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Felix Holdener
Guest
Wed Mar 10, 2010 6:50 pm
"Ansgar Strickerschmidt" <dropspamhere.stargar_at_arcor.de> schrieb:
Quote:
N.B.: Welche C's gehören denn zu dem üblichen Rauch-Feauture? Glättung
am Ausgang?
Gar keine. Die rauchen nicht.
Habe ich da jeweils falsch gelesen? Gehen nicht die Cs typischerweise
in (billig-) SNTs hops?
Das tun sie schon, nur üblicherweise sterben Elkos in PC-Netzteilen und
auf dem Motherboard eher leise.
Naja, das "Zschschsch..." mit dem anschliessenden feinen Duft habe ich
doch schon mehrmals bei (alten) PC-Netzteilen erlebt. Von "nichts zu
sehen" bis "Qualm" habe ich jetzt auch alles hinter mir. :-)
Quote:
Habe allerdings in SNT auch schonmal Schall und Rauch erlebt. Das war dann
jeweils der kleine primäre Stützelko, der in der Serie damals etwas zu
schwach auf der Brust war. Der hat seine Einzelteile dann quer durch's
Netzteil gespuckt.
OK, meiner war nicht ganz so frech.
Ich habs jetzt Quick n' Dirty gemacht: Hier rumliegende 63uF/400V
fliegend reingelötet mit anschliessendem Funktionstest. Mehr als ganz
kaputt konnte es ja nicht mehr werden. Aber es tut nun was es soll.
Wie lange ist halt eine andere Frage.
Dann werde ich jetzt nach einem passenden Ersatz-C suchen, weil der
Mops mit 63/400 ist definitiv zu gross für dieses Kistchen.
Besten Dank euch allen für Infos und Tipps.
Felix
Peter Heitzer
Guest
Wed Mar 10, 2010 7:10 pm
Felix Holdener <fholdene_at_solnet.ch> wrote:
Quote:
Marcel Müller <news.5.maazl_at_spamgourmet.com> schrieb:
N.B.: Welche C's gehören denn zu dem üblichen Rauch-Feauture? Glättung
am Ausgang?
Gar keine. Die rauchen nicht.
Habe ich da jeweils falsch gelesen? Gehen nicht die Cs typischerweise
in (billig-) SNTs hops?
Ich kenne nur eine häufige Fehlerquelle bei SNT mit UC3842. Der Elko für
die Versorgung des ICs (i.d.R 100 uF) trocknet gerne aus und verliert seine
Kapazität. In so einem Fall steigt aber normalerweise kein Rauch auf, sondern
das SNT schwingt einfach nicht an.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.
Thomas Hu\"bner
Guest
Wed Mar 10, 2010 9:14 pm
Felix Holdener <fholdene_at_solnet.ch> tipperte in
news:bmbfp5dgidhokfuttqltr4bda7ji1u57he_at_4ax.com
Quote:
"Thomas Hu\"bner" <umwaelzpumpe_since20100108_at_public-files.de
schrieb:
350325653846 11,41 CHF via PäiPäl. Mit Versand.
Verzollungskosten vergessen: Zoll plus Vorzeigegebühr der Post. Kann
schnell nochmal > CHF 10 ausmachen, und dann kommt die Ware wegen
Verzollungskosten auch noch mit Nachnahme, macht nochmal CHF 10. Lacht
jetzt nur, wir Schweizer haben es nicht anders verdient, die Mehrheit
wollte halt nicht in de EU
Wer A sagt,...
Irgendeine 1-Mann-AG in CH dürfte das doch auch haben...
Quote:
Wenn der Trafo kaputt ist, sind auch die
Transistoren hopps. Hast du denn möglichkeiten zur Fehlersuche?
Ja: FNG, KO, diverse DM und NTs stehen hier rum. Da es sich um die
Primärseite handelt, will ich da aber nicht zu viel dran rummachen.
Wenn ich wirklich noch Trafo oder Halbleiter ersetzen müsste, dann
werden Kosten/Aufwand unverhältnismässig.
In der Tat.
--
Thomas
Thomas Hu\"bner
Guest
Wed Mar 10, 2010 9:18 pm
Felix Holdener <fholdene_at_solnet.ch> tipperte in
news:41jfp5da6dpmlraid0tt6khee6o8to563l_at_4ax.com
Quote:
Ich habs jetzt Quick n' Dirty gemacht: Hier rumliegende 63uF/400V
fliegend reingelötet mit anschliessendem Funktionstest. Mehr als ganz
kaputt konnte es ja nicht mehr werden. Aber es tut nun was es soll.
Hat der bisherige Elko ggf. einen doppelten Kennzeichnungs-Schrumpfschlauch?
Es gab/gibt da einmal eine ganze Charge umgelabeltes...
--
Thomas
Dieter Wiedmann
Guest
Wed Mar 10, 2010 9:23 pm
Thomas Hu"bner schrieb:
Quote:
Hat der bisherige Elko ggf. einen doppelten
Kennzeichnungs-Schrumpfschlauch? Es gab/gibt da einmal eine ganze Charge
umgelabeltes...
"22uF/400V/Koshin/KR3/85°"
Wer wäre so bescheuert Koshin KR3 zu fälschen?
Gruß Dieter
Michael Schwingen
Guest
Wed Mar 10, 2010 11:55 pm
Marcel Müller <news.5.maazl_at_spamgourmet.com> schrieb:
Quote:
problemlos 85°C wählen. Das gilt weitgehend auch für Motherboards, denn
mehr als 65°C /Umgebungstemperatur/ sind dort auch jenseits von Gut und
Böse. Kurzum, wenn der Elko den halben ESR hat, ist der Unterschied
schon dicke kompensiert. Ich denke, die 105°C Typen sind einfach
billiger, als jene, die einen wirklich guten ESR haben.
NAK.
85°-Elkos bei 65°C Umgebung macht Lebensdauerfaktor 4 - d.h. ein 2000h-Elko
lebt gerade mal 8000h, also nicht mal ein Jahr Dauerbetrieb.
cu
Michael
Marcel Müller
Guest
Thu Mar 11, 2010 1:32 am
Hallo,
Michael Schwingen wrote:
Quote:
85°-Elkos bei 65°C Umgebung macht Lebensdauerfaktor 4 - d.h. ein 2000h-Elko
lebt gerade mal 8000h, also nicht mal ein Jahr Dauerbetrieb.
Bei 65°C Umgebungstemperatur im inneren ist ein handelsüblicher
Consumer-PC noch vor dem Elko tot.
Marcel
Joerg
Guest
Thu Mar 11, 2010 2:19 am
Marcel Müller wrote:
Quote:
Hallo,
Michael Schwingen wrote:
85°-Elkos bei 65°C Umgebung macht Lebensdauerfaktor 4 - d.h. ein
2000h-Elko
lebt gerade mal 8000h, also nicht mal ein Jahr Dauerbetrieb.
Bei 65°C Umgebungstemperatur im inneren ist ein handelsüblicher
Consumer-PC noch vor dem Elko tot.
Meine muessen den ganzen Sommer Buerotemperaturen von 35-40C erdulden
und die liegen drinnen vermutlich schon bei >60C. Der aelteste ist rund
neun Jahre alt und duerfte jetzt gut 30000 Betriebsstunden auf dem
Buckel haben. Er wurde vor einigen Monaten abgeloest, aber nur weil sein
Speicher nicht ueber 256MB aufruestbar ist.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Uwe Borchert
Guest
Thu Mar 11, 2010 3:06 am
Hallo,
Joerg schrieb:
Quote:
Marcel Müller wrote:
Hallo,
Michael Schwingen wrote:
85°-Elkos bei 65°C Umgebung macht Lebensdauerfaktor 4 - d.h. ein
2000h-Elko
lebt gerade mal 8000h, also nicht mal ein Jahr Dauerbetrieb.
Bei 65°C Umgebungstemperatur im inneren ist ein handelsüblicher
Consumer-PC noch vor dem Elko tot.
Bei 60°C Innentemperatur erreichen die Festplatten fast
70°C Betriebstemperatur, gehen sicher und nachhaltig
kaputt. Ab etwa 35°C Umgebungstemperatur sinkt die
Lebensdauer stark ab. Irgendwo zwischen 20 und 35°C
hast Du einen relativ schonenden Betrieb.
Quote:
Meine muessen den ganzen Sommer Buerotemperaturen von 35-40C erdulden
Bei mir nur 33°C in der Bude.
Quote:
und die liegen drinnen vermutlich schon bei >60C.
Nö? Bei 33°C im Raum habe ich etwa 35°C im Gehäuse und
die HDD eine Betriebstemperatur von rund 40°C. Das Gehäuse
wird durch NT-Lüfter und einen T-geregelten Extralüfter
klimatisiert, die HDD liegt in der Ansaugöffnung für die
Frischluft. Das ergäbe bei Deinen Randbedingungen weniger
als 50°C Betriebstemperatur für die HDD. Ich habe meine
Kisten aus Standardhardware selbstgestrickt, aber Firmen
wie Dell, Compac und Siemens haben Rechner mit ähnlichen
Eigenschaften. Und mindestens Dell hat in den Optiplex-
Serien die Festplatte ebenso gekühlt.
http://uwes.suche-plus.de/rechner/gekuehlt.html
http://uwes.suche-plus.de/rechner/kalteplatte.html
Selbst mit einem edlen EBMPapst-Lüfter sind die gesamten
Materialkosten unter 20 Euro. Bei Verwendung von Resten
aus der Bastelkiste nicht mal 1 Euro für NTC, Lötzinn und
etwas Schrumpfschlauch. Dazu noch der Floppyeinbaurahmen
für die Festplatte für 3 Euro ...
Quote:
Der aelteste ist rund
neun Jahre alt und duerfte jetzt gut 30000 Betriebsstunden auf dem
Buckel haben. Er wurde vor einigen Monaten abgeloest, aber nur weil sein
Speicher nicht ueber 256MB aufruestbar ist.
9 Jahre? Das entspricht ungefähr meinen Kisten. Je nach
CPU und deren Heizleistung waren diese Kisten relativ
tropentauglich. Möglicherweise hattest Du nie mehr als
50°C Betriebstemperatur der Festplatte und etwas über
40°C Gehäuseinnentemperatur. Was für eine CPU war in der
Kiste verbaut? Was für ein Gehäuse und was für eine Art
der Luftführung incl. Zwangslüftung durch Gehäuselüfter
lag vor?
MfG
Uwe Borchert
Joerg
Guest
Thu Mar 11, 2010 3:45 am
Uwe Borchert wrote:
Quote:
Hallo,
Joerg schrieb:
Marcel Müller wrote:
Hallo,
Michael Schwingen wrote:
85°-Elkos bei 65°C Umgebung macht Lebensdauerfaktor 4 - d.h. ein
2000h-Elko
lebt gerade mal 8000h, also nicht mal ein Jahr Dauerbetrieb.
Bei 65°C Umgebungstemperatur im inneren ist ein handelsüblicher
Consumer-PC noch vor dem Elko tot.
Bei 60°C Innentemperatur erreichen die Festplatten fast
70°C Betriebstemperatur, gehen sicher und nachhaltig
kaputt. Ab etwa 35°C Umgebungstemperatur sinkt die
Lebensdauer stark ab. Irgendwo zwischen 20 und 35°C
hast Du einen relativ schonenden Betrieb.
Bisher sind mir ueber eine Zeitrahmen von rund 20 Jahre vier
abgekachelt. Eine vor zwei Jahren, einfach so, Fruehausfall. Die anderen
nach rauhen Fluegen und so, da kann man das verstehen.
Quote:
Meine muessen den ganzen Sommer Buerotemperaturen von 35-40C erdulden
Bei mir nur 33°C in der Bude.
und die liegen drinnen vermutlich schon bei >60C.
Nö? Bei 33°C im Raum habe ich etwa 35°C im Gehäuse und
die HDD eine Betriebstemperatur von rund 40°C. Das Gehäuse
wird durch NT-Lüfter und einen T-geregelten Extralüfter
klimatisiert, die HDD liegt in der Ansaugöffnung für die
Frischluft. Das ergäbe bei Deinen Randbedingungen weniger
als 50°C Betriebstemperatur für die HDD. Ich habe meine
Kisten aus Standardhardware selbstgestrickt, aber Firmen
wie Dell, Compac und Siemens haben Rechner mit ähnlichen
Eigenschaften. Und mindestens Dell hat in den Optiplex-
Serien die Festplatte ebenso gekühlt.
Dann scheint es ja doch nicht so schlimm zu sein wenn es ueber 35C
Umgebung hinausgeht. Muss auch an sich gehen, denn in der Karibik
betreiben sie die Dinger im Freien, da ist naturgemaess nix mit Klimaanlage.
Quote:
http://uwes.suche-plus.de/rechner/gekuehlt.html
http://uwes.suche-plus.de/rechner/kalteplatte.html
Selbst mit einem edlen EBMPapst-Lüfter sind die gesamten
Materialkosten unter 20 Euro. Bei Verwendung von Resten
aus der Bastelkiste nicht mal 1 Euro für NTC, Lötzinn und
etwas Schrumpfschlauch. Dazu noch der Floppyeinbaurahmen
für die Festplatte für 3 Euro ...
Was ich nie verstanden habe ist, warum Rechner keine Staubfilter haben
so wie Messgeraete. Bei Desktop mache ich einen davor aber bei Laptops
geht das kaum. Bei drei Hunden im Buero ist sowas beinahe Pflicht :-)
Quote:
Der aelteste ist rund
neun Jahre alt und duerfte jetzt gut 30000 Betriebsstunden auf dem
Buckel haben. Er wurde vor einigen Monaten abgeloest, aber nur weil sein
Speicher nicht ueber 256MB aufruestbar ist.
9 Jahre? Das entspricht ungefähr meinen Kisten. Je nach
CPU und deren Heizleistung waren diese Kisten relativ
tropentauglich. Möglicherweise hattest Du nie mehr als
50°C Betriebstemperatur der Festplatte und etwas über
40°C Gehäuseinnentemperatur. Was für eine CPU war in der
Kiste verbaut? ...
M.W. ein Intel Celeron.
Quote:
Was für ein Gehäuse und was für eine Art
der Luftführung incl. Zwangslüftung durch Gehäuselüfter
lag vor?
Der mit den 30000 Stunden ist ein Laptop, Dell Inspiron 2500. Der wurde
im Sommer schon gediegen heiss, merkte man an den Handballen auf der
Tastaturablage.
Die anderen Rechner hier sind ein Dell Desktop, noch ein Dell Laptop,
ein Samsung NC10 und ein Gammatech Durabook. Aber der Durabook ist fast
ein mil-spec Rechner fuer rauhen Einsatz, den kann man hier nicht
mitwerten weil nicht Consumer-Klasse. Dessen Luefter hoert sich an wie
ein kleines Triebwerk, recht nervig.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Use another domain or send PM.
Uwe Borchert
Guest
Thu Mar 11, 2010 11:38 am
Hallo,
Joerg schrieb:
Quote:
Uwe Borchert wrote:
....[PC und hohe Umgebungstemperaturen (bis zu 40°C)]...
Quote:
Bei 60°C Innentemperatur erreichen die Festplatten fast
70°C Betriebstemperatur, gehen sicher und nachhaltig
kaputt. Ab etwa 35°C Umgebungstemperatur sinkt die
Lebensdauer stark ab. Irgendwo zwischen 20 und 35°C
hast Du einen relativ schonenden Betrieb.
Bisher sind mir ueber eine Zeitrahmen von rund 20 Jahre vier
abgekachelt. Eine vor zwei Jahren, einfach so, Fruehausfall.
Das ist eine relativ gute Quote bezogen auf 10 HDD im
Betrieb. Bei nur 2 im Betrieb wäre sie schlecht.
Quote:
Die anderen
nach rauhen Fluegen und so, da kann man das verstehen.
Ja, das hatte ich aber das letzte Mal vor 7 oder 8
Jahren. Danach waren es Abnutzungserscheinungen oder
miese Behandlung der Vorbesitzer bei einigen der vielen
gebrauchten HDD.
....[Buerotemperaturen von 35-40C -> drinnen > 60°C]...
Quote:
Nö? Bei 33°C im Raum habe ich etwa 35°C im Gehäuse und
die HDD eine Betriebstemperatur von rund 40°C. Das Gehäuse
wird durch NT-Lüfter und einen T-geregelten Extralüfter
klimatisiert, die HDD liegt in der Ansaugöffnung für die
Frischluft. Das ergäbe bei Deinen Randbedingungen weniger
als 50°C Betriebstemperatur für die HDD. Ich habe meine
Kisten aus Standardhardware selbstgestrickt, aber Firmen
wie Dell, Compac und Siemens haben Rechner mit ähnlichen
Eigenschaften. Und mindestens Dell hat in den Optiplex-
Serien die Festplatte ebenso gekühlt.
Dann scheint es ja doch nicht so schlimm zu sein wenn es ueber 35C
Umgebung hinausgeht. Muss auch an sich gehen, denn in der Karibik
betreiben sie die Dinger im Freien, da ist naturgemaess nix mit
Klimaanlage.
Bei denen ist aber die HDD u.U. etwas ausfallgefährdeter
als in unseren Rechnern.
Quote:
http://uwes.suche-plus.de/rechner/gekuehlt.html
http://uwes.suche-plus.de/rechner/kalteplatte.html
Selbst mit einem edlen EBMPapst-Lüfter sind die gesamten
Materialkosten unter 20 Euro. Bei Verwendung von Resten
aus der Bastelkiste nicht mal 1 Euro für NTC, Lötzinn und
etwas Schrumpfschlauch. Dazu noch der Floppyeinbaurahmen
für die Festplatte für 3 Euro ...
Was ich nie verstanden habe ist, warum Rechner keine Staubfilter haben
so wie Messgeraete. Bei Desktop mache ich einen davor aber bei Laptops
geht das kaum. Bei drei Hunden im Buero ist sowas beinahe Pflicht
Das Filter könnte die Strömung bremsen und damit auch die
Kühlung verringern. Je nach Aufbau der Ansaugöffnung kann
man darauf auch verzichten. Dell macht das bei den (alten)
Optiplex ganz praktisch. Stichworte: ,,Stopping distance
of a particle'' nach LANGMUIR, I.; 1940.
Quote:
Der aelteste ist rund
neun Jahre alt und duerfte jetzt gut 30000 Betriebsstunden auf dem
Buckel haben. Er wurde vor einigen Monaten abgeloest, aber nur weil sein
Speicher nicht ueber 256MB aufruestbar ist.
9 Jahre? Das entspricht ungefähr meinen Kisten. Je nach
CPU und deren Heizleistung waren diese Kisten relativ
tropentauglich. Möglicherweise hattest Du nie mehr als
50°C Betriebstemperatur der Festplatte und etwas über
40°C Gehäuseinnentemperatur. Was für eine CPU war in der
Kiste verbaut? ...
M.W. ein Intel Celeron.
Diese sind relativ unkritisch. In dieser Zeit gab es die
ersten, noch langsamen Coppermines als Celeron und P-III
mit Heizleistungen unter 20 W bei Vollast. Ich habe einige
solcher CPUs in Einsatz. Selbst bei 30 W kann man mit
einem über einen NTC geregelten Gehäuselüfter verhindern
dass das Gehäuse bei Raumtemperaturen von über 30°C mehr
als 2 K wärmer als diese Raumtemperatur wird.
Quote:
Was für ein Gehäuse und was für eine Art
der Luftführung incl. Zwangslüftung durch Gehäuselüfter
lag vor?
Der mit den 30000 Stunden ist ein Laptop, Dell Inspiron 2500. Der wurde
im Sommer schon gediegen heiss, merkte man an den Handballen auf der
Tastaturablage.
Dell ist bekannt für sinnvolle Kühlung. Beim Laptop haben
die einfach das Gehäuse über Deine Handballen gekühlt.
Bei den Desktoprechnern der Optiplex-Serie (G1X?) von Dell
habe ich mir die Kühlung der HDD abgeschaut.
Quote:
Die anderen Rechner hier sind ein Dell Desktop, noch ein Dell Laptop,
ein Samsung NC10 und ein Gammatech Durabook. Aber der Durabook ist fast
ein mil-spec Rechner fuer rauhen Einsatz, den kann man hier nicht
mitwerten weil nicht Consumer-Klasse. Dessen Luefter hoert sich an wie
ein kleines Triebwerk, recht nervig.
Meine Lüfter hört man bereits und die Kiste hat sicherlich
über 45 dBa. Das ist noch leise gegenüber vielen PC. Bedenkt
man dass dieser Rechner keinerlei(!) Dämpfung im Gehäuse hat
ist es sogar fast schon als Leise zu sehen. Bis zu einer
Raumtemperatur von (rechnerisch) 36°C kann die Kiste im
Kuschelbetrieb betrachtet werden. HDD unter 45°C ist noch
unkritsich und die Gehäuseinnen- und Boardtemperaturen sind
noch weit unter 40°C. Bei den Dell-Desktop-Rechnern sieht
es IMHO mindestens genausogut aus, wenn nicht besser.
MfG
Uwe Borchert
Uwe Borchert
Guest
Thu Mar 11, 2010 11:56 am
Hallo,
Uwe Borchert schrieb und machte einen schrecklichen Fehler:
Quote:
... Stichworte: ,,Stopping distance
of a particle'' nach LANGMUIR, I.; 1940.
Da muss stehen in den 1940ern. Die Veröffentlichungen sind
IIRC aus den Jahren 1942 bis 1949 oder so.
MfG
Uwe Borchert
Michael Limburg
Guest
Thu Mar 11, 2010 1:09 pm
Joerg schrieb:
Quote:
Was ich nie verstanden habe ist, warum Rechner keine Staubfilter haben
so wie Messgeraete. Bei Desktop mache ich einen davor aber bei Laptops
geht das kaum. Bei drei Hunden im Buero ist sowas beinahe Pflicht
Desktop-Netzteile transportieren die Luft aus dem Gehäuse raus. Ein
Filter vor dem Lüfter ist sinnlos. Wenn Du den Filter an irgendwelchen
Lüftungsschlitzen angebracht hast, wird er den Luftstrom an dieser
Stelle bremsen. Dann wird halt durch verbleibende Öffnungen/Schlitze
vermehrt eingesaugt, z.B. CDROM, Floppy.
MfG Michael
Uwe Borchert
Guest
Thu Mar 11, 2010 4:19 pm
Hallo,
Michael Limburg schrieb:
Quote:
Joerg schrieb:
Was ich nie verstanden habe ist, warum Rechner keine Staubfilter haben
so wie Messgeraete. Bei Desktop mache ich einen davor aber bei Laptops
geht das kaum. Bei drei Hunden im Buero ist sowas beinahe Pflicht :-)
Desktop-Netzteile transportieren die Luft aus dem Gehäuse raus. Ein
Filter vor dem Lüfter ist sinnlos. Wenn Du den Filter an irgendwelchen
Lüftungsschlitzen angebracht hast, wird er den Luftstrom an dieser
Stelle bremsen. Dann wird halt durch verbleibende Öffnungen/Schlitze
vermehrt eingesaugt, z.B. CDROM, Floppy.
DVD-/CD-Rom sind nicht besonders problematisch. Und die
anderen Stellen kann man gerne zukleben. Bis auf eine
Stelle hinter die man die HDD setzt. (*) Und da kann man
mit der trickreichen Umlenkung der Luft nach oben die
Trägheitkraft zusammen mit der Schwerkraft verwerten um
die Staubteilchen gegen einen ,,Spoiler'' (Absorber)
prallen zu lassen. Der sieht zwar im Laufe der Zeit sehr
unappetitlich aus, aber das funktioniert halbwegs.
(*) Bei Disain-Gehäusen bieten sich die Floppy-Schächte
so richtig an.
MfG
Uwe Borchert
Joerg
Guest
Thu Mar 11, 2010 4:20 pm
Uwe Borchert wrote:
Quote:
Hallo,
Joerg schrieb:
Uwe Borchert wrote:
...[PC und hohe Umgebungstemperaturen (bis zu 40°C)]...
Bei 60°C Innentemperatur erreichen die Festplatten fast
70°C Betriebstemperatur, gehen sicher und nachhaltig
kaputt. Ab etwa 35°C Umgebungstemperatur sinkt die
Lebensdauer stark ab. Irgendwo zwischen 20 und 35°C
hast Du einen relativ schonenden Betrieb.
Bisher sind mir ueber eine Zeitrahmen von rund 20 Jahre vier
abgekachelt. Eine vor zwei Jahren, einfach so, Fruehausfall.
Das ist eine relativ gute Quote bezogen auf 10 HDD im
Betrieb. Bei nur 2 im Betrieb wäre sie schlecht.
Waren noch mehr, denn z.B. gibt es den Compaq wo drei drin starben nur
noch als Ausschlachtobjekt. Die letzte harte Landung war denn doch
zuviel und der untere Teil des Plastikgehaeuses ist dabei ringsum
gebrochen :-(
Quote:
Die anderen
nach rauhen Fluegen und so, da kann man das verstehen.
Ja, das hatte ich aber das letzte Mal vor 7 oder 8
Jahren. Danach waren es Abnutzungserscheinungen oder
miese Behandlung der Vorbesitzer bei einigen der vielen
gebrauchten HDD.
Irgendwie erlebt man inzwischen weniger an turbulenten Fluegen, ausser
je nach Wetterlage im Suedwesten der USA und im hohen Norden. Vielleicht
haben die heute bessere Vorhersagen oder bessere Stormscopes.
Quote:
...[Buerotemperaturen von 35-40C -> drinnen > 60°C]...
Nö? Bei 33°C im Raum habe ich etwa 35°C im Gehäuse und
die HDD eine Betriebstemperatur von rund 40°C. Das Gehäuse
wird durch NT-Lüfter und einen T-geregelten Extralüfter
klimatisiert, die HDD liegt in der Ansaugöffnung für die
Frischluft. Das ergäbe bei Deinen Randbedingungen weniger
als 50°C Betriebstemperatur für die HDD. Ich habe meine
Kisten aus Standardhardware selbstgestrickt, aber Firmen
wie Dell, Compac und Siemens haben Rechner mit ähnlichen
Eigenschaften. Und mindestens Dell hat in den Optiplex-
Serien die Festplatte ebenso gekühlt.
Dann scheint es ja doch nicht so schlimm zu sein wenn es ueber 35C
Umgebung hinausgeht. Muss auch an sich gehen, denn in der Karibik
betreiben sie die Dinger im Freien, da ist naturgemaess nix mit
Klimaanlage.
Bei denen ist aber die HDD u.U. etwas ausfallgefährdeter
als in unseren Rechnern.
An sich habe ich wenig Klagen gehoert. Aber man darf sich eh nie auf
eine HD als sicheren Datentraeger verlassen.
Quote:
http://uwes.suche-plus.de/rechner/gekuehlt.html
http://uwes.suche-plus.de/rechner/kalteplatte.html
Selbst mit einem edlen EBMPapst-Lüfter sind die gesamten
Materialkosten unter 20 Euro. Bei Verwendung von Resten
aus der Bastelkiste nicht mal 1 Euro für NTC, Lötzinn und
etwas Schrumpfschlauch. Dazu noch der Floppyeinbaurahmen
für die Festplatte für 3 Euro ...
Was ich nie verstanden habe ist, warum Rechner keine Staubfilter haben
so wie Messgeraete. Bei Desktop mache ich einen davor aber bei Laptops
geht das kaum. Bei drei Hunden im Buero ist sowas beinahe Pflicht :-)
Das Filter könnte die Strömung bremsen und damit auch die
Kühlung verringern. Je nach Aufbau der Ansaugöffnung kann
man darauf auch verzichten. Dell macht das bei den (alten)
Optiplex ganz praktisch. Stichworte: ,,Stopping distance
of a particle'' nach LANGMUIR, I.; 1940.
Nur finde ich auch beim Dell Rechner beim regelmaessigen Staubsaugen
immer eine gepflegte Schicht.
Quote:
Der aelteste ist rund
neun Jahre alt und duerfte jetzt gut 30000 Betriebsstunden auf dem
Buckel haben. Er wurde vor einigen Monaten abgeloest, aber nur weil sein
Speicher nicht ueber 256MB aufruestbar ist.
9 Jahre? Das entspricht ungefähr meinen Kisten. Je nach
CPU und deren Heizleistung waren diese Kisten relativ
tropentauglich. Möglicherweise hattest Du nie mehr als
50°C Betriebstemperatur der Festplatte und etwas über
40°C Gehäuseinnentemperatur. Was für eine CPU war in der
Kiste verbaut? ...
M.W. ein Intel Celeron.
Diese sind relativ unkritisch. In dieser Zeit gab es die
ersten, noch langsamen Coppermines als Celeron und P-III
mit Heizleistungen unter 20 W bei Vollast. Ich habe einige
solcher CPUs in Einsatz. Selbst bei 30 W kann man mit
einem über einen NTC geregelten Gehäuselüfter verhindern
dass das Gehäuse bei Raumtemperaturen von über 30°C mehr
als 2 K wärmer als diese Raumtemperatur wird.
Was für ein Gehäuse und was für eine Art
der Luftführung incl. Zwangslüftung durch Gehäuselüfter
lag vor?
Der mit den 30000 Stunden ist ein Laptop, Dell Inspiron 2500. Der wurde
im Sommer schon gediegen heiss, merkte man an den Handballen auf der
Tastaturablage.
Dell ist bekannt für sinnvolle Kühlung. Beim Laptop haben
die einfach das Gehäuse über Deine Handballen gekühlt.
Bei den Desktoprechnern der Optiplex-Serie (G1X?) von Dell
habe ich mir die Kühlung der HDD abgeschaut.
Sie sind auch erstaunlich leise. Meinen Desktop hoere ich nur wenn die
Luefter bei langen SPICE Sessions aufdrehen.
Quote:
Die anderen Rechner hier sind ein Dell Desktop, noch ein Dell Laptop,
ein Samsung NC10 und ein Gammatech Durabook. Aber der Durabook ist fast
ein mil-spec Rechner fuer rauhen Einsatz, den kann man hier nicht
mitwerten weil nicht Consumer-Klasse. Dessen Luefter hoert sich an wie
ein kleines Triebwerk, recht nervig.
Meine Lüfter hört man bereits und die Kiste hat sicherlich
über 45 dBa. Das ist noch leise gegenüber vielen PC. Bedenkt
man dass dieser Rechner keinerlei(!) Dämpfung im Gehäuse hat
ist es sogar fast schon als Leise zu sehen. Bis zu einer
Raumtemperatur von (rechnerisch) 36°C kann die Kiste im
Kuschelbetrieb betrachtet werden. HDD unter 45°C ist noch
unkritsich und die Gehäuseinnen- und Boardtemperaturen sind
noch weit unter 40°C. Bei den Dell-Desktop-Rechnern sieht
es IMHO mindestens genausogut aus, wenn nicht besser.
Das besteht ja Hoffnung dass er solange haelt wie der No-Name vor ihm :-)
--
Gruesse, Joerg
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