Netzteil bauen

S

Srionic

Guest
Hallo

Vor ein paar Tagen habe ich meinen Trafo, den ich so zum basteln
benutzt hab ruiniert.

(wens interessiert: der hatte 10A bei einer Spannung von
2-4-6-8-10-12-14-16-18-20-22-24 V)

Ich hab aber noch einen Transformator mit 40V 20A rumliegen, der keine
Verwendung hat. Ich dachte mir ich mach mir jetzt mit dem ein
Netzgerät, mit dem Ich stufenlos Spannung und Strom einstellen kann.

Da gibt es jedoch noch ein paar Probleme:
Dieser Transformator hat einen so hohen Einschaltstrom (oder wie immer
man das auch nennt), dass oft beim Einschalten die Sicherung fliegt.
d.h. ich brauch wohl ne Einschaltstrombegrenzung. Weis jemand wie man
so etwas baut?

Der nächste haken ist, dass ich mich nicht gut genug mit Halbleitern
auskenne, um so eine Spannungs und Strombegrenzung selbst zu
entwerfen. Bei conrad und co findet man meist nur bausätze bis 10A bei
30V ich hätt aber gerne in etwa regelbare 20A bei 40V.

Ist das ganze denn ohne weiteres wegen der hohen Verlustleisung
überhaupt realisierbar? Mehr als 100 Euro möcht ich nicht ausgeben, da
gebe ich mich dann doch lieber mit einer etwas niedrigereren/m
Spannung/Strom zufrieden.

Hoffentlich könnt ihr mir helfen.

Gruß
Srionic
 
Srionic <srionic@freenet.de> schrieb im Beitrag <pp76nvsnuu0vlkoij4mvq7i5a4qtvrqstf@4ax.com>...

Dieser Transformator hat einen so hohen Einschaltstrom (oder wie immer
man das auch nennt), dass oft beim Einschalten die Sicherung fliegt.
d.h. ich brauch wohl ne Einschaltstrombegrenzung. Weis jemand wie man
so etwas baut?

de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ ?

Der nächste haken ist, dass ich mich nicht gut genug mit Halbleitern
auskenne, um so eine Spannungs und Strombegrenzung selbst zu
entwerfen. Bei conrad und co findet man meist nur bausätze bis 10A bei
30V ich hätt aber gerne in etwa regelbare 20A bei 40V.

de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ ?

Ist das ganze denn ohne weiteres wegen der hohen Verlustleisung
überhaupt realisierbar? Mehr als 100 Euro möcht ich nicht ausgeben, da
gebe ich mich dann doch lieber mit einer etwas niedrigereren/m
Spannung/Strom zufrieden.

Na, wenn du ausser dem Trafo weder Gehaeuse, noch Kuehlkoerper, noch
Siebelkos und Gleichrichter noch Leistungstransistoren hast:

eher 40V/2A:

de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ ?

(eber hey, ein 800VA Trafo ist schwer, unnoetig schwer um nur 80VA rauszuholen).
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
 
Srionic <srionic@freenet.de> wrote in message news:<pp76nvsnuu0vlkoij4mvq7i5a4qtvrqstf@4ax.com>...
Hallo

Vor ein paar Tagen habe ich meinen Trafo, den ich so zum basteln
benutzt hab ruiniert.

(wens interessiert: der hatte 10A bei einer Spannung von
2-4-6-8-10-12-14-16-18-20-22-24 V)

Ich hab aber noch einen Transformator mit 40V 20A rumliegen, der keine
Verwendung hat. Ich dachte mir ich mach mir jetzt mit dem ein
Netzgerät, mit dem Ich stufenlos Spannung und Strom einstellen kann.

Da gibt es jedoch noch ein paar Probleme:
Dieser Transformator hat einen so hohen Einschaltstrom (oder wie immer
man das auch nennt), dass oft beim Einschalten die Sicherung fliegt.
d.h. ich brauch wohl ne Einschaltstrombegrenzung. Weis jemand wie man
so etwas baut?
Beliebiges 230VAC-Relais mit ausreichender Kontaktbelastbarkeit,
Widerstand ca. 50 Ohm (und etwas Leistung, 5W dürften reichen)
zwischen zwei Arbeitskontakte legen. Spule parallel zum Trafo,
Kontakte in Serie. Durch den begrenzten Strom wird der Trafo während
der Anzugszeit (ca. 5 bis 10 msec) gesättigt und zieht dann, wenn der
Widerstand überbrückt ist, keinen überhöhten Strom mehr.

Winfried Büchsenschütz
 
Beliebiges 230VAC-Relais mit ausreichender Kontaktbelastbarkeit,
Widerstand ca. 50 Ohm (und etwas Leistung, 5W dürften reichen)
zwischen zwei Arbeitskontakte legen. Spule parallel zum Trafo,
Kontakte in Serie. Durch den begrenzten Strom wird der Trafo während
der Anzugszeit (ca. 5 bis 10 msec) gesättigt und zieht dann, wenn der
Widerstand überbrückt ist, keinen überhöhten Strom mehr.

Winfried Büchsenschütz
Statt dem Widerstand eine 230V Glühbirne und das ganze lässt sich mit
Bauteilen aus der Recyclingkist auch elektr. sicher aufbauen.

Gruss Matthias

Der seinen 3KW Trenn/Stelltrafo seit 10 Jahren so einschaltet.
 
Winfried Buechsenschuetz wrote:

Da gibt es jedoch noch ein paar Probleme:
Dieser Transformator hat einen so hohen Einschaltstrom (oder wie immer
man das auch nennt), dass oft beim Einschalten die Sicherung fliegt.

Kontakte in Serie. Durch den begrenzten Strom wird der Trafo während
der Anzugszeit (ca. 5 bis 10 msec) gesättigt und zieht dann, wenn der
Weil der trafo in die sättigung fährt, erniedrigt sich der induktive
widerstand unter umständen beträchtlich und die sicherung spricht an.
Das passiert immer dann, wenn der restmagnetismuß (genügende stärke
vorrausgesetzt) die gleiche polarität (vektor) besitzt, wie das magnetfeld.

Alternativ zu einem relais wäre auch ein passender PTC. Wenn ein relais,
dann könnte das aber auch aus dem trafo betrieben werden. Das würde die
schaltung einer zeitverzögerung erleichtern.

--
schüss, horst-dieter
 
w-buechsenschuetz@web.de (Winfried Buechsenschuetz) schrieb:

Beliebiges 230VAC-Relais mit ausreichender Kontaktbelastbarkeit,
Widerstand ca. 50 Ohm (und etwas Leistung, 5W dürften reichen)
zwischen zwei Arbeitskontakte legen. Spule parallel zum Trafo,
Kontakte in Serie. Durch den begrenzten Strom wird der Trafo während
der Anzugszeit (ca. 5 bis 10 msec) gesättigt und zieht dann, wenn der
Widerstand überbrückt ist, keinen überhöhten Strom mehr.
Danke
das Problem mit der Sicherung ist also schonmal gelöst

Gruß
Srionic
 
Hallo Winfried,

Winfried schrieb:
w-buechsenschuetz@web.de (Winfried Buechsenschuetz) schrieb:


Beliebiges 230VAC-Relais mit ausreichender Kontaktbelastbarkeit,
Widerstand ca. 50 Ohm (und etwas Leistung, 5W dürften reichen)
zwischen zwei Arbeitskontakte legen. Spule parallel zum Trafo,
Kontakte in Serie. Durch den begrenzten Strom wird der Trafo während
der Anzugszeit (ca. 5 bis 10 msec) gesättigt und zieht dann, wenn der
Widerstand überbrückt ist, keinen überhöhten Strom mehr.
das ist im warsten Sinne des Wortes ein Spiel mit dem Feuer:
was passiert, wenn der Trafo sekundärseitig kurzgeschlossen ist?
Dann wird die Spannung an der Relaisspule nie den erforderlichen Wert
erreichen, und irgenwann raucht dann der Widerstand wegen Überlastung ab.
Ich schalte das Relais normalerweise zeitabhängig ein, um einen
solchen GAU zu vermeiden.

ciao
Marcus
 
"Marcus Woletz" <marcus@woletz.de> schrieb

Beliebiges 230VAC-Relais mit ausreichender Kontaktbelastbarkeit,
Widerstand ca. 50 Ohm (und etwas Leistung, 5W dürften reichen)
zwischen zwei Arbeitskontakte legen. Spule parallel zum Trafo,
Kontakte in Serie. Durch den begrenzten Strom wird der Trafo während
der Anzugszeit (ca. 5 bis 10 msec) gesättigt und zieht dann, wenn der
Widerstand überbrückt ist, keinen überhöhten Strom mehr.

das ist im warsten Sinne des Wortes ein Spiel mit dem Feuer:
was passiert, wenn der Trafo sekundärseitig kurzgeschlossen ist?
Dann wird die Spannung an der Relaisspule nie den erforderlichen Wert
erreichen, und irgenwann raucht dann der Widerstand wegen Überlastung ab.
Ich schalte das Relais normalerweise zeitabhängig ein, um einen
solchen GAU zu vermeiden.
Da stellt sich mir die Frage, ob das Relais dann noch
einschaltet, wenn ein Kurzschluß auf der Sekundärseite
des Trafos deiner Zeitschaltung vorliegt...

Frank
 

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