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Wandwarzen loswerden?

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Wandwarzen loswerden?

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gUnther nanonüm
Guest

Sun Feb 14, 2010 10:31 pm   



"Sven Woehrmann" <swnews.expires.2010.06.30_at_icerats.de> schrieb im
Newsbeitrag news:7tqad1F9krU1_at_mid.individual.net...

Quote:
Hat sich da schon mal jemand Gedanken gemacht? Ich hatte z.B. überlegt
*eine* 'Kiste' zu bauen, die *alle* Geräte mit Strom versorgt. Machbar?
Aufwand? Ideen? Hat sowas vielleicht schon mal einer gebaut?

Hi,
das Problem ist alt. Doch man will eben nicht anstatt von getrennten
Wandwarzen einen Kabelkraken adoptieren, zumal dann das Problem von
"Übersprechen" und gemeinsamer Masse, Brummschleife etc dazukäme. Und
sonderlich flexibel wärs auch nicht, wenn Du mal den Router vom PC losmachen
und in den Keller verbannen willst. Sparsame Wandwarzen, die in netten
schmalen Eurostecker-Gehäusen sitzen und ihren Zustand etwa über einen
LED-Blinkcode signalisieren (schalt mich aus, ich laufe eh leer..) und dann
noch geringelte Silikonkabels mit Wechselsteckern und einstellbare Spannung
hätte, das wär eine Marktlücke. Komisch, daß es keinen Chinesen juckt. Habe
hier ein Handyladegerät, das schafft dieselbe Power wie ein kiloschwerer
Wandklotz. Bleibt aber saukalt dabei und trägt in der Steckdose kaum auf,
man kann die Nachbardosen noch bestücken.

--
mfg,
gUnther

Martin Gerdes
Guest

Sun Feb 14, 2010 11:00 pm   



Sven Woehrmann <swnews.expires.2010.06.30_at_icerats.de> schrieb:

Quote:
Als ich heute unter meinem Schreibtisch lag, um einen Stecker in die
Steckdose zu stecken, fielen mir wieder mal die 8
Wandwarzen^WSteckernetzteile auf, die diverse Geräte auf (und unter)
meinem Schreibtisch mit Strom versorgen.

Welche denn?

Quote:
Abgesehen von den Steckdosen, die dadurch blockiert werden, verbraten
die Netzteile im Regelbetrieb mit Sicherheit auch das eine oder andere
Watt unnötigerweise.

ACK.

Quote:
Hat sich da schon mal jemand Gedanken gemacht? Ich hatte z.B. überlegt
*eine* 'Kiste' zu bauen, die *alle* Geräte mit Strom versorgt. Machbar?

Klar.

Quote:
Aufwand?

Unterschiedlich.

Quote:
Ideen? Hat sowas vielleicht schon mal einer gebaut?

Es gibt Zwischenstecker mit Schalter, Steckdosenleisten mit Schalter,
sogar Steckdosenleisten mit einem Schalter pro Steckdose (bis sich deren
Kaufpreis amortisiert hast, mußt Du allerdings recht lange Strom
sparen). Schaltbare Zwischenstecker kosten bei Pollin 1,50, ich habe
verschiedene Geräte im Haus damit versorgt.

Wie sieht Deine Mimik im Moment denn aus? Was hängt im einzelnen dran?
Kannst Du mal ein Digitalbild machen und irgendwo hochladen?

Martin Gerdes
Guest

Sun Feb 14, 2010 11:00 pm   



Rolf Bombach <rolfnospambombach_at_invalid.invalid> schrieb:

Quote:
Die grossen Knollen mit 50Hz Trafo heizen bedenklich.

Ich wäre er letzte, der sich nicht freuen würde, wenn man einen
Dauerverbraucher mit z.B. 3 Watt Stromverbrauch abschalten könnte --
aber "bedenklich" ist dann doch noch etwas anderes.

3W Dauerverbrauch sind etwa 5 Euro Stromkosten jährlich
(Wärmeersatzeffekt nicht gerechnet); außerhalb des Hobbybereichs (Zeit
spielt keine Rolle ...) gibt das wenig Spielraum für Bastelarbeiten.

Quote:
Hat sich da schon mal jemand Gedanken gemacht?

Der Vortschritt

:-)

Quote:
besteht imho darin, dass neue Schaltnetzteile sehr wenig Strom
brauchen, wenn sie nicht belastet werden. Der Wirkungsgrad bei
Belastung ist auch recht gut, jedenfalls viel besser als bei
50Hz-Trafo und Linearregler.

Stimmt. Man könnte überlegen, ein solches Netzteil auch steckenzulassen
(z.B. 100 mW Ruheverbrauch). Bei Neugeräten will ich nur noch solche --
aber meine vorhandenen Geräte brauche ich erstmal auf (und schalte sie
ggf. über Zwischenstecker).

Quote:
Bei der Idee mit dem Eins-für-Alle-NT-Lösung sehe ich dasselbe
Problem wie Udo. Manchmal gehen die Ströme in die Ampere, damit
allfällige Ausgleichsströme über USB oder was auch immer ebenfalls.

Ein dadurch kaputtgegangenes Gerät ist teurer als die gesamte
Stromersparnis -- davon abgesehen, daß das Zentralnetzteil auch erstmal
beschafft sein will.

Sven Woehrmann
Guest

Mon Feb 15, 2010 12:31 am   



Martin Gerdes wrote:
Quote:
Welche denn?

Ääähh... Mal sehen...

- Router
- WAP
- Telefon
- DECT-Mobilteil-Ladeschale
- Headset-Ladeschale
- Externe 3,5"-Platte
- NAS/Heimserver (Externes Netzteil 12V/3A)
- Brüllwürfel
- Netzwerk-Switch
- Schreibtischlampe

Bis auf die DECT-Ladeschale und Schreibtischlampe sind alle absteckbar.

Quote:
Es gibt Zwischenstecker mit Schalter, Steckdosenleisten mit Schalter,
sogar Steckdosenleisten mit einem Schalter pro Steckdose (bis sich
deren Kaufpreis amortisiert hast, mußt Du allerdings recht lange
Strom sparen). Schaltbare Zwischenstecker kosten bei Pollin 1,50, ich
habe verschiedene Geräte im Haus damit versorgt.

Damit spart man aber "nur" den Strom. Nicht Steckdosen. :-(

Quote:
Kannst Du mal ein Digitalbild machen und irgendwo hochladen?

Gott bewahre. Das Chaos unter meinem Tisch will ich niemandem zumuten.
Zumal da auch noch alle anderen Kabel wie Telefon, USB, Netzwerk und
Kaltgerätekabel für Unordnung sorgen. :-)


Grüße

Sven

--
Obey gravity! It's the law!

Die angegebene eMail-Adresse ist Reply-fähig und wird gelesen.

Michael Eggert
Guest

Mon Feb 15, 2010 1:05 am   



Sven Woehrmann <swnews.expires.2010.06.30_at_icerats.de> wrote:

Moin!

Quote:
Hat sich da schon mal jemand Gedanken gemacht?

http://www.wartner.eu/de

Gruß,
Michael.

Udo Piechottka
Guest

Mon Feb 15, 2010 10:09 am   



Sven Woehrmann schrieb:
Quote:
Damit spart man aber "nur" den Strom. Nicht Steckdosen. :-(

Kannst Du mal ein Digitalbild machen und irgendwo hochladen?

Gott bewahre. Das Chaos unter meinem Tisch will ich niemandem zumuten.

Bin grade auf kompostierbare Komponenten mit Rüttelrost umgestiegen und
lege bei Neuanschaffungen einfach von oben nach...

Das erleichertert...

Gruss Udo

Florian Teply
Guest

Mon Feb 15, 2010 10:28 am   



Sven Woehrmann <swnews.expires.2010.06.30_at_icerats.de> wrote:
Quote:
Martin Gerdes wrote:
Welche denn?

Ääähh... Mal sehen...

- Router
- WAP
- Telefon
- DECT-Mobilteil-Ladeschale
- Headset-Ladeschale
- Externe 3,5"-Platte
- NAS/Heimserver (Externes Netzteil 12V/3A)
- Brüllwürfel
- Netzwerk-Switch
- Schreibtischlampe

Bis auf die DECT-Ladeschale und Schreibtischlampe sind alle absteckbar.

Hmm, einen Teil des Chaos kann man durchaus problemarm beseitigen.

Nehmen wir mal Router, Switch und WAP (ich vermute WLAN-AP, Linksys
WAP irgendwas). Die kann man wunderbar in einem Gerät vereinen (sofern
4-5 Switch-Ports reichen). Spart 2 Steckdosen und unter'm Strich ein
bischen Strom.
NAS und externe Festplatte hört sich auch redundant an. Ja, es gibt
Szenarien, wo das sinnvoll ist. Der heimische Schreibtisch, wo die
externe Platte eh immer neben dem NAS steht, gehört nicht dazu.

Telefon und Mobilteil-Ladeschale hört sich auch ein wenig redundant an.
Wenn das Mobilteil direkt neben dem Kabel-Telefon steht, benutzt man eh
meist nur das Mobilteil, das Kabelfon kann also auch weg. Gut,
vermutlich macht das Kabelfon auch den Übersetzer nach DECT, IIRC kann
man das aber auch mit verschiedenen Fritz!Boxen abfackeln. Also wieder
ein Gerät und eine Steckdose gespart.

Wenn es auf dem Schreibtisch auch Brüllwürfel tun: Moderne TFTs bekommt
man quasi fast nicht mehr ohne. Ja, die Tonqualität ist nicht
berauschend, das ist die der Brüllwürfel aber auch nicht...

Konsequent angewendet macht das dann 50% der Steckdosen und Geräte aus.
Reicht das?

Dann kann man auch nochmal nachschauen, ob man die verbleibenden geräte
sinnvoll gemeinsam versorgen kann.

Gruß,
Florian

Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Mon Feb 15, 2010 10:55 am   



Sven Woehrmann <swnews.expires.2010.06.30_at_icerats.de> wrote:

Quote:
Hat sich da schon mal jemand Gedanken gemacht? Ich hatte z.B. überlegt
*eine* 'Kiste' zu bauen, die *alle* Geräte mit Strom versorgt. Machbar?
Aufwand? Ideen? Hat sowas vielleicht schon mal einer gebaut?

Ich habe für meinen Internetkrams das gemacht; alles Geräte, die ca.
12V brauchen und intern einen Schaltregler haben. VDSL-Modem,
router/WLAN/ISDN/VoIP-Kombi, GBit-switch, Mini-ITX-server. Also einen
passenden Ringkerntrafo genommen, da dran kräftigen Gleichrichter,
fetten Elko, Sicherungen, alles in ein Stahlblechgehäuse, fünf
Cinch-Buchsen rein, die Steckernetzteile abgekniffen, Cinch-Stecker
dran, fertig. Die down-time war dadurch gerade mal die Viertelstunde,
die ich brauchte, um die Stecker anzulöten :)

Regelung habe ich absichtlich weggelassen, da die Geräte in meinem
Fall das selbst erledigen und der Ringkerntrafo eh so bretthart ist,
daß selbst Lastwechsel an der Spannung nicht viel machen.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Mon Feb 15, 2010 10:57 am   



Christoph Müller <invalid_at_invalid.invalid> wrote:

Quote:
Was braucht das Ding, wenn keine bzw. fast keine Leistung abgerufen
wird? Ist es 24/7 in Betrieb?

Bei mir: Fast nix, weil der Ringkerntrafo hochwertig ist. Und, ja.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras
Guest

Mon Feb 15, 2010 10:58 am   



Martin Gerdes <martin.gerdes_at_gmx.de> wrote:

Quote:
3W Dauerverbrauch sind etwa 5 Euro Stromkosten jährlich
(Wärmeersatzeffekt nicht gerechnet); außerhalb des Hobbybereichs (Zeit
spielt keine Rolle ...) gibt das wenig Spielraum für Bastelarbeiten.

Mir war eher wichtig, sicher vor explodierenden Elkos und
durchlegierenden Halbleitern und den damit einhergehenden
Brandgefahren in den Billigwarzen gefeit zu sein.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

David Kastrup
Guest

Mon Feb 15, 2010 11:36 am   



Sven Woehrmann <swnews.expires.2010.06.30_at_icerats.de> writes:

Quote:
Als ich heute unter meinem Schreibtisch lag, um einen Stecker in die
Steckdose zu stecken, fielen mir wieder mal die 8
Wandwarzen^WSteckernetzteile auf, die diverse Geräte auf (und unter)
meinem Schreibtisch mit Strom versorgen. Abgesehen von den Steckdosen,
die dadurch blockiert werden, verbraten die Netzteile im Regelbetrieb
mit Sicherheit auch das eine oder andere Watt unnötigerweise.

Hat sich da schon mal jemand Gedanken gemacht? Ich hatte z.B. überlegt
*eine* 'Kiste' zu bauen, die *alle* Geräte mit Strom versorgt. Machbar?
Aufwand? Ideen? Hat sowas vielleicht schon mal einer gebaut?

Wenn die ordentlich gemacht sind, sollte es nicht so viel Unterschied
machen. Das ist schlicht ein logistisches Problem. Heutzutage werden
Rambausteine und (E)Eproms ja auch ohne negative Versorgungsspannung
betrieben, weil es einfacher ist, den Inverter auf den Chip zu machen.
Dann braucht man über eine Dimensionierung weniger nachdenken.

--
David Kastrup

Sven Woehrmann
Guest

Mon Feb 15, 2010 1:08 pm   



Florian Teply wrote:
Quote:
[Alte Hardware gegen neue Hardware tauschen]
Konsequent angewendet macht das dann 50% der Steckdosen und Geräte aus.
Reicht das?

Wenn man davon absieht daß ich

a) meine Geräte nicht ersetzen möchte oder werde und
b) nicht meine gesamte Struktur hier ändern und
c) nicht hochwertige Geräte gegen minderwertige auswechseln werde

nur um 3 Steckdosen mehr frei zu haben, reicht das. Ja. Aber trotzdem
Danke für die Denkarbeit.


Grüße

Sven

--
Obey gravity! It's the law!

Die angegebene eMail-Adresse ist Reply-fähig und wird gelesen.

Uwe Borchert
Guest

Mon Feb 15, 2010 1:12 pm   



Hallo,

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Quote:
Ich habe für meinen Internetkrams das gemacht; alles Geräte, die ca.
12V brauchen und intern einen Schaltregler haben. VDSL-Modem,
router/WLAN/ISDN/VoIP-Kombi, GBit-switch, Mini-ITX-server. Also einen
passenden Ringkerntrafo genommen, da dran kräftigen Gleichrichter,
fetten Elko, Sicherungen, alles in ein Stahlblechgehäuse, fünf
Cinch-Buchsen rein, die Steckernetzteile abgekniffen, Cinch-Stecker
dran, fertig. Die down-time war dadurch gerade mal die Viertelstunde,
die ich brauchte, um die Stecker anzulöten Smile

Das abscheiden hätte ich mir gespart und stattdessen passende
Stecker besorgt und die Kabel komplett neu gelötet. Da wäre
die Downtime noch kürzer, die Mehrkosten nur wenig höher und
die Steckernetzteil noch weiter verwertbar gewesen.

Quote:
Regelung habe ich absichtlich weggelassen, da die Geräte in meinem
Fall das selbst erledigen und der Ringkerntrafo eh so bretthart ist,
daß selbst Lastwechsel an der Spannung nicht viel machen.

Alte PC-Netzteile wären auch eine Alternative. Besonders gut
für solche Zwecke sind die alten AT-Netzteile mit Schalter im
Primärkreis. Die gibt es umsonst vom E-Schrott.


MfG


Uwe Borchert

Henning Paul
Guest

Mon Feb 15, 2010 1:18 pm   



Karl Davis wrote:

Quote:
Florian Teply <onlinefloh_at_usenet.cnntp.org> wrote:
Wenn es auf dem Schreibtisch auch Brüllwürfel tun: Moderne TFTs
bekommt man quasi fast nicht mehr ohne. Ja, die Tonqualität ist nicht
berauschend, das ist die der Brüllwürfel aber auch nicht...

Wenn Dein Hörgerät nur Frequenzen von 100-10000Hz weiterreicht, schön
für Dich. Es soll aber durchaus Menschen geben, die ein Mindestmaß an
Qualität bevorzugen.

Die Lautsprecher in meinem billigen 22"-FullHD-iiyama sind deutlich
besser als die in meinem alten, ziemlich teuren 17"-PVA-Belinea. Das
hatte ich nicht erwartet.

Gruß
Henning

Ansgar Strickerschmidt
Guest

Mon Feb 15, 2010 1:18 pm   



Also schrieb Uwe Borchert:

Quote:
Alte PC-Netzteile wären auch eine Alternative. Besonders gut
für solche Zwecke sind die alten AT-Netzteile mit Schalter im
Primärkreis. Die gibt es umsonst vom E-Schrott.

Die brauchen aber mitunter eine Mindestlast. In der Größenordnung einer
Festplatte, also ~10W.

Ansgar

--
*** Musik! ***

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