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gUnther nanonüm
Guest
Mon Jan 16, 2012 2:13 pm
"Ralf Haboldt" <haboldt_at_freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bd0eb65d-3f75-4e07-969c-eefa238f0b3c_at_s18g2000vby.googlegroups.com...
Quote:
Ich hatte gestern ein ganz ähnliches (Nachbau-)Netzteil für ein
Gigaset geöffnet, da es das Telefon nicht mehr lud. Da sind zw.
Primär- und Sekundärseite keine 2mm Luft auf der Leiterplatte, das ist
schon kriminell. Den primären Sieb-Elko haben die auch eingespart, er
ist auf der Leiterplatte vorgesehen. Optokoppler gibt es gar nicht.
Hi,
das nennt man "modernen Blitzschutz".
--
mfg,
gUnther
Ralf Haboldt
Guest
Mon Jan 16, 2012 2:56 pm
Quote:
http://www.mikrocontroller.net/topic/244231#new
Schlechtes Design, aber trotzdem in der Lage mit nur der LED als Last zu
laufen.
Gerrit
Ich hatte gestern ein ganz ähnliches (Nachbau-)Netzteil für ein
Gigaset geöffnet, da es das Telefon nicht mehr lud. Da sind zw.
Primär- und Sekundärseite keine 2mm Luft auf der Leiterplatte, das ist
schon kriminell. Den primären Sieb-Elko haben die auch eingespart, er
ist auf der Leiterplatte vorgesehen. Optokoppler gibt es gar nicht.
Ralf
Thomas
Guest
Mon Jan 30, 2012 11:33 pm
On 15 Jan., 15:13, Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
Quote:
On 01/15/2012 03:02 PM, Rainer Knaepper wrote:
Rafael_Deli...@arcor.de (Rafael Deliano) am 15.01.12:
Aufwand der Schutzschaltung ist eher untergeordnet weils
nur für ca. 6 Displays gebaut wird.
Wahrscheinlich denke ich zu kurz, aber bei nur sechs Geräten würde ich
einen anderen Stecker an das 5V-Netzteil bauen, halt
velwechserungssicher zum 12V-Netzteil.
Geht auch einfacher... Schmelzsicherung in Reihe zur Schaltung, eine
1N4001 (je nach Leistung des Netzteiles vielleicht auch eine 1N5400)
hinter der Sicherung paralell zur Schaltung so dass sie sperrt solange
die Polung stimmt und bei Verpolung einen Kurzschluss produziert. Als
Überspannungssicherung eine Crowbar (Thyristor, Z-Diode 5.1V, Widerstand).
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/crowbar.htm
Bei Verpolung oder Überspannung ist dann eben jedesmal eine neue
Schmelzsicherung erforderlich. Kann einen gewissen Lerneffekt mit sich
bringen.
Danke für die Erwähnung meines Elektronik-Minikurses. Eine
Schmelzsicherung hat den Vorteil, dass der Ausgang wirklich ganz
sicher spannungslos bleibt und nicht, wie bei einer elektronischen
Methode durch irgend einen dummen Effekt wieder zum Einschalten kommt.
Also, Schmelzsicherung dann, wenn das Worstcasekriterium absolut
vordergründig ist.
Gruss
Thomas
Rolf Bombach
Guest
Tue Jan 31, 2012 10:07 pm
Joerg schrieb:
Quote:
Praezise schon, doch das wuerde ich persoenlich nicht in Designs machen.
Zum einen weil ich die Nachwehen einiger solche Sicherungen gesehen habe
die eine gepflegte Kernschmelze hingelegt haben. Manche waren auch
einfach "verdampft". Jedenfalls konnte man die Leiterplatten danach
nicht mehr gebrauchen.
Ging ja eher um eine falsch gepolte Batterie oder ein NT mit "falscher"
Spannung. Verdampfer trotz Sicherung braucht schon Blitzschlag oder
dergleichen. Der Klassiker ist der Kathodenabriss in einem fetten
Thyristor, die, wo "dummerweise" zwei Drähte zum Zündkreis gehen.
Bei einer Blitzlampenentladungsschaltung gehen dann die 100 J/2 kV
dort durch, Angstwiderstände, Sicherungen usw. sind da zwecklos.
Dort, wo der goldene Schattenwurf eines Seeigels auf der Platine
zu sehen ist, war der Zündtrafo. BTHT (heard that), zum Glück alles
in einem Stahlblechgehäuse.
--
mfg Rolf Bombach
Rolf Bombach
Guest
Tue Jan 31, 2012 10:11 pm
M.Randelzhofer schrieb:
Quote:
Ein Kumpel hat in den 80-ern mal seinen selbstgebauten 6502 Steuerrechner
(mit viel TTL) aus Versehen mit 12V betrieben, stundenlang.
Wurde zwar sauheiss, ging aber nicht kaputt.
Besonders hart im Nehmen waren ECL. Bei Falschpolung hat es nach
einiger Zeit die Netzteile abgeraucht, ohne dass die Schaltungen
fühlbar wärmer als normal geworden wäre, eher weniger. Nicht dass
sie falsch gepolt funktioniert hätten

, aber nach Umpolung
gings dann. Naja, Physiker lernen Elektronik bei Demtröder...
--
mfg Rolf Bombach
Horst-D.Winzler
Guest
Wed Feb 01, 2012 5:19 am
Am 31.01.2012 22:07, schrieb Rolf Bombach:
Quote:
Joerg schrieb:
----- Der Klassiker ist der Kathodenabriss in einem fetten
Thyristor, die, wo "dummerweise" zwei Drähte zum Zündkreis gehen.
Züführung zur Katode weggeschmolzen. Gesehen bei einer LS50. Lang ists her.
--
mfg hdw
Horst-D.Winzler
Guest
Wed Feb 01, 2012 5:22 am
Am 31.01.2012 22:11, schrieb Rolf Bombach:
Quote:
M.Randelzhofer schrieb:
Besonders hart im Nehmen waren ECL. Bei Falschpolung hat es nach
einiger Zeit die Netzteile abgeraucht, ohne dass die Schaltungen
fühlbar wärmer als normal geworden wäre, eher weniger. Nicht dass
sie falsch gepolt funktioniert hätten

, aber nach Umpolung
gings dann. Naja, Physiker lernen Elektronik bei Demtröder...
Physiker eigen sind eben physikalische Versuche. Gehts oder gehts nicht
und mach Bumm. Ach Bumm machts ja bei den Chemikern....
--
mfg hdw
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