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Gerald Rosemann
Guest

Fri Jan 22, 2010 9:47 pm   



Uwe Hercksen schrieb:

Quote:
ein transportabler Beamer könnte wesentlich einfacher sein, die sind
deutlich kompakter als die Overhead Projektoren.

Ich will ja auch keinen Overhead-Projektor mitschleppen ;-)

Einen portablen Beamer besitze ich auch - eine feine Lösung für
Seminarräume, aber nutzlos, wenn in einem großen Hörsaal der Deckenbeamer
ausfällt.

Mit der klassischen Lösung "Folie auf Overhead" lassen sich mindestens die
ersten zwei Drittel eines Saales mit Lesbarem versorgen. Dieses Verhältnis
von Projektionsgröße und Helligkeit schafft kein transportabler Beamer.

Deshalb wäre es optimal, für den Notfall ein digitales Foliendisplay für die
uralte aber bewährte Technik des Tageslichtprojektors zu haben.

Ciao,
Gerald

Gerald Rosemann
Guest

Fri Jan 22, 2010 11:35 pm   



Gerrit Heitsch schrieb:

Quote:
Wie waers mit der althergebrachten Folie die man ausdruckt und auf den
Projektor legt?

Genau davon will ich ja weg.

Gerald

Michael Eggert
Guest

Sat Jan 23, 2010 2:52 pm   



Gerald Rosemann <spellcaster_at_ewetel.net> wrote:

Moin!

Quote:
Einen portablen Beamer besitze ich auch - eine feine Lösung für
Seminarräume, aber nutzlos, wenn in einem großen Hörsaal der Deckenbeamer
ausfällt.
[...]
Deshalb wäre es optimal, für den Notfall ein digitales Foliendisplay für die
uralte aber bewährte Technik des Tageslichtprojektors zu haben.

Stellt sich noch die Frage, ob die Durchlichtdisplays thermisch für
Projektoren vom Typ "Supernova" ausgelegt sind.

Gruß,
Michael.

Axel Berger
Guest

Sat Jan 23, 2010 6:57 pm   



*Gerald Rosemann* wrote on Fri, 10-01-22 20:47:
Quote:
Einen portablen Beamer besitze ich auch - eine feine L÷sung fnr
SeminarrSigmume, aber nutzlos, wenn in einem groooen H÷rsaal der
Deckenbeamer ausfSigmllt.

Ich weiß nicht wie Du "portabel" definierst, die kleinen LEDs mit Akku
können nichts, da stimme ich Dir zu. Ich habe einen einfachen 1024x768
mit 220W-Lampe (interessanterweise sagt das Handbuch nichts zur
Leuchtstärke, die stand nur in der Werbung) und genau so einen,
allerdings nicht meinen eigenen, habe ich in einem Hörsaal erfolgreich
verwendet gesehen, als mal wieder die Kommunikation mit dem großen
nicht klappen wollte.
Es war nicht ganz einfach, irgendwo auf den ersten Reihen einen guten
Stellplatz zu finden und dazu ein hinreichend langes Netzkabel, aber am
Bild war nichts zu meckern. Natürlich waren die Deckenbeamer teurer,
sie sind aber auch schon einige Jahre älter und in der Leistung ist der
Unterschied imho eher gering.

Roland Ertelt
Guest

Sun Jan 24, 2010 3:15 pm   



Und so sprach Michael Eggert:

Quote:
...
Stellt sich noch die Frage, ob die Durchlichtdisplays thermisch für
Projektoren vom Typ "Supernova" ausgelegt sind.


Die haben doch inzwischen alle Quecksilberdampf. So warm wie die guten
alten Polilux werden die nicht mehr...

Roland

Gerald Rosemann
Guest

Sun Jan 24, 2010 7:27 pm   



Roland Ertelt schrieb:

Quote:
Die haben doch inzwischen alle Quecksilberdampf. So warm wie die guten
alten Polilux werden die nicht mehr...

Lange nicht! Von denen wurde man ja regelrecht gegrillt - vor allem im
Hochsommer immer ein echter Spaß, auf so einem mit Folienstift zu
schreiben...

Ein Bekannter hat inzwischen in der "Hardwaregrabbelkiste" seiner Firma noch
ein funktionierendes 800x600 Liesegang Display gefunden. Werde mal antesten,
wie sich das auf einem starken Overhead-Projektor macht.

Schade, dass solche Geräte offensichtlich überhaupt nicht mehr gebaut werden
(eben auch in höheren Auflösungen), denn die Anwendung "Fallbacklösung bei
Beamerausfall in großen Hörsälen" ist eindeutig eine Marktlücke. Ich kenne
keinen Kollegen, der nicht genauso wie ich neben dem obligatorischen Satz
Batterien für Fernbedienungen alles Wichtige sicherheitshalber immer auch
auf Folie mitschleppt - was in Zeiten multimedialer Präsentationen irgendwie
nicht mehr so ganz zeitgerecht und mitunter ziemlich ärgerlich ist, wenn man
viel Zeit und Mühe investiert hat und schlussendlich nach alter Väter Sitte
mit Kreidetafel und Folie arbeiten darf.

Ciao,
Gerald

Gerrit Heitsch
Guest

Sun Jan 24, 2010 7:41 pm   



Gerald Rosemann wrote:
Quote:

Schade, dass solche Geräte offensichtlich überhaupt nicht mehr gebaut werden
(eben auch in höheren Auflösungen), denn die Anwendung "Fallbacklösung bei
Beamerausfall in großen Hörsälen" ist eindeutig eine Marktlücke. Ich kenne
keinen Kollegen, der nicht genauso wie ich neben dem obligatorischen Satz
Batterien für Fernbedienungen alles Wichtige sicherheitshalber immer auch
auf Folie mitschleppt - was in Zeiten multimedialer Präsentationen irgendwie
nicht mehr so ganz zeitgerecht und mitunter ziemlich ärgerlich ist,

Das Problem ist, du sollst gar nicht multimedial praesentieren. Das, was
auf dem Beamer oder dem Projektor ablaeuft ist eine _Unterstuetzung_
deines Vortrages, nicht mehr. Du bist derjenige der die Hauptarbeit
leistet, nicht irgendwelche Audio- oder Video-Effekte.

Auch bei komplettem Ausfall von Beamer und Projektor solltest du in der
Lage sein zumindest die Grundlagen dem Publikum zu vermitteln, und wenn
es mit Kreide auf der Tafel ist.

Man sieht viel zu oft Leute die primaer eine Demo der moeglichen Effekte
von Powerpoint praesentieren.

Gerrit

Christian Zietz
Guest

Sun Jan 24, 2010 7:45 pm   



Gerald Rosemann schrieb:

Quote:
denn die Anwendung "Fallbacklösung bei
Beamerausfall in großen Hörsälen" ist eindeutig eine Marktlücke.

Ob das wirklich die große Marktlücke ist, wage ich doch arg zu
bezweifeln. Mir ist weder in meiner Zeit als Student noch bisher in
meiner Zeit als Mitarbeiter jemals ein kaputter Beamer in einem Hörsaal
untergekommen. Der größte Defekt in dem Zusammenhang war einmal ein
VGA-Kabel, bei dem die Ader für blau defekt war. Nicht schön, aber
erträglich. Und dafür, dass vielleicht einmal in 5 Jahren was defekt
ist, legt sich bestimmt keiner ein Display zum Auflegen auf den
Overhead-Projektor zu, zumal es heute um einiges wahrscheinlicher ist,
einen Hörsaal ohne OHP vorzufinden als einen ohne funktionierenden Beamer.

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Gerald Rosemann
Guest

Sun Jan 24, 2010 8:49 pm   



Gerrit Heitsch schrieb:

Quote:
Auch bei komplettem Ausfall von Beamer und Projektor solltest du in der
Lage sein zumindest die Grundlagen dem Publikum zu vermitteln, und wenn
es mit Kreide auf der Tafel ist.

Volle Zustimmung!
Die Medienunterstützung ist nur dann sinnvoll, wenn sie tatsächlich einen
Mehrwert bringt. Ich habe keine Schwierigkeiten, meine Veranstaltungen mit
nichts als einem Stück Kreide und einer Tafel zu bestreiten. Leider ist das
(studentische) Publikum hinsichtlich der Präsentationsformen inzwischen
etwas verzogen.

Quote:
Man sieht viel zu oft Leute die primaer eine Demo der moeglichen Effekte
von Powerpoint praesentieren.

Ebenfalls richtig!

Mir geht es um Darstellung, die nicht in vertretbarem Zeitaufwand an die
Tafel zu pinseln sind und z.B. um Visualisierungen mathematischer Modelle
mit Echtzeitveränderung der Parameter bzw. um die Demonstration von
Auswertungsverfahren.

Hier (und nur hier) bringt die Beamerpräsentation einen echten Vorteil, der
sich nicht durch statische Folien oder die Tafel ersetzen lässt.

Ciao,
Gerald

Joerg
Guest

Sun Jan 24, 2010 11:54 pm   



Gerrit Heitsch wrote:
Quote:
Gerald Rosemann wrote:

Schade, dass solche Geräte offensichtlich überhaupt nicht mehr gebaut
werden (eben auch in höheren Auflösungen), denn die Anwendung
"Fallbacklösung bei Beamerausfall in großen Hörsälen" ist eindeutig
eine Marktlücke. Ich kenne keinen Kollegen, der nicht genauso wie ich
neben dem obligatorischen Satz Batterien für Fernbedienungen alles
Wichtige sicherheitshalber immer auch auf Folie mitschleppt - was in
Zeiten multimedialer Präsentationen irgendwie nicht mehr so ganz
zeitgerecht und mitunter ziemlich ärgerlich ist,

Das Problem ist, du sollst gar nicht multimedial praesentieren. Das, was
auf dem Beamer oder dem Projektor ablaeuft ist eine _Unterstuetzung_
deines Vortrages, nicht mehr. Du bist derjenige der die Hauptarbeit
leistet, nicht irgendwelche Audio- oder Video-Effekte.

Auch bei komplettem Ausfall von Beamer und Projektor solltest du in der
Lage sein zumindest die Grundlagen dem Publikum zu vermitteln, und wenn
es mit Kreide auf der Tafel ist.

Man sieht viel zu oft Leute die primaer eine Demo der moeglichen Effekte
von Powerpoint praesentieren.


Manchmal leichter gesagt als getan. Stromausfall bei einem Kunden,
mitten beim gemeinsamen Austuefteln eines Schaltungsteils. Alle schnell
einen Kaffee geholt bevor die Maschine kalt wird. Ah, wir haben ja eine
weisse Tafel und Dry-Erase Marker Stifte. "Also, ich male mal in blau
die Ansteueru ... ja was jetzt, Mist, leer ... also dann eben in schwarz
.... hmmm, auch ausgetrocknet". Seitdem habe ich einen Satz Stifte dabei,
plus ein Stueck Kreide.

--
Gruesse, Joerg

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Axel Berger
Guest

Mon Jan 25, 2010 1:40 am   



*Gerrit Heitsch* wrote on Sun, 10-01-24 18:41:
Quote:
Auch bei komplettem Ausfall von Beamer und Projektor solltest du in der
Lage sein zumindest die Grundlagen dem Publikum zu vermitteln, und wenn
es mit Kreide auf der Tafel ist.

An sich ja, wenn der typische Schlipsträger eine Präsentation anfängt
geht man am besten raus eine Rauchen (auch als Nichtraucher) bis er
fertig ist und wieder aufhört.

Aber in der Ur- und Frühgeschichte sind es oft gerade die Funde und
Befunde die als Karten und Photographien gezeigt werden, da fehlt ohne
Bilder dann wirklich wesentliches.

Axel Berger
Guest

Mon Jan 25, 2010 1:45 am   



*Gerald Rosemann* wrote on Sun, 10-01-24 19:49:
Quote:
Leider ist das (studentische) Publikum hinsichtlich der
PrSigmsentationsformen inzwischen etwas verzogen.

In einer Physikvorlesung, bei der das mit der Kreide und Tafel sehr gut
funktioniert, habe ich auch schon einen "modernen" Prof mit Powerpoint
erlebt. Die Bilder waren bunter und die Kreise runder, aber Folgen und
verstehen war deutlich schwieriger als bei der alten Garde. Dafür gabs
die Präsentation zum Download und man muß nicht mehr wie früher die
Kommilitonin mit der guten Handschrift bitten, ob man mal von ihr
kopieren darf.

Henning Paul
Guest

Mon Jan 25, 2010 9:47 am   



Gerald Rosemann wrote:

Quote:
Schade, dass solche Geräte offensichtlich überhaupt nicht mehr gebaut
werden (eben auch in höheren Auflösungen), denn die Anwendung
"Fallbacklösung bei Beamerausfall in großen Hörsälen" ist eindeutig
eine Marktlücke. Ich kenne keinen Kollegen, der nicht genauso wie ich
neben dem obligatorischen Satz Batterien für Fernbedienungen alles
Wichtige sicherheitshalber immer auch auf Folie mitschleppt - was in
Zeiten multimedialer Präsentationen irgendwie nicht mehr so ganz
zeitgerecht und mitunter ziemlich ärgerlich ist, wenn man viel Zeit
und Mühe investiert hat und schlussendlich nach alter Väter Sitte mit
Kreidetafel und Folie arbeiten darf.

Bei uns heißt der Fallback bei Ausfall des Hörsaal-Deckenbeamers
Instituts-"Reisebeamer". Aber abgesehen davon wird der auch nur
unterstütztend eingesetzt, man kann z.B. ein Augendiagramm auch an der
Tafel konstruieren, aber wenn eine Wellenform über den Bildschirm
gleitet und dabei regelmäßig "geknipst" wird, ist das schon
anschaulicher.

Gruß
Henning

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