Analogrechner [OT Stromversorgung]...

A

Axel Berger

Guest
Rupert Haselbeck wrote:
> Es wird gelegentlich durchaus mit harten Bandagen gekämpft.

Ja, die Elite der \"learned friends\" untereinander. Aber wehe ein
Uneingeweihter aus dem Plebs wagt es, nur leise zu kritisieren. Ich kann
Rolfs Erfahrung nur bestätigen.

auf Äußerungen eines Feiglings
reagieren, welcher sich sogar seines Namens schämt.

Dem Stimme ich zu. Das ist aber künstlich und wird von den Herren der
veröffentlichten Meinung bewußt gemacht. Man sehe einfach einmal genau
hin, aus welcher Ecke das größte Geschrei kommt, wann immer jemand
dezent den Wunsch nach einer Real-Name-Pflicht aufkommen läßt. Anonyme
Denunziation und Aufstachelung in irrationalen Furor nützt seit jeher
den Herrschenden und wurde schon immer von ihnen gefördert.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
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R

Rolf Bombach

Guest
Volker Bartheld schrieb:
So arm werden die schweizer Bergbauern auch nicht sein, als daß
Guthabenzinsen auf kriminell erschlichene Mineralölsteuerersparnis im
Vergleich zur verzögerten Erstattung nach Steuererklärung eine relevante
Rolle spielen [1]. Aber ich mag mich in meiner unnachahmlichen Arroganz
natürlich täuschen. Du hast da übrigens was im Mundwinkel. Könnte Schaum
sein.

Wahrscheinlich hab ich was von deinem Sabber abgekriegt.

Ansonsten Danke für die Bestätigung meines Statements.
Im verlinkten Artikel steht z.B. dass es sich um eine
TEIL-Rückerstattung handelt.

Ich könnte der Argumentation folgen, eine paritätische
Regelung, z.B. ganz einfach für alle, wäre irgendwie
gerechter. Will sagen, etwa dass ein Teil der Treibstoff-
steuer für z.B. Diesel gar nicht erst eingefordert wird.
So was kommt aber nur in sozialistischen Entwicklungs-
ländern vor, AFAIK.

Und klar, die erwähnten Bergbauern kommen natürlich nicht
vor im Artikel. Jedenfalls ist offensichtlich, dass Heizöl
immer noch billiger _war¹_ als teilweise steuerfreier Diesel.
Und ja, heutige Zusätze im Diesel sind völlig irrelevant
für Traktoren anno 1960, teilweise Baujahr vorkrieg.

¹Heute mag das anders sein, da auf Öl ständig steigende CO2-
Abgaben erhoben werden. Und die Auto-Mafia hat es geschafft,
dass auf Treibstoffe _keine_ CO2-Abgabe fällig ist. Da könnte
die AfD noch dazulernen. Insbesondere auch hinsichtlich
lächerlichen Alibiaktionen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Klimarappen

Und ja, den Bergbauern geht es schlecht. Daher werden es auch
immer weniger. Wenn dann die Hänge nicht mehr bewirtschaftet werden,
könnte es für z.B. die Gotthard-Autobahn und alte Bahnstrecke
sehr, äh, interessant werden.
In den Kaff, in welchem ich \"stationiert\" war anno Tobak (welches
nicht mal in Google Maps eingezeichnet ist), gab es auf die
20 Häuser genau 3 Telefone. Und ähnlich viele TV-Geräte, was aber
den Vorteil hatte, dass die Leute vernünftiges Italienisch lernten.
\"Zentralheizung\" bedeutete damals, zentral im Haus, also in der Küche,
steht ein Ölofen. Totaler Luxus im Vergleich zu der verbreiteten
Holzheizung.
Warmwasser fürs Bad mussten wir mit einem holzbeheizten
Badeofen anmachen. Aber das wirst du ja eh nicht glauben.
Elektro: Einfache Gebäude, Stall etwa, die nur einige Lampen, aber
keine Steckdose hatten, hatten keinen Zähler. Die zahlten nur
eine bescheidene Pauschale.

> [1] https://www.schweizerbauer.ch/politik-wirtschaft/mineraloelsteuer-rueckerstattung-bleibt/

--
mfg Rolf Bombach
 
R

Rolf Bombach

Guest
Rupert Haselbeck schrieb:
Rolf Bombach schrieb:

Ein Zitat am falschen Ort
und du wirst auf 50\'000 € wegen Beleidigung verklagt.

Kaum. Wegen einer Beleidigung wird nur unter ganz besonderen Umständen ein Schmerzensgeld zu erlangen sein - schon garnicht in dieser Höhe.

Das ist ja kein Argument gegen die Tatsache der Klageeinreichung. Siehe:
https://efarbeitsrecht.net/er-war-jurist-und-auch-sonst-von-maessigem-verstand/

--
mfg Rolf Bombach
 
R

Rolf Bombach

Guest
Volker Bartheld schrieb:
Denn Motorendiesel ist - wie auch Heizöl - ein wilder Petro-Cocktail mit
allerhand Additiven (darunter Amylnitrat oder 2-Ethylhexylnitrat und
anderes Zeugs, über die der Hersteller den Mantel des Schweigens
breitet) um die ganz spezifischen Betriebsumgebungen abzubilden und
damit im chemischen Fingerabdruck wohl so einzigartig wie der
biologische.

Nitrate, Nitroverbindungen und Peroxide¹ werden als Cetanzahl-Booster zugesetzt.
Man wollte halt den PKW-Diesel punkto Drehzahlbereich/Variation dorthin
quälen, wo der Benziner steht. Und bei hohen RPM zündet \"Heizöl\" einfach
zu langsam, daher das Nitrozeug. Im Schwachlastbereich/Leerlauf ist
man längst im Bereich negativer Zündverweilzeiten. Diese hochtourigen
Turbo-Schrumpf-PKW-Diesel haben kaum mehr was gemeinsam mit Rudolf
Diesels \"Ölmotor\". Der war ja nahe an der idealen Konstantdruckverbrennung
mit dementsprechend langen Zündverweilzeiten.

Für Traktorenbetrieb ist das egal. Es gab DEMAG-Baumaschinen mit
gefühlt einer Zündung pro Sekunde im Leerlauf.

¹von der Verwendung von Acetonperoxid ist man wieder abgekommen :-]

--
mfg Rolf Bombach
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 12/9/21 11:46 PM, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:

Denn Motorendiesel ist - wie auch Heizöl - ein wilder Petro-Cocktail mit
allerhand Additiven (darunter Amylnitrat oder 2-Ethylhexylnitrat und
anderes Zeugs, über die der Hersteller den Mantel des Schweigens
breitet) um die ganz spezifischen Betriebsumgebungen abzubilden und
damit im chemischen Fingerabdruck wohl so einzigartig wie der
biologische.

Nitrate, Nitroverbindungen und Peroxide¹ werden als Cetanzahl-Booster
zugesetzt.
Man wollte halt den PKW-Diesel punkto Drehzahlbereich/Variation dorthin
quälen, wo der Benziner steht.

Normalerweise ist beim Diesel bei 5000 U/min Schluss und das schon seit
Jahrzehnten. Der einzige mir aktuell bekannte bei dem das nicht so ist,
ist der uralte 1.5l Diesel von VW, damals in den 70ern im Golf zu
bekommen. Der brachte seine 50 PS erst jenseits der 5000.

Gerrit
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Thu, 9 Dec 2021 18:47:18 +0100, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:
So arm werden die schweizer Bergbauern auch nicht sein, als daß
Guthabenzinsen auf kriminell erschlichene Mineralölsteuerersparnis im
Vergleich zur verzögerten Erstattung nach Steuererklärung eine relevante
Rolle spielen

den Bergbauern geht es schlecht. [...]
\"Zentralheizung\" bedeutete damals, zentral im Haus, also in der Küche,
steht ein Ölofen. [...]
Warmwasser fürs Bad mussten wir mit einem holzbeheizten
Badeofen anmachen. Aber das wirst du ja eh nicht glauben.

Ich glaube Dir gerne, daß es u. A. den (Schweizer) Bergbauern schlecht
geht und sie unter ärmlichen Bedingungen leben. Ich glaube Dir nicht,
daß - im Vergleich zu anderen Optionen - Guthabenzinsen auf kriminell
erschlichene Mineralölsteuerersparnis im Vergleich zur verzögerten
Erstattung nach Steuererklärung eine relevante Rolle spielen.

Aber vielleicht greift der Ertrinkende ja nach jedem Strohhalm, auch
wenn der, falls er abknickt, nicht nur ein erfrischendes Bad sondern
auch noch Prügel verspricht. Urteile selbst, ob es in Deiner Geschichte
um Bauernschläue (vulgo: Dummheit) oder eine Verzweiflungstat ging.

Damit können wir das Thema jetzt hoffentlich langsam zu Grabe tragen,
ich danke übrigens noch für die andersortige Bestätigung...

On Thu, 9 Dec 2021 23:46:16 +0100, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:
Denn Motorendiesel ist - wie auch Heizöl - ein wilder Petro-Cocktail
mit allerhand Additiven [...] und damit im chemischen Fingerabdruck
wohl so einzigartig wie der biologische.
Nitrate, Nitroverbindungen und Peroxide¹ werden als Cetanzahl-Booster
zugesetzt. [...] Für Traktorenbetrieb ist das egal.

...., daß es trivial möglich ist, rot angefärbten Motorendiesel von
Heizöl zu unterscheiden und deswegen die Ausrede \"habe Additiv
verwendet\" eine enorm schlechte Idee.

Volker
 
R

Rolf Bombach

Guest
Gerrit Heitsch schrieb:
On 12/9/21 11:46 PM, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:

Denn Motorendiesel ist - wie auch Heizöl - ein wilder Petro-Cocktail mit
allerhand Additiven (darunter Amylnitrat oder 2-Ethylhexylnitrat und
anderes Zeugs, über die der Hersteller den Mantel des Schweigens
breitet) um die ganz spezifischen Betriebsumgebungen abzubilden und
damit im chemischen Fingerabdruck wohl so einzigartig wie der
biologische.

Nitrate, Nitroverbindungen und Peroxide¹ werden als Cetanzahl-Booster zugesetzt.
Man wollte halt den PKW-Diesel punkto Drehzahlbereich/Variation dorthin
quälen, wo der Benziner steht.

Normalerweise ist beim Diesel bei 5000 U/min Schluss und das schon seit Jahrzehnten. Der einzige mir aktuell bekannte bei dem das nicht so ist, ist der uralte 1.5l Diesel von VW, damals in den 70ern
im Golf zu bekommen. Der brachte seine 50 PS erst jenseits der 5000.

Ja, sicher, das ist schon länger her. Die wirklich alten Benz-Diesel
galten zurecht(?) als lahm, schwer, teuer.
180 D: 40 PS bei 3200 rpm. 180 Benziner: 52 PS bei 4000 rpm.
Und das hat man ja überwunden.
Aber noch lange haben das nicht alle gemerkt. Immer noch (besonders in CH)
galt/gilt die Devise, wenn schon von Benziner auf Diesel wechseln, dann
\"sicherheitshalber\" auf den stärkeren Motor. Mit dementsprechender Wirkung
auf den Verbrauch.

--
mfg Rolf Bombach
 
H

Hans-Peter Diettrich

Guest
On 12/12/21 11:16 PM, Rolf Bombach wrote:

Ja, sicher, das ist schon länger her. Die wirklich alten Benz-Diesel
galten zurecht(?) als lahm, schwer, teuer.

Und ich habe als Kind seitenweise die Ränder von Zeitungen mit Autos
verziert, jedes mit einem Auspuff und \"da kommt Rauch raus\".

DoDi
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 12/12/21 11:16 PM, Rolf Bombach wrote:
Gerrit Heitsch schrieb:
On 12/9/21 11:46 PM, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:

Denn Motorendiesel ist - wie auch Heizöl - ein wilder Petro-Cocktail
mit
allerhand Additiven (darunter Amylnitrat oder 2-Ethylhexylnitrat und
anderes Zeugs, über die der Hersteller den Mantel des Schweigens
breitet) um die ganz spezifischen Betriebsumgebungen abzubilden und
damit im chemischen Fingerabdruck wohl so einzigartig wie der
biologische.

Nitrate, Nitroverbindungen und Peroxide¹ werden als Cetanzahl-Booster
zugesetzt.
Man wollte halt den PKW-Diesel punkto Drehzahlbereich/Variation dorthin
quälen, wo der Benziner steht.

Normalerweise ist beim Diesel bei 5000 U/min Schluss und das schon
seit Jahrzehnten. Der einzige mir aktuell bekannte bei dem das nicht
so ist, ist der uralte 1.5l Diesel von VW, damals in den 70ern im Golf
zu bekommen. Der brachte seine 50 PS erst jenseits der 5000.

Ja, sicher, das ist schon länger her. Die wirklich alten Benz-Diesel
galten zurecht(?) als lahm, schwer, teuer.
180 D: 40 PS bei 3200 rpm. 180 Benziner: 52 PS bei 4000 rpm.
Und das hat man ja überwunden.
Aber noch lange haben das nicht alle gemerkt. Immer noch (besonders in CH)
galt/gilt die Devise, wenn schon von Benziner auf Diesel wechseln, dann
\"sicherheitshalber\" auf den stärkeren Motor. Mit dementsprechender Wirkung
auf den Verbrauch.

Nicht immer... Altuell fahre ich einen 2.0 TDI mit 150PS und der
(gerechnete) Langzeitschnitt liegt bei 5,44l/100km. Der oben erwähnte
1,5l Saugdiesel mit 50 PS brauchte ähnlich, bei 1/3 der Leistung und
einem Auto welches halb soviel wog.

Gerrit
 
W

Wolfgang Allinger

Guest
On 12 Dec 21 at group /de/sci/electronics in article j1nqupFfut0U1@mid.individual.net
<DrDiettrich1@aol.com> (Hans-Peter Diettrich) wrote:

On 12/12/21 11:16 PM, Rolf Bombach wrote:

Ja, sicher, das ist schon länger her. Die wirklich alten Benz-Diesel
galten zurecht(?) als lahm, schwer, teuer.

Und ich habe als Kind seitenweise die Ränder von Zeitungen mit Autos
verziert, jedes mit einem Auspuff und \"da kommt Rauch raus\".

Lass das keinen von den Ökofaschisten lesen.
Da wirste dann als prekäre Umweltsau verunglimpft.


Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
 
M

Marc Haber

Guest
Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> wrote:
Aber noch lange haben das nicht alle gemerkt. Immer noch (besonders in CH)
galt/gilt die Devise, wenn schon von Benziner auf Diesel wechseln, dann
\"sicherheitshalber\" auf den stärkeren Motor. Mit dementsprechender Wirkung
auf den Verbrauch.

Wobei das Wechseln auf den Diesel seit etlichen Jahren nicht mehr en
vogue ist, eher der Wechsel zu hochgezüchteten Dreizylinder-Benzinern
mit absurd hoher Leistung pro Hubraum.

Grüße
Marc, aktuell einen 1500-cm³-Dreizylinder mit 100 kW¹ fahrend

¹ aus dem gleichen Motorblock holen sie bis 170 kW
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | \" Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom \" |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG \"Rightful Heir\" | Fon: *49 621 72739834
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Tue, 14 Dec 2021 13:26:53 +0100, Marc Haber wrote:
Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> wrote:
Aber noch lange haben das nicht alle gemerkt. Immer noch (besonders in CH)
galt/gilt die Devise, wenn schon von Benziner auf Diesel wechseln, dann
\"sicherheitshalber\" auf den stärkeren Motor.
Wobei das Wechseln auf den Diesel seit etlichen Jahren nicht mehr en
vogue ist, eher der Wechsel zu hochgezüchteten Dreizylinder-Benzinern
mit absurd hoher Leistung pro Hubraum.
Marc, aktuell einen 1500-cm³-Dreizylinder mit 100 kW¹ fahrend
¹ aus dem gleichen Motorblock holen sie bis 170 kW

Jup. Halten eben auch dementsprechend, das Internet ist voll mit
Horrorgeschichten. Peanuts für denjenigen, der seine Leasingkarre eh nach
zwei Jahren abstößt.

Volker
 
M

Marc Haber

Guest
Volker Bartheld <news2021@bartheld.net> wrote:
On Tue, 14 Dec 2021 13:26:53 +0100, Marc Haber wrote:
Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> wrote:
Aber noch lange haben das nicht alle gemerkt. Immer noch (besonders in CH)
galt/gilt die Devise, wenn schon von Benziner auf Diesel wechseln, dann
\"sicherheitshalber\" auf den stärkeren Motor.
Wobei das Wechseln auf den Diesel seit etlichen Jahren nicht mehr en
vogue ist, eher der Wechsel zu hochgezüchteten Dreizylinder-Benzinern
mit absurd hoher Leistung pro Hubraum.
Marc, aktuell einen 1500-cm³-Dreizylinder mit 100 kW¹ fahrend
¹ aus dem gleichen Motorblock holen sie bis 170 kW

Jup. Halten eben auch dementsprechend, das Internet ist voll mit
Horrorgeschichten. Peanuts für denjenigen, der seine Leasingkarre eh nach
zwei Jahren abstößt.

Viel länger werden die Autos eh nicht mehr halten wegen
Elektronik-Ersatzteilen.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | \" Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom \" |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG \"Rightful Heir\" | Fon: *49 621 72739834
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Tue, 14 Dec 2021 22:55:01 +0100, Marc Haber wrote:
Volker Bartheld <news2021@bartheld.net> wrote:
On Tue, 14 Dec 2021 13:26:53 +0100, Marc Haber wrote:
Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> wrote:
Aber noch lange haben das nicht alle gemerkt. Immer noch (besonders in CH)
galt/gilt die Devise, wenn schon von Benziner auf Diesel wechseln, dann
\"sicherheitshalber\" auf den stärkeren Motor.
Wobei das Wechseln auf den Diesel seit etlichen Jahren nicht mehr en
vogue ist, eher der Wechsel zu hochgezüchteten Dreizylinder-Benzinern
mit absurd hoher Leistung pro Hubraum.
Marc, aktuell einen 1500-cm³-Dreizylinder mit 100 kW¹ fahrend
¹ aus dem gleichen Motorblock holen sie bis 170 kW
Jup. Halten eben auch dementsprechend, das Internet ist voll mit
Horrorgeschichten. Peanuts für denjenigen, der seine Leasingkarre eh nach
zwei Jahren abstößt.
Viel länger werden die Autos eh nicht mehr halten wegen
Elektronik-Ersatzteilen.

Oder es gibt mal wieder einen Abgasskandal. Ich fände, jetzt wären langsam
die Ottomotoren dran.

Volker
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 15.12.2021 um 12:44 schrieb Volker Bartheld:
Oder es gibt mal wieder einen Abgasskandal. Ich fände, jetzt wären langsam
die Ottomotoren dran.

Die Andromotoren waren noch nie dran. Bestimmt eine Verschwörung!
 
R

Rolf Bombach

Guest
Marc Haber schrieb:
Wobei das Wechseln auf den Diesel seit etlichen Jahren nicht mehr en
vogue ist,

In CH nach anfänglicher Euphorie auch stark am abnehmen, aber der Effekt
mit den grossen Motoren war sehr deutlich. NB, bei Neuzulassungen
ist jeder zweite Wagen ein SUFF:

eher der Wechsel zu hochgezüchteten Dreizylinder-Benzinern
mit absurd hoher Leistung pro Hubraum.

Grüße
Marc, aktuell einen 1500-cm³-Dreizylinder mit 100 kW¹ fahrend

¹ aus dem gleichen Motorblock holen sie bis 170 kW

Das geht in Richtung Formel 1. Ich nehme an, mit ähnlichen Lebensdauern.

Die Industriemotoren Wärtsilä L20 bringen etwa 220 kW pro Zylinder, allerdings
hat so ein Zylinder etwa 8.8 Liter. Bei 1000 RPM¹.
Der Faktor von ca. 5 in der Literleistung kommt also von der Drehzahl.
Und Drehzahl geht auf die Lebensdauer.
Ölwechsel ist auch jährlich, allerdings auch nicht häufiger bei Dauerbetrieb
unter Volllast. Ein Automotor ist lange vorher kaputt.

Der Vierzylinder bringt allerdings etwas mehr als 7 Tonnen auf die Waage,
was die Verwendung in Kleinwagen geringfügig einschränkt. Leichtbaumotoren
haben schon eine Daseinsberechtigung. Was nicht heisst, dass man es
übertreiben sollte. Hubraumbesteuerung ist eh kontraproduktiv.


¹Mittlerweile sind die L20-Motoren auch für 1200 RPM spezifiziert und bringen
dort etwas mehr Leistung. Der Faktor 1200rpm/1000rpm ist natürlich rein
zufällig gleich wie 60Hz/50Hz :-]

--
mfg Rolf Bombach
 
T

Thomas Prufer

Guest
On Wed, 15 Dec 2021 23:49:43 +0100, Rolf Bombach
<rolfnospambombach@invalid.invalid> wrote:

Der Vierzylinder bringt allerdings etwas mehr als 7 Tonnen auf die Waage,
was die Verwendung in Kleinwagen geringfügig einschränkt. Leichtbaumotoren
haben schon eine Daseinsberechtigung. Was nicht heisst, dass man es
übertreiben sollte. Hubraumbesteuerung ist eh kontraproduktiv.

Es lebe das Einzylinder-Diesel- Motorrad!!!


Thomas Prufer
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Thu, 16 Dec 2021 08:09:37 +0100, Thomas Prufer wrote:
On Wed, 15 Dec 2021 23:49:43 +0100, Rolf Bombach
rolfnospambombach@invalid.invalid> wrote:
Der Vierzylinder bringt allerdings etwas mehr als 7 Tonnen auf die Waage,
was die Verwendung in Kleinwagen geringfügig einschränkt.

Kleinwägen sind eh out. Für ein 2+2-sitziges Lifestyle-SUV kann ich mir so
ein Aggregat durchaus vorstellen. Wird dann aber am Preis scheitern, wozu
muß ein PKW-Motor auch länger als fünf Jahre und 150Mm halten?

Volker
 
O

olaf

Guest
Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> wrote:

Der Faktor von ca. 5 in der Literleistung kommt also von der Drehzahl.
Und Drehzahl geht auf die Lebensdauer.

DAs ist natuerlich so. Aber die Idee dahinter ist ja das man den Leuten ein
Auto mit 200PS verkauft, das sie aber nur seltenst so nutzen, die fahren
dann immer im Stadtverkehr rum, nutzen nur 50PS und tanken entsprechend
weniger.
Wenn man diese kleinen Witzmotoren ernsthaft an ihren Grenzen bewegt
dann sind die ja auch nach 100tkm schon am Ende. Das ist aber nicht schlimm weil
sie schon aus anderen Gruenden am Ende sind. (immer mehr Plastikteile im Motor,
immer duennere Steuerketten, Zahnriemen im Oel, immer teurere
Zusatzagregate z.B elektische Wasserpumpen, Motorkonzepte die bei der
Erstmontage moeglichst preiswert sind, aber Reparaturen fast
unmoeglich machen)

Olaf
 
C

Christoph Müller

Guest
Am 15.12.2021 um 23:49 schrieb Rolf Bombach:

Der Faktor von ca. 5 in der Literleistung kommt also von der Drehzahl.
Und Drehzahl geht auf die Lebensdauer.

Je nach dem. Ich habe für OE-Spinnereimaschinen Lager bis fast 200.000
U/min gebaut. Die Dinger liefen jahrelang nahezu nonstop und staubiger
Umgebung. Alles eine Frage der Lagertechnik und Dimensionierung.

--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
 

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