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Zeitverzögerter Alarm

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Hannes Kuhnert
Guest

Wed Jan 04, 2012 11:58 am   



Hannes Kuhnert schrieb:

Quote:
Es soll eine Schaltverzögerung realisiert werden.

Vielen Dank an alle, die mir Anregungen gegeben haben!

Letztens habe ich erst mal ein paar RC-Glied-Versuche mit einem
herumliegenden 100-μF-Kondensator, der nicht mehr ganz in Ordnung ist, – er
müsste aus einer Taschenrechner-Küchenwaage stammen, bei deren Zerlegung
ich, seinerzeit Grundschüler, u. a. diese lustigen „Batterien“ abschnippelte
ohne zu wissen, was ein Kondensator ist – einem ebenfalls gebrauchten
Transistor und einer LED. Das ging ganz gut – es ergab für die LED einen
netten Weich-Einschalt-Effekt.

Danach – noch vor Weihnachten – besorgte ich im Laden ein paar spezielle
Teile und stockte meinen Widerstandsvorrat mit zusätzlichen Werten nach oben
auf. Nun habe ich damit weitere Versuche angestellt.

Die Schaltung sieht jetzt so aus:

| o--------o--------------------------o
| +3,6V | zu schaltende Last
| o o
| \ |\ 10kΩ___ |/
| o--o--o| >O----|___|---|
| | |/ |>.
| o | 74HC14 C547C |
| | | |
| .-. --- |
| | | ---1mF |
| 50kΩ|_| | |
| | | |
| === === ===
| GND GND GND

(Für Leute, die sich genau so wenig auskennen wie ich bis vor kurzem: Der
74HC14 ist ein invertierender Schmidt-Trigger. Er ist zusätzlich – hier
nicht eingezeichnet – an die +3,6 V und an Masse angeschlossen. Das
Potential am eingezeichneten Eingang darf im gesamten Bereich der
Versorgungsspannung varriieren. Wenn es hoch liegt, liegt der Ausgang auf
Masse, wenn es im unteren Bereich liegt, wird der Ausgang auf + geschaltet.)

Es funktioniert überraschend gut.

Die Einschaltverzögerung liegt mit den eingetragenen Werten genau bei 60 s.

Ist das Laden des Kondensators direkt an der Versorgungsspannung eine gute
Idee? Oder setzt man besser einen kleinen Widerstand davor?
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz

Joerg
Guest

Wed Jan 04, 2012 5:08 pm   



Hannes Kuhnert wrote:
Quote:
Hannes Kuhnert schrieb:

Es soll eine Schaltverzögerung realisiert werden.

Vielen Dank an alle, die mir Anregungen gegeben haben!

Letztens habe ich erst mal ein paar RC-Glied-Versuche mit einem
herumliegenden 100-μF-Kondensator, der nicht mehr ganz in Ordnung ist, – er
müsste aus einer Taschenrechner-Küchenwaage stammen, bei deren Zerlegung
ich, seinerzeit Grundschüler, u. a. diese lustigen „Batterien“ abschnippelte
ohne zu wissen, was ein Kondensator ist – einem ebenfalls gebrauchten
Transistor und einer LED. Das ging ganz gut – es ergab für die LED einen
netten Weich-Einschalt-Effekt.

Danach – noch vor Weihnachten – besorgte ich im Laden ein paar spezielle
Teile und stockte meinen Widerstandsvorrat mit zusätzlichen Werten nach oben
auf. Nun habe ich damit weitere Versuche angestellt.

Die Schaltung sieht jetzt so aus:

| o--------o--------------------------o
| +3,6V | zu schaltende Last
| o o
| \ |\ 10kΩ___ |/
| o--o--o| >O----|___|---|
| | |/ |>.
| o | 74HC14 C547C |
| | | |
| .-. --- |
| | | ---1mF |
| 50kΩ|_| | |
| | | |
| === === ===
| GND GND GND

(Für Leute, die sich genau so wenig auskennen wie ich bis vor kurzem: Der
74HC14 ist ein invertierender Schmidt-Trigger. Er ist zusätzlich – hier
nicht eingezeichnet – an die +3,6 V und an Masse angeschlossen. Das
Potential am eingezeichneten Eingang darf im gesamten Bereich der
Versorgungsspannung varriieren. Wenn es hoch liegt, liegt der Ausgang auf
Masse, wenn es im unteren Bereich liegt, wird der Ausgang auf + geschaltet.)

Es funktioniert überraschend gut.

Die Einschaltverzögerung liegt mit den eingetragenen Werten genau bei 60 s.

Ist das Laden des Kondensators direkt an der Versorgungsspannung eine gute
Idee? Oder setzt man besser einen kleinen Widerstand davor?


Aehm, ja, sonst fliesst je nach Bauart des Schalters ein hoher
Spitzenstrom. Ausser dem Zerbroeseln des Schalters kann der auch die
3.3V mal kurz wegknicken lassen was dann oft nocht andere Konsequenzen
im Rest der Schaltung hat.

Wieviel Ohm es sein sollte haengt davon ab wieviel der Schalter abkann,
was die 3.3V aushalten und was der Kondensator verknusern kann (heisst
in dessen Datenblatt meist "surge current" oder "ripple current")

Ist die zu schaltende Last auch induktionsfrei? Wenn es ein Relais ist
oder die Last ueber eine Leitung von mehr als ein paar zig Zentimetern
angeschlossen ist sollte noch eine Diode mit dran.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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