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Chinesische Texte darstellen...

S

stefan

Guest
Hallo,

wie kann ich auf einem Microcontrollersystem mit Grafikdisplay
Chinesische Texte darstellen?

Also wie man das grundsätzlich macht ist mir klar, einen Font erzeugen
und dann Zeichen für Zeichen ausgeben. Machen wir mit lateinischen und
kyrillischen Schreiftzeichen so. Wie man das auf einem PC macht ist auch
klar. Da haben wir bereits Programme, die wahlweise chinesische Texte
ausgeben.

Bei chinesischen Schriftzeichen auf einem Microcontroller ohne
Betriebssystem habe ich zwei Probleme:

1. Es gibt tausende unterschiedliche Zeichen. Vermutlich brauche ich nur
eine Teilmenge. Welche sind das? Gibt es da für solche Anwendungen einen
speziellen Zeichensatz?

2. Wie schreibe oder referenziere ich die Texte in meinem Programmcode?
Bei kyrillischen oder griechischen Zeichen verwenden wir eine
Transkription, also wir schreiben im Programmcode ein \'p\' und das wird
dann als \'Pi\' ausgegeben. Gibt es für chinesische Texte da eine
etablierte Methode?
Als Alternative könnte ich mir vorstellen, die Texte komplett als Grafik
zu speichern zu nummerieren und im Programm dann über diese Nummer
adressieren.

Die Übersetzung bekomme ich über meinen Kunden. Aber der hat von
Software keine Ahnung. Insofern muss ich vorgeben, was ich brauche.


Gruß

Stefan
 
F

Frank Scheffski

Guest
stefan schrieb am Thu, 10 Sep 2020 07:12:01 +0200:

Hallo,

wie kann ich auf einem Microcontrollersystem mit Grafikdisplay
Chinesische Texte darstellen?
Es gab/gibt doch Displays mit ideographischem Zeichensatz, der
logischerweise auf knapp 255 Symbole beschränkt ist.
Wie bekommt man es damit hin, alle erforderlichen Meldungen zu
formulieren?
Es muß ja auch mit der Auflösung des Displays darstellbar sein, da
sich viele Zeichen doch nur über Nuancen unterscheiden.

Ich weiß, das hilft jetzt erstmal nicht sonderlich weiter...

MfG

Fr\'Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen\'ank
 
O

Ole Jansen

Guest
Am 10.09.20 um 07:12 schrieb stefan:
Hallo,

wie kann ich auf einem Microcontrollersystem mit Grafikdisplay
Chinesische Texte darstellen?
Die Frage ist nicht neu:
<https://www.microchip.com/forums/m1102963.aspx>

Bei chinesischen Schriftzeichen auf einem Microcontroller ohne
Betriebssystem habe ich zwei Probleme:

1. Es gibt tausende unterschiedliche Zeichen. Vermutlich brauche ich nur
eine Teilmenge. Welche sind das? Gibt es da für solche Anwendungen einen
speziellen Zeichensatz?
Für einfache Basisinformationen sollten lt. o.g. Beitrag
ca. 1000 Glyphen ausreichen. Zur Transkription von Glyphen
in lateinische Buchstaben ist in der VR das \"Pinyin\" System
normiert. Transkribiertes Chinesisch ist ggf. etwas handlicher
für Auländer, Datenbanken und 8-bit Umgebungen

Als Alternative könnte ich mir vorstellen, die Texte komplett als Grafik
zu speichern zu nummerieren und im Programm dann über diese Nummer
adressieren.
Das könnte die Wartung vereinfachen, insbes. wenn diese nicht
durch Sprachkundige erfolgt. Falls Standardmeldungen/Frage in
vielen Sprachen vorkommen empfehle ich sowieso die Anlage eine
Phrasen/Terminologiedatenbank mit einheitlichen Übersetzungen.

Die Übersetzung bekomme ich über meinen Kunden. Aber der hat von
Software keine Ahnung. Insofern muss ich vorgeben, was ich brauche.
Dieser könnte z.B. eine Übersetzung aus dem Deutschen/Englischen
in eine Tabelle eintragen. Zur Umwandlung Pinyin <-> Unicode
gibt es automatische Tools:
<http://www.pinyin.info/tools/converter/chars2uninumbers.html>
Aus so einer Tabelle könnten z.B. Bitmapdaten generiert oder
bei beschränkter Glyphenzahl ein eingenes Mapping angesprochen
werden.

O.J.
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 09/10/2020 07:12, stefan wrote:
Hallo,

wie kann ich auf einem Microcontrollersystem mit Grafikdisplay Chinesische
Texte darstellen?

Also wie man das grundsätzlich macht ist mir klar, einen Font erzeugen und
dann Zeichen für Zeichen ausgeben. Machen wir mit lateinischen und
kyrillischen Schreiftzeichen so.
[...]
Ich weiß von einer Schreibmaschine von Telefunken für China.
Damit wurden tausende (~30000?) chinesische Zeichen geschrieben.
Das ist schon lange her.
Chinesische Zeichen haben jeweils ungefähr die Bedeutung eines
ganzen Satzes.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm
 
O

Ole Jansen

Guest
Am 10.09.20 um 13:39 schrieb Helmut Schellong:
Ich weiß von einer Schreibmaschine von Telefunken für China.
Damit wurden tausende (~30000?) chinesische Zeichen geschrieben.
Das ist schon lange her.
Steht die jetzt nicht im Deutschen Museum?

O.J.
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 09/10/2020 16:35, Ole Jansen wrote:
Am 10.09.20 um 13:39 schrieb Helmut Schellong:
Ich weiß von einer Schreibmaschine von Telefunken für China.
Damit wurden tausende (~30000?) chinesische Zeichen geschrieben.
Das ist schon lange her.

Steht die jetzt nicht im Deutschen Museum?
Weiß ich nicht - wie so vieles.

Ich las davon, in den 1980ern vermutlich, in einer Elektronik-
Fachzeitschrift.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm
 
S

stefan

Guest
Am 10.09.2020 um 08:30 schrieb Frank Scheffski:
stefan schrieb am Thu, 10 Sep 2020 07:12:01 +0200:

Hallo,

wie kann ich auf einem Microcontrollersystem mit Grafikdisplay
Chinesische Texte darstellen?

Es gab/gibt doch Displays mit ideographischem Zeichensatz, der
logischerweise auf knapp 255 Symbole beschränkt ist.
Wie bekommt man es damit hin, alle erforderlichen Meldungen zu
formulieren?
Es muß ja auch mit der Auflösung des Displays darstellbar sein, da
sich viele Zeichen doch nur über Nuancen unterscheiden.

Ich weiß, das hilft jetzt erstmal nicht sonderlich weiter...
nein, nicht wirklich ;-)

Es gibt chinesische PC Fonts. Das funktioniert soweit. Also geht es
irgendwie. Aber PC ist was anderes als Microcontroller.
Wir haben auch keinen Font im Display. Wir steuern dort einzelne Pixel
an. Es gibt eine Fonttabelle für lateinische und kyrillische Buchstaben
im Programmquelltext. Über diese Tabelle wird jeder einzelne Buchstabe
als Grafik ausgegeben.

Das könnte man mit chinesischen Schriftzeichen auch so machen. Eventuell
braucht man eine andere Auflösung. Bleibt noch das Problem mit der
Transkription, also der Darstellung der Texte im Programm weil im C
Quelltext auch keine chinesischen Zeichen vorgesehen sind.

MfG

Fr\'Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen\'ank
 
S

stefan

Guest
Am 10.09.2020 um 11:27 schrieb Ole Jansen:
Am 10.09.20 um 07:12 schrieb stefan:
Hallo,

wie kann ich auf einem Microcontrollersystem mit Grafikdisplay
Chinesische Texte darstellen?

....
Für einfache Basisinformationen sollten lt. o.g. Beitrag
ca. 1000 Glyphen ausreichen.
das ist schon heftig viel

Zur Transkription von Glyphen
in lateinische Buchstaben ist in der VR das \"Pinyin\" System
normiert.
Interessant, aber wenn ich mir das so ansehe, dann läuft auch das auf
einen sehr hohen Speicherbedarf hinaus.

Als Alternative könnte ich mir vorstellen, die Texte komplett als
Grafik zu speichern zu nummerieren und im Programm dann über diese
Nummer adressieren.

Das könnte die Wartung vereinfachen, insbes. wenn diese nicht
durch Sprachkundige erfolgt. Falls Standardmeldungen/Frage in
vielen Sprachen vorkommen empfehle ich sowieso die Anlage eine
Phrasen/Terminologiedatenbank mit einheitlichen Übersetzungen.
So aufwändig ist das nicht. Es geht um rund 50 kurze Texte oder
Meldungen. Meist so Sachen wie \"Error\", \"Speichern\", \"Datenübertragung
starten\".

Viele Texte kann man wahrscheinlich auch auf Englisch lassen weil diese
eh nur für denjenigen interessant sind, der die Geräte konfiguriert.

Die Übersetzung bekomme ich über meinen Kunden. Aber der hat von
Software keine Ahnung. Insofern muss ich vorgeben, was ich brauche.

Dieser könnte z.B. eine Übersetzung aus dem Deutschen/Englischen
in eine Tabelle eintragen. Zur Umwandlung Pinyin <-> Unicode
gibt es automatische Tools:
Bei PC Programmen machen wir sowas in der Art, d.h. der Kunde kann einen
Übersetzer aktivieren und die Meldungen einzeln übersetzen. Das
funktioniert auch mit chinesischen Schriftzeichen.

http://www.pinyin.info/tools/converter/chars2uninumbers.html
Aus so einer Tabelle könnten z.B. Bitmapdaten  generiert oder
bei beschränkter Glyphenzahl ein eingenes Mapping angesprochen
werden.
Ja, das geht. Texte unter Windows darstellen und dann die Pixel
auslesen. So ähnlich haben wir schon Fonts erstellt.
 
S

stefan

Guest
Am 10.09.2020 um 13:39 schrieb Helmut Schellong:
On 09/10/2020 07:12, stefan wrote:

Ich weiß von einer Schreibmaschine von Telefunken für China.
Damit wurden tausende (~30000?) chinesische Zeichen geschrieben.
Das ist schon lange her.
Chinesische Zeichen haben jeweils ungefähr die Bedeutung eines
ganzen Satzes.
Eher eines Wortes oder Ausdrucks. Es werden dazu auch einfache Zeichen
zu komplexeren Ausdrücken kombiniert.

Dazu fällt mir ein Witz ein:

Wie ist das chinesische Schriftzeichen für Streit?

Antwort: Zwei Frauen unter einem Dach ;-)
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 09/10/2020 17:23, stefan wrote:
Am 10.09.2020 um 11:27 schrieb Ole Jansen:
Am 10.09.20 um 07:12 schrieb stefan:
Hallo,

wie kann ich auf einem Microcontrollersystem mit Grafikdisplay Chinesische
Texte darstellen?

...
Für einfache Basisinformationen sollten lt. o.g. Beitrag
ca. 1000 Glyphen ausreichen.

das ist schon heftig viel

Zur Transkription von Glyphen
in lateinische Buchstaben ist in der VR das \"Pinyin\" System
normiert.

Interessant, aber wenn ich mir das so ansehe, dann läuft auch das auf einen
sehr hohen Speicherbedarf hinaus.
Die von mir genutzten 16Bit-uC hatten 384KB bis 512KB Flash-ROM.
Konstanten (read-only) können dort gespeichert werden.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm
 
H

Hanno Foest

Guest
Am 10.09.20 um 17:23 schrieb stefan:

So aufwändig ist das nicht. Es geht um rund 50 kurze Texte oder
Meldungen. Meist so Sachen wie \"Error\", \"Speichern\", \"Datenübertragung
starten\".
Wie flexibel müssen die Meldungen sein? Kann man die nicht vielleicht
einfach als Vollgrafik darstellen bzw. abspeichern?

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
S

stefan

Guest
Am 10.09.2020 um 17:57 schrieb Hanno Foest:
Am 10.09.20 um 17:23 schrieb stefan:

So aufwändig ist das nicht. Es geht um rund 50 kurze Texte oder
Meldungen. Meist so Sachen wie \"Error\", \"Speichern\", \"Datenübertragung
starten\".

Wie flexibel müssen die Meldungen sein? Kann man die nicht vielleicht
einfach als Vollgrafik darstellen bzw. abspeichern?

Hanno
Ja, das ist eine Möglichkeit.

Bevor ich da was mache wollte ich aber mal in der Runde hier fragen, ob
es da eine Standardvorgehensweise gibt.
 
S

stefan

Guest
Am 10.09.2020 um 17:53 schrieb Helmut Schellong:
On 09/10/2020 17:23, stefan wrote:
Am 10.09.2020 um 11:27 schrieb Ole Jansen:
Am 10.09.20 um 07:12 schrieb stefan:
Hallo,

wie kann ich auf einem Microcontrollersystem mit Grafikdisplay
Chinesische Texte darstellen?

...
Für einfache Basisinformationen sollten lt. o.g. Beitrag
ca. 1000 Glyphen ausreichen.

das ist schon heftig viel

Zur Transkription von Glyphen
in lateinische Buchstaben ist in der VR das \"Pinyin\" System
normiert.

Interessant, aber wenn ich mir das so ansehe, dann läuft auch das auf
einen sehr hohen Speicherbedarf hinaus.

Die von mir genutzten 16Bit-uC hatten 384KB bis 512KB Flash-ROM.
Konstanten (read-only) können dort gespeichert werden.
Wenn ich von tausend Glyphen ausgehe und dort eine 16x16 Pixel Matrix
annehme, dann komme ich auf 32 kB. Das wäre durchaus machbar.

Bleibt das Problem der Transskription. Auch alles machbar, macht nur
viel Arbeit.
 
A

Axel Berger

Guest
stefan wrote:
Wenn ich von tausend Glyphen ausgehe und dort eine 16x16 Pixel Matrix
annehme, dann komme ich auf 32 kB. Das wäre durchaus machbar.
16*16? Gut im Prinzip sind das 2^256 Varianten, genug für jeden. Aber
wiviele davon sind für Menschen unterscheidbar? Sowohl mit Blick auf die
1000 als auch auf die Ideogramme die ich bisher so gesehen habe kommt
mir das reichlich knapp vor. Mit der Auflösung, bzw. genauer mit 8*16,
werden schon unsere 26 Buchstaben knapp, wenn auch Akzente dargestellt
werden sollen.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
 
S

stefan

Guest
Am 10.09.2020 um 19:50 schrieb Axel Berger:
stefan wrote:
Wenn ich von tausend Glyphen ausgehe und dort eine 16x16 Pixel Matrix
annehme, dann komme ich auf 32 kB. Das wäre durchaus machbar.

16*16? Gut im Prinzip sind das 2^256 Varianten, genug für jeden. Aber
wiviele davon sind für Menschen unterscheidbar? Sowohl mit Blick auf die
1000 als auch auf die Ideogramme die ich bisher so gesehen habe kommt
mir das reichlich knapp vor. Mit der Auflösung, bzw. genauer mit 8*16,
werden schon unsere 26 Buchstaben knapp, wenn auch Akzente dargestellt
werden sollen.
Ich hab ein paar Texte, die wir in unsere Windows Programme eingebaut
haben. Von daher denke ich, dass man mit 16x16 schon was machen kann.
Ist aber reine Mutmaßung. Mein Display hat nur 320x240 Pixel. Insofern
geht da nicht so viel.

Ich muss mal abklären, wieviele verschiedene Glyphen tatsächlich
gebraucht werden. Ich denke mal, dass wir weniger als 50 Texte haben,
davon einige Wiederholungen. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass
wir möglicherweise mit 100 unterschiedlichen Glyphen auskommen.
 
O

Ole Jansen

Guest
Am 10.09.20 um 20:59 schrieb stefan:

Ich hab ein paar Texte, die wir in unsere Windows Programme eingebaut
haben. Von daher denke ich, dass man mit 16x16 schon was machen kann.
Ist aber reine Mutmaßung.
Ich habe schon Fonts mit 12x12 gesehen. Keine Ahnung ob ein Chinese das
noch (gut) lesen kann.

Mein Display hat nur 320x240 Pixel. Insofern
geht da nicht so viel.
Zufälig DogM von EA?

Ich muss mal abklären, wieviele verschiedene Glyphen tatsächlich
gebraucht werden. Ich denke mal, dass wir weniger als 50 Texte haben,
davon einige Wiederholungen. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass
wir möglicherweise mit 100 unterschiedlichen Glyphen auskommen.
Hier noch ein wenig Quellcode zur Inspiration:
<https://www.mikrocontroller.net/topic/144500?page=single>

O.J.
 
W

Wolfgang Mahringer

Guest
Hi Stefan,

Am 10.09.2020 um 07:12 schrieb stefan:
Hallo,

wie kann ich auf einem Microcontrollersystem mit Grafikdisplay
Chinesische Texte darstellen?
Bin kein Experte auf dem Gebiet \"Chinesisch\", aber gibts da nicht das
sog. \"Simplified Chinese\" das mit wesentlich weniger Glyphen auskommt?

https://en.wikipedia.org/wiki/Simplified_Chinese_characters#Computer_encoding_and_fonts

Musst Deinem Übersetzer halt sagen, dass er damit auskommen muss.

vg,
Wolfgang

--
From-address is spam trap
Use: wolfgang (dot) mahringer (at) sbg (dot) at
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 09/10/2020 19:19, stefan wrote:
Am 10.09.2020 um 17:53 schrieb Helmut Schellong:
On 09/10/2020 17:23, stefan wrote:

Interessant, aber wenn ich mir das so ansehe, dann läuft auch das auf
einen sehr hohen Speicherbedarf hinaus.

Die von mir genutzten 16Bit-uC hatten 384KB bis 512KB Flash-ROM.
Konstanten (read-only) können dort gespeichert werden.



Wenn ich von tausend Glyphen ausgehe und dort eine 16x16 Pixel Matrix
annehme, dann komme ich auf 32 kB. Das wäre durchaus machbar.

Bleibt das Problem der Transskription. Auch alles machbar, macht nur viel
Arbeit.
CONST_texte
CONST_t2h10000
CONST_t1h8000
sind für Texte, über 100KB.

S_Addr. -E_Addr. Size Section Type Al Sec.(Top 81)
00000000-000000EF 000000F0 IO N RW-- 00 ABS IOBASE
00000100-000001D1 000000D2 DIR P RW-- 02 REL DIRDATA
000001D2-........ 00000000 DATA P RW-- 02 REL LIBDATA
000001D2-........ 00000000 DIR P RW-- 02 REL DIRINIT
000001D2-........ 00000000 DATA P RW-- 02 REL LIBINIT
000001D2-........ 00000000 DATA P RW-- 02 REL CINIT
000001D2-........ 00000000 DATA P RW-- 02 REL CINIT2
000001D2-000001D3 00000002 STACK P RW-- 02 REL USTACK
00000200-0000020F 00000010 DATA N RW-- 01 ABS Register Bank No. 08
00000210-0000021F 00000010 DATA N RW-- 01 ABS Register Bank No. 09
00000220-0000022F 00000010 DATA N RW-- 01 ABS Register Bank No. 10
00000230-0000023F 00000010 DATA N RW-- 01 ABS Register Bank No. 11
00000240-0000024F 00000010 DATA N RW-- 01 ABS Register Bank No. 12
00000250-0000025F 00000010 DATA N RW-- 01 ABS Register Bank No. 13
00000260-0000026F 00000010 DATA N RW-- 01 ABS Register Bank No. 14
00000270-0000027F 00000010 DATA N RW-- 01 ABS Register Bank No. 15
00000280-0000028F 00000010 DATA N RW-- 01 ABS Register Bank No. 16
00000290-00003EDE 00003C4F DATA P RW-- 02 REL DATA
00003EE0-00003F20 00000041 DATA P RW-- 02 REL INIT
00004500-000050FF 00000C00 STACK P RW-- 02 REL SSTACK
00007900-00007FFF 00000700 DATA N RW-- 00 ABS IOXTND
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00FB2967-00FB2F46 000005E0 CODE P R-XI 01 REL CODE_rd1
00FB2F47-00FB3BEF 00000CA9 CODE P R-XI 01 REL LIBCODE
00FB3BF0-00FB7547 00003958 CONST P R--I 02 REL CONST_mesdata
00FB7548-00FBDF03 000069BC CONST P R--I 02 REL CONST_texte
00FBDF04-00FBF443 00001540 CONST P R--I 02 REL CONST_lcd
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00FD0000-00FDA078 0000A079 CONST P R--I 02 REL CONST_t2h10000
00FF0000-00FF7FFE 00007FFF CONST P R--I 02 REL CONST_t1h8000
00FF8000-00FFD1D1 000051D2 CONST P R--I 02 REL CONST
00FFFC00-00FFFFFF 00000400 CONST N R--I 00 ABS INTVECT


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
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Helmut Schellong

Guest
On 09/10/2020 20:59, stefan wrote:
Am 10.09.2020 um 19:50 schrieb Axel Berger:
stefan wrote:
Wenn ich von tausend Glyphen ausgehe und dort eine 16x16 Pixel Matrix
annehme, dann komme ich auf 32 kB. Das wäre durchaus machbar.

16*16? Gut im Prinzip sind das 2^256 Varianten, genug für jeden. Aber
wiviele davon sind für Menschen unterscheidbar? Sowohl mit Blick auf die
1000 als auch auf die Ideogramme die ich bisher so gesehen habe kommt
mir das reichlich knapp vor. Mit der Auflösung, bzw. genauer mit 8*16,
werden schon unsere 26 Buchstaben knapp, wenn auch Akzente dargestellt
werden sollen.

Ich hab ein paar Texte, die wir in unsere Windows Programme eingebaut haben.
Von daher denke ich, dass man mit 16x16 schon was machen kann. Ist aber reine
Mutmaßung. Mein Display hat nur 320x240 Pixel. Insofern geht da nicht so viel.

Ich muss mal abklären, wieviele verschiedene Glyphen tatsächlich gebraucht
werden. Ich denke mal, dass wir weniger als 50 Texte haben, davon einige
Wiederholungen. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass wir möglicherweise
mit 100 unterschiedlichen Glyphen auskommen.
Ich hatte für die Konfiguration (20000 Parameter) einen externen
seriellen Speicher mit 512 KB read/write.
Den hatte ich mit 2Mbit/s betrieben. Der Speicher kann 20Mbit/s.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
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Hans-Peter Diettrich

Guest
Am 10.09.2020 um 17:26 schrieb stefan:
Am 10.09.2020 um 13:39 schrieb Helmut Schellong:
On 09/10/2020 07:12, stefan wrote:

Ich weiß von einer Schreibmaschine von Telefunken für China.
Damit wurden tausende (~30000?) chinesische Zeichen geschrieben.
Das ist schon lange her.
Hatte die nicht auch mehr als 1000 Tasten?

Chinesische Zeichen haben jeweils ungefähr die Bedeutung eines
ganzen Satzes.

Eher eines Wortes oder Ausdrucks.
Genau.

Es werden dazu auch einfache Zeichen
zu komplexeren Ausdrücken kombiniert.
Nun ja, Sonne+Mond = schön, das ist immer noch ein Wort (Begriff) und
kein komplexer Ausdruck. Selbst die Stadtviertel und Stangen vor den
Stadttoren zum Aufspießen der Köpfe von Hingerichteten erzählen
vielleicht eine ganze Geschichte, bedeuten aber immer noch nur \"Dorf\",
\"Stadt\" o.ä.

> Dazu fällt mir ein Witz ein:

Das ist kein Witz.

Wie ist das chinesische Schriftzeichen für Streit?

Antwort: Zwei Frauen unter einem Dach ;-)
Beim Studium der chinesischen Schriftzeichen lernt man viel über die
chinesische Geschichte und Weltanschauung.

Preisfrage: wie sieht das Schriftzeichen für Eunuch aus?

DoDi
 
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