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Synchronmotor bedaempfen

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Joerg
Guest

Sat Feb 27, 2010 1:53 am   



Waldemar Krzok wrote:
Quote:
Michael Eggert wrote:

Moin!

Zum Betrieb eines kleinen 3-Phasen-Synchronmotors habe ich einen
Sinuswelchselrichter mit gefilterter PWM-Endstufe gebaut. Nachdem ich
den Motor auf die gewünschte Drehzahl beschleunigt habe, reduziere ich
die Ausgangsspannung auf den Wert, bei dem die gesamte Schaltung den
geringsten Eingangsstrom zieht (empirisch ermittelt, linear zur
Solldrehzahl). Der Motor läuft dann also mit dem Phasenversatz, bei
dem er am effizientesten ist.

[...]

Hallo,

wird für deine Anwendung wohl eine zu delikate Lösung, aber ich habe mal bei
einem ähnlichen Problem eine Rutschkupplung dazugeschaltet, und die auf
Gleichlauf und minimale Schwingung angepasst (durch fröhliches
Ausprobieren). In meinem Falle war es allerdings ein 40W Motor. Als
Rutschkupplung (mehr eine eine Rutschbremse) war eine Holzwelle und eine
einstellbare Klemme mit Filz dran. Bei mir war das Problem die große
Trägheit des Systems, die dazu noch abhängig vom Winkel war (eine
exzentrische Masse auf der Welle). Ich habe die Bremse so eingestellt, dass
die Bremskraft viel größer war, als durch die Trägheit verursachte
Schwungkraft. Die Arbeiszeit war allerdings ziemlich niedrig (max. 10-15
Min. am Stück). Eine Nachjustierung und etwas Kolofonium war auch mal nötig.


Das muesste auch elektronisch gehen. Man muss sich nur von dem Gedanken
loesen, die einzelnen Wellenzyklen zu betrachten, die sind nicht so
wichtig, sondern mehr die Schwingfrequenzen und Eigenschaften des ganzen
Systems (mit Schwungrad, Lagerung und allem).


Quote:
Waldemar, Houston,TX (KAAAALT hier!!)


Falls es troestet, in Kalifornien auch. Derzeit hagelt es hier volle
Suppe und wir haben schon ueber 75% unseres Brennholzvorrats
durchgezischt. Nicht gut :-(

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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Waldemar Krzok
Guest

Sat Feb 27, 2010 2:14 am   



Joerg wrote:


Quote:
wird für deine Anwendung wohl eine zu delikate Lösung, aber ich habe mal
bei einem ähnlichen Problem eine Rutschkupplung dazugeschaltet, und die
auf Gleichlauf und minimale Schwingung angepasst (durch fröhliches
Ausprobieren). In meinem Falle war es allerdings ein 40W Motor. Als
Rutschkupplung (mehr eine eine Rutschbremse) war eine Holzwelle und eine
einstellbare Klemme mit Filz dran. Bei mir war das Problem die große
Trägheit des Systems, die dazu noch abhängig vom Winkel war (eine
exzentrische Masse auf der Welle). Ich habe die Bremse so eingestellt,
dass die Bremskraft viel größer war, als durch die Trägheit verursachte
Schwungkraft. Die Arbeiszeit war allerdings ziemlich niedrig (max. 10-15
Min. am Stück). Eine Nachjustierung und etwas Kolofonium war auch mal
nötig.


Das muesste auch elektronisch gehen. Man muss sich nur von dem Gedanken
loesen, die einzelnen Wellenzyklen zu betrachten, die sind nicht so
wichtig, sondern mehr die Schwingfrequenzen und Eigenschaften des ganzen
Systems (mit Schwungrad, Lagerung und allem).

Jou, bestimmt. So war es aber einfacher und es ging Smile

Quote:
Waldemar, Houston,TX (KAAAALT hier!!)


Falls es troestet, in Kalifornien auch. Derzeit hagelt es hier volle
Suppe und wir haben schon ueber 75% unseres Brennholzvorrats
durchgezischt. Nicht gut Sad

Ich weiß. Letzte Woche war in Lancaster,CA und es war Arschkalt (30°F) und
die Salzseen mit Wasser bedeckt. Übrigens, die ausgebuchten Hotels waren die
Konsequenz eines Soccer-Tourniers. Faszinierend!! Dafür hatte ich Vorgestern
hier in Houston Scheiben kratzen müssen. Mit Hotelkarte, die richtigen Tools
dafür sind in den Mietwagen nicht üblich :-)

Waldemar

Michael Eggert
Guest

Sat Feb 27, 2010 2:40 am   



Waldemar Krzok <waldemar_at_zedat.fu-berlin.de> wrote:

Moin!

Quote:
wird für deine Anwendung wohl eine zu delikate Lösung, aber ich habe mal bei
einem ähnlichen Problem eine Rutschkupplung dazugeschaltet

Die Arbeiszeit war allerdings ziemlich niedrig (max. 10-15
Min. am Stück). Eine Nachjustierung und etwas Kolofonium war auch mal nötig.

Ich habe ernsthaft schon über eine Wirbelstrombremse nachgedacht. Mit
Permanentmagnet bleibt aber das Problem, daß die bei hohen Drehzahlen
stark bremst und bei niedrigen kaum.

Gruß,
Michael.

Joerg
Guest

Sat Feb 27, 2010 2:47 am   



Waldemar Krzok wrote:
Quote:
Joerg wrote:


wird für deine Anwendung wohl eine zu delikate Lösung, aber ich habe mal
bei einem ähnlichen Problem eine Rutschkupplung dazugeschaltet, und die
auf Gleichlauf und minimale Schwingung angepasst (durch fröhliches
Ausprobieren). In meinem Falle war es allerdings ein 40W Motor. Als
Rutschkupplung (mehr eine eine Rutschbremse) war eine Holzwelle und eine
einstellbare Klemme mit Filz dran. Bei mir war das Problem die große
Trägheit des Systems, die dazu noch abhängig vom Winkel war (eine
exzentrische Masse auf der Welle). Ich habe die Bremse so eingestellt,
dass die Bremskraft viel größer war, als durch die Trägheit verursachte
Schwungkraft. Die Arbeiszeit war allerdings ziemlich niedrig (max. 10-15
Min. am Stück). Eine Nachjustierung und etwas Kolofonium war auch mal
nötig.

Das muesste auch elektronisch gehen. Man muss sich nur von dem Gedanken
loesen, die einzelnen Wellenzyklen zu betrachten, die sind nicht so
wichtig, sondern mehr die Schwingfrequenzen und Eigenschaften des ganzen
Systems (mit Schwungrad, Lagerung und allem).

Jou, bestimmt. So war es aber einfacher und es ging :-)

Waldemar, Houston,TX (KAAAALT hier!!)

Falls es troestet, in Kalifornien auch. Derzeit hagelt es hier volle
Suppe und wir haben schon ueber 75% unseres Brennholzvorrats
durchgezischt. Nicht gut :-(

Ich weiß. Letzte Woche war in Lancaster,CA und es war Arschkalt (30°F) und
die Salzseen mit Wasser bedeckt. Übrigens, die ausgebuchten Hotels waren die
Konsequenz eines Soccer-Tourniers. Faszinierend!! Dafür hatte ich Vorgestern
hier in Houston Scheiben kratzen müssen. Mit Hotelkarte, die richtigen Tools
dafür sind in den Mietwagen nicht üblich :-)


Ich hatte es im Norden auch schonmal umgekehrt erlebt. Vermieter sagte
das Auto haette Allradantrieb. "Wissen Sie wie die Differenzialsperre
eingelegt wird?" ... "Schon, aber braucht man das denn?" ... "Oh ja!"

--
Gruesse, Joerg

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Michael Eggert
Guest

Sat Feb 27, 2010 2:55 am   



Joerg <invalid_at_invalid.invalid> wrote:

Moin!

Quote:
Die Kopplung schon, aber er hat dann u.U. aufgrund der dabei geringen
Spannung nicht mehr genug in den Mauen.

Reserve ist noch genug da, sonst würde der Motor ja nicht mehr drehen.


Quote:
Stromaufnahme steigt unerklaerlich an -> muss eine Belastungsstoerung
sein -> Spannung auf volle Suppe -> einige Sekunden dort halten -
langsam wieder reduzieren.

Ich habe keine Belastung drauf. Ich kann ihn damit nur sicher zum
Schwingen bringen, wenn er es nicht alleine tut.

Die Belastung ist Deine Hand, oder eben jede andere Stoerung.

Jede andere Störung ist aber nicht so stark, daß "die Stromaufnahme
unerklärlich ansteigt". Wir reden hier von etwa 10% Spitze-Spitze
wenns schwingt.


Quote:
Wenn Du
den Motor mit voller Spannung durchlaufen laesst geschieht die
Schwingung doch sicher nicht, oder doch?

Die Frequenz der Schwingung steigt, dadurch sehe ich nicht mehr soviel
davon am Drehspulinstrument. Ich höre sie aber noch.


Quote:
Kann es sein dass Du sie zu schnell reduzierst?

Nein, ganz langsam, über mehrere Sekunden, sonst ruckt das fies in der
ganzen Halterung.

Ok, das ist aber schon ein Indiz dass er an die Grenzen des Aushakens
geht.

Nein, ist nur der Wegfall der Belastung. Ein bissl Luftwiderstand ist
bei hoher Drehzahl schon noch da....


Quote:
Versuche erstmal ob Du den Motor mit rasantem Hochreissen der Spannung
aus der Schwingerei rausbekommst.

Ich kann mir immernoch nicht vorstellen, warum die Schwingung weniger
werden sollte, wenn ich die Steifigkeit der "Drehfeder" erhöhe.
Dadurch bekomme ich ja auch nicht die Energie vernichtet, die in der
Schwingung nunmal steckt.

Gruß,
Michael.

Waldemar Krzok
Guest

Sat Feb 27, 2010 3:09 am   



Michael Eggert wrote:

Quote:
Waldemar Krzok <waldemar_at_zedat.fu-berlin.de> wrote:

Moin!

wird für deine Anwendung wohl eine zu delikate Lösung, aber ich habe mal
bei einem ähnlichen Problem eine Rutschkupplung dazugeschaltet

Die Arbeiszeit war allerdings ziemlich niedrig (max. 10-15
Min. am Stück). Eine Nachjustierung und etwas Kolofonium war auch mal
nötig.

Ich habe ernsthaft schon über eine Wirbelstrombremse nachgedacht. Mit
Permanentmagnet bleibt aber das Problem, daß die bei hohen Drehzahlen
stark bremst und bei niedrigen kaum.

Bei Filz mit Kolophonium ist es umgekehrt. Wenn es kalt ist klebt es mehr,
als wenn es richtig dreht,

Waldemar

Helmut Wabnig
Guest

Sat Feb 27, 2010 9:55 am   



On Fri, 26 Feb 2010 22:33:37 +0100, Michael Eggert
<m.eggert.nul_at_web.de> wrote:

Quote:
Moin!

Zum Betrieb eines kleinen 3-Phasen-Synchronmotors habe ich einen
Sinuswelchselrichter mit gefilterter PWM-Endstufe gebaut. Nachdem ich
den Motor auf die gewünschte Drehzahl beschleunigt habe, reduziere ich
die Ausgangsspannung auf den Wert, bei dem die gesamte Schaltung den
geringsten Eingangsstrom zieht (empirisch ermittelt, linear zur
Solldrehzahl). Der Motor läuft dann also mit dem Phasenversatz, bei
dem er am effizientesten ist.

Nun treibt der Motor aber im wesentlichen nur eine Schwungmasse an,
läuft also praktisch im Leerlauf. Wenn ich den Motor kurz mit dem
Finger bremse (nur so weit, daß er noch synchron bleibt) und wieder
loslasse, dann pendelt der Rotor lange Zeit relativ zum Feld vor und
zurück. Das hört man, das sieht man an der Stromaufnahme, und das
stört die Anwendung beträchtlich. Ich gehe davon aus, daß das am
ungünstigen Verhältnis der hohen Masse zur geringen Reibung /
Wirkleistung liegt. Das Anbringen eines zusätzlichen Lüfterrades, um
mechanisch noch Wirkleistung abzunehmen, hat - gerade bei kleinen
Drehzahlen - praktisch nichts gebracht.

Gibt es Möglichkeiten, das elektronisch in den Griff zu bekommen?
Winkelsensoren am Motor habe ich keine. Ich messe allerdings den Strom
mit, den die Endstufe zieht (bisher nur zur automatischen Abschaltung,
wenn der Motor die Synchronität verliert). Würde sich der Versuch
lohnen, den Strom zu regeln anstatt die Spannung konstant zu halten?

Gruß,
Michael.

Tachogenerator und Gegenkopplung


w.

Raimund Nisius
Guest

Sat Feb 27, 2010 11:09 am   



Michael Eggert <m.eggert.nul_at_web.de> wrote:

Quote:
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> wrote:
Wenn Du
den Motor mit voller Spannung durchlaufen laesst geschieht die
Schwingung doch sicher nicht, oder doch?

Die Frequenz der Schwingung steigt, dadurch sehe ich nicht mehr soviel
davon am Drehspulinstrument. Ich höre sie aber noch.

Betrachte das System im mit dem Feld rotierenden Koordinatensystem. Der
Rotator richtet sich im Feld des Stators aus. Eine kleine Auslenkung
führt zu einer Gegenkraft, die die Auslenkung korrigiert und die
Trägheit des Rotators samt angetriebener Scheibe treibt die Auslenkung
über die Nulllage hinaus. Eine klassiche Schwingung. Höhere Feldstärke
verursacht lediglich höhere Schwingfrequenz.


Dämpfung zwischen rotierendem Feld und Rotator?
Eine Kraft die unabhängig von der Auslenkung wirkt.
Mir fällt da nur eine Bremse ein. Schalte einen Elektromagneten an das
Alublech. Mit dem Wirbelstrom kannst Du bestimmen, ob die Schwingung
mehr bedämpft ist oder der Rotator dem Feld nur noch nacheilt.
Dazwischen sollte sich der asymptotische Grenzfall finden lassen.

Mit etwas Pech verglüht dann die Scheibe...

--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.

Raimund Nisius
Guest

Sat Feb 27, 2010 11:09 am   



Michael Eggert <m.eggert.nul_at_web.de> wrote:

Quote:
Ich habe ernsthaft schon über eine Wirbelstrombremse nachgedacht.

Ich poste meinen Artikel trotzdem noch.

Quote:
Mit
Permanentmagnet bleibt aber das Problem, daß die bei hohen Drehzahlen
stark bremst und bei niedrigen kaum.

Schalte den schachen Magneten erst kurz vor Erreichen der Solldrehzahl
zu. Vorher brauchst Du ihn eh nicht.
--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.

Dieter Wiedmann
Guest

Sat Feb 27, 2010 12:01 pm   



Raimund Nisius schrieb:

Quote:
Betrachte das System im mit dem Feld rotierenden Koordinatensystem. Der
Rotator richtet sich im Feld des Stators aus. Eine kleine Auslenkung
führt zu einer Gegenkraft, die die Auslenkung korrigiert und die
Trägheit des Rotators samt angetriebener Scheibe treibt die Auslenkung
über die Nulllage hinaus. Eine klassiche Schwingung. Höhere Feldstärke
verursacht lediglich höhere Schwingfrequenz.


Dämpfung zwischen rotierendem Feld und Rotator?
Eine Kraft die unabhängig von der Auslenkung wirkt.
Mir fällt da nur eine Bremse ein. Schalte einen Elektromagneten an das
Alublech. Mit dem Wirbelstrom kannst Du bestimmen, ob die Schwingung
mehr bedämpft ist oder der Rotator dem Feld nur noch nacheilt.
Dazwischen sollte sich der asymptotische Grenzfall finden lassen.

Aperiodischer Grenzfall! Aber ansonsten ACK.

Allerdings frage ich mich doch, weshalb Michael unbedingt einen ach so
sauberen Sinus zur Ansteuerung verwendet. Bei so großem Trägheitsmoment
spielen ein paar Prozent Oberwellen doch keine Rolle, gehen in den von
den ungleichmäßigen Polen verursachten doch eh unter. Und mit etwas
Lückung kann man die Phase wunderbar feststellen, fast so gut wie mit
einem direkten Sensor.


Gruß Dieter

David Kastrup
Guest

Sat Feb 27, 2010 12:11 pm   



Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann_at_t-online.de> writes:

Quote:
Raimund Nisius schrieb:

Betrachte das System im mit dem Feld rotierenden Koordinatensystem. Der
Rotator richtet sich im Feld des Stators aus. Eine kleine Auslenkung
führt zu einer Gegenkraft, die die Auslenkung korrigiert und die
Trägheit des Rotators samt angetriebener Scheibe treibt die Auslenkung
über die Nulllage hinaus. Eine klassiche Schwingung. Höhere Feldstärke
verursacht lediglich höhere Schwingfrequenz.


Dämpfung zwischen rotierendem Feld und Rotator? Eine Kraft die
unabhängig von der Auslenkung wirkt.
Mir fällt da nur eine Bremse ein. Schalte einen Elektromagneten an das
Alublech. Mit dem Wirbelstrom kannst Du bestimmen, ob die Schwingung
mehr bedämpft ist oder der Rotator dem Feld nur noch nacheilt.
Dazwischen sollte sich der asymptotische Grenzfall finden lassen.

Aperiodischer Grenzfall! Aber ansonsten ACK.

Man sollte allerdings auch erwähnen, daß die Energie der bedämpften
Schwingung auch irgendwo landen muß, die Ansteuerung deswegen mit
zurückgespeister Energie klarkommen muß. Wenn dort nichts verbraten
wird, dann geht die Energie in der Form von Blindleistung
(Phasenfaktorschwankungen) zurück ins E-Werk.

--
David Kastrup

Raimund Nisius
Guest

Sat Feb 27, 2010 12:36 pm   



David Kastrup <dak_at_gnu.org> wrote:

Quote:
Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann_at_t-online.de> writes:

Raimund Nisius schrieb:

Dämpfung zwischen rotierendem Feld und Rotator? Eine Kraft die
unabhängig von der Auslenkung wirkt.
Mir fällt da nur eine Bremse ein. Schalte einen Elektromagneten an das
Alublech. Mit dem Wirbelstrom kannst Du bestimmen, ob die Schwingung
mehr bedämpft ist oder der Rotator dem Feld nur noch nacheilt.
Dazwischen sollte sich der asymptotische Grenzfall finden lassen.

Aperiodischer Grenzfall! Aber ansonsten ACK.

Sei doch nicht so kleinlich! ;-)

Quote:
Man sollte allerdings auch erwähnen, daß die Energie der bedämpften
Schwingung auch irgendwo landen muß, die Ansteuerung deswegen mit
zurückgespeister Energie klarkommen muß. Wenn dort nichts verbraten
wird, dann geht die Energie in der Form von Blindleistung
(Phasenfaktorschwankungen) zurück ins E-Werk.

Aus der Wirbelstrombremse kommt nichts zurück. Die Aluscheibe wird warm.
Und das sehr ineffektiv. Michael will eine Drehung mit 10000Upm = 166Hz
stabilisieren. Er dämpft eine Schwingung von wenigen (z.B. 16) Hz.

Damit verbrät er die 10fache Energie zum Bremsen der gewollten Bewegung
um die ungewollte Schwingung zu dämpfen.

Aber Du hast recht, man könnte die Bremse in die Steuerung integrieren.
In einem Phasenabschnitt den Motor kurz mal in den Generatorbetrieb
schalten. Dann reicht vielleicht ein kleiner Lastwiderstand.

--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.

horst-d.winzler
Guest

Sat Feb 27, 2010 12:52 pm   



Dieter Wiedmann schrieb:
Quote:
Raimund Nisius schrieb:

Dämpfung zwischen rotierendem Feld und Rotator? Eine Kraft die
unabhängig von der Auslenkung wirkt.
Mir fällt da nur eine Bremse ein. Schalte einen Elektromagneten an das
Alublech. Mit dem Wirbelstrom kannst Du bestimmen, ob die Schwingung
mehr bedämpft ist oder der Rotator dem Feld nur noch nacheilt.
Dazwischen sollte sich der asymptotische Grenzfall finden lassen.

Aperiodischer Grenzfall! Aber ansonsten ACK.

Sychronmaschinen können aber auch zwischen kapazitiver und induktiver
Eigenschaft wechseln. Mit der Induktivität des Wandlers kann es zu
Ausgleichsvorgängen kommen. ;-)

--
mfg hdw

Klaus Butzmann
Guest

Sat Feb 27, 2010 1:00 pm   



Am 27.02.2010 02:47, schrieb Joerg:

Quote:
Ich hatte es im Norden auch schonmal umgekehrt erlebt. Vermieter sagte
das Auto haette Allradantrieb. "Wissen Sie wie die Differenzialsperre
eingelegt wird?" ... "Schon, aber braucht man das denn?" ... "Oh ja!"
Bei uns in der Firma zum Glück kein Problem Smile

"Ich nehm' nicht den Golf sondern den Unimog"


Butzo

Michael Eggert
Guest

Sat Feb 27, 2010 1:12 pm   



Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann_at_t-online.de> wrote:

Moin!

Quote:
Allerdings frage ich mich doch, weshalb Michael unbedingt einen ach so
sauberen Sinus zur Ansteuerung verwendet. Bei so großem Trägheitsmoment
spielen ein paar Prozent Oberwellen doch keine Rolle, gehen in den von
den ungleichmäßigen Polen verursachten doch eh unter.

Das Ding soll über einen möglichst großen Drehzahlbereich genutzt
werden. Bei niedrigen Drehzahlen macht das schon einen deutlichen
Unterschied.

Gruß,
Michael.

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