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Martin Kobil
Guest
Mon Aug 30, 2010 7:30 pm
Hallo,
ich habe hier eine Wanduhr mit analoger Anzeige und einem Funkuhrwerk.
Gekauft bei Aldi, d.h. vermutlich irgendein Chinaimport. Die Uhr hat
als Spannungsversorgung eine Mignonbatterie, also 1,5V. Mit einer
neuen Batterie läuft sie einige Zeit brauchbar, aber schon nach rund
einem Monat macht das Teil Probleme. Mit einem NiMH Akkus (1,2V) ist
sie fast gar nicht vernünftig zu betreiben.
Ich würde diese Uhr jetzt gerne mit einer Li-ION Rundzelle vom Typ
18650 betreiben und bei dieser Gelegenheit auch die
Versorgungsspannung der Funkuhrwerks etwas erhöhen. Ich dachte so an
1,8 - 2,0V. Vielleicht läuft sie dann auch stabiler!?
Kennt jemand hier das Innenleben von solchen Funkuhren und kann mir
sagen/abschätzen wie hoch ich mit der Spannung gehen kann?
Martin
Joerg
Guest
Mon Aug 30, 2010 7:30 pm
Martin Kobil wrote:
Quote:
Hallo,
ich habe hier eine Wanduhr mit analoger Anzeige und einem Funkuhrwerk.
Gekauft bei Aldi, d.h. vermutlich irgendein Chinaimport. Die Uhr hat
als Spannungsversorgung eine Mignonbatterie, also 1,5V. Mit einer
neuen Batterie läuft sie einige Zeit brauchbar, aber schon nach rund
einem Monat macht das Teil Probleme. Mit einem NiMH Akkus (1,2V) ist
sie fast gar nicht vernünftig zu betreiben.
Ich würde diese Uhr jetzt gerne mit einer Li-ION Rundzelle vom Typ
18650 betreiben und bei dieser Gelegenheit auch die
Versorgungsspannung der Funkuhrwerks etwas erhöhen. Ich dachte so an
1,8 - 2,0V. Vielleicht läuft sie dann auch stabiler!?
Geht vermutlich, ist aber was viel. Der Chip duerfte nackt und per Wire
Bond mit der Leiterplatte verbunden unter einem Klacks Teer sitzen.
Auskunft bekommst Du vom Hersteller, so er denn ueberhaupt ausfindig
gemacht werden kann, mit hoher Sicherheit keine.
Quote:
Kennt jemand hier das Innenleben von solchen Funkuhren und kann mir
sagen/abschätzen wie hoch ich mit der Spannung gehen kann?
Warum denn? Es waere doch sicherer und ausreichend, einen Regler
reinzusetzen der hart aber limitiert die Spannung einer frischen
Alkaline Zelle liefert.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Rafael Deliano
Guest
Mon Aug 30, 2010 7:30 pm
Quote:
Warum denn? Es waere doch sicherer und ausreichend, einen Regler
reinzusetzen
SB120 Schottkydiode ?
Quote:
ich habe hier eine Wanduhr mit analoger Anzeige und einem Funkuhrwerk.
Gekauft bei Aldi, d.h. vermutlich irgendein Chinaimport.
Wenn der Stromverbrauch der Uhr (zu) hoch
und die neuen Batterien auch nicht ultrabillig sind
und ein Steckernetzteil auch etwas mühsam ist
kann mans drehen wie man will:
Sondermüll ( warum haben wir wohl ElektroG bekommen ? )
oder ( für Skrupellose ) ebay.
MfG JRD
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Mon Aug 30, 2010 7:30 pm
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Quote:
Warum denn? Es waere doch sicherer und ausreichend, einen Regler
reinzusetzen der hart aber limitiert die Spannung einer frischen
Alkaline Zelle liefert.
Ich würde einfach die Zelle mit mehr Spannung nehmen, und mit Dioden
in Serie die Spannung auf 1.8V oder so reduzieren. Sparsamer als ein
Regler isses allemal...
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Gernot Fink
Guest
Mon Aug 30, 2010 7:30 pm
In article <6ecc3626-a79a-4d9d-aabd-ed2b3c0d827c_at_s9g2000yqd.googlegroups.com>,
Martin Kobil <MartinKobil_at_epost.de> writes:
Quote:
Hallo,
ich habe hier eine Wanduhr mit analoger Anzeige und einem Funkuhrwerk.
Gekauft bei Aldi, d.h. vermutlich irgendein Chinaimport. Die Uhr hat
als Spannungsversorgung eine Mignonbatterie, also 1,5V. Mit einer
neuen Batterie läuft sie einige Zeit brauchbar, aber schon nach rund
Hol dir dein Geld zurück. Ist bei Aldi kein Problem.
Alles andere ist Unfug
--
MFG Gernot
Jens Fittig
Guest
Mon Aug 30, 2010 8:11 pm
Martin Kobil schrieb:
Quote:
Hallo,
ich habe hier eine Wanduhr mit analoger Anzeige und einem Funkuhrwerk.
Gekauft bei Aldi, d.h. vermutlich irgendein Chinaimport. Die Uhr hat
als Spannungsversorgung eine Mignonbatterie, also 1,5V. Mit einer
neuen Batterie läuft sie einige Zeit brauchbar, aber schon nach rund
einem Monat macht das Teil Probleme.
Schlechte Billig-Batterie!
Quote:
Mit einem NiMH Akkus (1,2V) ist
sie fast gar nicht vernünftig zu betreiben.
Das ist fast normal. Akkus mögen die meisten dieser Dinger nicht so
sonderlich.
Quote:
Ich würde diese Uhr jetzt gerne mit einer Li-ION Rundzelle vom Typ
18650 betreiben und bei dieser Gelegenheit auch die
Versorgungsspannung der Funkuhrwerks etwas erhöhen. Ich dachte so an
1,8 - 2,0V. Vielleicht läuft sie dann auch stabiler!?
Nimm lieber ein ganz normale Lithium-Batterie. Die gibt es in Micro
und Mignon. Hält ewig. Und kostet kaum doppelt gegenüber eine guten
Alkaline. Die haben sehr lange eine horizontale Kennlinie.
Ich hatte jetzt damit 2 mal das Erlebnis, dass meine Knipse damit ewig
geht. Also bestimmt 3-5 mal solange wie mit guten Alkaline. Und das
Ende kommt so schlagartig, dass die Knipse beim Abschalten nicht mal
mehr das Objektiv zu bekommt. Bei Mignon kommt kurz die Warnung, dann
schaltet die Kamera ordentlich mit Reinfahren des Objektives ab. Und
lässt sich nach kurzer Pause meistens wieder für ein paar weitere
Bilder ohne Blitz nutzen.
Quote:
Kennt jemand hier das Innenleben von solchen Funkuhren und kann mir
sagen/abschätzen wie hoch ich mit der Spannung gehen kann?
2 Volt macht da nix aus.
Jens Fittig
Guest
Mon Aug 30, 2010 8:13 pm
Rafael Deliano schrieb:
Quote:
Wenn der Stromverbrauch der Uhr (zu) hoch
und die neuen Batterien auch nicht ultrabillig sind
und ein Steckernetzteil auch etwas mühsam ist
kann mans drehen wie man will:
Sondermüll ( warum haben wir wohl ElektroG bekommen ? )
oder ( für Skrupellose ) ebay.
Wir sind hier in einer SCI-Gruppe - nicht bei "dummlall". Kommentare
deiner Art helfen niemandem. Nicht mal als Witz.
MaWin
Guest
Mon Aug 30, 2010 8:16 pm
"Martin Kobil" <MartinKobil_at_epost.de> schrieb im Newsbeitrag
news:6ecc3626-a79a-4d9d-aabd-ed2b3c0d827c_at_s9g2000yqd.googlegroups.com...
Quote:
Kennt jemand hier das Innenleben von solchen Funkuhren und kann mir
sagen/abschätzen wie hoch ich mit der Spannung gehen kann?
Zurückbringen, schliesslich muß Aldi merken, was sie für einen
Schrott verkaufen.
Ein batteriebetriebenes Objekt muss bis 1V funktionieren,
besser bis 0.9V.
Wenn du die Spannung erhöhst, erhöhst du auch den Stromverbrauch,
und zwar mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
überproportional.
Da hast also nichts gewonnen. Wenn überhaupt, dann nimm einen
Spannungsregler wie MCP1702-1.5
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage:
http://freenet-homepage.de/mawin/
de.sci.electronics FAQ:
http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
Stefan Heimers
Guest
Mon Aug 30, 2010 8:19 pm
Martin Kobil wrote:
Quote:
Kennt jemand hier das Innenleben von solchen Funkuhren und kann mir
sagen/abschätzen wie hoch ich mit der Spannung gehen kann?
Keine Ahnung, aber miss mal ob der Stromverbrauch konstant ist. Manche
Funkuhren brauchen während dem Empfang mehr Strom, synchronisieren sich
aber nur ein mal am Tag. Bei schlechtem Empfang kann es dazu kommen, dass
andauernd auf Empfang geschaltet wird (weil die Zeit nicht erkannt werden
kann) und deshalb der Stromverbrauch steigt.
Probleme könnte es geben, wenn die Funkuhr in der Nähe einer Sparlampe
aufgestellt wird.
Stefan
horst-d.winzler
Guest
Mon Aug 30, 2010 8:30 pm
Am 30.08.2010 21:33, schrieb Martin Kobil:
Quote:
So ganz klar ist mir die eigentliche Ursache nicht. Ich habe ein
ähnliches Problem mit einer Junghans Funkuhr Tischuhr, welche aber
noch mit einem NiMH Akku (Babyzelle, 1,2V) funktioniert. Wenn die
Synchronistation nicht klappt, dann drehen die Zeiger (inkl.
Sekundenzeiger) relativ schnell bis zum Sankt Nimmerleinstag bzw. bis
ich den Akku entnehme.
Ich erhoffe mir mit einer leicht erhöhten Spannung halt auch eine
etwas besseren Empfang.
Diese Uhren sind für Trockenbatterien mit 1,5V ausgelegt. 1,2V sind für
eine vorschriftsmäßiges Arbeiten zu wenig.
--
mfg hdw
Heiko Nocon
Guest
Mon Aug 30, 2010 8:42 pm
Martin Kobil wrote:
Quote:
Ich erhoffe mir mit einer leicht erhöhten Spannung halt auch eine
etwas besseren Empfang.
Unter Annahme welchen schaltungstechnischen Sachverhaltes?
Nur mal so als Tip: Ein DCF77-Empfänger ist nicht ganz so simpel
gestrickt wie ein Spielzeugauto, das mit höherer Spannung schneller
fährt...
Joerg
Guest
Mon Aug 30, 2010 8:45 pm
Martin Kobil wrote:
Quote:
Ich würde einfach die Zelle mit mehr Spannung nehmen, und mit Dioden
in Serie die Spannung auf 1.8V oder so reduzieren. Sparsamer als ein
Regler isses allemal...
So hatte ich mir das auch gedacht, entweder ein paar Dioden in
Durchlassrichtung oder eine Zenerdiode in Sperrichtung. Im einfachsten
Fall nur in Serie geschaltet mit dem Akku bzw. besser als
Spannungsteiler zusammen mit einem Widerstand.
Muss man aufpassen, Dioden sind recht weich und der Abfall ist
temperaturabhaengig. Analoge Uhren ziehen oft Stromspitzen im
zweistelligen mA Bereich. Die sind nur sehr kurz und koennte man ueber
einen C abfangen, aber den musst Du ebenfalls nachruesten, hat man meist
weggelassen.
Uhren-IC sind Niedrigvoltprozesse beinahe wie bei Hoergeraeten. Einige
hundert mV zuviel und es faengt da drin ganz gut an zu lecken.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Martin Kobil
Guest
Mon Aug 30, 2010 10:25 pm
Quote:
Ich würde einfach die Zelle mit mehr Spannung nehmen, und mit Dioden
in Serie die Spannung auf 1.8V oder so reduzieren. Sparsamer als ein
Regler isses allemal...
So hatte ich mir das auch gedacht, entweder ein paar Dioden in
Durchlassrichtung oder eine Zenerdiode in Sperrichtung. Im einfachsten
Fall nur in Serie geschaltet mit dem Akku bzw. besser als
Spannungsteiler zusammen mit einem Widerstand.
Martin Kobil
Guest
Mon Aug 30, 2010 10:33 pm
Quote:
Keine Ahnung, aber miss mal ob der Stromverbrauch konstant ist. Manche
Funkuhren brauchen während dem Empfang mehr Strom, synchronisieren sich
aber nur ein mal am Tag. Bei schlechtem Empfang kann es dazu kommen, dass
andauernd auf Empfang geschaltet wird (weil die Zeit nicht erkannt werden
kann) und deshalb der Stromverbrauch steigt.
So ganz klar ist mir die eigentliche Ursache nicht. Ich habe ein
ähnliches Problem mit einer Junghans Funkuhr Tischuhr, welche aber
noch mit einem NiMH Akku (Babyzelle, 1,2V) funktioniert. Wenn die
Synchronistation nicht klappt, dann drehen die Zeiger (inkl.
Sekundenzeiger) relativ schnell bis zum Sankt Nimmerleinstag bzw. bis
ich den Akku entnehme.
Ich erhoffe mir mit einer leicht erhöhten Spannung halt auch eine
etwas besseren Empfang.
gUnther nanonüm
Guest
Mon Aug 30, 2010 11:26 pm
"Martin Kobil" <MartinKobil_at_epost.de> schrieb im Newsbeitrag
news:6ecc3626-a79a-4d9d-aabd-ed2b3c0d827c_at_s9g2000yqd.googlegroups.com...
Quote:
ich habe hier eine Wanduhr mit analoger Anzeige und einem Funkuhrwerk.
Gekauft bei Aldi, d.h. vermutlich irgendein Chinaimport. Die Uhr hat
als Spannungsversorgung eine Mignonbatterie, also 1,5V. Mit einer
neuen Batterie läuft sie einige Zeit brauchbar, aber schon nach rund
einem Monat macht das Teil Probleme. Mit einem NiMH Akkus (1,2V) ist
sie fast gar nicht vernünftig zu betreiben.
Ich würde diese Uhr jetzt gerne mit einer Li-ION Rundzelle vom Typ
18650 betreiben und bei dieser Gelegenheit auch die
Versorgungsspannung der Funkuhrwerks etwas erhöhen. Ich dachte so an
1,8 - 2,0V. Vielleicht läuft sie dann auch stabiler!?
Kennt jemand hier das Innenleben von solchen Funkuhren und kann mir
sagen/abschätzen wie hoch ich mit der Spannung gehen kann?
Hi,
laß es, steck eine Alkali rein. Eine "richtige", etwa Energizer oder
Duracell. Die haben deutlich mehr als 1,5V und machen dann auch lange keinen
Ärger.
Was bei billigen Uhren öfter stört ist der Batteriekontakt. Sind die
dreckig, gammelt das Metall, es entstehen lokale Oxide, die wie Halbleiter
wirken, einen Spannungsabfall verursachen und die Batterie geradeso noch für
die Uhr langen lassen, aber z.B. beim Lampentest geht die Uhr aus. Einfach
die Batteriekontakte gut putzen und mit ordentlich Spannung einsetzen. Hab
solche Probleme auch anfangs gehabt, mit einer "Tropby", Discountermurks.
Seit etwas Schmirgelarbeit mit dem Glasfaserstift tuts die seit 2 Jahren mit
derselben Primärzelle. Wimre eine China-Alkali. Was eben so aus einer
Fernbedienung purzelt...das Licht geht übrigens alle paar Monate mal nicht,
dann verliert sie Empfang. Aufmachen, Batterie "umdrehen" bzw dran drehen,
fettich.
--
mfg,
gUnther
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