Harald Wilhelms
Guest
Thu Dec 01, 2011 6:41 pm
Hallo Leute,
ich habe einen alten Stelltrafo 0...220V. Dieser hat auch eine feste
Anzapfung
bei 110V. Ausserdem habe ich einen Trenntrafo 230V/115V. Kann ich
meinen
Stelltrafo jetzt auch über diese Anzapfung versorgen, oder spricht
irgendetwas
dagegen? Den Stelltrafo habe ich schon mal mit 230V getestet. Der
Ruhestrom
ist dabei nach wie vor recht niedrig, sodas die leicht erhöhte
Spannung sich
wohl nicht schädlich auswirkt.
Gruss
Harald
Markus Faust
Guest
Fri Dec 02, 2011 7:26 am
Am 01.12.2011 17:41, schrieb Harald Wilhelms:
Quote:
Hallo Leute, ich habe einen alten Stelltrafo 0...220V. Dieser hat
auch eine feste Anzapfung bei 110V. Ausserdem habe ich einen
Trenntrafo 230V/115V. Kann ich meinen Stelltrafo jetzt auch über
diese Anzapfung versorgen, oder spricht irgendetwas dagegen?
Sollte schon funktionieren. Evtl. ist bei Versorgung mit 115V die
Belastbarkeit des Stelltrafos geringer als bei Versorgung mit 230V
(Typenschild/Datenblatt konsultieren).
Quote:
Den Stelltrafo habe ich schon mal mit 230V getestet. Der Ruhestrom
ist dabei nach wie vor recht niedrig, sodas die leicht erhöhte
Spannung sich wohl nicht schädlich auswirkt.
Sollte keine Probleme machen. Hier sind noch etliche Stelltrafos aus
DDR-Produktion im Einsatz.
Markus
Harald Wilhelms
Guest
Fri Dec 02, 2011 10:29 am
On 2 Dez., 07:26, Markus Faust <u...@domain.invalid> wrote:
Quote:
Am 01.12.2011 17:41, schrieb Harald Wilhelms:
Hallo Leute, ich habe einen alten Stelltrafo 0...220V. Dieser hat
auch eine feste Anzapfung bei 110V. Ausserdem habe ich einen
Trenntrafo 230V/115V. Kann ich meinen Stelltrafo jetzt auch ber
diese Anzapfung versorgen, oder spricht irgendetwas dagegen?
Sollte schon funktionieren. Evtl. ist bei Versorgung mit 115V die
Belastbarkeit des Stelltrafos geringer als bei Versorgung mit 230V
(Typenschild/Datenblatt konsultieren).
Dort steht nur ein Höchststrom und keine Leistung.
Gruss
Harald
Roland Ertelt
Guest
Fri Dec 02, 2011 10:39 am
Und so sprach Harald Wilhelms:
Quote:
On 2 Dez., 07:26, Markus Faust <u...@domain.invalid> wrote:
Am 01.12.2011 17:41, schrieb Harald Wilhelms:
Hallo Leute, ich habe einen alten Stelltrafo 0...220V. Dieser hat
auch eine feste Anzapfung bei 110V. Ausserdem habe ich einen
Trenntrafo 230V/115V. Kann ich meinen Stelltrafo jetzt auch ber
diese Anzapfung versorgen, oder spricht irgendetwas dagegen?
Sollte schon funktionieren. Evtl. ist bei Versorgung mit 115V die
Belastbarkeit des Stelltrafos geringer als bei Versorgung mit 230V
(Typenschild/Datenblatt konsultieren).
Dort steht nur ein Höchststrom und keine Leistung.
Gruss
Harald
Naja. Damit halbieren (grob) sich die verfügbaren Voltampere. Oder liege
ich da falsch?
Roland
Harald Wilhelms
Guest
Fri Dec 02, 2011 3:58 pm
On 2 Dez., 10:39, Roland Ertelt <rert...@yahoo.de> wrote:
Quote:
Evtl. ist bei Versorgung mit 115V die
Belastbarkeit des Stelltrafos geringer als bei Versorgung mit 230V
(Typenschild/Datenblatt konsultieren).
Dort steht nur ein Höchststrom und keine Leistung.
Gruss
Harald
Naja. Damit halbieren (grob) sich die verf gbaren Voltampere. Oder liege
ich da falsch?
Davon bin ich bislang wegen des Spartrafoprinzips
nicht von ausgegangen.
Gruss
Harald
Ingo Braune
Guest
Fri Dec 02, 2011 10:27 pm
On 2 Dez., 14:58, Harald Wilhelms <Newsgr...@kabelmail.de> wrote:
Quote:
On 2 Dez., 10:39, Roland Ertelt <rert...@yahoo.de> wrote:
Evtl. ist bei Versorgung mit 115V die
Belastbarkeit des Stelltrafos geringer als bei Versorgung mit 230V
(Typenschild/Datenblatt konsultieren).
Dort steht nur ein Höchststrom und keine Leistung.
Gruss
Harald
Naja. Damit halbieren (grob) sich die verf gbaren Voltampere. Oder liege
ich da falsch?
Davon bin ich bislang wegen des Spartrafoprinzips
nicht von ausgegangen.
Denkansatz:
Der Draht des Spartrafos reicht für den maximalen Ausgangsstrom
(angegeben).
Wenn man mit 230V speist ist der Eingangstrom immer kleiner gleich dem
Ausgangsstrom (Verluste mal außen vor).
Wenn man mit 115V einspeist, darf man den Spartrafo nur soweit
belasten, dass der Eingangsstrom den für den Ausgangsstrom als
zulässig angegebenen Wert nicht überschreitet.
Der Kern des Trafos reicht aus, um die Leistung zu übertragen die beim
Normalbetrieb maximal transformiert werden muss.
Den Rest sollte man mit excel schnell rausfinden können.
Gruß, Ingo
Rolf Bombach
Guest
Fri Dec 02, 2011 11:14 pm
Ingo Braune schrieb:
Quote:
On 2 Dez., 14:58, Harald Wilhelms<Newsgr...@kabelmail.de> wrote:
On 2 Dez., 10:39, Roland Ertelt<rert...@yahoo.de> wrote:
Evtl. ist bei Versorgung mit 115V die
Belastbarkeit des Stelltrafos geringer als bei Versorgung mit 230V
(Typenschild/Datenblatt konsultieren).
Dort steht nur ein Höchststrom und keine Leistung.
Gruss
Harald
Naja. Damit halbieren (grob) sich die verf gbaren Voltampere. Oder liege
ich da falsch?
Davon bin ich bislang wegen des Spartrafoprinzips
nicht von ausgegangen.
Denkansatz:
Der Draht des Spartrafos reicht für den maximalen Ausgangsstrom
(angegeben).
Wenn man mit 230V speist ist der Eingangstrom immer kleiner gleich dem
Ausgangsstrom (Verluste mal außen vor).
Wenn man mit 115V einspeist, darf man den Spartrafo nur soweit
belasten, dass der Eingangsstrom den für den Ausgangsstrom als
zulässig angegebenen Wert nicht überschreitet.
Der Kern des Trafos reicht aus, um die Leistung zu übertragen die beim
Normalbetrieb maximal transformiert werden muss.
Den Rest sollte man mit excel schnell rausfinden können.
Kommt das nicht darauf an, wie die Anzapfung ausgeführt wird?
Wenn da der Draht rauskommt und wieder reingeht sind's ja zwei
belastbare Leiter. Der eine versorgt den Trafo und der andere
ist der Anfang der "Sekundärwicklung", deren Spannung dann
hinzuaddiert wird. Modulo totaler Überlegungsfehler, natürlich.
--
mfg Rolf Bombach
Markus Faust
Guest
Sat Dec 03, 2011 4:11 pm
Am 02.12.2011 21:27, schrieb Ingo Braune:
Quote:
On 2 Dez., 14:58, Harald Wilhelms<Newsgr...@kabelmail.de> wrote:
On 2 Dez., 10:39, Roland Ertelt<rert...@yahoo.de> wrote:
Evtl. ist bei Versorgung mit 115V die
Belastbarkeit des Stelltrafos geringer als bei Versorgung mit 230V
(Typenschild/Datenblatt konsultieren).
Dort steht nur ein Höchststrom und keine Leistung.
Gruss
Harald
Naja. Damit halbieren (grob) sich die verf gbaren Voltampere. Oder liege
ich da falsch?
Davon bin ich bislang wegen des Spartrafoprinzips
nicht von ausgegangen.
Denkansatz:
Der Draht des Spartrafos reicht für den maximalen Ausgangsstrom
(angegeben).
Wenn man mit 230V speist ist der Eingangstrom immer kleiner gleich dem
Ausgangsstrom (Verluste mal außen vor).
Wenn man mit 115V einspeist, darf man den Spartrafo nur soweit
belasten, dass der Eingangsstrom den für den Ausgangsstrom als
zulässig angegebenen Wert nicht überschreitet.
IMHO sind 2 Dinge zu beachten:
- die Verlustleistung in der Wicklung (die ist bei 115V-Betrieb eben
höher als bei 230V-Betrieb)
- der maximale Strom über den Schleifer
Quote:
Der Kern des Trafos reicht aus, um die Leistung zu übertragen die beim
Normalbetrieb maximal transformiert werden muss.
Der Kern spielt bei dieser Betrachtung eh keine Rolle. Er dient ja
(vereinfacht ausgedrückt) nur dazu, die Induktivität der Wicklung auf
ein angenehmes Maß einzustellen. ;-)
Praktisches Beispiel:
Auf dem Typenschild meines RT 250/6n (TPW Thalheim) steht:
Prim. 125/220V 50Hz
Sek. 0...250V 3,5/6A
Für die SST vom gleichen Hersteller gilt WIMRE ähnliches.
Grüße
Markus
Markus Faust
Guest
Sat Dec 03, 2011 4:22 pm
Am 02.12.2011 21:27, schrieb Ingo Braune:
Quote:
On 2 Dez., 14:58, Harald Wilhelms<Newsgr...@kabelmail.de> wrote:
On 2 Dez., 10:39, Roland Ertelt<rert...@yahoo.de> wrote:
Evtl. ist bei Versorgung mit 115V die
Belastbarkeit des Stelltrafos geringer als bei Versorgung mit 230V
(Typenschild/Datenblatt konsultieren).
Dort steht nur ein Höchststrom und keine Leistung.
Gruss
Harald
Naja. Damit halbieren (grob) sich die verf gbaren Voltampere. Oder liege
ich da falsch?
Davon bin ich bislang wegen des Spartrafoprinzips
nicht von ausgegangen.
Denkansatz:
Der Draht des Spartrafos reicht für den maximalen Ausgangsstrom
(angegeben).
Wenn man mit 230V speist ist der Eingangstrom immer kleiner gleich dem
Ausgangsstrom (Verluste mal außen vor).
Wenn man mit 115V einspeist, darf man den Spartrafo nur soweit
belasten, dass der Eingangsstrom den für den Ausgangsstrom als
zulässig angegebenen Wert nicht überschreitet.
IMHO sind 2 Dinge zu beachten:
- die Verlustleistung in der Wicklung (diese ist für gegebenen
Ausgangsstrom und besonders bei hohen Ausgangsspannungen im 115V-Betrieb
höher als im 230V-Betrieb)
- der maximale Strom über den Schleifer (hier eher nicht das Problem)
Quote:
Der Kern des Trafos reicht aus, um die Leistung zu übertragen die beim
Normalbetrieb maximal transformiert werden muss.
Der Kern spielt bei dieser Betrachtung eh keine Rolle. Er dient ja
(vereinfacht ausgedrückt) nur dazu, die Induktivität der Wicklung auf
ein angenehmes Maß einzustellen. ;-)
Praktisches Beispiel:
Auf dem Typenschild meines RT 250/6n (TPW Thalheim) steht:
Prim. 125/220V 50Hz
Sek. 0...250V 3,5/6A
Für die SST vom gleichen Hersteller gilt WIMRE ähnliches.
Grüße
Markus
Ingo Braune
Guest
Tue Dec 06, 2011 7:49 pm
On 3 Dez., 16:22, Markus Faust <u...@domain.invalid> wrote:
Quote:
IMHO sind 2 Dinge zu beachten:
- die Verlustleistung in der Wicklung (diese ist für gegebenen
Ausgangsstrom und besonders bei hohen Ausgangsspannungen im 115V-Betrieb
höher als im 230V-Betrieb)
Da hab ich nix gegen.
[...]
Quote:
Der Kern des Trafos reicht aus, um die Leistung zu übertragen die beim
Normalbetrieb maximal transformiert werden muss.
Der Kern spielt bei dieser Betrachtung eh keine Rolle. Er dient ja
(vereinfacht ausgedrückt) nur dazu, die Induktivität der Wicklung auf
ein angenehmes Maß einzustellen.
Nein. Das ist ein Spartrafo, kein Spannungsteiler - wie sollte man
auch sonst die Ausgangspannung über die Eingangsspannung kriegen, wenn
im Kern keine Energie umgesetzt wird?
Quote:
Praktisches Beispiel:
Auf dem Typenschild meines RT 250/6n (TPW Thalheim) steht:
Prim. 125/220V 50Hz
Sek. 0...250V 3,5/6A
Das ist in der Tat ein praktisches Beispiel, weil hier ja der
Hersteller die Belastbarkeit des Ausgangs bei 115V Einspeisung schon
angegeben hat.
Diese Angabe fehlte ja dem OP, wenn ich das richtig verstanden habe.
Ingo