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Spezielles Panelmeter

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Edzard Egberts
Guest

Wed Jul 07, 2010 2:30 pm   



Edzard Egberts schrieb:
Quote:
Mit Spannungsteiler 1:10 hatte man dann einen 250 mV-Messbereich und
musste nur die Einheit umradieren (na ja und ggf. einen Impedanzwandler
wegen der Belastung des Spannungsteiler einbauen).

Das ist natürlich Blödsinn, weil das Instrument immer Teil des
Spannungsteilers war.

Harald Wilhelms
Guest

Wed Jul 07, 2010 3:33 pm   



On 7 Jul., 08:19, Helmut Kundel <helmut.kun...@hki-elektronik.de>
wrote:
Quote:
On 6 Jul., 22:05, Harald Wilhelms <Newsgr...@kabelmail.de> wrote:> On 6 Jul., 19:41, Edzard Egberts <ed...@tantec.de> wrote:

Ich suche ein Einbaumeßgerät/Panelmeter, welches mir
erlaubt, den Digitalwert vorm Anzeigen mit einem festen
Faktor, den ich über eine gängige Schnittstelle verändern
kann, zu multiplizieren.

.
.

Anzeige von analogen Messwerten, die mit einem festen
Faktor in eine Spannung umgesetzt werden. Wenn ich das
analog mit Spannungsteiler mache, geht teilweise die
Auflösung von 12 Bit auf unter 8 Bit herunter.
(z.B. bei einem Messbereich von 210)
Gruss
Harald

Schau mal bei "Prozessanzeigen mit Analogeingang" wie z.Bhttp://www.motrona.de/prozessanzeigen.html
Gibt es massenweise und die lassen sich in weiten Bereichen frei
skalieren. Wird immer dann benötigt, wenn ein(e) Strom/Spannung einer
X-beliebigen physikalischen Größe entsprechen soll.

Gruß, Helmut

Hallo Helmut,
das ist eigentlich genau das, was ich gesucht habe.
Smile
Was mir daran aber überhaupt nicht gefällt, ist der
Preis von 120 EUR.
Sad
Trotzdem vielen Dank.
Smile
Gruss
Harald

Stefan Brröring
Guest

Wed Jul 07, 2010 3:59 pm   



Quote:
Gibt es eigentlich irgendeinen AD-Wandler, der ähnlich
genau(12bit), empfindlich (200mV) und einfach im Aufbau
wie der 7106 ist, aber einen normalen Binärausgang hat?
Dann wäre die Ansteuerung eines uP schon etwas einfacher.
:-)


Ein "normaler Binärausgang" macht die Sache eher komplizierter,
zumindest was die Schaltung angeht. Die billigste und einfachste Lösung
ist, einfach einen MC mit integriertem ADU zu nehmen. Da gibt es auch
welche mit 12 Bit oder mehr. Für die meisten Anwendungen reichen aber 10
Bit, bringt immerhin schon eine Auflösung von 1 Promille.

Wenn 10 Bit ausreichen, würde ich einen ATmega nehmen, z.B. ATmega16 und
daran ein LCD-Display mit HD44780 o.ä. anschließen.

Die Wahl des MC ist aber eher Geschacks- bzw. Erfahrungssache.

Gruß

Stefan DF9BI

Marte Schwarz
Guest

Wed Jul 07, 2010 4:07 pm   



Hallo Harald,

Quote:
Wieso soll das analog die Aufl sung reduzieren, wenn es das digital nicht
t te? IMHO ist es eher umgekehrt. Wen Du digital skalierst, verlierst Du
Dynamik, weil der AD nicht mehr im vollen Anzeigebereich arbeitet.
Wenn Du aber wirklich flexibel sein willst, dann brauchst Du mehr
Anzeigeraum als Aufl sung

Vielleicht habe ich das nur missverständlich
formuliert. Wenn ich beispielsweise ein
Voltmeter mit einem Vollausschlag von 210mV
brauche, kann ich den 200mV-Messbereich eines
7106 nicht mehr nutzen. Ich muss mit einem
Spannungsteiler den Vollauschlag auf 2V setzen,
um die richtigen Ziffern in der Anzeige zu haben,
auch wenn ich diese Spannungen von > 210mV
gar nicht habe. Damit gehen in meinem genutzen
Bereich Auflösung und Genauigkeit rapide runter.

Dafür gibt es die Möglichkeit der automatischen Bereichsumschaltung,
Alternativ gibt es Panelmeter, die 3999 anzeigen...

Quote:
Natürlich kann man sich ein solches Gerät mit
einem uP selbst bauen. Da ich auf diesem Gebiet
aber nur wenig Erfahrung habe, hatte ich gehofft,
das irgendwer dieses "Rad" schon einmal erfunden
hätte.

Wenn man solch Exotisches machen will bleibt meist wenig anderes übrig.
Gerade die gefragte Aufgabe schreit aber nach einem µC. Die Berechnungen und
das Multiplexen der Anzeige ist doch genau das, was man als nette
Anfängeraufgabe haben will. Eine Hochsprache deiner Wahl sollte die
Multiplikationen auch ohne größere Hardwareunterstützung in wenigen ms
schaffen. Für die Atmels gibt es auch schon entsprechende Routinen für die
7-Segmentansteuerung im Netz. Ist aber auch nicht schwer selbst zu machen.
Das Ganze scheint auch nicht zeitkritisch zu sein. Tip: Nehm einen µC, der
schon genug Auflösung mitbringt und eine saubere Referenz hat. Dann sparst
Du Dir viel Aufwand.
Für Einzelstücke liebe ich nach wie vor die ADuC702x Serie von Analog
Devices. Für 30 $ bekommst Du ein DIL-System, das bereits 12 Bit AD kann
(selbst bei schnellen Messungen kann man sich dabei auf 11 Bit verlassen).
Mittlerweile gibt es auch 16 Bit und mehr Auflösung. Bei langsamen Messraten
kann man auch lustig aufsummieren/mitteln, bis man 20 ms oder deren
Vielfache voll hat, macht gleich einiges mehr an Auflösung. Spannend auch
die Hochvoltteile, die bis 12 V hoch laufen...

Marte

Harald Wilhelms
Guest

Wed Jul 07, 2010 4:12 pm   



On 7 Jul., 13:18, Dirk Ruth <d.r...@itecnet.de> wrote:

Quote:
Gibt es eigentlich irgendeinen AD-Wandler, der ähnlich
genau(12bit), empfindlich (200mV) und einfach im Aufbau
wie der 7106 ist, aber einen normalen Binärausgang hat?
Dann wäre die Ansteuerung eines uP schon etwas einfacher.
:-)

ICL7109 oder nimm gleich MAX134 mit 3-3/4 Auflösung.

Dirk

Hallo Dirk, hallo Dieter,
vielen Dank für die Info.
Gruss
Harald

Waldemar Krzok
Guest

Wed Jul 07, 2010 4:16 pm   



Am 07.07.2010 15:59, schrieb Stefan Brröring:
Quote:
Gibt es eigentlich irgendeinen AD-Wandler, der ähnlich
genau(12bit), empfindlich (200mV) und einfach im Aufbau
wie der 7106 ist, aber einen normalen Binärausgang hat?
Dann wäre die Ansteuerung eines uP schon etwas einfacher.
:-)


Ein "normaler Binärausgang" macht die Sache eher komplizierter,
zumindest was die Schaltung angeht. Die billigste und einfachste Lösung
ist, einfach einen MC mit integriertem ADU zu nehmen. Da gibt es auch
welche mit 12 Bit oder mehr. Für die meisten Anwendungen reichen aber 10
Bit, bringt immerhin schon eine Auflösung von 1 Promille.

Wenn 10 Bit ausreichen, würde ich einen ATmega nehmen, z.B. ATmega16 und
daran ein LCD-Display mit HD44780 o.ä. anschließen.

Die Wahl des MC ist aber eher Geschacks- bzw. Erfahrungssache.

Jou. Deswegen würde ich MSP430 Serie bevorzugen. Zum Ersten haben sie
mindestens 12 Bit ADC an board, manche sogar 16-bitter die wirklich
ziemlich genau sind. Ohne große Klimmzüge errreicht man 14 Bit
Genauigkeit, wie ich mit einem Kalibrator festgestellt habe. Zum Zweiten
der HW-Multiplizierer erleitert ungemein alles. Zum Dritten brauchen sie
kaum Saft. Bei einer Messung 1x pro Sekunde reicht eine Li-Zelle
mindestens 1 Jahr, wenn nicht länger. OK, für Display braucht man etwas
mehr Smile.

Waldemar

Matthias Weingart
Guest

Wed Jul 07, 2010 7:28 pm   



Quote:
Einfache Mikrocontroller mit denen man solche ICs ersetzen könnte tun
sich beim multiplizieren von Gleit- oder Festkommazahlen etwas schwer
mangels Hardwaremultiplizierer.

Für die Aktualisierung der Anzeige alle 0.1s reicht die Rechenleistung eines
kleinen uC's heute dicke aus. Selbst für Gleitkomma (das macht ja alles der
C-Compiler). Da braucht man nie und nimmer einen HW-Multiplier.

M.
--
Lena! Lena! Smile

Klaus Butzmann
Guest

Thu Jul 08, 2010 1:02 am   



Am 07.07.2010 13:56, schrieb Dieter Wiedmann:

Quote:
Und auch MAX132 ist denkbar, serielles Interface.
Erhältlich oder wieder aus Unobtainium?



Butzo

Michael Baeuerle
Guest

Thu Jul 08, 2010 9:35 am   



Klaus Butzmann wrote:
Quote:
Am 07.07.2010 13:56, schrieb Dieter Wiedmann:

Und auch MAX132 ist denkbar, serielles Interface.

Erhältlich oder wieder aus Unobtainium?

Bei Farnell und Digikey liegen angeblich welche im Lager.


Micha

Waldemar Krzok
Guest

Thu Jul 08, 2010 10:31 am   



Am 07.07.2010 17:28, schrieb Matthias Weingart:
Quote:
Einfache Mikrocontroller mit denen man solche ICs ersetzen könnte tun
sich beim multiplizieren von Gleit- oder Festkommazahlen etwas schwer
mangels Hardwaremultiplizierer.

Für die Aktualisierung der Anzeige alle 0.1s reicht die Rechenleistung eines
kleinen uC's heute dicke aus. Selbst für Gleitkomma (das macht ja alles der
C-Compiler). Da braucht man nie und nimmer einen HW-Multiplier.

Ganz meine Meinung. Deswegen schrubte ich, dass dafür der kleinste
MSP430 reichen würde. Habe mit einem MSP430F2013 einen Impedanzmesser
gebastelt. Mit 25Hz Generator, Synchrongleichrichter, Gewichtung durch
eine beliebige Funktion und LED-Balkendisplayansteuerung und PWM-Ausgang
für eine Analoganzeige on board. Der Prozessor langweilt sich trotzdem
die meiste Zeit.

Waldemar

Klaus Butzmann
Guest

Thu Jul 08, 2010 10:25 pm   



Am 08.07.2010 09:35, schrieb Michael Baeuerle:

Quote:
Bei Farnell und Digikey liegen angeblich welche im Lager.
Immerhin 92 Stück bei Farnell.



Butzo

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