EDAboard.com | EDAboard.de | EDAboard.co.uk | EE World

schnelleres als BC337

NEUES THEMA

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - schnelleres als BC337

Goto page Previous  1, 2, 3, 4, 5  Next

Gerhard Hoffmann
Guest

Tue Feb 22, 2011 12:04 am   



Am 21.02.2011 23:13, schrieb Joerg:
Quote:

Haeh? Dann hat er noch nie einen Atlas 210 Transceiver erlebt. Oder
meinen NRD-515. Oder, oder ...

NENENENENE! Maulwurfn!
Bis ein Atlas gut war, musste man eine MENGE Arbeit reinstecken.


Quote:

Noe, gerade an einer Anlage mitentwickelt: Man waehlt eine sehr hohe
erste ZF, fuer die es billige schmalbandige Filter gibt. Mit der Chose
kannst Du Dich direkt neben einen Fernsehturm stellen und trotzdem ist
alles paletti.

Die hohe ZF gibt's nicht umsonst.
Doppelte Frequenz -> doppelte Bandbreite bei gegebenem Leerlauf-Q
oder doppelt so viel Verlust/Dämpfung.
Die Dämpfung kann man direkt vom Dynamikbereich subtrahieren.

Und das Produkt von Quarzfrequenz und Leerlauf-Q ist auch eine Konstante
für gegebene Prozess-Qualität, d.h. es kommt noch schlimmer.


Gruß, Gerhard

Joerg
Guest

Tue Feb 22, 2011 12:14 am   



Falk Willberg wrote:
Quote:
On 21.02.2011 23:28, Michael Rbig wrote:
Auch wenn man wei, was der IP3 ist, bleibt die Physik.
Unser HF-Prof meinte, dass man sich bei der Entwicklung eines Empfngers
zwischen Grosignalfestigkeit und Empfindlichkeit entscheiden muss. ...

Haeh? Dann hat er noch nie einen Atlas 210 Transceiver erlebt.

Oh, *den* habe ich erlebt. Grosignalfest war der aber sowas von garnicht.


Ok, meiner ist "leicht" modifiziert. Hat TRW Dioden im Mischer und so.
Sogar Digitalanzeige.


Quote:
...

man beides haben, msste man schon am Eingang einen einen extrem
schmalbandigen Filter haben. Bei Rundfunkempfngern msste der bei der
Senderwahl mitgezogen werden -> Sehr aufwndig.

Noe, gerade an einer Anlage mitentwickelt: Man waehlt eine sehr hohe
erste ZF, fuer die es billige schmalbandige Filter gibt. Mit der Chose
kannst Du Dich direkt neben einen Fernsehturm stellen und trotzdem ist
alles paletti.
Trotzdem bleibt die Stufe zwischen Antenneneingang und Mischer
gefhrdet. Wenn die bersteuert, dann hilft Dir hintendran auch nichts
mehr.

Man korrigiere mich, aber ich kenne das so, da ein grosignalfester,
empfindlicher und breitbandiger RX vor allem einen local Oscillator mit
gengend Dampf und einen Hochstrommischer braucht.

Und so kommt es, da mancher ISM-TRX bei Empfang mehr Strom zieht als
beim Senden.

Wie gesagt, man korrigiere mich, eigentlich bin ich ja nur ITler ;-)


Stimmt schon. Wobei man den Ruhestrom durchaus "intelligent" machen
kann, d.h. er zieht erst dann mehr wenn auch viel breitbandig reinkommt.

Inzwischen kommen auch wahre Raketen an Opamps auf, mit riesigem
Dynamikbereich und guten Eingangsrauschwerten. Da sie Push-Pull arbeiten
kommt man mit wenig Ruhestrom aus. Die THS-Serie von Texas ist z.B.
recht gut.

In ein HF-Design habe ich den THS4021 reingesetzt und der macht sich
ganz praechtig. Kommt bei hoher Versorgungsspannung mit 8mA aus.
Inzwischen ist er aber auf rund $4/Stueck angezogen was mich etwas
wurmt. Dieses ganze Gelaber mit fast nicht vorhanden seiender Inflation
sollen die da oben jemand anderem erzaehlen.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Gerhard Hoffmann
Guest

Tue Feb 22, 2011 12:30 am   



Am 21.02.2011 23:57, schrieb Joerg:

Quote:
Trotzdem bleibt die Stufe zwischen Antenneneingang und Mischer
gefährdet. Wenn die übersteuert, dann hilft Dir hintendran auch nichts
mehr.


Das kannst Du nicht vermeiden, denn der Vorkreis hat normalerweise nicht
die Nutzsignalbandbreite. Ausser bei DCF77, da kann man es dank der
inzwischen niedrigen Preise dieser Quarze machen. In meiner Jugendzeit
allerdings noch nicht, damals waren solche Quarze zentimeterlang und
zumindest fuer einen Schueler unbezahlbar.

Der Trick ist, die erste Stufe mit fett Ruhestrom zu betreiben. Leute
mit viel Geld hatten frueher P8000 FETs dafuer genommen (hach, waren das
Zeiten als es den noch gab), unsereins mit knapperem Geldbeutel hat
entweder haufenweise BF245 zusammengepappt oder eine gescheite Roehre
zum Nulltarif genommen.

Die erste Stufe ist ziemlich egal, sie ist zumindest prinzipiell schon
mal linear. Der Mischer ist das Problem. Er bekommt die Eingangsleistung
+ Gain der 1. Stufe und muss prinzipiell nichtlinear
sein und dank seiner Schottkydioden (zumindest in besseren RX-en)
mischt er auch noch die 15. gegen die 16. Oberwelle, wenn die durch
eine Fehlanpassung in den Mischer zurückreflektiert werden.
Das ist das Verdienst von P8000 & Co: breitbandiger 50-Ohm-Abschluss.

Ich habe neulich ein paar P8002 aus meiner Antiquitätensammlung mit dem
VNA ausgemessen. Absolut kein Grund zum Jubel, oder zur Trauer, da r.i.p.
Ein BF862 ist SOVIEL besser bezüglich Steilheit, dass man sich
endlos Gegenkopplung-Maßnamen zur Linearitätsverbesserung ausdenken kann.
Es gab Gerüchte, dass der P8000 nur ein BF245 im Power-Gehäuse war.

Gruß, Gerhard, dk4xp

Joerg
Guest

Tue Feb 22, 2011 12:40 am   



Gerhard Hoffmann wrote:
Quote:
Am 21.02.2011 23:13, schrieb Joerg:

Haeh? Dann hat er noch nie einen Atlas 210 Transceiver erlebt. Oder
meinen NRD-515. Oder, oder ...

NENENENENE! Maulwurfn!
Bis ein Atlas gut war, musste man eine MENGE Arbeit reinstecken.


Ja, ok, meiner ist ordentlich "gepimpt". 1N4148 im Mischer waren
natuerlich nicht so der Hit, die sind bei meinem rausgeflogen.

Quote:

Noe, gerade an einer Anlage mitentwickelt: Man waehlt eine sehr hohe
erste ZF, fuer die es billige schmalbandige Filter gibt. Mit der Chose
kannst Du Dich direkt neben einen Fernsehturm stellen und trotzdem ist
alles paletti.

Die hohe ZF gibt's nicht umsonst.
Doppelte Frequenz -> doppelte Bandbreite bei gegebenem Leerlauf-Q
oder doppelt so viel Verlust/Dämpfung.
Die Dämpfung kann man direkt vom Dynamikbereich subtrahieren.

Und das Produkt von Quarzfrequenz und Leerlauf-Q ist auch eine Konstante
für gegebene Prozess-Qualität, d.h. es kommt noch schlimmer.


Sowas hier ist schon verflixt gut:

http://rfm.com/products/data/px1004.pdf

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Joerg
Guest

Tue Feb 22, 2011 12:59 am   



Gerhard Hoffmann wrote:
Quote:
Am 21.02.2011 23:57, schrieb Joerg:

Trotzdem bleibt die Stufe zwischen Antenneneingang und Mischer
gefährdet. Wenn die übersteuert, dann hilft Dir hintendran auch nichts
mehr.


Das kannst Du nicht vermeiden, denn der Vorkreis hat normalerweise nicht
die Nutzsignalbandbreite. Ausser bei DCF77, da kann man es dank der
inzwischen niedrigen Preise dieser Quarze machen. In meiner Jugendzeit
allerdings noch nicht, damals waren solche Quarze zentimeterlang und
zumindest fuer einen Schueler unbezahlbar.

Der Trick ist, die erste Stufe mit fett Ruhestrom zu betreiben. Leute
mit viel Geld hatten frueher P8000 FETs dafuer genommen (hach, waren das
Zeiten als es den noch gab), unsereins mit knapperem Geldbeutel hat
entweder haufenweise BF245 zusammengepappt oder eine gescheite Roehre
zum Nulltarif genommen.

Die erste Stufe ist ziemlich egal, sie ist zumindest prinzipiell schon
mal linear. Der Mischer ist das Problem. Er bekommt die Eingangsleistung
+ Gain der 1. Stufe und muss prinzipiell nichtlinear
sein und dank seiner Schottkydioden (zumindest in besseren RX-en)
mischt er auch noch die 15. gegen die 16. Oberwelle, wenn die durch
eine Fehlanpassung in den Mischer zurückreflektiert werden.


Kurz bevor bei Plessey das Licht ausgemacht wurde habe ich mir noch eine
Stange SL6440 gebunkert.

http://www.komponenten.es.aau.dk/fileadmin/komponenten/Data_Sheet/Linear/SL6440.pdf


Quote:
Das ist das Verdienst von P8000 & Co: breitbandiger 50-Ohm-Abschluss.

Ich habe neulich ein paar P8002 aus meiner Antiquitätensammlung mit dem
VNA ausgemessen. Absolut kein Grund zum Jubel, oder zur Trauer, da r.i.p.
Ein BF862 ist SOVIEL besser bezüglich Steilheit, dass man sich
endlos Gegenkopplung-Maßnamen zur Linearitätsverbesserung ausdenken kann.
Es gab Gerüchte, dass der P8000 nur ein BF245 im Power-Gehäuse war.


Die ueberlange Kuehlfahne war auch lustig bei denen. Die richtigen
Haudegen nahmen aber eh eine E280F oder aehnliches :-)

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

horst-d.winzler
Guest

Tue Feb 22, 2011 5:43 am   



Am 21.02.2011 23:13, schrieb Joerg:
Quote:
Michael Rübig wrote:
Am 21.02.2011 22:19, schrieb Joerg:

Auch wenn man weiß, was der IP3 ist, bleibt die Physik.
Unser HF-Prof meinte, dass man sich bei der Entwicklung eines Empfängers
zwischen Großsignalfestigkeit und Empfindlichkeit entscheiden muss. ...


Haeh? Dann hat er noch nie einen Atlas 210 Transceiver erlebt. Oder
meinen NRD-515. Oder, oder ...

Solche Klopper in Vorlesungen sind der Grund warum ich der Meinung bin,
dass man aeltere Ingenieure aus der harten Welt der Praxis an Unis
lassen sollte. Leute mit Schwielen an den Haenden, die loeten koennen Smile

Für KW liegt die Grenzempfindlichkeit guter Empfänger bei 10_kTo. Mehr
ist kontraproduktiv, besonders wenn aktive Antennen genutzt werden.


Quote:
man beides haben, müsste man schon am Eingang einen einen extrem
schmalbandigen Filter haben. Bei Rundfunkempfängern müsste der bei der
Senderwahl mitgezogen werden -> Sehr aufwändig.


Noe, gerade an einer Anlage mitentwickelt: Man waehlt eine sehr hohe
erste ZF, fuer die es billige schmalbandige Filter gibt. Mit der Chose
kannst Du Dich direkt neben einen Fernsehturm stellen und trotzdem ist
alles paletti.

"Man wählt ganz einfach eine erste hohe Frequenz"
Man merkt das du nicht mehr in Europa mit seiner hohen Senderdichte und
großen Sendeleistungen lebst. Wink)


Quote:

Obs von Vorteil wäre, die Dinger mit Eisenpulver zu machen? Ich kenne
Eisenpulver nur von Ringkernen.


Dann koennen die Kernverluste hoeher sein. Ich versuche mit
Katalogspulen auszukommen, was heutzutage fast immer China-Ferrit heisst.


Bei Kernen für Spulen hoher Güte in Eingangskreisen läßt man tunlichst
die Finger von Ferriten.
Allerdings bei "Chinaschrott" ist das eh egal.
--
mfg hdw

Guido Grohmann
Guest

Tue Feb 22, 2011 7:34 am   



Gerhard Hoffmann schrieb:
Quote:
Am 21.02.2011 23:13, schrieb Joerg:

Haeh? Dann hat er noch nie einen Atlas 210 Transceiver erlebt. Oder
meinen NRD-515. Oder, oder ...

NENENENENE! Maulwurfn!

Rapantel, Rapantel? :)

Guido

Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Tue Feb 22, 2011 12:40 pm   



"horst-d.winzler" <horst.d.winzler_at_web.de> wrote:

Quote:
"Man whlt ganz einfach eine erste hohe Frequenz"
Man merkt das du nicht mehr in Europa mit seiner hohen Senderdichte und
groen Sendeleistungen lebst. Wink)

Die Amis kriegen das aber schon hin, die Motorola-Dinger sind da recht
unempfindlich bei Grosignal. Die Telefunken/AEG/EADS-Gerte sind aber
teilweise besser Smile Da stecken hinter vielen Entwicklungen die Bahn
oder die Energieversorger oder die Behrden als AUftraggeber.



-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

horst-d.winzler
Guest

Tue Feb 22, 2011 2:02 pm   



Am 22.02.2011 12:40, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Quote:
"horst-d.winzler" <horst.d.winzler_at_web.de> wrote:

"Man wählt ganz einfach eine erste hohe Frequenz"
Man merkt das du nicht mehr in Europa mit seiner hohen Senderdichte und
großen Sendeleistungen lebst. Wink)

Die Amis kriegen das aber schon hin, die Motorola-Dinger sind da recht
unempfindlich bei Großsignal. Die Telefunken/AEG/EADS-Geräte sind aber
teilweise besser Smile Da stecken hinter vielen Entwicklungen die Bahn
oder die Energieversorger oder die Behörden als AUftraggeber.

Telefunken hat sich ja auch eine "hübsche" Mischerschaltung einfallen

lassen. Und nicht ohne Grund liegt die 1.ZF bei 42_MHz und nicht bei
70_Mhz. Die Problem liegen halt im Detail. ;-)

--
mfg hdw

Joerg
Guest

Tue Feb 22, 2011 4:02 pm   



horst-d.winzler wrote:
Quote:
Am 21.02.2011 23:13, schrieb Joerg:
Michael Rübig wrote:
Am 21.02.2011 22:19, schrieb Joerg:

Auch wenn man weiß, was der IP3 ist, bleibt die Physik.
Unser HF-Prof meinte, dass man sich bei der Entwicklung eines Empfängers
zwischen Großsignalfestigkeit und Empfindlichkeit entscheiden muss. ...

Haeh? Dann hat er noch nie einen Atlas 210 Transceiver erlebt. Oder
meinen NRD-515. Oder, oder ...

Solche Klopper in Vorlesungen sind der Grund warum ich der Meinung bin,
dass man aeltere Ingenieure aus der harten Welt der Praxis an Unis
lassen sollte. Leute mit Schwielen an den Haenden, die loeten koennen :-)

Für KW liegt die Grenzempfindlichkeit guter Empfänger bei 10_kTo. Mehr
ist kontraproduktiv, besonders wenn aktive Antennen genutzt werden.


Ich wuesste trotzdem nicht warum man sich zwischen Grossignalfestigkeit
und Empfindlichkeit entscheiden muss. Zumal es sehr viele Empfaenger
gibt die beides bieten.

Quote:

man beides haben, müsste man schon am Eingang einen einen extrem
schmalbandigen Filter haben. Bei Rundfunkempfängern müsste der bei der
Senderwahl mitgezogen werden -> Sehr aufwändig.

Noe, gerade an einer Anlage mitentwickelt: Man waehlt eine sehr hohe
erste ZF, fuer die es billige schmalbandige Filter gibt. Mit der Chose
kannst Du Dich direkt neben einen Fernsehturm stellen und trotzdem ist
alles paletti.

"Man wählt ganz einfach eine erste hohe Frequenz"
Man merkt das du nicht mehr in Europa mit seiner hohen Senderdichte und
großen Sendeleistungen lebst. Wink)


Die Funkanlagen an denen ich mitarbeite muessen schon in Ballungszentren
funktionieren und mindestens zwei davon werden eines Tages auch in
Europa auftauchen :-)

Ein Filter hatte ich als Beispiel gebracht, m.W. hat Epcos bei Euch
aehnliche. Das ist nur ein kleines Bauteil was man von der Stange kaufen
kann. Vor 15-20 Jahre war das kniffliger, da musste man sich teure
Spezial-Quarze anfertigen lassen und den Filter selbst stricken.

Quote:

Obs von Vorteil wäre, die Dinger mit Eisenpulver zu machen? Ich kenne
Eisenpulver nur von Ringkernen.

Dann koennen die Kernverluste hoeher sein. Ich versuche mit
Katalogspulen auszukommen, was heutzutage fast immer China-Ferrit heisst.


Bei Kernen für Spulen hoher Güte in Eingangskreisen läßt man tunlichst
die Finger von Ferriten.


Die ist ja fuer Michaels Schaltregler, nicht fuer den DCF-Empfaenger.


Quote:
Allerdings bei "Chinaschrott" ist das eh egal.


Es ist geschaeftlich gesehen riskant alles aus China als Schrott ueber
einen Kamm zu scheren. Ich hatte Ende letzen Jahres Muster einer
Schaltreglerdrossel aus China hier durchgetestet, gegen die Drosseln
zweier Markenhersteller die statt 35c aber bis fast einen Dollar kosten
sollten. Ergebnis: So gut wie identisch.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Joerg
Guest

Tue Feb 22, 2011 4:06 pm   



horst-d.winzler wrote:
Quote:
Am 22.02.2011 12:40, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
"horst-d.winzler" <horst.d.winzler_at_web.de> wrote:

"Man wählt ganz einfach eine erste hohe Frequenz"
Man merkt das du nicht mehr in Europa mit seiner hohen Senderdichte und
großen Sendeleistungen lebst. Wink)
Die Amis kriegen das aber schon hin, die Motorola-Dinger sind da recht
unempfindlich bei Großsignal. Die Telefunken/AEG/EADS-Geräte sind aber
teilweise besser Smile Da stecken hinter vielen Entwicklungen die Bahn
oder die Energieversorger oder die Behörden als AUftraggeber.

Telefunken hat sich ja auch eine "hübsche" Mischerschaltung einfallen
lassen. Und nicht ohne Grund liegt die 1.ZF bei 42_MHz und nicht bei
70_Mhz. Die Problem liegen halt im Detail. ;-)


Die hatten auch wunderbare Modulator-Chips. Dann wurde Temic draus und
danach ist auch das eingegangen. Irgendwie traurig, das haette nicht
sein muessen. Wenigstens hat Atmel die Chips und etliche Mitarbeiter
uebernommen.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

horst-d.winzler
Guest

Tue Feb 22, 2011 4:47 pm   



Am 22.02.2011 16:02, schrieb Joerg:
Quote:
horst-d.winzler wrote:
Am 21.02.2011 23:13, schrieb Joerg:
Michael Rübig wrote:
Am 21.02.2011 22:19, schrieb Joerg:

Auch wenn man weiß, was der IP3 ist, bleibt die Physik.
Unser HF-Prof meinte, dass man sich bei der Entwicklung eines Empfängers
zwischen Großsignalfestigkeit und Empfindlichkeit entscheiden muss. ...

Haeh? Dann hat er noch nie einen Atlas 210 Transceiver erlebt. Oder
meinen NRD-515. Oder, oder ...

Solche Klopper in Vorlesungen sind der Grund warum ich der Meinung bin,
dass man aeltere Ingenieure aus der harten Welt der Praxis an Unis
lassen sollte. Leute mit Schwielen an den Haenden, die loeten koennen :-)

Für KW liegt die Grenzempfindlichkeit guter Empfänger bei 10_kTo. Mehr
ist kontraproduktiv, besonders wenn aktive Antennen genutzt werden.


Ich wuesste trotzdem nicht warum man sich zwischen Grossignalfestigkeit
und Empfindlichkeit entscheiden muss. Zumal es sehr viele Empfaenger
gibt die beides bieten.

Meinst du das ernsthaft? Du könntest den Titel technischer
Märchenerzähler verliehen bekommen. Denn wenns an physikalische Grenzen
geht, bekommt man gute Propagandadaten durch geschicktes Weglassen.
Sollte dir doch bekannt sein?
Dir ist hoffentlich noch die Geschichte in Erinnerung als es um die CPU
im zu planenden IBM-PC ging? Die Geschichte Motorolas 68000 versus
Intels Propagandadaten CPU. ;-(

Quote:

man beides haben, müsste man schon am Eingang einen einen extrem
schmalbandigen Filter haben. Bei Rundfunkempfängern müsste der bei der
Senderwahl mitgezogen werden -> Sehr aufwändig.

Noe, gerade an einer Anlage mitentwickelt: Man waehlt eine sehr hohe
erste ZF, fuer die es billige schmalbandige Filter gibt. Mit der Chose
kannst Du Dich direkt neben einen Fernsehturm stellen und trotzdem ist
alles paletti.

"Man wählt ganz einfach eine erste hohe Frequenz"
Man merkt das du nicht mehr in Europa mit seiner hohen Senderdichte und
großen Sendeleistungen lebst. Wink)


Die Funkanlagen an denen ich mitarbeite muessen schon in Ballungszentren
funktionieren und mindestens zwei davon werden eines Tages auch in
Europa auftauchen Smile

Ist das jetzt eine Drohung? ;-)

Quote:
Ein Filter hatte ich als Beispiel gebracht, m.W. hat Epcos bei Euch
aehnliche. Das ist nur ein kleines Bauteil was man von der Stange kaufen
kann. Vor 15-20 Jahre war das kniffliger, da musste man sich teure
Spezial-Quarze anfertigen lassen und den Filter selbst stricken.

Nun ja, wofür man sich vor 15-20 Jahren schrecklich "verrenken" mußte,
das läßt sich durch neue Bauelemente oft sehr elegant lösen.

Quote:

Obs von Vorteil wäre, die Dinger mit Eisenpulver zu machen? Ich kenne
Eisenpulver nur von Ringkernen.

Dann koennen die Kernverluste hoeher sein. Ich versuche mit
Katalogspulen auszukommen, was heutzutage fast immer China-Ferrit heisst.


Bei Kernen für Spulen hoher Güte in Eingangskreisen läßt man tunlichst
die Finger von Ferriten.


Die ist ja fuer Michaels Schaltregler, nicht fuer den DCF-Empfaenger.


Allerdings bei "Chinaschrott" ist das eh egal.


Es ist geschaeftlich gesehen riskant alles aus China als Schrott ueber
einen Kamm zu scheren. Ich hatte Ende letzen Jahres Muster einer
Schaltreglerdrossel aus China hier durchgetestet, gegen die Drosseln
zweier Markenhersteller die statt 35c aber bis fast einen Dollar kosten
sollten. Ergebnis: So gut wie identisch.


Du bist es, der von "alles aus China" spricht. Man sollte nur genau
wissen, was man will und bereit ist, dafür zu löhnen.

--
mfg hdw

Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Tue Feb 22, 2011 4:59 pm   



"horst-d.winzler" <horst.d.winzler_at_web.de> wrote:

Quote:
Telefunken hat sich ja auch eine "hbsche" Mischerschaltung einfallen
lassen. Und nicht ohne Grund liegt die 1.ZF bei 42_MHz und nicht bei
70_Mhz. Die Problem liegen halt im Detail. Wink

Telefunken hat verschiedenste ZF, je nach Anwendung. Nett finde ich
die Konzepte, bei denen die ZF sowie die Relaisablage trickreich
gelegt sind...


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Michael Rübig
Guest

Tue Feb 22, 2011 5:08 pm   



Am 22.02.2011 16:02, schrieb Joerg:
Quote:

Ich wuesste trotzdem nicht warum man sich zwischen Grossignalfestigkeit
und Empfindlichkeit entscheiden muss. Zumal es sehr viele Empfaenger
gibt die beides bieten.

Wenn man mit der Empfindlichkeit an die Grenze des Machbaren geht,
leidet die Großsignalfestigkeit und andersrum.

Michael

horst-d.winzler
Guest

Tue Feb 22, 2011 5:13 pm   



Am 22.02.2011 17:08, schrieb Michael Rübig:
Quote:
Am 22.02.2011 16:02, schrieb Joerg:

Ich wuesste trotzdem nicht warum man sich zwischen Grossignalfestigkeit
und Empfindlichkeit entscheiden muss. Zumal es sehr viele Empfaenger
gibt die beides bieten.

Wenn man mit der Empfindlichkeit an die Grenze des Machbaren geht,
leidet die Großsignalfestigkeit und andersrum.

Michael

Vielleicht schwebt Joerg ein Geradeausempfänger mit zwei Quarzfiltern
vor? Ein Quarzfilter weit vorn am Eingang und eins direkt vor dem
Demodulator. Wink
--
mfg hdw

Goto page Previous  1, 2, 3, 4, 5  Next

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - schnelleres als BC337

NEUES THEMA

Arabic version Bulgarian version Catalan version Czech version Danish version German version Greek version English version Spanish version Finnish version French version Hindi version Croatian version Indonesian version Italian version Hebrew version Japanese version Korean version Lithuanian version Latvian version Dutch version Norwegian version Polish version Portuguese version Romanian version Russian version Slovak version Slovenian version Serbian version Swedish version Tagalog version Ukrainian version Vietnamese version Chinese version Turkish version
EDAboard.com
WTWHMEDIA