Anwendungen nicht die schlechteste
Lösung. Allerdings Schaltregler in "kleinem" Aufbau strahlen auch
weniger. Wenn man weiß, was man tut, sind Schaltregler mitnichten eine
"schlechte" Lösung. Wink

Hab das Teil auf 2cm² untergebracht. Ringkern wäre nicht schlecht. Aber
ich habe keine Lust 1mH auf nen winzigen Ringkern zu wickeln :-(

Michael

Marte Schwarz
Guest

Mon Feb 21, 2011 11:58 am   



Hi Michael,

Quote:
Bevor ich das mache, ersetze ich den Schaltregler durch einen linearen.
Das ist ne Lochraster-Platine.

warum eigentlich nicht gleich? Maximal 100 mA bei 12 V ist ja nicht
wirklich viel was an Wärme umgesetzt werden muss.

Marte

Michael Rübig
Guest

Mon Feb 21, 2011 1:53 pm   



Am 21.02.2011 11:58, schrieb Marte Schwarz:
Quote:
Hi Michael,

Bevor ich das mache, ersetze ich den Schaltregler durch einen linearen.
Das ist ne Lochraster-Platine.

warum eigentlich nicht gleich? Maximal 100 mA bei 12 V ist ja nicht
wirklich viel was an Wärme umgesetzt werden muss.

Man experimentiert halt. Wirklich weniger Bauteile werden das auch nicht.
Es funzt ja, ich werde jetzt noch schauen, ob DCF77 noch geht.

Michael

Joerg
Guest

Mon Feb 21, 2011 3:50 pm   



Michael Rübig wrote:
Quote:
Am 21.02.2011 06:33, schrieb horst-d.winzler:
Am 20.02.2011 22:27, schrieb Michael Rübig:

Auf dem Board habe ich noch einen DCF77-Empfänger und da will ich mit
der Schaltfrequenz des Wandlers deutlich drüber liegen. Denn auch der
Pollin-DCF77-Empfänger reagiert allergisch auf das Display des
Tek-Oszis, ist also offenbar trotz Quarzfilter nicht sonderlich
Großsignalfest.

Wenn das Verhältnis von Stör-/zu Nutzsignal bei gleicher Frequenz zu
groß ist, nützt auch keine Großsignalfestigkeit. Die Nutzinformation
wird unterdrückt.

DCF77 ist extrem Schmalbandig. Das genau darein irgendwelche Komponenten
eines Schaltreglers fallen, ist ziemlich unwahrscheinlich. Wenn aber
5kHz daneben die Hölle los ist, dann übersteuert der Empfänger und das
wars dann. Deshalb will ich weit genug weg sein, damit die Antenne
(Schwingkreis) da richtig dämpft.


Das war frueher in der guten alten Zeit so. Heute wird oft ein Trick
benutzt um durch die EMV zu kommen, Dithering. Oder auf gut Deutsch, es
wird alles spektral breitgetreten :-)

Man laesst einen uC oder sonstwas periodisch ein wenig Strom in den
Timing-Widerstand Pin fliessen oder zieht, und schlendert dann
floetenderweise von dannen ...


Quote:
BTW
Kann auch bei Leuchtstofflampen mit EVG passieren.

Die magnetische Antenne koppelt einfach gut mit den
Schaltregler Drosseln und da möchte ich die Grundwelle und alle
Oberwellen einfach weit genug weg haben.

Grund, Schaltregler in einen Schirmkäfig zu setzen. Ein- und Ausgänge
verdrosseln.

Bevor ich das mache, ersetze ich den Schaltregler durch einen linearen.
Das ist ne Lochraster-Platine.


Bist Du nicht einer der alten Haudegen was Schaltregler betrifft? Da
kann man doch nicht die Flinte ins Korn werfen :-)

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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Michael Rübig
Guest

Mon Feb 21, 2011 9:41 pm   



Am 21.02.2011 15:50, schrieb Joerg:

Quote:
DCF77 ist extrem Schmalbandig. Das genau darein irgendwelche Komponenten
eines Schaltreglers fallen, ist ziemlich unwahrscheinlich. Wenn aber
5kHz daneben die Hölle los ist, dann übersteuert der Empfänger und das
wars dann. Deshalb will ich weit genug weg sein, damit die Antenne
(Schwingkreis) da richtig dämpft.


Das war frueher in der guten alten Zeit so. Heute wird oft ein Trick
benutzt um durch die EMV zu kommen, Dithering. Oder auf gut Deutsch, es
wird alles spektral breitgetreten Smile

Kenn ich, selbst schon gemacht.
Quote:

Man laesst einen uC oder sonstwas periodisch ein wenig Strom in den
Timing-Widerstand Pin fliessen oder zieht, und schlendert dann
floetenderweise von dannen ...

Genau so.
Da der Selbstbauempfänger nicht so empfindlich auf das Display reagiert,
wie der von Pollin, gehe ich aber eher davon aus, dass es an der
Großsignalfestigkeit des Pollin-Empfängers liegt. Vermutlich einfach
deshalb, weil mein Eigenbau ne geringere Gesamtverstärkung hat und dafür
dann bei sehr geringen Empfangsfeldstärken versagen würde.

Quote:
Grund, Schaltregler in einen Schirmkäfig zu setzen. Ein- und Ausgänge
verdrosseln.

Bevor ich das mache, ersetze ich den Schaltregler durch einen linearen.
Das ist ne Lochraster-Platine.


Bist Du nicht einer der alten Haudegen was Schaltregler betrifft? Da
kann man doch nicht die Flinte ins Korn werfen Smile

Bei Hobbyprojekten gibts andere Prioritäten. Das Hartpapier lässt nicht
beliebig viele Änderungen zu und nochmal baue ich die Leiterplatte nicht
auf, die Lötarbeit war viele Stunden, sind schließlich noch andere
Funktionen drauf.

So wie es aussieht stört auch der auf 150kHz laufende Wandler den
Empfang. Mal ein bisschen an der Frequenz spielen, vielleicht krieg ich
es doch noch hin.

Ne kleine Ringkerndrossel wäre noch was. Aber 1mH wickle ich da nicht
freiwillig. Die verwendete SMD-Drossel soll zwar geschirmt sein, aber
meist sind die Dinger doch nur optisch geschirmt.

Michael

Joerg
Guest

Mon Feb 21, 2011 10:19 pm   



Michael Rübig wrote:
Quote:
Am 21.02.2011 15:50, schrieb Joerg:

DCF77 ist extrem Schmalbandig. Das genau darein irgendwelche Komponenten
eines Schaltreglers fallen, ist ziemlich unwahrscheinlich. Wenn aber
5kHz daneben die Hölle los ist, dann übersteuert der Empfänger und das
wars dann. Deshalb will ich weit genug weg sein, damit die Antenne
(Schwingkreis) da richtig dämpft.


Das war frueher in der guten alten Zeit so. Heute wird oft ein Trick
benutzt um durch die EMV zu kommen, Dithering. Oder auf gut Deutsch, es
wird alles spektral breitgetreten :-)

Kenn ich, selbst schon gemacht.


Sae Loemmel, sae!

(Lehrer in "Die Feuerzangenbowle")


Quote:

Man laesst einen uC oder sonstwas periodisch ein wenig Strom in den
Timing-Widerstand Pin fliessen oder zieht, und schlendert dann
floetenderweise von dannen ...

Genau so.
Da der Selbstbauempfänger nicht so empfindlich auf das Display reagiert,
wie der von Pollin, gehe ich aber eher davon aus, dass es an der
Großsignalfestigkeit des Pollin-Empfängers liegt. Vermutlich einfach
deshalb, weil mein Eigenbau ne geringere Gesamtverstärkung hat und dafür
dann bei sehr geringen Empfangsfeldstärken versagen würde.


Vermutlich deshalb weil die Jungfuechse die das Dingen irgendwo in Asien
entwickelt haben keine Ahnung von Grossignalfestigekeite hatten. OIP3?
IM? Was'n dette?


Quote:
Grund, Schaltregler in einen Schirmkäfig zu setzen. Ein- und Ausgänge
verdrosseln.

Bevor ich das mache, ersetze ich den Schaltregler durch einen linearen.
Das ist ne Lochraster-Platine.


Bist Du nicht einer der alten Haudegen was Schaltregler betrifft? Da
kann man doch nicht die Flinte ins Korn werfen :-)

Bei Hobbyprojekten gibts andere Prioritäten. Das Hartpapier lässt nicht
beliebig viele Änderungen zu und nochmal baue ich die Leiterplatte nicht
auf, die Lötarbeit war viele Stunden, sind schließlich noch andere
Funktionen drauf.


Der richtige Bastler vor dem Herrn hoert erst auf wenn das Pertinax hie
und da schon pechschwarz ist oder Blasen geworfen hat.


Quote:
So wie es aussieht stört auch der auf 150kHz laufende Wandler den
Empfang. Mal ein bisschen an der Frequenz spielen, vielleicht krieg ich
es doch noch hin.

Ne kleine Ringkerndrossel wäre noch was. Aber 1mH wickle ich da nicht
freiwillig. Die verwendete SMD-Drossel soll zwar geschirmt sein, aber
meist sind die Dinger doch nur optisch geschirmt.


Meist ist die Epoxydmasse passend anthrazit eingefaerbt worden damit man
den immensen Luftspalt nicht sieht. Ist ja marketingmaessig auch kein
Luftspalt mehr, ist ja Epoxydharz drinne :-)

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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Michael Rübig
Guest

Mon Feb 21, 2011 10:42 pm   



Am 21.02.2011 22:19, schrieb Joerg:

Quote:
Genau so.
Da der Selbstbauempfänger nicht so empfindlich auf das Display reagiert,
wie der von Pollin, gehe ich aber eher davon aus, dass es an der
Großsignalfestigkeit des Pollin-Empfängers liegt. Vermutlich einfach
deshalb, weil mein Eigenbau ne geringere Gesamtverstärkung hat und dafür
dann bei sehr geringen Empfangsfeldstärken versagen würde.


Vermutlich deshalb weil die Jungfuechse die das Dingen irgendwo in Asien
entwickelt haben keine Ahnung von Grossignalfestigekeite hatten. OIP3?
IM? Was'n dette?

Auch wenn man weiß, was der IP3 ist, bleibt die Physik.
Unser HF-Prof meinte, dass man sich bei der Entwicklung eines Empfängers
zwischen Großsignalfestigkeit und Empfindlichkeit entscheiden muss. Will
man beides haben, müsste man schon am Eingang einen einen extrem
schmalbandigen Filter haben. Bei Rundfunkempfängern müsste der bei der
Senderwahl mitgezogen werden -> Sehr aufwändig.


Quote:
Meist ist die Epoxydmasse passend anthrazit eingefaerbt worden damit man
den immensen Luftspalt nicht sieht. Ist ja marketingmaessig auch kein
Luftspalt mehr, ist ja Epoxydharz drinne Smile

Obs von Vorteil wäre, die Dinger mit Eisenpulver zu machen? Ich kenne
Eisenpulver nur von Ringkernen.

Michael

Joerg
Guest

Mon Feb 21, 2011 11:13 pm   



Michael Rübig wrote:
Quote:
Am 21.02.2011 22:19, schrieb Joerg:

Genau so.
Da der Selbstbauempfänger nicht so empfindlich auf das Display reagiert,
wie der von Pollin, gehe ich aber eher davon aus, dass es an der
Großsignalfestigkeit des Pollin-Empfängers liegt. Vermutlich einfach
deshalb, weil mein Eigenbau ne geringere Gesamtverstärkung hat und dafür
dann bei sehr geringen Empfangsfeldstärken versagen würde.


Vermutlich deshalb weil die Jungfuechse die das Dingen irgendwo in Asien
entwickelt haben keine Ahnung von Grossignalfestigekeite hatten. OIP3?
IM? Was'n dette?

Auch wenn man weiß, was der IP3 ist, bleibt die Physik.
Unser HF-Prof meinte, dass man sich bei der Entwicklung eines Empfängers
zwischen Großsignalfestigkeit und Empfindlichkeit entscheiden muss. ...


Haeh? Dann hat er noch nie einen Atlas 210 Transceiver erlebt. Oder
meinen NRD-515. Oder, oder ...

Solche Klopper in Vorlesungen sind der Grund warum ich der Meinung bin,
dass man aeltere Ingenieure aus der harten Welt der Praxis an Unis
lassen sollte. Leute mit Schwielen an den Haenden, die loeten koennen :-)


Quote:
... Will
man beides haben, müsste man schon am Eingang einen einen extrem
schmalbandigen Filter haben. Bei Rundfunkempfängern müsste der bei der
Senderwahl mitgezogen werden -> Sehr aufwändig.


Noe, gerade an einer Anlage mitentwickelt: Man waehlt eine sehr hohe
erste ZF, fuer die es billige schmalbandige Filter gibt. Mit der Chose
kannst Du Dich direkt neben einen Fernsehturm stellen und trotzdem ist
alles paletti.


Quote:

Meist ist die Epoxydmasse passend anthrazit eingefaerbt worden damit man
den immensen Luftspalt nicht sieht. Ist ja marketingmaessig auch kein
Luftspalt mehr, ist ja Epoxydharz drinne :-)

Obs von Vorteil wäre, die Dinger mit Eisenpulver zu machen? Ich kenne
Eisenpulver nur von Ringkernen.


Dann koennen die Kernverluste hoeher sein. Ich versuche mit
Katalogspulen auszukommen, was heutzutage fast immer China-Ferrit heisst.

--
Gruesse, Joerg

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Michael Rübig
Guest

Mon Feb 21, 2011 11:28 pm   



Quote:

Auch wenn man weiß, was der IP3 ist, bleibt die Physik.
Unser HF-Prof meinte, dass man sich bei der Entwicklung eines Empfängers
zwischen Großsignalfestigkeit und Empfindlichkeit entscheiden muss. ...


Haeh? Dann hat er noch nie einen Atlas 210 Transceiver erlebt. Oder
meinen NRD-515. Oder, oder ...

Solche Klopper in Vorlesungen sind der Grund warum ich der Meinung bin,
dass man aeltere Ingenieure aus der harten Welt der Praxis an Unis
lassen sollte. Leute mit Schwielen an den Haenden, die loeten koennen Smile

Ich hatte schon den Eindruck, dass er weiß, von was er sprach.
Quote:

... Will
man beides haben, müsste man schon am Eingang einen einen extrem
schmalbandigen Filter haben. Bei Rundfunkempfängern müsste der bei der
Senderwahl mitgezogen werden -> Sehr aufwändig.


Noe, gerade an einer Anlage mitentwickelt: Man waehlt eine sehr hohe
erste ZF, fuer die es billige schmalbandige Filter gibt. Mit der Chose
kannst Du Dich direkt neben einen Fernsehturm stellen und trotzdem ist
alles paletti.

Trotzdem bleibt die Stufe zwischen Antenneneingang und Mischer
gefährdet. Wenn die übersteuert, dann hilft Dir hintendran auch nichts mehr.

Ich kenne HF allerdings nur aus der Theorie, bis auf den DCF77 noch nie
selbst was gemacht.

Michael

Falk Willberg
Guest

Mon Feb 21, 2011 11:44 pm   



On 21.02.2011 23:28, Michael Rübig wrote:
Quote:


Auch wenn man weiß, was der IP3 ist, bleibt die Physik.
Unser HF-Prof meinte, dass man sich bei der Entwicklung eines Empfängers
zwischen Großsignalfestigkeit und Empfindlichkeit entscheiden muss. ...


Haeh? Dann hat er noch nie einen Atlas 210 Transceiver erlebt.

Oh, *den* habe ich erlebt. Großsignalfest war der aber sowas von garnicht.

....

Quote:
man beides haben, müsste man schon am Eingang einen einen extrem
schmalbandigen Filter haben. Bei Rundfunkempfängern müsste der bei der
Senderwahl mitgezogen werden -> Sehr aufwändig.


Noe, gerade an einer Anlage mitentwickelt: Man waehlt eine sehr hohe
erste ZF, fuer die es billige schmalbandige Filter gibt. Mit der Chose
kannst Du Dich direkt neben einen Fernsehturm stellen und trotzdem ist
alles paletti.

Trotzdem bleibt die Stufe zwischen Antenneneingang und Mischer
gefährdet. Wenn die übersteuert, dann hilft Dir hintendran auch nichts
mehr.

Man korrigiere mich, aber ich kenne das so, daß ein großsignalfester,
empfindlicher und breitbandiger RX vor allem einen local Oscillator mit
genügend Dampf und einen Hochstrommischer braucht.

Und so kommt es, daß mancher ISM-TRX bei Empfang mehr Strom zieht als
beim Senden.

Wie gesagt, man korrigiere mich, eigentlich bin ich ja nur ITler ;-)

Falk

Joerg
Guest

Mon Feb 21, 2011 11:57 pm   



Michael Rübig wrote:
Quote:


Auch wenn man weiß, was der IP3 ist, bleibt die Physik.
Unser HF-Prof meinte, dass man sich bei der Entwicklung eines Empfängers
zwischen Großsignalfestigkeit und Empfindlichkeit entscheiden muss. ...


Haeh? Dann hat er noch nie einen Atlas 210 Transceiver erlebt. Oder
meinen NRD-515. Oder, oder ...

Solche Klopper in Vorlesungen sind der Grund warum ich der Meinung bin,
dass man aeltere Ingenieure aus der harten Welt der Praxis an Unis
lassen sollte. Leute mit Schwielen an den Haenden, die loeten koennen :-)

Ich hatte schon den Eindruck, dass er weiß, von was er sprach.


Will ihm ja nicht zu nahe treten, aber den Eindruck habe ich nach der
Aussage eher nicht ;-)

Quote:

... Will
man beides haben, müsste man schon am Eingang einen einen extrem
schmalbandigen Filter haben. Bei Rundfunkempfängern müsste der bei der
Senderwahl mitgezogen werden -> Sehr aufwändig.


Noe, gerade an einer Anlage mitentwickelt: Man waehlt eine sehr hohe
erste ZF, fuer die es billige schmalbandige Filter gibt. Mit der Chose
kannst Du Dich direkt neben einen Fernsehturm stellen und trotzdem ist
alles paletti.

Trotzdem bleibt die Stufe zwischen Antenneneingang und Mischer
gefährdet. Wenn die übersteuert, dann hilft Dir hintendran auch nichts
mehr.


Das kannst Du nicht vermeiden, denn der Vorkreis hat normalerweise nicht
die Nutzsignalbandbreite. Ausser bei DCF77, da kann man es dank der
inzwischen niedrigen Preise dieser Quarze machen. In meiner Jugendzeit
allerdings noch nicht, damals waren solche Quarze zentimeterlang und
zumindest fuer einen Schueler unbezahlbar.

Der Trick ist, die erste Stufe mit fett Ruhestrom zu betreiben. Leute
mit viel Geld hatten frueher P8000 FETs dafuer genommen (hach, waren das
Zeiten als es den noch gab), unsereins mit knapperem Geldbeutel hat
entweder haufenweise BF245 zusammengepappt oder eine gescheite Roehre
zum Nulltarif genommen.

Heutzutage haetten die Leute ein Schlaraffenland wenn sie denn mal
wieder HF-basteln wuerden. Man kann FETs fuer Schalterbetrieb
zweckentfremden und bekommt die unter 50c. Oder dicke JFET fuer unter
einem Euro die sogar richtig Spannung abkoennen.


Quote:
Ich kenne HF allerdings nur aus der Theorie, bis auf den DCF77 noch nie
selbst was gemacht.


Ist weniger schwarze Magie dran als man anfangs denkt. Man sollte es
aber lieber ueber das ARRL Handbook erlernen als ueber die Uni. Geht
schneller. Fuer die untermauernde Theorie braucht man dann aber schon
die Uni oder gute Literatur. Bei Euch vermutlich Meinke-Gundlach oder so.

--
Gruesse, Joerg

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