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OT: Anfrage bei örtlichen Händlern...

R

Rolf Bombach

Guest
Holger Schieferdecker schrieb:
Am 15.12.2020 um 17:55 schrieb Ralph Aichinger:
Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:
===============================================================
A N F R A G E

Sehr geehrte Damen und Herren,

Naja, das klingt halt fast nach einer maschinengenerierten Mail,
die an halb Süddeutschland rausgeht, eventuell sogar nach Spam.

Verstehe ich nicht, was ist an einer höflichen, allgemeinen Anrede falsch, wenn man beim Gegenüber keinen Ansprechpartner kennt?
Dito. Ein Geschäftsbrief ist kein privater Brief.
Selbstverständlich sind solche Dokumente standardisiert :-]

https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_5008

Ja, heute darf man geringfügig die Anrede und den Schluss variieren.
Ein Dokument muss korrekt sein, von höflich steht da nichts :-]

--
mfg Rolf Bombach
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Tue, 15 Dec 2020 20:51:13 +0100, Marc Haber wrote:
Handwerker suchen sich die seltsamste Begründung aus, um Kunden
wegzuschicken.
http://schmiedl.net/ausschluss.htm *)

Hier gehts um einen Fliesenleger namens Michael Schmiedl, der nicht mehr
für \"Besserwisser\" arbeiten will. Besserwisser, wie es sie unter den
Ingenieuren, Doktoranden und Professoren von Audi uns Siemens offenbar
zuhauf gibt. Ja, die Vertragsfreiheit nach Art. 2 Abs. 1 GG und § 311 BGB.
Könnte man jetzt fragen, ob solche Ausschlußklauseln etwa sittenwidrig
oder beleidigend wären und diese Überlegungen der Handelskammer oder dem
Gewerbeaufsichtsamt zukommen lassen. Was, wenn der gute Herr Schmiedl
sagte, er würde Frauen als Kunden verweigern, diese besserwisserischen,
hysterischen Zicken?

Ich hab mal einer Klimaanlagenfirma eine Anfrage geschickt und eine Woche
später nachtelefoniert: \"Ja, wenn Sie so eine komische Mailadresse
verwenden dann ist es ja Ihr Problem wen nich nicht darauf antworte.
Gehen Sie zu T-Online, GMX oder Web.de, dann kriegen Sie ein Angebot.\"
Ich war echt versucht, die hoch vierstellige Rechnung der Konkurrenz mit
dem Vermerk \"das hätte Ihr Auftrag sein können\" hinzufaxen.
Google-Rezension oder sonst eine Bewertungsplattform. Tue Gutes und rede
darüber. In Zeiten, wo man im Handwerk offenbar lebt, wie die Made im
Speck, hilft es vielleicht, dort hinzulangen, wo es wehtut. Also in die
Börse.

Volker

*) Weitere angemeldete Domains: www.fliesen-riedenburg.de,
www.alexander-schmiedl.de, www.profiseller-bayern.de,
www.fliesen-schmiedl.de.
 
R

Ralph Aichinger

Guest
Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> wrote:
Am 15.12.2020 um 17:55 schrieb Ralph Aichinger:
Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:
===============================================================
A N F R A G E

Sehr geehrte Damen und Herren,

Naja, das klingt halt fast nach einer maschinengenerierten Mail,
die an halb Süddeutschland rausgeht, eventuell sogar nach Spam.

Verstehe ich nicht, was ist an einer höflichen, allgemeinen Anrede
falsch, wenn man beim Gegenüber keinen Ansprechpartner kennt?
Nix ist \"falsch\", sodaß man seinen Finger drauflegen könnte.
Aber wer *heute* einen \"Geschäftsbrief\" so formuliert, wie es
vor 30 Jahren an Handelsschulen unterrichtet wurde, der macht
IMHO grob was falsch.

Damals hat man jeden Brief einzeln getippt, und oft wollte
ein Unternehmen von der Perfektion seiner Vorgänge, eventuell
seiner Größe und von seinen Möglichkeiten. Das Individuelle
eher unterdrücken, weil dies schwerer zu erreichen war.

Heute will ein Unternehmen meist das Gegenteil: Überzeugen,
daß man als (Privat- oder Firmen-)Kunde eben keine \"Nummer\"
ist, der man die Geschäftskorrespondenz nach DIN-Norm rüberschiebt,
sondern als Individuum wahrgenommen wird. Selbst dann, wenn
das aus dem Skript rausläuft und 4000mal auf die gleiche Weise
formuliert wird.

Es gibt sogar große Kampagnen, wo tausende Leute *handschriftlich*
Briefe schreiben, aber als koordinierte Marketingmaßnahme.

https://scribeless.co/blog/the-ultimate-guide-to-handwritten-marketing

Man *darf* bei Mails auch durchklingen lassen, daß am anderen
Ende kein Skript sitzt, und manche Leute schaffen das sogar.

Ok, wie hättest Du das formuliert?
Ich hätte zuerst angerufen, wenn es ein kleines, örtliches
Geschäft ist. Denn wenn ich anrufe, dann signalisiere ich
damit, daß ich kein Preisrechercheur für die Konkurrenz bin,
daß ich nicht \"auf Verdacht\" 10.000 Firmen anschreibe, etc.

Schon beim Telefongespräch würde ich meinen Bezug zum Geschäft
oder zum Ort (\"Ich bin als Kind schon immer vor ihrem Laden
vorbeigegangen\", \"Ich bin immer in Steyr zum Weihnachtsmarkt,
aber ich könnte ja auch mal im Mai dort was kaufen\") irgendwie
einfließen lassen. Auch aus dem selben Grund: Ich bin keine
\"Nummer\", mein Geschäftspartner auch nicht, mir ist es ein
Anliegen, daß es sein Geschäft gibt, ich würde gerne bei ihm
was kaufen, er soll mir einen Gefallen tun und die 5 Minuten
aufwenden, die es dauert den Preis zu kalkulieren.

In die Mail hätte ich dann z.B. reingeschrieben:

Lieber Herr Müller,

wie am Telefon ausgemacht eine Mail mit der genauen Bezeichnung des
Geschirrspülers und Wäschetrockners die ich brauchen würde.
Es handelt sich um

AEG 38a-X5 und
Bosch 47-11A3

könnten sie mir bitte nachsehen was es mich kosten würde,
die beiden Geräte bei ihnen zu kaufen, montieren und
die Altgeräte abtransportieren zu lassen? Meine Adresse:
Hebenstreitstraße 5, 4020 Linz, falls es einen Unterschied
macht.

Ich freue mich auf eine baldige Rückmeldung, sie können mich
auch gerne unter 0650 725 7443 zurückrufen.

mit lieben Grüßen,
Ralph Aichinger

Und nein, ich behaupte nicht, daß obiges der Weisheit letzter
Schluß ist, ich glaube bloß daß es bessere Ergebnisse bringt
als die Mail des OP. Mag sein, daß du es als leicht manipulativ
empfindest. Mag sein, aber das ist im Geschäftsleben oft so,
auch Verkäufer werden durchaus manipulativ, manchmal.

/ralph
--
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https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
 
R

Ralph Aichinger

Guest
Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> wrote:
Handwerker suchen sich die seltsamste Begründung aus, um Kunden
wegzuschicken. Ich hab mal einer Klimaanlagenfirma eine Anfrage
geschickt und eine Woche später nachtelefoniert: \"Ja, wenn Sie so eine
komische Mailadresse verwenden dann ist es ja Ihr Problem wen nich
nicht darauf antworte. Gehen Sie zu T-Online, GMX oder Web.de, dann
kriegen Sie ein Angebot.\"
Zwischen einem Handwerker und einem Großteil des stationären
Handels ist aber ein Unterschied: Der eine kann sich heute
oft nicht vor Aufträgen wehren (bei uns kriegst du so einfach
keinen Elektriker, Installateur etc.). Allenfals haben die
Probleme Mitarbeiter zu finden, aber sonst geht es denen gut.

Der Einzelhandel hat es im Gegensatz dazu oft schwer. Ich würde
mir erwarten, daß auf eine Anfrage, die so *klingt*, als
könnte ein Auftrag folgen zumindest reagiert wird.

In beiden Fällen würde ich zuerst anrufen, weil man so
die \"Stimmung\" (Handwerker erstickt in Arbeit und ist an
neuen Aufträgen gar nicht interessiert, Einzelhändler
verkauft im Grunde nur Satellitenanlagen und will sich
keine Waschmaschinen antun, etc.) viel leichter mitkriegt.

/ralph
--
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ausserirdische sind gesund
 
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Ralph Aichinger

Guest
Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> wrote:
Damals hat man jeden Brief einzeln getippt, und oft wollte
ein Unternehmen von der Perfektion seiner Vorgänge, eventuell
seiner Größe und von seinen Möglichkeiten.
überzeugen ;)
/ralph
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Volker Bartheld

Guest
On Wed, 16 Dec 2020 11:56:46 +0100, Rolf Bombach wrote:
Holger Schieferdecker schrieb:
Am 15.12.2020 um 17:55 schrieb Ralph Aichinger:
Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Naja, das klingt halt fast nach einer maschinengenerierten Mail,
die an halb Süddeutschland rausgeht, eventuell sogar nach Spam.
Verstehe ich nicht, was ist an einer höflichen, allgemeinen Anrede
falsch, wenn man beim Gegenüber keinen Ansprechpartner kennt?
Dito. Ein Geschäftsbrief ist kein privater Brief.
Selbstverständlich sind solche Dokumente standardisiert :-]
https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_5008
Ja, heute darf man geringfügig die Anrede und den Schluss variieren.
Ein Dokument muss korrekt sein, von höflich steht da nichts :-]
Ich schrieb mal Folgendes an einen örtlichen Sanitärinstallationsbetrieb,
der mir freundlicherweise früher schon einige Ersatzteile für Hansgrohe
Einhebelmischarmaturen verkauft hatte, die aus unerfindlichen Gründen
offenbar nur dem Fachhandel vorbehalten waren. Damit könnte ich dem Hahn
noch etliche weitere Jahre störungsfreien Betrieb entlocken.

==============================================================================
Volker Bartheld * [Adresse, Telefonnummer]

[Anschrift]

* Kombi-Eckventil (m. Abgang für Spülmaschine) tauschen


Sehr geehrte [Familie *]!

Seit Ihrer tatkräftigen Unterstützung zur Rettung der Einhebelmischarmatur
sind Sie für mich Sanitärbetrieb der ersten Wahl. Worum es heute geht:

Ich habe meine Siemens-Spülmaschine repariert und mußte dazu den
Kaltwasseranschluß trennen. Mit etwas Geduld und Liebe konnte ich auch den
Absperrhahn erfolgreich schließen. Nach der Operation gibt es - wenig
überraschend - leider eine geringe Undichtigkeit im Bereich der Spindel.
Ein Austausch des Kombi-Eckventils dürfte unvermeidlich sein.

Dabei handelt es sich um ein Kombi-Eckventil - ob ein Grohe 41073000 paßt,
kann ich nicht genau sagen.

Natürlich würde ich das Ding durchaus selbst wechseln, möchte aus
versicherungstechnischen Gründen davon aber lieber absehen. Außerdem
könnten sich angesichts der 18 Jahre alten Hanfdichtung und des beengten
Einbauplatzes (vom Wandabgang zur Wand bleiben vielleicht 80mm um die
Armatur aufzudrehen) Überraschungen ergeben.

Hätten Sie demnächst Zeit für einen Austausch und auf welche Kosten
müßte sich mein Vermieter ungefähr einstellen? Ich kann die Demontage
weitestgehend vorbereiten.

Herzliche Grüße,
Volker Bartheld
==============================================================================

Hat sich auf die E-Mail (IIRC von meinem GMX-Account) dann aber nicht mehr
gemeldet. Ich denke, der Brief war freundlich, ehrlich und fair. Mei. Dann
halt nicht. No hard feelings - andere Mütter... Obwohl es mir schon so
scheint, als würden sich lokale Handwerksbetriebe recht gerne mit Dingen
wie Website, E-Mailadresse, etc. dekorieren, die Geschichte dann aber mehr
so als Einwegkommunikationsmittel sehen. Meine Antwortrate auf E-Mails an
Handwerker ist - egal wie formuliert - eher mau. Die haben wohl genug
Laufkundschaft.

Glücklicherweise kann ich das meiste selbst machen, in Zeiten von Amazon &
Co kriegt man ja in aller Regel auch die passenden Ersatzteile, ohne sich
im Fachhandel mangels Gewerbeschein auslachen zu lassen.

Stahlgruber ist da so ein Anachronismus. Brauchte für einen mir in Obhut
gegebenen E91 spontan eine 80-90Ah-AGM-Batterie. Da konnte man zwischen
Apothekerpreisen, is-aus-hammwer-nich-muß-bestellt-werden, diversen
\"Hausmarken\" und \"Privatkunden müssen draußen bleiben\" wählen.

Habe dann bei autobatterienbilliger.de eine Banner 58001 Running Bull AGM
80Ah Autobatterie für 125,85 EUR bestellt und drei Tage später geliefert
bekommen. Da hält sich mein Mitleid für die örtlichen Händler schon in
überschaubaren Grenzen.

Ach ja: Die Operation war in einer Stunde erledigt, incl. \"Anlernen\" der
neuen Batterie, Trockenlegen des Feuchtbiotops unter der
Batterieplattform, Hohlraumkonservierung und Kofferraum saugen. Ich möchte
mir gar nicht ausmalen, was das in der Münchner Niederlassung gekostet
hätte - falls überhaupt noch in diesem Jahr einem Termin möglich ist.

Ciao,
Volker
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Tue, 15 Dec 2020 20:51:13 +0100, Marc Haber wrote:
Handwerker suchen sich die seltsamste Begründung aus, um Kunden
wegzuschicken.
http://schmiedl.net/ausschluss.htm *)

Hier gehts um einen Fliesenleger namens Michael Schmiedl, der nicht mehr
für \"Besserwisser\" arbeiten will. Besserwisser, wie es sie unter den
Ingenieuren, Doktoranden und Professoren von Audi und Siemens offenbar
zuhauf gibt. Ja, die Vertragsfreiheit nach Art. 2 Abs. 1 GG und § 311 BGB.
Könnte man jetzt fragen, ob solche Ausschlußklauseln etwa sittenwidrig
oder beleidigend wären und diese Überlegungen der Handelskammer oder dem
Gewerbeaufsichtsamt zukommen lassen. Was, wenn der gute Herr Schmiedl
sagte, er würde Frauen als Kunden verweigern, diese besserwisserischen,
hysterischen Zicken?

Ich hab mal einer Klimaanlagenfirma eine Anfrage geschickt und eine Woche
später nachtelefoniert: \"Ja, wenn Sie so eine komische Mailadresse
verwenden dann ist es ja Ihr Problem wen nich nicht darauf antworte.
Gehen Sie zu T-Online, GMX oder Web.de, dann kriegen Sie ein Angebot.\"
Ich war echt versucht, die hoch vierstellige Rechnung der Konkurrenz mit
dem Vermerk \"das hätte Ihr Auftrag sein können\" hinzufaxen.
Google-Rezension oder sonst eine Bewertungsplattform. Tue Gutes und rede
darüber. In Zeiten, wo man im Handwerk offenbar lebt, wie die Made im
Speck, hilft es vielleicht, dort hinzulangen, wo es wehtut. Also in die
Börse.

Volker

*) Weitere angemeldete Domains: www.fliesen-riedenburg.de,
www.alexander-schmiedl.de, www.profiseller-bayern.de,
www.fliesen-schmiedl.de.
 
R

Ralph Aichinger

Guest
Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> wrote:
Dito. Ein Geschäftsbrief ist kein privater Brief.
Selbstverständlich sind solche Dokumente standardisiert :-]

https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_5008

Ja, heute darf man geringfügig die Anrede und den Schluss variieren.
Ein Dokument muss korrekt sein, von höflich steht da nichts :-]
Ich behaupte mal, wer heute einen Brief oder gar eine
E-Mail auf diese Weise schreibt, der betreibt
Geldvernichtung und ich kann mir kein Szenario
vorstellen, wo sowas Vorteile brächte.

Doch, eines schon: Wenn man bei einem Großprojekt wie
dem Berliner Flughafen das Projekt rauszögern möchte,
weil man an Ausbesserungen die später passieren mehr
Geld verdient, dann kann es schon Sinn ergeben, sich
auf so einen trocken-zurückhaltenden sphinxhaften
Stil zurückzuziehen.

/ralph
--
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https://aisg.at
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H

Helmut Schellong

Guest
On 12/15/2020 23:52, Hartmut Kraus wrote:
Am 15.12.20 um 23:14 schrieb Helmut Schellong:
Du kennst sie nicht, ich höre die SoundBar jedoch fast täglich
und kann sie deshalb beurteilen - Du kannst sie nicht beurteilen.

Die von der SoundBar erzeugten Schallquellen (Stereo) sind
etwa 2 m vom TV-Gerät _entfernt_ zu orten.
Interessanter Raumklang...

Stimmt, habe jetzt einige \"Testberichte\" überflogen, bin (zumindest
grundsätzlich) informiert und muss mich daher entschuldigen.
Google: \"test metz topas\":
--------------------------
https://audiovision.de/metz-topas-65tx99-test/
https://www.hifitest.de/test/fernseher/metz-topas_55_tx99_oled_twin_r_17232
https://www.pc-magazin.de/testbericht/metz-topas-55-tx-99-oled-twin-r-test-3200318.html
https://www.testberichte.de/p/metz-tests/topas-55-ty91-oled-twin-r-testbericht.html
https://www.test.de/Fernseher-495-TV-Geraete-im-Test-1629201-detail/suche/2018175!IC13004-7613-00/?origin=List
https://www.lite-magazin.de/2018/12/metz-topas-65-fernsehen-und-heimkino-in-neuer-dimension/
https://www.testsieger.de/testberichte/metz-topas-55-tx99-oled-twin-r-55-zoll-ultra-hd-oled-technologie.html

Klasse : Referenzklasse
Testurteil: überragend, unerreicht

Der mittlere Preis (idealo): 2930 €, bei UVP=2999€ (55\")

Ich erzähle stets korrekt, ohne aufzuschneiden, bloß weil ich
das Gerät selbst habe.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm
 
H

Heinz Schmitz

Guest
Volker Bartheld wrote:

http://schmiedl.net/ausschluss.htm *)

Hier gehts um einen Fliesenleger namens Michael Schmiedl, der nicht mehr
für \"Besserwisser\" arbeiten will. Besserwisser, wie es sie unter den
Ingenieuren, Doktoranden und Professoren von Audi und Siemens offenbar
zuhauf gibt. Ja, die Vertragsfreiheit nach Art. 2 Abs. 1 GG und § 311 BGB.
Könnte man jetzt fragen, ob solche Ausschlußklauseln etwa sittenwidrig
oder beleidigend wären und diese Überlegungen der Handelskammer oder dem
Gewerbeaufsichtsamt zukommen lassen. Was, wenn der gute Herr Schmiedl
sagte, er würde Frauen als Kunden verweigern, diese besserwisserischen,
hysterischen Zicken?
Der einzige Handwerker, mit dem es bei meiner Hütte Probleme gab, war
ausgerechnet ein Fliesenleger. Bei der Vorbesprechung:
Er: Wie hättenses denn gern?
Ich: Wie sie es in ihrem Ausschreibungsangebot beschrieben haben.
Er: Aber das sieht doch dann aus wie Hund!
Ich: Wie konnten sie das denn dann anbieten?
Er: <grummel, grummel>

Dazu kam dann, das ich die Fliesen natürlich nur bei einem Händler
besorgen durfte, von dem er auch noch eine Provision dafür bekam.
Und natürlich blieb die Bodenleiste in einem Raum ungemacht, weil
er \"dafür nicht genug Fliesen hatte.\" :).

Das ist aber schon Jahre her. Vielleicht habense seither zugelernt.

Grüße,
H.
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 16.12.2020 um 12:59 schrieb Helmut Schellong:
> Ich erzähle stets korrekt, ohne aufzuschneiden,

Sprich mit deinem Facharzt für Psychiatrie darüber!
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 12/16/2020 13:01, Sebastin Wolf wrote:
Am 16.12.2020 um 12:59 schrieb Helmut Schellong:
Ich erzähle stets korrekt, ohne aufzuschneiden,

Sprich mit deinem Facharzt für Psychiatrie darüber!
Von dem habe ich die Idee, von meinem Premium-Klopapier
dann und wann einen Meter abzurollen, um dieses Stück
dann wie eine Windel - flauschig umhüllend - in meine
Unterhose zu stecken.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm
 
H

Holger Schieferdecker

Guest
Am 16.12.2020 um 12:26 schrieb Ralph Aichinger:
Holger Schieferdecker <spamless@gmx.de> wrote:
Am 15.12.2020 um 17:55 schrieb Ralph Aichinger:
Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:
===============================================================
A N F R A G E

Sehr geehrte Damen und Herren,

Naja, das klingt halt fast nach einer maschinengenerierten Mail,
die an halb Süddeutschland rausgeht, eventuell sogar nach Spam.

Verstehe ich nicht, was ist an einer höflichen, allgemeinen Anrede
falsch, wenn man beim Gegenüber keinen Ansprechpartner kennt?

Nix ist \"falsch\", sodaß man seinen Finger drauflegen könnte.
Aber wer *heute* einen \"Geschäftsbrief\" so formuliert, wie es
vor 30 Jahren an Handelsschulen unterrichtet wurde, der macht
IMHO grob was falsch.
In dieser Direktheit würde ich das nicht sehen. Hängt sicher auch etwas
vom Gegenüber ab, also ob der frisch ausgelernt hat oder vor 30 Jahren
auf der Handelsschule war und den Stil gut findet.

Mich würde interessieren, wie das heute gelehrt wird, kenne da aber
niemanden aus dem Bereich.

Ok, wie hättest Du das formuliert?

Ich hätte zuerst angerufen, wenn es ein kleines, örtliches
Geschäft ist. Denn wenn ich anrufe, dann signalisiere ich
damit, daß ich kein Preisrechercheur für die Konkurrenz bin,
daß ich nicht \"auf Verdacht\" 10.000 Firmen anschreibe, etc.
Ja, vorher anrufen ist sicher besser, habe ich auch schon gemacht und
mich dann in der Mail drauf bezogen. Da kann man ggf. auch schon ein
paar Dinge abklären.

In die Mail hätte ich dann z.B. reingeschrieben:

Lieber Herr Müller,

wie am Telefon ausgemacht eine Mail mit der genauen Bezeichnung des
Geschirrspülers und Wäschetrockners die ich brauchen würde.
Es handelt sich um

AEG 38a-X5 und
Bosch 47-11A3

könnten sie mir bitte nachsehen was es mich kosten würde,
die beiden Geräte bei ihnen zu kaufen, montieren und
die Altgeräte abtransportieren zu lassen? Meine Adresse:
Hebenstreitstraße 5, 4020 Linz, falls es einen Unterschied
macht.

Ich freue mich auf eine baldige Rückmeldung, sie können mich
auch gerne unter 0650 725 7443 zurückrufen.

mit lieben Grüßen,
Ralph Aichinger
Hm, etwas formaler hätte ich es dann trotzdem geschrieben...

Und ja, Angebote einholen und dann nicht bestellen ist natürlich für den
jeweiligen Betrieb nervig. Mir tut es auch manchmal leid, wenn man eben
Vergleichsangebote einholen _muß_.

Holger
 
M

Marc Haber

Guest
Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> wrote:
In beiden Fällen würde ich zuerst anrufen, weil man so
die \"Stimmung\" (Handwerker erstickt in Arbeit und ist an
neuen Aufträgen gar nicht interessiert, Einzelhändler
verkauft im Grunde nur Satellitenanlagen und will sich
keine Waschmaschinen antun, etc.) viel leichter mitkriegt.
d\'accord, aber ich HASSE mit Fremden zu telefonieren. Um das nicht zu
müssen gehe ich absurde Umwege, und ja, das ist oft verkehrt und macht
die Sache unnötig kompliziert.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | \" Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom \" |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG \"Rightful Heir\" | Fon: *49 621 72739834
 
T

Thorsten Böttcher

Guest
Am 16.12.2020 um 12:32 schrieb Ralph Aichinger:

> In beiden Fällen würde ich zuerst anrufen, weil man so

Ich finde Mails alleine schon deswegen praktisch, weil man sie dann
bearbeiten kann, wenn man Zeit hat.

Beim Telefon kann es durchaus sein dass keiner rangeht, oder man gerade
bei irgendwas stört.

Wenn man weiß was man möchte, ist die Email einfacher.
 
T

Thorsten Böttcher

Guest
Am 16.12.2020 um 13:17 schrieb Holger Schieferdecker:

Und ja, Angebote einholen und dann nicht bestellen ist natürlich für den
jeweiligen Betrieb nervig. Mir tut es auch manchmal leid, wenn man eben
Vergleichsangebote einholen _muß_.
Das gehört aber dazu.
Mir tut es nicht leid, denn ich muss für mein Geld auch arbeiten, und
habe nichts zu verschenken. Und nach dem Preis zu fragen halte ich für
absolut legitim.
 
H

Hanno Foest

Guest
Am 16.12.20 um 12:32 schrieb Ralph Aichinger:

In beiden Fällen würde ich zuerst anrufen, weil man so
die \"Stimmung\" (Handwerker erstickt in Arbeit und ist an
neuen Aufträgen gar nicht interessiert, Einzelhändler
verkauft im Grunde nur Satellitenanlagen und will sich
keine Waschmaschinen antun, etc.) viel leichter mitkriegt.
Alles Luxus. Die Handwerker hier (tm) haben es einfach nicht nötig.
email gibts schon mal gar nicht, und beim Handwerker der Wahl (mir
wärmstens empfohlen) geht dessen 80jährige Mutter ans Telefon, weil er
ist unterwegs. Rückruf vielleicht, irgendwann, in einem von 5 Fällen,
Auf das Angebot hab ich 3 Monate warten müssen.

Aber gute Arbeit macht er...

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
E

Ewald Pfau

Guest
Volker Bartheld <news2020@bartheld.net>:

<<
Natürlich würde ich das Ding durchaus selbst wechseln, möchte aus
versicherungstechnischen Gründen davon aber lieber absehen. Außerdem
könnten sich angesichts der 18 Jahre alten Hanfdichtung und des beengten
Einbauplatzes (vom Wandabgang zur Wand bleiben vielleicht 80mm um die
Armatur aufzudrehen) Überraschungen ergeben.


Hat sich auf die E-Mail (IIRC von meinem GMX-Account) dann aber nicht mehr
gemeldet. Ich denke, der Brief war freundlich, ehrlich und fair. Mei. Dann
halt nicht.
Das war doch ein schwerwiegender Fehler: dem Fachmann gegenüber fachmännisch
aufzutreten. Das geht schon einmal garnicht. Doktor! hier! aua! ist die
angemessene Beschreibung des Klienten dem Fachmann gegenüber. Wo kämatma
sonst dadahin?

Die eigenen Einflechtungen kann man sich ja für den Augenblick zurückhalten,
wenn der Kandidat konkret zugange ist. Wenn man dann recht hat, kann er, in
gemeinsamer Anbetracht der reinen Empirie, kaum widersprechen.
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 16.12.2020 um 14:12 schrieb Ewald Pfau:
[wirren Wahnsinn]


Geh dringenst zum Facharzt für Psychiatrie!
 
L

Leo Baumann

Guest
Bei einem hochwertiger Yamaha-CD-Player war die Laser-Einheit defekt.
Ersatzteile habe ich beim Großhändler bekommen, und die Einheit
ausgetauscht.

Danach funktionierte er wieder, aber bei einigen CDs sprang er. Also
dachte ich der muss justiert werden, hatte aber keine Service-Manual.

Ich bin zu 3 Radio u. Fernsehhändlern hier in der Stadt gefahren, mit
dem CD-Player unterm Arm und habe nach einer Werkstatt gefragt, die den
justieren kann. Ich dachte man braucht dazu eine besondere Yamaha-CD und
das Service-Manual.

Alle 3 Händler waren Yamaha-Fachhändler.

Der Erste hat mir erzählt, er hätte zwar eine Werkstatt, aber solche
Arbeiten würden an den Hersteller übertragen. Da wäre \'mal einer
dagewesen mit einem Panasonic-Player, den hätte er zurück zum Hersteller
geschickt - also Absage.

Der Zweite sagte mir er wäre Kaufmann und sein Sohn, der Techniker, sei
verreist. Aber er könne mir einen neuen CD-Player verkaufen.

Der Dritte sagte mir, dazu brauche man spezielles Equipment, was er
nicht habe. Er könne den Player auch nur zum Hersteller schicken und das
würde sich nicht lohnen. Auch er wollte mir einen neuen verkaufen.-

Nach meiner Nachfrage hier in der Newsgroup fragte mich ein freundlicher
Mitleser, ob mir der CD-Player am Herzen liegen würde. Ich sagte
natürlich ja. Er schickte mir das Service-Manual und siehe da, der
Player konnte sich selber mit einer normalen CD und einigen speziellen
Tastdrücken justieren.

Was soll ich jetzt von den 3 Radio u. Fernsehhändlern denken?

Gruß - :)
 
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