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Harald Wilhelms
Guest
Thu Feb 25, 2010 6:33 pm
On 25 Feb., 14:41, Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
Quote:
Harald Wilhelms wrote:
Ich wundere mich auch, das man diese klobigen Schukostecker
seit 80 Jahren unver ndert nimmt. Da hat man doch heute
M glichkeiten, das wesentlich kleiner hinzukriegen. Ein
Beispiel daf r sind die ST-Stecker von Hirschmann.
Andererseits, die "modernen" Mickymausstecker werden
von den Herstellern oft mit unn tig klobigen Geh usen
gefertigt.
Der Mickymausstecker ist ein Eurostecker mit Erdung, er hat dessen
Belastungsgrenze (2.5A).
Gerrit
Ja, aber da müsste doch 0,5 qmm oder auch weniger
ausreichen. Und der Stecker muss doch nicht unbedingt
hinterm Kleeblatt noch mal deutlich dicker werden.
Als Reisekabel für mein Notebook nehme ich jetzt
jedenfalls ein normales zweipoliges. Die RegTP wirds
wohl nicht so schnell merken.
Gruss
Harald
Harald Wilhelms
Guest
Thu Feb 25, 2010 6:47 pm
On 25 Feb., 14:22, Wiebus <bernd.wie...@gmx.de> wrote:
Quote:
Hallo Harald.
Wenn Du Schwierigkeiten beim Rausziehen hast, wird
Dir dieser Schukostecker gefallen:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=3;GROUP=C193;GROUPID=3256;ARTICL...
Arrg.....das ist ja noch größerer Mist. Ich habe kein Problem mit der
Kraft aber mit der Feinmotorik. Ausserdem sollten die Teile immer
gerade herausgezogen werden, und nicht verkantet, wozu dieser
Winkelhebel verleitet.
Durch das eigebaute Gelenk dürfte sich das eigentlich
nicht verkanten.
Quote:
Winkelschukos haben auch die unangenehme Eigenschaft, in
Steckdosenleisten Nebenplätze zu verdecken, weil die meisten Leisten
aus Fertigungsgründen die Kontakte in durchgehenden Reihen
haben......es gab vor Jahren mal einen Designpreis für Leisten mit
Schräggestellten kontakten. Das entkrampft das Problem, beseitigt es
aber nicht.
Ich hasse diese Leisten. Bei den alten, querstehenden
Leisten konnte man wenigstens zwei Steckernetzteile
problemlos unterbringen. Und in der Mitte noch einen
normalen Stecker. Jetzt kann man oft nur noch zwei
Löcher nutzen.
Die Dosen müssten alle um 90 Grad gedreht sein.
Die gibt es zwar auch noch; sie sind aber deutlich teurer,
da sie innen wohl aus einzelnen Steckdosen bestehen.
Quote:
Privat verwende ich darum nur gerade Stecker. Nicht alles, was wie
eine gute Idee aussieht, ist auch eine.
Gerade Stecker verleiten zum Ziehen an der Schnur.
Quote:
Man hat es ja mit den vom OP gezeigten System
versucht (u.A. mit Neubauten in Hannover Anfang
der 60er Jahre) Aber anscheinend ohne dauerhaften
Erfolg.
Damit bei solch etablierten Systemen eine Änderung sinnvoll ist, muss
der Vorteil schon sehr groß sein. Einfach nur besser langt dann nicht.
Aha, und warum lassen wir uns alle zwei Jahre einen
neuen Computer samt neuen Betriebssystem aufschwatzen?
Quote:
Wie bereits gesagt: Die normalen Geräteanschlussdosen
sind auch nicht grösser. Und Du bekommst alle vier
benötigten Teile.
Wie heissen die Teile denn korrekt entsprechend der Nomenklatur?
Mickymausstecker oder Kleeblattstecker ist mit Sicherheit nicht der
offizielle Name. Als Kleeblattstecker finde ich auch eben nur die
Stecker.
Ich meinte diese Kaltgerätestecker. Die sind in gepresster
Form oft erstaunlich klein. Kleiner als Kleeblattstecker.
Gruss
Harald
Joerg
Guest
Thu Feb 25, 2010 6:51 pm
Markus Faust wrote:
Quote:
Am 2010-02-24 23:37, schrieb Joerg:
Netzstecker kann man nicht alle Nase lang aendern. Wenn man da mal einen
Standard hat muss der fuer Jahrzehnte gelten, mit seinen schoenen Seiten
und mit seinen Fehlern. Die Addition eines Schutzleiters war es schon
Wert den Standard zu aendern, allerdings hat man dabei in Deutschland
leider auch den Durchmesser der Stifte erhoeht sodass Geraete fuer das
alte Nicht-Schuko System immer rausfielen. Da sah man dann gefaehrliche
"Behelfskonstukte" wie schraeg nach oben anbinden, aufbiegen,
Eselsbruecken mit baumelnder Alt-Steckdose und so. <grusel
Viel gruseliger finde ich, dass die Schukostecker trotz der dickeren
Stifte recht gut in die alten Dosen passen.
Die Dosen leiern dann aus, die Kontaktkraft laesst nach, irgendwann
faengt was drin an zu brutzeln, die Aufputzdose sitzt auf mehreren Lagen
Bluemchentapete ... <grusel>
Quote:
... Die alten Stecker passen
dagegen (ohne abfeilen) nicht in Schuko-Dosen (warum eigentlich?).
Weil man aus irgendeinem Grund die Seitenfuehrung addiert hat und die
ragt in den Radius hinein. Also wurde fleissig Bakelit abgefeilt. Viele
Geraete hatte aber auch Stecker mit kleineren Radius die reinpassen. Nur
gibt's eben keinen gescheiten Kontakt.
--
Gruesse, Joerg
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Joerg
Guest
Thu Feb 25, 2010 6:53 pm
Harald Wilhelms wrote:
Quote:
On 25 Feb., 11:10, Wiebus <bernd.wie...@gmx.de> wrote:
Ich wundere mich auch, das man diese klobigen Schukostecker
seit 80 Jahren unverändert nimmt.
Also ich finde die Teile haptisch sehr angenehm.
Nun, da gefallen mir die englischen Stecker eigentlich
noch besser. Die sind allerdings genauso klobig.
Die gehen manchmal aber nur raus wenn man sie an den Abschlepphaken
eines Autos haengt :-)
[...]
--
Regards, Joerg
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Joerg
Guest
Thu Feb 25, 2010 6:56 pm
David Kastrup wrote:
Quote:
Joerg <invalid_at_invalid.invalid> writes:
Gerrit Heitsch wrote:
Mein erster Toaster hatte keine freiliegenden Heizdraehte.
Klar gibt es Exotenmodelle die auch sehr gut funktionieren
koennen. Doch mit verpolsicherer Steckdose kann man Geraete im
normalen Preisbereich relativ gut sichern.
Wie soll das gehen? Die Spannungen am Heizdraht gehen von 0V bis 230V
durch. Mit einer verpolsicheren Steckdose kannst Du bestimmen, an
welcher Seite des Toasters die Gabel eine schlechte Idee ist.
Was ist daran sicherer?
Bei unserem Toaster ist 120V unten, tief in der Bilch des Toasters. Wenn
Du mit der Gabel reinfuchtelst kommst Du nicht tiefer als 30-40V. Es sei
denn man verbiegt die a la Uri Geller so dass sie bis unten reicht :-)
--
Gruesse, Joerg
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Wiebus
Guest
Thu Feb 25, 2010 8:55 pm
Hallo Harald.
Quote:
Durch das eigebaute Gelenk dürfte sich das eigentlich
nicht verkanten.
Ah, das Gelenk sehe ich jetzt erst. Aber ob er so robust ist, wie ein
guter Hartgummi-Schukostecker?
Quote:
Die gibt es zwar auch noch; sie sind aber deutlich teurer,
da sie innen wohl aus einzelnen Steckdosen bestehen.
Nicht unbedingt. Aber der Aufbau ist schon deutlich aufwändiger, weil
diese
langen durchgehenden Prägeteile, die die Kontaktfedern für alle Dosen
zugleich sind, natürlich dann nicht mehr so einfach möglich sind.
Quote:
Gerade Stecker verleiten zum Ziehen an der Schnur.
Ok. Jeder hat so seine Vorlieben. Im guten wie im schlechten. Ich habe
übrigens schon mal Schukos mit angespritztem 30cm Kunststoffseil und T-
Griff gesehen. Für Leute, die gerne hemmungslos ziehen. Scheint sich
aber nicht durchgesetzt zu haben.
Quote:
Aha, und warum lassen wir uns alle zwei Jahre einen
neuen Computer samt neuen Betriebssystem aufschwatzen?
Keine Ahnung. Meiner ist von 2002. Frag die Gamer und Video-
Fetischisten. :O)
Betriebssystem ist Debian "Etch", also von 2007 oder so.
Quote:
Ich meinte diese Kaltgerätestecker. Die sind in gepresster
Form oft erstaunlich klein. Kleiner als Kleeblattstecker.
Ah. Vermutlich reden wir von etwas anderem. Ich habe an einem
Labtopnetzteil einen sehr kleinen Kleeblattstecker gesehen. Die
Fläche, die die Buchse belegt, ist nur ungefähr halb so groß wie bei
einem Kaltgerätestecker. Der Stecker dazu war in der Tat größer als
ein Kaltgerätestecker, weil es eben ein Kaltgerätestecker mit einem
Adapter war.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.
Gerrit Heitsch
Guest
Thu Feb 25, 2010 9:03 pm
Harald Wilhelms wrote:
Quote:
On 25 Feb., 14:41, Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
Harald Wilhelms wrote:
Ich wundere mich auch, das man diese klobigen Schukostecker
seit 80 Jahren unver ndert nimmt. Da hat man doch heute
M glichkeiten, das wesentlich kleiner hinzukriegen. Ein
Beispiel daf r sind die ST-Stecker von Hirschmann.
Andererseits, die "modernen" Mickymausstecker werden
von den Herstellern oft mit unn tig klobigen Geh usen
gefertigt.
Der Mickymausstecker ist ein Eurostecker mit Erdung, er hat dessen
Belastungsgrenze (2.5A).
Ja, aber da müsste doch 0,5 qmm oder auch weniger
ausreichen.
AFAIK darfs nicht weniger als 0.75mm^2 sein damit im Kurzschlussfalle
genug Strom fliesst um die Sicherung auszuloesen.
Das solche Kabel 'made in China' trotz Aufschrift nicht unbedingt
0.75mm^2 enthalten ist eine komplett andere Sache... :(
Gerrit
Gerrit Heitsch
Guest
Thu Feb 25, 2010 9:05 pm
Joerg wrote:
Quote:
Markus Faust wrote:
Viel gruseliger finde ich, dass die Schukostecker trotz der dickeren
Stifte recht gut in die alten Dosen passen.
Die Dosen leiern dann aus, die Kontaktkraft laesst nach, irgendwann
faengt was drin an zu brutzeln, die Aufputzdose sitzt auf mehreren Lagen
Bluemchentapete ... <grusel
Das Problem haben die Steckdosen in USA allerdings auch. Bevor ich sie
gewechselt hatte hatten wir im Haus mehrere Steckdosen vom Typ 'Stecker
rein, loslassen, faellt wieder raus'.
Gerrit
Joerg
Guest
Thu Feb 25, 2010 9:29 pm
Gerrit Heitsch wrote:
Quote:
Joerg wrote:
Markus Faust wrote:
Viel gruseliger finde ich, dass die Schukostecker trotz der dickeren
Stifte recht gut in die alten Dosen passen.
Die Dosen leiern dann aus, die Kontaktkraft laesst nach, irgendwann
faengt was drin an zu brutzeln, die Aufputzdose sitzt auf mehreren
Lagen Bluemchentapete ... <grusel
Das Problem haben die Steckdosen in USA allerdings auch. Bevor ich sie
gewechselt hatte hatten wir im Haus mehrere Steckdosen vom Typ 'Stecker
rein, loslassen, faellt wieder raus'.
Vermutlich hattest Du ein Haus aus der Goldgraeberzeit gemietet :-)
Wir haben in 13 Jahren nur eine gehabt, die mir suspekt erschien. Die im
Herd eingebaute. Die hatte zu der Zeit allerdings ueber 30 Jahre auf dem
Buckel wo da wahrscheinlich alle moeglichen Mixer, Schneidemaschinen,
Staubsauer, Lockenwickler reingestoepselt wurden.
Schlimmer sind die diarrhoe-farbenen zweiadrigen Kabel aus den Sixties.
Man nimmt es in die Hand, knacks, Isolierung einfach mittendrin
abgebroeckelt.
--
Gruesse, Joerg
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Dieter Wiedmann
Guest
Thu Feb 25, 2010 9:29 pm
Harald Wilhelms schrieb:
Quote:
Bilch des Toasters
Das wäre für mich aber nicht unbedingt ein Grund,
deshalb nach Kalifornien zu ziehen.
Ja, wer mag schon getoastete Nagetiere.
Gruß Dieter
Joerg
Guest
Thu Feb 25, 2010 9:31 pm
Harald Wilhelms wrote:
Quote:
On 25 Feb., 17:56, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Bei unserem Toaster ist 120V unten, tief in der Bilch des Toasters. Wenn
Du mit der Gabel reinfuchtelst kommst Du nicht tiefer als 30-40V. Es sei
denn man verbiegt die a la Uri Geller so dass sie bis unten reicht :-)
Das wäre für mich aber nicht unbedingt ein Grund,
deshalb nach Kalifornien zu ziehen.
Musst Du auch nicht so weit ziehen. Wir suchen erstmal einen faehigen
Ingenieur fuer einen Kunden in Florida (immer noch, grummel ....).
--
Gruesse, Joerg
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Gerrit Heitsch
Guest
Thu Feb 25, 2010 9:31 pm
Joerg wrote:
Quote:
Gerrit Heitsch wrote:
Joerg wrote:
Markus Faust wrote:
Viel gruseliger finde ich, dass die Schukostecker trotz der dickeren
Stifte recht gut in die alten Dosen passen.
Die Dosen leiern dann aus, die Kontaktkraft laesst nach, irgendwann
faengt was drin an zu brutzeln, die Aufputzdose sitzt auf mehreren
Lagen Bluemchentapete ... <grusel
Das Problem haben die Steckdosen in USA allerdings auch. Bevor ich sie
gewechselt hatte hatten wir im Haus mehrere Steckdosen vom Typ
'Stecker rein, loslassen, faellt wieder raus'.
Vermutlich hattest Du ein Haus aus der Goldgraeberzeit gemietet
Nein, aus der Zeit in der man Alu-Leitungen verbaut hatte, also Anfang
bis Mitter der 70er.
Gerrit
Martin D. Bartsch
Guest
Thu Feb 25, 2010 9:54 pm
On Thu, 25 Feb 2010 05:22:00 -0800 (PST), Wiebus <bernd.wiebus_at_gmx.de>
wrote:
Quote:
aber nicht. Die Dosen müssten alle um 90 Grad gedreht sein.
Die haben wir bei uns im Studio nur. Orange Leisten mit Schalter und
Befestigungslaschen
Harald Wilhelms
Guest
Thu Feb 25, 2010 10:06 pm
On 25 Feb., 17:56, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
Quote:
Bei unserem Toaster ist 120V unten, tief in der Bilch des Toasters. Wenn
Du mit der Gabel reinfuchtelst kommst Du nicht tiefer als 30-40V. Es sei
denn man verbiegt die a la Uri Geller so dass sie bis unten reicht
Das wäre für mich aber nicht unbedingt ein Grund,
deshalb nach Kalifornien zu ziehen.
Gruss
Harald
Gerrit Heitsch
Guest
Thu Feb 25, 2010 10:25 pm
Wiebus wrote:
Quote:
Hallo Gerrit.
Nein, aus der Zeit in der man Alu-Leitungen verbaut hatte, also Anfang
bis Mitter der 70er.
Sind die vom Aluleitungstrip wieder runter? *fg*
Ja, es stehen aber noch viele Haeuser mit solchen Leitungen und da was
dran zu machen ist keine Freude. Der Elektricker hatte damals in _jeder_
Dose kurze Kuperleitungen mittels 'wire nuts' mit dem Alu verbunden, so
konnte er normale Schalter und Steckdosen benutzen anstatt die
Spezielversionen fuer Alu. AFAIK ist dieser Hack eigentlich nicht
zulaessig...
Passiert ist bei uns nie was, aber wenn man im Bad den Foehn
einschaltete ging die Spannung von 117V auf 107V runter. Bei 10A Last
sind da also irgendwo 100W versickert, anscheinend gleichmaessig genug,
dass es nirgendwo kokelte...
Gerrit
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