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Rolf Bombach
Guest

Wed Jan 09, 2019 10:45 pm   



Joerg schrieb:
Quote:
On 2019-01-08 20:53, Hanno Foest wrote:

Fehlkonstruktion geht vielleicht etwas weit bzw. wäre
erklärungsbedürftig - die Dinger waren ja recht erfolgreich. Aber bzgl.
der passiven Sicherheit hat sich ja schon einiges getan.


Erfolgreich und gut sind nicht wirklich korreliert.
Quote:

Das hat es in der Tat. Ein Problem war wohl, dass er keinen Gurt trug. Fuer (gebildete) Kalifornier ist das ungewoehnlich, nicht nur wegen der hohen Strafe beim Erwischtwerden.


Wundert mich auch, war er doch Autor von:
https://www.amazon.com/How-Drive-into-Accidents-Not/dp/0965564819

--
mfg Rolf Bombach

Hanno Foest
Guest

Thu Jan 10, 2019 1:45 am   



Am 09.01.19 um 22:20 schrieb Rolf Bombach:

Quote:
Fehlkonstruktion geht vielleicht etwas weit bzw. wäre
erklärungsbedürftig - die Dinger waren ja recht erfolgreich. Aber bzgl.
der passiven Sicherheit hat sich ja schon einiges getan.

Erfolgreich und gut sind nicht wirklich korreliert.


Erfolgreich und wirtschaftlich gut aber durchaus. - Welches "gut" meinst
du denn? Fahrleistungen, Preis, Komfort, Spritverbrauch, Lebensdauer,
Reparierbarkeit, Umweltfreundlichkeit etc...?

Hanno

Marte Schwarz
Guest

Thu Jan 10, 2019 8:45 am   



Hi Joerg,

Quote:
Das hat es in der Tat. Ein Problem war wohl, dass er keinen Gurt trug.
Fuer (gebildete) Kalifornier ist das ungewoehnlich, nicht nur wegen der
hohen Strafe beim Erwischtwerden.


Ich meinte gelesen zu haben, dass es eine seiner Marotten war, sich eben
für gewöhnlich nicht anzuschnallen. Ich kenne da auch noch ein paar
Leute, die ebenfalls unbelehrbar sind. Die geraten in Panik, wenn sie
"angebunden" werden. Solche Panikatakken sind nicht selten und rational
nur mit professioneller Begleitung bearbeitbar. Diese Notwendigkeit
sehen viele ihr Leben lang nicht ein.

Marte

Heinz Schmitz
Guest

Thu Jan 10, 2019 2:45 pm   



Hanno Foest wrote:

Quote:
Fehlkonstruktion geht vielleicht etwas weit bzw. wäre
erklärungsbedürftig - die Dinger waren ja recht erfolgreich. Aber bzgl.
der passiven Sicherheit hat sich ja schon einiges getan.

Erfolgreich und gut sind nicht wirklich korreliert.

Erfolgreich und wirtschaftlich gut aber durchaus. - Welches "gut" meinst
du denn? Fahrleistungen, Preis, Komfort, Spritverbrauch, Lebensdauer,
Reparierbarkeit, Umweltfreundlichkeit etc...?


Der VW-Käfer war doch kein Auto: Keine Heizung, kein Platz drin,
vorn sass man wie in einem Bidet, auf den hinteren Sitzen bekam
man Klaustrophobie, den Benzintank hatte man überm Knie, und
windempfindlich wie ein Herbstblatt. Wurde der nicht auch von
einem Ösi (*) konstruiert Smile?

Dagegen war der 2CV ein Traum von Freiheit, und der Renault R4
war ein RICHTIGES Auto.

Mich würde interessieren, was man den Käfer-Fans noch alles
so aufschwatzen kann. Einen Führer Smile?

Grüße,
H.

*) Ich gebs ja zu, das war jetzt fremdenfeindlich, aber wenigstens
nicht rassistisch.

Joerg
Guest

Thu Jan 10, 2019 11:45 pm   



On 2019-01-09 23:13, Marte Schwarz wrote:
Quote:
Hi Joerg,

Das hat es in der Tat. Ein Problem war wohl, dass er keinen Gurt trug.
Fuer (gebildete) Kalifornier ist das ungewoehnlich, nicht nur wegen
der hohen Strafe beim Erwischtwerden.

Ich meinte gelesen zu haben, dass es eine seiner Marotten war, sich eben
für gewöhnlich nicht anzuschnallen.


Weiss ich nicht, aber das wuerde in Kalifornien auf Dauer nicht nur
teuer, sondern koennte einen auch unversicherbar machen. Denn
nichtangelegter Gurt waehrend der Fahrt gilt als "Moving Violation" mit
Eintrag und das hat automatisch Einfluss auf die Praemie,
schlimmstenfalls eine Vertragskuendigung.

Das ist so aehnlich wie frueher beim Nikolaus in Vattern's Firma. Der
wusste irgendwie immer von allen Missetaten, was uns Kids ordentlich
Respekt einfloesste :-)


Quote:
... Ich kenne da auch noch ein paar
Leute, die ebenfalls unbelehrbar sind. Die geraten in Panik, wenn sie
"angebunden" werden. Solche Panikatakken sind nicht selten und rational
nur mit professioneller Begleitung bearbeitbar. Diese Notwendigkeit
sehen viele ihr Leben lang nicht ein.


Aehnlich wie Radfahrer, die den Sinn eines Halms nicht kapieren oder
sich durch das Dingen "hirnbedraengt" oder was immer fuehlen. Die gibt
es bei uns nur noch fast so selten wie Gurtmuffel.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Joerg
Guest

Fri Jan 11, 2019 12:45 am   



On 2019-01-10 05:16, Heinz Schmitz wrote:
Quote:
Hanno Foest wrote:

Fehlkonstruktion geht vielleicht etwas weit bzw. wäre
erklärungsbedürftig - die Dinger waren ja recht erfolgreich. Aber bzgl.
der passiven Sicherheit hat sich ja schon einiges getan.

Erfolgreich und gut sind nicht wirklich korreliert.

Erfolgreich und wirtschaftlich gut aber durchaus. - Welches "gut" meinst
du denn? Fahrleistungen, Preis, Komfort, Spritverbrauch, Lebensdauer,
Reparierbarkeit, Umweltfreundlichkeit etc...?

Der VW-Käfer war doch kein Auto: Keine Heizung, kein Platz drin,
vorn sass man wie in einem Bidet, auf den hinteren Sitzen bekam
man Klaustrophobie, den Benzintank hatte man überm Knie, und
windempfindlich wie ein Herbstblatt. Wurde der nicht auch von
einem Ösi (*) konstruiert Smile?

Dagegen war der 2CV ein Traum von Freiheit, und der Renault R4
war ein RICHTIGES Auto.


<seufz>

Mein erster Toeff, ganze 16PS:

http://analogconsultants.com/ng/images/2CV.jpg

Die rosteten allerdings schon im Hochglanzprospekt und nach 16 Jahren
war auch nichts mehr zu schweissen, der TUEV schied uns. Kaefer halten
erheblich laenger:

http://www.oldbug.com/groffzwit.htm

[...]

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Hanno Foest
Guest

Fri Jan 11, 2019 1:45 am   



Am 10.01.19 um 23:23 schrieb Joerg:

Quote:
Aehnlich wie Radfahrer, die den Sinn eines Halms nicht kapieren oder
sich durch das Dingen "hirnbedraengt" oder was immer fuehlen. Die gibt
es bei uns nur noch fast so selten wie Gurtmuffel.


In Holland und Dänemark gibt es praktisch keine Radfahrer mit Helm, und
gleichzeitig ist das Risiko, als Radler dort tödlich zu verunglücken,
vergleichsweise niedrig.

https://www.zeit.de/mobilitaet/2015-03/radfahren-sicherheit-unfall

Auf jeden getöteten Radfahrer kommen 1,5 Fußgänger und 4,5 Autofahrer
mit tödlichen Kopfverletzungen. Bei denen wäre der Helm daher weit
angebrachter als bei Radfahrern.

Hanno

Volker Bartheld
Guest

Fri Jan 11, 2019 8:45 am   



On Fri, 11 Jan 2019 01:32:50 +0100, Hanno Foest wrote:
Quote:
Am 10.01.19 um 23:23 schrieb Joerg:
Aehnlich wie Radfahrer, die den Sinn eines Halms nicht kapieren oder
sich durch das Dingen "hirnbedraengt" oder was immer fuehlen. Die gibt
es bei uns nur noch fast so selten wie Gurtmuffel.
In Holland und Dänemark gibt es praktisch keine Radfahrer mit Helm, und
gleichzeitig ist das Risiko, als Radler dort tödlich zu verunglücken,
vergleichsweise niedrig.
Auf jeden getöteten Radfahrer kommen 1,5 Fußgänger und 4,5 Autofahrer
mit tödlichen Kopfverletzungen. Bei denen wäre der Helm daher weit
angebrachter als bei Radfahrern.


Beliebtes Winterlochthema, dem der fundamentale Unterschied zwischen
"Radfahren" und Radfahren sowie zwischen "Helm" und Helm zugrundeliegt.
Jörg fährt vermutlich Rad und trägt einen Helm. Dröge Rumdümpelei im
öffentlichen Straßenverkehr ist bestenfalls "Radfahren" und eine lustige
Styroporkappe höchstens ein "Helm".

Volker

Marte Schwarz
Guest

Fri Jan 11, 2019 12:45 pm   



Hi Joerg,

Quote:
Dagegen war der 2CV ein Traum von Freiheit, und der Renault R4
war ein RICHTIGES Auto.
seufz


<seufz>

> Mein erster Toeff, ganze 16PS:

Da hatte ich schon die Rennversionen davon mit 27 PS

Quote:
Die rosteten allerdings schon im Hochglanzprospekt und nach 16 Jahren
war auch nichts mehr zu schweissen, der TUEV schied uns.


16 Jahre hielten die höchstens in Gegenden, in denen es keinen Schnee
gibt. Meine erste zwischen Schwarzwald und Schwäbische Alb auf 700 m
hielt entsprechend nur halb so lang. Die Zweite durfte dann die meiste
Zeit im Rheintal verbringen und hatte deswegen auch 13 Jahre
überstanden. Wenn die Heimfahrten im Winter nicht gewesen wären auch länger.

Marte

Hartmut Kraus
Guest

Fri Jan 11, 2019 3:45 pm   



Am 10.01.19 um 14:16 schrieb Heinz Schmitz:
Quote:
Hanno Foest wrote:

Fehlkonstruktion geht vielleicht etwas weit bzw. wäre
erklärungsbedürftig - die Dinger waren ja recht erfolgreich. Aber bzgl.
der passiven Sicherheit hat sich ja schon einiges getan.

Erfolgreich und gut sind nicht wirklich korreliert.

Erfolgreich und wirtschaftlich gut aber durchaus. - Welches "gut" meinst
du denn? Fahrleistungen, Preis, Komfort, Spritverbrauch, Lebensdauer,
Reparierbarkeit, Umweltfreundlichkeit etc...?

Der VW-Käfer war doch kein Auto: Keine Heizung, kein Platz drin,
vorn sass man wie in einem Bidet, auf den hinteren Sitzen bekam
man Klaustrophobie, den Benzintank hatte man überm Knie, und
windempfindlich wie ein Herbstblatt. Wurde der nicht auch von
einem Ösi (*) konstruiert Smile?

Dagegen war der 2CV ein Traum von Freiheit, und der Renault R4
war ein RICHTIGES Auto.

Mich würde interessieren, was man den Käfer-Fans noch alles
so aufschwatzen kann. Einen Führer Smile?


Naja, das war wohl eher andersrum ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Porsche#Entwicklung_des_KdF-Wagens_und_Aufbau_des_Volkswagenwerkes

--
http://hkraus.eu/

Joerg
Guest

Fri Jan 11, 2019 8:45 pm   



On 2019-01-11 02:52, Marte Schwarz wrote:
Quote:
Hi Joerg,

Dagegen war der 2CV ein Traum von Freiheit, und der Renault R4
war ein RICHTIGES Auto.
seufz

seufz

Mein erster Toeff, ganze 16PS:

Da hatte ich schon die Rennversionen davon mit 27 PS


Die hiess bei uns Krafterpel. Statusmaessig kurz vor der Diane, konnten
sich nur Studenten mit Bafoeg leisten :-)


Quote:
Die rosteten allerdings schon im Hochglanzprospekt und nach 16 Jahren
war auch nichts mehr zu schweissen, der TUEV schied uns.

16 Jahre hielten die höchstens in Gegenden, in denen es keinen Schnee
gibt. Meine erste zwischen Schwarzwald und Schwäbische Alb auf 700 m
hielt entsprechend nur halb so lang. Die Zweite durfte dann die meiste
Zeit im Rheintal verbringen und hatte deswegen auch 13 Jahre
überstanden. Wenn die Heimfahrten im Winter nicht gewesen wären auch
länger.


Schnee hatten wir schon, aber es war auch viel Arbeit vor jedem TUEV
Termin. Selbst die riesigen Lager der vorderen Schwingen rosteten
einfach weg und dann waren Hammer Mottek, Meissel und blutige Knoechel
angesagt.

Die vordere Quertraverse hatten Entenfahrer oft als Ersatzteil in der
Garage liegen, weil deren Durchrosten fast garantiert war. Auf der
Autobahn nach Aachen zog es ploetzlich in der Ente und im Rueckspiegel
sah ich einen Funkenregen auf der Fahrbahn. Umgedreht ... Driss! Der
Kofferraumdeckel war wech, einfach abgefallen.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Hanno Foest
Guest

Fri Jan 11, 2019 9:45 pm   



Am 11.01.19 um 20:46 schrieb Joerg:

Quote:
In Holland und Dänemark gibt es praktisch keine Radfahrer mit Helm, und
gleichzeitig ist das Risiko, als Radler dort tödlich zu verunglücken,
vergleichsweise niedrig.

https://www.zeit.de/mobilitaet/2015-03/radfahren-sicherheit-unfall

Safety in numbers ist ein altbekanntes Phaenomen, das funktioniert. In
NL und DK gibt es allerdings auch ein hervorragendes dichtes Netz an
separierten Radwegen. Deutschland hat das nicht und die USA auch (noch)
nicht.


In Deutschland sind die Zahlen aber nicht so viel schlechter als in NL
und DK. In der Stadt ist nicht so viel Platz zum Separieren, und
spätestens, wenn die Wege sich wieder kreuzen, gibt es wieder die
Probleme mit rechtsabbiegenden Autos und LKW - eine der
Haupttodesursachen für Radler.

Quote:
Wer in unserer unmittelbaren Naehe ohne Helm faehrt, koennte als
lebensmuede eingestuft werden:

https://www.youtube.com/watch?v=y38JzV-ueXI


Mountainbike, Downhill, Cross, Rennen etc. würde ich auch mit
irgendeiner Art Helm fahrenwollen Der Nutzen wird aber gerne
überschätzt: Wenn du nicht gerade bereits bewußtlos vom Rad fällst, dann
gehört es zu den evolutionären Basisprogrammen von Homo Sapiens, den
Kopf zu schützen. Und das klappt bei den radfahrüblichen
Geschwindigkeiten noch ganz gut. Wenn du hingegen vom Auto plattgefahren
wirst, hilft der Helm auch nicht mehr viel - allerdings hat du bei den
Autofahrern den Effekt der Risikokompensation: Die fahren dichter an
helmtragenden Radfahrern vorbei.

Quote:
Auf jeden getöteten Radfahrer kommen 1,5 Fußgänger und 4,5 Autofahrer
mit tödlichen Kopfverletzungen. Bei denen wäre der Helm daher weit
angebrachter als bei Radfahrern.

Pro Kilometer sieht das bei Radfahrern schlecht aus.


Und bei Fußgängern noch schlechter...

Hanno

Guido Grohmann
Guest

Fri Jan 11, 2019 9:45 pm   



Volker Bartheld schrieb:
Quote:
On Fri, 11 Jan 2019 01:32:50 +0100, Hanno Foest wrote:

Beliebtes Winterlochthema, dem der fundamentale Unterschied zwischen
"Radfahren" und Radfahren sowie zwischen "Helm" und Helm zugrundeliegt.
...
Dröge Rumdümpelei im öffentlichen Straßenverkehr ist bestenfalls "Radfahren"


Ich würde ja zwischen Radsport (oder ambitioniertem Radfahren) und
Radfahren unterscheiden, und mir diese "Tüddelei" ersparen, das wirkt
einfach nur überheblich.

> und eine lustige Styroporkappe höchstens ein "Helm".

Diese Styroporhütchenträger werden dich aber mit aller Macht davon
überzeugen wollen, daß das was ganz tolles sei. Für mich bräuchte ein
Helm, der diesen Namen verdient, mindestens ein Kinnschutz, wenn nicht
gar ein Visier

Guido

Joerg
Guest

Fri Jan 11, 2019 9:45 pm   



On 2019-01-10 16:32, Hanno Foest wrote:
Quote:
Am 10.01.19 um 23:23 schrieb Joerg:

Aehnlich wie Radfahrer, die den Sinn eines Halms nicht kapieren oder
sich durch das Dingen "hirnbedraengt" oder was immer fuehlen. Die gibt
es bei uns nur noch fast so selten wie Gurtmuffel.

In Holland und Dänemark gibt es praktisch keine Radfahrer mit Helm, und
gleichzeitig ist das Risiko, als Radler dort tödlich zu verunglücken,
vergleichsweise niedrig.

https://www.zeit.de/mobilitaet/2015-03/radfahren-sicherheit-unfall


Safety in numbers ist ein altbekanntes Phaenomen, das funktioniert. In
NL und DK gibt es allerdings auch ein hervorragendes dichtes Netz an
separierten Radwegen. Deutschland hat das nicht und die USA auch (noch)
nicht. Hier in unserer Gegend kann man den Effekt deutlicher kaum
wahrnehmen. Sacramento hat den traurigen Ruf als eine der
gefaehrlichsten Staedte fuer Radfahrer. Die Todes- und
Schwerverletzungsfaelle passieren jedoch nicht auf dem langen
Radschnellweg und seinen Arterien in die Stadt hinein, den ich immer
benutze.

Wer in unserer unmittelbaren Naehe ohne Helm faehrt, koennte als
lebensmuede eingestuft werden:

https://www.youtube.com/watch?v=y38JzV-ueXI


Quote:
Auf jeden getöteten Radfahrer kommen 1,5 Fußgänger und 4,5 Autofahrer
mit tödlichen Kopfverletzungen. Bei denen wäre der Helm daher weit
angebrachter als bei Radfahrern.


Pro Kilometer sieht das bei Radfahrern schlecht aus.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Joerg
Guest

Fri Jan 11, 2019 10:45 pm   



On 2019-01-11 12:11, Hanno Foest wrote:
Quote:
Am 11.01.19 um 20:46 schrieb Joerg:

In Holland und Dänemark gibt es praktisch keine Radfahrer mit Helm, und
gleichzeitig ist das Risiko, als Radler dort tödlich zu verunglücken,
vergleichsweise niedrig.

https://www.zeit.de/mobilitaet/2015-03/radfahren-sicherheit-unfall

Safety in numbers ist ein altbekanntes Phaenomen, das funktioniert. In
NL und DK gibt es allerdings auch ein hervorragendes dichtes Netz an
separierten Radwegen. Deutschland hat das nicht und die USA auch
(noch) nicht.

In Deutschland sind die Zahlen aber nicht so viel schlechter als in NL
und DK. In der Stadt ist nicht so viel Platz zum Separieren, und
spätestens, wenn die Wege sich wieder kreuzen, gibt es wieder die
Probleme mit rechtsabbiegenden Autos und LKW - eine der
Haupttodesursachen für Radler.


Bei uns ist das mit Unter- und Ueberfuehrungen und bei Radstreifen mit
kurzem Uebergang in Mischverkehr geloest. Funktioniert ganz brauchbar.


Quote:
Wer in unserer unmittelbaren Naehe ohne Helm faehrt, koennte als
lebensmuede eingestuft werden:

https://www.youtube.com/watch?v=y38JzV-ueXI

Mountainbike, Downhill, Cross, Rennen etc. würde ich auch mit
irgendeiner Art Helm fahrenwollen Der Nutzen wird aber gerne
überschätzt: Wenn du nicht gerade bereits bewußtlos vom Rad fällst, dann
gehört es zu den evolutionären Basisprogrammen von Homo Sapiens, den
Kopf zu schützen. Und das klappt bei den radfahrüblichen
Geschwindigkeiten noch ganz gut. Wenn du hingegen vom Auto plattgefahren
wirst, hilft der Helm auch nicht mehr viel - allerdings hat du bei den
Autofahrern den Effekt der Risikokompensation: Die fahren dichter an
helmtragenden Radfahrern vorbei.


Das ist mir noch nicht aufgefallen, allerdings fahre ich selbst nie ohne
Helm. Denn auch wenn man von einem Auto angerempelt wird und rechts in
die Boeschung fliegt, hilft ein Helm.

BTW, diese Gelaendestrecken sind hier teilweise die einzigen
Fahrradverbindungen zwischen Staedten, wenn man keine langen Umwege oder
gefaehrliche Landstrassen in Kauf nehmen moechte. Z.B. von uns (Cameron
Park, Kalifornien) nach Placerville. Da wird selbst eine droege
Besorgungsfahrt zu einem Kurzurlaub.

https://www.youtube.com/watch?v=qfqa_fXf-DE


Quote:
Auf jeden getöteten Radfahrer kommen 1,5 Fußgänger und 4,5 Autofahrer
mit tödlichen Kopfverletzungen. Bei denen wäre der Helm daher weit
angebrachter als bei Radfahrern.

Pro Kilometer sieht das bei Radfahrern schlecht aus.

Und bei Fußgängern noch schlechter...


Nun ja, zu Fuss schafft man auch keine Strecken und Fussgaenger haben
oft die Angewohnheit, bei kirschgruen noch mal eben schnell ueber die
Kreuzung zu rennen.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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