OT: dauerhafter USB-Stick...

Leo Baumann wrote:
> Sticks sind als Langzeitspeicher ungeeignet,

Das war der Inhalt meiner Ursprungsfrage. Es gab darauf
erfolgversprechende Antworten. Neben hochwertigen und teuren Varianten
vor allem der Vorschlag, ein Iso abzulegen und den Stick bei Bedarf neu
zu generieren. Mehrere funktionierende Rechner sind für mein Gefühl
plausibler und häufiger als seltsames Externgeraffel. Ein Rechner mit
CD/DVD reicht und der hat das intern.

> Darum benutze ich auch 2 interne CD/DVD/BluRay-Multifuktionsbrenner.

Eben. die tun\'s nur da, wo sie eingebaut sind, helfen beim besprochenen
Problem also (meistens) nicht.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
 
Thus spoke Marte Schwarz:
Hi Gerrit,

Mit Sticks von SanDisk hatte ich bisher keine Probleme.

Das ist die Marke, die bei mir unten durch ist. Nie wieder
SanDisk, da habe ich schon so viele SD-Karten sehr früh
verloren [...].

Kann ich nicht bestätigen. Ich benutze zum Fotografieren schon
immer SanDisk (sowohl CF als aus SD). Ich glaube, ich hatte in
~20 Jahren \'mal eine defekte Karte und das ist auch schon lange
her.


Tschüs,

Sebastian


--
Ich WEISS was ich tue ;-)
Und wenns mal wieder Knallt, weiss ich auch genau, warum ich
mich in den Hintern treten sollte ;-)
[Michael Buchholz in d.s.e]
 
On 2023-08-03, Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> wrote:
Bei Win98 war es noch einfach, eine Kopie der Systemplatte zu erstellen,
die im Zeifel problemlos bootet. Win10 läßt mich nicht mehr an meine
eigen Dateien. Um ein ISO zurückzuspielen muß ich irgendwie ein
Minimalsystem booten. Das läßt sich wohl mit Hausmitteln auf einem Stick
erstellen. Und hier kommt das Problem:

Nimm\' ein externes USB-Gehäuse wahlweise mit Festplatte oder SSD - gefühlt
zur Lagerung eher HDD als SSD.

Als Backup-Tool kann ich

https://www.heise.de/hintergrund/c-t-WIMage-Stand-16-10-2017-3863074.html

empfehlen - damit eingerichtet ist das externe Laufwerk bootfähig, startet
das normale Windows-Setup, welches auf beliebiger Hardware aber kein neues
Windows, sondern Dein gesichertes Image installiert.

Das Erstellen des Backups ist langsam, dafür läßt es sich auf auf komplett
anderer Hardware installieren. Mehrere Backups brauchen nur Platz für die
Dateien, die verändert sind (deduplizierung).

cu
Michael
--
Some people have no respect of age unless it is bottled.
 
Michael Schwingen schrieb:
On 2023-08-03, Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> wrote:
Bei Win98 war es noch einfach, eine Kopie der Systemplatte zu erstellen,
die im Zeifel problemlos bootet. Win10 läßt mich nicht mehr an meine
eigen Dateien. Um ein ISO zurückzuspielen muß ich irgendwie ein
Minimalsystem booten. Das läßt sich wohl mit Hausmitteln auf einem Stick
erstellen. Und hier kommt das Problem:

Nimm\' ein externes USB-Gehäuse wahlweise mit Festplatte oder SSD - gefühlt
zur Lagerung eher HDD als SSD.

Möchte er nicht - habe ich auch shcon vorgeschlagen. Warum erklärt er
auch nicht.

GUido
 
Hallo Axel,

Du schriebst am Fri, 04 Aug 2023 00:00:22 +0200:

Och nö, sag nicht sowas. Bei SD-Karten nehme ich aus Prinzip nichts
anderes und Du zerstörst jetzt meinen Kinderglauben, damit das einzig
richtige zu tun.

In der Regel sollen Sticks bei mir auch nie Daten länger aufbewahren

_Alle_ Flash-Speicher sind nur \"Mittelfrist\"speicher. Flash-Speicher
verlieren prinzipbedingt Daten, und das umso \"besser\", je weniger sie in
Betrieb sind. Dem kann nur abgeholfen werden, indem eine entsprechend
entwickelte Elektronik sie immer wieder überprüft und _erkannte_ und
aufgetretene Fehler korrigiert. Und zum Erkennen von Fehlern muß der
Speicherinhalt mit passenden Zusatzdaten versehen sein.
Die Zuverlässigkeitsreihenfolge der gängigen Flash-Speicher dürfte in
etwa so sein:
- Am besten: SSDs (mit durchaus breiter Streuung)
- Dahinter: mehrere leere Kategorien
- Nach großem Abstand: USB-Sticks (mit sehr breiter Streuung)
- Direkt dahinter: SD-Karten, mit großer Streuung, die bis über die
USB-Sticks hinausgreift im Fall der industriellen Typen und weit auf
die andere Seite für die Typen mit den höchsten Kapazitäten und größten
Schreibgeschwindigkeiten, für Video- u.ä. Anwendungen, wo sowieso davon
ausgegangen werden kann, daß die Daten recht bald anderswohin kopiert
werden (z.B. \"in die Cloud\").

--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------
 
Hi Leo,
> Darum sichere ich meine wichtigsten Daten auch auf optical disc ...

USB-Sticks sind wie Läptops, immer latent defekt oder geklaut/verlegt.
Wichtige Daten haben darauf nie exklusiv zu sein.

Marte
 
Am 03.08.2023 um 23:02 schrieb Marte Schwarz:
Hi Gerrit,

Mit Sticks von SanDisk hatte ich bisher keine Probleme.

Das ist die Marke, die bei mir unten durch ist. Nie wieder SanDisk, da
habe ich schon so viele SD-Karten sehr früh verloren und zwei USB3
Sticks, die mittlerweile langsamer sind, als alle USB2 Sticks in meinem
Besitz.

Ich hege den Verdacht, daß Du da Fälschungen ausgesessen bist...
 
On Thu, 2023-08-03 at 23:02 +0200, Marte Schwarz wrote:
Mit Sticks von SanDisk hatte ich bisher keine Probleme.
Das ist die Marke, die bei mir unten durch ist. Nie wieder SanDisk, da
habe ich schon so viele SD-Karten sehr früh verloren und zwei USB3
Sticks, die mittlerweile langsamer sind, als alle USB2 Sticks in meinem
Besitz.

Deine Erlebnisse möchte ich nicht in Abrede stellen, legen aber irgendwie die
Vermutung äußerer (anderer) Einflüsse nahe. Weil meine Erfahrungen mit SanDisk
vollkommen andere sind. Und das sind WIRKLICH viele.

Mit SSDs - angefangen von einer uralten 120GB Evo, die wir hier bereits
diskutiert hatten und irgendwann mal beim Schreiben größerer Dateien etwas
nachließ), über 250er und 500er Evos, eine 250er Pro über einen ganzen Sack voll
SanDisk Extreme SD-Karten, auch uSDHC, mit 16, 32, 64, 128GB, Class 10. Ein paar
CF-Karten waren auch dabei. Dann SanDisk Cruzer Titanium mit 16 und 32GB, ein
paar von den Teilen mit Plastikgehäuse, einen davon hat mein Arbeiskollege am
Rechner abgebrochen, ich habe die Platine rausgepopelt, den USB-A-Stecker wieder
angelötet und alles in Epoxy vergossen, tut bis heute.

Dann gibt es hier etliche Transcend JetFlash 710 mit 64 und 128GB und für
Digitalkameras noch 16GB uSDHC Class 6, 16GB SDHC Class 10 und sogar noch zwei 8
bzw. 16GB 133x mit MLC-Chip, Anschaffungsdatum 2008 und 2009 bis heute im
Betrieb an Nikon D70 und D300. Da fehlt sich nix, prüfe die Dinger gelegentlich
mit H2testw und/oder den entsprechenden Linuxtools.

Einmal gab es tatsächlich eine korrupte Videodatei mit 128GB SanDisk SDXC (Class
10, U3, V30, 128 GB) an der Sony PXW-X70, anschließender Test allerdings
unauffällig. Ich lege das demnach eher dem Camcorder (seiner Firmware) oder
vielleicht einem Kontaktproblem zur Last - obwohl ich die Teile wirklich mit
spitzen Fingern anfasse, NIE auf den Kontakten und sie nie erhöhten Temperaturen
aussetze.

Das wäre eine Geschichte, die Du Dich evtl. fragen solltest: Ob es da
irgendwelche Gemeinsamkeiten oder (schlechte) Angewohnheiten gibt. Wäre nicht
ausgeschlossen, daß ein SD-Controller ein bisserl auf Kante gebügelt ist und die
Karten röstet. Oder daß irgendwelche Spannungsspitzen auf die Karte
durchschlagen. Auf der Fensterbank oder außerhalb ihrer Box in der staubigen
Schublade oder in der Nähe einer Neutronenquelle wirst Du Deine Medien ja
hoffentlich nicht lagern. ;-)

Aprospos Kartenleser: Nach etlich Enttäuschungen scheint sich bei mir der
Transcend TS-RDF9K2 zu bewähren. Der macht ohne viel Rumgetue und
Firmwareupdates einfach was er soll.

Axel sei gesagt, was hierzugroups ungefähr schon 1\'000x thematisiert wurde:
Flashmedien sind von allen Optionen am allerwenigsten als Langzeitspeicher
geeignet. Noch viel weniger als die olle (=zu kleine) SSD im externen 2.5\"-USB-
Gehäuse, die man schon etwas länger sich selbst überlassen kann kann. Die
Anforderung \"16GB und 10 Jahre (unberührt in der Schublade)\" legen mir drei-vier
DVD-RAMs im dunklen, trockenen Kellerabteil mit geeignetem Brenner nahe, manch
einer vertraut seinen Festplatten oder einem Streamer so lange, ich nicht.

Bei Bändern hatte ich schon welche, wo sich die Magnetisierung von einer
Bandlage auf die andere durchkopiert hatte (kein Problem für den, der
rechtzeitig/regelmäßig ausliest und neu beschreibt), wodurch das SNR in die Knie
ging und die Fehlerkorrektur versagte. Festplatten wollen auch gelegentlich
durchbewegt werden, auch wenn es zwischenzeitlich kein Öl mehr im Spindelantrieb
gibt, welches klebrig werden könnte.

Übrigens liegt die Curietemperatur bei manchen Nd-Magneten (wie sie u. A. im
Antrieb der Leseköpfe Anwendung finden) durchaus im Bereich von 80°C. Das heißt
nicht, daß knapp darunter das Leben in Ordnung wäre und knapp darüber Armageddon
- dauerhafte Temperaturen über 60° würde ich jedenfalls keiner modernen
Festplatte zumuten.

Und dann gibt es diese heliumgefüllten Dinger. Man sagt, das Helium würde da
durchaus einige Zeit drinnenbleiben. 5 Jahre? 10 Jahre? Wir wissen es nicht..
Noch nicht.

Das bootfähige Minimalsystem erstellt man mit Rufus (https://rufus.ie) oder
wegen mir auch Bordmethoden des OS. Etcher hat es bis heute nicht geschafft, den
Bug mit einer komplett leeren UI zu beheben
(https://github.com/balena-io/etcher/issues/2866), auch wenn sie das standhaft
behaupten. Und deswegen bei mir verkackt. Die Dauerwerbesendung mit Oh-Mei-Oh-
Mei-Formatter und zahlreiche andere Tools habe ich ebenfalls ausprobiert, fand
sie entweder unnötig kompliziert oder unerträgliche Nervensägen.

Und dann eben Linux Mint Xfce, wenn es nur um irgendwelche dd-Operationen, rsync
und die Wiederherstellung von Bootsektoren geht. Netzwerkunterstützung und ein
Browser sind da sowieso immer serienmäßig mit an Bord.

Wenn man auch gleich neu installieren will, vielleicht über Linux Mint Mate
nachdenken (https://linuxmint.com/edition.php?id=306), damit bin ich
weitestgehend zufrieden, auch wenn ich in den letzten Tagen gelegentlich das
Problem mit einer \"hängenden Taste\" hatte *). Für irgendwelche forensischen
Sachen oder Freunde von DriveImageXML wäre noch die Runtime Live CD zu erwähnen
(https://www.runtime.org/data-recovery-live-cd.htm), habe ich unter Windows 7
ganz gerne und erfolgreich benutzt.

Volker

*) Da bleibt nach einigen ALT-TAB-Orgien, Cursornavigation, Backspace und Arbeit
mit xed und der Konsole aus unerfindlichen Grünen manchmal eine Taste hängen, d.
h. im Autorepeat. Ohne, daß ich sie explizit drücke. Alte Cherry mit DIN-auf-
PS/2-Adapter am PS/2-Port eines ASUS P7P55D, unter Win7x64 nie passiert. Scheint
sich irgendwie der/ein Controller oder Treiber aufzuhängen, auch NUM und SHIFT-
LOCK funktionieren dann nicht mehr. Einzige Abhilfe: Reboot.

Testweise Deaktivierung von Autorepeat habe ich noch nicht probiert
(unverzichtbares Feature), \"Only accept long keypresses\" und \"Ignore fast
duplicate keypresses\" sind deaktiviert, dito \"Simulate simultaneaous
keypresses\". Die option \"Latch modifiers when pressed twice\" kommt hartnäckig
immer wieder, was \"Disable sticky keys if two keys are pressed together\" tut,
weiß ich nicht.
 
On 8/4/23 4:15 AM, Gerrit Heitsch wrote:
On 8/4/23 13:07, Marte Schwarz wrote:
Hallo Gerrit,
Mit Sticks von SanDisk hatte ich bisher keine Probleme.

Ich auch nicht, seit Ewigkeiten. Ich hatte welche von vor weit ueber 10
Jahren und die Daten waren noch lesbar.


Das ist die Marke, die bei mir unten durch ist. Nie wieder SanDisk, da

Kann ich hier nicht nachvollziehen. Welche SD-Karten nimmst du denn
jetzt?

Bis jetzt fahre ich mit Kingston A1 Serie nicht schlecht. Die
versprechen in ihrer Garantie auch ein bisschen mehr. Habe ich bisher
aber nicht benötigt, das zu testen.

Die kaufen den Kram aber nur ein. Ich versuche von einem
Flash-Hersteller direkt zu kaufen, da ist das Risiko kleiner B-Ware
abzubekommen. Was also SanDisk (WDC), Toshiba, Lexar (war Micron, jetzt
Longsys) und Samsung wären.

Dennoch hat sich Kingston auch hier ganz gut bewaehrt. Die werden
wahrscheinlich aufpassen, keine schlechte Ware einzukaufen.


Nicht das ich was gegen Kingston habe, das RAM in diesem Rechner hier
ist von denen. Ok, die Chips sind von Micron.

Micron ist auch aus unserem Nachbardorf, da muss das ja gut sein :)

Selbst unbekannte Marken wie Dane Elec, die rund 20 Jahre alt sind,
haben die Daten von damals behalten. Obwohl sie in meinem Buero lagen,
wo es den Sommer ueber meist um die 30C sind.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
 
On 8/4/23 12:18 AM, Andreas Fecht wrote:
Am 03.08.2023 um 21:34 schrieb Axel Berger:

Ich hatte schon Sticks, die nach einem Jahr in der Schublade nicht mehr
lesbar waren. Das ist nix. Gibt es ein Fabrikat und einen Typ, der
halbwegs dauerhaft archiviert? 16 GB reichen und zehn Jahre reichen
auch, aber Zuverlässigkeit muß sein.


Wenn Dir die Daten darauf wichtig sind:
Apacer EH353 oder Transcend JetFlash 170 SLC

Wenn sie wirklich wichtig ist:
Swissbit

Wenn es ganz, ganz lange halten soll:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bd/Annals_Tukulti-Ninurta_II_Louvre_AO4655.jpg/375px-Annals_Tukulti-Ninurta_II_Louvre_AO4655.jpg

:)

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
 
Volker Bartheld wrote:
Axel sei gesagt, was hierzugroups ungefähr schon 1\'000x thematisiert wurde:
Flashmedien sind von allen Optionen am allerwenigsten als Langzeitspeicher
geeignet.

Richtig. Genau deshalb fragte ich ja, ob es Exemplare gibt, gern teurer,
die einige wenige Jahre doch halten. Der Vorschlag hier aus der Gruppe,
lieber eine Isodatei auf mehreren Maschinen vorzuhalten und den Stick
bei Bedarf neu zu erstellen, überzeugte mich dann aber doch mehr.

was \"Disable sticky keys if two keys are pressed together\" tut,
weiß ich nicht.

Geraten aber nicht unbegründet: \"Sticky Keys\" heißt, Du kannst
Kombinationen wie <Ctrl><C> nacheinander drücken statt zusammen, die
<Ctrl> Taste bleibt dann bis zum Abruf gewissermaßen \"kleben\". Ist das
aktiviert und Du drückst die Tasten doch gemeinsam, wird es aufgehoben
um unerwünschte Effekte zu vermeinden.


--
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On 8/5/23 20:48, Joerg wrote:
On 8/4/23 4:15 AM, Gerrit Heitsch wrote:
On 8/4/23 13:07, Marte Schwarz wrote:
Hallo Gerrit,
Mit Sticks von SanDisk hatte ich bisher keine Probleme.


Ich auch nicht, seit Ewigkeiten. Ich hatte welche von vor weit ueber 10
Jahren und die Daten waren noch lesbar.


Das ist die Marke, die bei mir unten durch ist. Nie wieder SanDisk, da

Kann ich hier nicht nachvollziehen. Welche SD-Karten nimmst du denn
jetzt?

Bis jetzt fahre ich mit Kingston A1 Serie nicht schlecht. Die
versprechen in ihrer Garantie auch ein bisschen mehr. Habe ich bisher
aber nicht benötigt, das zu testen.

Die kaufen den Kram aber nur ein. Ich versuche von einem
Flash-Hersteller direkt zu kaufen, da ist das Risiko kleiner B-Ware
abzubekommen. Was also SanDisk (WDC), Toshiba, Lexar (war Micron,
jetzt Longsys) und Samsung wären.


Dennoch hat sich Kingston auch hier ganz gut bewaehrt. Die werden
wahrscheinlich aufpassen, keine schlechte Ware einzukaufen.


Nicht das ich was gegen Kingston habe, das RAM in diesem Rechner hier
ist von denen. Ok, die Chips sind von Micron.


Micron ist auch aus unserem Nachbardorf, da muss das ja gut sein :)

In den 80er Jahren war Micron eher ein Hersteller den man besser
gemieden hat.


> Selbst unbekannte Marken wie Dane Elec, die rund 20 Jahre alt sind,

Dane Elec ist nicht so wirklich unbekannt. Die waren für gute
Speichermodule (RAM) bekannt. Seit 2010 ist es nur noch eine Marke,
dahinter steht Gigastone (Taiwan).

Gerrit
 
On 8/5/23 20:37, Volker Bartheld wrote:


Aprospos Kartenleser: Nach etlich Enttäuschungen scheint sich bei mir der
Transcend TS-RDF9K2 zu bewähren. Der macht ohne viel Rumgetue und
Firmwareupdates einfach was er soll.

Als Kartenleser für Micro-SD habe ich hier zwei Stück von Lexar die 16
GB Micro-SD-Karten umsonst beilagen. Die funktionieren bisher
einwandfrei und auch mit Karten größer als 32GB. Schnell sind sie dank
USB3 auch noch.


Und dann gibt es diese heliumgefüllten Dinger. Man sagt, das Helium würde da
durchaus einige Zeit drinnenbleiben. 5 Jahre? 10 Jahre? Wir wissen es nicht.
Noch nicht.

Kann man abfragen. Bei den Platten von WDC ist es SMART Attribut 22
welches was zu Helium aussagt. Bei einer neuen HD steht es auf 100,
Minimum ist 25. Bisher hat hier noch keine HD Werte unter 100 geliefert
und einige davon sind von Anfang 2021.


Gerrit
 
Am 05.08.2023 um 21:42 schrieb Gerrit Heitsch:
On 8/5/23 20:48, Joerg wrote:
On 8/4/23 4:15 AM, Gerrit Heitsch wrote:
[...]
Dennoch hat sich Kingston auch hier ganz gut bewaehrt. Die werden wahrscheinlich aufpassen, keine
schlechte Ware einzukaufen.


Nicht das ich was gegen Kingston habe, das RAM in diesem Rechner hier ist von denen. Ok, die
Chips sind von Micron.


Micron ist auch aus unserem Nachbardorf, da muss das ja gut sein :)

In den 80er Jahren war Micron eher ein Hersteller den man besser gemieden hat.


Selbst unbekannte Marken wie Dane Elec, die rund 20 Jahre alt sind,

Dane Elec ist nicht so wirklich unbekannt. Die waren für gute Speichermodule (RAM) bekannt. Seit
2010 ist es nur noch eine Marke, dahinter steht Gigastone (Taiwan).

Die Situation am Markt wechselt stark über die Jahrzehnte.
Ein paar Jahre lang war auch Infineon sehr stark und bestens bewertet (SPD und so).
Zu der Zeit, als Festplatten so 10..30 GB hatten.
Eher viele Jahre um 2006 herum war Corsair die beste Marke.
Kingston war eigentlich immer da.
Aktuell habe ich ja Kingston Fury RDIMM ECC 128 GB.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong
 
On Sat, 2023-08-05 at 20:59 +0200, Axel Berger wrote:
Volker Bartheld wrote:
Axel sei gesagt, was hierzugroups ungefähr schon 1\'000x thematisiert wurde:
Flashmedien sind von allen Optionen am allerwenigsten als Langzeitspeicher
geeignet.
Richtig. Genau deshalb fragte ich ja, ob es Exemplare gibt, gern teurer,
die einige wenige Jahre doch halten.

Nein. Jedenfalls gibt es keinen mir bekannten Hersteller, der Dir das garantiert
und damit ist auf irgendwelche Geheimtips vollkommen gepfiffen.

Der Vorschlag hier aus der Gruppe,
lieber eine Isodatei auf mehreren Maschinen vorzuhalten und den Stick
bei Bedarf neu zu erstellen, überzeugte mich dann aber doch mehr.

Natürlich. Gretchenfrage: Wo tust Du denn Dein .iso hin bzw. ein Backupkonzept
für den Rest der Daten, welches ohne Flashmedien auskommt, ist vorhanden?

Ich habe hier in der Schublade (natürlich) einen Linux Mint Noname-Bootstick
liegen. Den verwende ich halt gelegentlich, zu \"besonderen Anlässen\". Und falls
er an Demenz erkrankt, wird er neu formatiert und dann eben das neueste,
tollste, aktuellste, geilste, schönste Linuxderivat draufgespielt, das es
gegenwärtig gibt.

was \"Disable sticky keys if two keys are pressed together\" tut,
weiß ich nicht.
Geraten aber nicht unbegründet: \"Sticky Keys\" heißt, Du kannst
Kombinationen wie <Ctrl><C> nacheinander drücken statt zusammen, die
Ctrl> Taste bleibt dann bis zum Abruf gewissermaßen \"kleben\".

Furchtbar. Wie schön wäre es, all diesen Kram einfach ausschalten zu können und
dafür eine Tastatur zu haben, die zuverlässig funktioniert, ohne sich
aufzuhängen oder im Autorepeat festzukleben. Könnte natürlich an meinem DIN-
PS/2-Konstrukt und dem doch etwas ollen Controller in der Cherry G80 (die hat
auf der Rückseite noch so einen XT/AT-Schieber) liegen. Oder meinem schon etwas
abgehangenen P7P55D-Motherboard.

Eben ein ganz merkwürdiges Phänomen mit verklemmten Bootprozeß.

Das war wirklich ein Nahtoderlebnis, wenn nach einer Woche Linuxfummelei die
Kiste plötzlich nicht mal mehr hochkommt. Habe dann die via PS/2 angeschlossene
Tastatur entfernt und mit der \"semimechanischen\" Reserve-USB-Tastatur (G81-3000)
erfolgreich gebootet.

Damit bis dato noch keine Tastenhänger. Das kann natürlich auch Glück sein.
Werde die Sache noch etwas beobachten und mir dann zähneknirschend eine
https://www.amazon.de/dp/B000NDD524/ anschaffen. Ja, nein, das Ding hat eine
nutzlose Windows-Taste (und deswegen eine unnötig verkürzte Spacebar), außerdem
muß man den Hohlraum erstmal mit Schaumstoffmatten modden, damit das Ding nicht
so hallt und 112€ sind jetzt auch keine wirkliche Okkasione.

Mei: Ein einziger Cherry MX-Blue von
https://www.reichelt.de/cherry-mx-blue-tastenmodul-schnappbefestigung-cherry-mx1a-e1nn-p202569.html
kostet 60ct, macht bei 105 Tasten allein schon 63€. Die flachen Gamertastaturen
mit ihren hektischen MX-Red (https://www.amazon.de/dp/B09L58LLNX) mag ich nicht,
Tesoro baut meine Lieblingstastatur nicht mehr und irgendwelcher skelettierter
RGB-Wahnsinn, für den man erst einen 1GB großen Treiber braucht, um die
Beleuchtung zu bändigen, scheidet kategorisch aus.


Volker
 
On Sat, 2023-08-05 at 21:48 +0200, Gerrit Heitsch wrote:
On 8/5/23 20:37, Volker Bartheld wrote:
Und dann gibt es diese heliumgefüllten Dinger. Man sagt, das Helium würde da
durchaus einige Zeit drinnenbleiben. 5 Jahre? 10 Jahre? Wir wissen es nicht.
Noch nicht.
Kann man abfragen.

Was das glatte Gegenteil von \"Festplatte bzw. Speichermedium in der Schublade
sich selbst überlassen\" ist und wonach Axel ja gefragt hatte. Ob ich nun noch
die SMART-Parameter checke, während der Spindelmotor ohnehin schon die
Spinnweben aus den Ritzen pustet, ist dann natürlich auch schon egal.

Bei den Platten von WDC ist es SMART Attribut 22
welches was zu Helium aussagt. Bei einer neuen HD steht es auf 100,
Minimum ist 25. Bisher hat hier noch keine HD Werte unter 100 geliefert
und einige davon sind von Anfang 2021.

2 1/2 Jahre also. Da würde ich mich auch schönstens bedanken, wenn es hier schon
Warnungen gäbe. Außerdem ist das ja kein Verschleiß im engeren Sinne, diese
Platten stehen sich ggfs. kaputt, so wie es auch LiIon-Akkus tun. Die kann man
allenfalls im Kühlschrank aufheben, um die Degeneration zu bremsen.

Glücklicherweise habe ich in allen relevanten Geräten Marken- bzw.. OEM-Akkus
drin und deswegen so gut wie keine Probleme mit übermäßiger Alterung. Sogar die
zwei EN-EL3 aus der Nikon D70 Erstausrüstung sind noch komplett unauffällig.

OK, so eine DSLR foltert die Dinger ja auch nicht so. Mal sehen, ob meinen Sony
NP-FV70 ähnliches Glück beschieden ist, die kriegen auch mal 2-3 Schnellladungen
pro Tag.

Volker
 
On 8/6/23 16:24, Volker Bartheld wrote:
Bei den Platten von WDC ist es SMART Attribut 22
welches was zu Helium aussagt. Bei einer neuen HD steht es auf 100,
Minimum ist 25. Bisher hat hier noch keine HD Werte unter 100 geliefert
und einige davon sind von Anfang 2021.

2 1/2 Jahre also. Da würde ich mich auch schönstens bedanken, wenn es hier schon
Warnungen gäbe.

Frühausfälle kommen vor. Nachdem das Minimum 25 ist und man bei 100
anfängt wäre es trotzdem OK, wenn die HDs jetzt nur noch 90 melden
würden. Aber wie gesagt, ich sehe überall noch 100.



Außerdem ist das ja kein Verschleiß im engeren Sinne, diese
Platten stehen sich ggfs. kaputt, so wie es auch LiIon-Akkus tun.

Letztere nicht mehr so wirklich. Es hiess mal ein solcher Akku wäre nach
3 Jahren platt, egal ob benutzt oder nicht. Kann ich bei den Akkus der
der letzten 10 Jahre nicht mehr nachvollziehen.

Gerrit
 
On Fri, 2023-08-04 at 13:07 +0200, Marte Schwarz wrote:
Mit Sticks von SanDisk hatte ich bisher keine Probleme.
Das ist die Marke, die bei mir unten durch ist. Nie wieder SanDisk, da
Kann ich hier nicht nachvollziehen. Welche SD-Karten nimmst du denn
jetzt?
Bis jetzt fahre ich mit Kingston A1 Serie nicht schlecht.

Drei von drei https://www.amazon.de/gp/product/B009OU5O0S binnen weniger Jahre
ausgefallen. Eine https://www.amazon.de/gp/product/B000OF2F36 in der
Digitalkamera verreckt.

> Die versprechen in ihrer Garantie auch ein bisschen mehr.

Was nützt Dir denn ein Garantieversprechen, wenn die Daten futsch sind - jetzt
mal ganz naiv gefragt? Kriegst dann einen neuen Stick oder eine neue SD-Kate.
Whoa!

> Habe ich bisher aber nicht benötigt, das zu testen.

Ich durchaus. War mir nicht mal die Mühe einer Retoure wert, reicht schon
mehrere Stunden Lebenszeit mit Fehlersuche und Datenrettung vergeudet zu haben.

Volker
 
On Fri, 2023-08-04 at 09:18 +0200, Andreas Fecht wrote:
> Transcend JetFlash 170 SLC

Nur noch antiquarisch verfügbar.

Volker
 
Volker Bartheld wrote:
Natürlich. Gretchenfrage: Wo tust Du denn Dein .iso hin bzw. ein Backupkonzept
für den Rest der Daten, welches ohne Flashmedien auskommt, ist vorhanden?

Ja natürlich. Als erstes sind viele Datenverzeichnisse regelmäßig auf
mehrere hier im LAN laufende Rechner gespiegelt. Dann liegen im Regal
vier Generationen (eigentlich zwölf, weil die Platten groß genug für
drei sind) Backups im ungefähren Zweimonatsabstand. Was ich immer noch
nicht gebacken bekommen habe und womit ich mich unwohl fühle ist, daß
alle Rechner und alle Backups hier im selben Raum in derselben Wohnung
stehen.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
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