Parallelweichen...

L

Laurenz Trossel

Guest
On 2021-12-15, Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> wrote:

>>> Kann schon. Die Sinnhaftigkeit ist eine andere Sache.

Welches Problem soll dieser Roboterarm überhaupt lösen?

Der Anschluss an die Ladesäule ist eine Sache von Sekunden. Ladekabel aus
dem Kofferraum nehmen und entknoten, Stecker am Fahrzeug einstecken, Karte
vor den Leser halten oder in der App anwählen (je nach car-sharing
Anbieter), Stecker in die Ladesäule stecken. Die Anzeige der Ladesäule
\"Ihre Kundendaten werden geprüft...\" nimmt die längste Zeit in Anspruch.

Da ich Augen habe, kann ich auch sehen, ob der Anschluss am Fahrzeug an der
linken oder rechten Seite ist und ob er nah an der Ladesäule ist oder
nicht. Je nach Fahrzeugmodell und ob ich vorwärts oder rückwärts eingeparkt
habe.

Platz für Robotertechnik wäre an den städtischen Ladesäulen nicht.

Abbildung ähnlich:
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/photos/62f60ae9f790566c7fc0af53f8dfa612/600/338/
 
C

Christoph Müller

Guest
Am 15.12.2021 um 18:36 schrieb Helmut Schellong:
On 12/15/2021 10:05, Christoph Müller wrote:
Am 14.12.2021 um 21:34 schrieb Helmut Schellong:
On 12/14/2021 20:38, Christoph Müller wrote:
Am 14.12.2021 um 16:34 schrieb Helmut Schellong:

Es gibt auch noch andere Lösungen:
https://www.autoberufe.ch/de/news/news-archiv/jeder-parkplatz-kann-zur-e-ladestation-werden


https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Roboter-soll-E-Autos-schnell-laden-4135848.html


https://www.tugraz.at/fileadmin/_processed_/7/a/csm_E-Laderoboter-25-by-Frankl-tugraz_9e0ea0a7da.jpg


https://ecomento.de/2017/10/13/amazon-will-elektroautos-per-drohne-laden/


Ein Roboterarm kann nicht auf Fahrzeugebene montiert sein

Kann schon. Die Sinnhaftigkeit ist eine andere Sache.

Auf den Ladestellplätzen für die Autos kann eben nicht ein
Roboterarm montiert werden. Zwischen den Stellplätzen auch nicht.
Der gesamte Bereich ist verboten für so etwas!

WAS GENAU spricht dagegen?

Die Tankstellentechnik befindet sich grundsätzlich nicht auf der
Fläche, worauf die Fahrzeuge sich bewegen.

Grundsätzlich? Mit der induktiven Ladetechnik ist aber ganz genau das
vorgesehen.

Normale Straßenfahrzeuge haben auch eine gewisse Bodenfreiheit, durchaus
mit Technik bestückt werden kann. In Form von Parkplatzsperren ist das
eine durchaus übliche Sache.
https://www.strassenausstatter.de/produkt/absperrtechnik/parkplatzsperren-und-parkbuegel/parkplatzsperre-mit-rundrohrbuegeln-umlegbar/

Es gibt stets einen
Sockel für die Säulen, wie ein Stück Bürgersteig. Das dürfte eine
Bauvorschrift sein.

MÜSSEN es unbedingt SÄULEN sein?

> Kontext ist natürlich das Foto oben!:

Kontext ist doch eher \"Laden mit physischem Kontakt\". Für sowas gibt
sehr wohl ganz unterschiedliche Lösungen.

Wenn auf den Fahrzeug-Stellflächen Roboterarme montiert sind, können
keine Autos darauf stehen. Nicht klar?

Sie können ohne weiteres im Boden versenkt werden. Sie können auch flach
liegen, so lange sie nicht gebraucht werden. Es muss auch nicht
unbedingt um Gelenkarm-Roboter gehen. Es gibt auch welche auf
Tentakelbasis. Die Roboter-Steckkontakte könnten auch von unten
erreichbar sein. Ähnlich wie die induktiven Kontaktplatten(-spulen) ja
auch. Oben könnte zusätzlich ein manuell zu bedienender Kontakt liegen.
Beides zusammen dürfte noch immer billiger sein als eine induktive
Ladevorrichtung. Und auch eine induktive Lademöglichkeit sollte nicht
auf einen manuell bedienbaren Stecker verzichten.

Zwischen den Fahrzeug-Stellflächen können keine Roboterarme montiert
sein, weil dann nicht mehr genug Platz für die Fahrzeuge vorhanden
wäre.

Aber Kabel als Stolperfallen sind ganz OK?

> Nicht klar?

Nicht so klar, wie du dir das vorstellst.

Zumindest müßten die Arme auf einem zusätzlichen
Sockel dazwischen montiert sein, damit es keinen Crash beim Fahren
gibt.

Sofern überhaupt solche Roboter verwendet werden. Es sind viele sehr
unterschiedliche Konstruktionen denkbar. Kreuztische mit Hubmechanismus
zum Beispiel. Mit Kunststoffgleitlagern ausgestattet sind sie auch kaum
schmutzempfindlich. Für die paar Bewegungen, die so ein Ding zu
absolvieren hat, dürfte es quasi \"das ewige Leben\" haben.

Das Wesentliche: Man muss sich mal auf ein System einigen. Das dürfte
mit Abstand das schwierigste Thema sein. Deshalb würde sich vielleicht
ein Open-Source-Projekt anbieten.

Cobots müssen aber so konstruiert sein, daß jeglicher Schaden beim
Menschen vollkommen ausgeschlossen ist.

Alles mit Maß und Ziel. Eine ganz normale Türe kann auch nicht
verhindern, dass du dir damit die Finger quetscht.

Das betrifft auch die
Gegenstände, mit denen ein Cobot hantiert. Ein Cobot darf auch keine
Kräfte anwenden können, die einen Menschen verletzen können.
Ladestecker stecken scheidet hier bereits aus.

Scheiden NICHT aus. Wie sowas geht, habe ich doch beschrieben. Stichwort
\"Kraftfluss\".

Bisher müssen Roboter, die keine Cobots sind, eingezäunt sein.

http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden_tugraz.jpg (TU
Graz)

Man sieht hier einen Sockel mit Bordsteinkante für die Technik.

Man sieht hier vor allem nur einen Prototyp. Es liegt in der Natur der
Dinge, dass sowas noch nicht ausgereift ist.

Das
Konzept ist so, wie bei aktuellen Sprit-Tankstellen: seitliches
Vorfahren. Also nicht so platzsparend wie beim Kontext-Foto:
frontales Vorfahren.

Der Roboter und dessen Basis sieht so stark aus, wie von mir gedacht.
Die gesamte Vorrichtung wird sehr teuer sein. Es muß (in Serie)
sichergestellt sein, daß sich keine Menschen im Arbeitsbereich des
Roboters befinden, sobald dieser aktiv wird.

Schau mal rechts ganz oben im Bild. Da sind zwei Kameras angebracht...

Also die ganz normalen heutigen Stecker, die der Arm eben
greifen kann.

Wie viele Typen sind da eigentlich im Umlauf? Der Einigungsprozess
ist eines der schwierigsten Themen.

Ich denke da an den Porsche Taycan. Der kann in 15 min 80% laden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ladestation_(Elektrofahrzeug) Die
Leistung geht bis 350 kW.

Nur, weil man sowas machen kann, muss man es ja nicht machen. Mir wär\'s
lieber, wenn man die Langstrecke per Rad-Schiene bewältigen würde. Damit
könnte man sich solch auffrisierte Technik sparen. Die Fahrzeuge wären
leichter weil die Batterien kleiner und leichter wären. Das ergibt
weniger Reifenabrieb (Mikroplastik und Feinstaub), weniger
Rohstoffbedarf und die Fahrwege hätten auch noch geringeren Verschleiß.
Weniger Energie reduziert auch die Brandlast, womit solche Fahrzeuge gar
als mobiler Wohnungsbestandteil konzipiert werden können. Das erspart
Parkplätze und gibt Fußgängern, Rad- und Rollstuhlfahrern wieder mehr
Fläche. Die kleineren Akkus müssten allerdings öfters geladen werden.
Deshalb das Laden mit Roboter. Dann muss sich kein Mensch mehr drum
kümmern, weil alles automatisch läuft.

Es entsteht folglich ein ziemlich langer Arm mit erheblichen
Hebelkräften, der eine starke und voluminöse Basis
(Platzbedarf!)

Man kann die Dinger auch von der Ecke hängend betreiben. Das
erspart Stolperfallen für die Fußgänger.

Falls eine geeignete Decke vorhanden ist. Das wäre quasi ein
Gebäude! Entsprechend teuer!

Bei uns haben die meisten neuen Häuser Tiefgaragen. Da gibt es
Decken, an die man was anschrauben könnte.

Tiefgaragen sind nicht hoch genug, um solche Technik von oben
besorgen zu können. Meine Tiefgarage ist etwa 2,35 m hoch.

Und der Kastenwagen ist 2,30 Meter hoch?

Kontext ist das Foto
http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden.jpg

Nur, weil es auf dem Foto so ausgeführt ist, muss es noch lange nicht
Standard werden. Wer braucht schon Stolperfallen am Boden?

Ich denke an Ladeplätze beim Supermarkt oder Arbeitgeber.

Auch diese haben inzwischen recht oft überdachte Flächen mit
Decke, an die alles Mögliche geschraubt werden kann.

Ist mir gänzlich unbekannt - nie gesehen.

Alleine in unserer Stadt fallen mir ganz spontan mindestens 4 solcher
Märkte ein.

Jedenfalls nicht bei der
Installation von Lademöglichkeit nachträglich hinzugefügt.

Meines Wissens MÜSSEN bis 11 kW/Ladestation genehmigt werden.

Wenn eine \'Technik von oben\' nicht schon beim Bau vorgesehen wurde,
wird das im Nachhinein nicht erlaubt werden. (Nicht freigegebene
Nutzungsart.)

Das würde mich doch sehr wundern.

Die aktuell vorhandene Technik ist platzsparend, einfach,
robust und billig.

Stehend ist zwar naheligend. Hängend aber meistens billiger
und praktischer. Denn gerade in Großgaragen verlaufen an der
Decke hängend meistens eh\' schon jede Menge
Versorgungsleitungen. Die kann man anzapfen oder zusätzliche
Kabel einziehen, ohne dass das großer Aufwand wäre. Am Boden
muss man erst mal einen Graben aus dem Beton schneiden...

In Parkhäusern sind heute gewöhnlich keine Tankstellen.

Was hat das mit der Möglichkeit des Akkuladens zu tun?

Damit, daß Parkhäuser gewöhnlich nur Stellplätze anbieten.

Keine Beleuchtung? Meistens braucht man zumindest dafür Kabelkanäle.
Recht oft kommen dann auch noch Frei-/Besetzt-Sensoren mit dazu. Einen
neuen Kabelkanal an die Decke zu schrauben, ist meistens auch kein
großer Akt. Man muss damit ja keine Design-Wettbewerbe gewinnen.

Die Autos müssen dann beide Möglichkeiten bieten.

Und? Muss man eben beim Design drauf achten.

Es wird komplexer und komplexer .. Dir bekanntermaßen egal.

Wenn es um große Stückzahlen geht, kann man sich ziemlich viel
Komplexität leisten. Wie komplex ist eigentlich der Computer, vor dem du
grade sitzt?

Die Akzeptanz wird auch eine Rolle spielen.

Sie ist sogar eines der ganz zentralen Themen.

Ich meine jedoch, daß viele Autofahrer Roboter zum Laden nicht
akzeptieren werden.

Wieso denn nicht? Damit sollte doch ein normaler Nutzer gar nicht in
Berührung kommen. Der will einfach, dass der Akku preiswert geladen ist,
wenn er wieder kommt.

Beispielsweise ich, und alle Relevanten, die ich
kenne. Ich tanke Sprit grundsätzlich selbst mit der Zapfpistole.

Früher gab\'s den Tankwart. Der putzte auch noch die Windschutzscheibe.
Wurde allerdings zu teuer und deshalb wurde der Tankwart abgeschafft.

Warum sollte ich das beim E-Laden anders machen wollen? Und einen
Lade-Roboter per Smartphone rufen, können ich und viele Andere
nicht, mangels Smartphone.

Mit Kameras könnte auch ein Zettel hinter der Windschutzscheibe reichen,
um damit kund zu tun, ob der Akku geladen werden soll oder nicht.


--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
 
C

Christoph Müller

Guest
Am 16.12.2021 um 02:58 schrieb Laurenz Trossel:

> Welches Problem soll dieser Roboterarm überhaupt lösen?

Er soll KLEINE Akkus alltagstauglich machen. Kleine Akkus brauchen
weniger Material (reicht dann für viel mehr der Weltbevölkerung), sind
billiger (damit wird die Marktsättigung schneller erreicht), leichter
(Verschleiß von Reifen und Fahrbahnen -> Wälzlagergleichungen -> 4
Potenz und mehr, weniger Feinstaub, weniger Mikroplastik) und nicht so
voluminös. Ergibt mehr Raum für Personen und Nutzlast.

Der Anschluss an die Ladesäule ist eine Sache von Sekunden. Ladekabel aus
dem Kofferraum nehmen und entknoten, Stecker am Fahrzeug einstecken, Karte
vor den Leser halten oder in der App anwählen (je nach car-sharing
Anbieter), Stecker in die Ladesäule stecken. Die Anzeige der Ladesäule
\"Ihre Kundendaten werden geprüft...\" nimmt die längste Zeit in Anspruch.

Sicher kann man ein automatisch ablaufendes Ritual draus machen. Werden
aber sicher nur Wenige wollen. Die bequemere Lösung dürfte auf mehr
Akzeptanz stoßen, sofern sie finanziell im Rahmen bleibt.

Da ich Augen habe, kann ich auch sehen, ob der Anschluss am Fahrzeug an der
linken oder rechten Seite ist und ob er nah an der Ladesäule ist oder
nicht. Je nach Fahrzeugmodell und ob ich vorwärts oder rückwärts eingeparkt
habe.

Platz für Robotertechnik wäre an den städtischen Ladesäulen nicht.

Das wäre von Fall zu Fall zu überprüfen.

Abbildung ähnlich:
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/photos/62f60ae9f790566c7fc0af53f8dfa612/600/338/

Das ist Standard-Billigtechnik mit verlässlichen Stolperfallen durch die
Ladekabel. Wer braucht Stolperfallen?
--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 12/16/2021 09:12, Christoph Müller wrote:
Am 15.12.2021 um 18:36 schrieb Helmut Schellong:
On 12/15/2021 10:05, Christoph Müller wrote:
Am 14.12.2021 um 21:34 schrieb Helmut Schellong:
On 12/14/2021 20:38, Christoph Müller wrote:
Am 14.12.2021 um 16:34 schrieb Helmut Schellong:

Es gibt auch noch andere Lösungen: https://www.autoberufe.ch/de/news/news-archiv/jeder-parkplatz-kann-zur-e-ladestation-werden


https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Roboter-soll-E-Autos-schnell-laden-4135848.html


https://www.tugraz.at/fileadmin/_processed_/7/a/csm_E-Laderoboter-25-by-Frankl-tugraz_9e0ea0a7da.jpg


https://ecomento.de/2017/10/13/amazon-will-elektroautos-per-drohne-laden/


Ein Roboterarm kann nicht auf Fahrzeugebene montiert sein

Kann schon. Die Sinnhaftigkeit ist eine andere Sache.

Auf den Ladestellplätzen für die Autos kann eben nicht ein Roboterarm montiert werden. Zwischen den Stellplätzen auch nicht.
Der gesamte Bereich ist verboten für so etwas!

WAS GENAU spricht dagegen?

Die Tankstellentechnik befindet sich grundsätzlich nicht auf der Fläche, worauf die Fahrzeuge sich bewegen.

Grundsätzlich? Mit der induktiven Ladetechnik ist aber ganz genau das vorgesehen.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/60/Electric_car_wireless_parking_charge.jpg

Das ist irrelevant, da es einfach wie eine in den Boden eingelassene Steinplatte ist.

Und ich meine aktuelle Tankstellen, wo die Technik ausnahmslos auf Podesten/Sockeln steht, die
Fahrzeugreifen abweisen.

Normale Straßenfahrzeuge haben auch eine gewisse Bodenfreiheit, durchaus mit Technik bestückt werden kann. In Form von Parkplatzsperren ist das eine durchaus übliche Sache.
https://www.strassenausstatter.de/produkt/absperrtechnik/parkplatzsperren-und-parkbuegel/parkplatzsperre-mit-rundrohrbuegeln-umlegbar/

Was haben Parkplatzsperren mit Aufstellsockeln für Technik _neben_ Stellflächen zu tun?

Es gibt stets einen
Sockel für die Säulen, wie ein Stück Bürgersteig. Das dürfte eine Bauvorschrift sein.

MÜSSEN es unbedingt SÄULEN sein?

Nein - Technik halt.
Es sind aber heute Säulen, überall, seit vielleicht 100 Jahren.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/39/Total.JPG
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e6/Merecedes_Tankstelle_1961.jpg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/da/Bundesarchiv_Bild_111-098-075%2C_Leuna-Tankstelle.jpg

Wenn die Technik oben hängt, können solche Technik-Sockel logischerweise entfallen:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/GasStationHiroshima.jpg

Kontext ist natürlich das Foto oben!:

Kontext ist doch eher \"Laden mit physischem Kontakt\". Für sowas gibt sehr wohl ganz unterschiedliche Lösungen.

Ich habe den Link eingestellt und mich nachfolgend (zunächst) nur darauf bezogen.
Folglich ist dieses Bild der Haupt-Kontext.
\'Laden mit elektrischem Kontakt\' und \'Laden mit Ladekabel\' sind abgeleitete Kontexte.

Wenn auf den Fahrzeug-Stellflächen Roboterarme montiert sind, können keine Autos darauf stehen. Nicht klar?

Sie können ohne weiteres im Boden versenkt werden. Sie können auch flach liegen, so lange sie nicht gebraucht werden. Es muss auch nicht unbedingt um Gelenkarm-Roboter gehen. Es gibt auch welche auf Tentakelbasis. Die Roboter-Steckkontakte könnten auch von unten erreichbar sein. Ähnlich wie die induktiven Kontaktplatten(-spulen) ja auch. Oben könnte zusätzlich ein manuell zu bedienender Kontakt liegen. Beides zusammen dürfte noch immer billiger sein als eine induktive Ladevorrichtung. Und auch eine induktive Lademöglichkeit sollte nicht auf einen manuell bedienbaren Stecker verzichten.

Wenn in den Böden der Fahrzeug-Stellflächen Roboterarme versenkt sind, können keine Autos darauf stehen,
sobald diese Roboterarme aktiv werden und das Fahrzeug versorgen sollen.
Nicht klar?
Es kann auf der Fahrzeug-Stellfläche kein Roboterarm liegen, weil dann kein
Fahrzeug auf diese seine Stellfläche fahren kann.
Nicht klar?
Die E-Autos haben _konkret_ ein oder zwei Ladebuchsen vorne oder hinten - oben.
Nicht klar?

Zwischen den Fahrzeug-Stellflächen können keine Roboterarme montiert sein, weil dann nicht mehr genug Platz für die Fahrzeuge vorhanden wäre.

Aber Kabel als Stolperfallen sind ganz OK?

Versorgung hängend vom Dach her ist in DE sehr unüblich.
Habe ich noch _nie_ gesehen in DE.
Das ist nun mal so - konkret, seit vielleicht 100 Jahren.

Zumindest müßten die Arme auf einem zusätzlichen Sockel dazwischen montiert sein, damit es keinen Crash beim Fahren gibt.

Sofern überhaupt solche Roboter verwendet werden. Es sind viele sehr unterschiedliche Konstruktionen denkbar. Kreuztische mit Hubmechanismus zum Beispiel. Mit Kunststoffgleitlagern ausgestattet sind sie auch kaum schmutzempfindlich. Für die paar Bewegungen, die so ein Ding zu absolvieren hat, dürfte es quasi \"das ewige Leben\" haben.

http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden.jpg

Vorstehendes ist aber kaum übertreffbar, hinsichtlich Einfachheit, Funktionalität und Kostenarmut.
Kabel liegen da herum, Überkreuzladen möglich, Ladebuchsen vorn oder hinten - egal.

> Das Wesentliche: Man muss sich mal auf ein System einigen. Das dürfte mit Abstand das schwierigste Thema sein. Deshalb würde sich vielleicht ein Open-Source-Projekt anbieten.

Da kann man wohl weitgehend die großen Firmen machen lassen, denke ich.
Die haben ein hohes Eigeninteresse.
Die EU sollte Standardisierungen hinzufügen.

Cobots müssen aber so konstruiert sein, daß jeglicher Schaden beim Menschen vollkommen ausgeschlossen ist.

Alles mit Maß und Ziel. Eine ganz normale Türe kann auch nicht verhindern, dass du dir damit die Finger quetscht.

Es ist aber so definiert.

Das betrifft auch die Gegenstände, mit denen ein Cobot hantiert. Ein Cobot darf auch keine Kräfte anwenden können, die einen Menschen verletzen können. Ladestecker stecken scheidet hier bereits aus.

Scheiden NICHT aus. Wie sowas geht, habe ich doch beschrieben. Stichwort \"Kraftfluss\".

Cobots müssen weiche \'Hände\' haben, um mit Menschen Kontakt haben zu können.
Die Stecker müssen die normalen für Menschen sein, die ein Cobot greifen können muß.
Diese Stecker müssen eine einheitliche mechanische Schnittstelle zum Greifen haben.

Bisher müssen Roboter, die keine Cobots sind, eingezäunt sein.

http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden_tugraz.jpg     (TU Graz)

Man sieht hier einen Sockel mit Bordsteinkante für die Technik.

Man sieht hier vor allem nur einen Prototyp. Es liegt in der Natur der Dinge, dass sowas noch nicht ausgereift ist.

Ein Sockel oder etwas, das so wirkt, wird auch in Serie vorhanden sein müssen.

Das Konzept ist so, wie bei aktuellen Sprit-Tankstellen: seitliches Vorfahren. Also nicht so platzsparend wie beim Kontext-Foto: frontales Vorfahren.

Der Roboter und dessen Basis sieht so stark aus, wie von mir gedacht.
Die gesamte Vorrichtung wird sehr teuer sein. Es muß (in Serie)
sichergestellt sein, daß sich keine Menschen im Arbeitsbereich des
Roboters befinden, sobald dieser aktiv wird.

Schau mal rechts ganz oben im Bild. Da sind zwei Kameras angebracht...

Mich wundert nur etwas, daß die offenbar Teleobjektive haben.

Also die ganz normalen heutigen Stecker, die der Arm eben
greifen kann.

Wie viele Typen sind da eigentlich im Umlauf? Der Einigungsprozess ist eines der schwierigsten Themen.

Ich denke da an den Porsche Taycan. Der kann in 15 min 80% laden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ladestation_(Elektrofahrzeug) Die Leistung geht bis 350 kW.

Nur, weil man sowas machen kann, muss man es ja nicht machen. Mir wär\'s lieber, wenn man die Langstrecke per Rad-Schiene bewältigen würde. Damit könnte man sich solch auffrisierte Technik sparen. Die Fahrzeuge wären leichter weil die Batterien kleiner und leichter wären. Das ergibt weniger Reifenabrieb (Mikroplastik und Feinstaub), weniger Rohstoffbedarf und die Fahrwege hätten auch noch geringeren Verschleiß. Weniger Energie reduziert auch die Brandlast, womit solche Fahrzeuge gar als mobiler Wohnungsbestandteil konzipiert werden können. Das erspart Parkplätze und gibt Fußgängern, Rad- und Rollstuhlfahrern wieder mehr Fläche. Die kleineren Akkus müssten allerdings öfters geladen werden. Deshalb das Laden mit Roboter. Dann muss sich kein Mensch mehr drum kümmern, weil alles automatisch läuft.

Es entsteht folglich ein ziemlich langer Arm mit erheblichen Hebelkräften, der eine starke und voluminöse Basis (Platzbedarf!)

Man kann die Dinger auch von der Ecke hängend betreiben. Das erspart Stolperfallen für die Fußgänger.

Falls eine geeignete Decke vorhanden ist. Das wäre quasi ein Gebäude! Entsprechend teuer!

Bei uns haben die meisten neuen Häuser Tiefgaragen. Da gibt es Decken, an die man was anschrauben könnte.

Tiefgaragen sind nicht hoch genug, um solche Technik von oben besorgen zu können. Meine Tiefgarage ist etwa 2,35 m hoch.

Und der Kastenwagen ist 2,30 Meter hoch?

Solche Fahrzeuge können in dieser Tiefgarage nicht parken.
Zumal Röhren-Beleuchtung an der Decke ist.
In dem Haus sind unten Friseur, Hörgeräte-Laden, Kiosk, Tageszeitung, und oben 9 Privat-Wohnungen.

Kontext ist das Foto http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden.jpg

Nur, weil es auf dem Foto so ausgeführt ist, muss es noch lange nicht Standard werden. Wer braucht schon Stolperfallen am Boden?

Seit vielleicht 100 Jahren ist das in DE nun mal so.
Ich kenne nur in der Industrie-Produktion Werkzeuge von oben hängend.
Und in etwa 2,3 m Höhe Kabelkanäle für die Versorgung der Maschinen.

Ich denke an Ladeplätze beim Supermarkt oder Arbeitgeber.

Auch diese haben inzwischen recht oft überdachte Flächen mit
Decke, an die alles Mögliche geschraubt werden kann.

Ist mir gänzlich unbekannt - nie gesehen.

Alleine in unserer Stadt fallen mir ganz spontan mindestens 4 solcher Märkte ein.

Ich kenne in ganz Westfalen von Paderborn bis Rheine und Lippstadt bis Minden
keinen einzigen Supermarkt-Parkplatz (bis 600 Plätze) mit Überdachung.
Ebenso keine Fabrik-Parkplätze mit Überdachung.

http://www.schellong.de/img/koyo2.jpg

Vorstehend sind vier Parkplätze zu erkennen.
Alle ohne Überdachung.
Die Ausstattung in ganz Westfalen und darüber hinaus (soweit ich sie kenne), ist
so wie in dem Foto - das ist charakteristisch.

Im Foto steht \'Dürkoppstraße\'.
Das war auch früher Firma Dürkopp (Künsebeck) zur Kugellager-Herstellung.
Diese Fabrik wurde von FAG Kugelfischer gekauft.
Zu der Zeit (1968-1972) habe ich dort meine Lehre zum Elektromechaniker gemacht.
Anschließend war ich bei Dürkopp in Bielefeld.

Das Innere der Fabrik kenne ich noch aus dem Kopf.
In dem Gebäude rechts unten war die Lehrwerkstatt.
In der kleineren Halle unten war eine Drehbank (unten links), mit der
Kugellager-Ringe bis etwa 5 m Durchmesser hergestellt werden konnten.
FAG hat auch das Kugellager für das Londoner Riesenrad hergestellt.
Später auch das für das größere Riesenrad (160m) in Singapur.

Jedenfalls nicht bei der Installation von Lademöglichkeit nachträglich hinzugefügt.

Meines Wissens MÜSSEN bis 11 kW/Ladestation genehmigt werden.

Wenn eine \'Technik von oben\' nicht schon beim Bau vorgesehen wurde, wird das im Nachhinein nicht erlaubt werden. (Nicht freigegebene Nutzungsart.)

Das würde mich doch sehr wundern.

Dächer, die einfach nur ein Unterstand sind, und nur Beleuchtung enthalten (Wellblech), dürfen
garantiert nicht umfunktioniert werden wie z.B. nachfolgend dargestellt:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/GasStationHiroshima.jpg

In Parkhäusern sind heute gewöhnlich keine Tankstellen.

Was hat das mit der Möglichkeit des Akkuladens zu tun?

Damit, daß Parkhäuser gewöhnlich nur Stellplätze anbieten.

Keine Beleuchtung? Meistens braucht man zumindest dafür Kabelkanäle. Recht oft kommen dann auch noch Frei-/Besetzt-Sensoren mit dazu. Einen neuen Kabelkanal an die Decke zu schrauben, ist meistens auch kein großer Akt. Man muss damit ja keine Design-Wettbewerbe gewinnen.

Na ja, alle 5 Meter ist eine Röhre 150cm an der Decke, zwischen den beiden Fahrzeugreihen einer Ebene.
Mit NYM 3 x 1,5qmm verdrahtet.
Daß Parkhäuser technisch erweitert werden können, ist doch klar.
Unbekannt ist, ob der Eigentümer dies will.

[...]
Ich meine jedoch, daß viele Autofahrer Roboter zum Laden nicht akzeptieren werden.

Wieso denn nicht? Damit sollte doch ein normaler Nutzer gar nicht in Berührung kommen. Der will einfach, dass der Akku preiswert geladen ist, wenn er wieder kommt.

Ein Privatdetektiv in einer amerikanischen TV-Serie hatte mal vor Wut rasend
die Elektrotechnik seines PKWs herausgerissen, die für die Losfahrsperre
verantwortlich war, in Verbindung mit einem angeschnallten Zustand.

Ich will Berührung mit dem Laden haben!
So wie ich selbst problemlos mit der Zapfpistole tanke.

Warum denkt niemand daran, die Zapfpistole zu roboterisieren?
(Davon abgesehen, daß ich das nicht will.)

Beispielsweise ich, und alle Relevanten, die ich kenne. Ich tanke Sprit grundsätzlich selbst mit der Zapfpistole.

Früher gab\'s den Tankwart. Der putzte auch noch die Windschutzscheibe. Wurde allerdings zu teuer und deshalb wurde der Tankwart abgeschafft.

In Bad Salzuflen an einer DEA-Tankstelle wurde versucht, das wieder einzuführen.
Das hat natürlich nicht funktioniert, weil die irgendwie halbe Sache gemacht haben.
Entweder, das ist unbedingter Standard wie früher, oder eben gar nicht.

Warum sollte ich das beim E-Laden anders machen wollen? Und einen Lade-Roboter per Smartphone rufen, können ich und viele Andere
nicht, mangels Smartphone.

Mit Kameras könnte auch ein Zettel hinter der Windschutzscheibe reichen,  um damit kund zu tun, ob der Akku geladen werden soll oder nicht.
Du willst alles über alle Grenzen hinweg ausweiten.
Superteuer, superaufwendig - einfach unrealisierbar.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/bsd.htm
 
C

Christoph Müller

Guest
Am 16.12.2021 um 20:18 schrieb Helmut Schellong:
On 12/16/2021 09:12, Christoph Müller wrote:
Am 15.12.2021 um 18:36 schrieb Helmut Schellong:
On 12/15/2021 10:05, Christoph Müller wrote:
Am 14.12.2021 um 21:34 schrieb Helmut Schellong:
On 12/14/2021 20:38, Christoph Müller wrote:
Am 14.12.2021 um 16:34 schrieb Helmut Schellong:

Normale Straßenfahrzeuge haben auch eine gewisse Bodenfreiheit,
durchaus mit Technik bestückt werden kann. In Form von
Parkplatzsperren ist das eine durchaus übliche Sache.
https://www.strassenausstatter.de/produkt/absperrtechnik/parkplatzsperren-und-parkbuegel/parkplatzsperre-mit-rundrohrbuegeln-umlegbar/


Was haben Parkplatzsperren mit Aufstellsockeln für Technik _neben_
Stellflächen zu tun?

Soll zeigen, dass man Technik auch UNTER den Fahrzeugen installieren
kann. Das dafür nötige Volumen ist vorhanden.

Wenn die Technik oben hängt, können solche Technik-Sockel logischerweise
entfallen:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/GasStationHiroshima.jpg

Eben. Das sollte mit Kabeln auch funktionieren.

Wenn auf den Fahrzeug-Stellflächen Roboterarme montiert sind, können
keine Autos darauf stehen. Nicht klar?

Sie können ohne weiteres im Boden versenkt werden. Sie können auch
flach liegen, so lange sie nicht gebraucht werden. Es muss auch nicht
unbedingt um Gelenkarm-Roboter gehen. Es gibt auch welche auf
Tentakelbasis. Die Roboter-Steckkontakte könnten auch von unten
erreichbar sein. Ähnlich wie die induktiven Kontaktplatten(-spulen) ja
auch. Oben könnte zusätzlich ein manuell zu bedienender Kontakt
liegen. Beides zusammen dürfte noch immer billiger sein als eine
induktive Ladevorrichtung. Und auch eine induktive Lademöglichkeit
sollte nicht auf einen manuell bedienbaren Stecker verzichten.

Wenn in den Böden der Fahrzeug-Stellflächen Roboterarme versenkt sind,
können keine Autos darauf stehen,
sobald diese Roboterarme aktiv werden und das Fahrzeug versorgen sollen.
Nicht klar?

Das ist in der Tat nicht klar. Wie schon gezeigt, kann man auch in/auf
Parkplätze noch Technik unterbringen. Und sei es nur eine
Parkplatzsperre. Es ist genügend Volumen unter einem Auto, um noch viel
weitere Technik unterbringen zu können. Kann auch motorisch bewegter
Natur sein.

Es kann auf der Fahrzeug-Stellfläche kein Roboterarm liegen, weil dann kein
Fahrzeug auf diese seine Stellfläche fahren kann.
Nicht klar?

Nicht klar! Die Technik muss lediglich flach genug ausgeführt werden.

Die E-Autos haben _konkret_ ein oder zwei Ladebuchsen vorne oder hinten
- oben.
Nicht klar?

Das ist die Sache mit dem Einigungsprozess. Das Thema habe ich schon
mehrfach angeschnitten, weil ich es für den Kern des Problems halte. Man
sollte sich auf einen Standard einigen, wenn man die E-Mobilität voran
bringen will.
(Dort wo der Strom raus kommt, verwendet man aus Gründen des
Berührschutzes üblicherweise Buchsen bzw. weibliche Kontakte ♀. Die
strombeziehende Seite ist normalerweise (Kleinspannungen < 48 Volt
ausgenommen) ein männlicher Kontakt ♂.)

Zwischen den Fahrzeug-Stellflächen können keine Roboterarme montiert
sein, weil dann nicht mehr genug Platz für die Fahrzeuge vorhanden wäre.

Aber Kabel als Stolperfallen sind ganz OK?

Versorgung hängend vom Dach her ist in DE sehr unüblich.

Und deshalb auch sinnlos?

Habe ich noch _nie_ gesehen in DE.
Das ist nun mal so - konkret, seit vielleicht 100 Jahren.

Ich kann mich noch sehr gut an die Freileitungen zur Stromversorgung der
Häuser erinnern. Diese Leitungen haben uns als Kinder immer sehr
gestört, weil wir in deren Nähe keinen Drachen fliegen lassen durften.
Da kam die Versorgung also sehr wohl von oben.

http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden.jpg

Vorstehendes ist aber kaum übertreffbar, hinsichtlich Einfachheit,
Funktionalität und Kostenarmut.
Kabel liegen da herum, Überkreuzladen möglich, Ladebuchsen vorn oder
hinten - egal.

Sieht ziemlich nach Bastler-Gefrickel aus. Will man\'s dabei belassen?
Ähnliches gibt\'s ja auch im Freien. Bei Matsch und Schnee. Mit dem
Ladekabel bringt man dann auch den ganzen zugehörigen Dreck mit
winterlichen Salz ins Auto. Entsprechend ist ein Kampf mit der Korrosion
und ggf. einem reinlichen Ehegespons auszufechten.

Das Wesentliche: Man muss sich mal auf ein System einigen. Das dürfte
mit Abstand das schwierigste Thema sein. Deshalb würde sich vielleicht
ein Open-Source-Projekt anbieten.

Da kann man wohl weitgehend die großen Firmen machen lassen, denke ich.

Tja - davon gibt\'s halt mehrere. Damit auch mehrere Stecker, Spannungen,
Frequenzen, Bezahlmöglichkeiten, ...

> Die haben ein hohes Eigeninteresse.

Ja. EIGENinteresse. Auf keinen Fall Fremdinteresse. Denn dort sitzt die
Konkurrenz, die einem das Leben schwer macht. Auf dem Rücken der
Kundschaft werden da gerne übliche Spielchen getrieben. Stichwort
\"Kundenbindung\"...

> Die EU sollte Standardisierungen hinzufügen.

WER die Standardisierung hin bekommt, ist mir ziemlich egal. Hauptsache,
es kommt zu einer Standardisierung. Und zwar möglichst bald.

Das betrifft auch die Gegenstände, mit denen ein Cobot hantiert. Ein
Cobot darf auch keine Kräfte anwenden können, die einen Menschen
verletzen können. Ladestecker stecken scheidet hier bereits aus.

Scheiden NICHT aus. Wie sowas geht, habe ich doch beschrieben.
Stichwort \"Kraftfluss\".

Cobots müssen weiche \'Hände\' haben, um mit Menschen Kontakt haben zu
können.
Die Stecker müssen die normalen für Menschen sein, die ein Cobot greifen
können muß.
Diese Stecker müssen eine einheitliche mechanische Schnittstelle zum
Greifen haben.

Die Stecker müssen Menschen UND Cobots bedient werden können. Aktuell
sind sie ausschließlich für Menschen ausgelegt, was ich für einen Fehler
halte.

Bisher müssen Roboter, die keine Cobots sind, eingezäunt sein.

http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden_tugraz.jpg     (TU Graz)

Man sieht hier einen Sockel mit Bordsteinkante für die Technik.

Man sieht hier vor allem nur einen Prototyp. Es liegt in der Natur der
Dinge, dass sowas noch nicht ausgereift ist.

Ein Sockel oder etwas, das so wirkt, wird auch in Serie vorhanden sein
müssen.

Mit einer hängenden Konstruktion nicht.

Es entsteht folglich ein ziemlich langer Arm mit erheblichen
Hebelkräften, der eine starke und voluminöse Basis (Platzbedarf!)

Man kann die Dinger auch von der Ecke hängend betreiben. Das
erspart Stolperfallen für die Fußgänger.

Falls eine geeignete Decke vorhanden ist. Das wäre quasi ein
Gebäude! Entsprechend teuer!

Bei uns haben die meisten neuen Häuser Tiefgaragen. Da gibt es
Decken, an die man was anschrauben könnte.

Tiefgaragen sind nicht hoch genug, um solche Technik von oben
besorgen zu können. Meine Tiefgarage ist etwa 2,35 m hoch.

Und der Kastenwagen ist 2,30 Meter hoch?

Solche Fahrzeuge können in dieser Tiefgarage nicht parken.

Also braucht man sie dort auch nicht zu laden. 11 kW sollten also pro
Parkplatz reichen.

Kontext ist das Foto http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden.jpg

Nur, weil es auf dem Foto so ausgeführt ist, muss es noch lange nicht
Standard werden. Wer braucht schon Stolperfallen am Boden?

Seit vielleicht 100 Jahren ist das in DE nun mal so.
Ich kenne nur in der Industrie-Produktion Werkzeuge von oben hängend.
Und in etwa 2,3 m Höhe Kabelkanäle für die Versorgung der Maschinen.

Passt doch. Damit kann man was anfangen.

Ich denke an Ladeplätze beim Supermarkt oder Arbeitgeber.

Auch diese haben inzwischen recht oft überdachte Flächen mit
Decke, an die alles Mögliche geschraubt werden kann.

Ist mir gänzlich unbekannt - nie gesehen.

Alleine in unserer Stadt fallen mir ganz spontan mindestens 4 solcher
Märkte ein.

Ich kenne in ganz Westfalen von Paderborn bis Rheine und Lippstadt bis
Minden
keinen einzigen Supermarkt-Parkplatz (bis 600 Plätze) mit Überdachung.
Ebenso keine Fabrik-Parkplätze mit Überdachung.

Kaufland. Nahezu die gesamte Fläche unter dem Gebäude ist Parkplatz.
https://www.google.com/maps/place/Ingolstadt/@48.7364657,11.4382507,304m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x479efe5188360abb:0xec5d7e2213748aea!8m2!3d48.7665351!4d11.4257541

Westpark. Man sieht nur einen kleinen Teil der Parkplätze. Der Parkplatz
zwischen Eventhalle und McDonalds ist zweigeschossig. Rechts neben dem
Gebäude ist nochmal eine Dachfläche, von der ich jetzt nicht weiß, ob
drunter auch noch Parkplätze sind.

Ehem. Kaufland - derzeit leerstehend. Der Parkplatz am Boden ist nur
winzig gegenüber denen im Gebäude. Dach und mindestens das Stockwerk
darunter ist Parkplatz.
https://www.google.com/maps/search/Westpark+Ingolstadt/@48.7797115,11.4329275,152m/data=!3m1!1e3

Donau City Center. Die sichtbaren Parkplätze sind nur ein Teil der
Parkfläche. \"Impfzentrum Donau-City-Center\" hat über zwei Etagen
Parkplätze. Das Gebäude nördlich davon überdeckt ebenfalls noch zwei
Parkreihen.
https://www.google.com/maps/place/Donau+City+Center/@48.7660366,11.4380288,152m/data=!3m2!1e3!5s0x479effb276fb90dd:0xb7023d94b10dc08c!4m5!3m4!1s0x479effb277ccd58f:0x69040abbc59ff87d!8m2!3d48.7662329!4d11.4391231

Mediamarkt. Nahezu die komplette graue Dachfläche überdacht einen Parkplatz.
https://www.google.com/maps/place/MediaMarkt/@48.7483642,11.4730258,152m/data=!3m2!1e3!5s0x479eff794b01c57d:0x90cf215f1cf01262!4m5!3m4!1s0x479eff7923d9cfb7:0x6a00ab3a0c39642f!8m2!3d48.7481714!4d11.4736856

Alleine in dieser Straße gibt es noch mindestens zwei weitere überdachte
große Parkplätze.

> Ich will Berührung mit dem Laden haben!

Dann benutze halt keinen Roboter. Wo ist das Problem?

Warum denkt niemand daran, die Zapfpistole zu roboterisieren?
(Davon abgesehen, daß ich das nicht will.)

Wahrscheinlich, weil man aufgrund der großen Reichweiten eines
Tankinhalts nicht oft tanken muss. Müsste man \"alle Nase lang\" laden,
sähe die Sache wahrscheinlich ganz anders aus. Dann geht die Steckerei
mit Kabel ab- und aufwickeln sowie reinigen auf die Nerven.

Warum sollte ich das beim E-Laden anders machen wollen? Und einen
Lade-Roboter per Smartphone rufen, können ich und viele Andere
nicht, mangels Smartphone.

Mit Kameras könnte auch ein Zettel hinter der Windschutzscheibe
reichen,  um damit kund zu tun, ob der Akku geladen werden soll oder
nicht.

Du willst alles über alle Grenzen hinweg ausweiten.
Superteuer, superaufwendig - einfach unrealisierbar.

Sohnemann hat mir vor Kurzem zu einem neuen Handy verholfen. 4 Kameras
auf der Rückseite und eine Frontkamera. Das Ding kann wesentlich mehr
als nur Bilder machen. Kostenpunkt: ca. 230,- Euro. \"sauteuer,
superaufwändig und unrealisierbar\" ist sowas also keineswegs.

--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 12/17/2021 10:54, Christoph Müller wrote:
Am 16.12.2021 um 20:18 schrieb Helmut Schellong:
On 12/16/2021 09:12, Christoph Müller wrote:
Am 15.12.2021 um 18:36 schrieb Helmut Schellong:
On 12/15/2021 10:05, Christoph Müller wrote:
Am 14.12.2021 um 21:34 schrieb Helmut Schellong:
On 12/14/2021 20:38, Christoph Müller wrote:
Am 14.12.2021 um 16:34 schrieb Helmut Schellong:

Normale Straßenfahrzeuge haben auch eine gewisse Bodenfreiheit, durchaus mit Technik bestückt werden kann. In Form von Parkplatzsperren ist das eine durchaus übliche Sache.
https://www.strassenausstatter.de/produkt/absperrtechnik/parkplatzsperren-und-parkbuegel/parkplatzsperre-mit-rundrohrbuegeln-umlegbar/

Was haben Parkplatzsperren mit Aufstellsockeln für Technik _neben_ Stellflächen zu tun?

Soll zeigen, dass man Technik auch UNTER den Fahrzeugen installieren kann. Das dafür nötige Volumen ist vorhanden.

Wenn die Technik oben hängt, können solche Technik-Sockel logischerweise entfallen:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/GasStationHiroshima.jpg

Eben. Das sollte mit Kabeln auch funktionieren.

Natürlich.
Aber Roboter von oben dürften ausgeschlossen sein.
Allerdings habe ich solche Tankstellen in DE noch nie gesehen.
So etwas wird hier nicht realisiert werden.

[...]
Wenn in den Böden der Fahrzeug-Stellflächen Roboterarme versenkt sind, können keine Autos darauf stehen,
sobald diese Roboterarme aktiv werden und das Fahrzeug versorgen sollen.
Nicht klar?

Das ist in der Tat nicht klar. Wie schon gezeigt, kann man auch in/auf Parkplätze noch Technik unterbringen. Und sei es nur eine Parkplatzsperre. Es ist genügend Volumen unter einem Auto, um noch viel weitere Technik unterbringen zu können. Kann auch motorisch bewegter Natur sein.

Das sind theoretische Träume und Schäume, die nie realisiert werden.

Es kann auf der Fahrzeug-Stellfläche kein Roboterarm liegen, weil dann kein
Fahrzeug auf diese seine Stellfläche fahren kann.
Nicht klar?

Nicht klar! Die Technik muss lediglich flach genug ausgeführt werden.

Das sind theoretische Träume und Schäume, die nie realisiert werden (können).
Wie soll ein 4cm flacher Roboter von unter dem Fahrzeug her die Ladebuchsen
außen oben beschicken?

Wie gesagt, der müßte die Ladestecker für Menschen außen greifen und in die
Ladebuchsen stecken.

Die E-Autos haben _konkret_ ein oder zwei Ladebuchsen vorne oder hinten - oben.
Nicht klar?

Das ist die Sache mit dem Einigungsprozess. Das Thema habe ich schon mehrfach angeschnitten, weil ich es für den Kern des Problems halte. Man sollte sich auf einen Standard einigen, wenn man die E-Mobilität voran bringen will.
(Dort wo der Strom raus kommt, verwendet man aus Gründen des Berührschutzes üblicherweise Buchsen bzw. weibliche Kontakte ♀. Die strombeziehende Seite ist normalerweise (Kleinspannungen < 48 Volt ausgenommen) ein männlicher Kontakt ♂.)

Das sind Deine privaten Vorstellungen.
Durchaus erstrebenswert.
Die Industrie muß das aber - weltweit - wollen oder vorgeschrieben bekommen.

Zwischen den Fahrzeug-Stellflächen können keine Roboterarme montiert sein, weil dann nicht mehr genug Platz für die Fahrzeuge vorhanden wäre.

Aber Kabel als Stolperfallen sind ganz OK?

Versorgung hängend vom Dach her ist in DE sehr unüblich.

Und deshalb auch sinnlos?

Nein, durchaus sinnvoll.
Dennoch wird es in DE nicht (flächendeckend) realisiert werden.

Habe ich noch _nie_ gesehen in DE.
Das ist nun mal so - konkret, seit vielleicht 100 Jahren.

Ich kann mich noch sehr gut an die Freileitungen zur Stromversorgung der Häuser erinnern. Diese Leitungen haben uns als Kinder immer sehr gestört, weil wir in deren Nähe keinen Drachen fliegen lassen durften. Da kam die Versorgung also sehr wohl von oben.

Das ist nicht vergleichbar.
In Werkhallen der Industrie sind Kabelkanäle auch oben.
Die Elektroversorgung von Gebäuden ist eben unterirdisch der Goldstandard.
Man optimiert halt - sinnvoll.

http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden.jpg

Vorstehendes ist aber kaum übertreffbar, hinsichtlich Einfachheit, Funktionalität und Kostenarmut.
Kabel liegen da herum, Überkreuzladen möglich, Ladebuchsen vorn oder hinten - egal.

Sieht ziemlich nach Bastler-Gefrickel aus. Will man\'s dabei belassen?

Ja, man will es dabei belassen.
Ich habe beschrieben, warum.
Das ist konkret existierende Realität.

> Ähnliches gibt\'s ja auch im Freien. Bei Matsch und Schnee. Mit dem Ladekabel bringt man dann auch den ganzen zugehörigen Dreck mit winterlichen Salz ins Auto. Entsprechend ist ein Kampf mit der Korrosion und ggf. einem reinlichen Ehegespons auszufechten.

Dreckiges Ladekabel _im_ Auto?

[...]
Die EU sollte Standardisierungen hinzufügen.

WER die Standardisierung hin bekommt, ist mir ziemlich egal. Hauptsache, es kommt zu einer Standardisierung. Und zwar möglichst bald.

Es sollte sich bald ein Standard herauskristallisieren, ja.

Das betrifft auch die Gegenstände, mit denen ein Cobot hantiert. Ein Cobot darf auch keine Kräfte anwenden können, die einen Menschen verletzen können. Ladestecker stecken scheidet hier bereits aus.

Scheiden NICHT aus. Wie sowas geht, habe ich doch beschrieben. Stichwort \"Kraftfluss\".

Cobots müssen weiche \'Hände\' haben, um mit Menschen Kontakt haben zu können.
Die Stecker müssen die normalen für Menschen sein, die ein Cobot greifen können muß.
Diese Stecker müssen eine einheitliche mechanische Schnittstelle zum Greifen haben.

Die Stecker müssen Menschen UND Cobots bedient werden können. Aktuell sind sie ausschließlich für Menschen ausgelegt, was ich für einen Fehler halte.

Ja, ich schrieb ja von einer einheitlichen mechanischen Schnittstelle für Roboter.

Bisher müssen Roboter, die keine Cobots sind, eingezäunt sein.

http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden_tugraz.jpg     (TU Graz)

Man sieht hier einen Sockel mit Bordsteinkante für die Technik.

Man sieht hier vor allem nur einen Prototyp. Es liegt in der Natur der Dinge, dass sowas noch nicht ausgereift ist.

Ein Sockel oder etwas, das so wirkt, wird auch in Serie vorhanden sein müssen.

Mit einer hängenden Konstruktion nicht.

Natürlich nicht - ein Sockel ohne was darauf wäre ja plem_plem.
Der Sinn des Von_oben ist ja, daß eine ununterbrochene Fläche zum Befahren entsteht.

[...]
Tiefgaragen sind nicht hoch genug, um solche Technik von oben besorgen zu können. Meine Tiefgarage ist etwa 2,35 m hoch.

Und der Kastenwagen ist 2,30 Meter hoch?

Solche Fahrzeuge können in dieser Tiefgarage nicht parken.

Also braucht man sie dort auch nicht zu laden. 11 kW sollten also pro Parkplatz reichen.

Kontext ist das Foto http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden.jpg

Nur, weil es auf dem Foto so ausgeführt ist, muss es noch lange nicht Standard werden. Wer braucht schon Stolperfallen am Boden?

Es ist die preiswerteste und platzsparendste Lösung.
Am häufigsten in DE ist das Standard-Tankstellen-Konzept mit seitlichem Anfahren.

Seit vielleicht 100 Jahren ist das in DE nun mal so.
Ich kenne nur in der Industrie-Produktion Werkzeuge von oben hängend.
Und in etwa 2,3 m Höhe Kabelkanäle für die Versorgung der Maschinen.

Passt doch. Damit kann man was anfangen.

Ich denke an Ladeplätze beim Supermarkt oder Arbeitgeber.

Auch diese haben inzwischen recht oft überdachte Flächen mit
Decke, an die alles Mögliche geschraubt werden kann.

Ist mir gänzlich unbekannt - nie gesehen.

Alleine in unserer Stadt fallen mir ganz spontan mindestens 4 solcher Märkte ein.

Ich kenne in ganz Westfalen von Paderborn bis Rheine und Lippstadt bis Minden
keinen einzigen Supermarkt-Parkplatz (bis 600 Plätze) mit Überdachung.
Ebenso keine Fabrik-Parkplätze mit Überdachung.

Kaufland. Nahezu die gesamte Fläche unter dem Gebäude ist Parkplatz.
https://www.google.com/maps/place/Ingolstadt/@48.7364657,11.4382507,304m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x479efe5188360abb:0xec5d7e2213748aea!8m2!3d48.7665351!4d11.4257541

Wirklich?
Normalerweise wird höchste Priorität dem Verkaufen unter einem Dach gegeben.
Nicht aber dem Verschwenden solcher Flächen zum Parken.
Auch bei jeder Mall sind die Parkplätze außen ohne Überdachung.

Hingegen Supermarkt-Parkplätze _auf_ dem Dach sind üblich und sinnvoll:

http://www.schellong.de/img/div/parken_vlotho1.jpg

Anlage am Berg.
Parken _auf_ dem Dach und _vor_ den Märkten.
Niemals _in_ den Märkten.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/65/Centro_mit_Sea_Life_Abenteuer_Park_Luftaufnahme_2014.jpg

Westpark. Man sieht nur einen kleinen Teil der Parkplätze. Der Parkplatz zwischen Eventhalle und McDonalds ist zweigeschossig. Rechts neben dem Gebäude ist nochmal eine Dachfläche, von der ich jetzt nicht weiß, ob drunter auch noch Parkplätze sind.

Ehem. Kaufland - derzeit leerstehend. Der Parkplatz am Boden ist nur winzig gegenüber denen im Gebäude. Dach und mindestens das Stockwerk darunter ist Parkplatz.
https://www.google.com/maps/search/Westpark+Ingolstadt/@48.7797115,11.4329275,152m/data=!3m1!1e3

Donau City Center. Die sichtbaren Parkplätze sind nur ein Teil der Parkfläche. \"Impfzentrum Donau-City-Center\" hat über zwei Etagen Parkplätze. Das Gebäude nördlich davon überdeckt ebenfalls noch zwei Parkreihen.
https://www.google.com/maps/place/Donau+City+Center/@48.7660366,11.4380288,152m/data=!3m2!1e3!5s0x479effb276fb90dd:0xb7023d94b10dc08c!4m5!3m4!1s0x479effb277ccd58f:0x69040abbc59ff87d!8m2!3d48.7662329!4d11.4391231

Mediamarkt. Nahezu die komplette graue Dachfläche überdacht einen Parkplatz.
https://www.google.com/maps/place/MediaMarkt/@48.7483642,11.4730258,152m/data=!3m2!1e3!5s0x479eff794b01c57d:0x90cf215f1cf01262!4m5!3m4!1s0x479eff7923d9cfb7:0x6a00ab3a0c39642f!8m2!3d48.7481714!4d11.4736856

Alleine in dieser Straße gibt es noch mindestens zwei weitere überdachte große Parkplätze.

Das Thema Parkhäuser hatten wir schon.
Hier ist das Thema Parkplätze _von_ Supermärkten und _von_ Fabriken (Arbeitgeber).

Ich will Berührung mit dem Laden haben!

Dann benutze halt keinen Roboter. Wo ist das Problem?

Ich habe kein Problem.
Dies erst, sobald ich gezwungenermaßen einen Roboter benutzen müßte.

Warum denkt niemand daran, die Zapfpistole zu roboterisieren?
(Davon abgesehen, daß ich das nicht will.)

Wahrscheinlich, weil man aufgrund der großen Reichweiten eines Tankinhalts nicht oft tanken muss. Müsste man \"alle Nase lang\" laden, sähe die Sache wahrscheinlich ganz anders aus. Dann geht die Steckerei mit Kabel ab- und aufwickeln sowie reinigen auf die Nerven.

Warum sollte ich das beim E-Laden anders machen wollen? Und einen Lade-Roboter per Smartphone rufen, können ich und viele Andere
nicht, mangels Smartphone.

Mit Kameras könnte auch ein Zettel hinter der Windschutzscheibe reichen,  um damit kund zu tun, ob der Akku geladen werden soll oder nicht.

Du willst alles über alle Grenzen hinweg ausweiten.
Superteuer, superaufwendig - einfach unrealisierbar.

Sohnemann hat mir vor Kurzem zu einem neuen Handy verholfen. 4 Kameras auf der Rückseite und eine Frontkamera. Das Ding kann wesentlich mehr als nur Bilder machen. Kostenpunkt: ca. 230,- Euro. \"sauteuer, superaufwändig und unrealisierbar\" ist sowas also keineswegs.
Einfach nur ein Smartphone mit Kameras drin ist nicht vergleichbar.
Es müßte eine Kamera ständig an die Autos herangebracht werden, die innen
liegende per Hand beschriftete Zettel lesen und verstehen kann.
(Auch wenn mehrere irgendwelche Zettel da herumliegen...)

Solche _entscheidenden_ Probleme unterschlägst Du beharrlich.
Vor allem die Kosten!
Daß ein Rover zum Mars geflogen werden und dann dort betrieben werden kann,
ist möglich - wenn Kosten keine Rolle spielen.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/bsd.htm
 
C

Christoph Müller

Guest
Am 17.12.2021 um 14:39 schrieb Helmut Schellong:
On 12/17/2021 10:54, Christoph Müller wrote:
Am 16.12.2021 um 20:18 schrieb Helmut Schellong:
On 12/16/2021 09:12, Christoph Müller wrote:
Am 15.12.2021 um 18:36 schrieb Helmut Schellong:
On 12/15/2021 10:05, Christoph Müller wrote:
Am 14.12.2021 um 21:34 schrieb Helmut Schellong:
On 12/14/2021 20:38, Christoph Müller wrote:
Am 14.12.2021 um 16:34 schrieb Helmut Schellong:

Wenn die Technik oben hängt, können solche Technik-Sockel
logischerweise entfallen:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/GasStationHiroshima.jpg

Eben. Das sollte mit Kabeln auch funktionieren.

Natürlich.
Aber Roboter von oben dürften ausgeschlossen sein.

??? Aus welchen Gründen denn?

[...]
Wenn in den Böden der Fahrzeug-Stellflächen Roboterarme versenkt
sind, können keine Autos darauf stehen,
sobald diese Roboterarme aktiv werden und das Fahrzeug versorgen sollen.
Nicht klar?

Das ist in der Tat nicht klar. Wie schon gezeigt, kann man auch in/auf
Parkplätze noch Technik unterbringen. Und sei es nur eine
Parkplatzsperre. Es ist genügend Volumen unter einem Auto, um noch
viel weitere Technik unterbringen zu können. Kann auch motorisch
bewegter Natur sein.

Das sind theoretische Träume und Schäume, die nie realisiert werden.

Ingenieur scheinst du jedenfalls keiner zu sein. Denn deren Aufgabe ist
es, noch nicht Existierendes in die reale Welt zu bringen.

Es kann auf der Fahrzeug-Stellfläche kein Roboterarm liegen, weil
dann kein
Fahrzeug auf diese seine Stellfläche fahren kann.
Nicht klar?

Nicht klar! Die Technik muss lediglich flach genug ausgeführt werden.

Das sind theoretische Träume und Schäume, die nie realisiert werden
(können).
Wie soll ein 4cm flacher Roboter von unter dem Fahrzeug her die Ladebuchsen
außen oben beschicken?

Induktives Laden von unten kannst du dir vorstellen? Dann solltest du
dir auch vorstellen können, dass statt der voluminösen Spule auch ein
handlicher Kontakt verbaut sein könnte, den von unten automatisch
gesteckt wird. Zur Wahrung der Isolationsabstände könnte ein Kontakt
vorne und der andere hinten im Fahrzeug liegen. Der Kontaktabstand
sollte also kein Problem sein.

Wie gesagt, der müßte die Ladestecker für Menschen außen greifen und in die
Ladebuchsen stecken.

Die Spulen muss auch kein Mensch greifen. Also kann man im Fahrzeugboden
sehr wohl auch rein maschinenbedienbare Kontakte unterbringen. Am
üblichen manuell zu bedienenden Ladepunkt muss man deshalb überhaupt
nichts ändern.

Die E-Autos haben _konkret_ ein oder zwei Ladebuchsen vorne oder
hinten - oben.
Nicht klar?

[Einigungsprozess]

Das sind Deine privaten Vorstellungen.

Diese haben Andere auch.

Durchaus erstrebenswert.
Die Industrie muß das aber - weltweit - wollen oder vorgeschrieben
bekommen.

Die Verbraucher wollen schon. Die Entscheider sind gerne Meinung, dass
sie das allerbeste System der ganzen Welt haben und alles Andere nur
Schrott wäre. Deshalb kann man die eigenen Standards doch nicht
aufgeben. Je mehr so denken, desto mehr Standards werden sich etablieren
und desto mehr werden die Konsumenten auf Ausweichstrategien setzen.
Dann kommen wieder die Verbrennungsmotoren ins Spiel, von denen wir ja
eigentlich weg wollen.

Ähnliches gibt\'s ja auch im Freien. Bei Matsch und Schnee. Mit dem
Ladekabel bringt man dann auch den ganzen zugehörigen Dreck mit
winterlichen Salz ins Auto. Entsprechend ist ein Kampf mit der
Korrosion und ggf. einem reinlichen Ehegespons auszufechten.

Dreckiges Ladekabel _im_ Auto?

Willst du es an der Ladesäule einfach liegen lassen? Dann brauchst du an
jeder Säule ein neues Kabel. Das wird ganz schön teuer. Die
Ladastationen bieten halt nur eine Dose. Nur die Schnelllader bieten
auch Kabel, weil dieses wassergekühlt sein muss und man Geklecker
vermeiden möchte.

[...]
Die EU sollte Standardisierungen hinzufügen.

WER die Standardisierung hin bekommt, ist mir ziemlich egal.
Hauptsache, es kommt zu einer Standardisierung. Und zwar möglichst bald.

Es sollte sich bald ein Standard herauskristallisieren, ja.

Idealerweise so, dass die Stecker auch gut maschinenbedienbar sind. Denn
dann kann man sich auch preiswerte Laderoboter leisten.

Ich denke an Ladeplätze beim Supermarkt oder Arbeitgeber.

Auch diese haben inzwischen recht oft überdachte Flächen mit
Decke, an die alles Mögliche geschraubt werden kann.

Ist mir gänzlich unbekannt - nie gesehen.

Alleine in unserer Stadt fallen mir ganz spontan mindestens 4
solcher Märkte ein.

Ich kenne in ganz Westfalen von Paderborn bis Rheine und Lippstadt
bis Minden
keinen einzigen Supermarkt-Parkplatz (bis 600 Plätze) mit Überdachung.
Ebenso keine Fabrik-Parkplätze mit Überdachung.

Kaufland. Nahezu die gesamte Fläche unter dem Gebäude ist Parkplatz.
https://www.google.com/maps/place/Ingolstadt/@48.7364657,11.4382507,304m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x479efe5188360abb:0xec5d7e2213748aea!8m2!3d48.7665351!4d11.4257541

Wirklich?

Wirklich!

Ich will Berührung mit dem Laden haben!

Dann benutze halt keinen Roboter. Wo ist das Problem?

Ich habe kein Problem.
Dies erst, sobald ich gezwungenermaßen einen Roboter benutzen müßte.

Wer sollte dich dazu aus welchem Grund zwingen wollen?

Warum sollte ich das beim E-Laden anders machen wollen? Und einen
Lade-Roboter per Smartphone rufen, können ich und viele Andere
nicht, mangels Smartphone.

Mit Kameras könnte auch ein Zettel hinter der Windschutzscheibe
reichen,  um damit kund zu tun, ob der Akku geladen werden soll oder
nicht.

Du willst alles über alle Grenzen hinweg ausweiten.
Superteuer, superaufwendig - einfach unrealisierbar.

Sohnemann hat mir vor Kurzem zu einem neuen Handy verholfen. 4 Kameras
auf der Rückseite und eine Frontkamera. Das Ding kann wesentlich mehr
als nur Bilder machen. Kostenpunkt: ca. 230,- Euro. \"sauteuer,
superaufwändig und unrealisierbar\" ist sowas also keineswegs.

Einfach nur ein Smartphone mit Kameras drin ist nicht vergleichbar.
Es müßte eine Kamera ständig an die Autos herangebracht werden, die innen
liegende per Hand beschriftete Zettel lesen und verstehen kann.
(Auch wenn mehrere irgendwelche Zettel da herumliegen...)

Die Auflösung der Kameras ist inzwischen so gut, dass man ganze
Zeitungsseiten einfach abfotografieren kann und man die Texte dann bei
ausreichender Vergrößerung noch immer lesen kann. Wozu die Kamera also
groß durch die Gegend fahren? Ein fixer Standort ist gut genug.

Ein Smartphone hat sogar noch den Vorteil, dass man dafür keine extra
Leitungen legen muss. Geht alles über Funk.

--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
 
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Helmut Schellong

Guest
On 12/17/2021 15:21, Christoph Müller wrote:
Am 17.12.2021 um 14:39 schrieb Helmut Schellong:
On 12/17/2021 10:54, Christoph Müller wrote:
Am 16.12.2021 um 20:18 schrieb Helmut Schellong:
On 12/16/2021 09:12, Christoph Müller wrote:
Am 15.12.2021 um 18:36 schrieb Helmut Schellong:
On 12/15/2021 10:05, Christoph Müller wrote:
Am 14.12.2021 um 21:34 schrieb Helmut Schellong:
On 12/14/2021 20:38, Christoph Müller wrote:
Am 14.12.2021 um 16:34 schrieb Helmut Schellong:

Wenn die Technik oben hängt, können solche Technik-Sockel logischerweise entfallen:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/GasStationHiroshima.jpg

Eben. Das sollte mit Kabeln auch funktionieren.

Natürlich.
Aber Roboter von oben dürften ausgeschlossen sein.

??? Aus welchen Gründen denn?

Schau doch das Foto an und stelle Dir den Vorgang mit einem Roboter von oben vor.
Normal ist, daß ein Mensch unten kommt, den Schlauch greift, nach unten zieht
und einsteckt.
Der Mensch hat alle notwendigen Sinne, ist relativ schwer, kräftig und geschickt - und unten.
Jetzt ein Roboter von oben, der das macht, was der Mensch unten macht.
Kontext ist das Foto mit dem gegebenen Inhalt.
Fazit: In einem vernünftigen Rahmen nicht machbar.

[...]
Wenn in den Böden der Fahrzeug-Stellflächen Roboterarme versenkt sind, können keine Autos darauf stehen,
sobald diese Roboterarme aktiv werden und das Fahrzeug versorgen sollen.
Nicht klar?

Das ist in der Tat nicht klar. Wie schon gezeigt, kann man auch in/auf Parkplätze noch Technik unterbringen. Und sei es nur eine Parkplatzsperre. Es ist genügend Volumen unter einem Auto, um noch viel weitere Technik unterbringen zu können. Kann auch motorisch bewegter Natur sein.

Das sind theoretische Träume und Schäume, die nie realisiert werden.

Ingenieur scheinst du jedenfalls keiner zu sein. Denn deren Aufgabe ist es, noch nicht Existierendes in die reale Welt zu bringen.

Ich habe Jahrzehnte lang neue Entwicklungen vorgenommen und in die Realität umgesetzt.
Ja, gemäß Lastenheft und Pflichtenheft.
Wenn mal die MatKosten um 1,50 DM höher waren, als die Vorstellung der Geschäftsführung,
dann war\'s das --> gekenzelt!
Es wurde gejubelt, wenn ich die MatKosten mal um 0,06 DM senken konnte (durch Schaltungstricks).

Es kann auf der Fahrzeug-Stellfläche kein Roboterarm liegen, weil dann kein
Fahrzeug auf diese seine Stellfläche fahren kann.
Nicht klar?

Nicht klar! Die Technik muss lediglich flach genug ausgeführt werden.

Das sind theoretische Träume und Schäume, die nie realisiert werden (können).
Wie soll ein 4cm flacher Roboter von unter dem Fahrzeug her die Ladebuchsen
außen oben beschicken?

Induktives Laden von unten kannst du dir vorstellen? Dann solltest du dir auch vorstellen können, dass statt der voluminösen Spule auch ein handlicher Kontakt verbaut sein könnte, den von unten automatisch gesteckt wird. Zur Wahrung der Isolationsabstände könnte ein Kontakt vorne und der andere hinten im Fahrzeug liegen. Der Kontaktabstand sollte also kein Problem sein.

Induktives Laden habe ich per Foto gezeigt.
Das ist Realität.
Warum wird es nicht per Kontakt unten gemacht?
Das wird seine Gründe haben.
Gründe, die von hunderten von Ingenieuren ausgemacht wurden.

Wie gesagt, der müßte die Ladestecker für Menschen außen greifen und in die
Ladebuchsen stecken.

Die Spulen muss auch kein Mensch greifen. Also kann man im Fahrzeugboden sehr wohl auch rein maschinenbedienbare Kontakte unterbringen. Am üblichen manuell zu bedienenden Ladepunkt muss man deshalb überhaupt nichts ändern.

Warum wird das konkret nicht gemacht?
Es wird seine Gründe haben.

Die E-Autos haben _konkret_ ein oder zwei Ladebuchsen vorne oder hinten - oben.
Nicht klar?

[Einigungsprozess]

Das sind Deine privaten Vorstellungen.

Diese haben Andere auch.

Trotzdem geschah in der Richtung bisher nichts Konkretes.
Das wird seine Gründe haben.

Durchaus erstrebenswert.
Die Industrie muß das aber - weltweit - wollen oder vorgeschrieben bekommen.

Die Verbraucher wollen schon. Die Entscheider sind gerne Meinung, dass sie das allerbeste System der ganzen Welt haben und alles Andere nur Schrott wäre. Deshalb kann man die eigenen Standards doch nicht aufgeben. Je mehr so denken, desto mehr Standards werden sich etablieren und desto mehr werden die Konsumenten auf Ausweichstrategien setzen. Dann kommen wieder die Verbrennungsmotoren ins Spiel, von denen wir ja eigentlich weg wollen.

Die werden nie und nimmer wieder ins Spiel kommen.
Die sind tot wie DOS.

Ähnliches gibt\'s ja auch im Freien. Bei Matsch und Schnee. Mit dem Ladekabel bringt man dann auch den ganzen zugehörigen Dreck mit winterlichen Salz ins Auto. Entsprechend ist ein Kampf mit der Korrosion und ggf. einem reinlichen Ehegespons auszufechten.

Dreckiges Ladekabel _im_ Auto?

Willst du es an der Ladesäule einfach liegen lassen?

Nein, wieso?
Hast Du im ersten Foto nicht gesehen, daß da Ladekabel parat liegen?

http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden.jpg

> Dann brauchst du an jeder Säule ein neues Kabel. Das wird ganz schön teuer. Die Ladastationen bieten halt nur eine Dose. Nur die Schnelllader bieten auch Kabel, weil dieses wassergekühlt sein muss und man Geklecker vermeiden möchte.

http://www.schellong.de/img/auto/eauto_laden.jpg

[...]
Die EU sollte Standardisierungen hinzufügen.

WER die Standardisierung hin bekommt, ist mir ziemlich egal. Hauptsache, es kommt zu einer Standardisierung. Und zwar möglichst bald.

Es sollte sich bald ein Standard herauskristallisieren, ja.

Idealerweise so, dass die Stecker auch gut maschinenbedienbar sind. Denn dann kann man sich auch preiswerte Laderoboter leisten.

Solche Optionen sollten möglich sein - ist ja schließlich meine Idee.

Ich will Berührung mit dem Laden haben!

Dann benutze halt keinen Roboter. Wo ist das Problem?

Ich habe kein Problem.
Dies erst, sobald ich gezwungenermaßen einen Roboter benutzen müßte.

Wer sollte dich dazu aus welchem Grund zwingen wollen?

Ganz einfach: Ladestationen, die _nur_ per Roboter arbeiten!
Grund: egal.

Warum sollte ich das beim E-Laden anders machen wollen? Und einen Lade-Roboter per Smartphone rufen, können ich und viele Andere
nicht, mangels Smartphone.

Mit Kameras könnte auch ein Zettel hinter der Windschutzscheibe reichen,  um damit kund zu tun, ob der Akku geladen werden soll oder nicht.

Du willst alles über alle Grenzen hinweg ausweiten.
Superteuer, superaufwendig - einfach unrealisierbar.

Sohnemann hat mir vor Kurzem zu einem neuen Handy verholfen. 4 Kameras auf der Rückseite und eine Frontkamera. Das Ding kann wesentlich mehr als nur Bilder machen. Kostenpunkt: ca. 230,- Euro. \"sauteuer, superaufwändig und unrealisierbar\" ist sowas also keineswegs.

Einfach nur ein Smartphone mit Kameras drin ist nicht vergleichbar.
Es müßte eine Kamera ständig an die Autos herangebracht werden, die innen
liegende per Hand beschriftete Zettel lesen und verstehen kann.
(Auch wenn mehrere irgendwelche Zettel da herumliegen...)

Die Auflösung der Kameras ist inzwischen so gut, dass man ganze Zeitungsseiten einfach abfotografieren kann und man die Texte dann bei ausreichender Vergrößerung noch immer lesen kann. Wozu die Kamera also groß durch die Gegend fahren? Ein fixer Standort ist gut genug.

Ein Smartphone hat sogar noch den Vorteil, dass man dafür keine extra Leitungen legen muss. Geht alles über Funk.
Ich wette, daß _das_ niemals so realisiert werden wird, und auch nicht so realisiert werden _kann_.
Allein Spiegelungen auf den Scheiben verhindern das.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/bsd.htm
 
R

Rolf Bombach

Guest
Hans CraueI schrieb:
Eigene Körperkraft ist unproblematisch. Im Gegenteil. Körperliche
Bewegung ist gut und sinnvoll, für Einzelne ebenso wie für die
Allgemeinheit.

Nunja, es existiert die Hypothese, dass Fortbewegung mit dem
E-bike, mit Kohlestrom getankt, weniger CO2-lastig ist als
mit Bike ohne E.

Das basiert allerdings auf der praxisfernen Annahme, dass der
weniger strampelnde Mensch automatisch weniger isst.

Der moderne Mensch der Ersten Welt stirbt nicht.
Er frisst sich zu Tode.

--
mfg Rolf Bombach
 
R

Rolf Bombach

Guest
Axel Berger schrieb:
Sieghard Schicktanz wrote:
\"Automobil\" ist etwas
selbständig sich bewegendes, und _im Prinzip_ fällt darunter auch ein
Fußgänger...

Im Prinzip vielleicht, aber nach Peter Bamm ist letzterer ein Ipsokinet.

Griechisch-Römischer Freistil?

Ein von der Materie reichlich unbeleckter Chef meinte zu seinen
grotesken Projektplanungen: \"... und dann entwickelt sich eine
Eigendynamik von alleine.\"
Ein anwesender Physiker: \"Eigendynamik ist, wenn das Auto in
die Schlucht fällt!\"
N-1 Personen fanden das lustig.

--
mfg Rolf Bombach
 
R

Rolf Bombach

Guest
Christoph Müller schrieb:

[Roboter laden E-Autos]

Es gibt auch noch andere Lösungen:
https://www.autoberufe.ch/de/news/news-archiv/jeder-parkplatz-kann-zur-e-ladestation-werden

Muss das sein? Wie lange hält da die Batterie im Roboter? Thermisches
Management in der offensichtlich ultrakompakten Batterie?

> https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Roboter-soll-E-Autos-schnell-laden-4135848.html

Solider Prototyp.

> https://www.tugraz.at/fileadmin/_processed_/7/a/csm_E-Laderoboter-25-by-Frankl-tugraz_9e0ea0a7da.jpg

Spielzeug. Wohl was für Behinderte, die Auto fahren aber nicht tanken dürfen.

> https://ecomento.de/2017/10/13/amazon-will-elektroautos-per-drohne-laden/

Bullshit. Ein Patent halt. Das will nichts heissen. Ich selber bin z.B. Mitinhaber
eines Patents für Wasserstoffbrenner für Gasturbinen. Interessiert kein Schwein.
Mich auch nicht. Habe davon auch nur per Zufall erfahren.

--
mfg Rolf Bombach
 
R

Rolf Bombach

Guest
Gerrit Heitsch schrieb:
On 12/5/21 10:06 PM, Sieghard Schicktanz wrote:

Natürlich geht das. Hier in D kann man die Zapfpistole einrasten. Dann kann man in der Zwischenzeit einen Blick in den Motorraum werfen (Öl, Wasser, Bremsflüssigkeit) oder den Reifendruck
prüfen/korrigieren. Bis auf Öl gibt es den Rest auch beim E-Auto.

In den USA steht klar auf der Zapfpistole¹:

*Avoid Static Hazard: Remain at nozzle.*

Wenn du wegläufst und wiederkommst, hinfasst und die Dämpfe
durch eine elektrostatische Entladung zündest, kriegst du
Ärger mit der Versicherung. Mindestens. Und die Ü-Kamera hat\'s
gesehen. Und das landet dann früher oder später auf Youtube.
https://www.youtube.com/watch?v=T6VKxmUPb3g

Auburn University Risk Management and Safety – Fire Safety Program:

Main Causes of Static Electricity Refueling FIRES:

50% - Refueler returns to vehicle during refueling – and
doesn’t shut door or touch other metal when leaving car

29% - Refueler unscrews gas cap

21% - Something else.

¹ Manchmal steht auch noch \"for rectal use ONLY\" drauf, was auch immer das heissen mag.

--
mfg Rolf Bombach
 
R

Rolf Bombach

Guest
Volker Bartheld schrieb:
Oder die tektonischen Platten mit seinem Smegma geschmiert, sodaß sie
reibungsfrei gleiten.

Bist du des Wahnsinns? Willst du wirklich, dass sich noch der Heger
einschaltet?

SCNR

--
mfg Rolf Bombach
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Fri, 17 Dec 2021 19:39:39 +0100, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:
Oder die tektonischen Platten mit seinem Smegma geschmiert, sodaß sie
reibungsfrei gleiten.
Bist du des Wahnsinns? Willst du wirklich, dass sich noch der Heger
einschaltet?

Ich arbeite einfach hart an einer Wiederkehr von homöopathischen Dosen
an Humor in dse, wohl wissend, daß ich den Oberlabersack Joachim
Neudert in ger.ct niemals werde vom Thron stoßen können. Aber
vielleicht wenigstens ein minimales Gegengewicht.

Vol\"Was ist eigentlich von einem Kardiologen zu halten, dessen Beruf es
ihm ermöglicht, 571 Postings/Monat abzusondern? *)\"ker


*) Message-ID: <20211216.1639663201.3557@mid.netdigest.de>
 
H

Hans CraueI

Guest
Rolf Bombach schrieb

Hans CraueI schrieb:
Eigene Körperkraft ist unproblematisch. Im Gegenteil. Körperliche
Bewegung ist gut und sinnvoll, für Einzelne ebenso wie für die
Allgemeinheit.

Nunja, es existiert die Hypothese, dass Fortbewegung mit dem
E-bike, mit Kohlestrom getankt, weniger CO2-lastig ist als
mit Bike ohne E.

Leben basiert halt auf CO2-Umsatz. Nur sehr wenige Menschen
ernähren sich allerdings von Kohle oder aus anderen fossilen
Energiequellen. Aus Körperbewegung freigesetztes CO2 bleibt
im Kreislauf. Kohlestrom nicht.

Tatsächlich benötigt auch intensivere Hirntätigkeit erheblich
mehr Stoffwechselenergie und damit CO2-Freisetzung.

Schlussendlich wird Bewegungsmangel aber dann wieder zur
CO2-Last, aus Krankenversorgung und Pflege resultierend.

Das basiert allerdings auf der praxisfernen Annahme, dass der
weniger strampelnde Mensch automatisch weniger isst.

Strampeln setzt kein Fahrrad in Bewegung.
Du hast ansonsten Recht. Übergewicht ist weit verbreitet.
Die Energie ist mithin bei den meisten bereits vorhanden.

Mein Garmin meint, dass ich heute für die Strecke von 24,3 km
911 Kalorien eingesetzt hätte - entspricht 258 g Spaghetti.

Hans
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 17.12.2021 um 22:59 schrieb Hans CraueI:
Strampeln setzt kein Fahrrad in Bewegung.
Du hast ansonsten Recht. Übergewicht ist weit verbreitet.
Die Energie ist mithin bei den meisten bereits vorhanden.

Mein Garmin meint, dass ich heute für die Strecke von 24,3 km
911 Kalorien eingesetzt hätte - entspricht 258 g Spaghetti.

Mit 911 verbinde ich etwas anderes, mit deutlich höherem Verbrauch.
 
H

Hanno Foest

Guest
On 17.12.21 18:47, Rolf Bombach wrote:

Nunja, es existiert die Hypothese, dass Fortbewegung mit dem
E-bike, mit Kohlestrom getankt, weniger CO2-lastig ist als
mit Bike ohne E.

Gut möglich. Nicht nur weil Nahrungsproduktion enorm energieaufwendig
ist, sondern obendrein erschwert dadurch, daß der strampelnde
ohne-E-Biker statistisch signifikant länger hält als der ohne
körperliche Energieaufwendungen. (Selbstmord wäre noch CO2 sparender.)

Gibts Artikel zu dem Thema? Würden mich interessieren...

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
H

Hanno Foest

Guest
On 17.12.21 22:59, Hans CraueI wrote:

Nunja, es existiert die Hypothese, dass Fortbewegung mit dem
E-bike, mit Kohlestrom getankt, weniger CO2-lastig ist als
mit Bike ohne E.

Leben basiert halt auf CO2-Umsatz. Nur sehr wenige Menschen
ernähren sich allerdings von Kohle oder aus anderen fossilen
Energiequellen.

Wenn du dich da mal nicht irrst. Mit Dünger, Pestiziden, allgemein
moderner Landwirtschaft und (hoch)verarbeiteten Nahrungsmitteln setzt du
5 bis >10 Kalorien zumeist fossiler Energie pro Nahrungsmittelkalorie
ein. Deintensivierung der Landwirtschaft würde helfen, aber viele Böden
sind ja schon durch Übernutzung so kaputt, daß sie nur noch als Substrat
für eine Art offene Hydroponik dienen können. Das wird noch alles
richtig lustig...

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
H

Hans CraueI

Guest
Hanno Foest schrieb

Hans CraueI wrote:
Leben basiert halt auf CO2-Umsatz. Nur sehr wenige Menschen
ernähren sich allerdings von Kohle oder aus anderen fossilen
Energiequellen.

Wenn du dich da mal nicht irrst. Mit Dünger, Pestiziden, allgemein
moderner Landwirtschaft und (hoch)verarbeiteten Nahrungsmitteln setzt du
5 bis >10 Kalorien zumeist fossiler Energie pro Nahrungsmittelkalorie
ein. Deintensivierung der Landwirtschaft würde helfen, aber viele Böden
sind ja schon durch Übernutzung so kaputt, daß sie nur noch als Substrat
für eine Art offene Hydroponik dienen können. Das wird noch alles
richtig lustig...

Ist zweifellos ein Problem, aber nicht eines der Fortbewegung mit
dem Fahrrad, sondern eines der Nahrungsaufnahme schlechthin.
Und das Denken sollte man besser auch nicht einstellen, selbst wenn
man damit erheblich mehr Stoffwechselenergie umsetzt als durch
dumpfes Dahindämmern.

Des weiteren spricht die höhere CO2-Last für den größeren Bedarf an
Krankenversorgung und Pflege infolge unzureichender Bewegung auch
nicht dafür, nicht nichtmotorisierte Fortbewegung zu unterlassen.

Mehrbedarf entsteht angesichts des ohnehin verbreiteten Übergewicht
auf absehbare Zeit nicht. Die Bevölkerung hat im Mittel bereits genug
Energie zu sich genommen, um davon etwas für Bewegung abzweigen zu
können (1 kg entspricht 7000 Kalorien).

Hans
 
H

Hans CraueI

Guest
Hanno Foest schrieb

On 17.12.21 18:47, Rolf Bombach wrote:
Nunja, es existiert die Hypothese, dass Fortbewegung mit dem
E-bike, mit Kohlestrom getankt, weniger CO2-lastig ist als
mit Bike ohne E.

Gut möglich. Nicht nur weil Nahrungsproduktion enorm energieaufwendig
ist, sondern obendrein erschwert dadurch, daß der strampelnde
ohne-E-Biker statistisch signifikant länger hält als der ohne
körperliche Energieaufwendungen. (Selbstmord wäre noch CO2 sparender.)

Strampeln ist überhaupt nicht empfehlen. Damit bewegt man ein
Fahrrad nicht voran.

In Frage zu stellen wären dann sicherlich ganz zuvörderst die
gesamten Maßnahmen zur Reduktion der Säuglingssterblichkeit -
denn da ist mit Abstand am meisten zu holen.

> Gibts Artikel zu dem Thema? Würden mich interessieren...

Frag mal in einem Fitness-Studio nach.

Hans
 

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