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Rafael Deliano
Guest
Sun Jan 15, 2012 12:12 pm
Sieht die gängige Variante mit Relais ca. so aus:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/x.pdf
oder gibst was besseres ?
Anwendung ist die Zuführung von 5V/1A DC aus
Schaltregler-Steckernetzteil in ein VFD-Display FM20X2KB wie man es
gerade billig bei ebay erhält.
Das getrennte Steuergerät das das Display über V24
anspricht hat auch ein Steckernetzteil
mit gleichem Hohlstecker aber 9-12VDC. Ich wollte vermeiden
daß wenn man die bei Installation vertauscht am Display
was demoliert wird.
Aufwand der Schutzschaltung ist eher untergeordnet weils
nur für ca. 6 Displays gebaut wird.
Hat eigentlich jemand für das NEC FM20X2KB Display
das Original-Datenblatt ?
MfG JRD
Horst-D.Winzler
Guest
Sun Jan 15, 2012 12:30 pm
Am 15.01.2012 12:12, schrieb Rafael Deliano:
Quote:
Die Schaltung schützt nur gegen Verpolung. Gegen Überspannung wie sie
durchs Vertauschen des Steckernetzteils (5 >< 12V) passieren kann, aber
nicht.
Quote:
Anwendung ist die Zuführung von 5V/1A DC aus
Schaltregler-Steckernetzteil in ein VFD-Display FM20X2KB wie man es
gerade billig bei ebay erhält.
Das getrennte Steuergerät das das Display über V24
anspricht hat auch ein Steckernetzteil
mit gleichem Hohlstecker aber 9-12VDC. Ich wollte vermeiden
daß wenn man die bei Installation vertauscht am Display
was demoliert wird.
Aufwand der Schutzschaltung ist eher untergeordnet weils
nur für ca. 6 Displays gebaut wird.
Hat eigentlich jemand für das NEC FM20X2KB Display
das Original-Datenblatt ?
MfG JRD
--
mfg hdw
Rafael Deliano
Guest
Sun Jan 15, 2012 12:47 pm
Quote:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/x.pdf
Die Schaltung schützt nur gegen Verpolung. Gegen Überspannung wie sie
durchs Vertauschen des Steckernetzteils (5 >< 12V) passieren kann, aber
nicht.
Ausprobiert habe ich die Schaltung bisher nicht.
Gedacht war:
Die Diode D1 und das Relais das im Ruhezustand abgefallene Kontakte hat
sollte die Verpolung lösen.
T2 und R10 sorgen dafür daß im Normalfall das Relais geschaltet wird
wenn die Spannung 5V ist.
T3 und der Spannungsteiler davor sollten aber T2 abwürgen wenn die
Spannung zu hoch ist.
Vorhersehbares Problem: das 5V Schaltregler-Steckernetzteil benötigt
Grundlast damit es 5V+/-10% macht. Dann muß ich noch Ballastwiderstand
reinmachen.
MfG JRD
Michael Schwingen
Guest
Sun Jan 15, 2012 12:57 pm
On 15.01.2012 12:12, Rafael Deliano wrote:
Quote:
Ich würde sagen, das taugt nicht so richtig. Das Relais dürfte je nach
"falschem" Netzteil zu langsam sein - man denke z.B. an ein
9V-AC-Netzteil. Gerade bei Hohlsteckern gibt es so ziemlich alles, wenn
man da gegen ein falsches Netzteil schützen will, sollte man es richtig
machen.
Für den reinen Verpolschutz sollte es ein einzelner MOSFET (evtl. noch
mit Gate-Zenerdiode) tun.
Wenn es auf Überspannungsschutz bei 5V ankommt, sollte das schon etwas
exakter sein - ein MOSFET plus TL431 und Kleinkram, plus ein 2. MOSFET
als Verpolschutz?
cu
Michael
Gerrit Heitsch
Guest
Sun Jan 15, 2012 1:23 pm
On 01/15/2012 12:47 PM, Rafael Deliano wrote:
Quote:
Vorhersehbares Problem: das 5V Schaltregler-Steckernetzteil benötigt
Grundlast damit es 5V+/-10% macht. Dann muß ich noch Ballastwiderstand
reinmachen.
Der sollte im Netzteil schon integriert sein da solche Steckernetzteile
auch gerne mal ohne Last betrieben werden.
Gerrit
Dieter Wiedmann
Guest
Sun Jan 15, 2012 1:40 pm
Am 15.01.2012 13:23, schrieb Gerrit Heitsch:
Quote:
On 01/15/2012 12:47 PM, Rafael Deliano wrote:
Vorhersehbares Problem: das 5V Schaltregler-Steckernetzteil benötigt
Grundlast damit es 5V+/-10% macht. Dann muß ich noch Ballastwiderstand
reinmachen.
Der sollte im Netzteil schon integriert sein da solche Steckernetzteile
auch gerne mal ohne Last betrieben werden.
http://www.mikrocontroller.net/topic/244231#new
Gruß Dieter
Gerrit Heitsch
Guest
Sun Jan 15, 2012 1:44 pm
On 01/15/2012 01:40 PM, Dieter Wiedmann wrote:
Quote:
Am 15.01.2012 13:23, schrieb Gerrit Heitsch:
On 01/15/2012 12:47 PM, Rafael Deliano wrote:
Vorhersehbares Problem: das 5V Schaltregler-Steckernetzteil benötigt
Grundlast damit es 5V+/-10% macht. Dann muß ich noch Ballastwiderstand
reinmachen.
Der sollte im Netzteil schon integriert sein da solche Steckernetzteile
auch gerne mal ohne Last betrieben werden.
http://www.mikrocontroller.net/topic/244231#new
Schlechtes Design, aber trotzdem in der Lage mit nur der LED als Last zu
laufen.
Gerrit
Wolfgang Allinger
Guest
Sun Jan 15, 2012 1:48 pm
On 15 Jan 12 at group /de/sci/electronics in article
<news-1326478115_at_discworld.dascon.de> (Michael Schwingen) wrote:
Quote:
On 15.01.2012 12:12, Rafael Deliano wrote:
Sieht die gängige Variante mit Relais ca. so aus:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/x.pdf
oder gibst was besseres ?
Ich würde sagen, das taugt nicht so richtig. Das Relais dürfte je nach
"falschem" Netzteil zu langsam sein -
Hmm, es muss anziehen, damit die nachfolgende Schaltung was abkriegt!
Also erst mal keine Gefahr
Quote:
man denke z.B. an ein 9V-AC-Netzteil.
s.o. höchstens ein Problem, wenn das Relais so schnell ist, dass es
schon während den Halbwellen durchschaltet. Glaub ich eher weniger.
Quote:
Gerade bei Hohlsteckern gibt es so ziemlich alles,
wenn man da gegen ein falsches Netzteil schützen will, sollte man es
richtig machen.
Mir fehlt allerdings noch eine Freilaufdiode über Rel1 und zumindest
noch ein grössere Elko zw. BE von T2.
Auch der eine odere andere C an strategisch wichtigen Stellen wäre
sinnvoll.
Und wenn das Ding über RS232 einschalten, dann erst recht und auch noch
die HS Signale zum richtigen ansteuern von T1...
Quote:
Für den reinen Verpolschutz sollte es ein einzelner MOSFET (evtl. noch
mit Gate-Zenerdiode) tun.
Wenn es auf Überspannungsschutz bei 5V ankommt, sollte das schon etwas
exakter sein - ein MOSFET plus TL431 und Kleinkram, plus ein 2. MOSFET
als Verpolschutz?
Saludos Wolfgang
--
Wolfgang Allinger 15h00..21h00 MEZ: SKYPE:wolfgang.allinger
Paraguay mailer: CrossPoint XP 3.20 (XP2) in WinXPprof DOSbox
Meine 7 Sinne: reply Adresse gesetzt!
Unsinn, Schwachsinn, Bloedsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Loetzinn.
Rafael Deliano
Guest
Sun Jan 15, 2012 2:45 pm
Quote:
Mir fehlt allerdings noch eine Freilaufdiode über Rel1
Die 1N4148 habe ich jetzt gerade nachgerüstet.
Mit 2x BC546B und einem China-Relais ( Meisei M4-6H )
schaltet es wenn man an Labornetzgerät langsam hochdreht
bei 3,6V zu bei 6,6V weg.
Hinter den Relaiskontakten werde ich wohl noch eine P6KE6.8
vorsehen.
MfG JRD
Rafael Deliano
Guest
Sun Jan 15, 2012 2:56 pm
Kam grad noch per email
der Vorschlag LTC4365
ttp://www.linear.com/product/LTC4365
D.h. statt Relais zwei Fets als Analogschalter
und ein passendes Ansteuerungs-IC.
Mit Fets hat man bei 5V normalerweise ein Problem
weil man zuwenig Spannung fürs Gate hat.
Das IC löst das per Ladungspumpe.
MfG JRD
Rainer Knaepper
Guest
Sun Jan 15, 2012 3:02 pm
Rafael_Deliano_at_arcor.de (Rafael Deliano) am 15.01.12:
Quote:
Aufwand der Schutzschaltung ist eher untergeordnet weils
nur für ca. 6 Displays gebaut wird.
Wahrscheinlich denke ich zu kurz, aber bei nur sechs Geräten würde ich
einen anderen Stecker an das 5V-Netzteil bauen, halt
velwechserungssicher zum 12V-Netzteil.
Rainer
--
Manager und BWL'ler sind dumm, saudumm, und das ist das Prinzip
unserer Wirtschaft: Dumm und duemmer. Haben wir aus dem USA gelernt.
(MaWin in de.sci.electronics)
Gerrit Heitsch
Guest
Sun Jan 15, 2012 3:13 pm
On 01/15/2012 03:02 PM, Rainer Knaepper wrote:
Quote:
Rafael_Deliano_at_arcor.de (Rafael Deliano) am 15.01.12:
Aufwand der Schutzschaltung ist eher untergeordnet weils
nur für ca. 6 Displays gebaut wird.
Wahrscheinlich denke ich zu kurz, aber bei nur sechs Geräten würde ich
einen anderen Stecker an das 5V-Netzteil bauen, halt
velwechserungssicher zum 12V-Netzteil.
Geht auch einfacher... Schmelzsicherung in Reihe zur Schaltung, eine
1N4001 (je nach Leistung des Netzteiles vielleicht auch eine 1N5400)
hinter der Sicherung paralell zur Schaltung so dass sie sperrt solange
die Polung stimmt und bei Verpolung einen Kurzschluss produziert. Als
Überspannungssicherung eine Crowbar (Thyristor, Z-Diode 5.1V, Widerstand).
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/crowbar.htm
Bei Verpolung oder Überspannung ist dann eben jedesmal eine neue
Schmelzsicherung erforderlich. Kann einen gewissen Lerneffekt mit sich
bringen.
Gerrit
Horst-D.Winzler
Guest
Sun Jan 15, 2012 3:17 pm
Am 15.01.2012 12:47, schrieb Rafael Deliano:
Quote:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/x.pdf
Die Schaltung schützt nur gegen Verpolung. Gegen Überspannung wie sie
durchs Vertauschen des Steckernetzteils (5 >< 12V) passieren kann, aber
nicht.
Ausprobiert habe ich die Schaltung bisher nicht.
Gedacht war:
Die Diode D1 und das Relais das im Ruhezustand abgefallene Kontakte hat
sollte die Verpolung lösen.
T2 und R10 sorgen dafür daß im Normalfall das Relais geschaltet wird
wenn die Spannung 5V ist.
T3 und der Spannungsteiler davor sollten aber T2 abwürgen wenn die
Spannung zu hoch ist.
Ich würde aber doch ein Trimmpoti zwischensetzten. Spannungsbereich max.
5,3V. Kommt auf die max. Betriebspannung des Panels an.
Ev. wäre eine kleine Hysterese zu empfehlen. Könnte mit zwei
Widerständen erledigt werden. Ein niederohmiger Widerstand in die
Emitterleitung von T3 einschleifen. Den anderen R vom Emitter dann zu
der geschalteten 5V Spannung. Grund auf alle Fälle eine Flattern des
Relais bei so kleinem dU zur Auslösespannung verhindern.
Wenn die Lösung für lange Zeit sein sollte, würde ich einen kleinen
Wandler vorsehen der mir die "Einheitsspannung" 12V auf 5V reduziert.
Quote:
Vorhersehbares Problem: das 5V Schaltregler-Steckernetzteil benötigt
Grundlast damit es 5V+/-10% macht. Dann muß ich noch Ballastwiderstand
reinmachen.
Die Schaltnetzteile haben bereits einen Lastwiderstand integriert. Siehs
also nicht zu eng.
--
mfg hdw
Rafael Deliano
Guest
Sun Jan 15, 2012 3:50 pm
Quote:
einen anderen Stecker an das 5V-Netzteil bauen,
Eigentümlicherweise kommen aber traditionell fast alle
Steckernetzteile fertig mit dem Hohlstecker in
unterschiedlichsten Polungen und AC oder DC und
unterschiedlichen Spannungen. Schutzfunktion wird damit
vom Gerät erwartet.
Bisher hatte ich damit auch kein Problem, weil
handliche Netzteile mit Trafo wenig Leistung hatten.
Bei typisch 12V waren dann im Gerät Brücken-
gleichrichter, 1000uF Elko, 7805 der auf 5V runtersetzt.
Für 5V & hohen Strom müsste man warten ob z.B.
Steckernetzteile mit USB-Steckern wirklich gängig werden:
http://www.ebay.de/itm/USB-Steckernetzteil-USBLadegerat-Netzgerat-Netzteil-5V-/150722462366?pt=DE_Technik_Computerzubeh%C3%B6r_Kabel_Adapter&hash=item2317c2429e
Quote:
Geht auch einfacher... Schmelzsicherung 1N4001
Die Lösung ist nicht anwenderfreundlich.
Ich hatte zeitweise mit Geräten zu tun bei denen
der Hersteller meinte Kurzschlußschutz wäre am besten
mit Glassicherung gelöst. Sinnigerweise in Hausverkabelung
wo man schnell man Kurzschluß baut.
MfG JRD
Rafael Deliano
Guest
Sun Jan 15, 2012 4:03 pm
Quote:
einen kleinen
Wandler vorsehen der mir die "Einheitsspannung" 12V auf 5V reduziert.
Das war auch meine erste Idee, weil ich normalerweise
hinter Hohlstecker Brückengleichrichter, Elko habe.
Das wäre bei 1A aber sowas wie National simple switcher geworden.
Wenn man bedenkt daß man das Steckernetztteil 5V/1A recht gängig
bei ebay bekommt schien mir der Aufwand irreal.
Quote:
kleine Hysterese zu empfehlen.
Müsste ich mal sehen ob man das mit Widerstand erledigen kann.
Ob mans braucht hängt davon ab ob die Ausgangsimpedanz des Netzteils
an der niederohmigen echten Last Flattern begünstigt. Der simple
Laboraufbau hatte noch keine Probleme.
MfG JRD
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