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Sonoff TH16 Teil 1

NEUES THEMA

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Raimund Nisius
Guest

Sun Dec 30, 2018 10:45 pm   



Wolfgang Allinger <all2001_at_spambog.com> wrote:

Quote:
Ich mach das Theater nur hier, damit mein Weib nicht rumzickt wg. hoher
Luftfeuchtigkeit... und der Wetterbericht noch schlimmere Hausnummern
schießt, als die TH16 Feuchtesensoren.

Alle elektronischen Hygrometer sind hier schon verreckt...


Wenn es nur um Begrenzung der Feuchte unter einen Grenzwert geht schlage
ich ein Taupunktspiegelhygrometer vor. Für Elektroniker keine große
Herausforderung. Man temperiert einen Spiegel mit einem Pelztier auf die
gewünschte Taupunkttemperatur und hält den da.
Wenn der Laser auf den Photosensor streut wird der Entfeuchter eine
Weile angeschaltet. Wenn der Spiegel den Laser sauber am Sensor vorbei
reflektiert bleibt die Maschine aus.

Mit ein wenig mehr Software kann man dann auch gleich einen komplettes
Hygrometer bauen...
--
Gruß, Raimund

horst-d.winzler
Guest

Mon Dec 31, 2018 3:45 pm   



Am 12/31/18 um 2:53 PM schrieb Peter Thoms:
Quote:
Am 30.12.18 um 20:13 schrieb Rolf Bombach:
Peter Thoms schrieb:

Die machen mir zuviel elektronisch. Alles druckknopfgesteuert. Nach
Stromausfall machen die nicht weiter; Schaltuhrbetrieb daher unmöglich.


Wirklich keine Stützbatterie in der Uhr??


Quote:
also mein jetziger Klarstein-Entfeuchter DryFy-30 frisst nach einiger
Zeit den Schaltbetrieb.


Wenn du einen Schaltkontakt meinst? dann läßt der sich durch ein
externes Relais/Schütz verstärken.

--
---hdw---

Peter Thoms
Guest

Mon Dec 31, 2018 3:45 pm   



Am 30.12.18 um 20:13 schrieb Rolf Bombach:
Quote:
Peter Thoms schrieb:

Ich habe einen Entfeuchter im Keller, wegen Null Heizung, dicken
Mauern und wegen gespeicherter Winterkälte im Frühjahr wird der Keller
schnell feucht.

Die Entfeuchter mit mechanischen Hygrostaten sind die besten, sie gibt
es aber nicht mehr zu kaufen.

Ich habe zum Glück noch einen uralten "King Post" Entfeuchter in der
Waschküche. Der hat, trotz Chinaware, noch den original mechanischen
Honeywell-Hygrostaten drin. Auch etwas knifflig, aber der Schaltpunkt
bleibt stabil.

Und Geräte mit elektronischen Hygrostaten sind gnadenlos unbrauchbar,
eigentlich bereits beim Kauf Sondermüll.

Die machen mir zuviel elektronisch. Alles druckknopfgesteuert. Nach
Stromausfall machen die nicht weiter; Schaltuhrbetrieb daher unmöglich.
Auch habe ich so ein Scheissteil, welches gelegentlich in einen locked
state fällt. Da leuchtet dann ein Lämpchen, das nicht soll, oder in
einer Farbe, die nicht so sein sollte, oder es leuchtet gar keins mehr,
und das Gerät läuft einfach non-stop durch bis zur Vergletscherung.
Reset durch Trennen vom Netz für mehrere Minuten. Und den Vorschalt-
kondi im "Netzteil" musste ich auch schon wechseln. Ersatz in Europa-
Qualität war dermassen grösser, dass ich den Print umbauen musste.

Jetzt habe ich mir über die Bucht einen historischen Hygrostaten mit
Baumwollharfe und Temperaturkompensation von Sauter an die Streckdose
geschraubt.

Ich müsste nachsehen, aber die Lehrlinge haben was auf Keramikbasis
gefunden,
was das Praktikum überlebt hat. Kostete aber IIRC über 50€.
Hallo,


also mein jetziger Klarstein-Entfeuchter DryFy-30 frisst nach einiger
Zeit den Schaltbetrieb.


Peter

Thomas Prufer
Guest

Mon Dec 31, 2018 4:45 pm   



On Sun, 30 Dec 2018 16:08:00 -0300, "Wolfgang Allinger" <all2001_at_spambog.com>
wrote:

Quote:
Zurück zu meiner Schnapsidee:
Und son Pellentier könnte man ja auch nehmen um das Vorratsgefäß mit
Kondulenzwasser aufzufüllen und so den einen der beiden Temperaturfühler
dauerhaft(?) zu bewässern. Sozusagen Wasser Harvesting. Müsste mit nem
Wollfaden... gehen, das nachwässern.


Die Psychrometer haben erstmal eine "Psychrometerkonstante", die eigentlich nur
für eine ganz bestimmte Bauform gelten, und AFAIK für andere Bauformen neu
bestimmt werden müsste... Weiß nicht wie sehr die für eine Eigenbau abweicht.

Außerdem reagieren die aus Salze im Nasse-Socke-Wasser allergisch, die
konzentrieren sich im Strumpf auf und verfälschen dann das Ergebnis.


Quote:
Als Fühler müssten eigentlich auch KTY, Pt100/1000 etc. gehen.
Keine Ahnung, wie das preislich aussieht.


Da gibt's noch die Lithiumchlorid-Feuchtemesser, die gehen prinzipiell auch mit
anderen Salzen: hygroskopisches Salz leitet Strom, und heizt sich auf,
Gleichgewichtstemperatur ist Maß für die relative Feuchte.

Nimm irgendeinen popligen Kondensator-Fühler, kalibrieren, Kennlinie mit 2 oder
3 Parametern (gerade oder Parabel) und gut ist. (Gesättigte Salzlösungen zum
Kalibrieren: Kochsalz 76%, LiCl 13%, Wasser 100%, ...)

Relative Feuchte mit plusminus ein paar Prozent messen ist schon Präzision. Mehr
braucht's auch nicth weil die eh stark von der Temperatur abhänge, dazu noch
örtlich stark variiert. Und viele der indirekte Meßverfahren zeigen
Überschwingen, Hysterese, Kriechen, Alterung, Kontamination, irgendwelche
Memory-Effekte, und sonstige Überraschungen.

Tauspiegel ist da schonmal gut, Spiegel abwaschen und weiter geht's. Nur die
Peltierelemente muß man ein wenig zart behandeln damit sie halten: langsame
Rampen fahren damit sie keine mechnischen Spannungen abbekommen, Rand abdichten
damit sie innen trocken bleiben, sowas.


Thomas Prufer

Wolfgang Allinger
Guest

Mon Dec 31, 2018 11:45 pm   



On 31 Dec 18 at group /de/sci/electronics in article 65ck2e15kvit8ss2acp8loho3l80oh0te7_at_4ax.com
<prufer.public_at_mnet-online.de.invalid> (Thomas Prufer) wrote:

Quote:
On Sun, 30 Dec 2018 16:08:00 -0300, "Wolfgang Allinger"
all2001_at_spambog.com> wrote:

Zurück zu meiner Schnapsidee:
Und son Pellentier könnte man ja auch nehmen um das Vorratsgefäß mit
Kondulenzwasser aufzufüllen und so den einen der beiden Temperaturfühler
dauerhaft(?) zu bewässern. Sozusagen Wasser Harvesting. Müsste mit nem
Wollfaden... gehen, das nachwässern.

Die Psychrometer haben erstmal eine "Psychrometerkonstante", die eigentlich
nur für eine ganz bestimmte Bauform gelten, und AFAIK für andere Bauformen
neu bestimmt werden müsste... Weiß nicht wie sehr die für eine Eigenbau
abweicht.

[...]
Relative Feuchte mit plusminus ein paar Prozent messen ist schon Präzision.
Mehr braucht's auch nicth weil die eh stark von der Temperatur abhänge, dazu
noch örtlich stark variiert. Und viele der indirekte Meßverfahren zeigen
Überschwingen, Hysterese, Kriechen, Alterung, Kontamination, irgendwelche
Memory-Effekte, und sonstige Überraschungen.

Tauspiegel ist da schonmal gut, Spiegel abwaschen und weiter geht's. Nur die
Peltierelemente muß man ein wenig zart behandeln damit sie halten: langsame
Rampen fahren damit sie keine mechnischen Spannungen abbekommen, Rand
abdichten damit sie innen trocken bleiben, sowas.


Danke für die Ausführungen, ich glaube, ich stelle das Projekt besser ein.
Also doch nur eine Schnapsidee.





Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker Smile reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

Rolf Bombach
Guest

Wed Jan 02, 2019 11:45 pm   



Thomas Prufer schrieb:
Quote:

Relative Feuchte mit plusminus ein paar Prozent messen ist schon Präzision. Mehr
braucht's auch nicth weil die eh stark von der Temperatur abhänge, dazu noch
örtlich stark variiert. Und viele der indirekte Meßverfahren zeigen
Überschwingen, Hysterese, Kriechen, Alterung, Kontamination, irgendwelche
Memory-Effekte, und sonstige Überraschungen.


Auja, prima. Die Liste sieht aus wie die bei den Photomultipliern. Biete da
noch das Wettrennen zwischen Kurzzeit- und Langzeitdrift an. Und nicht wirklich
wegkorrigierte Querempfindlichkeit zur Temperatur.

Quote:
Tauspiegel ist da schonmal gut, Spiegel abwaschen und weiter geht's. Nur die
Peltierelemente muß man ein wenig zart behandeln damit sie halten: langsame
Rampen fahren damit sie keine mechnischen Spannungen abbekommen, Rand abdichten
damit sie innen trocken bleiben, sowas.


Taupunktspiegel und Psychrometer (trotz Korrekturtabelle) messen immerhin
direkt die Physik. Je nach Umgebung wirds ohnehin noch schwieriger. Bei
der Behandlung von Kunstfasertextilien kommt u.a. schon mal Luft mit 160 °C
und definierter Feuchte vor. Das geht dann nur noch mit Psychrometer einiger-
massen vernünftig. Immerhin hatten wir eins, bei dem das desillusionierte
Wasser durchtröpfelte, so dass es zu keiner Salzansammlung kam. Musste dennoch
gelegentlich gereinigt werden. (Praktikum Farbenchemie).

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach
Guest

Wed Jan 02, 2019 11:45 pm   



Peter Thoms schrieb:
Quote:
Am 30.12.18 um 12:42 schrieb Peter Thoms:
vielleicht sollte man sich als Benchmark besser eine finnische Wettersonde reverse en-genieren.

https://www.vaisala.com/en/vaisala-humicapr-technology


Polymerfolie, naheliegenderweise auf irgend einer Art feuchtigkeitsempfindlich.
Dem Bild nach im Gewächshaus. Früher oder später werden da Pilze, Bakterien,
Flechten oder sonst was grausliches drüber herfallen.

--
mfg Rolf Bombach

Thomas Prufer
Guest

Thu Jan 03, 2019 11:45 am   



On Wed, 2 Jan 2019 23:15:30 +0100, Rolf Bombach
<rolfnospambombach_at_invalid.invalid> wrote:

Quote:
Taupunktspiegel und Psychrometer (trotz Korrekturtabelle) messen immerhin
direkt die Physik. Je nach Umgebung wirds ohnehin noch schwieriger. Bei
der Behandlung von Kunstfasertextilien kommt u.a. schon mal Luft mit 160 °C
und definierter Feuchte vor. Das geht dann nur noch mit Psychrometer einiger-
massen vernünftig. Immerhin hatten wir eins, bei dem das desillusionierte
Wasser durchtröpfelte, so dass es zu keiner Salzansammlung kam. Musste dennoch
gelegentlich gereinigt werden. (Praktikum Farbenchemie).


Aaaber bei 160 °C ist "Spiegel kühlen" auch ned schwer: Kühlkörper dran, und
eventuell eine Widerling zum Heizen... (Dann gibt's noch irgendwelche
Mikrowellen-Absorptionsdingens, dann kapazitive Verfahren wo Stoff/Papier
zwischen Platten läuft und das epsilon gemssen wird, usw usf.)

Konkret kenn ich eine Fall, wo irgendwelche Pillenfeuchte in Trocknerne gemessen
werden sollte. Mit etlichem Aufwand kam nix Zuverlässiges dabei raus -- bis wer
auf die Idee kam, einfach welche zu wiegen. Das ist zwar nicht ganz einfach im
"Händling" in irgendwelchen Trockentrommeln, aber die Probleme sind
überschaubar: Pillen raustun, zählen, wiegen, reintun, eventuell ein bisserl
Statistik dazu. Und man spart sich das ganze Heckmeck mit Alterung, Drift,
Querempfindlichkeiten, und der sonstigen Litanei an messtechnischen
Fehlerteufeln...


Thomas Prufer

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