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Einsteiger-DSO, Siglent vs...?...

N

Nico Hoffmann

Guest
Hallo,

wir hatten schon lange keinen Oszi-Thread mehr, nicht wahr? ;-)

Ich überlege, mir ein DSO anzuschaffen. Die Preise sind inzwischen
erfreulich niedrig. Wenn man sich ein bischen umsieht, hat man den
Eindruck, dass derzeit alle ein Siglent SDS1???x-e kaufen. Jedenfalls
scheint die Baureihe sehr populär zu sein und bekommt es viel Lob.

Es gibt noch ein paar andere Hersteller, die ähnliche Geräte zu
ähnlichen Preisen anbieten, die auch alle mehr oder weniger gelobt
werden.

Eine gewisse Ausnahme scheint Owon mit den XDS3??? zu sein. Im
Vergleich zu den Siglents können sie mit Batterie betrieben werden und
es gibt Ausführungen mit 12 oder gar 14 Bit ADC Auflösung. Trotzdem
findet man eher wenig Reviews etc. dazu.

Ist da irgendein Haken dabei?

N.
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R

Rafael Deliano

Guest
> Owon ... können sie mit Batterie betrieben werden

Ich habe hier zwei Owon DS7102V in Verwendung, weil
ich auf Akku und grossen Bildschirm Wert lege.
Preis ist auch wichtig: die Dinger werden nicht
ewig halten.
Man sollte Owon in jedem Fall von Händler kaufen:
nach einiger Zeit hatten beide eingefrorenen Bildschirm
nach powerup. Konnte durch Update aus China mit passender
Seriennummer vom Händler behoben werden. Seitdem
laufen sie wieder.

> Ist da irgendein Haken dabei?

Haken verkaufen die Chinesen separat:

https://www.ebay.de/itm/10PC-Oscilloscope-probe-grounding-ring-Oscilloscope-probe-grounding-spring/274444591495?hash=item3fe62c2187:g:OjQAAOSw0wpfKRVs

http://www.embeddedFORTH.de/temp/Probe-Spring.pdf
Kontakt für Vierkantstift paßt nur leidlich, falls man
sich Buchsen auf Leiterplatte einlöten will.

Elektrisch noch nicht weiter getestet. Hoffnung war,
daß die Anordnung weniger rauscht.

MfG JRD
 
H

Heinz Schmitz

Guest
Nico Hoffmann wrote:

Ich überlege, mir ein DSO anzuschaffen. Die Preise sind inzwischen
erfreulich niedrig. Wenn man sich ein bischen umsieht, hat man den
Eindruck, dass derzeit alle ein Siglent SDS1???x-e kaufen. Jedenfalls
scheint die Baureihe sehr populär zu sein und bekommt es viel Lob.
Habe ich gerade gemacht (Siglent SDS1202X-E). Das Zweikanal-Gerät
reicht mir, obwohl das Vierkanal-Gerät mit der Möglichkeit, die Traces
verschiedenfarbig darzustellen, auch interessant sein könnte.

Ich habe mir vorher einiges auf Youtube angesehen, z.B.
https://www.youtube.com/watch?v=slBXLf4YKtA
\"EEVblog #985 - Siglent SDS1202X-E Oscilloscope Teardown\"

https://www.youtube.com/watch?v=hlSUF8iCZtM
\"Siglent SDS1202X-E Decoding - review by EEVblog\'s Dave Jones\"

https://www.youtube.com/watch?v=Vmbyodjs7cE
\"Oszilloskop Siglent SDS1202X-E : Billig oder preiswert ?\"

https://www.youtube.com/watch?v=Jf0TgfzYQXE
\"Siglent SDS1202X-E FFT use for audio\"

Das ist nur eine kleine Auswahl.

Grüße,
H.
 
P

Peter Heitzer

Guest
Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@kra.org> wrote:
Nico Hoffmann wrote:

Ich überlege, mir ein DSO anzuschaffen. Die Preise sind inzwischen
erfreulich niedrig. Wenn man sich ein bischen umsieht, hat man den
Eindruck, dass derzeit alle ein Siglent SDS1???x-e kaufen. Jedenfalls
scheint die Baureihe sehr populär zu sein und bekommt es viel Lob.

Habe ich gerade gemacht (Siglent SDS1202X-E). Das Zweikanal-Gerät
reicht mir, obwohl das Vierkanal-Gerät mit der Möglichkeit, die Traces
verschiedenfarbig darzustellen, auch interessant sein könnte.
Siglent hat in den 2 Jahren ggü. Rigol enorm aufgeholt. Als ich mir mein
DS1074Z bestellt habe, gab es von Siglent noch kein preiswertes
Vierkanalgerät. Heute würde ich mir vmtl. ein SDS1204X-E kaufen, da es
auch nominell 200 MHz Bandbreite hat; das Rigol nur 70 MHz.
Serielle Dekoder sind bei den Siglents auch schon drin.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 10/22/20 6:06 PM, Peter Heitzer wrote:
Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@kra.org> wrote:
Nico Hoffmann wrote:

Ich überlege, mir ein DSO anzuschaffen. Die Preise sind inzwischen
erfreulich niedrig. Wenn man sich ein bischen umsieht, hat man den
Eindruck, dass derzeit alle ein Siglent SDS1???x-e kaufen. Jedenfalls
scheint die Baureihe sehr populär zu sein und bekommt es viel Lob.

Habe ich gerade gemacht (Siglent SDS1202X-E). Das Zweikanal-Gerät
reicht mir, obwohl das Vierkanal-Gerät mit der Möglichkeit, die Traces
verschiedenfarbig darzustellen, auch interessant sein könnte.
Siglent hat in den 2 Jahren ggü. Rigol enorm aufgeholt. Als ich mir mein
DS1074Z bestellt habe, gab es von Siglent noch kein preiswertes
Vierkanalgerät. Heute würde ich mir vmtl. ein SDS1204X-E kaufen, da es
auch nominell 200 MHz Bandbreite hat; das Rigol nur 70 MHz.
200 MHz aber nur 1 Gsample/sec? Hm... Dann hast du nicht viel von den
200 MHz Bandbreite wenn mehr als 1 Kanal gebraucht wird.

Das Rigol kann man ziemlich sicher auf 100 MHz freischalten wobei dann
auch da die 1 Gsample/sec etwas sehr knapp sind.

Gerrit
 
N

Nico Hoffmann

Guest
Rafael Deliano schreibt:

Owon ... können sie mit Batterie betrieben werden

Ich habe hier zwei Owon DS7102V in Verwendung, weil
ich auf Akku und grossen Bildschirm Wert lege.
Das ist der Vorgängertyp. Das \"V\" steht für VGA-Anschluß. Meinst du
mit \"großen Bildschirm\" einen, der am VGA hängt?

Preis ist auch wichtig: die Dinger werden nicht
ewig halten.
Auf was gründet sich diese Befürchtung?


Man sollte Owon in jedem Fall von Händler kaufen:
nach einiger Zeit hatten beide eingefrorenen Bildschirm
nach powerup. Konnte durch Update aus China mit passender
Seriennummer vom Händler behoben werden. Seitdem
laufen sie wieder.
Ich hätte sowohl einen Owon- als auch einen Siglent-Händler vor Ort.

Mich wundert, dass niemand auf die ADC-Auflösung eingeht. 8 Bit
(Siglent, die meisten anderen) heißt ja, dass ich 256 diskrete Werte
bekommen kann. Siglent (nur mal um ein Gefühl zu bekommen) hat
vertikal eine Bildschirmauflösung von 480 Pixeln, d.h., der Bildschirm
löst schon feiner auf als der Wandler. Wenn man jetzt nach der Messung
die Volts/Div hochdreht, weil die Amplitude vielleicht doch nicht so
groß war wie erwartet, sieht man doch bloß noch grobe Treppenstufen?
Ich habe kein richtiges Gefühl, wie sich das in der Praxis auswirkt,
aber 8 Bit scheinen mir etwas knapp bemessen.

R&S hat einen 10-bit ADC, damit lassen sich die 800 Pixel, die R&S
verbaut, schon besser ausleuchten (1024 mögliche Werte). Owon bietet
z.T. sogar noch mehr.

N.
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O

olaf

Guest
Nico Hoffmann <oxensepp@gmx.de> wrote:

Mich wundert, dass niemand auf die ADC-Auflösung eingeht. 8 Bit
(Siglent, die meisten anderen) heißt ja, dass ich 256 diskrete Werte
bekommen kann. Siglent (nur mal um ein Gefühl zu bekommen) hat
vertikal eine Bildschirmauflösung von 480 Pixeln, d.h., der Bildschirm
löst schon feiner auf als der Wandler. Wenn man jetzt nach der Messung
Das ist nicht so ungewoehnlich. Das machen andere Teile
auch. Wichtiger ist aber wie stark ist das Rauschen. Die aufloesung
des Wandlers hilft dir nicht so viel wenn deine Linie wegen Rauschen
2mm breit ist.
Hinzu kommt das man in aller Regel zwei oder sogar noch mehr Kanaele
auf dem Screen hat, also entsprechend klein dastellt.

Aber klar, wuerde ich jetzt sagen das braucht man nie und ist totaler
Unsinn wuerden sofort drei Leute aus dem Gebuesch springen und das
Gegenteil behaupten. :)


Viel wichtiger als der Technikkram ist heute die Software auf dem
Geraet. Also wie fuehlt sich die Bedienung an.

Olaf
 
C

Christian Zietz

Guest
olaf schrieb:

Viel wichtiger als der Technikkram ist heute die Software auf dem
Geraet. Also wie fuehlt sich die Bedienung an.
Dem kann ich nur zustimmen. All die ADC-Bits, MHz, MPunkte, usw. machen
keinen Spaß, wenn das Gerät unlogisch zu bedienen ist, \"hakelig\" ist,
Firmwarebugs hat. Also nicht nur nach Datenblatt gehen.

Der erste Eindruck der vom OP erwähnten Owon XDS3-Serie hier war z.B.
eher schlecht: https://www.youtube.com/watch?v=ByUiOk00K0U. Ich kann
natürlich nicht sagen, ob seitdem massiv an der Firmware verbessert wurde.

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: https://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA
 
N

Nico Hoffmann

Guest
olaf schreibt:

Nico Hoffmann <oxensepp@gmx.de> wrote:

Mich wundert, dass niemand auf die ADC-Auflösung eingeht. 8 Bit
(Siglent, die meisten anderen) heißt ja, dass ich 256 diskrete Werte
bekommen kann. Siglent (nur mal um ein Gefühl zu bekommen) hat
vertikal eine Bildschirmauflösung von 480 Pixeln, d.h., der Bildschirm
löst schon feiner auf als der Wandler. Wenn man jetzt nach der Messung

Das ist nicht so ungewoehnlich. Das machen andere Teile
auch. Wichtiger ist aber wie stark ist das Rauschen. Die aufloesung
des Wandlers hilft dir nicht so viel wenn deine Linie wegen Rauschen
2mm breit ist.
Hm, mal überschlagen: Sagen wir, der Wandler wäre mit 10V am Eingang
voll ausgesteuert. 10V/1024 (10 Bit) sind ca. 10mV als einzelner
Schritt in der Auflösung.

SNR müßte dann (u_eff_signal/u_eff_rauschen)^2 sein, mit grob
gerechent 7V als u_eff_signal und den 10mV als u_eff_rauschen komme
ich da auf ca 57dB. Scheint mir (gefühlt) nicht übertrieben viel, und
es sind schon 10 Bit. Und Quatisierungsrauschen gibts ja auch :)

Oder hab\' ich\'s falsch ausgerechnet?

Hinzu kommt das man in aller Regel zwei oder sogar noch mehr Kanaele
auf dem Screen hat, also entsprechend klein dastellt.
Nicht, wenn dich ein Detail interessiert. Dann drehst du hoch.

N.
--
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H

horst-d.winzler

Guest
Am 2020-10-23 um 08:29 schrieb Christian Zietz:
olaf schrieb:

Viel wichtiger als der Technikkram ist heute die Software auf dem
Geraet. Also wie fuehlt sich die Bedienung an.

Dem kann ich nur zustimmen. All die ADC-Bits, MHz, MPunkte, usw. machen
keinen Spaß, wenn das Gerät unlogisch zu bedienen ist, \"hakelig\" ist,
Firmwarebugs hat. Also nicht nur nach Datenblatt gehen.

Der erste Eindruck der vom OP erwähnten Owon XDS3-Serie hier war z.B.
eher schlecht: https://www.youtube.com/watch?v=ByUiOk00K0U. Ich kann
natürlich nicht sagen, ob seitdem massiv an der Firmware verbessert wurde.
Gute Software kostet. In China ist es die Konkurrenz welche die Firmen
antreibt.
Die Frage ist immer, was einem mehr zusagt. Ein preiswertes Gerät oder
ein Gerät welches durchdacht ist? ;-)

--
---hdw---
 
O

olaf

Guest
horst-d.winzler <horst.d.winzler@web.de> wrote:

Die Frage ist immer, was einem mehr zusagt. Ein preiswertes Gerät oder
ein Gerät welches durchdacht ist? ;-)
Ich weiss nicht. Es gibt durchaus auch teueres das sich nur sehr
baeh bedienen laesst. Ich mag z.b die Oberflaeche von modernen
Teks nicht so. Da wird zuviel der LCD-Flaeche fuer Menues weggenommen.
Und die sind nicht billig!

Olaf
 
M

Marte Schwarz

Guest
Hi Olaf,
Mich wundert, dass niemand auf die ADC-Auflösung eingeht. 8 Bit
(Siglent, die meisten anderen) heißt ja, dass ich 256 diskrete

Aber klar, wuerde ich jetzt sagen das braucht man nie und ist totaler
Unsinn wuerden sofort drei Leute aus dem Gebuesch springen und das
Gegenteil behaupten. :)
Spätestens, wenn man ein Signal mit einer FFT anschauen will, ist eben
bei wenig Auflösung auch wenig zu sehen. in dB ist 8 Bit echt wenig.

Viel wichtiger als der Technikkram ist heute die Software auf dem
Geraet. Also wie fuehlt sich die Bedienung an.
Da ist auch viel davon einfach Gewöhnung.

Marte
 
J

Joerg Niggemeyer

Guest
In message <hvgdh7FnbafU1@mid.individual.net>
\"horst-d.winzler\" <horst.d.winzler@web.de> wrote:


Gute Software kostet. In China ist es die Konkurrenz welche die Firmen
antreibt.
Die Frage ist immer, was einem mehr zusagt. Ein preiswertes Gerät oder
ein Gerät welches durchdacht ist? ;-)
Oder ein gebrauchtes Gerät?

Das Preisniveau von gebrauchten TEK MSOs liegt immer noch deutlich drüber.
Stellt sich mir die Frage warum? Ich habe bislang noch keins dieser
günstigen China scopes in den Fingern gehabt und frage mich ob es sich
lohnt in weiteres Zubehör für TEK zu investieren, wenn denn diese China
Geräte immer besser werden, bzw. dies denn so ist?

Konkret: Ich habe auch ein älteres MSO2014 jetzt als Schreibtischgerät
(Alle meine TEKs sind mit Modulen gehackt, inklusive meines TDS3034 ging
das) und der Bildschirm könnte größer sein und ausserdem wäre Ethernet
nicht schlecht.
Dummerweise kostet genau das erforderliche Ethernet VGA Modul für das MSO
satte 580 EUR (gebraucht immer noch 500 EUR) Das kommt mir im Moment
irgendwie zu teuer vor.


--
 
J

Joerg Niggemeyer

Guest
In message <jhkb6h-uvc.ln1@criseis.ruhr.de>
olaf <olaf@criseis.ruhr.de> wrote:

>Da wird zuviel der LCD-Flaeche fuer Menues weggenommen.

Deswegen haben die ja auch extra eine Menue Off Taste und eine Waveform
only Taste, damit man das gleich wieder weg drücken kann ;-)



--
 
O

olaf

Guest
Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> wrote:

Stellt sich mir die Frage warum? Ich habe bislang noch keins dieser
günstigen China scopes in den Fingern gehabt und frage mich ob es sich
lohnt in weiteres Zubehör für TEK zu investieren, wenn denn diese China
Geräte immer besser werden, bzw. dies denn so ist?
Wir haben so ein billiges Rigol als aehem Arbeitshure neben dem
Klimaschrank stehen. Grundsaetzlich funktioniert es. Aber Freude kommt
da bei mir nicht auf. Kann man schwer erklaeren.

Privat haette ich ja gerne mal was von Yogogawa. Aber ich glaube da
muss ich mit meinem Chef erst noch zweimal ueber eine Gehaltserhoehung
reden. :)

Dummerweise kostet genau das erforderliche Ethernet VGA Modul für das MSO
satte 580 EUR (gebraucht immer noch 500 EUR) Das kommt mir im Moment
irgendwie zu teuer vor.
Vielleicht ist es dafuer schnell. Bei meinem Hameg 2022 ist das Wlan
und auch das USB Modul nur jeweils ein Umsetzer auf RS232 mit
115k2. Da kann man sich das Modul dann sparen und das Oszi einfach in
den naechsten USB-Hub stecken.

Olaf
 
G

Gregor Szaktilla

Guest
Am 23.10.20 um 18:09 schrieb horst-d.winzler:
... In China ist es die Konkurrenz welche die Firmen
antreibt.
-v pls

Aus China habe ich bislang nur Sachen bekommen, die lediglich zeigten,
dass man sich Gedanken über den Preis gemacht hat. Die verkaufen alles -
auch wenn es indiskutabel minderwertig ist.

Wenn ich mir etwas Neues zulege, lautet meine erste Frage mittlerweile
immer, ob das Gerät, das mein Interesse geweckt hat, in China
hergestellt wurde. Wenn ja, wird\'s nicht gekauft - Ende der Geschichte.

Gruß

Gregor
 
H

Hanno Foest

Guest
On 28.10.20 10:10, Gregor Szaktilla wrote:

Wenn ich mir etwas Neues zulege, lautet meine erste Frage mittlerweile
immer, ob das Gerät, das mein Interesse geweckt hat, in China
hergestellt wurde. Wenn ja, wird\'s nicht gekauft - Ende der Geschichte.
Vollständiger Konsumverzicht ist sicherlich auch eine Möglichkeit, aber
sicher nicht jedermanns Sache.

Hanno


--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
R

Rupert Haselbeck

Guest
Gregor Szaktilla schrieb:

Aus China habe ich bislang nur Sachen bekommen, die lediglich zeigten,
dass man sich Gedanken über den Preis gemacht hat. Die verkaufen alles -
auch wenn es indiskutabel minderwertig ist.
Die verkaufen auch erstklassige Qualität. Es muss halt so in Auftrag gegeben
werden.
Wer Qualität will, der bekommt Qualität. Wer billig will, der bekommt
billig.
Ach ja, Qualität kostet natürlich auch in China etwas mehr Geld. Zaubern tun
die dort auch nicht.

Wenn ich mir etwas Neues zulege, lautet meine erste Frage mittlerweile
immer, ob das Gerät, das mein Interesse geweckt hat, in China
hergestellt wurde. Wenn ja, wird\'s nicht gekauft - Ende der Geschichte.
Tja, so kann man das natürlich auch halten...

MfG
Rupert
 
H

Heinz Schmitz

Guest
Gregor Szaktilla wrote:

Aus China habe ich bislang nur Sachen bekommen, die lediglich zeigten,
dass man sich Gedanken über den Preis gemacht hat. Die verkaufen alles -
auch wenn es indiskutabel minderwertig ist.

Wenn ich mir etwas Neues zulege, lautet meine erste Frage mittlerweile
immer, ob das Gerät, das mein Interesse geweckt hat, in China
hergestellt wurde. Wenn ja, wird\'s nicht gekauft - Ende der Geschichte.
Dem kann ich so pauschal nicht zustimmen. Ich habe mich lange über
C-Meter informiert, und das mit dem niedrigsten Preis (neu) war was
von ELV zu ca 70€.
Dann habe ich eine kleine Platine mit zweizeiligem LCD-Display aus
China gekauft (weil der einen Distributor in Hamburg hatte). Das hat
mich so um 10€ gekostet. Ich musste es zwar selbst zusammenlöten,
aber es tut schön, was es soll (C, R, Dioden, Fets, Transistoren).
Es kann ja sein, das irgendwer bei uns noch gute Sachen macht, aber
mich und meinesgleichen hat er als Kunden nicht auf dem Schirm. Man
sollte also nicht alles aus China über einen Kamm scheren.

Grüße,
H.
 
J

Joerg Niggemeyer

Guest
In message <hvstqgFbh3tU1@mid.individual.net>
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> wrote:

On 28.10.20 10:10, Gregor Szaktilla wrote:

Wenn ich mir etwas Neues zulege, lautet meine erste Frage mittlerweile
immer, ob das Gerät, das mein Interesse geweckt hat, in China
hergestellt wurde. Wenn ja, wird\'s nicht gekauft - Ende der Geschichte.

Vollständiger Konsumverzicht ist sicherlich auch eine Möglichkeit, aber
sicher nicht jedermanns Sache.
Ein Messinstrument betrachte ich nicht als Verbrauchsgegenstand, sondern
als eine langfristige Anschaffung, die insbesondere auch Zeit \"sparen\"
soll, insbesondere hinsichtlich der Bedienung.



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