EDAboard.com | EDAboard.eu | EDAboard.de | EDAboard.co.uk | RTV forum PL | NewsGroups PL

Triac schaltet nicht ab ( 12V~ / 20VA NV-Halogendimmer missb

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Triac schaltet nicht ab ( 12V~ / 20VA NV-Halogendimmer missb

Bernd Stein
Guest

Thu Jul 29, 2010 7:02 am   



Hallo zusammen,

habe da ein kleines Problem mit einem 12V~ / 20VA
Niedervolt-Halogendimmer der als "Schnurdimmer" ausgeführt ist.
Er stammt von der Firma HJS und ist der Typ HDT.

Nun möchte ich diesen " missbrauchen ",
um damit einen Widerstandsdraht zu erwärmen bzw. zu erhitzen.

Der Orginalverbaute TRIAC war ein BT134 (500V/800V/4A Igt/Ih <70/<15mA).
Diesen habe ich gegen einen BT137 (500V/800V/8A Igt/Ih <7/ <5mA)
getauscht. Warum weiß ich nicht mehr.

Der Widerstandsdraht hat einen Kaltwiderstand von 1,8 Ohm.
In der Ampere-richtig-Meßschaltung konnte ich bei
Ua=0,72V, Ir=0,5A und bei Ua=4,44V, Ir=2,97A messen,
was als errechnete Widerstände zum einen 1,44 Ohm
und zum anderen 1,49 Ohm ergibt.
Die Zwischenergebnisse bei anderen Spannungen weisen auch keine
besonderen Abweichungen auf.
Somit nehme ich den Widerstand als konstant an.
Leider bringt mein Netzgerät nicht mehr als 3 Amprere.

Betrieben wird der Dimmer und natürlich auch der Widerstandsdraht jedoch
über einen Tafo mit ca. 20Vss im Leerlauf. Strom kann ich nicht sagen,
ist von einer alten Weller Lötstation 24V/glaube 60W. Der Tafo ist aber
schon teilweise abgewickelt, um ihn etwas höher im Strom belasten zu können.




Nun zum eigentlichen Problem.

Ab einer gewissen Potistellung, wo der TRIAC komplett durchschaltet,
kann ich dieses wieder zurückdrehen, aber der TRIAC dimmt dann nicht
mehr - sondern bleibt voll durchgeschaltet.

Hier denke ich, ist es spätestens Zeit die Schaltung zu zeigen.
Jedoch habe ich im www nichts passendes gefunden was ich hier einsetzen
oder verlinken könnte. (Eigenartig - wahrscheinlich zu simpel).
Also, es ist eine Standardschaltung die ich mal beschreiben werde.


Von dem einem Wechselspannungsanschluß der Spannungsquelle geht es auf
eine Polyswitch-Sicherung die ich überbrückt habe.
Also direkt auf den A1 Anlschluß vom TRIAC.
Von dem A1-Anschluß geht ein Tantal-Elko(22µF)mit seinem Minuskontakt ab.
An seinem Pluskontakt kommt wieder ein Tantal-Elko (22µF) ebenfalls mit
seinem Pluskontakt.
Dessen Minuskontakt geht auf das Trimmpoti (2k2) Außenkontakt.
Der Mittelkontakt geht auf den anderen Außenkontakt und dieser führt auf
einen 1/4 Watt Widerstand (10 Ohm).
Sein anderes Anschlußbeinchen geht auf den A2-Anschluß des TRIACS und
auf einen Anschluß der Last.
Der andere Anschluß der Last
geht auf den anderen Wechselspannungsanschluß der Spannungsquelle.

An dem zweiten Tantal Minuspol der auch ein Außenanschluß vom Trimmpoti
ist, geht eine Z-Diode (5,1V) mit ihrem Kathodenanschluß dran.
Ihre Anode geht auf eine weitere Z-Diode (4,7V)
und zwar ihre Anode.
Und nun Schlußendlich geht ihre Kathode auf das Gate des TRIACS.

Ich weiß ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Hoffe diese Worte reichen trotzdem, um sich einen Schaltplan zu zeichen.


Ich vermute der Haltestrom wird nicht unterschritten.
Aber meine Maßnahme ein RC-Glied bzw. nur C (1µF) parallel
an A1 und A2 funktioniert nicht immer.


Wer weiß hier eine verlässliche Lösung
unter Beibehaltung des TRIACS BT137 ?


Bis dann
Bernd_Stein

Stefan Huebner
Guest

Thu Jul 29, 2010 8:09 am   



Am 29.07.2010 08:15, schrieb Matthias Weingart:
Quote:
Male mal den Schaltplan in Ascii und setzt den hier rein (auf fixed Font bei
Dir umschalten):
http://www.tech-chat.de/aacircuit.html

Ansonsten würde ich tippen, das die Spannung von 20V zu niedrig ist.
Normalerweise ist da doch ein DIAC vor dem Triac, der so bei 30V triggert....

Naja, das Ding ist bestimmungsgemäß ja für 12Veff gedacht gewesen, nech...
Und daher ist dort auch kein Diac, sondern eine leicht asymmetrische
Z-Diode mit ca. 5,7V in die eine und ca. 5,3V in die andere Richtung.
Mein erster Ansatz wäre, einen Widerstand zwischen G uns A2 zu setzen,
so dass dort ca. 10-20mA "geklaut" werden.
Merkwürdig ist allerdings, dass bei Poti am kalten Ende die Last nicht
mehr abgeschaltet wird, wenn sie denn einmal an war, aber ein Blick aufs
Gate klärt das vermutlich.

Matthias Weingart
Guest

Thu Jul 29, 2010 9:15 am   



Male mal den Schaltplan in Ascii und setzt den hier rein (auf fixed Font bei
Dir umschalten):
http://www.tech-chat.de/aacircuit.html

Ansonsten würde ich tippen, das die Spannung von 20V zu niedrig ist.
Normalerweise ist da doch ein DIAC vor dem Triac, der so bei 30V triggert....

M.

Holger
Guest

Thu Jul 29, 2010 9:34 am   



Bernd Stein schrieb:

Quote:
Ab einer gewissen Potistellung, wo der TRIAC komplett durchschaltet,
kann ich dieses wieder zurückdrehen, aber der TRIAC dimmt dann nicht
mehr - sondern bleibt voll durchgeschaltet.

Ein Triac sperrt, wenn der Haltestrom zu klein wird. Zwischen A1 und
Gate sollte die Spannung 0 sein, damit der Triac nicht neu zünden kann.

Holger

Bernd Stein
Guest

Thu Aug 05, 2010 7:03 pm   



Am 29.07.2010 08:02, schrieb Bernd Stein:
Quote:
Hallo zusammen,

habe da ein kleines Problem mit einem 12V~ / 20VA
Niedervolt-Halogendimmer der als "Schnurdimmer" ausgeführt ist.
Er stammt von der Firma HJS und ist der Typ HDT.

Nun möchte ich diesen " missbrauchen ",
um damit einen Widerstandsdraht zu erwärmen bzw. zu erhitzen.

Der Orginalverbaute TRIAC war ein BT134 (500V/800V/4A Igt/Ih <70/<15mA).
Diesen habe ich gegen einen BT137 (500V/800V/8A Igt/Ih <7/ <5mA)
getauscht. Warum weiß ich nicht mehr.

Der Widerstandsdraht hat einen Kaltwiderstand von 1,8 Ohm.
In der Ampere-richtig-Meßschaltung konnte ich bei
Ua=0,72V, Ir=0,5A und bei Ua=4,44V, Ir=2,97A messen,
was als errechnete Widerstände zum einen 1,44 Ohm
und zum anderen 1,49 Ohm ergibt.
Die Zwischenergebnisse bei anderen Spannungen weisen auch keine
besonderen Abweichungen auf.
Somit nehme ich den Widerstand als konstant an.
Leider bringt mein Netzgerät nicht mehr als 3 Amprere.

Betrieben wird der Dimmer und natürlich auch der Widerstandsdraht jedoch
über einen Tafo mit ca. 20Vss im Leerlauf. Strom kann ich nicht sagen,
ist von einer alten Weller Lötstation 24V/glaube 60W. Der Tafo ist aber
schon teilweise abgewickelt, um ihn etwas höher im Strom belasten zu
können.




Nun zum eigentlichen Problem.

Ab einer gewissen Potistellung, wo der TRIAC komplett durchschaltet,
kann ich dieses wieder zurückdrehen, aber der TRIAC dimmt dann nicht
mehr - sondern bleibt voll durchgeschaltet.

Hier denke ich, ist es spätestens Zeit die Schaltung zu zeigen.
Jedoch habe ich im www nichts passendes gefunden was ich hier einsetzen
oder verlinken könnte. (Eigenartig - wahrscheinlich zu simpel).
Also, es ist eine Standardschaltung die ich mal beschreiben werde.


Von dem einem Wechselspannungsanschluß der Spannungsquelle geht es auf
eine Polyswitch-Sicherung die ich überbrückt habe.
Also direkt auf den A1 Anlschluß vom TRIAC.
Von dem A1-Anschluß geht ein Tantal-Elko(22µF)mit seinem Minuskontakt ab.
An seinem Pluskontakt kommt wieder ein Tantal-Elko (22µF) ebenfalls mit
seinem Pluskontakt.
Dessen Minuskontakt geht auf das Trimmpoti (2k2) Außenkontakt.
Der Mittelkontakt geht auf den anderen Außenkontakt und dieser führt auf
einen 1/4 Watt Widerstand (10 Ohm).
Sein anderes Anschlußbeinchen geht auf den A2-Anschluß des TRIACS und
auf einen Anschluß der Last.
Der andere Anschluß der Last
geht auf den anderen Wechselspannungsanschluß der Spannungsquelle.

An dem zweiten Tantal Minuspol der auch ein Außenanschluß vom Trimmpoti
ist, geht eine Z-Diode (5,1V) mit ihrem Kathodenanschluß dran.
Ihre Anode geht auf eine weitere Z-Diode (4,7V)
und zwar ihre Anode.
Und nun Schlußendlich geht ihre Kathode auf das Gate des TRIACS.

Ich weiß ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Hoffe diese Worte reichen trotzdem, um sich einen Schaltplan zu zeichen.


Ich vermute der Haltestrom wird nicht unterschritten.
Aber meine Maßnahme ein RC-Glied bzw. nur C (1µF) parallel
an A1 und A2 funktioniert nicht immer.


Wer weiß hier eine verlässliche Lösung
unter Beibehaltung des TRIACS BT137 ?


Bis dann
Bernd_Stein








Hallo,


schade. Ist wohl zu viel Text.

Bis dann
Bernd_Stein

Joerg
Guest

Thu Aug 05, 2010 7:29 pm   



Bernd Stein wrote:
Quote:
Am 29.07.2010 08:02, schrieb Bernd Stein:
Hallo zusammen,

habe da ein kleines Problem mit einem 12V~ / 20VA
Niedervolt-Halogendimmer der als "Schnurdimmer" ausgeführt ist.
Er stammt von der Firma HJS und ist der Typ HDT.

Nun möchte ich diesen " missbrauchen ",
um damit einen Widerstandsdraht zu erwärmen bzw. zu erhitzen.

Der Orginalverbaute TRIAC war ein BT134 (500V/800V/4A Igt/Ih <70/<15mA).
Diesen habe ich gegen einen BT137 (500V/800V/8A Igt/Ih <7/ <5mA)
getauscht. Warum weiß ich nicht mehr.

Der Widerstandsdraht hat einen Kaltwiderstand von 1,8 Ohm.
In der Ampere-richtig-Meßschaltung konnte ich bei
Ua=0,72V, Ir=0,5A und bei Ua=4,44V, Ir=2,97A messen,
was als errechnete Widerstände zum einen 1,44 Ohm
und zum anderen 1,49 Ohm ergibt.
Die Zwischenergebnisse bei anderen Spannungen weisen auch keine
besonderen Abweichungen auf.
Somit nehme ich den Widerstand als konstant an.
Leider bringt mein Netzgerät nicht mehr als 3 Amprere.

Betrieben wird der Dimmer und natürlich auch der Widerstandsdraht jedoch
über einen Tafo mit ca. 20Vss im Leerlauf. Strom kann ich nicht sagen,
ist von einer alten Weller Lötstation 24V/glaube 60W. Der Tafo ist aber
schon teilweise abgewickelt, um ihn etwas höher im Strom belasten zu
können.




Nun zum eigentlichen Problem.

Ab einer gewissen Potistellung, wo der TRIAC komplett durchschaltet,
kann ich dieses wieder zurückdrehen, aber der TRIAC dimmt dann nicht
mehr - sondern bleibt voll durchgeschaltet.

Hier denke ich, ist es spätestens Zeit die Schaltung zu zeigen.
Jedoch habe ich im www nichts passendes gefunden was ich hier einsetzen
oder verlinken könnte. (Eigenartig - wahrscheinlich zu simpel).
Also, es ist eine Standardschaltung die ich mal beschreiben werde.


Von dem einem Wechselspannungsanschluß der Spannungsquelle geht es auf
eine Polyswitch-Sicherung die ich überbrückt habe.
Also direkt auf den A1 Anlschluß vom TRIAC.
Von dem A1-Anschluß geht ein Tantal-Elko(22µF)mit seinem Minuskontakt ab.
An seinem Pluskontakt kommt wieder ein Tantal-Elko (22µF) ebenfalls mit
seinem Pluskontakt.
Dessen Minuskontakt geht auf das Trimmpoti (2k2) Außenkontakt.
Der Mittelkontakt geht auf den anderen Außenkontakt und dieser führt auf
einen 1/4 Watt Widerstand (10 Ohm).
Sein anderes Anschlußbeinchen geht auf den A2-Anschluß des TRIACS und
auf einen Anschluß der Last.
Der andere Anschluß der Last
geht auf den anderen Wechselspannungsanschluß der Spannungsquelle.

An dem zweiten Tantal Minuspol der auch ein Außenanschluß vom Trimmpoti
ist, geht eine Z-Diode (5,1V) mit ihrem Kathodenanschluß dran.
Ihre Anode geht auf eine weitere Z-Diode (4,7V)
und zwar ihre Anode.
Und nun Schlußendlich geht ihre Kathode auf das Gate des TRIACS.

Ich weiß ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Hoffe diese Worte reichen trotzdem, um sich einen Schaltplan zu zeichen.


Ich vermute der Haltestrom wird nicht unterschritten.
Aber meine Maßnahme ein RC-Glied bzw. nur C (1µF) parallel
an A1 und A2 funktioniert nicht immer.


Wer weiß hier eine verlässliche Lösung
unter Beibehaltung des TRIACS BT137 ?


Bis dann
Bernd_Stein








Hallo,

schade. Ist wohl zu viel Text.


Ja :-)

Einfach auf ein weisses Blatt malen -> Digiknipse -> irgendwo hochladen.

Besser als irgendwas dranfrickeln bis es einigermassen geht, waere das
Gatesignal und den Strom zu messen. Geht bei normaler Schaltungsweise
indem man einen Shunt in die T1 Leitung (oder welche immer nach Masse
geht) reinsetzt. Dann mit einem Zweikanalscope beides messen und sehen
ob er eigentlich abschalten muesste oder ein zu grosser Phasenversatz da
ist der den Triac "festhaelt".

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Gernot Fink
Guest

Thu Aug 05, 2010 8:39 pm   



In article <4c5afca9$0$6886$9b4e6d93_at_newsspool2.arcor-online.net>,
Bernd Stein <B_Stein_at_t-online.de> writes:
Quote:
Am 29.07.2010 08:02, schrieb Bernd Stein:

schade. Ist wohl zu viel Text.

naja. Am Ende der Beschreibung hat man den Anfang vergessen.
Vor allem das mit den Kondensatoren ist nicht klar weil für sie ja
gleichgerichtet werdem muß.

Aber ich denk am Haltestrom kanns nicht liegen weil ja mit Wechselspannung
gesteuert wird. Eher bleibt Restladung in den Kondensatoren die den Triac
sofort wider zundet.

--
MFG Gernot

Dirk Ruth
Guest

Thu Aug 05, 2010 10:27 pm   



Bernd Steinschrieb:
"
[...]
Quote:

Hallo,

schade. Ist wohl zu viel Text.

Bis dann
Bernd_Stein

Ja zuviel. Zeichne es mit LTSpice, dann kannst du es auch gleich
simulieren, dabei mehr lernen und man kann besser helfen.

http://www.youtube.com/watch?v=lyADW32wi10

Dirk

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Triac schaltet nicht ab ( 12V~ / 20VA NV-Halogendimmer missb

Arabic versionBulgarian versionCatalan versionCzech versionDanish versionGerman versionGreek versionEnglish versionSpanish versionFinnish versionFrench versionHindi versionCroatian versionIndonesian versionItalian versionHebrew versionJapanese versionKorean versionLithuanian versionLatvian versionDutch versionNorwegian versionPolish versionPortuguese versionRomanian versionRussian versionSlovak versionSlovenian versionSerbian versionSwedish versionTagalog versionUkrainian versionVietnamese versionChinese version
RTV map EDAboard.com map News map EDAboard.eu map EDAboard.de map EDAboard.co.uk map Opony