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Trenntrafo / Übertrager 1:1 gesucht

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Trenntrafo / Übertrager 1:1 gesucht

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Uwe Hercksen
Guest

Fri Jul 02, 2010 9:43 am   



Jens Frohberg schrieb:

Quote:
Die Daten gehen per USB raus, kann man mit Optokoppler trennen und
habe
ich auch so vorgesehen.

Hallo,

bei USB Geschwindigkeit brauchst Du einen hübsch schnellen Optokoppler,
besonders wenn es auch die schnelleren Varianten sein sollen.

Bye

Jens Frohberg
Guest

Fri Jul 02, 2010 10:34 am   



On 2 Jul., 09:01, Tilmann Reh <usenet2007nos...@autometer.de> wrote:
Quote:
Anscheinend löst das Problem niemand so wie ich mir
das denke. Deshalb gibt es das wohl nicht...
Oder die, die es so ähnlich machen, lassen sich die entsprechenden Teile
eigens herstellen.

Naja erstmal nur 50 Stück. Ob das dann öfter hergestellt wird ist
nicht meine
Entscheidung und zum Glück auch nicht mein Bier. Lohnt also nicht.

Quote:
Allerdings: Wenn Du an so einen Trafo 400-500V primärseitig anlegst,
lebt der höchstens ein paar Minuten. Und während dieser Zeit besteht
nicht mal ein linearer Zusammenhang zwischen Ein- und Ausgangsspannung.

Sch... Ok, also kann die Idee auch auf den Müll. Ein Spannungsteiler
vor der
Primärwicklung geht ja auch nicht durch die unterschiedliche Belastung
und
somit folgende Nichtlinearität.

Quote:
Fazit: wenn Du das wirklich /so/ machen willst und die Stückzahl reicht,
gehe zum Trafohersteller Deiner Wahl und lasse Dir passende Übertrager
bauen. Ansonsten mußt Du Dir etwas anderes einfallen lassen (z.B. ADCs
auf der Netzseite, opto-entkoppelt) oder größere, verfügbare
Standardtrafos für 480V verwenden (bei denen die Auswahl schon sehr
gering ausfallen dürfte).

Ich hätte vielleicht noch eine Idee: Man teile die Spannung 1:100
runter und
gebe es auf die Eingänge eines echten Differenzverstärkers. Zum
Beispiel
von TI INA... Serie? Das ist dann nicht mehr galvanisch getrennt, aber
so
prinzipiell?

alsdenn, Jens

Jens Frohberg
Guest

Fri Jul 02, 2010 11:27 am   



On 2 Jul., 10:22, Uwe Hercksen <herck...@mew.uni-erlangen.de> wrote:
Quote:
nicht normal ist das dieser Trafo mit 50 Hz funktionieren soll und mit
500 V statt mit kHz aufw rts und einigen  Volt Spannung. Daf r ist ein
viel gr sserer Kern notwendig und erheblich mehr Windungen mit ganz
d nnem Draht und dicker Lackisolierung, dazu noch Lagenisolierung wegen
der 500 V. Das alles soll noch auf einen kleinen Kern drauf.

Ok, ihr habt mich überzeugt. Ich habe mir mal gerade den Frequenzgang
von einem Wuerth Lan-Übertrager angeschaut. Unter 10kHz sieht es sehr
mau aus, über 15dB Dämpfung. (10Vss Sinus als Testsignal)
Idee --> /dev/null

Wäre so ein Differenzverstärker eine Option? Z.B. INA322?

alsdenn, Jens

Jens Frohberg
Guest

Fri Jul 02, 2010 11:32 am   



On 2 Jul., 10:27, Uwe Hercksen <herck...@mew.uni-erlangen.de> wrote:
Quote:
machs halt richtig, galvanisch gtrennte Meßschaltung mit eigener
galvanisch getrennter Versorgung und galvanischer Trennung der
digitalisierten Messdaten über Optokoppler. Damit es nicht zu viele
Optokoppler werden müssen die Messdaten seriell raus. Auf der
Eingangsseite der Meßschaltung brauchst Du nur den Spannungsteiler wie
bei Deiner bisherigen Einkanallösung. So hast Du keinerlei zusätzliche
Meßfehler durch die galvanische Trennung.

Die Daten gehen per USB raus, kann man mit Optokoppler trennen und
habe
ich auch so vorgesehen. Die Versorgungsspannung ist auch kein Problem.
Jetzt ist nur noch das Problem der vielen Messkanäle. Die Motoren
hängen
teilweise an einem Wechselrichter und ein anderer kommt aus einem
anderen
System. Deshalb müsste jeder Kanal potentialfrei an die Messschaltung
angebunden werden um den magischen Rauch nicht aus der Schaltung
entweichen zu lassen.

alsdenn, Jens

Uwe Hercksen
Guest

Fri Jul 02, 2010 11:56 am   



Jens Frohberg schrieb:

Quote:
Nö, hier mach ich es mir einfach. Ich nehm einen FT232RL
im Modus bus powered und trenne RX/TX zum Controller hin
per Optokoppler. An die USB Leitungen noch ein bissl ESD-
Schutz und gut ist's. Die Datenrate ist ja winzig klein.

Hallo,

dann trennst Du ja nur RS232, wenn aber auch 115 kBaud und mehr gehen
sollen dürfen es schon nicht mehr die langsamsten Optokoppler sein.

Bye

Jens Frohberg
Guest

Fri Jul 02, 2010 11:58 am   



On 2 Jul., 10:43, Uwe Hercksen <herck...@mew.uni-erlangen.de> wrote:
Quote:
bei USB Geschwindigkeit brauchst Du einen h bsch schnellen Optokoppler,
besonders wenn es auch die schnelleren Varianten sein sollen.

Nö, hier mach ich es mir einfach. Ich nehm einen FT232RL
im Modus bus powered und trenne RX/TX zum Controller hin
per Optokoppler. An die USB Leitungen noch ein bissl ESD-
Schutz und gut ist's. Die Datenrate ist ja winzig klein.

Alles andere wird bei USB viel zu schwierig, Richtungs-
erkennung usw...

alsdenn, Jens

Michael Baeuerle
Guest

Fri Jul 02, 2010 1:12 pm   



Uwe Hercksen wrote:
Quote:
Jens Frohberg schrieb:

Nö, hier mach ich es mir einfach. Ich nehm einen FT232RL
im Modus bus powered und trenne RX/TX zum Controller hin
per Optokoppler. An die USB Leitungen noch ein bissl ESD-
Schutz und gut ist's. Die Datenrate ist ja winzig klein.

dann trennst Du ja nur RS232, wenn aber auch 115 kBaud und mehr gehen
sollen dürfen es schon nicht mehr die langsamsten Optokoppler sein.

.... und man darf sich da auch nicht durch die Werte im Datenblatt
blenden lassen. Ich habe hier Vishay SFH6206-2 im Einsatz, da steht im
Datenblatt "cut-off-frequency: typ. 250kHz".

Sieht auf den ersten Blick brauchbar aus, das gilt aber nur wenn die
Phototransistoren nicht in Saettigung gehen, sonst wird es
_richtig_langsam_. Ich wollte die SFH6206-2 in einer RS232 fuer ein
Modem, aber mit 5mA Diodenstrom und 10k Pull-up am Kollektor war das
fuer TXD/RXD voellig unbrauchbar. Wegen den riesigen Toleranzen kann man
die Saettigung auch nicht durch reduzierten Diodenstrom verhindern und
eine herausgefuehrte Basis gibt es keine. Schaltet man die SFH6206-2
aber mit dem Kollektor an 5V als Emitterfolger auf einen BC817+BAT54
Schottky-Transistor (damit auch der nicht in Saettigung geht), dann
konnte ich da 115kBit/s drueber schicken. Sieht auf dem Oszi ziemlich
grausam aus und hat keine Marge mehr, aber funktioniert bei
Raumtemperatur gerade noch. Strom sparen geht natuerlich anders, aber
das war hier egal und fuer die 57.6kBit/s des Modems waren die SFH6206-2
dann am Ende gut genug.


Micha

Thomas 'tom' Malkus
Guest

Fri Jul 02, 2010 1:36 pm   



Jens Frohberg <jens.frohberg_at_gmx.net> writes:

Quote:
Naja erstmal nur 50 Stück. Ob das dann öfter hergestellt wird ist
nicht meine
Entscheidung und zum Glück auch nicht mein Bier. Lohnt also nicht.

Ich habe bei Block auch schon Trafos herstellen lassen, auch nicht
mehr als 50 Stück p.a. (das waren 4x12, 4x7A), Spulen lasse ich dort
auch wickeln, das passt vom Preis schon, aber die 2¤ wirst Du damit
wohl nicht schaffen.

73 de Tom
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de

Jens Frohberg
Guest

Fri Jul 02, 2010 1:48 pm   



On 2 Jul., 10:27, Jens Frohberg <jens.frohb...@gmx.net> wrote:
Quote:
Wäre so ein Differenzverstärker eine Option? Z.B. INA322?

Hier mal eine Idee:
http://pdfcast.org/pdf/ac-input

Was haltet ihr davon? Könnte das gehen?

alsdenn, Jens

Joerg
Guest

Fri Jul 02, 2010 3:24 pm   



Jens Frohberg wrote:
Quote:
On 2 Jul., 10:27, Jens Frohberg <jens.frohb...@gmx.net> wrote:
Wäre so ein Differenzverstärker eine Option? Z.B. INA322?

Hier mal eine Idee:
http://pdfcast.org/pdf/ac-input

Was haltet ihr davon? Könnte das gehen?


Warum keinen analogen Opto-Koppler mit zwei LED innen? Durch eine wird
die Eingangsgroesse als Strom geschickt (haengt also ueber Widerstand an
der Spannung), die andere dient zum Feedback sodass der Opamp als Servo
ein Ebenbild der Eingangsgroesse liefert. Wenn eine Halbwelle ok ist
reicht einer. Aber die antiparallele Diode ueber der LED auf der
Motorseite nicht vergessen.

Dann muesste das mit den zwei Euronen hinhauen. Obwohl das bei nur 50
Stueck eher wurscht sein sollte :-)

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Matthias Weingart
Guest

Fri Jul 02, 2010 5:04 pm   



Jens Frohberg <jens.frohberg_at_gmx.net>:

Quote:
On 2 Jul., 10:27, Jens Frohberg <jens.frohb...@gmx.net> wrote:
Wäre so ein Differenzverstärker eine Option? Z.B. INA322?

Hier mal eine Idee:
http://pdfcast.org/pdf/ac-input

Was haltet ihr davon? Könnte das gehen?

Die Idee geht schon in die richtige Richtung (hmm, die Schaltung da ist sehr
frequenzabhängig und echte Potentialtrennung ist das auch nicht). Das
passende Stichwort ist "isolation amplifier" z.B. ISO122 (kostet so um die
15Eur). Vielleicht geht ja der HCPL7510, liegt so um die 2Eur....
Im Datenblatt steht sogar drin, dass der für Antriebe gedacht ist.

M.
--
Lena! Lena! Smile

Rick Sickel
Guest

Fri Jul 02, 2010 7:42 pm   



Uwe Hercksen schrieb:
Quote:


Jens Frohberg schrieb:

Ich mach mich mal auf die Suche nach einem Trafo 230/12V oder ähnlich.
Der sollte doch auch bis 400 oder 500V funktionieren. Sekundär eine
Grundlast und einen Spannungsteiler dran und es sollte passen.

Einen Trafo 230V-->12V kann man schon nehmen, man darf ihn nur nicht als

Spannungswandler betreiben, sondern als Stromwandler. D.h. ein
Widerstand in Reihe zur Primärwicklung und ein Widerstand parallel zur
Sekundärwicklung. Das Ganze wird dann so dimensioniert, daß die
Spannungen deutlich unter den Nennwerten liegen, damit man weit von der
Sättigung weg ist. Der Strom muß dann so gewählt werden, daß der
Magnetisierungsstrom keinen zu großen Meßfehler verursacht.

Rick

Rolf Bombach
Guest

Fri Jul 02, 2010 9:53 pm   



Michael Baeuerle schrieb:
Quote:
Uwe Hercksen wrote:
Jens Frohberg schrieb:

Nö, hier mach ich es mir einfach. Ich nehm einen FT232RL
im Modus bus powered und trenne RX/TX zum Controller hin
per Optokoppler. An die USB Leitungen noch ein bissl ESD-
Schutz und gut ist's. Die Datenrate ist ja winzig klein.

dann trennst Du ja nur RS232, wenn aber auch 115 kBaud und mehr gehen
sollen dürfen es schon nicht mehr die langsamsten Optokoppler sein.

... und man darf sich da auch nicht durch die Werte im Datenblatt
blenden lassen. Ich habe hier Vishay SFH6206-2 im Einsatz, da steht im
Datenblatt "cut-off-frequency: typ. 250kHz".

Sieht auf den ersten Blick brauchbar aus, das gilt aber nur wenn die
Phototransistoren nicht in Saettigung gehen, sonst wird es
_richtig_langsam_. Ich wollte die SFH6206-2 in einer RS232 fuer ein
Modem, aber mit 5mA Diodenstrom und 10k Pull-up am Kollektor war das
fuer TXD/RXD voellig unbrauchbar. Wegen den riesigen Toleranzen kann man
die Saettigung auch nicht durch reduzierten Diodenstrom verhindern und
eine herausgefuehrte Basis gibt es keine. Schaltet man die SFH6206-2
aber mit dem Kollektor an 5V als Emitterfolger auf einen BC817+BAT54
Schottky-Transistor (damit auch der nicht in Saettigung geht), dann
konnte ich da 115kBit/s drueber schicken. Sieht auf dem Oszi ziemlich
grausam aus und hat keine Marge mehr, aber funktioniert bei
Raumtemperatur gerade noch. Strom sparen geht natuerlich anders, aber
das war hier egal und fuer die 57.6kBit/s des Modems waren die SFH6206-2
dann am Ende gut genug.

Es gibt ja Logikkoppler mit CMOS-Ausgang, da braucht man kein PullUp.
HCPL-7720 soll angeblich bis 25MBd gehen. Diese brauchen allerdings
sende- und empfangsseitig Hilfsenergie.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach
Guest

Fri Jul 02, 2010 9:59 pm   



Joerg schrieb:
Quote:
Jens Frohberg wrote:
On 2 Jul., 10:27, Jens Frohberg <jens.frohb...@gmx.net> wrote:
Wäre so ein Differenzverstärker eine Option? Z.B. INA322?

Hier mal eine Idee:
http://pdfcast.org/pdf/ac-input

Was haltet ihr davon? Könnte das gehen?


Warum keinen analogen Opto-Koppler mit zwei LED innen? Durch eine wird
die Eingangsgroesse als Strom geschickt (haengt also ueber Widerstand an
der Spannung), die andere dient zum Feedback sodass der Opamp als Servo
ein Ebenbild der Eingangsgroesse liefert. Wenn eine Halbwelle ok ist
reicht einer. Aber die antiparallele Diode ueber der LED auf der
Motorseite nicht vergessen.

Sicher einfacher als der HCPL7510, wo man mitschwimmende Batterie oder
noch was verrückteres/teureres zur senderseitigen Stromversorgung braucht.

--
mfg Rolf Bombach

Waldemar Krzok
Guest

Mon Jul 05, 2010 9:28 am   



Am 02.07.2010 08:22, schrieb Jens Frohberg:
Quote:
On 1 Jul., 17:45, Waldemar Krzok<walde...@zedat.fu-berlin.de> wrote:
Tja. Und das ganze unter 2 ? Ich glaube, du willst h her als dein Arsch
springen. Keine Angst, meinem Chef passiert das auch Smile.

Warum sollte das ein Problem sein? Im Prinzip ist das ein normaler
Trafo
mit nur 0,001VA. Smile Sollte doch billig und kein Problem sein.
Anscheinend
löst das Problem niemand so wie ich mir das denke. Deshalb gibt es
das
wohl nicht...

Exakt das ist das Problem. Bei 1M+ Stück läßt es sich bestimmt bauen.
Die Umrichter die ich persönlich kennengelernt habe, haben die
Meßeinrichtung auf der heißen Seite und senden die Daten via Optokoppler
an die Erfassung. Bei den heutigen Preisen lohnt sich es wohl mehr, als
irgendwelche Trafos. Die haben zusätzlich noch Probleme mit den
Spannungsformen. Um richtig zu messen, soll dein Trafo schon 5-10kHz
übertragen können.

Waldemar

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