ICs aus Haushaltsgeräten in Panzern?, was: Re: \\\"Wir müssen lernen, Lebensqualität neu zu definiere n!\\\"...

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Gerrit Heitsch

Guest
On 5/19/22 19:48, Rolf Bombach wrote:
Gerrit Heitsch schrieb:

Da kommt die Frage auf: Wieviel muss von dem Chip da sein, damit er
als \'vorhanden\' gewertet wird?

Energietechniker meinen: N-1 Beinchen müssen noch dran sein.

Witzigerweise gibt es ICs bei denen 1 Pin weggelassen wird. Oft in
DIP-8, aber mit nur 7 Pins. Sehe ich bei SMPS-Controllern bei denen der
MOSFET integriert ist.

Gerrit
 
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Gerrit Heitsch

Guest
On 5/19/22 20:05, Rolf Bombach wrote:
Winfried Bue schrieb:
Heinz Schmitz schrieb am Sonntag, 15. Mai 2022 um 15:18:41 UTC+2:

VW hat früher für seinen luftgekühlten Motor damit geworben, dass
nicht kaputtgeht, was nicht drin ist. Vergessen?

Soo supersolide waren die auch nicht, und gezielte Kühlluftführung ist
auch nicht so ganz einfach. Es gab
Leute, die haben bei Käfer-Motoren in den berüchtigten 3. Zylinder
vorsichtshalber Untermaßkolben eingebaut, weils da öfter zu
Klemmern kam.  Außerdem brauchten die Luftgekühlten ne verrippte
Ölwanne und noch einen zusätzlichen Ölkühler
(wassergekühlte Motoren vergleichbarer Leistung kamen ohne aus).
Letzterer war nicht
so einfach zugänglich (saß im Lüfterkasten) und wenn der mit Dreck aus
der aus Bodennähe angesaugten
Kühlluft zugesetzt war, hat sich da nix mehr gekühlt.

Wollte ich auch anmerken, danke.
Bei den stärkeren 1300ern (hiess der so, weil er 13 Liter schluckte?
*duck*)
fiel schon mal der Ventilteller vom Auslassventil bei längeren Vollgas-
strecken. Motor-Totalschaden.

Ja, es hiess beim Käfer müsste man das mit der Ventilspieleinstellung
sehr ernst nehmen.

Gerrit
 
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Rolf Bombach

Guest
Gerrit Heitsch schrieb:
On 5/19/22 19:48, Rolf Bombach wrote:
Gerrit Heitsch schrieb:

Da kommt die Frage auf: Wieviel muss von dem Chip da sein, damit er als \'vorhanden\' gewertet wird?

Energietechniker meinen: N-1 Beinchen müssen noch dran sein.

Witzigerweise gibt es ICs bei denen 1 Pin weggelassen wird. Oft in DIP-8, aber mit nur 7 Pins. Sehe ich bei SMPS-Controllern bei denen der MOSFET integriert ist.

Bei Steckern(Flachbandkabel etc) oft, damit diese nicht in die
falsche Leiste eingesteckt werden können.
Bei ICs ist im Datenblatt angegeben, wieviele Pins nach wievielen
Steckungen noch übrig bleiben.
https://www.baldengineer.com/wp-content/uploads/2018/02/25120-bw.pdf

--
mfg Rolf Bombach
 
R

Rolf Bombach

Guest
Gerrit Heitsch schrieb:
On 5/19/22 20:05, Rolf Bombach wrote:

Bei den stärkeren 1300ern (hiess der so, weil er 13 Liter schluckte? *duck*)
fiel schon mal der Ventilteller vom Auslassventil bei längeren Vollgas-
strecken. Motor-Totalschaden.

Ja, es hiess beim Käfer müsste man das mit der Ventilspieleinstellung sehr ernst nehmen.

Damals war ja auch in jeder Werkzeugkiste eine Fühlerblattlehre.
Kennt man heute kaum noch.

--
mfg Rolf Bombach
 
G

Gerald Oppen

Guest
Am 14.05.22 um 14:21 schrieb Jochen Kremer:
Am 13.05.22 um 11:01 schrieb olaf:
Volker Bartheld <news2022@bartheld.net> wrote:

  >Kannst Du kurz den prinzipiellen Unterschied zwischen heutigen
Autos und
  >Produkten der Unterhaltungselektronik beschreiben?

Scheisse, jetzt hast du mich am Arsch!

;)

Hat ein Panzer eigentlich auch schon ein Navi und Bluetooth?

Angesichts der derzeitigen Nachrichten und ein wenig Phantasie erscheint
kaum noch etwas unmöglich ...
https://www.golem.de/news/ukrainekrieg-russische-jets-fliegen-angeblich-mit-gps-handgeraeten-2205-165257.html

Dürfte die gleichen Hintergründe wie in der Automobilindustrie haben.
Bevor so ein Festeinbau zum Einsatz kommt liegen schon jahrelange
Entwicklungsarbeiten und Zulassungsverfahren vorne dran.
Das geht bei den Wühltischnavis wesentlich schneller - und die Fehler
finden die vielfach Höhere Nutzerzahl und wird im nächsten Update
schnell behoben ohne aufwendige Zulassungsverfahren zu durchlaufen.

Gerald
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 5/21/22 22:12, Rolf Bombach wrote:
Gerrit Heitsch schrieb:
On 5/19/22 20:05, Rolf Bombach wrote:

Bei den stärkeren 1300ern (hiess der so, weil er 13 Liter schluckte?
*duck*)
fiel schon mal der Ventilteller vom Auslassventil bei längeren Vollgas-
strecken. Motor-Totalschaden.

Ja, es hiess beim Käfer müsste man das mit der Ventilspieleinstellung
sehr ernst nehmen.

Damals war ja auch in jeder Werkzeugkiste eine Fühlerblattlehre.
Kennt man heute kaum noch.

Wozu auch, heute haben die Ventile Hydrostößel, da erübrigt sich der
Aufwand.

Gerrit
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Sat, 21 May 2022 22:12:36 +0200, Rolf Bombach wrote:
Gerrit Heitsch schrieb:
On 5/19/22 20:05, Rolf Bombach wrote:
Bei den stärkeren 1300ern [...] fiel schon mal der Ventilteller vom
Auslassventil bei längeren Vollgas- strecken. Motor-Totalschaden.
Ja, es hiess beim Käfer müsste man das mit der Ventilspieleinstellung sehr ernst nehmen.
Damals war ja auch in jeder Werkzeugkiste eine Fühlerblattlehre.
Kennt man heute kaum noch.

Fühlerblattlehren taugen auch gut um Verzug bei Bremsscheiben, Radnaben,
Zylinderköpfen, Kolbenböden, Scheiben von Naßkupplungen, usw. zu
ermitteln. Aber Du hast natürlich recht: Sowas schmeißt man heute
spätestens dann weg, sobald sich die Frage stellt - eher früher. Kennt
man also heute kaum noch. Trotzdem in meinem Werkzeugkasten und im
Schrank. Mit dem Mitutoyo-Meßschieber.

Volker
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Sun, 22 May 2022 08:21:59 +0200, Gerrit Heitsch wrote:
On 5/21/22 22:12, Rolf Bombach wrote:
Gerrit Heitsch schrieb:
Ja, es hiess beim Käfer müsste man das mit der
Ventilspieleinstellung sehr ernst nehmen.
Damals war ja auch in jeder Werkzeugkiste eine Fühlerblattlehre.
Kennt man heute kaum noch.
Wozu auch, heute haben die Ventile Hydrostößel, da erübrigt sich der
Aufwand.

Klar, wenn man eine drehfaule Dose fährt, erübrigt sich das vollkommen.
Bei Literleistungen oberhalb 150kW/L und 10kU/min wirds dann wieder
interessant, in Motorrädern generell. Die Formel 1 benutzt dem
Hörensagen nach übrigens pneumatisch angetriebene Ventile.

Volker
 
S

server

Guest
Volker Bartheld wrote:
On Sat, 21 May 2022 22:12:36 +0200, Rolf Bombach wrote:
Gerrit Heitsch schrieb:
On 5/19/22 20:05, Rolf Bombach wrote:

Bei den stärkeren 1300ern [...] fiel schon mal der Ventilteller vom
Auslassventil bei längeren Vollgas- strecken. Motor-Totalschaden.

Ja, es hiess beim Käfer müsste man das mit der Ventilspieleinstellung sehr ernst nehmen.

Damals war ja auch in jeder Werkzeugkiste eine Fühlerblattlehre.
Kennt man heute kaum noch.

Fühlerblattlehren taugen auch gut um Verzug bei Bremsscheiben, Radnaben,
Zylinderköpfen, Kolbenböden, Scheiben von Naßkupplungen, usw. zu
ermitteln. Aber Du hast natürlich recht: Sowas schmeißt man heute
spätestens dann weg, sobald sich die Frage stellt - eher früher. Kennt
man also heute kaum noch. Trotzdem in meinem Werkzeugkasten und im
Schrank. Mit dem Mitutoyo-Meßschieber.

Ich kann mich an eine Situation erinnern, als ich unterwegs eine
Fühlerblattlehre gebraucht hätte: Die Schraube am Unterbrecherkontakt
der Zündung hatte sich gelöst. Schraubendreher war vorhanden, aber um
den Kontaktabstand einzustellen musste seinerzeit etwas anderes
herhalten (IIRC das Blech einer Getränkedose).

Das Auto gibt es zwar noch, aber selbst als Oldtimer fährt es heute
mit elektronisch gesteuerter Zündung.
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 05/22/2022 08:21, Gerrit Heitsch wrote:
On 5/21/22 22:12, Rolf Bombach wrote:
Gerrit Heitsch schrieb:
On 5/19/22 20:05, Rolf Bombach wrote:

Bei den stärkeren 1300ern (hiess der so, weil er 13 Liter schluckte? *duck*)
fiel schon mal der Ventilteller vom Auslassventil bei längeren Vollgas-
strecken. Motor-Totalschaden.

Ja, es hiess beim Käfer müsste man das mit der Ventilspieleinstellung sehr ernst nehmen.

Damals war ja auch in jeder Werkzeugkiste eine Fühlerblattlehre.
Kennt man heute kaum noch.

Wozu auch, heute haben die Ventile Hydrostößel, da erübrigt sich der Aufwand.

Wegwerfen braucht man die aber nicht, denn die sind ja klein und billig.
Einfach gestanzte Bleche, mit Plastik-Rändelschraube zusammengehalten.
Die sind zudem vielfältig nutzbar, in der Mechanik-Werkstatt.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
 
A

Axel Berger

Guest
Michael Bäuerle wrote:
Die Schraube am Unterbrecherkontakt
der Zündung hatte sich gelöst. Schraubendreher war vorhanden, aber um
den Kontaktabstand einzustellen musste seinerzeit etwas anderes
herhalten (IIRC das Blech einer Getränkedose).

Vor der ersten Transitorzündung, als die Kontake noch öfter gewechselt
wurden -- aufgrund großen Elektrodenabstandes, Hochleistungsspule und
niedrigtouriger Fahrweise besonders oft -- habe ich sie nach Augenmaß
eingestellt und mit dem Schließwinkelmesser geprüft. Irgendwann war fast
nie mehr eine Korrektur notwendig.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
 
R

Rolf Bombach

Guest
Volker Bartheld schrieb:
Klar, wenn man eine drehfaule Dose fährt, erübrigt sich das vollkommen.
Bei Literleistungen oberhalb 150kW/L und 10kU/min wirds dann wieder
interessant, in Motorrädern generell. Die Formel 1 benutzt dem
Hörensagen nach übrigens pneumatisch angetriebene Ventile.

Ich habe sagen hören, nur die Ventilfedern wurden da durch Pneumaktik
ab Vorratstank ersetzt (ursprünglich Renault). Aus der gleichen Ecke
kommen die elektromagnetisch angesteuerten Ventile, die aber a) noch
sehr schwer sind und b) angeblich eh noch nie eine Renndistanz auf
dem Prüfstand durchgehalten haben. Diese Infos sind 20 Jahre alt
(ein Herr Allinger hatte mal gefragt...).

--
mfg Rolf Bombach
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Mon, 23 May 2022 14:35:56 +0200, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:
[Hydrostößel und Ventilspielenstellung] Klar, wenn man eine drehfaule
Dose fährt, erübrigt sich das vollkommen. Bei Literleistungen
oberhalb 150kW/L und 10kU/min wirds dann wieder interessant, in
Motorrädern generell. Die Formel 1 benutzt dem Hörensagen nach
übrigens pneumatisch angetriebene Ventile.

Ich habe sagen hören, nur die Ventilfedern wurden da durch Pneumaktik
ab Vorratstank ersetzt

Ach herrje. Also pneumatische Fentilfedern [1] und trotzdem noch
Tassenstößel? Wie unspannend. Alle Links zu Details, wie in der F 1 der
Ventil(an)trieb funktioniert (Tassenstößel mit Shims vs. Hydrostößel
vs. Schlepphebel, variable Steuerung des Hubs, usw.) waren tot. Bleibt
ein Ratespiel.

Volker

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Pneumatische_Ventilfeder
 

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