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Unbekannter Germanium-Transistor

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elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Unbekannter Germanium-Transistor

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Martin Gaiß
Guest

Thu Mar 05, 2020 6:45 pm   



Hier werkelt ein PNP Ge Transistor zufriedenstellend in einem
Joule-Thiev. Bei 150 mV schwingt der noch, aber leuchten kann man es
nicht mehr nennen, die LED glimmt nur noch.

Von dem Transistor weiss ich garnichts.

Er hat ein vernickeltes rundes Gehäuse. 5,8 mm Durchmesser, 15 mm lang.
Auf der Stirnseite ist ein dunkelgelber oder hellbrauner Punkt. Der
Kollektor ist mit einem grauen oder weissen Punkt markiert.Die Beinchen
sind 40 mm lang. Das Metex meldet hFE = 120. Auf dem Gehäuse ist
nichteinmal der Rest eines Aufdrucks sichtbar.

Kann jemand mit diesen Angaben was anfangen das vielleicht zur
Identifizierung helfen könnte?

Vorab vielen Dank
Martin

Gerrit Heitsch
Guest

Thu Mar 05, 2020 6:45 pm   



On 3/5/20 5:59 PM, Martin Gaiß wrote:
Quote:
Hier werkelt ein PNP Ge Transistor zufriedenstellend in einem
Joule-Thiev. Bei 150 mV schwingt der noch, aber leuchten kann man es
nicht mehr nennen, die LED glimmt nur noch.

Von dem Transistor weiss ich garnichts.

Er hat ein vernickeltes rundes Gehäuse. 5,8 mm Durchmesser, 15 mm lang.
Auf der Stirnseite ist ein dunkelgelber oder hellbrauner Punkt. Der
Kollektor ist mit einem grauen oder weissen Punkt markiert.Die Beinchen
sind 40 mm lang. Das Metex meldet hFE = 120. Auf dem Gehäuse ist
nichteinmal der Rest eines Aufdrucks sichtbar.

Kann jemand mit diesen Angaben was anfangen das vielleicht zur
Identifizierung helfen könnte?


Ich hab mir so einen Joule-thief mit einem AC152 gebaut. Da glimmt die
LED noch bei unter 100mV.

Gerrit

Joerg
Guest

Sun Mar 22, 2020 3:45 am   



On 2020-03-05 08:59, Martin Gaiß wrote:
Quote:
Hier werkelt ein PNP Ge Transistor zufriedenstellend in einem
Joule-Thiev. Bei 150 mV schwingt der noch, aber leuchten kann man es
nicht mehr nennen, die LED glimmt nur noch.

Von dem Transistor weiss ich garnichts.

Er hat ein vernickeltes rundes Gehäuse. 5,8 mm Durchmesser, 15 mm lang.
Auf der Stirnseite ist ein dunkelgelber oder hellbrauner Punkt. Der
Kollektor ist mit einem grauen oder weissen Punkt markiert.Die Beinchen
sind 40 mm lang. Das Metex meldet hFE = 120. Auf dem Gehäuse ist
nichteinmal der Rest eines Aufdrucks sichtbar.

Kann jemand mit diesen Angaben was anfangen das vielleicht zur
Identifizierung helfen könnte?


Das duerfte fast unmoeglich sein. Farbpunkte wurden damals oft zur
Selektierung fuer Gruppen verwendet, z.B. Einteilung der
Produktionschargen in Stromverstaerkungsbereiche.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/


Guest

Sun Mar 22, 2020 12:22 pm   



Joerg wrote:
Quote:
On 2020-03-05 08:59, Martin Gai wrote:

Hier werkelt ein PNP Ge Transistor zufriedenstellend in einem
Joule-Thiev. Bei 150 mV schwingt der noch, aber leuchten kann man es
nicht mehr nennen, die LED glimmt nur noch.

Von dem Transistor weiss ich garnichts.

Er hat ein vernickeltes rundes Gehuse. 5,8 mm Durchmesser, 15 mm lang.
Auf der Stirnseite ist ein dunkelgelber oder hellbrauner Punkt. Der
Kollektor ist mit einem grauen oder weissen Punkt markiert.Die Beinchen
sind 40 mm lang. Das Metex meldet hFE = 120. Auf dem Gehuse ist
nichteinmal der Rest eines Aufdrucks sichtbar.

Kann jemand mit diesen Angaben was anfangen das vielleicht zur
Identifizierung helfen knnte?


Das duerfte fast unmoeglich sein. Farbpunkte wurden damals oft zur
Selektierung fuer Gruppen verwendet, z.B. Einteilung der
Produktionschargen in Stromverstaerkungsbereiche.


Ich habe hier historische Zettel mit der Aufschrift:
|
| HF - gelber Punkt
| NF - ohne Punkt

Die lagen bei Transistoren mit schwarz lackiertem Glasgehuse
(der farbige Punkt war dann oben, sofern vorhanden).

Vermutlich wird das aber sowieso nicht auf Typen mit Metallgehuse
bertragbar sein.

Joerg
Guest

Sun Mar 22, 2020 6:45 pm   



On 2020-03-22 09:55, Reinhard Zwirner wrote:
Quote:
Michael Bäuerle schrieb:

[...]
Ich habe hier historische Zettel mit der Aufschrift:
|
| HF - gelber Punkt
| NF - ohne Punkt

Die lagen bei Transistoren mit schwarz lackiertem Glasgehäuse
(der farbige Punkt war dann oben, sofern vorhanden).

Vermutlich wird das aber sowieso nicht auf Typen mit Metallgehäuse
übertragbar sein.


Die waren frueher gestempelt, bessere Versionen hatten gelegentlich eine
Art Siebdruck. Stempelungen rieben sich rasch weg, wenn man die
Transistoren oft in die Hand nahm. Im Jugendalter passierte mir das,
weil ich besonders bei HF-Transistoren Sockel verwendete und das
kostbare Stueck mitwanderte, wenn ein anderes Selbstbaugeraet benutzt
werden sollte. Die Dinger kosteten ein Vermoegen.

Quote:

Beutel mit "Germanium-TUP"s von Nadler?

Meint sich zu erinnern


An den Ausdruck "ungestempelt" kann ich mich noch gut erinnern, das war
Code fuer Ausschuss. Die waren billig, aber man wusste nie, welcher
Parameter aus dem Ruder gelaufen war und wie schlimm.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Reinhard Zwirner
Guest

Sun Mar 22, 2020 6:45 pm   



Michael Bäuerle schrieb:

[...]
Quote:
Ich habe hier historische Zettel mit der Aufschrift:
|
| HF - gelber Punkt
| NF - ohne Punkt

Die lagen bei Transistoren mit schwarz lackiertem Glasgehäuse
(der farbige Punkt war dann oben, sofern vorhanden).

Vermutlich wird das aber sowieso nicht auf Typen mit Metallgehäuse
übertragbar sein.


Beutel mit "Germanium-TUP"s von Nadler?

Meint sich zu erinnern

Reinhard

Hans-Peter Diettrich
Guest

Mon Mar 23, 2020 12:14 am   



Am 22.03.2020 um 18:17 schrieb Joerg:
Quote:
On 2020-03-22 09:55, Reinhard Zwirner wrote:

Beutel mit "Germanium-TUP"s von Nadler?

Meint sich zu erinnern

Ich bekam mal ein Kilo bei meinem Schrotthändler, Metallgehäuse aber
ungestempelt, ohne Nase und matt statt glänzend. Kamen so ähnlich nicht
auch die Transistoren in den Japan-Radios daher, 2S...?

Quote:
An den Ausdruck "ungestempelt" kann ich mich noch gut erinnern, das war
Code fuer Ausschuss. Die waren billig, aber man wusste nie, welcher
Parameter aus dem Ruder gelaufen war und wie schlimm.


Ich habe alle ausgemessen nach Ruhestrom und Stromverstärkung, und damit
die Elektronik für meinen ersten Computer gestrickt.

DoDi

Bernd Laengerich
Guest

Mon Mar 23, 2020 12:45 pm   



Am 23.03.2020 um 11:57 schrieb Dieter Michel:

Quote:
ich meine, mich sogar zu erinnern, dass ich damals(TM)
(~40a) Germaniumtransistoren in so einer Art prismatischem
Kunststoffgehäuse hatte, die sogar für den Sockelbetrieb
gemacht waren. Die Beinchen waren gestanzt, ziemlich kurz
und hatten so eine Art Rastnasen, mit denen sie dann
sicher im Sockel saßen.


Eine derartige Bauform erinnert mich an BC148, BF194 und Co. Aber das war
bereits Silentium...

Bernd

Dieter Michel
Guest

Mon Mar 23, 2020 12:45 pm   



Hallo Joerg,

Quote:
[...]
weil ich besonders bei HF-Transistoren Sockel verwendete und das
kostbare Stueck mitwanderte, wenn [...]


ich meine, mich sogar zu erinnern, dass ich damals(TM)
(~40a) Germaniumtransistoren in so einer Art prismatischem
Kunststoffgehäuse hatte, die sogar für den Sockelbetrieb
gemacht waren. Die Beinchen waren gestanzt, ziemlich kurz
und hatten so eine Art Rastnasen, mit denen sie dann
sicher im Sockel saßen.

Viele Grüße

Dieter

Ole Jansen
Guest

Mon Mar 23, 2020 2:45 pm   



Am 05.03.2020 um 17:59 schrieb Martin Gaiß:
> Er hat ein vernickeltes rundes Gehäuse. 5,8 mm Durchmesser, 15 mm lang

Echt d=6 und l=15mm? Schwierig, hab mal geschaut...
Die alten Ge Typen mit länglichem Metallgehäuse die ich auf dem Zettel
habe sind alle max. 10mm lang (HJ61, SFT316, GF122, GF125...)

O.J.

Holger
Guest

Mon Mar 23, 2020 2:45 pm   



Am 23.03.20 um 12:39 schrieb Bernd Laengerich:
Quote:
Am 23.03.2020 um 11:57 schrieb Dieter Michel:

ich meine, mich sogar zu erinnern, dass ich damals(TM)
(~40a) Germaniumtransistoren in so einer Art prismatischem
Kunststoffgehäuse hatte, die sogar für den Sockelbetrieb
gemacht waren. Die Beinchen waren gestanzt, ziemlich kurz
und hatten so eine Art Rastnasen, mit denen sie dann
sicher im Sockel saßen.

Eine derartige Bauform erinnert mich an BC148, BF194 und Co. Aber das
war bereits Silentium...


In meinem Fundus habe ich noch einen AF256, und der ist kein Sizilium,
sondern Germanistenbumm. Ein Ge-PNP-Transistor für HF bis 330 MHz, 10 mA
Kollektorstrom, 18 Volt Uce, beta 10-28. Aber das Gehäuse entspricht der
Beschreibung hier.

SCNR, Holger

Dieter Michel
Guest

Mon Mar 23, 2020 5:45 pm   



Hallo Bernd und Holger,

>>> ich meine, mich sogar zu erinnern, dass ich damals(TM) >>> (~40a) Germaniumtransistoren in so einer Art prismatische>>>
Kunststoffgehäuse hatte, die sogar für den Sockelbetrieb>>> gemacht
waren. Die Beinchen waren gestanzt, ziemlich kurz>>> und hatten so eine
Art Rastnasen, [...]
Quote:
Eine derartige Bauform erinnert mich an BC148, BF194 und Co. Aber das
war bereits Silentium...

In meinem Fundus habe ich noch einen AF256, und der ist kein Sizilium,
sondern Germanistenbumm. [...] Aber das Gehäuse entspricht der
Beschreibung hier.


wenn ich mir die Datenblätter und Fotos so anschaue,
weiß ich selbst nicht mehr so genau. Die Beinchen
entsprechen meiner Erinnerung - sind ja auch beim
AF256 und BC148 etc. praktisch identisch. In meiner
Erinnerung war das Gehäuse eher so ein SOT-25, also wie
beim BC148 - der war's aber nicht.

Ich meine, ich hätte die damals für irgendeine
Empfängerschaltung aus den damals nicht unüblichen
Radio-Bastelbüchern (Heinz Richter & Co) gekauft.
Daraus kann man aber natürlich auch kaum was ableiten,
es sei denn, man hätte das betreffende Buch.

Möglicherweise hatte ich ja beide Typen (Ge und Si) und
habe die in der Erinnerung auf demselben Speicherplatz
abgespeichert...

Danke und viele Grüße

Dieter

Fritz
Guest

Mon Mar 23, 2020 6:45 pm   



Am 23.03.20 um 16:48 schrieb Dieter Michel:
Quote:
wenn ich mir die Datenblätter und Fotos so anschaue,
weiß ich selbst nicht mehr so genau. Die Beinchen
entsprechen meiner Erinnerung - sind ja auch beim
AF256 und BC148 etc. praktisch identisch. In meiner
Erinnerung war das Gehäuse eher so ein SOT-25, also wie
beim BC148 - der war's aber nicht.


Ich verbaute damals einen AF... Ge Transistor mit aufgestecktem
Kühlblock in einem 40,68 MHz Sender als Endstufe. Die HF Leistung
brachte eine kleine Glühlampe zum Glühen.

Das Ding produzierte derart Oberwellen, dass ich im TV Apparat bis zum
UHF Bereich alle ~40 MHz einen Träger fand.

--
Fritz

Rolf Bombach
Guest

Sun Mar 29, 2020 6:37 pm   



Fritz schrieb:
Quote:
Am 23.03.20 um 16:48 schrieb Dieter Michel:
wenn ich mir die Datenblätter und Fotos so anschaue,
weiß ich selbst nicht mehr so genau. Die Beinchen
entsprechen meiner Erinnerung - sind ja auch beim
AF256 und BC148 etc. praktisch identisch. In meiner
Erinnerung war das Gehäuse eher so ein SOT-25, also wie
beim BC148 - der war's aber nicht.

Ich verbaute damals einen AF... Ge Transistor mit aufgestecktem
Kühlblock in einem 40,68 MHz Sender als Endstufe. Die HF Leistung
brachte eine kleine Glühlampe zum Glühen.

Das Ding produzierte derart Oberwellen, dass ich im TV Apparat bis zum
UHF Bereich alle ~40 MHz einen Träger fand.


Wundert mich nicht. Ich habe dumpf aus Kindheitstagen in Erinnerung,
dass der AF139, später AF239S mit F_t > 700 MHz in der SBZ so was
wie Schwarzwährung waren. Diese "Kristallverstärker" haben wir
rübergeschmuggelt. Das waren aber Kleinstleistungsdinger für
Antennenverstärker.
Endstufe kann ich mir da nicht vorstellen, jedenfalls nicht mit AFnnn.
OK, die AF200er Serie konnte bissl mehr, vielleicht die AFYnn?

--
mfg Rolf Bombach

Fritz
Guest

Mon Mar 30, 2020 8:45 am   



Am 29.03.20 um 18:37 schrieb Rolf Bombach:
Quote:
Fritz schrieb:
Am 23.03.20 um 16:48 schrieb Dieter Michel:
wenn ich mir die Datenblätter und Fotos so anschaue,
weiß ich selbst nicht mehr so genau. Die Beinchen
entsprechen meiner Erinnerung - sind ja auch beim
AF256 und BC148 etc. praktisch identisch. In meiner
Erinnerung war das Gehäuse eher so ein SOT-25, also wie
beim BC148 - der war's aber nicht.
Ich verbaute damals einen AF... Ge Transistor mit aufgestecktem
Kühlblock in einem 40,68 MHz Sender als Endstufe. Die HF Leistung
brachte eine kleine Glühlampe zum Glühen.

Das Ding produzierte derart Oberwellen, dass ich im TV Apparat bis zum
UHF Bereich alle ~40 MHz einen Träger fand.
Wundert mich nicht. Ich habe dumpf aus Kindheitstagen in Erinnerung,
dass der AF139, später AF239S mit F_t > 700 MHz in der SBZ so was
wie Schwarzwährung waren. Diese "Kristallverstärker" haben wir
rübergeschmuggelt. Das waren aber Kleinstleistungsdinger für
Antennenverstärker.
Endstufe kann ich mir da nicht vorstellen, jedenfalls nicht mit AFnnn.
OK, die AF200er Serie konnte bissl mehr, vielleicht die AFYnn?


Kann auch ein AFY... gewesen sein - ich weiß nur mehr eines noch, der
steckte von Haus aus in einem kleinen Metall-Quader mit einem
Befestigungsloch. Mit Eintakt Class-B brachte er eine kleine Glühlampe
(2,5 ... 3,5V) zu hellem Glühen.

Class-B mit Pi Filter am Ausgang und ohne Metallgehäuse war sich
sicherlich ein ordentlicher Störsender. Smile)

Sollte mir mal das Buch mit der Bauanleitung in die Hände fallen, mach
ich vielleicht einen Scan und poste es.

Aus anderen Gründen legte ich damals den Bau einer Fernsteuerung auf
Eis. Wenn man die heutigen (meist made in China) Fernsteuerung kennt,
dann sieht man wie rasch sich die Entwicklung weiter bewegt hat.
Und ich kenne diese modernen LowCost Mehrkanal Fernsteuerungen aus
nächster Nähe und im Einsatz!
Alleine wie klein die Empfänger sind!
Kaputt - wegwerfen - reparieren lohnt nicht!

--
Fritz

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