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Analogrechner [OT Stromversorgung]...

R

Rolf Bombach

Guest
Volker Bartheld schrieb:
On Wed, 3 Nov 2021 08:27:04 +0100, Marte Schwarz wrote:
Heiöl wurde damals mit Sudanrot markiert, heute zusätzlich mit Solvent
Yellow.
Liegenbleiben nicht, aber wenn einen die Polizei anhaelt und eine
Kraftstoffprobe entnimmt, kann es unangenehm werden. Das ist jemandem
aus unser frueheren deutschen Nachbarschaft passiert. Er hatte seinen
Daimler aus dem Heizoeltank der Eltern befuellt.
Findige Bauern fuhren dennoch mit Heizöl. Der Trick war, ein Fläschchen
Additiv dabei zu haben. Das Zeug ist stark rot gefärbt. Kleine
Flasche reichte, hielt ja ewig :)
Wozu das hätte gut sein sollen? Glaubten die tatsächlich, mit dem
Additiv das Heizöl entfärben zu können?

Die glaubten tatsächlich, daß der Zoll- oder Polizeibeamte bei der
Kontrolle des Tankinhalts die rote Farbe dem Additiv zuordnen würde,
dessen Vorgänger man natürlich gerade erst beim letzten Tankvorgang
beigemischt hatte.
Das ist eine Zeit her. Ich gehe auch davon aus, dass die Tessiner
Behörden bei Tessiner Bergbauern genügend Augen zudrücken. Vom Umgang
mit Sprengstoffen zu jener Zeit sage ich nichts, dass würde man mir
noch weniger glauben. Oder was so auf dem Flugplatz in Ambri so
abging.

--
mfg Rolf Bombach
 
R

Rolf Bombach

Guest
Volker Bartheld schrieb:

Ich glaube, das Gschichterl von dem schlauen Bauern, dem Heizöl und dem
Additivflascherl, der so einer Verurteilung entging, ist ebenso lustig
wie unwahr.
Typische Arroganz des a) deutschen und b) Physikers.
Möglicherweise ist meine persönliche Erinnerung hinsichtlich des
Additivs nicht ganz korrekt, aber ich war dabei. Es war durchaus
Tradition in der Schweiz, dass ein \"Stadkind\" mal eine Woche
in der Landwirtschaft aushilft. Mein \"Kamerad\" fuhr dabei den
Trecker, obwohl noch nicht volljährig, Ausnahme für die Landwirtschaft.
Es gab keine Rücksicht auf Herkunft, er ist z.B. Sohn von einem
Sandoz-Direktor. Ort war: Ronco ob Ambri-Piotta, Aufgabe Heuernte
am Steilhang.

Es ist nicht das erste mal, dass du dich hier im Besitz einer
Kristallkugel, einer Zeitmaschine und hinreichend Hybris outest,
welche dir erlaubt und dich qualifiziert, über andere zu urteilen.
Kann ich auch: Du leidest am Haselbeck-Syndrom.

--
mfg Rolf Bombach
 
R

Rolf Bombach

Guest
Volker Bartheld schrieb:
Bei den permanent vom Schicksal gebeutelten Bauern mag das freilich
anders sein. Denen geht\'s ziemlich schlecht, wie man aus eigenem Munde
hört. Manifestiert sich auch in den klapprigen, total verwahrlosten
Geräten und die ärmlichen Bedingungen, unter denen Landwirte
dahinvegetieren müssen.
Möglicherweise verwechselst du hier in deiner unnachahmlichen Arroganz
Bergbauern mit Flachland-\"Feldherren\".

--
mfg Rolf Bombach
 
H

Hans-Peter Diettrich

Guest
On 11/22/21 5:32 PM, Rolf Bombach wrote:

Möglicherweise ist meine persönliche Erinnerung hinsichtlich des
Additivs nicht ganz korrekt, aber ich war dabei.
Ich war zwar nicht selbst dabei, aber beim Vorbeifahren an einer
Raffinerie bei Ingolstadt wurde mir berichtet, daß dort die großen
Tanklastzüge von Esso, Aral, Shell usw. rausfahren und vorher kippt ein
Angestellter ein \"Reagenzglas\" voll unterschiedlich farbiger Flüssigkeit
hinein.


Mein \"Kamerad\" fuhr dabei den
Trecker, obwohl noch nicht volljährig, Ausnahme für die Landwirtschaft.
In D ist das die StVO die auf den (nicht-öffentlichen) Feldwegen nicht
greift. Auf dem eigenen Acker darf jeder einen Trecker oder Ferrari
fahren, das interessiert den Staat nicht. Ob jemand so auch durchs Dorf
fahren darf, wage ich zu bezweifeln.

DoDi
 
R

Rupert Haselbeck

Guest
Rolf Bombach schrieb:
Volker Bartheld schrieb:
Ich glaube, das Gschichterl von dem schlauen Bauern, dem Heizöl und dem
Additivflascherl, der so einer Verurteilung entging, ist ebenso lustig
wie unwahr.

Typische Arroganz des a) deutschen und b) Physikers.
Ach komm. Auch Volker fällt es halt gelegentlich auf, wenn die Phantasie
gar zu sehr mit dir durchgeht...
Allerdings solltest du deshalb nicht gleich verschnupft reagieren. Jörg
tut das ja auch nicht, selbst wenn ihm der ein oder andere hier, ob
berechtigt oder nicht, bedeutend gröber an den Karren fährt als das hier
geschah. Nimms locker!

Möglicherweise ist meine persönliche Erinnerung hinsichtlich des
Additivs nicht ganz korrekt, aber ich war dabei.
Das bestreitet doch keiner. Aber es ist halt eher unpassend, wenn jemand
mit allzu wüsten, leicht erkennbar erfundenen Stories zur Unterhaltung
beitragen möchte, dabei ertappt und darauf hingewiesen wird, dass das
wohl nicht so ganz der Wirklichkeit entsprechen könnte und auf den
entsprechendem Widerspruch dann dennoch darauf besteht, das sei alles
selbst erlebt...

Zu den Fakten:
Schweizer Bauern erhalten die bezahlte Steuer auf Treibstoffe (Diesel,
Benzin,...) für die Verwendung im landwirtschaftlichen Betrieb zurück.
Das ist übrigens sei langer Zeit eines der dauerhafteren Streitthemen
zwischen Schweiz und EU, weil in den EU-Ländern diese Dieselsubvention
teils deutlich geringer ausfällt. Warum sollte dort also jemand mit
Heizöl aufs Feld fahren wollen?
Französische Bauern dürfen übrigens ihre Traktoren und sonstigen
Maschinen ganz legal mit Heizöl betreiben. Deutsche Bauern erhalten
derzeit noch 0,2148 €/Liter auf den von ihnen für betriebliche Zwecke
getankten Dieselkraftstoff zurück, § 57 V 1 EbergieStG.

MfG
Rupert
 
J

Josef Moellers

Guest
On 22.11.21 19:00, Hans-Peter Diettrich wrote:

In D ist das die StVO die auf den (nicht-öffentlichen) Feldwegen nicht
greift. Auf dem eigenen Acker darf jeder einen Trecker oder Ferrari
fahren, das interessiert den Staat nicht. Ob jemand so auch durchs Dorf
fahren darf, wage ich zu bezweifeln.
Hier in PB ist mal jemand verknackt worden (iirc Führerschein weg!),
weil er seinen Sohn auf einem privaten Firmenparkplatz im eigenen Auto
Runden hat drehen lassen.
Begründung war seinerzeit daß das Gelände *gesichert* sein muß, also
z.B. ein Zaun \'drum herum. Der Parkplatz war eben nicht umzäunt(*) und
so hätte jeder diesen während der \"Testfahrten\" betreten können.

Josef

(*) Es war ein Parkplatz der (ehemaligen) Nixdorf Computer AG. Anno tuck
hatte der Chef entschieden, daß er *keine* sichtbaren Zäune um das
Gelände haben wollte, dafür standen damals so grüne Kästen an
strategischen Positionen, die einen, heute würde man sagen \"virtuellen\",
Zaun um das Gelände gespannt hatten, so daß keiner unbemerkt \'drauf kam.
Inzwischen sind die Kästen weg, Zäune gibt\'s immer noch nicht ... und
die NCAG auch nicht mehr :-(
 
H

Hans-Peter Diettrich

Guest
On 11/23/21 8:17 AM, Josef Moellers wrote:

Begründung war seinerzeit daß das Gelände *gesichert* sein muß, also
z.B. ein Zaun \'drum herum. Der Parkplatz war eben nicht umzäunt(*) und
so hätte jeder diesen während der \"Testfahrten\" betreten können.
Das ist irgendwie nachvollziehbar.

AFAIR gehören aber Feldwege nicht zum öffentlichen Straßennetz und
dürfen auch ohne Absperrung nicht befahren werden - außer von
landwirtschaftlichem Verkehr. Aber so war das vor 50 Jahren, Kai
Neahnung ob das heute noch gilt.

DoDi
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Mon, 22 Nov 2021 17:32:41 +0100, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:
Ich glaube, das Gschichterl von dem schlauen Bauern, dem Heizöl und dem
Additivflascherl, der so einer Verurteilung entging, ist ebenso lustig
-------------------------^^
wie unwahr.
Typische Arroganz des a) deutschen und b) Physikers.
Möglicherweise ist meine persönliche Erinnerung hinsichtlich des
Additivs nicht ganz korrekt, aber ich war dabei. Es war durchaus
Tradition in der Schweiz, dass ein \"Stadkind\" mal eine Woche
in der Landwirtschaft aushilft. Mein \"Kamerad\" fuhr dabei den
Trecker, obwohl noch nicht volljährig, Ausnahme für die Landwirtschaft.
Es gab keine Rücksicht auf Herkunft, er ist z.B. Sohn von einem
Sandoz-Direktor. Ort war: Ronco ob Ambri-Piotta, Aufgabe Heuernte
am Steilhang.
Nichts von alledem ist geeignet, Deine These zu stützen, daß es die Flasche
mit roter Flüssigkeit war, die als hinreichendes Alibi durchging. Das
kleine, aber durchaus relevante Wörtchen habe ich oben mal markiert. Man
wollte dem Kerl vielleicht einfach nicht weiter ans Leder - ohne Rücksicht
auf die Herkunft freilich. Meine Hybris reicht einfach nicht weit genug,
als daß ich Zollfahnder oder wer auch immer in .ch für
Steuerhinterziehungen durch mißbräuchliche Verwendung von Heizöl in
Kraftfahrzeugen zuständig sind, für so dumm halte. So dumm beispielsweise,
daß sie eine Probe ziehen, reichlich roten Sprit bekommen und glauben, daß
man in der Lage sei, eine Tankfüllung Kraftfahrtdiesel mit 500ml Additiv
entsprechende einzufärben.

Es ist nicht das erste mal, dass du dich hier im Besitz einer
Kristallkugel, einer Zeitmaschine und hinreichend Hybris outest,
welche dir erlaubt und dich qualifiziert, über andere zu urteilen.
Kann ich auch: Du leidest am Haselbeck-Syndrom.
Und es wird auch nicht das letzte Mal sein. Dein Vorwurf läßt mich
einigermaßen unbeeindruckt und ich glaube weiterhin, was ich will.

Volker
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Mon, 22 Nov 2021 17:34:25 +0100, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:
Bei den permanent vom Schicksal gebeutelten Bauern mag das freilich
anders sein. Denen geht\'s ziemlich schlecht, wie man aus eigenem Munde
hört. Manifestiert sich auch in den klapprigen, total verwahrlosten
Geräten und die ärmlichen Bedingungen, unter denen Landwirte
dahinvegetieren müssen.
Möglicherweise verwechselst du hier in deiner unnachahmlichen Arroganz
Bergbauern mit Flachland-\"Feldherren\".
So arm werden die schweizer Bergbauern auch nicht sein, als daß
Guthabenzinsen auf kriminell erschlichene Mineralölsteuerersparnis im
Vergleich zur verögerten Erstattung nach Steuererklärung eine relevante
Rolle spielen [1]. Aber ich mag mich in meiner unnachahmlichen Arroganz
natürlich täuschen. Du hast da übrigens was im Mundwinkel. Könnte Schaum
sein.

Volker

[1] https://www.schweizerbauer.ch/politik-wirtschaft/mineraloelsteuer-rueckerstattung-bleibt/
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Mon, 22 Nov 2021 17:32:41 +0100, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:
Ich glaube, das Gschichterl von dem schlauen Bauern, dem Heizöl und dem
Additivflascherl, der so einer Verurteilung entging, ist ebenso lustig
-------------------------^^
wie unwahr.
Typische Arroganz des a) deutschen und b) Physikers.
Möglicherweise ist meine persönliche Erinnerung hinsichtlich des
Additivs nicht ganz korrekt, aber ich war dabei. Es war durchaus
Tradition in der Schweiz, dass ein \"Stadkind\" mal eine Woche
in der Landwirtschaft aushilft. Mein \"Kamerad\" fuhr dabei den
Trecker, obwohl noch nicht volljährig, Ausnahme für die Landwirtschaft.
Es gab keine Rücksicht auf Herkunft, er ist z.B. Sohn von einem
Sandoz-Direktor. Ort war: Ronco ob Ambri-Piotta, Aufgabe Heuernte
am Steilhang.
Nichts von alledem ist geeignet, Deine These zu stützen, daß es die Flasche
mit roter Flüssigkeit war, die als hinreichendes Alibi durchging. Das
kleine, aber durchaus relevante Wörtchen habe ich oben mal markiert. Man
wollte dem Kerl vielleicht einfach nicht weiter ans Leder - ohne Rücksicht
auf die Herkunft freilich. Meine Hybris reicht einfach nicht weit genug,
als daß ich Zollfahnder oder wer auch immer in .ch für
Steuerhinterziehungen durch mißbräuchliche Verwendung von Heizöl in
Kraftfahrzeugen zuständig sind, für so dumm halte. So dumm beispielsweise,
daß sie eine Probe ziehen, reichlich roten Sprit bekommen und glauben, daß
man in der Lage sei, eine Tankfüllung Kraftfahrtdiesel mit 500ml Additiv
entsprechend einzufärben.

Es ist nicht das erste mal, dass du dich hier im Besitz einer
Kristallkugel, einer Zeitmaschine und hinreichend Hybris outest,
welche dir erlaubt und dich qualifiziert, über andere zu urteilen.
Kann ich auch: Du leidest am Haselbeck-Syndrom.
Und es wird auch nicht das letzte Mal sein. Dein Vorwurf läßt mich
einigermaßen unbeeindruckt und ich glaube weiterhin, was ich will.

Volker
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Mon, 22 Nov 2021 17:34:25 +0100, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:
Bei den permanent vom Schicksal gebeutelten Bauern mag das freilich
anders sein. Denen geht\'s ziemlich schlecht, wie man aus eigenem Munde
hört. Manifestiert sich auch in den klapprigen, total verwahrlosten
Geräten und die ärmlichen Bedingungen, unter denen Landwirte
dahinvegetieren müssen.
Möglicherweise verwechselst du hier in deiner unnachahmlichen Arroganz
Bergbauern mit Flachland-\"Feldherren\".
So arm werden die schweizer Bergbauern auch nicht sein, als daß
Guthabenzinsen auf kriminell erschlichene Mineralölsteuerersparnis im
Vergleich zur verzögerten Erstattung nach Steuererklärung eine relevante
Rolle spielen [1]. Aber ich mag mich in meiner unnachahmlichen Arroganz
natürlich täuschen. Du hast da übrigens was im Mundwinkel. Könnte Schaum
sein.

Volker

[1] https://www.schweizerbauer.ch/politik-wirtschaft/mineraloelsteuer-rueckerstattung-bleibt/
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Mon, 22 Nov 2021 17:32:41 +0100, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:
Ich glaube, das Gschichterl von dem schlauen Bauern, dem Heizöl und dem
Additivflascherl, der so einer Verurteilung entging, ist ebenso lustig
-------------------------^^
wie unwahr.
Typische Arroganz des a) deutschen und b) Physikers.
Möglicherweise ist meine persönliche Erinnerung hinsichtlich des
Additivs nicht ganz korrekt, aber ich war dabei. Es war durchaus
Tradition in der Schweiz, dass ein \"Stadkind\" mal eine Woche
in der Landwirtschaft aushilft. Mein \"Kamerad\" fuhr dabei den
Trecker, obwohl noch nicht volljährig, Ausnahme für die Landwirtschaft.
Es gab keine Rücksicht auf Herkunft, er ist z.B. Sohn von einem
Sandoz-Direktor. Ort war: Ronco ob Ambri-Piotta, Aufgabe Heuernte
am Steilhang.
Nichts von alledem ist geeignet, Deine These zu stützen, daß es die Flasche
mit roter Flüssigkeit war, die als hinreichendes Alibi durchging. Das
kleine, aber durchaus relevante Wörtchen habe ich oben mal markiert. Man
wollte dem Kerl vielleicht einfach nicht weiter ans Leder - ohne Rücksicht
auf die Herkunft freilich. Meine Hybris reicht einfach nicht weit genug,
als daß ich Zollfahnder oder wer auch immer in .ch für
Steuerhinterziehungen durch mißbräuchliche Verwendung von Heizöl in
Kraftfahrzeugen zuständig ist, für so dumm halte. So dumm beispielsweise,
daß sie eine Probe ziehen, reichlich roten Sprit bekommen und glauben, daß
man in der Lage sei, eine Tankfüllung Kraftfahrtdiesel mit 500ml Additiv
entsprechend einzufärben.

Es ist nicht das erste mal, dass du dich hier im Besitz einer
Kristallkugel, einer Zeitmaschine und hinreichend Hybris outest,
welche dir erlaubt und dich qualifiziert, über andere zu urteilen.
Kann ich auch: Du leidest am Haselbeck-Syndrom.
Und es wird auch nicht das letzte Mal sein. Dein Vorwurf läßt mich
einigermaßen unbeeindruckt und ich glaube weiterhin, was ich will.

Volker
 
R

Rolf Bombach

Guest
Sorry, erst jetzt gesehen. Ich habe Hemmungen (auf Erfahrung basierend),
Postings mit 100 oder mehr Zeilen zu öffnen.

Sieghard Schicktanz schrieb:
Brauchte_e_ - die müßten aber erstmal nicht nur gebaut, sondern erst
noch erfunden werden. Was sich anbietet, Wasserkraftspeicher, ist ja
nicht mehr ausbaufähig, weil kein Platz da ist, um die Anlagen in die
Landschaft zu pferchen; da stehen überall schon Häuser \'rum.
Nun, im alpinen Raum gibts noch viel Raum. Allerdings hat die EE und/oder
deren Subventionierung (wird natürlich anders genannt) zu einem Preis-
zerfall geführt, der solche Anlagen unrentabel macht. So ein teilweises
ASTROHS etwa in spanischer Richtung hin, welches die Strompreise bei
Speicherbeanspruchung massiv hochtreibt (da reichen einige Cent), würde
die Situation ändern. Macht man aber erst, wenns echt finster wird.
Das ist insofern \"lustig\", als dass der Vortrag \"Preiszerfall bis zum
Stromausfall\" von Sommaruga et al. anno 2000 ausgelacht wurde.
Dabei gab es für den Effekt einen Ökonomie-Nobelpreis.

Nant de Drance geht jetzt sukzessive ans Netz.
https://www.nant-de-drance.ch/de/das-kraftwerk
Mit Bildern besonders für Freunde der rotierenden Massen.
Fasst etwa 18 GWh oder 0.75 GWd, 900 MW.

Da gäb\'s doch schon mal die Idee des \"Bergspeichers\", wo ein
kubikkilometergroßer Felsklotz hochgehoben und abgesenkt wird. Schaut
rechnerisch recht gut aus, aber - wie steht\'s da mit der Machbarkeit,
und zudem, mit der Stablilität eines solchen Kolosses? Die dürfte die
Dauerhaftigkeit deutlich beeinträchtigen. Also besser kein fester Fels.
Das ist vorallem was für Leute, die sich einen Kubikkilometer nicht
vorstellen können. Und hier kommt die Relativitätstheorie :).
Für Wasser kann das überschaubar sein, der Bodensee fasst etwa 50 km³.
Wie füllt man den? Durch Abwarten.
Der Aushub des Gotthard-Basistunnels, also etwa 120 km a 9 m Rundloch,
umfasst etwa 0.007 km³. Aha. Und das sind dann auch \"nur\" 25-30 Mt.
Am Physiker-Stammtisch hat man mal kurz nachgerechnet: Man könnte den
ganzen Schotter in Bahnloren abfüllen (viele halt) und die dann die
Rigi raufziehen. Bringt etwa 1000 m Höhenunterschied. Speichert etwa
4 Gigawatt-Tage, ausreichend um die Tag/Nacht-Schwankungen der PV
für die Schweiz auszugleichen. 30+GW Antriebsleistung empfehlenswert.

--
mfg Rolf Bombach
 
S

Sieghard Schicktanz

Guest
Hallo Rolf Bombach,

Du schriebst am Sun, 5 Dec 2021 12:17:30 +0100:

Sorry, erst jetzt gesehen. Ich habe Hemmungen (auf Erfahrung
basierend), Postings mit 100 oder mehr Zeilen zu öffnen.
Kann ich verstehen. Bei sowas kommt\'s (mir) drauf an, wie \"tief\" die
Zitatenpyramide vorne ist. Da schau\' ich dann oft bloß ans Ende.

noch erfunden werden. Was sich anbietet, Wasserkraftspeicher, ist ja
nicht mehr ausbaufähig, weil kein Platz da ist, um die Anlagen in
die Landschaft zu pferchen; da stehen überall schon Häuser \'rum.

Nun, im alpinen Raum gibts noch viel Raum. Allerdings hat die EE
Jetzt, wo die Gletscher wegschmelzen, wird das auch noch mehr. Die
Frage ist halt auch, ob das reicht, beliebiges geht da ja auch nicht.

....
Strompreise bei Speicherbeanspruchung massiv hochtreibt (da reichen
einige Cent), würde die Situation ändern. Macht man aber erst, wenns
Interessant, solche Verhältnisse kannte ich garnicht.

....
> Nant de Drance geht jetzt sukzessive ans Netz.

Ja, schon beeindruckend, auch die Daten.
....
> Fasst etwa 18 GWh oder 0.75 GWd, 900 MW.

(Wäre mit inversem Pumpspeicher bei 30m Tiefe 18 und bei 50m ca. 9km²,
weniger als 1% der Flachwassergebiete in der Ostsee. Brauchte halt
zwar relativ niedrige, aber _lange_ Dämme/Deiche, ~15 bzw. ~11km.)

Da gäb\'s doch schon mal die Idee des \"Bergspeichers\", wo ein
kubikkilometergroßer Felsklotz hochgehoben und abgesenkt wird.
....
Das ist vorallem was für Leute, die sich einen Kubikkilometer nicht
vorstellen können. Und hier kommt die Relativitätstheorie :).
Wahrscheinlich. Vor allem, weil der Guteste, der \"Erfinder\", das in
allen 3 Dimensionen gleichmäßig skalieren will. Leider gilt halt
Volumen (Masse, Gewicht) = Länge³, aber
Querschnitt (Belastbarkeit, Festigkeit) = Länge².
Da fehlt dann halt irgendwann was an der Belastbarkeit, wenn man größer
baut.
BTW, falls Du das noch nicht kennen solltest, hier die Vorstellung:
<http://www.youtube.com/watch?v=XCfpUguOBAg>

Für Wasser kann das überschaubar sein, der Bodensee fasst etwa 50 km³.
Wie füllt man den? Durch Abwarten.
Wenn der Abfluß am Auslauf, der Rheinfall in Schaffhausen, brechen
sollte und da \"volle Kanne\" \'rausläuft, wird das, trotz nur mäßigem
Hub, schon \"ein paar Tage\" dauern, bis der Wasserspiegel wieder paßt.
Die Rhein-Anwohner müßten da nichtmal nasse Füße kriegen. Das \"Füllen\"
hat sich damals wohl über ein paar Jahrhunderte hingezogen.

Der Aushub des Gotthard-Basistunnels, also etwa 120 km a 9 m Rundloch,
umfasst etwa 0.007 km³. Aha. Und das sind dann auch \"nur\" 25-30 Mt.
Am Physiker-Stammtisch hat man mal kurz nachgerechnet: Man könnte den
ganzen Schotter in Bahnloren abfüllen (viele halt) und die dann die
Rigi raufziehen. Bringt etwa 1000 m Höhenunterschied. Speichert etwa
4 Gigawatt-Tage, ausreichend um die Tag/Nacht-Schwankungen der PV
für die Schweiz auszugleichen. 30+GW Antriebsleistung empfehlenswert.
\"Speicher\" solcher Art sind aber durchaus auch schon diskutiert worden.
Die einzelne Lore braucht ja nicht soviel Leistung, es müß(t)en halt
_viele_ sein. Da wird ein Gleis nicht reichen, und ein paar Dutzend
auch nicht. Und die Speicherung wird _teuer_.
Immerhin beachtlich, was die Schweiz so an PV-Leistung aufbringt,
das müssen ja die 30GW Antriebsleistung von oben sein. Aber speichern
sollte man davon vielleicht doch nicht alles, damit man über die ganze
Zeit noch was zur Nutzung übrig hat?

--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------
 
R

Rolf Bombach

Guest
Hartmut Kraus schrieb:
Am 02.11.21 um 11:00 schrieb Rolf Bombach:

Tri ist Trichlorethylen oder Trichlorethen. Es verbindet die akute Gefährlichkeit
des Chloroforms mit der chronischen Giftigkeit des Benzols. So in etwa. Eine
weitere Absurdität des Chemiewahnsinns jener Zeit. Hätte nie verkauft werden dürfen.

Naja, in meinem Lehrbetrieb hat die ganze Galvanik mit dem Zeugs gearbeitet. (Zum Entfetten Unmengen an Kleinteilen in großen Trommeln vor dem Galvanisieren \"gewaschen\".) War schon Wahnsinn, kann man
wohl sagen.
In der Aluverarbeitung wurde das auch gemacht. Die Umweltauflagen
zwangen die Firmen, auf andere Methoden umzusteigen. Zuerst wurde
gemault, dass das prinzipiell nicht gehen würde und nur Nachteile
habe. Irgendwann hat man nichts mehr gehört, offenbar sind moderne
Varianten von Seifenwasser nicht nur billiger, sondern auch besser.

--
mfg Rolf Bombach
 
R

Rolf Bombach

Guest
Sebastin Wolf schrieb:
Am 03.11.2021 um 10:07 schrieb Rupert Haselbeck:

Billiges Bauern-Bashing. Die Bauern seien so dumm, zu glauben, dass man den Kontrolleuren weismachen könne, die rote Farbe sei allein dem Additiv geschuldet

Stimmt! So dumm sind doch sonst nur Juristen?
Pass auf! Juristen sind extrem Dünnhäutig. Ein Zitat am falschen Ort
und du wirst auf 50\'000 € wegen Beleidigung verklagt.

https://efarbeitsrecht.net/er-war-jurist-und-auch-sonst-von-maessigem-verstand/

Offenbar sind Juristen auch unterbeschäftigt.

--
mfg Rolf Bombach
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 06.12.2021 um 17:14 schrieb Rolf Bombach:
Pass auf! Juristen sind extrem Dünnhäutig. Ein Zitat am falschen Ort
und du wirst auf 50\'000 € wegen Beleidigung verklagt.

https://efarbeitsrecht.net/er-war-jurist-und-auch-sonst-von-maessigem-verstand/


Offenbar sind Juristen auch unterbeschäftigt.
Ich vergesse die Peitsche nicht!
 
R

Rupert Haselbeck

Guest
Rolf Bombach schrieb:
Sebastin Wolf schrieb:
Rupert Haselbeck:

Billiges Bauern-Bashing. Die Bauern seien so dumm, zu glauben, dass
man den Kontrolleuren weismachen könne, die rote Farbe sei allein dem
Additiv geschuldet

Stimmt! So dumm sind doch sonst nur Juristen?

Pass auf! Juristen sind extrem Dünnhäutig.
Eher nicht. Es wird gelegentlich durchaus mit harten Bandagen gekämpft.
Manch einer möchte dem Mandanten demonstrieren, welch \"scharfer Hund\" er
sei.
Im Übrigen würde kein vernünftiger Mensch auf Äußerungen eines Feiglings
reagieren, welcher sich sogar seines Namens schämt.

Ein Zitat am falschen Ort
und du wirst auf 50\'000 € wegen Beleidigung verklagt.
Kaum. Wegen einer Beleidigung wird nur unter ganz besonderen Umständen
ein Schmerzensgeld zu erlangen sein - schon garnicht in dieser Höhe.

https://efarbeitsrecht.net/er-war-jurist-und-auch-sonst-von-maessigem-verstand/

Offenbar sind Juristen auch unterbeschäftigt.
Stimmt. Das kommt durchaus vor. Manch Rechtsanwalt bezieht (ggfls.
ergänzende) Sozialhilfe...

MfG
Rupert
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 06.12.2021 um 18:23 schrieb Rupert Haselbeck:
Im Übrigen würde kein vernünftiger Mensch auf Äußerungen eines Feiglings
reagieren, welcher sich sogar seines Namens schämt.
Du musst dich deines Namens nicht schämen. Sprich mit einem Facharzt für
Psychiatrie darüber.
 
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