Kapazität von Breadboard

M

Martin Laabs

Guest
Hallo,

ich habe hier ein Experimentierboard von ELV.
(Wishboard 204).
Ich möchte jetzt endlich anfangen mein Radio
aufzubauen. Dazu besorge ich mir noch einen
Tuner mit einer ZF von 10.7 MHz.
Ich frage mich jetzt aber wie groß die Kapazität
und induktivität zwischen den einzelen Reihen ist
und ob ich nicht den zweiten Mischer fliegend
auf einer zweiten Platine aufbaue.
Leider konnte ich kein Datenblatt des Board
finden und hoffe auf Erfahrungsberichte.

Danke
Martin L.
 
"Martin Laabs" <98malaab@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:binhv9$bht5q$1@ID-191456.news.uni-berlin.de...
Hallo,

ich habe hier ein Experimentierboard von ELV.
(Wishboard 204).
Ich möchte jetzt endlich anfangen mein Radio
aufzubauen. Dazu besorge ich mir noch einen
Tuner mit einer ZF von 10.7 MHz.
Ich frage mich jetzt aber wie groß die Kapazität
und induktivität zwischen den einzelen Reihen ist
und ob ich nicht den zweiten Mischer fliegend
auf einer zweiten Platine aufbaue.
Leider konnte ich kein Datenblatt des Board
finden und hoffe auf Erfahrungsberichte.
Im Buch 'Troubleshooting in Analogschaltungen von Bob Pease (Elektor Verlag,
ausnahmsweise lesbar wenn auch nicht gut übersetzt) hat er folgendes dazu
gesagt:

- Kapazitäten im Bereich 5pF
- schlechte Isolation zwischen Reihen. Das besonders bei billigem Nylon
und/oder abhängig von der Luftfeuchtigkeit
(die genauen Werte kann ich heute abend mal rauspicken)

Nach meiner Erfahrung (mit fröhlich schwingenden Analogschaltungen) sind
solche Steckbretter eine Quelle von schlecht reproduzierbarem Verhalten und
HF-Störungen. Ich setze sie immer noch ein, um das grundsätzliche
Funktionieren von Schaltungen zu testen. Aber schon zum Selektieren von
Bauteilen bringen sie zuviele unkontrollierte Effekte rein.

In deinem Fall: mach einen Dead-Bug-Aufbau. Sonst suchst dir einen Wolf wo
keiner ist.

Andreas @ der immer noch versucht rauszukriegen, warum sein KW-Receiver
nicht im USB/LSB-Modus funktioniert und ganz stark den ZF-Mischer und/oder
PLL-Frequenz in Verdacht hat


--
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Dipl.Inform. Andreas Tönne * Prokurist
Georg Heeg eK * Informatikleitung
mailto:atoenne@heeg.de * http://www.heeg.de
phone x49 231 9 75 99 0/36 * fax x49 231 9 75 99 20
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Privat: mailto:atoenne@t-online.de * http://www.atoenne.de
 
"Martin Laabs" <98malaab@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:binhv9$bht5q$1@ID-191456.news.uni-berlin.de...
Hallo,

ich habe hier ein Experimentierboard von ELV.
(Wishboard 204).
Ich möchte jetzt endlich anfangen mein Radio
aufzubauen. Dazu besorge ich mir noch einen
Tuner mit einer ZF von 10.7 MHz.
Ich frage mich jetzt aber wie groß die Kapazität
und induktivität zwischen den einzelen Reihen ist
und ob ich nicht den zweiten Mischer fliegend
auf einer zweiten Platine aufbaue.
Leider konnte ich kein Datenblatt des Board
finden und hoffe auf Erfahrungsberichte.

Auch wenn es dich nicht freuen wird, - für ersthaftes Arbeiten gehören
diese Dinger nur in den Müll!

Unnötig hohe Kapazität zwischen den Reihen ist fast noch das kleinste
Übel, die fehlende brauchbare Masse ein weitaus grösseres. Hinzu
kommen ganz schnell Kontaktmängel. Ausserdem schaben die Kontakte im
Laufe der Zeit Verzinnung von den Beinchen der Bauteile ab. Der
Schmutz ist aus den Kontakten nicht herauszubekommen und schliesst
irgenwann irgendwas kurz. Auf solchen Teilen aufgebaute Schaltungen
zeigen regelmässig nichtreproduzierbares Verhalten.

Lies Robert A. Pease zum Thema (Trobleshotting of Analog Circuits) und
als andere Alternative für einen wesentlich einfacheren und sichereren
Versuchsaufbau Linear Technology Application Note 47
http://www.linear.com/pub/document.html?pub_type=app&document=50
Die Seite 98 sagt alles (!) zu Steckbrettern.

Gruss

Rolf
 
"Joerg Wunsch" <j@ida.interface-business.de> schrieb im Newsbeitrag
news:binq1m$2s1r$1@innocence.interface-business.de...
Andreas Tönne <atoenne@heeg.de> wrote:

In deinem Fall: mach einen Dead-Bug-Aufbau.

Was ist das, die sogenannte ťfreifliegende VerdrahtungŤ? Hab ich
früher sehr gern gemacht und mach es auch heute noch gelegentlich.
Hat eine gar nicht so schlechte Packungsdichte dank dreidimensionaler
Konstruktion. ;-)
War nicht gerade in einer Funkamateur ein Text darüber? Schaue mal nach...
Die Kupferseite einer Platine ist Masse. Alle Masseanschlüsse/beinchen dort
anlöten. Der Rest schwebt.
Dead-bug deshalb, weil Transistoren und besonders ICs kopfüber zb. mit
Kleber befestigt werden.

Andreas @ der immer noch versucht rauszukriegen, warum sein
KW-Receiver nicht im USB/LSB-Modus funktioniert und ganz stark den
ZF-Mischer und/oder PLL-Frequenz in Verdacht hat

Watt tuter denn nich?
Na nix empfangen. :) AM kommt problemlos aber die SSB Schaltung dazwischen
liefert kein verwertbares Signal. Entweder ist beim Mischer was schlecht
gelötet oder hops (habe nen 755k Filter im Verdacht) oder der Synthesizer
liegt frequenzmässig daneben. Muss aber schwieriger sein, denn ich habe
bislang nix gefunden. Bin aber noch beim lernen.

Andreas


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Andreas Tönne <atoenne@heeg.de> wrote:

In deinem Fall: mach einen Dead-Bug-Aufbau.
Was ist das, die sogenannte ťfreifliegende VerdrahtungŤ? Hab ich
früher sehr gern gemacht und mach es auch heute noch gelegentlich.
Hat eine gar nicht so schlechte Packungsdichte dank dreidimensionaler
Konstruktion. ;-)

Andreas @ der immer noch versucht rauszukriegen, warum sein
KW-Receiver nicht im USB/LSB-Modus funktioniert und ganz stark den
ZF-Mischer und/oder PLL-Frequenz in Verdacht hat
Watt tuter denn nich?

Ansonsten, PLL-Frequenz kannste ja erstmal mit dem Zählfrequenzmesser
angucken, danach dann ein CW-Signal testen (40 m Amateurfunkband
sollte gerade abends selbst mit einem nassen Schnürsenkel als Antenne
genügend dicke Signale haben, 7000 bis 7035 kHz -- habe letztens dort
mit 10 Watt und 4 Meter unangepaßtem Draht quer durch Europa
gearbeitet). Wenn das sauber zu empfangen ist, dann mit SSB
weitermachen.
--
J"org Wunsch Unix support engineer
joerg_wunsch@interface-systems.de http://www.interface-systems.de/~j/
 
"Andreas Tönne" <atoenne@heeg.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3f4f80d0$0$95927$45beb828@newscene.com...
"Joerg Wunsch" <j@ida.interface-business.de> schrieb im Newsbeitrag
news:binq1m$2s1r$1@innocence.interface-business.de...
Andreas Tönne <atoenne@heeg.de> wrote:

In deinem Fall: mach einen Dead-Bug-Aufbau.

Was ist das, die sogenannte ťfreifliegende VerdrahtungŤ? Hab ich
früher sehr gern gemacht und mach es auch heute noch gelegentlich.
Hat eine gar nicht so schlechte Packungsdichte dank dreidimensionaler
Konstruktion. ;-)

War nicht gerade in einer Funkamateur ein Text darüber? Schaue mal nach...
Man glaubt es nicht. Der Artikel war in der aktuellen Elektor, Seite 34.

Andreas


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