Andreas Fecht
Guest
Sun Dec 11, 2011 12:55 pm
Hallo Leute,
wie sieht eigentlich das Streufeld eines Ringkerntrafos aus?
Anders gefragt: wie kann ich eine Leitung an einem Ringkerntrafo
vorbeilegen ohne mir irgendwas einzufangen.
Ist das vielleicht so am besten:
In der Mitte der Kernhöhe vielleicht?
-----------
ooooo
o o
o o o
o o
ooooo
Oder einmal rings außenrum?
Genau unten durch mitten über das Loch geht nicht gut, das hab' ich
schon probiert.
Gruß Andreas
Leo Baumann
Guest
Mon Dec 12, 2011 12:03 am
Andreas Fecht wrote:
Quote:
Hallo Leute,
wie sieht eigentlich das Streufeld eines Ringkerntrafos aus?
Anders gefragt: wie kann ich eine Leitung an einem Ringkerntrafo
vorbeilegen ohne mir irgendwas einzufangen.
Ist das vielleicht so am besten:
In der Mitte der Kernhöhe vielleicht?
-----------
ooooo
o o
o o o
o o
ooooo
Oder einmal rings außenrum?
Genau unten durch mitten über das Loch geht nicht gut, das hab' ich schon
probiert.
Gruß Andreas
Ja, ich denke mal im rechten Winkel zum gewickelten Draht am Kern vorbei,
wie sonst?
mfG Leo
Leo Baumann
Guest
Mon Dec 12, 2011 5:17 am
smile :-)
mfG Leo
Edzard Egberts
Guest
Mon Dec 12, 2011 9:11 am
Andreas Fecht schrieb:
Quote:
wie sieht eigentlich das Streufeld eines Ringkerntrafos aus?
Schwächlich - das Schöne am Ringkerntrafo ist eigentlich gerade, dass
der fast sein gesamtes Feld in den Kern drückt.
Quote:
Anders gefragt: wie kann ich eine Leitung an einem Ringkerntrafo
vorbeilegen ohne mir irgendwas einzufangen.
Genügend großer Abstand, so ab ein paar Meter...
Aber wenn sich die Leitung dann nichts mehr vom RKT einfängt, dann liegt
sie bestimmt in der Nähe einer anderen Störquelle, deshalb sollte man
die Leitung gleich so niederohmig auslegen, dass die Einkopplung im
Vergleich zum Nutzsignal nicht mehr auffällt.
Was für eine Leitung überhaupt (um den wichtigsten Punkt mal explizit zu
erwähnen)?
Markus Faust
Guest
Mon Dec 12, 2011 10:30 am
Am 12.12.2011 09:11, schrieb Edzard Egberts:
Quote:
Andreas Fecht schrieb:
wie sieht eigentlich das Streufeld eines Ringkerntrafos aus?
Schwächlich - das Schöne am Ringkerntrafo ist eigentlich gerade, dass
der fast sein gesamtes Feld in den Kern drückt.
Aber eben nur fast. Ein bischen was dringt doch nach außen, aber das ist
nicht gleichmäßig verteilt und auch nicht 100% vorhersagbar. Hier im
Haus werden die Trafos im Gerät einzeln auf Störminimum gedreht.
Markus
Franz Glaser
Guest
Mon Dec 12, 2011 12:00 pm
Am 12.12.2011 09:11, schrieb Edzard Egberts:
Quote:
wie sieht eigentlich das Streufeld eines Ringkerntrafos aus?
Schwächlich - das Schöne am Ringkerntrafo ist eigentlich gerade, dass
der fast sein gesamtes Feld in den Kern drückt.
Wenn ich mich noch richtig erinnere, dann saut auch der Ringkerntrafo
bei nichtsinusförmiger Last sehr unkeusch. Und meistens ist die Last
nicht sinusförmig. Heiliger Fourier, bitt für uns!
Und da habe ich eisensättigende Last von unsymmetrischen Gleichrichtern
gar nicht erwähnt.
GL
--
Hinter dem Problem des Sittenverfalls
stecken immer Nützliche Idioten!
http://basisreligion.reliprojekt.de/nuetzliche.htm
Thorsten Just
Guest
Tue Dec 13, 2011 9:35 am
Am 11.12.2011 12:55, schrieb Andreas Fecht:
Quote:
Anders gefragt: wie kann ich eine Leitung an einem Ringkerntrafo
vorbeilegen ohne mir irgendwas einzufangen.
Das genaue Feld kann ich dir auch nicht liefern, aber ich weiß von
Messungen in der Firma, dass dort wo die Anschlüsse für die Wicklungen
raus geführt sind, ein stärkeres Störfeld auftritt als an anderen Stellen.
Ansonsten kann ich mich dem Rat der anderen bzgl. Niederohmigkeit und
möglichst viel Abstand nur anschließen.
Dann kommt mir eben noch in den Sinn, dass wir bei einem Gerät auch mal
Probleme mit der Einstreuung hatten. Es hat sich dann herausgestellt,
dass da nicht der Ringkerntrafo die Ursache war, sondern die
Netzanschlußdose mit Filter hat da rumgesaut. Hier hat dann aber eine
Drehung um 180° für schon genügend Abstand zur problematischen Leitung
gesorgt.
HTH
Thorsten
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Wed Dec 14, 2011 6:38 am
Thorsten Just <newsgroups_at_thojumail.de> wrote:
Quote:
Es hat sich dann herausgestellt,
dass da nicht der Ringkerntrafo die Ursache war, sondern die
Netzanschlußdose mit Filter hat da rumgesaut.
Interessant. War die metallisch kapselt oder aus Plastik?
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Thorsten Just
Guest
Wed Dec 14, 2011 10:38 am
Am 14.12.2011 06:38, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Quote:
Thorsten Just <newsgroups_at_thojumail.de> wrote:
Es hat sich dann herausgestellt,
dass da nicht der Ringkerntrafo die Ursache war, sondern die
Netzanschlußdose mit Filter hat da rumgesaut.
Interessant. War die metallisch kapselt oder aus Plastik?
Das war ein Teil von Schurter, Typ CD sowieso
http://www.schurter.de/var/schurter/storage/ilcatalogue/files/document/datasheet/de/pdf/typ_CD.pdf
Um den Filter ist Blech drum, um den Sicherungsteil nicht. Von daher
kanns auch von dem Teil gekommen sein.
Gruß
Thorsten
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Wed Dec 14, 2011 12:54 pm
Thorsten Just <newsgroups_at_thojumail.de> wrote:
Quote:
Aha! Wir verwenden KFA 4301.5011.
Quote:
Um den Filter ist Blech drum, um den Sicherungsteil nicht. Von daher
kanns auch von dem Teil gekommen sein.
Wir suchen auch gerade noch nach dem Pfad, auf dem peaks aus dem Netz
in ein System eindringen...kommt nur leider zu selten vor für eine
ordentliche Untersuchung.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/