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Was ist das für eine Schuko-Dose?

elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Was ist das für eine Schuko-Dose?

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Joerg
Guest

Wed Feb 24, 2010 9:25 pm   



Gerrit Heitsch wrote:
Quote:
Joerg wrote:
Wiebus wrote:
Hallo Joerg.

Ein guter Home Inspector uebersieht keine Steckdose :-)

Niemand ist unfehlbar. Aber ich bin bei Leuten mit einem solchem
selbstsicheren Auftreten immer extra Misstrauisch. Ich habe gelernt,
meiner Paranoia zu vertrauen. :-)


Schon klar, Fehler machen wir alle. Aber oft wird behauptet dass ein
Stecksystem mit Verpolsicherung nichts bringt und das stimmt einfach
nicht.

Bei korrekt designten Geraeten macht es keinen Unterschied.


Bei Toastern schon, die kannst Du kaum "korrekt" aufbauen. Sproessling
.... Gabel ... zusch ... *PAETSCH* ... waaaaaah ...

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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Gerrit Heitsch
Guest

Wed Feb 24, 2010 9:31 pm   



Joerg wrote:
Quote:
Gerrit Heitsch wrote:
Joerg wrote:
Wiebus wrote:
Hallo Joerg.

Ein guter Home Inspector uebersieht keine Steckdose :-)

Niemand ist unfehlbar. Aber ich bin bei Leuten mit einem solchem
selbstsicheren Auftreten immer extra Misstrauisch. Ich habe gelernt,
meiner Paranoia zu vertrauen. :-)


Schon klar, Fehler machen wir alle. Aber oft wird behauptet dass ein
Stecksystem mit Verpolsicherung nichts bringt und das stimmt einfach
nicht.

Bei korrekt designten Geraeten macht es keinen Unterschied.


Bei Toastern schon, die kannst Du kaum "korrekt" aufbauen. Sproessling
... Gabel ... zusch ... *PAETSCH* ... waaaaaah ...

Mein erster Toaster hatte keine freiliegenden Heizdraehte. Das sah eher
nach Spirale in Glasrohr aus, angebracht im Brennpunkt eines Reflektors.
Toastete OK bis irgendwann der Timer ueber den Jordan ging und einen
auf Zufallsgenerator machte. Von ungetoastet bis Holzkohle war ab da
alles moeglich. Da lag nichts frei was unter Spannung war. Geht also,
kostet nur mehr.

Gerrit

Joerg
Guest

Wed Feb 24, 2010 9:43 pm   



Gerrit Heitsch wrote:
Quote:
Joerg wrote:
Gerrit Heitsch wrote:
Joerg wrote:
Wiebus wrote:
Hallo Joerg.

Ein guter Home Inspector uebersieht keine Steckdose :-)

Niemand ist unfehlbar. Aber ich bin bei Leuten mit einem solchem
selbstsicheren Auftreten immer extra Misstrauisch. Ich habe gelernt,
meiner Paranoia zu vertrauen. :-)


Schon klar, Fehler machen wir alle. Aber oft wird behauptet dass ein
Stecksystem mit Verpolsicherung nichts bringt und das stimmt einfach
nicht.

Bei korrekt designten Geraeten macht es keinen Unterschied.


Bei Toastern schon, die kannst Du kaum "korrekt" aufbauen. Sproessling
... Gabel ... zusch ... *PAETSCH* ... waaaaaah ...

Mein erster Toaster hatte keine freiliegenden Heizdraehte. Das sah eher
nach Spirale in Glasrohr aus, angebracht im Brennpunkt eines Reflektors.
Toastete OK bis irgendwann der Timer ueber den Jordan ging und einen
auf Zufallsgenerator machte. Von ungetoastet bis Holzkohle war ab da
alles moeglich. Da lag nichts frei was unter Spannung war. Geht also,
kostet nur mehr.


Klar gibt es Exotenmodelle die auch sehr gut funktionieren koennen. Doch
mit verpolsicherer Steckdose kann man Geraete im normalen Preisbereich
relativ gut sichern. Mir ist es unverstaendlich warum in vielen Laendern
dieser zusaetzliche Schutz von den Normungsgremien auf Deutsch gesagt
verpennt wurde. Zumal es nichts extra kostet.

Die haetten nur mal ueber den Zaun gucken muessen, so wie man das bei
Industrie-Designs macht. Wenn die Konkurrenz das XYZ Gizmo in
kurzschlussicher anbietet ohne dass eine Sucherung rausfliegt wuerde ich
mich hueten dem Kunden ein Design vorzulegen dass dies nicht ist.

--
Gruesse, Joerg

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Joerg
Guest

Wed Feb 24, 2010 11:37 pm   



Harald Wilhelms wrote:
Quote:
On 24 Feb., 21:43, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:

Doch mit verpolsicherer Steckdose kann man Geraete im normalen Preisbereich
relativ gut sichern. Mir ist es unverstaendlich warum in vielen Laendern
dieser zusaetzliche Schutz von den Normungsgremien auf Deutsch gesagt
verpennt wurde. Zumal es nichts extra kostet.

Ich wundere mich auch, das man diese klobigen Schukostecker
seit 80 Jahren unverändert nimmt. Da hat man doch heute
Möglichkeiten, das wesentlich kleiner hinzukriegen. Ein
Beispiel dafür sind die ST-Stecker von Hirschmann.
Andererseits, die "modernen" Mickymausstecker werden
von den Herstellern oft mit unnötig klobigen Gehäusen
gefertigt. Sie sind auch nicht kleiner als die altbekannten
Gerätestecker. Das Netzkabel für mein Laptop könnte
auch noch eine Waschmaschine versorgen. Das
Volumen des Netzkabels ist grösser als das Volumen
des Netzgerätes.


Netzstecker kann man nicht alle Nase lang aendern. Wenn man da mal einen
Standard hat muss der fuer Jahrzehnte gelten, mit seinen schoenen Seiten
und mit seinen Fehlern. Die Addition eines Schutzleiters war es schon
Wert den Standard zu aendern, allerdings hat man dabei in Deutschland
leider auch den Durchmesser der Stifte erhoeht sodass Geraete fuer das
alte Nicht-Schuko System immer rausfielen. Da sah man dann gefaehrliche
"Behelfskonstukte" wie schraeg nach oben anbinden, aufbiegen,
Eselsbruecken mit baumelnder Alt-Steckdose und so. <grusel>

In USA tat man das nicht, Uraltstecker passen auch in neue NEMA Dosen.
Allerdings ist man damit weiterhin auf eine recht mickrige
Anschlussleistung von 1500W beschraenkt. There is no free lunch :-)

--
Gruesse, Joerg

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Harald Wilhelms
Guest

Thu Feb 25, 2010 12:25 am   



On 24 Feb., 21:43, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:

Quote:
Doch mit verpolsicherer Steckdose kann man Geraete im normalen Preisbereich
relativ gut sichern. Mir ist es unverstaendlich warum in vielen Laendern
dieser zusaetzliche Schutz von den Normungsgremien auf Deutsch gesagt
verpennt wurde. Zumal es nichts extra kostet.

Ich wundere mich auch, das man diese klobigen Schukostecker
seit 80 Jahren unverändert nimmt. Da hat man doch heute
Möglichkeiten, das wesentlich kleiner hinzukriegen. Ein
Beispiel dafür sind die ST-Stecker von Hirschmann.
Andererseits, die "modernen" Mickymausstecker werden
von den Herstellern oft mit unnötig klobigen Gehäusen
gefertigt. Sie sind auch nicht kleiner als die altbekannten
Gerätestecker. Das Netzkabel für mein Laptop könnte
auch noch eine Waschmaschine versorgen. Das
Volumen des Netzkabels ist grösser als das Volumen
des Netzgerätes.
Gruss
Harald

bastian
Guest

Thu Feb 25, 2010 4:31 am   



On 25 Feb., 00:09, Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
Quote:
bastian wrote:

Aber, einen wesentlichen Vorteil gabs.
Phase und Null waren festgelegt, nicht verwechselbar.
Bei norm. Schukodosen ist das nicht so.

Finde ich gut so, dann muss sich der Designer des Geraetes naemlich
Gedanken machen. Bei einer verpolsicheren Steckdose verlaesst er sich
darauf, dass die Phase immer gleich angeschlossen ist. Meine Erfahrung
aus USA (wo solche Steckdosen normal sind) ist 'schoen waers'. Im Falle
einer falsch angeschlossenen Steckdose wird ein solche Geraet schnell
gefaehrlich.

Du hast es nicht verstanden.
Bei einer Schukod. ist der SL immer richtig.
PH und N wechseln aber je nach Einstecken.
Was an sich ja nicht stört.

Aber manchmal wärs ganz gut, wenn der N und die PH immer gleich wären.
Beim CEE-Stecker gibts auch kein Wechseln.
Und beim Terko und den Swiss-Dosen auch nicht.

Jetzt klar ?

Falsch und gefährlich wär nur, den SL mit Phase zu tauschen...
Aber SL ist immer der mittl. Kontakt bei Terko und Swiss.

-----------------------------

Allerdings denke ich, daß Terko mit den dünnen Winkelstiften eher
nicht für 16 A gut war, vermutlich nur 10 A.
Bei Swiss weiß ich es nicht, da optisch aber nahe am Eurostecker wohl
auch eher 10 A.

MfG
bastian

Markus Faust
Guest

Thu Feb 25, 2010 8:52 am   



Am 2010-02-24 23:37, schrieb Joerg:
Quote:
Netzstecker kann man nicht alle Nase lang aendern. Wenn man da mal einen
Standard hat muss der fuer Jahrzehnte gelten, mit seinen schoenen Seiten
und mit seinen Fehlern. Die Addition eines Schutzleiters war es schon
Wert den Standard zu aendern, allerdings hat man dabei in Deutschland
leider auch den Durchmesser der Stifte erhoeht sodass Geraete fuer das
alte Nicht-Schuko System immer rausfielen. Da sah man dann gefaehrliche
"Behelfskonstukte" wie schraeg nach oben anbinden, aufbiegen,
Eselsbruecken mit baumelnder Alt-Steckdose und so. <grusel

Viel gruseliger finde ich, dass die Schukostecker trotz der dickeren
Stifte recht gut in die alten Dosen passen. Die alten Stecker passen
dagegen (ohne abfeilen) nicht in Schuko-Dosen (warum eigentlich?).

Markus

David Kastrup
Guest

Thu Feb 25, 2010 9:15 am   



Joerg <invalid_at_invalid.invalid> writes:

Quote:
Gerrit Heitsch wrote:

Mein erster Toaster hatte keine freiliegenden Heizdraehte.

Klar gibt es Exotenmodelle die auch sehr gut funktionieren
koennen. Doch mit verpolsicherer Steckdose kann man Geraete im
normalen Preisbereich relativ gut sichern.

Wie soll das gehen? Die Spannungen am Heizdraht gehen von 0V bis 230V
durch. Mit einer verpolsicheren Steckdose kannst Du bestimmen, an
welcher Seite des Toasters die Gabel eine schlechte Idee ist.

Was ist daran sicherer?

--
David Kastrup

Wiebus
Guest

Thu Feb 25, 2010 12:10 pm   



Hallo Harald.

Quote:
Ich wundere mich auch, das man diese klobigen Schukostecker
seit 80 Jahren unverändert nimmt.

Also ich finde die Teile haptisch sehr angenehm. Ich habe wegen eines
Karpaltunnelsyndroms nicht so ganz empfindliche Finger und gerne
etwas, was gut in der Hand liegt. Gicht- und Rheumakranke sowie
Prothesenträger dürften das ähnlich sehen. Ebenso Parkinsonpatienten.


Desweiteren, stell Dir doch mal den Aufwand vor. In neuen Wohnungen
würden neue Systeme verbaut, neue Geräte würden mit neuen Steckern
verkauft.
Entweder Du baust bei Dir alles mit um, oder hampelst immer mit
Adaptern rum.


Quote:
Andererseits, die "modernen" Mickymausstecker werden
von den Herstellern oft mit unnötig klobigen Gehäusen
gefertigt.

Dafür suche ich noch eine Einbau-Gerätedose. Ich finde aber überall
nur die Stecker. Ja, wenn mir das nächstemal im Schrott sowas durch
die Finger gleitet, fass ich natürlich zu.....

Was ich auch noch suche, sind Brechkupplungen (nicht für
Netzspannung)......

Quote:
Sie sind auch nicht kleiner als die altbekannten
Gerätestecker.

Das hat schon seinen Grund.


Quote:
Das
Volumen des Netzkabels ist grösser als das Volumen
des Netzgerätes.

Naja. Der Leitungsschutzschalter gibt den Querschnitt vor. Die 250V
die Adernisolation. Dann muss da noch ein Mantel drauf als
mechanischer Schutz.
Für meinen Geschmack ist es oft schon zu dünn. Ich weiss ja, wie ich
alles kaputtmache. :-(

Am Leiterquerschnitt könnte man allerdings durchaus noch weiter runter
gehen. Dazu muss halt noch eine Sicherung in den Stecker.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic


http://www.dl0dg.de


--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.

Uwe Borchert
Guest

Thu Feb 25, 2010 12:37 pm   



Hallo,

Wiebus schrieb:

....[...]...

Quote:
Also ich finde die Teile haptisch sehr angenehm. Ich habe wegen eines
Karpaltunnelsyndroms nicht so ganz empfindliche Finger und gerne
etwas, was gut in der Hand liegt. Gicht- und Rheumakranke sowie
Prothesenträger dürften das ähnlich sehen. Ebenso Parkinsonpatienten.

Ich bin von keinen der oben angegebenen Mängel betroffen und
habe eine ausgesprochen gute Feinmotorik. Aber auch ich kann
der Haptik der Stecker etwas abgewinnen. Ohne hinzusehen und
mit der linken Hand können diese Stecker in sehr unbequemen
Positionen noch eingesteckt werden. Das Rausziehen ist eine
andere Sache, aber ich betrachte es einfach als einen guten
Schutz gegen unbeabsichtigstes Rausfallen. Ich kann keinen
Änderungsbedarf sehen und der Umbau der Hausinstallationen
wäre dann doch zuviel Aufwand für das bisschen Kosmetik.


MfG


Uwe Borchert

Harald Wilhelms
Guest

Thu Feb 25, 2010 1:28 pm   



On 25 Feb., 11:10, Wiebus <bernd.wie...@gmx.de> wrote:

Quote:
Ich wundere mich auch, das man diese klobigen Schukostecker
seit 80 Jahren unverändert nimmt.

Also ich finde die Teile haptisch sehr angenehm.

Nun, da gefallen mir die englischen Stecker eigentlich
noch besser. Die sind allerdings genauso klobig.
Wenn Du Schwierigkeiten beim Rausziehen hast, wird
Dir dieser Schukostecker gefallen:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=3;GROUP=C193;GROUPID=3256;ARTICLE=91980
Der Preis ist allerdings deftig.

Quote:
Desweiteren, stell Dir doch mal den Aufwand vor. In neuen Wohnungen
würden neue Systeme verbaut, neue Geräte würden mit neuen Steckern
verkauft.

Man hat es ja mit den vom OP gezeigten System
versucht (u.A. mit Neubauten in Hannover Anfang
der 60er Jahre) Aber anscheinend ohne dauerhaften
Erfolg.

Quote:
Andererseits, die "modernen" Mickymausstecker werden
von den Herstellern oft mit unnötig klobigen Gehäusen
gefertigt.

Dafür suche ich noch eine Einbau-Gerätedose. Ich finde aber überall
nur die Stecker. Ja, wenn mir das nächstemal im Schrott sowas durch
die Finger gleitet, fass ich natürlich zu.....

Wie bereits gesagt: Die normalen Geräteanschlussdosen
sind auch nicht grösser. Und Du bekommst alle vier
benötigten Teile. Eine weibliche UP-Wandeinbaudose
habe ich allerdings auch noch nicht gesehen.

Quote:
Das
Volumen des Netzkabels ist grösser als das Volumen
des Netzgerätes.

Naja. Der Leitungsschutzschalter gibt den Querschnitt vor. Die 250V
die Adernisolation. Dann muss da noch ein Mantel drauf als
mechanischer Schutz.
Für meinen Geschmack ist es oft schon zu dünn. Ich weiss ja, wie ich
alles kaputtmache. Sad

Naja, der Kabelaussendurchmesser entspricht meinem
Waschmaschinen-Anschlusskabel. Lampen o.ä werden
doch auch mit 0,5qmm Kabel angeschlossen

Quote:
Am Leiterquerschnitt könnte man allerdings durchaus noch weiter runter
gehen. Dazu muss halt noch eine Sicherung in den Stecker.

s.o. Das geht anscheinend auch ohne Sicherung.
Rasiererkabel mit deutlich unter 0,5qmm haben
doch auch keine Sicherung.
Gruss
Harald

Rudi Horlacher [Paul von
Guest

Thu Feb 25, 2010 2:03 pm   



Ulkig F. Heidenarm <invali.de_at_gmx.de> wrote:
Quote:

Nikolaus Riehm schrieb:

Hallo, an meinem Trenntrafo sitzt eine mir bis dato unbekannte
Ausführung einer Steckdose, siehe:

http://pics.studiorepair.de/AEG_NG120_Outlets.jpg

Das sind ganz normale "Dosen" - eine Schuko ohne Schuko <g> und eine
AFAIR alte amerikanische. Oder wars französisch? Ich müsste
nachschauen

Das ist eine Terko-Steckdose. Wurde früher bei Heizungsanlagen verwendet
(polunverwechselbar!). Gibt es heute noch.

Wurde bei uns in den 70er/80er Jahren sehr viel verwendet.

Rudi

--
/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach /
/__ /__
/ pvs_at_flupp.org /
/ /
\/ Der Berg ruft: ................ \/

Peter Necas
Guest

Thu Feb 25, 2010 2:06 pm   



Am 25.02.2010, 12:37 Uhr, schrieb Uwe Borchert <uwe.borchert_at_gmx.de>:

Quote:
Hallo,

Wiebus schrieb:

...[...]...

Also ich finde die Teile haptisch sehr angenehm. Ich habe wegen eines
Karpaltunnelsyndroms nicht so ganz empfindliche Finger und gerne
etwas, was gut in der Hand liegt. Gicht- und Rheumakranke sowie
Prothesenträger dürften das ähnlich sehen. Ebenso Parkinsonpatienten.

Ich bin von keinen der oben angegebenen Mängel betroffen und
habe eine ausgesprochen gute Feinmotorik. Aber auch ich kann
der Haptik der Stecker etwas abgewinnen. Ohne hinzusehen und
mit der linken Hand können diese Stecker in sehr unbequemen
Positionen noch eingesteckt werden. Das Rausziehen ist eine
andere Sache, aber ich betrachte es einfach als einen guten
Schutz gegen unbeabsichtigstes Rausfallen. Ich kann keinen
Änderungsbedarf sehen und der Umbau der Hausinstallationen
wäre dann doch zuviel Aufwand für das bisschen Kosmetik.


MfG


Uwe Borchert



Betreffend Rausziehen: in Ungarn habe ich Schukodosen mit einem
Auswurfknopf gesehen.
Ich habe schon mehrmals den Stecker samt Dose aus der Wand gezoben...

Peter


--
Erstellt mit Operas revolutionärem E-Mail-Modul: http://www.opera.com/mail/

Gerrit Heitsch
Guest

Thu Feb 25, 2010 2:41 pm   



Harald Wilhelms wrote:
Quote:

Ich wundere mich auch, das man diese klobigen Schukostecker
seit 80 Jahren unverändert nimmt. Da hat man doch heute
Möglichkeiten, das wesentlich kleiner hinzukriegen. Ein
Beispiel dafür sind die ST-Stecker von Hirschmann.
Andererseits, die "modernen" Mickymausstecker werden
von den Herstellern oft mit unnötig klobigen Gehäusen
gefertigt.

Der Mickymausstecker ist ein Eurostecker mit Erdung, er hat dessen
Belastungsgrenze (2.5A).

Gerrit

Wiebus
Guest

Thu Feb 25, 2010 3:22 pm   



Hallo Harald.

Quote:
Wenn Du Schwierigkeiten beim Rausziehen hast, wird
Dir dieser Schukostecker gefallen:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=3;GROUP=C193;GROUPID=3256;ARTICL...

Arrg.....das ist ja noch größerer Mist. Ich habe kein Problem mit der
Kraft aber mit der Feinmotorik. Ausserdem sollten die Teile immer
gerade herausgezogen werden, und nicht verkantet, wozu dieser
Winkelhebel verleitet. Das ist wohl eher eine Notlösung für sehr enge
Ecken.
Winkelschukos haben auch die unangenehme Eigenschaft, in
Steckdosenleisten Nebenplätze zu verdecken, weil die meisten Leisten
aus Fertigungsgründen die Kontakte in durchgehenden Reihen
haben......es gab vor Jahren mal einen Designpreis für Leisten mit
Schräggestellten kontakten. Das entkrampft das Problem, beseitigt es
aber nicht. Die Dosen müssten alle um 90 Grad gedreht sein.
Privat verwende ich darum nur gerade Stecker. Nicht alles, was wie
eine gute Idee aussieht, ist auch eine.

Quote:
Man hat es ja mit den vom OP gezeigten System
versucht (u.A. mit Neubauten in Hannover Anfang
der 60er Jahre) Aber anscheinend ohne dauerhaften
Erfolg.

Damit bei solch etablierten Systemen eine Änderung sinnvoll ist, muss
der Vorteil schon sehr groß sein. Einfach nur besser langt dann nicht.

Quote:
Wie bereits gesagt: Die normalen Geräteanschlussdosen
sind auch nicht grösser. Und Du bekommst alle vier
benötigten Teile.

Wie heissen die Teile denn korrekt entsprechend der Nomenklatur?
Mickymausstecker oder Kleeblattstecker ist mit Sicherheit nicht der
offizielle Name. Als Kleeblattstecker finde ich auch eben nur die
Stecker.

Quote:
Eine weibliche UP-Wandeinbaudose
habe ich allerdings auch noch nicht gesehen.

Ich suche den männlichen Gerätestecker. Ich würde lieber das
Kaltgeräte System nehmen,
aber es fehlt halt der Platz (im Gerät selber). Das Kaltgerätesystem
könnte Dir wohl auch gefallen, weil es kleiner ist als Schuko. Ok,
nicht viel, aber ein bisschen. :-)


Quote:
Lampen o.ä werden
doch auch mit 0,5qmm Kabel angeschlossen
s.o. Das geht anscheinend auch ohne Sicherung.
Rasiererkabel mit deutlich unter 0,5qmm haben
doch auch keine Sicherung.

Ich weiss. Aber wohl fühle ich mich mit sowas
nicht......unbeaufsichtigt lasse ich sowas nicht am Netz.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic


http://www.dl0dg.de


--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.

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elektroda.net NewsGroups Forum Index - Electronics DE - Was ist das für eine Schuko-Dose?

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