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Softwaretool für Parallelschnittstelle ( LPT)?

NEUES THEMA

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Softwaretool für Parallelschnittstelle ( LPT)?

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Jürgen Hüser
Guest

Sat Dec 03, 2011 11:49 pm   



Hallo Group!

Habe da mal wieder so eine Sache...

Ich habe ein elektrisches Signal, passender weise sogar mit TTL-Pegel
(0V/5V) als "Vorfallmeldung".

Jedes mal wenn dieses Signal auf "High" springt, möchte ich ein Foto
mittels Webcam schießen, die an dem PC (W2k) hängt der eh vor Ort ist.

Die Webcam tut das gewünschte ordentlich via Komandozeile / Batchbefehl.

Das letzte Stückchen was mir noch fehlt, und wo mir die letzten 2
Stunden selbst Google nicht weiter helfen konnte:

Ein kleines Programm welches z.B. eine Leitung am LPT-Port beobachtet
und die Batch-Datei aufruft wenn da was wackelt.

Andersherum kein Problem. Haufenweise Programme welche die LPT als
Schaltausgang z.B. für Relaissteuerungen usw. nutzen.
Aber als Eingang nix...nichtmal ansatzweise was gefunden..:-(

Da muss es doch was geben...so derart ungewönlich kann mein Vorhaben
doch nicht sein?

Für ein Tip wäre ich dankbar!

Grüße aus Dortmund

Jürgen Hüser

--

www.funktechnik-hueser.de

Joerg
Guest

Sun Dec 04, 2011 12:30 am   



Jürgen Hüser wrote:
Quote:
Hallo Group!

Habe da mal wieder so eine Sache...

Ich habe ein elektrisches Signal, passender weise sogar mit TTL-Pegel
(0V/5V) als "Vorfallmeldung".

Jedes mal wenn dieses Signal auf "High" springt, möchte ich ein Foto
mittels Webcam schießen, die an dem PC (W2k) hängt der eh vor Ort ist.

Die Webcam tut das gewünschte ordentlich via Komandozeile / Batchbefehl.

Das letzte Stückchen was mir noch fehlt, und wo mir die letzten 2
Stunden selbst Google nicht weiter helfen konnte:

Ein kleines Programm welches z.B. eine Leitung am LPT-Port beobachtet
und die Batch-Datei aufruft wenn da was wackelt.

Andersherum kein Problem. Haufenweise Programme welche die LPT als
Schaltausgang z.B. für Relaissteuerungen usw. nutzen.
Aber als Eingang nix...nichtmal ansatzweise was gefunden..:-(

Da muss es doch was geben...so derart ungewönlich kann mein Vorhaben
doch nicht sein?

Für ein Tip wäre ich dankbar!


Lesen geht ueber einen der Feedback Register Pins da das eh schon Inputs
sind. Sieh Dich mal in der Robotik-Ecke um. Vielleicht kommst Du hiermit
weiter:

http://neil.fraser.name/software/lpt/

Anzeigen tut es dann, wie weit das mit Batch File Aktivierung geht
muessest Du ausprobieren oder im VB selbst dazuschreiben (Source Code
ist dabei). Kann bei Win2k aber sein dass es nur ueber die DLL geht,
dazu gibt es etwas info hierueber:

http://logix4u.net/Legacy_Ports/Parallel_Port/Inpout32.dll_for_Windows_98/2000/NT/XP.html

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Frank Buss
Guest

Sun Dec 04, 2011 12:45 am   



Jürgen Hüser wrote:

Quote:
Habe da mal wieder so eine Sache...

Ich habe ein elektrisches Signal, passender weise sogar mit TTL-Pegel
(0V/5V) als "Vorfallmeldung".

Jedes mal wenn dieses Signal auf "High" springt, möchte ich ein Foto
mittels Webcam schießen, die an dem PC (W2k) hängt der eh vor Ort ist.

Die Webcam tut das gewünschte ordentlich via Komandozeile / Batchbefehl.

Das letzte Stückchen was mir noch fehlt, und wo mir die letzten 2
Stunden selbst Google nicht weiter helfen konnte:

Ein kleines Programm welches z.B. eine Leitung am LPT-Port beobachtet
und die Batch-Datei aufruft wenn da was wackelt.

Die Low-Tech Lösung: alte USB-Tastatur nehmen (oder neue für 5 Euro
kaufen), zwei Kabel an eine Taste löten, ggf. noch mit Schalttransistor
und mit der Windows Script Engine deiner Wahl die Taste abfragen und
dann das Script aufrufen.

Ein klein wenig mehr Hightech: Selber eine "Tastatur" per
Microcontroller implementieren :-)

http://www.frank-buss.de/joystickadapter/

Die ultimative Lösung: Ein gerätespezifisches USB-HID Device, nebst
passender HID-Auswertesoftware programmieren.

--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
piano and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Joerg
Guest

Sun Dec 04, 2011 1:14 am   



Frank Buss wrote:
Quote:
Jürgen Hüser wrote:

Habe da mal wieder so eine Sache...

Ich habe ein elektrisches Signal, passender weise sogar mit TTL-Pegel
(0V/5V) als "Vorfallmeldung".

Jedes mal wenn dieses Signal auf "High" springt, möchte ich ein Foto
mittels Webcam schießen, die an dem PC (W2k) hängt der eh vor Ort ist.

Die Webcam tut das gewünschte ordentlich via Komandozeile / Batchbefehl.

Das letzte Stückchen was mir noch fehlt, und wo mir die letzten 2
Stunden selbst Google nicht weiter helfen konnte:

Ein kleines Programm welches z.B. eine Leitung am LPT-Port beobachtet
und die Batch-Datei aufruft wenn da was wackelt.

Die Low-Tech Lösung: alte USB-Tastatur nehmen (oder neue für 5 Euro
kaufen), zwei Kabel an eine Taste löten, ggf. noch mit Schalttransistor
und mit der Windows Script Engine deiner Wahl die Taste abfragen und
dann das Script aufrufen.

Ein klein wenig mehr Hightech: Selber eine "Tastatur" per
Microcontroller implementieren :-)

http://www.frank-buss.de/joystickadapter/

Die ultimative Lösung: Ein gerätespezifisches USB-HID Device, nebst
passender HID-Auswertesoftware programmieren.


Low-tech Brachialmethode, Ingenieure in Paraguay moegen ab hier bitte
nicht weiterlesen oder wenigstens vorher eine Magentablette nehmen:

RS232 Port nehmen, auf Remote Echo mit Loop Check schalten, weitgehend
"high" senden. Widerstand von TXD nach RXD. Diode oder Relais an das
Kabel mit dem TTL Signal. Das zieht bei Null den RXD Pin auf Masse, Loop
Check meldet COM Failure, Kamera wird ausgeloest. Bei der Diodenversion
aufpassen dass der Widerstand hoch genug ist dass er die TTL Versorgung
nicht raufzieht, denn der "lehnt sich in die Substratdiode".

Gibt auch noch Tricks mit anderen RS232 Pins, ist ja interrupt-faehig.
Koennte man die Diode sparen :-)

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Joerg
Guest

Sun Dec 04, 2011 2:57 am   



Wolfgang Allinger wrote:
Quote:
On 03 Dec 11 at group /de/sci/electronics in article
invalid_at_invalid.invalid> (Joerg) wrote:

Frank Buss wrote:
Jürgen Hüser wrote:

Habe da mal wieder so eine Sache...

Ich habe ein elektrisches Signal, passender weise sogar mit
TTL-Pegel (0V/5V) als "Vorfallmeldung".

Jedes mal wenn dieses Signal auf "High" springt, möchte ich ein
Foto mittels Webcam schießen, die an dem PC (W2k) hängt der eh vor
Ort ist.


Low-tech Brachialmethode, Ingenieure in Paraguay moegen ab hier bitte
nicht weiterlesen oder wenigstens vorher eine Magentablette nehmen:

RS232 Port nehmen, auf Remote Echo mit Loop Check schalten, weitgehend
"high" senden. Widerstand von TXD nach RXD. Diode oder Relais an das
Kabel mit dem TTL Signal. Das zieht bei Null den RXD Pin auf Masse,
Loop Check meldet COM Failure, Kamera wird ausgeloest. Bei der
Diodenversion aufpassen dass der Widerstand hoch genug ist dass er die
TTL Versorgung nicht raufzieht, denn der "lehnt sich in die
Substratdiode".


Gibt auch noch Tricks mit anderen RS232 Pins, ist ja interrupt-faehig.
Koennte man die Diode sparen :-)


Viel zu kompliziert Smile und zu teuer, da Diode + R verplempert :p

Einfach RI nehmen und einen IR auslösen lassen. Notfalls zyklische
Statusabfrage des COMport statusRegs bzw. ModemControlReg (weiss nicht
mehr genau, wo das RI zu begaffen ist.


Das meinte ich mit Tricks. Muss man aber eine Software finden die das
als Statusaenderung so verknusern kann dass ein Batch File gestartet
wird. Oder wo man das irgendwie per Script reinzimmern kann. Wenn das
auch nur fuenf Minuten laenger dauert haette ich die beiden Bauteile
schon angeloetet und das Kabel zugentlastet :-)


Quote:
Wer LPT hat, hat auch RS232 :)


Ich habe Rechner gesehen da war ein LPT Port dran aber keine echte
RS232. Das musste man dann ueber USB machen. Wuerde fuer die Kamera
vermutlich auch noch schnell genug reagieren.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Wolfgang Allinger
Guest

Sun Dec 04, 2011 4:04 am   



On 03 Dec 11 at group /de/sci/electronics in article
<invalid_at_invalid.invalid> (Joerg) wrote:

Quote:
Frank Buss wrote:
Jürgen Hüser wrote:

Habe da mal wieder so eine Sache...

Ich habe ein elektrisches Signal, passender weise sogar mit
TTL-Pegel (0V/5V) als "Vorfallmeldung".

Jedes mal wenn dieses Signal auf "High" springt, möchte ich ein
Foto mittels Webcam schießen, die an dem PC (W2k) hängt der eh vor
Ort ist.


Quote:
Low-tech Brachialmethode, Ingenieure in Paraguay moegen ab hier bitte
nicht weiterlesen oder wenigstens vorher eine Magentablette nehmen:

RS232 Port nehmen, auf Remote Echo mit Loop Check schalten, weitgehend
"high" senden. Widerstand von TXD nach RXD. Diode oder Relais an das
Kabel mit dem TTL Signal. Das zieht bei Null den RXD Pin auf Masse,
Loop Check meldet COM Failure, Kamera wird ausgeloest. Bei der
Diodenversion aufpassen dass der Widerstand hoch genug ist dass er die
TTL Versorgung nicht raufzieht, denn der "lehnt sich in die
Substratdiode".


Quote:
Gibt auch noch Tricks mit anderen RS232 Pins, ist ja interrupt-faehig.
Koennte man die Diode sparen Smile


Viel zu kompliziert Smile und zu teuer, da Diode + R verplempert :p

Einfach RI nehmen und einen IR auslösen lassen. Notfalls zyklische
Statusabfrage des COMport statusRegs bzw. ModemControlReg (weiss nicht
mehr genau, wo das RI zu begaffen ist.

Wer LPT hat, hat auch RS232 :)


Saludos Wolfgang

--
Wolfgang Allinger 15h00..21h00 MEZ: SKYPE:wolfgang.allinger
Paraguay mailer: CrossPoint XP 3.20 (XP2) in WinXPprof DOSbox
Meine 7 Sinne: reply Adresse gesetzt!
Unsinn, Schwachsinn, Bloedsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Loetzinn.

Mirko Siederik
Guest

Sun Dec 04, 2011 7:28 am   



Am 04.12.2011 00:45, schrieb Frank Buss:
Quote:

Die Low-Tech Lösung: alte USB-Tastatur nehmen (oder neue für 5 Euro
kaufen), zwei Kabel an eine Taste löten

Ich habe die Tastatur entsorgt und nur den Controller im Einsatz. Frage

so 8 Kontakte ab und das funktioniert top. Preiswerter, zuverlässiger
und nachbausicherer (auch bei einem evt. Defekt) geht es wohl kaum.
Gruß Mirko

Tim Cronenberg
Guest

Sun Dec 04, 2011 9:08 am   



Jürgen Hüser wrote:

Quote:
Ein kleines Programm welches z.B. eine Leitung am LPT-Port beobachtet
und die Batch-Datei aufruft wenn da was wackelt.

Beispiel 1:

ProfiLab Expert 4.0 von www.abacom-online.de, eigentlich so eine Art
Mini-Labview

Da greift man sich dann den LPT-Port und das "Programm
ausführen"-Element, verbindet diese und lässt es nach Einstellung der
Portadresse und des auszuführenden Programmes im Hintergrund laufen.

Beispiel 2:

Girder von www.girder.nl

eine Was-passiert-dann-Maschine, ursprünglich wohl mal zur Auswertung
von Fernsteuerungen entwickelt. Kann diverse PC-Ereignisse auswerten und
daraus folgend Aktionen starten.
Ich benutze das im QRL um bei Empfang eines bestimmten seriellen
Schnittstellentelegrammes ein Batch zu starten. Funktioniert aber
ähnlich auch mit anderen PC-Schnittstellen und -Ereignissen.

Beides keine Freeware aber für zweistellige Eurobeträge zu haben.

Beispiel 3:

C-Compiler anschmeissen und den Overhead selber programmieren.

Wolfgang P u f f e
Guest

Sun Dec 04, 2011 10:12 am   



"Jürgen Hüser" schrieb...
Quote:
Hallo Group!

Habe da mal wieder so eine Sache...

Ich habe ein elektrisches Signal, passender weise sogar mit TTL-Pegel
(0V/5V) als "Vorfallmeldung".

Jedes mal wenn dieses Signal auf "High" springt, möchte ich ein Foto
mittels Webcam schießen, die an dem PC (W2k) hängt der eh vor Ort ist.

Die Webcam tut das gewünschte ordentlich via Komandozeile / Batchbefehl.

Das letzte Stückchen was mir noch fehlt, und wo mir die letzten 2
Stunden selbst Google nicht weiter helfen konnte:

Ein kleines Programm welches z.B. eine Leitung am LPT-Port beobachtet
und die Batch-Datei aufruft wenn da was wackelt.

Falls du das gute alte Qbasic noch hast, da gibt es
kleine Programmschnippselchen, die die Ports abfragen.
http://www.franksteinberg.de/progss.htm
Hier gibts u.a. auch eine portadr.bas oder eine lpt1_in.bas, oder
einen Parallelport-Debugger.
Vielleicht lässt sich da was "ausschlachten" und "missbrauchen".
Abschnitt 9.1 ist vielleicht interessant.

W.

Johannes Bauer
Guest

Sun Dec 04, 2011 1:51 pm   



Am 04.12.2011 10:12, schrieb Wolfgang P u f f e:

Quote:
Falls du das gute alte Qbasic noch hast, da gibt es
kleine Programmschnippselchen, die die Ports abfragen.
http://www.franksteinberg.de/progss.htm
Hier gibts u.a. auch eine portadr.bas oder eine lpt1_in.bas, oder
einen Parallelport-Debugger.
Vielleicht lässt sich da was "ausschlachten" und "missbrauchen".
Abschnitt 9.1 ist vielleicht interessant.

Ähh, direkter Zugriff auf die I/O-Ports -- geht das bei einem modernen
Windows noch?! Ich kann es mir nicht vorstellen.

Unter Linux muss man sich zumindest vor jedem inb/outb erst per ioperm
mit Root-Rechten die entsprechenden Permissions holen. Und das ist schon
ziemlich ziemlich schmutzig programmiert dann.

Viele Grüße,
Johannes

--
Quote:
Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
Zumindest nicht öffentlich!
Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen

Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1_at_speranza.aioe.org>

Joerg
Guest

Sun Dec 04, 2011 4:21 pm   



Johannes Bauer wrote:
Quote:
Am 04.12.2011 10:12, schrieb Wolfgang P u f f e:

Falls du das gute alte Qbasic noch hast, da gibt es
kleine Programmschnippselchen, die die Ports abfragen.
http://www.franksteinberg.de/progss.htm
Hier gibts u.a. auch eine portadr.bas oder eine lpt1_in.bas, oder
einen Parallelport-Debugger.
Vielleicht lässt sich da was "ausschlachten" und "missbrauchen".
Abschnitt 9.1 ist vielleicht interessant.

Ähh, direkter Zugriff auf die I/O-Ports -- geht das bei einem modernen
Windows noch?! Ich kann es mir nicht vorstellen.


Das geht, aber nicht mehr ganz so direkt und vor allem nicht mehr so
"echtzeitmaessig" wie frueher:

http://www.beyondlogic.org/porttalk/porttalk.htm

Wobei wir in einer Firma NT4.0 mal ziemlich echtzeitmaessig umgestrickt
haben, mit Erlaubnis von MS. Da geht eine ganz Menge.


Quote:
Unter Linux muss man sich zumindest vor jedem inb/outb erst per ioperm
mit Root-Rechten die entsprechenden Permissions holen. Und das ist schon
ziemlich ziemlich schmutzig programmiert dann.


Bei Windows geht es auch ueber Permission.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Frank Buss
Guest

Sun Dec 04, 2011 4:49 pm   



Joerg wrote:
Quote:
Johannes Bauer wrote:
Unter Linux muss man sich zumindest vor jedem inb/outb erst per ioperm
mit Root-Rechten die entsprechenden Permissions holen. Und das ist schon
ziemlich ziemlich schmutzig programmiert dann.


Bei Windows geht es auch ueber Permission.

Ja, wird aber nicht empfohlen und braucht von Microsoft undokumentierte
Funktionen, z.B. Ke386SetIoAccessMap. Kann also sein, daß es z.B. nach
dem nächsten Sicherheitsupdate nicht mehr läuft. Besser einen Treiber
schreiben, oder den Portzugriff über einen generischen Treiber
abwickeln, wenn es nicht laufzeitkritisch ist:

http://www.beyondlogic.org/porttalk/porttalk.htm

--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
piano and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Marte Schwarz
Guest

Sun Dec 04, 2011 5:51 pm   



Hallo zusammen,

Quote:
Unter Linux muss man sich zumindest vor jedem inb/outb erst per ioperm
mit Root-Rechten die entsprechenden Permissions holen. Und das ist schon
ziemlich ziemlich schmutzig programmiert dann.
Bei Windows geht es auch ueber Permission.
Ja, wird aber nicht empfohlen und braucht von Microsoft undokumentierte
Funktionen, z.B. Ke386SetIoAccessMap.

Warum eigentlich nicht via API-Calls, die dafür gedacht sind? Ich hab
die jetzt nicht parat, aber so schwer war das seinerzeit mit dem
COM-Port auch nicht. Das sollte mit dem LPT nicht schwieriger sein.

Alternativ gibt es reihenweise DLLs, die das anbieten. GiveIO war IMHO
auch so 'n Tool, mit dem man dann einfach wieder Portzugriffe machen konnte.

Marte

Heiko Nocon
Guest

Sun Dec 04, 2011 6:04 pm   



Johannes Bauer wrote:

Quote:
Ähh, direkter Zugriff auf die I/O-Ports -- geht das bei einem modernen
Windows noch?! Ich kann es mir nicht vorstellen.

Doch, das geht. Aber natürlich benötigt man einen Treiber, der den
Zugriff auf die Ports "freischaltet".

Quote:
Unter Linux muss man sich zumindest vor jedem inb/outb erst per ioperm
mit Root-Rechten die entsprechenden Permissions holen.

Im Prinzip ist das bei Windows ganz genauso. Den Treiber kann man auch
nur mit Adminrechten laden. Allerdings wäre es sogar möglich, den
Treiber dauerhaft zu laden und die Zufriffsrechte nur prozess-selektiv
anhand ihrer Besitzer-ACLs herauszurücken.

Zumindest eine grobe Steuerung in dieser Art habe ich schonmal irgendwo
gesehen. Mit "grob" meine ich: Alle durch den Treiber zum Zugriff
freigeschalteten Ports konnten von allen Benutzern in einer bestimmten
Gruppe tatsächlich benutzt werden. Natürlich nicht gleichzeitig, das
führt dann logischerweise zum Chaos.

Joerg
Guest

Sun Dec 04, 2011 6:12 pm   



Frank Buss wrote:
Quote:
Joerg wrote:
Johannes Bauer wrote:
Unter Linux muss man sich zumindest vor jedem inb/outb erst per ioperm
mit Root-Rechten die entsprechenden Permissions holen. Und das ist schon
ziemlich ziemlich schmutzig programmiert dann.

Bei Windows geht es auch ueber Permission.

Ja, wird aber nicht empfohlen und braucht von Microsoft undokumentierte
Funktionen, z.B. Ke386SetIoAccessMap. Kann also sein, daß es z.B. nach
dem nächsten Sicherheitsupdate nicht mehr läuft. Besser einen Treiber
schreiben, oder den Portzugriff über einen generischen Treiber
abwickeln, wenn es nicht laufzeitkritisch ist:

http://www.beyondlogic.org/porttalk/porttalk.htm


Klar, so sollte man es idealerweise tun. Aber es gibt Situationen wo
Latenzzeiten was kritischer sind. War bei unserem Projekt damals in den
90ern der Fall. Aus Gruenden der Kompatibilitaet mussten wir Windows
benutzen.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Softwaretool für Parallelschnittstelle ( LPT)?

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