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Axel Schwenke
Guest
Tue Dec 22, 2009 8:59 am
Christof Proft <news_at_cproft.de> wrote:
Quote:
Moin,
- Gibt es heute noch gravierende Nachteile von VoIP, oder ist
die Qualität mittlerweile mit dem 'Direktangebot' z.B. der
Telekom vergleichbar?
Die Sprachqualität ist weitestgehend mit einen Festnetzanschluß
herkömmlicher Technik vergleichbar.
Das ist in dieser Allgemeinheit Unsinn. Die Sprachqualität von VoIP
hängt ganz wesentlich vom Betreiber ab. Und die Frage von Albrecht
war ja explizit auf den Vergleich zwischen verschiedenen Betreibern
abgestellt.
Das Problem ist, daß das Internet-Protokoll (das "IP" in VoIP)
zumindest in der normalerweise verfügbaren Implementierung eben
*nicht* für Echtzeitdatenübertragung geeignet ist. VoIP funktioniert
nur im immer seltener werdenden Fall, daß die Leitungen deutlich
mehr Kapazität haben als gebraucht wird. Und da sorgen schon die
überall sitzenden Spar-"Experten" dafür, daß das nicht so bleibt.
Eine IP-Anbindung zum Endverbraucher ohne Servicelevel kann man
gnadenlos überbuchen und je nachdem wieviel Kapazität der Anbieter
hat oder zu bezahlen bereit ist, wird das auch gemacht.
Für "normalen" Traffic wird die Leitung dann halt "nur" langsam,
für VoIP aber unbenutzbar.
Man kann eigentlich nur hoffen daß IPv6 und die damit einhergehende
bessere QoS-Implementierung sich rechtzeitig durchsetzt. ATM & Co
haben ja bedauerlicherweise durch eine völlig unrealistische Preis-
politik der Ausrüster nie eine Chance gehabt.
Quote:
Nachteil ist die komplexere Technik, man benötigt ein Modem / IAD
(Integrated Access Device), das Strom verbraucht und ausfallen kann.
Wenn die Internetverbindung weg ist, ist auch die Telefonie außer Betrieb.
Das gilt für die meisten anderen Telefone auch. Die wenigsten real
verwendeten Telefone dürften heute noch notspeisefähig sein.
XL
Stephan Urban
Guest
Tue Dec 22, 2009 10:44 am
Albrecht Mehl schrieb:
Quote:
- Gibt es heute noch gravierende Nachteile von VoIP, oder ist
die Qualität mittlerweile mit dem 'Direktangebot' z.B. der
Telekom vergleichbar?
Aus meiner Erfahrung mit KabelBW kann die Qualität sehr gut sein, imho
wird über das Kabelnetz aber ein eigener Kanal oder zumindest
Bandbreitenreservierung verwendet. Jedenfalls hatte ich auch schon den
Fall, dass Internet ausgefallen war (DHCP-Server und providerseitiger
Gateway nicht erreichbar), Telefon aber noch lief.
VoIP über ein "normales" Netzwerk (LAN, DSL, ...) hängt stark von der
Auslastung ab - teilweise haben wir im Geschäft welches. Wenn dann der
Kollege daneben große Datenmengen überträgt wird die Übertragung
blechern, bekommt Hall etc.
Ähnlich wie man das von Skype kennt, wenn am gleichen Anschluß jemand
große Downloads tätigt.
Quote:
- Ist das, was Unitymedia anbietet, VoIP?
Zu 99,99% ja. Allerdings mit kabelspezifischen Besonderheiten.
--
Gruesse, Stephan
Thomas Einzel
Guest
Tue Dec 22, 2009 11:20 am
Albrecht Mehl schrieb am 21.12.2009 08:29:
Quote:
Zur Zeit erhalten wir Fernsehen, Internet und eben auch Telefon über
Kabel von Unitymedia. Wir bauen gerade ein Haus in einer Gegend, wo
Unitymedia nicht vertreten ist und müssen uns daher einen neuen
Anbieter suchen. Früher wurde in Zeitschriften, z.B. der ct, auf
Nachteile von VoIP hingewiesen. Wir sind mit dem jetzigen Zustand
zufrieden und wären für die Beantwortung der folgenden Fragen dankbar:
- Gibt es heute noch gravierende Nachteile von VoIP, oder ist
die Qualität mittlerweile mit dem 'Direktangebot' z.B. der
Telekom vergleichbar?
- Ist das, was Unitymedia anbietet, VoIP?
- Welche Verfahren wenden die Anbieter, die nicht Telekom heißen,
an? Ich denke da vor allem an Congstar oder Vodafone.
Ich bitte um Nachsicht dafür, dass diese Fragen nur im weiteren Sinne
mit Elektronik beschäftigen. Aber ich bin zuversichtlich, dass hier
genügend Experten vorhanden sind, sie kompetent zu beantworten.
de.comm.internet.telefonie existiert
ich habe ein f'up2 gesetzt, aber kein X-post
Ich betriebe VoIP seit wenigen Jahren. Eine "schnelle"
Internetverbindung mit geringen Latenzen, G.711 und eine VoIP Hardware
zu Hause, die QoS und traffic shaping nicht nur im Prospekt stehen hat
und die angerufenen Leute zanken, dass das ja gar nicht VoIP sein kann,
weil das würde man ja hören :-)
Ich gebe aber zu, dass ich noch nicht mehr als 3 gleichzeitige
Verbindungen getestet habe, die allerdings mit "Volllast" gleichzeitig
Downloadmanager und Bilderupload. Kein Problem, keine Aussetzer.
Allein die Verwendung von Hardware die QoS/traffic shaping nur
"halbherzig" kann und das Ganze funktioniert nur noch "bescheiden".
Thomas
Michael Limburg
Guest
Tue Dec 22, 2009 11:41 am
Kurt Harders schrieb:
Quote:
Hallo Michael,
Michael Limburg schrieb:
Gleiches habe ich bei Telefonaten mit einer Bekannten erlebt. Da
telefonieren kaum möglich war, bin ich mal dort hingefahren. Habe
dann mal den Download einer Linux-Distribution versucht. Der lief mit
beeindruckender Geschwindigkeit, halt so, wie man es von einer
22Mbit-Verbindung erwartet. Telefonieren ging trotzdem kaum. Es lag
also nicht an einem generellen Mangel an Bandbreite.
Das ist wohl ein Trugschluss mit der Bandbreite, denn der Uplink
dürfte kaum 22MBit haben. Meist ist bei VoIP der Uplink das Problem.
Ohne jetzt nachzuschauen, Up dürften es > 1Mbit sein. Das sollte dicke
reichen, zumal es VoIP auch mit dünneren Leitungen problemlos
funktioniert.
Übrigens bezog sich meine Antwort auf Ralf, der vermutete. daß zu
bestimmten Sendezeiten (Bundesliga) Bandbreite verlagert wird. Es wäre
doch wohl aber ziemlich dumm, vom eh schmalen Uplink etwas abzuzwacken,
während man den sehr breiten Downlink unberührt läßt.
Michael
Michael Limburg
Guest
Tue Dec 22, 2009 11:44 am
Christof Proft schrieb:
Quote:
Moin,
- Gibt es heute noch gravierende Nachteile von VoIP, oder ist
die Qualität mittlerweile mit dem 'Direktangebot' z.B. der
Telekom vergleichbar?
Die Sprachqualität ist weitestgehend mit einen Festnetzanschluß
herkömmlicher Technik vergleichbar.
Nachteil ist die komplexere Technik, man benötigt ein Modem / IAD
(Integrated Access Device), das Strom verbraucht und ausfallen kann.
Wenn die Internetverbindung weg ist, ist auch die Telefonie außer
Betrieb.
Wenn man erreichbar sein muß, sollte man auf jeden Fall darauf achten,
daß es möglich ist, eine Anrufumleitung von außen (also z.B. mit Handy)
einzurichten/anzuschalten.
Michael
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Tue Dec 22, 2009 3:47 pm
Steffen Koepf <Taxman-usenet_at_opaya.de> wrote:
Quote:
Was hast denn als VoIP - ISDN Umsetzer (Telefonanlage) im Einsatz,
und wie schaut die Energiebilanz aus?
Ich habe hier einen router (Bintec TR200bw) stehen, der "eh da" ist,
für Internet und WLAN. Da ist es an sich egal, wnen er auch noch
nebenbei das bissl Telephonie abwickelt.
Quote:
Ich habe mir sowas auch angeschaut, komme aber bei 3x VoIP + PoE Switch +
Fritz-Box (Gateway) auf ca. 20 Watt. Da komme ich auf ca. 175 kWh im
Jahr, das ist mehr als mein Kuehlschrank mit Gefrierfach im Jahr braucht.
Bei mir isses bissl mehr, weil da auch noch mein server mit dranhängt;
aber es ist allemal noch im Rahmen. Letztens habe ich dann auch noch
all die doofen Steckernetzteile entsorgt, dafür einen guten
Ringkerntrafo mit Gleichrichter und Elko dran, fertig - effizienter
geht es nimmer. Der ist so "hart", daß es keine Spannungsregelung
braucht (und bei einem Kurzschluß auf der Sekundärseite das Licht im
Zimmer dunkler wird), abgesehen davon haben die Geräte eh interne
Schaltregler, und paar V Schwankung wären ihnen egal.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest
Tue Dec 22, 2009 3:49 pm
Michael Limburg <mlimb_at_gmx.de> wrote:
Quote:
Übrigens bezog sich meine Antwort auf Ralf, der vermutete. daß zu
bestimmten Sendezeiten (Bundesliga) Bandbreite verlagert wird. Es wäre
doch wohl aber ziemlich dumm, vom eh schmalen Uplink etwas abzuzwacken,
während man den sehr breiten Downlink unberührt läßt.
Wenn es hier noch um Kabel-TV-internet geht, da ist die Telephonie eh
komplett abgetrennt und hat mit dem Internetzugang gar nix zu tun,
außer dem gleichen physikalischen Medium.
-ras
--
Ralph A. Schmid
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Joerg
Guest
Tue Dec 22, 2009 6:25 pm
Lutz Schulze wrote:
Quote:
Am Tue, 22 Dec 2009 00:39:53 +0100 schrieb Marte Schwarz:
Ich habe mir sowas auch angeschaut, komme aber bei 3x VoIP + PoE Switch +
Fritz-Box (Gateway) auf ca. 20 Watt. Da komme ich auf ca. 175 kWh im
Die 20 V sind vielleicht die maximale Leistung, die das Netzteil abgeben
kann. Die Fritzboxen, die ich habe, werden nicht mal lauwarm. Die verheizen
nie und nimmer 20 Watt.
Er hatte den Switch und 3 IP-Telefone mit eingeplant. Da halte ich 20 Watt
in der Summe für realistisch.
Soviel braucht die Telephon-Chose hier bei weitem nicht. Und drei davon
sind drahtlos, die Standby-Leistung der Lader und der laufenden Display
war mit deutlich unter einem Watt pro Telefon angegeben. Sonst haette es
wohl auch kein Energy Star Baepperle gegeben.
--
Gruesse, Joerg
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Joerg
Guest
Tue Dec 22, 2009 6:27 pm
Lutz Schulze wrote:
Quote:
Am Tue, 22 Dec 2009 07:39:28 +0100 schrieb Albrecht Mehl:
Wenn die Internetverbindung weg ist, ist auch die Telefonie außer Betrieb.
Deshalb habe ich Analog-DSL, auch wenn es mich etwa 5 Euro/Monat
mehr kostet.
Können Sie, bitte, einem Laien erklären, was Analog-DSL ist? In DSL
steckt digital, was etwas anderes als analog ist.
Analoger Telefonanschluss + DSL
Wer bietet diese Einrichtung, die nach Ihrer Schilderung ja ganz sinnvoll ist, an,
Telekom, evtl. in manchen Gebieten auch noch andere.
braucht man dazu zusätzliche Geräte (Konverter o.ä.)?
Für DSL das übliche, der analoge Anschluss braucht nur das Telefon das dann
statt direkt an der Leitung am Splitter angeschlossen ist.
Oder wie hierzulande oft ueblich ohne Splitter und je Telephon ein
DSL-Filter. Das spart das Anruecken des Telco-Installateurs und damit
eine Menge Geld.
--
Gruesse, Joerg
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Joerg
Guest
Tue Dec 22, 2009 6:32 pm
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
Quote:
Steffen Koepf <Taxman-usenet_at_opaya.de> wrote:
Was hast denn als VoIP - ISDN Umsetzer (Telefonanlage) im Einsatz,
und wie schaut die Energiebilanz aus?
Ich habe hier einen router (Bintec TR200bw) stehen, der "eh da" ist,
für Internet und WLAN. Da ist es an sich egal, wnen er auch noch
nebenbei das bissl Telephonie abwickelt.
Ich habe mir sowas auch angeschaut, komme aber bei 3x VoIP + PoE Switch +
Fritz-Box (Gateway) auf ca. 20 Watt. Da komme ich auf ca. 175 kWh im
Jahr, das ist mehr als mein Kuehlschrank mit Gefrierfach im Jahr braucht.
Bei mir isses bissl mehr, weil da auch noch mein server mit dranhängt;
aber es ist allemal noch im Rahmen. Letztens habe ich dann auch noch
all die doofen Steckernetzteile entsorgt, dafür einen guten
Ringkerntrafo mit Gleichrichter und Elko dran, fertig - effizienter
geht es nimmer. Der ist so "hart", daß es keine Spannungsregelung
braucht (und bei einem Kurzschluß auf der Sekundärseite das Licht im
Zimmer dunkler wird), abgesehen davon haben die Geräte eh interne
Schaltregler, und paar V Schwankung wären ihnen egal.
Das muss man aber am besten jeweils durch Aufmachen untersuchen. Ich
habe hier noch einiges was 11-15V verlangt und bei mehr vermutlich
abraucht. Die Idee ist aber gut, ich habe noch irgendwo so einen
Ringkerntrafo. Da koennte ein SEPIC-Sekundaerregler oder so hinter, ist
ja auch nicht so die Welt. LTC3810 Sync-Buck waere natuerlich noch
schoener, da wird dann echt nix mehr warm ausser den zwei
Gleichrichterdioden.
--
Gruesse, Joerg
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Joerg
Guest
Tue Dec 22, 2009 6:35 pm
Lutz Schulze wrote:
Quote:
Am Tue, 22 Dec 2009 07:35:56 +0100 schrieb Kurt Harders:
Gleiches habe ich bei Telefonaten mit einer Bekannten erlebt. Da
telefonieren kaum möglich war, bin ich mal dort hingefahren. Habe dann
mal den Download einer Linux-Distribution versucht. Der lief mit
beeindruckender Geschwindigkeit, halt so, wie man es von einer
22Mbit-Verbindung erwartet. Telefonieren ging trotzdem kaum. Es lag
also nicht an einem generellen Mangel an Bandbreite.
Das ist wohl ein Trugschluss mit der Bandbreite, denn der Uplink dürfte
kaum 22MBit haben. Meist ist bei VoIP der Uplink das Problem.
Die Probleme treten eher irgendwo im IP-Netz auf, weil die Pakete nicht
entsprechend priorisiert werden.
Wacklige Technik. Muss sie nicht sein, ist aber oft so. Auch weil es billig
sein sollte.
Bei VoIP Netzen ueber die (intern) auch noch Internet geht hat man oft
noch ein weiteres Problem: Wenn Herr Mueller vom Einkauf und Herr
Schmitz von der QS nebenbei das Laenderspiel mitlaufen lassen.
--
Gruesse, Joerg
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Lutz Schulze
Guest
Tue Dec 22, 2009 6:37 pm
Am Tue, 22 Dec 2009 09:27:44 -0800 schrieb Joerg:
Quote:
Oder wie hierzulande oft ueblich ohne Splitter und je Telephon ein
DSL-Filter. Das spart das Anruecken des Telco-Installateurs und damit
eine Menge Geld.
Die Splitter werden hier zugesandt, der Kunde steckt selbst.
Lutz
--
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Joerg
Guest
Tue Dec 22, 2009 7:21 pm
Lutz Schulze wrote:
Quote:
Am Tue, 22 Dec 2009 09:27:44 -0800 schrieb Joerg:
Oder wie hierzulande oft ueblich ohne Splitter und je Telephon ein
DSL-Filter. Das spart das Anruecken des Telco-Installateurs und damit
eine Menge Geld.
Die Splitter werden hier zugesandt, der Kunde steckt selbst.
Ich weiss, und da liegt ein Problem. Ich habe schon von hier aus
jemandem in Deutschland erklaeren muessen wo und wie man den
anschliesst. U.a. weil die Telco-Verdrahtung von Haeusern nirgendwo
vernuenftig dokumentiert ist und oft ueber die Jahre "gewachsen" ist.
Besonders wenn man es nicht als Neubau bezogen hat.
Die Kroenung kommt wenn z.B. kein verdrilltes Paar nach oben frei ist
und man beim Baumarkt die schwere Hilti ausleihen muss, um dann mit
schlotternder Hose in die Decke zu rattern. In der Hoffnung, dass das
Gasrohr nicht ausgerechnet hier entlang ...
--
Gruesse, Joerg
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Falk Willberg
Guest
Tue Dec 22, 2009 7:40 pm
Joerg schrieb:
Quote:
Lutz Schulze wrote:
Am Tue, 22 Dec 2009 09:27:44 -0800 schrieb Joerg:
Oder wie hierzulande oft ueblich ohne Splitter und je Telephon ein
DSL-Filter. Das spart das Anruecken des Telco-Installateurs und damit
eine Menge Geld.
Die Splitter werden hier zugesandt, der Kunde steckt selbst.
Ich weiss, und da liegt ein Problem. Ich habe schon von hier aus
jemandem in Deutschland erklaeren muessen wo und wie man den
anschliesst.
TAE-Stecker in TAE-Dose. Das war einfach.
Quote:
Die Kroenung kommt wenn z.B. kein verdrilltes Paar nach oben frei ist
und man beim Baumarkt die schwere Hilti ausleihen muss, um dann mit
schlotternder Hose in die Decke zu rattern. In der Hoffnung, dass das
Gasrohr nicht ausgerechnet hier entlang ...
Verdeckt verlegte Gasleitungen müssen aus Eisenrohr/mit Eisen geschützt
sein.
Das Problem hat auch nichts mit DSL/ISDN zu tun. Wenn keine Strippe da
ist, ist eben keine da. Dann legt man ein Kabel oder WLAN-Draht ;-)
Falk
--
Ich habe nicht gegen Windows.
Aber wenn ich etwas hätte,
würde ich nicht zögern,
es einzusetzen. (Sehr frei nach W. Schmickler)
Joerg
Guest
Tue Dec 22, 2009 8:02 pm
Falk Willberg wrote:
Quote:
Joerg schrieb:
Lutz Schulze wrote:
Am Tue, 22 Dec 2009 09:27:44 -0800 schrieb Joerg:
Oder wie hierzulande oft ueblich ohne Splitter und je Telephon ein
DSL-Filter. Das spart das Anruecken des Telco-Installateurs und damit
eine Menge Geld.
Die Splitter werden hier zugesandt, der Kunde steckt selbst.
Ich weiss, und da liegt ein Problem. Ich habe schon von hier aus
jemandem in Deutschland erklaeren muessen wo und wie man den
anschliesst.
TAE-Stecker in TAE-Dose. Das war einfach.
Aehm, ja, in einem Neubau vielleicht :-)
Quote:
Die Kroenung kommt wenn z.B. kein verdrilltes Paar nach oben frei ist
und man beim Baumarkt die schwere Hilti ausleihen muss, um dann mit
schlotternder Hose in die Decke zu rattern. In der Hoffnung, dass das
Gasrohr nicht ausgerechnet hier entlang ...
Verdeckt verlegte Gasleitungen müssen aus Eisenrohr/mit Eisen geschützt
sein.
Das Problem hat auch nichts mit DSL/ISDN zu tun. Wenn keine Strippe da
ist, ist eben keine da. Dann legt man ein Kabel oder WLAN-Draht ;-)
Jo, das sah in einem Fall so aus:
Im Keller sass eine UP-Dose mit haufenweise Telco Kabeln. Eines davon
musste die Postleitung sein, alle anderen gingen in alle moeglichen
Raeume. Manche Paare waren verbunden, andere nicht. Das ganze war dann
von einer recht kraeftigen Monteursfaust reingedrueckt worden damit der
Deckel und danach die Tapete draufging. Auf gut Deutsch ein massiver
Drahtknubbel. Also nach Finden dieser UP Dose vorsichtig mit dem
Kuechenmesser den Deckel runterpuhlen.
Nun sollte das DSL Modem ins Wohnzimmer einen Stock hoeher, aber die
Telefone in anderen Raeumen sollten weiterhin funktionieren. Ergo blieb
nichts anderes uebrig als diesen Drahtknubbel vorsichtig
herauszufieseln, rauskriegen was wohin geht, den Splitter daneben
festduebeln. Vor dem Bohren ein Stossgebet, dass dabei keines dieser
Vierdrahtkabel in die Binsen geht. Nun den Splitter anschliessen.
Jetzt fehlte natuerlich noch ein Adernpaar von einigermassen guter
Qualitaet ins Wohnzimmer. Zum Glueck fand sich ein einziges freies. Oben
kurzschliessen, es fand sich ein altes Ohmmeter dessen Batterie nicht
ausgelaufen war, pieeeeeps, Erleichterung machte sich breit denn die
Sache mit der Hilti blieb (in diesem Fall) erspart. Nun das freie Paar
an den DSL-Abgang des Splitters. War natuerlich zu kurz, auch klar. Also
was dranfrickeln. Ja wo war noch dieses Reststueck CAT-5 und wie sieht
sowas aus? Grau, so wie fast alle anderen Kabel auch. Ah ja. Wuehl,
wuehl ...
Das ist fuer jemandem der nicht aus unserem Fachbereich kommt alles
andere als trivial.
--
Gruesse, Joerg
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