Manuel Reimer
Guest
Sun Nov 27, 2011 11:31 am
Hallo,
im letzten Jahr habe ich eine LED-Lichterkette gekauft. Die Lichterkette ist für
den Innenbereich und funktioniert wohl ohne "normales" Netzteil. Im Kabel
befindet sich stattdessen ein kleines, sehr leichtes, Kunststoffkästchen. Ich
tippe auf Kondensatornetzteil.
Schon nach einer Woche haben die LEDs von einer Seite her anfgefangen
auszufallen. Mein erster Gedanke: Klarer Fall. An der Seite ist wohl die Phase
und die LED werden regelmäßig verpolt, was zum Ausfall führt. Nun ist aber auch
zwischen den anderen LED eine erste ausgefallen. Von 20 Stück sind jetzt also
schon 3 Stück aus. Da der Stromkreis geschlossen bleibt, sind die LED wohl
kurzgeschlossen.
Man könnte sagen, dass die LED wie die Fliegen sterben. Austauschen ist zwar
möglich (einfach Schrumpfschlauch runter. Dann liegen die Lötstellen frei). Ich
würde einfach irgendeine warmweiße LED als Ersatz einsetzen. Das ganze bringt
aber nichts wenn ich nicht die Ursache für die Ausfälle loswerde.
Hat jemand einen Tipp?
Gruß
Manuel
Holger
Guest
Sun Nov 27, 2011 11:53 am
Manuel Reimer schrieb:
Quote:
Schon nach einer Woche haben die LEDs von einer Seite her anfgefangen
auszufallen. Mein erster Gedanke: Klarer Fall. An der Seite ist wohl die
Phase und die LED werden regelmäßig verpolt, was zum Ausfall führt.
Wechselstrom ist jedenfalls nicht dein Ding. Erkläre ich jetzt nicht
weiter. Es ist völlig egal, wie herum du den Netzstecker in die Dose
steckst.
Quote:
Hat jemand einen Tipp?
Kauf dir beim nächsten Mal eine Lichterkette, die etwas zuverlässiger
funktioniert. Es ist schon denkbar, daß deine LEDs außerhalb der
zulässigen Grenzwerte betrieben werden und von daher sterben. Die von
dir gewünschte Zuverlässigkeit kann man hinkriegen, aber nicht mit dem
allerbilligsten Chinaschrott.
Holger
Thomas Einzel
Guest
Sun Nov 27, 2011 1:01 pm
Holger schrieb am 27.11.2011 11:53:
Quote:
Manuel Reimer schrieb:
Schon nach einer Woche haben die LEDs von einer Seite her anfgefangen
auszufallen.
....
Hat jemand einen Tipp?
Kauf dir beim nächsten Mal eine Lichterkette, die etwas zuverlässiger
funktioniert. Es ist schon denkbar, daß deine LEDs außerhalb der
zulässigen Grenzwerte betrieben werden und von daher sterben. Die von
dir gewünschte Zuverlässigkeit kann man hinkriegen, aber nicht mit dem
allerbilligsten Chinaschrott.
Ack. Letzeres zu finden ist bei LED Lichterketten aber schon leicht
schwierig, ich habe "komischerweise" bisher nur welche mit Trafo und
auch sekundärseitigem Stecker-Anschluß "erwischt". Eventuell ist "für
außen" ein Indikator, die kann man auch Problemlos im Innenraum einsetzen.
z.B.
http://www.voelkner.de/products/189214/LED-Minilichterkette-40-LEDs-warm-weiss-aussen.html
Thomas
Joerg Weilbier
Guest
Wed Nov 30, 2011 10:18 am
Am 27.11.2011 11:31, Manuel Reimer wrote:
Quote:
...
im letzten Jahr habe ich eine LED-Lichterkette gekauft. Die Lichterkette ist für den Innenbereich und funktioniert wohl ohne "normales" Netzteil. Im Kabel befindet sich stattdessen ein kleines, sehr leichtes, Kunststoffkästchen. Ich tippe auf Kondensatornetzteil.
und das lässt gelegentliche Überspannungsspitzen aus dem Netz nahezu ungedämpft an die Lumis. Das mögen die aber gar nicht ...
Quote:
...
Man könnte sagen, dass die LED wie die Fliegen sterben. Austauschen ist zwar möglich (einfach Schrumpfschlauch runter. Dann liegen die Lötstellen frei). Ich würde einfach irgendeine warmweiße LED als Ersatz einsetzen. Das ganze bringt aber nichts wenn ich nicht die Ursache für die Ausfälle loswerde.
Falls ich mit meinem Tipp richtig liege: an einer Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz betreiben (z.B. Varistor + Temperatursicherung + Ausfallanzeige).
Oder eben ne "ordentliche" Kette kaufen, wie die anderen Poster schon geschrieben haben.
Quote:
...
--
Joerg
gUnther nanonüm
Guest
Wed Nov 30, 2011 9:33 pm
"Joerg Weilbier" <joergohnepunktweilbier_at_hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:jb4se0$tnr$1_at_daniel-new.mch.sbs.de...
Quote:
Oder eben ne "ordentliche" Kette kaufen, wie die anderen Poster schon
geschrieben haben.
Hi,
Alternative: Vorschaltdrossel, ein simpler winziger Netztrafo mit Anzapfung,
soeiner für 220/240V auf irgendeine Sekundärspannung. Den als Spartrafo
anklemmen, dämpft Spitzen und reduziert die Nennspannung.
--
mfg,
gUnther
Franz-Josef Ehrentraut
Guest
Sun Dec 11, 2011 10:30 am
Quote:
Hi,
Alternative: Vorschaltdrossel, ein simpler winziger Netztrafo mit
Anzapfung,
soeiner für 220/240V auf irgendeine Sekundärspannung. Den als Spartrafo
anklemmen, dämpft Spitzen und reduziert die Nennspannung.
Vorsicht! Kann es sein dass du in Verbindung mit dem Kondensatornetzteil
einen niederohmigen Reihenschwingkreis bildest der dann richtig viel Strom
durch die LEDs schickt?
Es wäre theoretisch möglich das Kondensatornetzteil durch die
Primärwicklung
eines leerlaufenden Trafos zu ersetzen. Aber dann bitte nicht im
Nulldurchgang
der Sinuskurve einschalten, der Trafo geht in die Sättigung.
Die sicherste Lösung wäre ein zusätzlicher Vorwiderstand, damit vergrößert
sich
die Differenz zwischen Betriebsstrom und zulässigem Grenzstrom.
--
Erstellt mit Operas revolutionärem E-Mail-Modul:
http://www.opera.com/mail/
Franz-Josef Ehrentraut
Guest
Sun Dec 11, 2011 11:38 am
Am 11.12.2011, 10:30 Uhr, schrieb Franz-Josef Ehrentraut
<franz-josef.ehrentraut_at_freenet.de>:
Quote:
Vorsicht! Kann es sein dass du in Verbindung mit dem Kondensatornetzteil
einen niederohmigen Reihenschwingkreis bildest der dann richtig viel
Strom durch die LEDs schickt?
Dies gilt aber nur, wenn der Trafo in die 230 V Leitung eingefügt wird..
Ich gehe davon aus, dass die LED-Kette über einen Brückengleichrichter
betrieben wird, somit kann der Trafo in den LED-Stromkreis eingefügt
werden.
Du solltest den LED-Strom messen, DIE Wicklung des Trafos nehmen die
aufgrund ihres Kupferwiderstandes genug Reserve zum maximal zulässigen
Strom der LEDs (Datenblatt) sichert.
--
Erstellt mit Operas revolutionärem E-Mail-Modul:
http://www.opera.com/mail/