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uA 741 Drift der Offsetspannung

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Peter Heitzer
Guest

Wed Nov 21, 2018 12:45 pm   



Wenn ich bei einem uA 741 einen Nullabgleich der Offsetspannung mache, mit
welcher Drift muss ich rechnen?
Bei besseren OPAmps wie OP27 oder OP07 ist die Änderung der Offsetspannung
pro Monat im Datenblatt angegeben, bei den enfachen Typen findet man dazu
nichts.
Lohnt es überhaupt, sich die Mühe des Offsetabgleichs bei einem uA 741 zu machen,
wenn es weitaus bessere Operationsverstärke wie den OP07 preiswert (40 ct bei Reichelt)
zu kaufen gibt?

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de

Uwe Bonnes
Guest

Wed Nov 21, 2018 1:45 pm   



Peter Heitzer <peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de> wrote:
Quote:
Wenn ich bei einem uA 741 einen Nullabgleich der Offsetspannung mache, mit
welcher Drift muss ich rechnen?
Bei besseren OPAmps wie OP27 oder OP07 ist die Änderung der Offsetspannung
pro Monat im Datenblatt angegeben, bei den enfachen Typen findet man dazu
nichts.
Lohnt es überhaupt, sich die Mühe des Offsetabgleichs bei einem
uA 741 zu machen,
wenn es weitaus bessere Operationsverstärke wie den OP07 preiswert
(40 ct bei Reichelt)
zu kaufen gibt?


Eslohnt sich fast nie.

--
Uwe Bonnes bon_at_elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
--------- Tel. 06151 1623569 ------- Fax. 06151 1623305 ---------

MaWin
Guest

Wed Nov 21, 2018 3:45 pm   



"Peter Heitzer" <peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de> schrieb im Newsbeitrag
news:g5ktjuFm6iU1_at_mid.individual.net...

Quote:
Wenn ich bei einem uA 741 einen Nullabgleich der Offsetspannung mache, mit
welcher Drift muss ich rechnen?


Tja, TO sagt ß:
http://www.ti.com/product/UA741

NS weiss aber: bis 15uV/K http://www.mit.edu/~6.301/LM741.pdf
bei den besser selektierten A-Typen

Der hier weiss daß es 'typisch 10uV(K' sind
https://books.google.de/books?id=3Z8QAAAAQBAJ&pg=SL1-PA210&lpg=SL1-PA210&dq=ua741+offset+drift&source=bl&ots=sH39qh7xPS&sig=ilyAFJGcvIk0DQ5usMWLSNnnpNA&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwj-uZzm0uXeAhXMo4sKHc_OBug4ChDoATAHegQIARAB#v=onepage&q=ua741%20offset%20drift&f=false

Quote:
Lohnt es überhaupt, sich die Mühe des Offsetabgleichs bei einem uA 741 zu
machen,
wenn es weitaus bessere Operationsverstärke wie den OP07 preiswert (40 ct
bei Reichelt)
zu kaufen gibt?


Nein, natürlich nicht.
--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

Peter Heitzer
Guest

Wed Nov 21, 2018 5:45 pm   



MaWin <me_at_private.net> wrote:
Quote:
"Peter Heitzer" <peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de> schrieb im Newsbeitrag
news:g5ktjuFm6iU1_at_mid.individual.net...

Wenn ich bei einem uA 741 einen Nullabgleich der Offsetspannung mache, mit
welcher Drift muss ich rechnen?

NS weiss aber: bis 15uV/K http://www.mit.edu/~6.301/LM741.pdf
bei den besser selektierten A-Typen

D.h. bei 5 Grad Änderung habe ich bei einem abgeglichenen 741 bereits wieder
mehr Offset als bei einem OP07 ohne Abgleich. Ein Nullabgleich ist also
bestenfalls brauchbar, wenn er vor jeder Messung durchgeführt wird.

Quote:
Lohnt es überhaupt, sich die Mühe des Offsetabgleichs bei einem uA 741 zu
machen,
wenn es weitaus bessere Operationsverstärke wie den OP07 preiswert (40 ct
bei Reichelt)
zu kaufen gibt?

Nein, natürlich nicht.


--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de

olaf
Guest

Wed Nov 21, 2018 6:45 pm   



Peter Heitzer <peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de> wrote:

Quote:
Lohnt es berhaupt, sich die Mhe des Offsetabgleichs bei einem uA 741 zu machen,
wenn es weitaus bessere Operationsverstrke wie den OP07 preiswert (40 ct bei Reichelt)
zu kaufen gibt?


Oh backe. Ich glaube der OP07 ist doch auch schon krass alt.

Schau doch einfach mal bei Linear/Analog oder TI was die an modernen OPs haben.

Olaf

Peter Heitzer
Guest

Wed Nov 21, 2018 6:45 pm   



olaf <olaf_at_criseis.ruhr.de> wrote:
Quote:
Peter Heitzer <peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de> wrote:

Lohnt es überhaupt, sich die Mühe des Offsetabgleichs bei einem uA 741 zu machen,
wenn es weitaus bessere Operationsverstärke wie den OP07 preiswert (40 ct bei Reichelt)
zu kaufen gibt?

Oh backe. Ich glaube der OP07 ist doch auch schon krass alt.

Er tut es aber für den Zweck. Ich habe einfach einmal einen Differenzverstärker
mit 100-facher Verstärkung und 1% Metallfilmwiderständen aufgebaut, um den Abfall
an einem 10 mOhm Shunt high side zu messen. Mit einem OP27, der ähnliche Werte wie ein
OP07 hat, war der Fehler um die 1-2%. Das reicht mir für die gewünschte Anwendung.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de

Bernd Mayer
Guest

Wed Nov 21, 2018 6:45 pm   



Am 21.11.18 um 12:24 schrieb Peter Heitzer:
Quote:
Wenn ich bei einem uA 741 einen Nullabgleich der Offsetspannung mache, mit
welcher Drift muss ich rechnen?
Bei besseren OPAmps wie OP27 oder OP07 ist die Änderung der Offsetspannung
pro Monat im Datenblatt angegeben, bei den enfachen Typen findet man dazu
nichts.
Lohnt es überhaupt, sich die Mühe des Offsetabgleichs bei einem uA 741 zu machen,
wenn es weitaus bessere Operationsverstärke wie den OP07 preiswert (40 ct bei Reichelt)
zu kaufen gibt?

Hallo,


da kommen ja noch die Kosten des Abgleichpotis und der Aufwand fürs
zusätzliche Layout und die Zeit für den Abgleich dazu.

Das macht vermutlich mehr als 40 cent aus.

Geringere Offsetwerte sind ja *ein* großer Fortschritt in der
Entwicklung von Opamps.

Welche Funktion hat die Schaltung denn?


Bernd Mayer

Peter Heitzer
Guest

Wed Nov 21, 2018 6:45 pm   



Bernd Mayer <beam.bam.boom_at_knuut.de> wrote:
Quote:
Am 21.11.18 um 12:24 schrieb Peter Heitzer:
Wenn ich bei einem uA 741 einen Nullabgleich der Offsetspannung mache, mit
welcher Drift muss ich rechnen?
Bei besseren OPAmps wie OP27 oder OP07 ist die Änderung der Offsetspannung
pro Monat im Datenblatt angegeben, bei den enfachen Typen findet man dazu
nichts.
Lohnt es überhaupt, sich die Mühe des Offsetabgleichs bei einem uA 741 zu machen,
wenn es weitaus bessere Operationsverstärke wie den OP07 preiswert (40 ct bei Reichelt)
zu kaufen gibt?

Hallo,

da kommen ja noch die Kosten des Abgleichpotis und der Aufwand fürs
zusätzliche Layout und die Zeit für den Abgleich dazu.

Bei einer hobbymässigen Bastelei macht das nicht aus. Wenn aber der Abgleich eh nur
kurzzeitig wirkt, ist es selbst dann nicht mehr sinnvoll.

Quote:
Geringere Offsetwerte sind ja *ein* großer Fortschritt in der
Entwicklung von Opamps.

Welche Funktion hat die Schaltung denn?

Differenzverstärker für 10 mOhm Shunt zur Strommessung. Ich habe es am Steckbrett aufgebaut
und einfach mal die unterschiedlichsten Opamps aus der Bastelkiste ausprobiert.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de

Rafael Deliano
Guest

Wed Nov 21, 2018 7:45 pm   



Quote:
Wenn aber der Abgleich eh nur
kurzzeitig wirkt, ist es selbst dann nicht mehr sinnvoll.


Wenn er wirklich nutzlos wäre, wäre der Abgleich ehedem
nicht so gemacht worden.

Poti steuert auch Tempco bei, was zu bedenken wäre.

Für Unikate wie Prüfgeräte die nur bei 20 ... 30°C arbeiten
verwende ich häufig lagernde Oldtimer in DIL wie TL081
( CMV bis an +Vcc ) oder CA3130 ( CMV bis -Vcc ).
Die haben deutlich Offset, also kommt Spindeltrimmer rein
wenn hohe Verstärkung nötig.
uA741 bzw. LM348 habe ich das letzte mal in den 80er Jahren
verbaut.

> Differenzverstärker
Die Schaltung mit den 4 Widerständen ? Habe ich praktisch nie
verwendet, weil man üppig genaue Widerstände bräuchte.

MfG JRD

Bernd Mayer
Guest

Wed Nov 21, 2018 7:45 pm   



Am 21.11.18 um 18:10 schrieb Peter Heitzer:
Quote:
olaf <olaf_at_criseis.ruhr.de> wrote:
Peter Heitzer <peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de> wrote:

Lohnt es überhaupt, sich die Mühe des Offsetabgleichs bei einem uA 741 zu machen,
wenn es weitaus bessere Operationsverstärke wie den OP07 preiswert (40 ct bei Reichelt)
zu kaufen gibt?

Oh backe. Ich glaube der OP07 ist doch auch schon krass alt.
Er tut es aber für den Zweck. Ich habe einfach einmal einen Differenzverstärker
mit 100-facher Verstärkung und 1% Metallfilmwiderständen aufgebaut, um den Abfall
an einem 10 mOhm Shunt high side zu messen. Mit einem OP27, der ähnliche Werte wie ein
OP07 hat, war der Fehler um die 1-2%. Das reicht mir für die gewünschte Anwendung.


Hallo,

mit 1%-igen Widerständen ist die Genaugkeit des Differenzverstärkers auf
ca. 2% begrenzt.
Die Gleichtaktunterdrückung spielt auch eine Rolle, und der OP07 hat da
bessere Werte als der 741er (min 70 dB gegenüber 106 dB).


Bernd Mayer

Michael S.
Guest

Wed Nov 21, 2018 9:45 pm   



Am 21.11.2018 um 12:24 schrieb Peter Heitzer:
Quote:
Wenn ich bei einem uA 741 einen Nullabgleich der Offsetspannung mache, mit
welcher Drift muss ich rechnen?
Bei besseren OPAmps wie OP27 oder OP07 ist die Änderung der Offsetspannung
pro Monat im Datenblatt angegeben, bei den enfachen Typen findet man dazu
nichts.
Lohnt es überhaupt, sich die Mühe des Offsetabgleichs bei einem uA 741 zu machen,
wenn es weitaus bessere Operationsverstärke wie den OP07 preiswert (40 ct bei Reichelt)
zu kaufen gibt?


Mit den alten Dingern würde ich auch hobbytechnisch nichts mehr machen.
Auch OP07 und OP027 nicht, weil man da ne aufwändige Versorgung braucht.
Meist ist LM324/LM358 ausreichend, die können wenigstens mit
Einschränkungen runter bis an die negative Versorgungsspannung arbeiten.

Falls der nicht ausreicht, sucht man sich halt was anderes passendes
raus, der z.B. Rail2Rail kann oder Bandbreite hat oder wenig Offset hat,
je nach konkreter Schaltung. Da gibts auch immer noch vieles als
DIL/DIP. Aber mit 70er-Jahre-Technik muss man sich echt nicht mehr
rumquälen.

Michael

Reinhardt Behm
Guest

Thu Nov 22, 2018 3:45 am   



AT Thursday 22 November 2018 01:27, Peter Heitzer wrote:

Quote:
Bernd Mayer <beam.bam.boom_at_knuut.de> wrote:
Am 21.11.18 um 12:24 schrieb Peter Heitzer:
Wenn ich bei einem uA 741 einen Nullabgleich der Offsetspannung mache,
mit welcher Drift muss ich rechnen?
Bei besseren OPAmps wie OP27 oder OP07 ist die Änderung der
Offsetspannung pro Monat im Datenblatt angegeben, bei den enfachen Typen
findet man dazu nichts.
Lohnt es überhaupt, sich die Mühe des Offsetabgleichs bei einem uA 741
zu machen, wenn es weitaus bessere Operationsverstärke wie den OP07
preiswert (40 ct bei Reichelt) zu kaufen gibt?

Hallo,

da kommen ja noch die Kosten des Abgleichpotis und der Aufwand fürs
zusätzliche Layout und die Zeit für den Abgleich dazu.
Bei einer hobbymässigen Bastelei macht das nicht aus. Wenn aber der
Abgleich eh nur kurzzeitig wirkt, ist es selbst dann nicht mehr sinnvoll.

Geringere Offsetwerte sind ja *ein* großer Fortschritt in der
Entwicklung von Opamps.

Welche Funktion hat die Schaltung denn?
Differenzverstärker für 10 mOhm Shunt zur Strommessung. Ich habe es am
Steckbrett aufgebaut und einfach mal die unterschiedlichsten Opamps aus
der Bastelkiste ausprobiert.


Wenn du was moderneres suchst und bereit bist ein Layout zu machen, kann ich
den INA226 von TI empfehlen Der Misst Strom und Spannung an einem High-side
Sense-R bei Spannungen bis zu 36V. Interface ist I2C, Versorgung 3.3V oder
5V, Gehäuse VSSOP-10, Preis 2.60US$ in kleinen Stückzahlen bei Digikey.

Ich hab mir gerade ein PCB gemacht mit mehreren Schaltreglern für die
üblichen Spannungen (3.3, 5, 12V) versorgt aus einem billigen Laptop-
Netzteil. Der R-sense (10mOhm) wird vom Regler mit ausgeregelt. Funktioniert
schön.

--
Reinhardt

Peter Heitzer
Guest

Thu Nov 22, 2018 9:45 am   



Reinhardt Behm <rbehm_at_hushmail.com> wrote:
Quote:
AT Thursday 22 November 2018 01:27, Peter Heitzer wrote:

Bernd Mayer <beam.bam.boom_at_knuut.de> wrote:
Am 21.11.18 um 12:24 schrieb Peter Heitzer:
Wenn ich bei einem uA 741 einen Nullabgleich der Offsetspannung mache,
mit welcher Drift muss ich rechnen?
Bei besseren OPAmps wie OP27 oder OP07 ist die Änderung der
Offsetspannung pro Monat im Datenblatt angegeben, bei den enfachen Typen
findet man dazu nichts.
Lohnt es überhaupt, sich die Mühe des Offsetabgleichs bei einem uA 741
zu machen, wenn es weitaus bessere Operationsverstärke wie den OP07
preiswert (40 ct bei Reichelt) zu kaufen gibt?

Hallo,

da kommen ja noch die Kosten des Abgleichpotis und der Aufwand fürs
zusätzliche Layout und die Zeit für den Abgleich dazu.
Bei einer hobbymässigen Bastelei macht das nicht aus. Wenn aber der
Abgleich eh nur kurzzeitig wirkt, ist es selbst dann nicht mehr sinnvoll.

Geringere Offsetwerte sind ja *ein* großer Fortschritt in der
Entwicklung von Opamps.

Welche Funktion hat die Schaltung denn?
Differenzverstärker für 10 mOhm Shunt zur Strommessung. Ich habe es am
Steckbrett aufgebaut und einfach mal die unterschiedlichsten Opamps aus
der Bastelkiste ausprobiert.

Wenn du was moderneres suchst und bereit bist ein Layout zu machen, kann ich
den INA226 von TI empfehlen Der Misst Strom und Spannung an einem High-side
Sense-R bei Spannungen bis zu 36V. Interface ist I2C, Versorgung 3.3V oder
5V, Gehäuse VSSOP-10, Preis 2.60US$ in kleinen Stückzahlen bei Digikey.


Sähe gut aus. Problematisch ist für mich aber das Gehäuse. Kleiner als 50 mil Beinabstand
kann ich nicht verarbeiten. Es gäbe allerdings fertige Platinen auch China.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer_at_rz.uni-regensburg.de

Rainer Knaepper
Guest

Thu Nov 22, 2018 9:45 am   



michaely_at_bigfoot.de (Michael S.) am 21.11.18 um 21:43:

> Meist ist LM324/LM358 ausreichend,

Naja, was Offset und Drift betrifft, sind die auch nicht gerade der
Brller. Und Audio will man damit sicherlich auch nicht machen.

Ich habe die trotzdem immer noch gerne im Sortiment, weil die fr
nicht zu schnelle Regelanwendungen und eben bei einfacher
Versorgungsspannung oft gut genug sind. Als Vorverstrker fr nen AVR
mit 8- oder 10-Bit-ADC o.. allemal .

Wenn es schn sein mu, kann man den 324 durch LT1014 ersetzen, aber
der ist ziemlich teuer.

Rainer

--
Wenn in 2000 Jahren jemand etwas von unserer Zivilisation
finden will, wird er vermutlich nur Makrolonstaub finden
und ahnungslos wegpinseln.
(Carsten Kurz in maus.technik.elektronik)

Reinhardt Behm
Guest

Thu Nov 22, 2018 2:45 pm   



AT Thursday 22 November 2018 16:01, Peter Heitzer wrote:

Quote:
Reinhardt Behm <rbehm_at_hushmail.com> wrote:
AT Thursday 22 November 2018 01:27, Peter Heitzer wrote:

Bernd Mayer <beam.bam.boom_at_knuut.de> wrote:
Am 21.11.18 um 12:24 schrieb Peter Heitzer:
Wenn ich bei einem uA 741 einen Nullabgleich der Offsetspannung mache,
mit welcher Drift muss ich rechnen?
Bei besseren OPAmps wie OP27 oder OP07 ist die Änderung der
Offsetspannung pro Monat im Datenblatt angegeben, bei den enfachen
Typen findet man dazu nichts.
Lohnt es überhaupt, sich die Mühe des Offsetabgleichs bei einem uA 741
zu machen, wenn es weitaus bessere Operationsverstärke wie den OP07
preiswert (40 ct bei Reichelt) zu kaufen gibt?

Hallo,

da kommen ja noch die Kosten des Abgleichpotis und der Aufwand fürs
zusätzliche Layout und die Zeit für den Abgleich dazu.
Bei einer hobbymässigen Bastelei macht das nicht aus. Wenn aber der
Abgleich eh nur kurzzeitig wirkt, ist es selbst dann nicht mehr
sinnvoll.

Geringere Offsetwerte sind ja *ein* großer Fortschritt in der
Entwicklung von Opamps.

Welche Funktion hat die Schaltung denn?
Differenzverstärker für 10 mOhm Shunt zur Strommessung. Ich habe es am
Steckbrett aufgebaut und einfach mal die unterschiedlichsten Opamps aus
der Bastelkiste ausprobiert.

Wenn du was moderneres suchst und bereit bist ein Layout zu machen, kann
ich den INA226 von TI empfehlen Der Misst Strom und Spannung an einem
High-side Sense-R bei Spannungen bis zu 36V. Interface ist I2C, Versorgung
3.3V oder 5V, Gehäuse VSSOP-10, Preis 2.60US$ in kleinen Stückzahlen bei
Digikey.

Sähe gut aus. Problematisch ist für mich aber das Gehäuse. Kleiner als 50
mil Beinabstand kann ich nicht verarbeiten. Es gäbe allerdings fertige
Platinen auch China.


Dann nimm den INA219, den gibt's in so-8, 1.27mm pitch, oder sot23-6, 0.65mm
pitch. Der geht aber nur bis 26V.

--
Reinhardt

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