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Stellenangebot in Florida

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Stellenangebot in Florida

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Heinz Schmitz
Guest

Thu Feb 25, 2010 12:17 pm   



Thorsten Oesterlein wrote:

Quote:
Dann steck deine Rotznase mal ins Geschichtsbuch und versuche
wenigstens mal zu überlegen, wie hier die Arbeits- und Lebens-
bedingungen ohne jahrhundertelangen Arbeitskampf aussehen würde.

Jo, jo, und Du wärst mit Sicherheit hundert Meter weiter gegen einen
Baum gefahren, wärest Du nicht an der Kreuzung vorher abgebogen.

Ohne Erfinder, Ingenieure, Finanziers hätten Du und Deine Genossen
immer noch Arbeits- und Lebensbedingungen wie vorher. Da hättense
höchstens Schafe und Kühe bestreiken können.

Oh, der Herr Finanzier als Altruist. Eine ganz neue Sichtweise.
Und vermutlich beuten sich die Ausgebeuteten auch selber aus. Hätten sie
einen Finanzier, dann, ja dann, sähe das ja alles ganz anders aus. In
Wohlstand könnten sie schwelgen, würden sie sich nicht selber ausbeuten.

Mann, Mann, was auch immer du nimmst, lass es sein, oder nimm wenigstens
weniger davon.

Du scheinst die typische linke argumentationslose Diskussion, will
sagen Demonstration, zu bevorzugen Smile.

Grüße,
H.

David Kastrup
Guest

Thu Feb 25, 2010 12:34 pm   



Heinz Schmitz <HeinzSchmitz_at_gmx.net> writes:

Quote:
MaWin wrote:

Allerdings ist die Umverteilung immer noch zum Vorteil der Singles,
die also in der Lage sind für geringeren Lohn zu arbeiten, als einer,
der eine Familie ernähren soll, und trotzdem reicht es für den
kleinen BMW.

Etwas BWL für MaWin:
Auch als Bürger muß man Fixkosten und variable Kosten bedienen.
Zu den Fixkosten gehören Miete, Zählerkosten für Energie, Heizung
Afa für Einrichtung ...
Je mehr Personen in einer Wohn-Gemeinschaft leben, umso niedriger
sind die Fixkosten pro Person.
Es kann also finanziell nichts Ungünstigeres geben als ein
Single-Leben.

Singles können selbstverständlich auch in Wohngemeinschaften leben. Bei
uns wird demnächst wieder ein Zimmer frei...

--
David Kastrup

Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Thu Feb 25, 2010 6:07 pm   



j_at_uriah.heep.sax.de (Joerg Wunsch) wrote:

Quote:
Och, an Hakenpedale und die entsprechenden Schuhe habe ich mich
mittlerweile prima gewöhnen können. Die Schuhe sind äußerlich kaum
von normalen Sportschuhen zu unterscheiden (außer dass sie beim Laufen

Hmm. Ich trage keine Sportschue :-)

Quote:
klappern Smile, und man kann schon auch mal paar Meter laufen damit. Auf
dem Fahrrad ist das Zeug einfach bequem: nicht nur, dass man damit
losfährt wie'n geölter Blitz, es ist total angenehm, dass man nicht
drauf achten muss, dass die Füße von den Pedalen rutschen.

Ich kann nur für mich sprechen, der ich von Kleinkindesalter an viel
Fahrrad gefahren bin; eigentlich waren meine Füße quasi wie mit den
Pedalen verwachsen, da war Abrutschen nie ein Thema.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Thu Feb 25, 2010 6:09 pm   



Gerrit Heitsch <gerrit_at_laosinh.s.bawue.de> wrote:

Quote:
Hm... ich bin damals mit dem erwaehnten Rad mit verchrohmten Stahlfelgen
und -speichen ueber Jahre unterwegs gewesen und mir ist nie eine
Speiche gerissen. Was habe ich falsch gemacht?

Bei mir auch so; dazu muß ich sagen, ich habe das Ding wahrlich durch
die Botanik geknüppelt, ohne Rücksicht auf Verluste, auch durch
BMX-Bahnen und so. Speichen waren da nie ein Thema...


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Thorsten Oesterlein
Guest

Thu Feb 25, 2010 7:14 pm   



Am Thu, 25 Feb 2010 11:13:45 +0100 schrieb Heinz Schmitz:

Quote:
Hast Du "jemals" versucht, die Anforderungen an ein Unternehmen
zu verstehen, oder beurteilst Du alles nach dem Füllingsgrad Deiner
Geldbörse?

Die Anforderungen aus Sicht der Arbeitnehmer oder aus Sicht der Aktionäre
bzw. Gesellschafter?

Die Anforderungen an ein Unternehmen. Ohne funktionierende Beziehung
zwischen Unternehmen und Kunden kannste sowohl Deine Arbeitnehmer
als auch Deine Kapitaleigner in der Pfeife rauchen.

Das ist eine sehr einseitige Betrachtung. Ahne Arbeitnehmer kann der
Betrieb seine Aufträge auch in der Pfeiffe rauchen.

Quote:
Dabei tragen die Kapitaleigner wenigstens noch was bei: Ihr Kapital,
das sie auch ersatzlos verlieren können.
Die Arbeitnehmer sind einzig darauf aus, etwas nach Hause zu tragen:
Ihren Lohn. Und der soll ihnen auch möglichst zu ihren eigenen
Bedingungen zuteil werden Smile.

Ach, und die Kapitalgeber sind nicht darauf aus, ihren Gewinn zu steigern?
Das ist ja eine spannende Betrachtungsweise. Die Arbeitnehmer sind "böse",
weil sie eine gerechte Bezahlung haben wollen, die Unternehmer aber nicht,
das sind reine Altruisten, die für gerade mal eine geringfügige
Entschädigung für Gunst ihr Kapital einzusetzen verlangen.

Quote:
Meine Brieftasche ist übrigens zur Genüge gefüllt. Nur kenn' ich so manchen
bei dem das nicht so ist.

Jeder kennt andere. Haste denn auch mal versucht, rauszukriegen, warum
das bei denen so ist?

Natürlich. Weil man als Verkäuferin im Lebensmittelhandel von 700 Euro
nunmal nicht leben kann. Aber interssanterweise zahlt der Diskonter Hofer
(Aldi) die höchsten Löhne. Und weil man als Arbeitsloser mit 55% von 1200
Euro seine Miete nicht bezahlen kann.

Dafür aber heimsen die Unternehmer die fette Kohle ein.

Quote:
Ach hör mir doch auf mit dem neoliberalen Gesülze von vorgestern.
Ach hör mir doch auf mit Deiner Ignoranz von heute Smile.
Ignorant ist, wer in einer Situation von "working poor" die
Unternehmensgewinne von heutzutage auch noch verteidigt.

Ignorant ist, wer in einer Situation von "working poor"
Unternehmensgewinne angreift und verteufelt.
Ohne Unternehmer und Gewinne wird sich die Situation nicht verbessern.
Ich habe bisher nämlich weder Politiker noch Prekarier nachhaltig auch
nur einen Job schaffen sehen.

Nö. Unternehmer mögen ruhig Gewinne schreiben. Aber im Rahmen. Kann ja wohl
nicht sein, daß die reichsten Unternehmen am wenigsten zum Staate
beitragen.

Quote:
Noch ignoranter ist, wer dabei ausser Acht lässt, welche Steuerlast die
Masse trägt und welche Steuerlast die Unternehmer.

Die Masse trägt überhaupt nichts.

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/reiche-zahlen-die-meisten-steuern/
Eine Minderheit der Bürger kommt in Deutschland für den
Großteil der Einkommensteuer auf. So zahlten die obersten
26,8 Prozent der Steuerpflichtigen 79,6 Prozent der Lohn- und
Einkommensteuer, wie das Statistische Bundesamt am Montag
mitteilte. Zu diesem obersten Viertel zählt schon, wer über
ein Jahreseinkommen von mehr als 37.500 Euro verfügt.

Und wo kommen da nun die Firmen vor? Aber macht nichts. Wenn die untersten
79,6% so wenig verdienen, daß sie so gut wie keine Steuereinnahmen
generieren, dann spricht das nicht gerade für das System. Wieder mal ein
schönes Beispiel, wie toll man sich eine Statistik zurecht biegen kann.


Quote:
Jede Steuer, die Du zusätzlich den Unternehmen aufbürdest, wird
entsprechend dieser Lastverteilung bei den Bürgern ankommen.
Was Ihr nämlich erstaunlicherweise immer noch nicht begreifen wollt:
Einem Unternehmen kann man keine Gelder entziehen. Es wälzt die
Kosten immer auf die Kunden weiter, bis es pleite macht.

Das ist doch gequirlte ....

Wir schaffen nun einfach sämtliche Unternehmssteuern ab. Juhuuuuuuu. Dann
gehts uns allen besser. Dann beten wir nich 5x täglich in Richtung
Chefsessel und lobpreisen die Gewinnmaximierung damit es uns allen besser
geht. Abens setzen wir uns dann alle unter den Lindenbaum um gemeinsam zu
beratschlagen auf wieviel des Lohns wir noch verzichten können, damit es
uns allen besser geht. Damit es die Unternehmer leichten haben, überweisen
wir das ganze gleich auf Konten im steuerschonenden Ausland.

Mann, Mann auf welchem Planeten lebst du?

Quote:
Grüße,
H.

Grüße,
Thorsten

Holger
Guest

Thu Feb 25, 2010 9:36 pm   



Joerg schrieb:

Quote:
Unter 4kg, sauber. Aber darf man bei Euch denn ohne Beleuchtung
ueberhaupt fahren? Hier (leider) schon, hatte fast mal einen auf der
Haube deshalb. Allerdings muss der auch nicht ganz nuechtern gewesen sein.

Naja, solange sie nicht per pedes den Atlantik überqueren wollen ....

SCNR, Holger

Joerg
Guest

Fri Feb 26, 2010 3:41 am   



Kai-Martin Knaak wrote:
Quote:
On Thu, 25 Feb 2010 17:09:52 +0100, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Bei mir auch so; dazu muß ich sagen, ich habe das Ding wahrlich durch
die Botanik geknüppelt, ohne Rücksicht auf Verluste, auch durch
BMX-Bahnen und so. Speichen waren da nie ein Thema...

ack.
Eigentlich gibt es nur drei Gründe für Speichenbruch:

1) Speichen zu lose --> Permanenter Wechsel zwischen Druck- und Zug-
Belastung.

2) Speichen (viel) zu stramm --> Durch die zusätzliche Belastung beim
fahren kommen die Speichen in den nicht-elastischen Bereich.

3) Speichen zu dünn wegen Gewichtsfetischismus --> Kein Spielraum
zwischen 1) und 2)


Bei mir war das so gut wie immer Ueberladung. Der auf etliche Bar
aufgepumpte Reifen walkte gequaelt vor sich hin, bitte noch zwei
Kilometer halten ... plink ... pock ... poink ... schleif ...

So Sachen wie zwei Kisten Grolsch und da drauf noch eine Reisetasche mit
15-20 Schweinehaxen fuer eine Fete (waren in NL billiger).

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Kai-Martin Knaak
Guest

Fri Feb 26, 2010 4:31 am   



On Thu, 25 Feb 2010 17:09:52 +0100, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Quote:
Bei mir auch so; dazu muß ich sagen, ich habe das Ding wahrlich durch
die Botanik geknüppelt, ohne Rücksicht auf Verluste, auch durch
BMX-Bahnen und so. Speichen waren da nie ein Thema...

ack.
Eigentlich gibt es nur drei Gründe für Speichenbruch:

1) Speichen zu lose --> Permanenter Wechsel zwischen Druck- und Zug-
Belastung.

2) Speichen (viel) zu stramm --> Durch die zusätzliche Belastung beim
fahren kommen die Speichen in den nicht-elastischen Bereich.

3) Speichen zu dünn wegen Gewichtsfetischismus --> Kein Spielraum
zwischen 1) und 2)

---<(kaimartin)>--
--
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53

Heinz Schmitz
Guest

Fri Feb 26, 2010 1:15 pm   



David Kastrup wrote:

Quote:
Es kann also finanziell nichts Ungünstigeres geben als ein
Single-Leben.

Singles können selbstverständlich auch in Wohngemeinschaften leben. Bei
uns wird demnächst wieder ein Zimmer frei...

Das war aber wohl nicht, was MaWin meinte. Wofür viele Leute viel Geld
ausgeben, ist Freiheit und Unabhängigkeit. Deswegen "hat man" seine
Wohnung, sein Auto, sein TV-Gerät, "sein" eigenes Büro ...etc.

Das oft verklärte, angeblich "solidarische" Zusammenhocken ist meist
durch finanzielle Not bedingt gewesen. Wie schon Konrad Lorenz bei den
Gänsen herausfand: Die gehen zu zweit durchs Leben, um sich die Sache
zu erleichtern Smile.

Grüße,
H.

Heinz Schmitz
Guest

Fri Feb 26, 2010 2:18 pm   



Thorsten Oesterlein wrote:

Quote:
Die Anforderungen aus Sicht der Arbeitnehmer oder aus Sicht der Aktionäre
bzw. Gesellschafter?

Die Anforderungen an ein Unternehmen. Ohne funktionierende Beziehung
zwischen Unternehmen und Kunden kannste sowohl Deine Arbeitnehmer
als auch Deine Kapitaleigner in der Pfeife rauchen.

Das ist eine sehr einseitige Betrachtung. Ohne Arbeitnehmer kann der
Betrieb seine Aufträge auch in der Pfeiffe rauchen.

Erstaunlicherweise gibt es aber viel, viel mehr Arbeitnehmer als
Arbeitgeber. Das hat die Folge, daß, wie Du beklagst, die Löhne
niedrig sind. Denn trotzt des verbreiteten Wissens um den Nutzen
von Ausbildung und Kenntnissen gehen zuviele Leute unvorbereitet
ins Leben.

Quote:
Dabei tragen die Kapitaleigner wenigstens noch was bei: Ihr Kapital,
das sie auch ersatzlos verlieren können.
Die Arbeitnehmer sind einzig darauf aus, etwas nach Hause zu tragen:
Ihren Lohn. Und der soll ihnen auch möglichst zu ihren eigenen
Bedingungen zuteil werden Smile.

Ach, und die Kapitalgeber sind nicht darauf aus, ihren Gewinn zu steigern?

Natürlich doch. Genau wie die Arbeitnehmer. Mach mehr Wettbewerb, dann
haste das Problem im Griff.
Es wird Dir aber NIE gelingen, jemanden zu zwingen, zu niedrigeren
Preisen zu produzieren. Ebenso könntest Du versuchen wollen, einen
Regenwurm zurück in sein Loch zu stopfen.

Quote:
Meine Brieftasche ist übrigens zur Genüge gefüllt. Nur kenn' ich so manchen
bei dem das nicht so ist.

Jeder kennt andere. Haste denn auch mal versucht, rauszukriegen, warum
das bei denen so ist?

Natürlich. Weil man als Verkäuferin im Lebensmittelhandel von 700 Euro
nunmal nicht leben kann. Aber interssanterweise zahlt der Diskonter Hofer
(Aldi) die höchsten Löhne. Und weil man als Arbeitsloser mit 55% von 1200
Euro seine Miete nicht bezahlen kann.

Haste denn auch gefragt, ob die Dame noch was anderes kann, als hinter
der Kasse sitzen, Sachen durchschieben und auf die Piepse hören?
Wenn sie denn nicht nur mit dieser Art Nebenjob die Haushaltskasse
auffüllen will. Wenn man da zwangsweise mehr zahlen muß, werden es
vermutlich noch weniger Jobs.

Quote:
Dafür aber heimsen die Unternehmer die fette Kohle ein.

Mir ist nicht bekannt, daß irgendjemandem schon mal verboten worden
sei, Unternehmer zu werden.

Quote:
Nö. Unternehmer mögen ruhig Gewinne schreiben. Aber im Rahmen. Kann ja wohl
nicht sein, daß die reichsten Unternehmen am wenigsten zum Staate
beitragen.

Erstaunlicherweise meint jeder Linke zu wissen, "in welchem Rahmen"
andere Geld verdienen dürfen.

Außerdem ist Dein gedanklicher Ansatz imho völlig verkehrt herum.
Die Unternehmer tragen zunächst schon mal dadurch zur Gesellschaft
bei, daß sie etwas herstellen bzw anbieten. Am Ergebnis kann die
Gesellschaft nun weiterhin teilnehmen
- entweder, in dem man die Unternehmen besteuert,
- oder, in dem man die Produkte besteuert.
Ich halte das Konzept, nur die Nutzung der Unternehmen, also die
Produkte, zu besteuern, für wesentlich sinnvoller als den verstaubten
marxistischen Wunsch, den fetten Fabrikeigner abzocken zu wollen.

Quote:
Noch ignoranter ist, wer dabei ausser Acht lässt, welche Steuerlast die
Masse trägt und welche Steuerlast die Unternehmer.

Die Masse trägt überhaupt nichts.

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/reiche-zahlen-die-meisten-steuern/
Eine Minderheit der Bürger kommt in Deutschland für den
Großteil der Einkommensteuer auf. So zahlten die obersten
26,8 Prozent der Steuerpflichtigen 79,6 Prozent der Lohn- und
Einkommensteuer, wie das Statistische Bundesamt am Montag
mitteilte. Zu diesem obersten Viertel zählt schon, wer über
ein Jahreseinkommen von mehr als 37.500 Euro verfügt.

Und wo kommen da nun die Firmen vor?

Wenn die Firmen den Einkommensbeziehern ihre Produkte verkaufen,
werden die bei ihnen erhobenen Steuern *und* die Mehrwertsteuern von
den Einkommensbeziehern gezahlt, zusätzlich zu den oben genannten
Steuern. Die von den Firmen zu zahlenden Steuern werden ja doch von
niemand anderem bezahlt als von deren Kunden und damit letztlich von
den Endkunden aller Güter - den Verbrauchern.

Quote:
Aber macht nichts. Wenn die untersten
79,6% so wenig verdienen, daß sie so gut wie keine Steuereinnahmen
generieren, dann spricht das nicht gerade für das System. Wieder mal ein
schönes Beispiel, wie toll man sich eine Statistik zurecht biegen kann.

Wenn die untersten 79,6% so wenig Steuern zahlen (können), dann
spricht das überhaupt nicht für deren Leistungsfähigkeit. Da kann man
natürlich fragen, warum 20 % leistungsfähig sind und sie nicht.
Die bequemste Antwort ist natürlich "Das System ist schuld." Anstelle
von System kannste auch Eltern, Lehrer, Ausbilder, Chef, Kunde,
sagen Smile.

Quote:
Jede Steuer, die Du zusätzlich den Unternehmen aufbürdest, wird
entsprechend dieser Lastverteilung bei den Bürgern ankommen.
Was Ihr nämlich erstaunlicherweise immer noch nicht begreifen wollt:
Einem Unternehmen kann man keine Gelder entziehen. Es wälzt die
Kosten immer auf die Kunden weiter, bis es pleite macht.

Das ist doch gequirlte ....

Ich schrieb ja schon, daß diese Fakten einem linken Geiste [Smile]
unzugänglich sind. Schön, daß Du dem zustimmst.

Quote:
Wir schaffen nun einfach sämtliche Unternehmssteuern ab. Juhuuuuuuu. Dann
gehts uns allen besser.

Dazu habe ich ja oben schon etwas geschrieben. Besser würde es
uns insoweit gehen, als wir die produktbezogenen Aufwendungen
klar in den Preisen wiederfinden würden. An der entscheidenden
Leistungsfähigkeit unserer Bürger würde es erstmal nix ändern.
Dazu bräuchte es viele gute Trainer und die Überwindung linker
Fantastereien.

Quote:
Dann beten wir nich 5x täglich in Richtung
Chefsessel und lobpreisen die Gewinnmaximierung damit es uns allen besser
geht. Abens setzen wir uns dann alle unter den Lindenbaum um gemeinsam zu
beratschlagen auf wieviel des Lohns wir noch verzichten können, damit es
uns allen besser geht. Damit es die Unternehmer leichten haben, überweisen
wir das ganze gleich auf Konten im steuerschonenden Ausland.

Mann, Mann auf welchem Planeten lebst du?

Vielleicht auf dem Deinen, aber Du bist noch nicht wach geworden?

Grüße,
H.

Horst-D.Winzler
Guest

Fri Feb 26, 2010 3:29 pm   



Heinz Schmitz schrieb:

Quote:
Natürlich. Weil man als Verkäuferin im Lebensmittelhandel von 700 Euro
nunmal nicht leben kann. Aber interssanterweise zahlt der Diskonter Hofer
(Aldi) die höchsten Löhne. Und weil man als Arbeitsloser mit 55% von 1200
Euro seine Miete nicht bezahlen kann.

Haste denn auch gefragt, ob die Dame noch was anderes kann, als hinter
der Kasse sitzen, Sachen durchschieben und auf die Piepse hören?
Wenn sie denn nicht nur mit dieser Art Nebenjob die Haushaltskasse
auffüllen will. Wenn man da zwangsweise mehr zahlen muß, werden es
vermutlich noch weniger Jobs.

Sie könnte ihr Risiko erhöhen, um an Geld zu gelangen. Da wären
Erpressungen, Entführungen oder/und Morde. Das wiederum würde die Aktien
der Sicherheitsindustrie beflügeln.
Vorrausgesetzt eine korrupte- und schwache Zentralgewalt könnten sich
noch mehr Sicherheitsfirmen etablieren. Das wiederum würde die
Konkurrenz erhöhen.
Ich zweifele, das diese Aussichten selbst die Protagonisten eines
absoluten Wettbewerbs, also zB die FDP-Klientel anziehend finden. Also
auch die, die sich Sicherheit im großen Stil locker leisten können.

Die Frage ist also, was kostet soziale Sicherheit? Was müssen die tun,
die in diesem Staat die Richtung vorgeben?
Außer, fortwährend Wettbewerb als alles selig machend, zu predigen.

Ist der Staat nur dazu da, wenige immer reicher werden zu lassen oder
dafür zu sorgen, das Alle in diesem System ihr Auskommen durch Arbeit
finden?

--
mfg hdw

Lutz Schulze
Guest

Fri Feb 26, 2010 4:55 pm   



Am Fri, 26 Feb 2010 14:29:05 +0100 schrieb Horst-D.Winzler:

Quote:
Ist der Staat nur dazu da, wenige immer reicher werden zu lassen oder
dafür zu sorgen, das Alle in diesem System ihr Auskommen durch Arbeit
finden?

Weder noch finde ich.

Lutz

--
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Thomas Einzel
Guest

Fri Feb 26, 2010 5:44 pm   



Heinz Schmitz schrieb am 26.02.2010 12:15:
....
Quote:
Das oft verklärte, angeblich "solidarische" Zusammenhocken ist meist
durch finanzielle Not bedingt gewesen. Wie schon Konrad Lorenz bei den
Gänsen herausfand: Die gehen zu zweit durchs Leben, um sich die Sache
zu erleichtern Smile.

Hm, die zwei Gänse sind dabei nicht "rein zufällig" Weibchen und
Männchen? _Könnte_ ja außer "finanzielle(r) Not" auch noch andere Gründe
geben.

Thomas

Joerg Wunsch
Guest

Fri Feb 26, 2010 10:38 pm   



"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph_at_radio-link.net> schrieb:

Quote:
Hmm. Ich trage keine Sportschue Smile

Ich schon hin und wieder. Wink Aber auch sonst gibt's bei den
Fahrradlatschen durchaus "ganz normal aussehende" Teile, nicht
jeder will rumkurven wie ein Rennradler.

Für den Sommer werde ich mich aber dieses Jahr endgültig mal
nach Sandalen mit einem Mitnehmer für die Pedale umsehen, die
geschlossenen Schuhe sind mir da immer zu warm.

Quote:
Ich kann nur für mich sprechen, der ich von Kleinkindesalter an viel
Fahrrad gefahren bin; eigentlich waren meine Füße quasi wie mit den
Pedalen verwachsen, da war Abrutschen nie ein Thema.

Ein wirkliches Problem war das für mich auch nie, aber mit den
Klickies ist das trotzdem entspannter. Das merkt man aber erst, wenn
man damit fährt Smile, vorher kann man sich das kaum vorstellen. Die
Bewegung zum Aushaken ist eine ziemlich natürliche Bewegung, sodass
man diese in einer Gefahrensituation völlig unbewusst automatisch
ausführt.

Muss natürlich jeder für sich entscheiden, "mal so Probe fahren" kann
man diese Teile kaum. Ich möchte sie aber auch im Alltagsbetrieb
nicht mehr missen (wir haben hier zwar brauchbaren ÖPNV, aber Fahrrad
ist trotzdem flexibler, und ich habe die Bewegung gleich mit sinnvoll
in den Tagesablauf integriert).

--
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. Wink

Heinz Schmitz
Guest

Sat Feb 27, 2010 12:57 pm   



Thomas Einzel wrote:

Quote:
Das oft verklärte, angeblich "solidarische" Zusammenhocken ist meist
durch finanzielle Not bedingt gewesen. Wie schon Konrad Lorenz bei den
Gänsen herausfand: Die gehen zu zweit durchs Leben, um sich die Sache
zu erleichtern Smile.

Hm, die zwei Gänse sind dabei nicht "rein zufällig" Weibchen und
Männchen? _Könnte_ ja außer "finanzielle(r) Not" auch noch andere Gründe
geben.

Stimmt, ich hätte schreiben sollen "Ente und Erpel gehen gemeinsam..".
Ich meine mich aber zu erinnern, daß Lorenz ebenfalls Homoenten und
Dreierbeziehungen beobachtet hat.

Die "anderen Gründe" scheinen aber bei Deutschen mehr und mehr
wegzufallen, da die Zahl Alleinerziehender angeblich zunimmt Smile.
Na ja, wenn die Gesellschaft finanziell einspringt, ist der Partner ja
auch kaum mehr nötig.

Grüße,
H.

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