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Parallelport-Ausgang in RS232 wandeln...

M

Martin Eckel

Guest
Hallo,

ich habe hier ein Meßgerät, an welches man direkt einen Drucker
anschliessen kann.
Nun würde ich die ausgegebenen Werte gerne am PC einlesen. Dafür müßte
der Parallelport-Ausgang in ein RS232-Signal gewandelt werden.

Andersherum gibt es das ja zuhauf, aber von Parallel zu RS232 hab ich
noch nichts gefunden, was mir erfolgversprechend erscheint.

Hat jemand einen Tip? Es sollte auch nicht zu teuer sein, sonst bau ich
mir selber ne kleine Schaltung und programmiere einen 8051.

Gruß,
Martin
 
S

Sebastian Wolf

Guest
Am 07.09.2020 um 10:40 schrieb Martin Eckel:
Hallo,

ich habe hier ein Meßgerät, an welches man direkt einen Drucker
anschliessen kann.
Nun würde ich die ausgegebenen Werte gerne am PC einlesen. Dafür müßte
der Parallelport-Ausgang in ein RS232-Signal gewandelt werden.

Andersherum gibt es das ja zuhauf, aber von Parallel zu RS232 hab ich
noch nichts gefunden, was mir erfolgversprechend erscheint.

Hat jemand einen Tip? Es sollte auch nicht zu teuer sein, sonst bau ich
mir selber ne kleine Schaltung und programmiere einen 8051.
Solcherlei wurde teuer verkauft, weil nur kleine Auflage.

Bei Ebay gerade:

https://www.ebay.de/itm/dios-ComServer-mit-Schnittstellenwandler-Parallel-in-Seriell/172566065636?hash=item282dbd31e4:g:UAwAAOSwuxFYvusY

Preisvorstellung ist allerdings heftig überzogen.
 
M

Martin Eckel

Guest
Am 07.09.2020 um 11:06 schrieb Sebastian Wolf:> Bei Ebay gerade:
https://www.ebay.de/itm/dios-ComServer-mit-Schnittstellenwandler-Parallel-in-Seriell/172566065636?hash=item282dbd31e4:g:UAwAAOSwuxFYvusY


Preisvorstellung ist allerdings heftig überzogen.
Vielen Dank, das war hilfreich. Bei dem Angebot ist ja noch ein
seriell-Netzwerk Interface dabei, aber ich habe noch ein anderes Angebot
gefunden, wo nur der Centronics -> RS232 Wandler verkauft wurde. Und
deutlich billiger war. Gekauft, Problem hoffentlich erledigt.
 
W

Wolf gang P u f f e

Guest
Am 07.09.2020 um 10:40 schrieb Martin Eckel:
Hallo,

ich habe hier ein Meßgerät, an welches man direkt einen Drucker
anschliessen kann.
Nun würde ich die ausgegebenen Werte gerne am PC einlesen. Dafür müßte
der Parallelport-Ausgang in ein RS232-Signal gewandelt werden.

Andersherum gibt es das ja zuhauf, aber von Parallel zu RS232 hab ich
noch nichts gefunden, was mir erfolgversprechend erscheint.

Hat jemand einen Tip? Es sollte auch nicht zu teuer sein, sonst bau ich
mir selber ne kleine Schaltung und programmiere einen 8051.
https://www.wut.de
Konkret:
https://www.wut.de/e-28000-ww-dade-000.php
 
A

Axel Berger

Guest
Martin Eckel wrote:
> Hat jemand einen Tip?

Ich habe genau das zu genau dem Zweck vor sehr langer Zeit in der ELV
gelesen.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
 
M

Manuel Reimer

Guest
On 07.09.20 11:31, Martin Eckel wrote:
Vielen Dank, das war hilfreich. Bei dem Angebot ist ja noch ein
seriell-Netzwerk Interface dabei, aber ich habe noch ein anderes Angebot
gefunden, wo nur der Centronics -> RS232 Wandler verkauft wurde. Und
deutlich billiger war. Gekauft, Problem hoffentlich erledigt.
Könnte man ggf. sicher auch mit einem Arduino-Board erledigen.
\"Parallel\" für Drucker ist eigentlich eher simpel. Host-Gerät setzt alle
Bits und \"wackelt\" an der \"Strobe\"-Leitung. Da im Code ein Interrupt
drauf und die Bits lesen und zu einem Byte zusammenbauen. Das auf die
serielle Schnittstelle senden. Fertig.

Und nach \"RS232\" im klassischen Sinn würde ich Neuaufbauten sowieso
nicht mehr auslegen. USB ist doch da heute viel eleganter...

Gruß

Manuel
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 9/7/20 7:09 PM, Manuel Reimer wrote:
On 07.09.20 11:31, Martin Eckel wrote:
Vielen Dank, das war hilfreich. Bei dem Angebot ist ja noch ein
seriell-Netzwerk Interface dabei, aber ich habe noch ein anderes
Angebot gefunden, wo nur der Centronics -> RS232 Wandler verkauft
wurde. Und deutlich billiger war. Gekauft, Problem hoffentlich erledigt.

Könnte man ggf. sicher auch mit einem Arduino-Board erledigen.
\"Parallel\" für Drucker ist eigentlich eher simpel. Host-Gerät setzt alle
Bits und \"wackelt\" an der \"Strobe\"-Leitung. Da im Code ein Interrupt
drauf und die Bits lesen und zu einem Byte zusammenbauen. Das auf die
serielle Schnittstelle senden. Fertig.

Und nach \"RS232\" im klassischen Sinn würde ich Neuaufbauten sowieso
nicht mehr auslegen. USB ist doch da heute viel eleganter...
RS232 ist aber viel einfacher zu implementieren und man braucht keine
Vendor-ID usw.

Deshalb findest du auf vielen embedded Systemen und Kleinrechnern wie
dem Raspberry Pi immer noch eine RS232 über die man direkt mit dem Ding
reden kann. Üblicherweise aber nicht mehr +/-15V sondern TTL-Pegel oder
3.3V.

Gerrit
 
H

Heinz Schmitz

Guest
Axel Berger wrote:

Martin Eckel wrote:
Hat jemand einen Tip?

Ich habe genau das zu genau dem Zweck vor sehr langer Zeit in der ELV
gelesen.
Meinst Du das hier:
https://de.elv.com/parallel-seriell-converter-ps1000-202771

https://de.elv.com/search?sSearch=ps1000
\"Zu \"ps1000\" wurden 17 Artikel gefunden\"

Die erklären mir immer wieder, warum ich mit ELV nichts zu tun haben
will :).

Ich fand aber noch dieses
https://www.elektormagazine.de/magazine/elektor-199402/30397
\"Parallel-Seriell-Parallel-Wandler:
Von RS232 nach Centronics und zurück\"

Der soll in Elektor 1994-2 stehen. In der niederländischen Ausgabe
steht er aber in Elektor 1994-3, und das Heft bekommt man hier:
https://archive.org/details/Elektuur36519943/page/n23/mode/2up

Jetzt habe ich es auch auf Englisch gefunden:
https://worldradiohistory.com/Elektor.htm
1994-2 herunterladen

Grüße,
H.
 
K

Klaus Butzmann

Guest
Am 07.09.2020 um 10:40 schrieb Martin Eckel:

Andersherum gibt es das ja zuhauf, aber von Parallel zu RS232 hab ich
noch nichts gefunden, was mir erfolgversprechend erscheint.
Antwort 1980: nimm einen AY-3-1015
Antwort 2020: nimm einen 89C2051, Mega-8 oder irgendwas.


Butzo
 
M

Manuel Reimer

Guest
On 07.09.20 19:13, Gerrit Heitsch wrote:
RS232 ist aber viel einfacher zu implementieren und man braucht keine
Vendor-ID usw.
FT232RL. Kommt mit Vendor- und Product-ID. Ist auf dem Arduino-Board
schon drauf.

Gruß

Manuel
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 9/8/20 1:14 PM, Manuel Reimer wrote:
On 07.09.20 19:13, Gerrit Heitsch wrote:
RS232 ist aber viel einfacher zu implementieren und man braucht keine
Vendor-ID usw.

FT232RL. Kommt mit Vendor- und Product-ID. Ist auf dem Arduino-Board
schon drauf.
Es gibt mehr als nur Arduino... Z.B. selbst gebautes.

Gerrit
 
S

Sebastian Wolf

Guest
Am 08.09.2020 um 13:22 schrieb Gerrit Heitsch:
On 9/8/20 1:14 PM, Manuel Reimer wrote:
On 07.09.20 19:13, Gerrit Heitsch wrote:
RS232 ist aber viel einfacher zu implementieren und man braucht keine
Vendor-ID usw.

FT232RL. Kommt mit Vendor- und Product-ID. Ist auf dem Arduino-Board
schon drauf.

Es gibt mehr als nur Arduino... Z.B. selbst gebautes.
Ist halt fix&fertig billig zu haben, samt passendem Gehäuse.
 
M

Manuel Reimer

Guest
On 08.09.20 13:22, Gerrit Heitsch wrote:
FT232RL. Kommt mit Vendor- und Product-ID. Ist auf dem Arduino-Board
schon drauf.

Es gibt mehr als nur Arduino... Z.B. selbst gebautes.

  Gerrit
Klar. Hab ich auch schon gemacht. Allerdings der Einfachkeit halber mit
Arduino-Bootloader im ATMega.

Aber um ehrlich zu sein: Die kleinen Arduino Nano oder Arduino Pro Micro
sind so praktisch und billig das die bei mir mittlerweile direkt in
fertige Aufbauten eingebaut werden. Ist halt alles direkt an Bord.
Externe Mindestbeschaltung, USB-Wandler, Buchse zum Anschließen und
Spannungswandler um einen weiteren Eingangsspannungsbereich zu haben.

https://github.com/M-Reimer/usbserlcd
https://github.com/M-Reimer/irmp2keyboard
und mit Sicherheit noch ein paar andere.

Gruß

Manuel
 
P

Peter Heitzer

Guest
Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> wrote:
On 07.09.20 11:31, Martin Eckel wrote:
Vielen Dank, das war hilfreich. Bei dem Angebot ist ja noch ein
seriell-Netzwerk Interface dabei, aber ich habe noch ein anderes Angebot
gefunden, wo nur der Centronics -> RS232 Wandler verkauft wurde. Und
deutlich billiger war. Gekauft, Problem hoffentlich erledigt.

Könnte man ggf. sicher auch mit einem Arduino-Board erledigen.
\"Parallel\" für Drucker ist eigentlich eher simpel. Host-Gerät setzt alle
Bits und \"wackelt\" an der \"Strobe\"-Leitung. Da im Code ein Interrupt
drauf und die Bits lesen und zu einem Byte zusammenbauen. Das auf die
serielle Schnittstelle senden. Fertig.
Oder einen klassischen UART wie 6402 verwenden.
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
 
M

Michael Schwingen

Guest
On 2020-09-14, Peter Heitzer <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> wrote:
Könnte man ggf. sicher auch mit einem Arduino-Board erledigen.
\"Parallel\" für Drucker ist eigentlich eher simpel. Host-Gerät setzt alle
Bits und \"wackelt\" an der \"Strobe\"-Leitung. Da im Code ein Interrupt
drauf und die Bits lesen und zu einem Byte zusammenbauen. Das auf die
serielle Schnittstelle senden. Fertig.
Oder einen klassischen UART wie 6402 verwenden.
Sowas war in dem Elektor-Design \'drin (COM8017?). Wenn man da nicht noch
Restbestände hat, dürfte der Arduino Nano einfacher zu besorgen und billiger
sein - auch, wenn es weh tut, dafür einen uC einzusetzen.

Und: als Einzelstück gefädelt o.ä. ist das selbst mit einem nackten Atmega88
viel weniger Aufwand und Platz als mit dem COM8017, 6402 o.ä. incl. der
nötigen Glue-Logik.

cu
Michael
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 9/16/20 10:01 PM, Michael Schwingen wrote:
On 2020-09-14, Peter Heitzer <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> wrote:
Könnte man ggf. sicher auch mit einem Arduino-Board erledigen.
\"Parallel\" für Drucker ist eigentlich eher simpel. Host-Gerät setzt alle
Bits und \"wackelt\" an der \"Strobe\"-Leitung. Da im Code ein Interrupt
drauf und die Bits lesen und zu einem Byte zusammenbauen. Das auf die
serielle Schnittstelle senden. Fertig.
Oder einen klassischen UART wie 6402 verwenden.

Sowas war in dem Elektor-Design \'drin (COM8017?). Wenn man da nicht noch
Restbestände hat, dürfte der Arduino Nano einfacher zu besorgen und billiger
sein - auch, wenn es weh tut, dafür einen uC einzusetzen.

Und: als Einzelstück gefädelt o.ä. ist das selbst mit einem nackten Atmega88
viel weniger Aufwand und Platz als mit dem COM8017, 6402 o.ä. incl. der
nötigen Glue-Logik.
Atmega88? Welch ein Luxus... Ich würde da einen der ATtiny2313 hernehmen
die ich noch auf der ESD-Matte habe. Der hat noch eine RS232 intern,
also kein Bitbanging nötig, extern reicht ein MAX232.

Die 2K Flash sollten mehr als ausreichen wenn man den Code in Assembler
schreibt. Selbst wenn man auf beiden Seiten noch Handshake einbaut.

Gerrit
 
P

Peter Heitzer

Guest
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
On 9/16/20 10:01 PM, Michael Schwingen wrote:
On 2020-09-14, Peter Heitzer <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> wrote:
Könnte man ggf. sicher auch mit einem Arduino-Board erledigen.
\"Parallel\" für Drucker ist eigentlich eher simpel. Host-Gerät setzt alle
Bits und \"wackelt\" an der \"Strobe\"-Leitung. Da im Code ein Interrupt
drauf und die Bits lesen und zu einem Byte zusammenbauen. Das auf die
serielle Schnittstelle senden. Fertig.
Oder einen klassischen UART wie 6402 verwenden.

Sowas war in dem Elektor-Design \'drin (COM8017?). Wenn man da nicht noch
Restbestände hat, dürfte der Arduino Nano einfacher zu besorgen und billiger
sein - auch, wenn es weh tut, dafür einen uC einzusetzen.

Und: als Einzelstück gefädelt o.ä. ist das selbst mit einem nackten Atmega88
viel weniger Aufwand und Platz als mit dem COM8017, 6402 o.ä. incl. der
nötigen Glue-Logik.

Atmega88? Welch ein Luxus... Ich würde da einen der ATtiny2313 hernehmen
die ich noch auf der ESD-Matte habe. Der hat noch eine RS232 intern,
also kein Bitbanging nötig, extern reicht ein MAX232.

Die 2K Flash sollten mehr als ausreichen wenn man den Code in Assembler
schreibt. Selbst wenn man auf beiden Seiten noch Handshake einbaut.
Selbst in C programmiert sollte es reinpassen. Reine I/O und Ablauflogik
wird von avr-gcc ziemlich effizient in Maschinensprache umgesetzt.
Man sollte aber vermeiden die Bytes mittels printf auszugeben, da dies
den Code stark aufbläht.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
 
M

Michael Schwingen

Guest
On 2020-09-16, Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
Atmega88? Welch ein Luxus... Ich würde da einen der ATtiny2313 hernehmen
die ich noch auf der ESD-Matte habe. Der hat noch eine RS232 intern,
also kein Bitbanging nötig, extern reicht ein MAX232.
Geht alles - interner UART wäre sinnvoll, ansonsten halt das kleinste, was
gerade da ist. Mega8 hätte ich, 2313 vermutlich keine mehr - und neu würde
ich nur noch Mega88 oder neuer kaufen, wobei der Trend bei mir deutlich in
Richtung STM32 tendiert, auch, wenn das noch mehr Overkill ist für viele
Zwecke.

cu
Michael
 
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