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Korrekte Funktion LiIon-Lader für 2S-Pack mit BMS...

M

Manuel Reimer

Guest
On 26.11.21 14:45, Manuel Reimer wrote:
Spricht irgendwas gegen die Verwendung einer Schottky-Diode zwischen
Akku und der Lade-Platine? Mir fällt da erstmal nur ein das die
Durchlassspannung stromabhängig ist. Wenn ich die Ausgangsspannung aber
im \"Leerlauf\" nach der Schottky-Diode einstelle, dann kann ja eigentlich
nur passieren das der Akku nicht ganz auf die geplante Endspannung
geladen wird.
Nachtrag: Oder besser:

https://www.maximintegrated.com/en/tarticle/images/TA11Fig05.gif

Spricht eigentlich etwas dagegen das FET in die Minusleitung zu bauen um
ein N-Channel nehmen zu können? Je weniger Verlust desto besser.

Vielleicht mit dem hier:

https://www.reichelt.de/-p41750.html

Es sei denn jemand hat spontan einen Typ im Sinn der bei den Spannungen
von ca. 7,5 V bis 8,4 V einen niedrigen R_DS(on) hat.

Gruß

Manuel
 
M

Manuel Reimer

Guest
On 26.11.21 15:05, Manuel Reimer wrote:
Nachtrag: Oder besser:

https://www.maximintegrated.com/en/tarticle/images/TA11Fig05.gif
OK. Hab\'s simuliert und nein, damit kann man nicht einfach
Rückwärtsspannung verhindern. Wäre auch zu schön gewesen.

Gruß

Manuel
 
H

Hanno Foest

Guest
On 26.11.21 12:11, Volker Bartheld wrote:

Jup. Wie ich schon schrieb, hat dieses Sahnestück hier
https://www.amazon.de/gp/product/B07PZVZ697/ nach ein paar Ladungen
ziemlich dicke Backen gemacht. Dergestalt, daß es die oben im
Gehäuseunterteil eingerastete Tastatur abgesprengt und das
Alu-Verstärkungsblech der Tastatur verbogen hat. Und das ist nur LiPo in
einem Plastiksackerl.
Ist alles Glückssache. Als ich mal einen Lenovo T500 ohne Akku aus dem
Schrott gezogen hab, hab ich mir den billigsten Ersatzakku auf ebay
geholt, den es gab, für so 20 EUR. Wurde bei mir als Zweit- oder
Drittgerät zunächst nicht wirklich intensiv genutzt, aber inzwischen
benutzt den meine Mutter täglich (unter Linux, für Web und email, reicht
offenbar). Dürfte so 5-6 Jahre her sein, keine Probleme. Meine
Erwartungen wurden damit deutlich übererfüllt.

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Fri, 26 Nov 2021 16:09:47 +0100, Hanno Foest wrote:
On 26.11.21 12:11, Volker Bartheld wrote:
Jup. Wie ich schon schrieb, hat dieses Sahnestück hier
https://www.amazon.de/gp/product/B07PZVZ697/ nach ein paar Ladungen
ziemlich dicke Backen gemacht. Dergestalt, daß es die oben im
Gehäuseunterteil eingerastete Tastatur abgesprengt und das
Alu-Verstärkungsblech der Tastatur verbogen hat. Und das ist nur LiPo in
einem Plastiksackerl.
Ist alles Glückssache. Als ich mal einen Lenovo T500 ohne Akku aus dem
Schrott gezogen hab, hab ich mir den billigsten Ersatzakku auf ebay
geholt [...] Dürfte so 5-6 Jahre her sein, keine Probleme.
\"Glückssache\" ist so irgendwie das Letzte, was mir in den Sinn käme, wenn
es um Ersatzteile für technische Geräte geht, auf die ich mein sauer
verdientes Geld verwende. Ich denke auch, daß Autofahrer beispielsweise
die Glücksache \"Bremsbeläge\" durchaus nochmal diskutieren wollten, dito
Wartungspersonal in der Luftfahrtindustrie oder Menschen, die mit
Medizintechnik zu tun haben.

Nur weil der Mist inzwischen als Schüttgut in allerlei belanglosem
Konsunmerkram eingebaut wird, ist das noch lange kein Grund, ein
Qualitätsniveau produzieren und freilich auch zu akzeptieren, wo es auf
Glück ankommt. Der Konsument hat es (wenigstens ein bißchen) in der Hand:
Billich-billich und Tonne-falls-nicht-funktioniert sendet ein vollkommen
falsches Signal.

Mein Zwischenfazit lautet: Lithiumakkus sind erschütternd schlecht.

Volker
 
H

Hanno Foest

Guest
On 26.11.21 16:29, Volker Bartheld wrote:

Ist alles Glückssache. Als ich mal einen Lenovo T500 ohne Akku aus dem
Schrott gezogen hab, hab ich mir den billigsten Ersatzakku auf ebay
geholt [...] Dürfte so 5-6 Jahre her sein, keine Probleme.

\"Glückssache\" ist so irgendwie das Letzte, was mir in den Sinn käme, wenn
es um Ersatzteile für technische Geräte geht, auf die ich mein sauer
verdientes Geld verwende.
Wenn Billigkram besser als gedacht performt, ist der Ausdruck mMn schon
angemessen. Daß man für gutes Geld manchmal schlechteres bekommt ist
natürlich doof, aber andererseits kann ich mich nicht so sehr über die
Originalausstattung beschweren. Mein Nexus 4 erwähnte ich bereits, das
durchgehend benutzte Nokia 6303i funktioniert auch immer noch mit dem
originalen Akku, der Lenovo T420 ebenfalls.

Einen Ersatzakku hätte ich gerne für den Sandisk Sansa c250, aber den
gibts natürlich nicht mehr. Und bei meinem Roomba mußte ich nach ein
paar Jahren und IMO zu früh den Akku ersetzen, aber das war NiMH.

Könnte IMO schlechter sein. YMMV.

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
M

Manuel Reimer

Guest
On 26.11.21 15:22, Manuel Reimer wrote:
OK. Hab\'s simuliert und nein, damit kann man nicht einfach
Rückwärtsspannung verhindern. Wäre auch zu schön gewesen.
Um den Monolog mal zu einem Ende zu bringen ;)

Das das nicht geklappt hat, hat natürlich an der Body-Diode gelegen. Man
merkt das ich eher selten mit MOSFETs zu tun habe.

Und das dürfte auch der Grund für meine \"Rückspannung\" sein. Ein
Buck-Wandler hat ja auch einen Transistor in Serie. Vermutlich steckt in
dem Chip also auch ein MOSFET nebst Body-Diode. Die lässt
Ausgangsspannung zum Eingang passieren. Die Schaltung, die hier für das
Nachrüsten von \"Konstantstrom\" verbaut ist, bekommt also eine Speisung
was zur Folge hat das die \"Ladeende-LED\" aufleuchtet.

Ich hab gemessen wie viel Strom da aus dem Akku abfließt. Sind etwa 10
mA. Passt also zu der Annahme das da im Wesentlichen diese eine
leuchtende LED versorgt wird. Kann ich mit leben. Bevor ich da zu viel
Aufwand reinstecke akzeptiere ich die kleine Einschränkung das beim
\"angeschlossen lassen\" eben 10 mA abfließen.

Gruß

Manuel
 
L

Laurenz Trossel

Guest
On 2021-11-26, Volker Bartheld <news2021@bartheld.net> wrote:

Ich führe mir jetzt nicht die PDFs zu Gemüte, würde aber annehmen, daß da
sinngemäß steht: \"Tu die Dinger halt wo rein, wo nicht groß was passiert,
wenn es sie zerreißt und/oder sie zu brennen anfangen.\". *LOL* Was haben
wir gelacht.
Beim Kauf einer Handdampfe sollte man auf die Abgaslöcher achten, falls die
Zellen doch mal durchgehen. Es gibt auch Hifi-Vaper, die die 18650 direkt
an die selbstgewickelte Heizwendel koppeln.

https://vapinggorilla.com/mechanical-vape-mods-guide/

Das gibt manchmal einen publikumswirksamen Kopfschuss.

|The explosion caused the device to shoot \"like a rocket into the cranial
|cavity and then [fall] to the ground, igniting a fire at the same time,\"
|said Lt. Steven Lawrence, deputy fire marshal for St. Petersburg Fire
|Rescue.
 
S

Sieghard Schicktanz

Guest
Hallo Ole Jansen,

Du schriebst am Fri, 26 Nov 2021 07:52:49 +0100:

> 1.5V und Li-Ionen klingt erst mal ungewohnt?

Durchaus. Aber es soll \"Batterien\" geben, die einen eingebauten
Spannungswandler enthalten, der dann nach außen 1,5V abgibt. Wie bei
danen das Laden abläuft, weiß ich aber nicht.

OK, es gibt seit Längerem entsprechende Primärzellen und es
werden solche Sets angeboten.
Auch Li-Primärzellen haben i.a. >3V Spannung, z.B. die CR2032 für die
PCs; Li-Thionchlorid-Zellen haben sogar AFAIR 3,6...3,7V.

Gibt es bei den Consumerprodukten einen eingebauten Zellenschutz
und wenn ja gegen was schützt der?
Bessere schon, der verhindert dann eine Tiefentladung (von außen
jedenfalls), eine Überladung und ggfs. auch eine Überlastung (zu hoher
Strom).
(Manchmal geht der aber schneller kaputt als die Zelle, und dann
\"schützt\" er die Zelle entweder gegen jegliche Verwendung, garnicht
mehr, oder er liefert sogar die \"Zündenergie\" zum Durchgehen.)

--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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M

Manuel Reimer

Guest
On 24.11.21 20:33, Manuel Reimer wrote:
Spannung und Strom kann man hinreichend genau messen, um sicher zu
sein, daß
da nichts schief geht - im Zweifelsfall halt 8.3V anstatt 8.4V
einstellen,
das kostet etwas Kapazität und bringt dafür mehr Lebensdauer.

Ich teste jetzt mal: https://www.amazon.de/dp/B07SRXR1VT/
Also nochmal kurz dazu. Das Ding erfüllt prinzipiell die Aufgabe.

Wenn man im Leerlauf 8,4 V einstellt, dann wird ab etwa 8,38 V auf
\"Constant Voltage\" geladen.

Es gibt eine Ladeschlussanzeige, die aber eben nur anzeigt. Die
Schaltung lädt, wenn man nicht den Stecker zieht, unendlich im \"Constant
Voltage\" weiter.

Und an der Stelle frage ich mich ob das problematisch oder gar
gefährlich ist. Ist es besser gezielt auf 8,38 V zu laden und dann aber
faktisch im Worst-Case niemals abschaltet oder eben mit dem gekauften
reinen \"Constant Current\"-Lader laden und dann darauf bauen das die
Schutzschaltung im Akku das Laden unterbricht.

Irgendwie alles nicht optimal, aber für einen 20 Euro Scheinwerfer lohnt
halt kein 100 Euro Ladegerät.

Ich bin beim Suchen darauf gestoßen:

https://batteryuniversity.com/article/bu-409-charging-lithium-ion
| Li-ion cannot absorb overcharge. When fully charged, the charge
| current must be cut off. A continuous trickle charge would cause
| plating of metallic lithium and compromise safety. To minimize stress,
| keep the lithium-ion battery at the peak cut-off as short as possible.

Gruß

Manuel
 
S

Sieghard Schicktanz

Guest
Hallo Volker Bartheld,

Du schriebst am Fri, 26 Nov 2021 12:11:38 +0100:

Was bei Li-Akkus so passieren kann, wurde schon öfters untersucht.
Ein Beispiel:
<https://www.youtube.com/watch?v=wQZvQjIFcmk>

....
ziemlich dicke Backen gemacht. Dergestalt, daß es die oben im
Gehäuseunterteil eingerastete Tastatur abgesprengt und das
Alu-Verstärkungsblech der Tastatur verbogen hat. Und das ist nur LiPo
in einem Plastiksackerl.
Eine Pouch-Cell. Akku-Zelle im Plastikbeutel. Da hat sie\'s ja einfach
gehabt, völlig unbehindert von einem Gehäuse.

....
wenigen Monaten so gut wie keine Kapazität mehr zu haben. Wie sowas
technisch-chemisch abläuft, weiß ich nicht - ein innerer Kurzschluß
kann aber durchaus eine Erklärung sein.
Dendritenwachtum mit Zerstörung des Separators, Abscheidung
metallischen Lithiums - es gibt ein paar Mechanismen (oder eher
\"Chemismen\"?).

Die Geschichte mit Lithium-Aftermarketzellen ist also ziemlich
abenteuerlich, selbst Markenhersteller haben durchaus schlechte
Kann ich leider bestätigen, auch wenn ich noch kein katastrophales
Ereignis hatte, Gott sei Dank.

....
> Kühlschrank reaktiviert habe, durchaus akzeptable Kapazität.

Auch das gibt\'s - ich habe auch ein paar Zellen \'rumliegen, die schon
lange Jahre daliegen und immer noch gute Spannung haben. Die Kapazität
habe ich aber noch nicht geprüft (bzw. prüfen können, weil ich dafür
die Zellen erst \"auseinanderbrechen\" müßte - verklebt...).

....
Batterie. Was soll denn die Schutzschaltung auch gegen eine kaputte
Zelle tun? Überbrücken?

Prinzipiell ist schon denkbar, daß bei Parallelschaltungen die Zelle
ausgeklammert und bei Serienschaltungen die Zelle getrennt und deren
Anschlüsse neu verdrahtet werden. Also kein Kurzschluß der Zelle
Ja, parallel ginge das relativ einfach. Bei Serienschaltung wird den
Aufwand kein Hersteller treiben, wenn da nicht gleich hunderte bis
tausende von Zellen verbaut sind, und auch dann wird das \"optimiert\"
- wohl einfach die Zellenverbindung als Sicherung \"abgebrannt\".
(Tesla macht es wohl so, daß eine als defekt erkannte Zelle so aus
dem Stromkreis entfernt wird. Bei den vielen Zellen in deren Batterien
macht sich das, anfangs, kaum bemerkbar.)
....
und wie komplex das BMS wird, dann kann man erahnen, wo außerhalb von
(vielleicht) einigen €€€-Automotiveanwendungen sowas passiert.
Genau.

I. d. R. läuft es so, wie Du sagst: Die Aufpasserelektronik stellt
fest: \"Da stimmt was nicht!\" und die ganze Batterie ist tot.
So ist das. Die von meinem Netbook z.B.

....
Vorschriften gäbe. Bisher habe ich nur von Vorschriften über die
Handhabung beim Transport, der Vorbereitung für den Versand
erfahren.

Ich führe mir jetzt nicht die PDFs zu Gemüte, würde aber annehmen,
daß da sinngemäß steht: \"Tu die Dinger halt wo rein, wo nicht groß
was passiert, wenn es sie zerreißt und/oder sie zu brennen
anfangen.\". *LOL* Was haben wir gelacht.
Sicher, so wird das gehandhabt. Nicht zum Lachen, sehr ernsthaft.
Und da wird nicht \"irgendwas\" gefordert, sondern die Anforderungen
sind schon sehr weitgehend definiert und reichlich anspruchsvoll.
Wahrscheinlich wäre so ein Behältnis auch für Munitionstransporte
geeignet.

--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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M

Michael Schwingen

Guest
On 2021-11-24, Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> wrote:
| I am a little concerned with the impressive claim that this module can
| also be used as a lithium-ion battery charger as I’m afraid if the
| input voltage is cut, the connected battery at the output discharges
| back through the electronics and might destroy it.

Also ich hoffe doch das dem XL4015 nix passiert. Wäre der erste Wandler
der \"Rückspeisung\" nicht verträgt.
Das ist gewagt, wenn das nicht explizit im Datenblatt steht - es gibt genug
Regler, die durch Rückstrom zerstört werden können. Ich würde eine
Schottky-Diode vom Ausgang zum Eingang spendieren (und prüfen, ob das
vorgeschaltete Netzteil mit Speisung vom Ausgang her klarkommt, was aber bei
üblichen Steckernetzteilen der Fall sein dürfte).

Bleibt also diese \"CC-Schaltung\". Ich
finde jetzt aber spontan auch kein Anzeichen darauf, dass die Schaden
nehmen könnte wenn an \"OUT\" noch der Akku hängt aber an \"IN\" die
Speisung fehlt.
Wenn der XL4015 rückwärts leitet, *hat* die ja Versorgungsspannung, das wäre
also OK.

cu
Michael
 
M

Marte Schwarz

Guest
Hi Ole,
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/mann-stirbt-in-hamburg-nach-unfall-mit-akku-ladegeraet-15752593.html

1.5V und Li-Ionen klingt erst mal ungewohnt?
Von 1,5 V habe ich nichts gelesen und das mit der AA-Größe ist
wahrscheinlich eher auf die Unkenntnis des Journalisten bezogen.
Gehe mal von 18650er Zellen aus, dann dürfte das der Realität näher
kommen. Ich weiss, dass es auch 14500er Zellen gibt...
Es geschah wohl auch im professionellen Umfeld einer Solartechnik-Firma.
Da werden wohl eher weniger die kleinen Zellen eingesetzt. Aber selbst
wenn, das ändert wenig am Unglück. Gerade die Metallbecher haben das
Potenzial, erheblichen Druck aufbauen zu lassen und dann zum Projektil
zu werden. Das ist bei den gängigen LiPo-Päckchen deutlich weniger
ausgeprägt.

OK, es gibt seit Längerem entsprechende Primärzellen und es
werden solche Sets angeboten.
Li-Primärzellen haben wir zu Jugendzeiten schon mal als Feuerwerkskörper
missbraucht. Was man im jugendlichen Leichtsinn nicht alles gemacht hatte...

Marte
 
M

Marte Schwarz

Guest
Hi Ole,

Ich nehme mitlerweile an, dass es solche Akkus gibt:
https://www.akkuteile.de/lithium-ionen-akkus/sonstige/aa-1-5v-3300mwh-ca-2000mah-lithium-ionen-akku-wiederaufladbar_100123_2726
Krasse Sche....
Kreativ ist natürlich schon, die Kapazität nicht in mAh sondern in mWh
anzugeben. Sonst hätte man sofort gesehen, wie sinnlos diese Investition
wäre...

Anhand des Zeitpunktes des Unfalls und \"St. Pauli Solar Firma\"
könne man vermuten dass es sich bei dem Opfer um einen
\"Experten\" handelte der damals um etwas brandneues ausprobiert
haben könnte?
Vielleicht...

Bei AA sind Verwechselungen vorprogrammiert.
Ausserdem: Wie soll ein \"intelligentes\" Ladegerät z.B. RAM
Zellen von Li-Ionen unterscheiden?
Gar nicht ;-) Das obliegt der Einstellung durch den Bediener.

Man muß das Thema jetzt auch nicht überkopfen. Die Dinger gehen
spektakulär
kaputt, bei Fehlbedienung, bei Pfusch, bei schlechter Quali und gut.
Das geht übrigens auch mit MiXY Zellen, wenn die zu viel Spannung
bekommen und genug Ladelesitung dahinter steht.

Marte
 
M

Marte Schwarz

Guest
Hi Peter,
https://www.akkuteile.de/lithium-ionen-akkus/sonstige/aa-1-5v-3300mwh-ca-2000mah-lithium-ionen-akku-wiederaufladbar_100123_2726
Anhand der Beschreibung vermute ich einen eingebauten Schaltwandler. Quasi
Wenn man sich unter \"Zertifikate den Test report herunter läd, dann
kommt noch mehr Lustiges zu Tage: Cell: 3.6V 920 mAh, 3300mWh

Der Batterie geben sie darin auch nur 920 mAh bei einem maximalen
Entladestrom von 2000mA. Zu laden mit 5V 0,5 A.

Laut Battery specification sind es schon 2000mAh ich vermute ein
Übertragungsfehler im Testzertifikat. Sie haben vorher wahrscheinlich
die AAA Variante getestet...

Die interne Schaltung braucht wohl 13 µA standby und arbeitet mit 1,2 MHz.

Marte
 
H

Hergen Lehmann

Guest
Am 26.11.21 um 23:29 schrieb Manuel Reimer:

Es gibt eine Ladeschlussanzeige, die aber eben nur anzeigt. Die
Schaltung lädt, wenn man nicht den Stecker zieht, unendlich im \"Constant
Voltage\" weiter
Und an der Stelle frage ich mich ob das problematisch oder gar
gefährlich ist.
Nein.


Ist es besser gezielt auf 8,38 V zu laden und dann aber
faktisch im Worst-Case niemals abschaltet
Sobald der Akku voll ist, fließt bei Konstantspannung kein Strom mehr.
Der Ladevorgang endet damit, eine explizite Abschaltung ist nicht
erforderlich.


oder eben mit dem gekauften
reinen \"Constant Current\"-Lader laden und dann darauf bauen das die
Schutzschaltung im Akku das Laden unterbricht.
Nein. Wenn die Schutzschaltung anspricht, ist der Akku bereits überladen.


Ich bin beim Suchen darauf gestoßen:

https://batteryuniversity.com/article/bu-409-charging-lithium-ion
| Li-ion cannot absorb overcharge. When fully charged, the charge
| current must be cut off. A continuous trickle charge would cause
| plating of metallic lithium and compromise safety. To minimize stress,
| keep the lithium-ion battery at the peak cut-off as short as possible.
Eben deshalb sollten Li-Akkus NICHT mit Konstantstrom geladen werden.
 
W

Wolfgang Allinger

Guest
On 27 Nov 21 at group /de/sci/electronics in article snstsa$s0ec$1@gwaiyur.mb-net.net
<marte.schwarz@gmx.de> (Marte Schwarz) wrote:

OK, es gibt seit Längerem entsprechende Primärzellen und es
werden solche Sets angeboten.

Li-Primärzellen haben wir zu Jugendzeiten schon mal als Feuerwerkskörper
missbraucht. Was man im jugendlichen Leichtsinn nicht alles gemacht hatte...
Elkos an 220V~ knallt auch gut. Kids don\'t do that :)



Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
 
M

Manuel Reimer

Guest
On 27.11.21 10:49, Hergen Lehmann wrote:
Ist es besser gezielt auf 8,38 V zu laden und dann aber faktisch im
Worst-Case niemals abschaltet

Sobald der Akku voll ist, fließt bei Konstantspannung kein Strom mehr.
Der Ladevorgang endet damit, eine explizite Abschaltung ist nicht
erforderlich.
Stimmt nicht ganz mit meinem Versuch überein. Der Strom scheint weiter
zu fallen aber \"nichts\" fließt da nicht. Es ist ein 5,5 Ah Akku. Würde
also bei 1C mit etwa 5 A geladen und wäre dann bei 0,5 A Strom \"voll\".

Ich hab ab 0,5 A mehrere Stunden weiter geladen und dann letztlich bei
100 mA doch mal abgeschaltet.

Meine Vermutung: 4,2 V sind zwar \"Ladeendspannung\" aber ja nicht
\"Nominalspannung\". Wenn man den Akku abklemmt fällt der ja auch recht
rasch auf eine Spannung deutlich kleiner als 4,2 V. Beim \"Weiterladen\"
obwohl \"voll\" fließt also durchaus noch Strom. Und der wird auch
irgendwo im Akku verheizt werden. Bei meinen \"noch 100 mA\" sind das
immerhin 0,84 Watt die irgendwo im Akku in Wärme weggehen müssen.

Irgendwo ist das durchaus noch \"Reststress\" für den Akku. Abklemmen wäre
besser.

Ich bin mir mittlerweile mit meinem gefährlichen Halbwissen nicht mehr
so ganz sicher ob ich überhaupt noch an Lithium-Ladern basteln sollte,
aber im Prinzip ist das Thema durchaus lösbar.

Es gibt ja eine LED die während er Ladung leuchtet und bei
Unterschreiten einer (theoretisch einstellbaren wenn man die
SMD-Widerstände anpasst) Stromschwelle ausgeht. Diese LED muss aber ja
nicht \"sichtbar\" leuchten sondern kann durchaus auch in einen
Optokoppler \"verschoben\" werden.

Und da kommt mir dann sowas in den Sinn:
https://www.ebay.de/itm/353384396663

Wenn die LED leuchtet, dann wird der Akku über MOSFET an die
Reglerplatine verbunden. Braucht dann nur eine \"Initialzündung\" über
Taster und das ganze hält sich dann solange selbst bis die Ladung
beendet ist.

oder eben mit dem gekauften reinen \"Constant Current\"-Lader laden und
dann darauf bauen das die Schutzschaltung im Akku das Laden unterbricht.

Nein. Wenn die Schutzschaltung anspricht, ist der Akku bereits überladen.
Dafür ist das \"fertige China-Ladegerät\" so gekauft. Wenn doch was
passiert ist die Versicherung dann möglicherweise \"gnädiger\".

Gruß

Manuel
 
M

Manuel Reimer

Guest
On 27.11.21 10:22, Michael Schwingen wrote:
Das ist gewagt, wenn das nicht explizit im Datenblatt steht - es gibt genug
Regler, die durch Rückstrom zerstört werden können. Ich würde eine
Schottky-Diode vom Ausgang zum Eingang spendieren (und prüfen, ob das
vorgeschaltete Netzteil mit Speisung vom Ausgang her klarkommt, was aber bei
üblichen Steckernetzteilen der Fall sein dürfte).
Weil ich beim letzten Versuch eine Schottky-Diode zu finden nicht so
ganz durchgeblickt habe: Worauf achten? Es gibt ja durchaus
Schottky-Dioden die auch 0,7 V Drop und auch mehr haben. Mir wurde mal
erklärt das die Schottky gerade da einen Vorteil haben sollen. Wundert
mich das es sie dann trotzdem mit Vorwärtsspannungen gibt die größer
sind als die bei \"Standard-Silizium\".

Gruß

Manuel
 
T

Thomas Einzel

Guest
Am 27.11.2021 um 12:51 schrieb Manuel Reimer:
On 27.11.21 10:22, Michael Schwingen wrote:
Das ist gewagt, wenn das nicht explizit im Datenblatt steht - es gibt
genug
Regler, die durch Rückstrom zerstört werden können.  Ich würde eine
Schottky-Diode vom Ausgang zum Eingang spendieren (und prüfen, ob das
vorgeschaltete Netzteil mit Speisung vom Ausgang her klarkommt, was
aber bei
üblichen Steckernetzteilen der Fall sein dürfte).

Weil ich beim letzten Versuch eine Schottky-Diode zu finden nicht so
ganz durchgeblickt habe: Worauf achten? Es gibt ja durchaus
Schottky-Dioden die auch 0,7 V Drop und auch mehr haben. Mir wurde mal
erklärt das die Schottky gerade da einen Vorteil haben sollen. Wundert
mich das es sie dann trotzdem mit Vorwärtsspannungen gibt die größer
sind als die bei \"Standard-Silizium\".
Fluss-Spannung. z.B. hier
https://www.reichelt.de/hochleistungs-schottky-gleichrichterdiode-40v-1-0-a-do-214aa-vs-10bq040-p277236.html?&trstct=pos_5&nbc=1
als UF bezeichnet und in dem Beispiel 0,38V.
--
Thomas
 
A

Andreas Bockelmann

Guest
Ole Jansen schrieb:

1.5V und Li-Ionen klingt erst mal ungewohnt?

OK, es gibt seit Längerem entsprechende Primärzellen und es
werden solche Sets angeboten.
Ich hatte von Amazon mal zwei Sets mit jeweils 8 AA-Zellen und einem
speziellen Ladegerät. Es soll eine Lithium-Chemie gewesen sein, die Zellen
lieferten nominell 1,5Volt, weder die Spannung im Ruhezustand noch die
Ladespannung habe ich gemessen. Da in beiden Sets je 2 Zellen waren, die das
Ladegerät nach der doppelten angegebenen Ladezeit immer noch nicht als voll
erkannte, habe ich das Gerümpel wieder eingepackt und zurückgeschickt. ICh
weiß nicht, wie die einzelnen AA-Rundlinge aufgebaut waren. Im Idealfall
LiFepo4 mit Stepdown-Regler, aber das Ladeverhalten war mir nicht geheuer.


--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
 
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