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Parallelweichen...

S

Stefan Reuther

Guest
Am 26.11.2021 um 18:19 schrieb Marc Haber:
Ralph Angenendt <dein.name@strg-alt-entf.org> wrote:
Well, Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> wrote:
Am 25.11.2021 um 10:30 schrieb Christoph Müller:
Es NICHT darum, die Fahrzeuge IN die Wohnung zu stellen, sondern sie AN
die Wohnung anzuflanschen. Das ergibt dann einen Raum MEHR statt
weniger. Jedenfalls, so lange das Fahrzeug daheim ist. Etwaige
Arbeitgeber könnten sich ähnlich verhalten. Dann ist das Auto
abwechselnd Wohnungsbestandteil und mal Bestandteil des Arbeitsplatzes.
Dazwischen wird gefahren.

OK, wie krieg ich das Auto an meine Wohnung im Obergeschoss angeflanscht?

https://igp-ag.com/projects/carloft-living-paul-linke-hoefe-berlin/

Habt ihr alle das fünfte Element nicht geschaut?
Ich hatte genau das vor Augen, und das ist nicht meine Vorstellung von
schöner Wohnen. Tageslicht war da nicht.

Und insbesondere hatte Mr. Dallas eine sehr geräumige Garage für sein
fliegendes Auto, auf der Fläche bringt man anderswo eine Familie ganz
gemütlich unter.


Stefan
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Fri, 26 Nov 2021 23:28:33 +0100, Rolf Bombach wrote:
Volker Bartheld schrieb:
On Mon, 22 Nov 2021 17:05:32 +0100, Rolf Bombach wrote:
Helmut Schellong schrieb:
On 11/20/2021 17:47, Rolf Bombach wrote:
Helmut Schellong schrieb:
Kameras sehen im Dunkeln nichts
Es ist erstaunlich, was eine EMCCD-Camera noch im \"Dunkeln\" sieht.
Dann ist es nicht dunkel.
Hier fehlt die Definition von \'dunkel\'.
Im Zusammenhang mit Cameras halt so um die 2 Photonen pro Pixel pro Sekunde.
Insbesondere für eine Neutrinokamera
Neutrinos wären da schon eine Herausforderung. Ich saach nur SuperKamiokaNDE.
Ach was. Die Nieten haben einfach zu unempfindliche Fotomultplier. Läßt
sich im Jahre 2021 sicher auf Hosentaschenformat bringen - insbesondere,
wenn wir Helmut ins Team holen.

Aber Neutronen gehen schon. Etwa wenn Physiker rausfinden wollen, wie
eine Kaffeemaschine arbeitet, aber zu faul sind, eine aus Glas zu holen.
https://www.psi.ch/de/niag/movies
Interessant. Ich stelle mir gerade vor, wie ein Blutzgerät dafür
aussehen könnte. Wasserstoffbombe? Halt, nein, kalte Neutronen.

Volker
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 11/27/2021 11:07, Christoph Müller wrote:
Am 26.11.2021 um 22:00 schrieb Sieghard Schicktanz:
[...]
was das
teilweise kompensiert. Ob sich zylindrische Räder bewähren, wäre noch
zu eruieren, empfindlicher gegen Rauhigkeiten und Fremdkörper sind sie
jedenfalls.

Das müsste sich in praktischen Wälzlagergleichungen/Tragzahlen zeigen. Kann ich aber nicht erkennen. Welche Datenbasis verwendest du? Wenn es um Wälzlager geht, dann verlasse ich mich üblicherweise auf die Angaben der Hersteller. Wenn es nach dir ginge, müsste ein Kugellager bei gleicher Last, Durchmesser und Lagerbreite länger halten als ein Nadellager. Wozu sollten dann überhaupt Nadellager gebaut werden?
Nadellager können ohne Innenring und sogar ohne Außenring eingebaut werden.
(Z.B. direkt auf eine gehärtete Welle.)
Sie sind \'dünner\' als jedes andere Lager (Gleitlager ausgenommen).

[...]
> Für welche fehlenden Kapazitäten? Reichen dir 240 verfügbare GW nicht? Die maximale Leistung in Deutschland betrug bislang etwas über 70 GW.

Dazu fallen mir die vier Projekte der Inga-Wasserkraftwerke ein (Kongo).
Mit maximal 45 GigaWatt (!) und 80 Mrd $.

Idee : 1885
Inbetriebnahmen: 1972 und 1982 (I+II)

https://de.wikipedia.org/wiki/Inga-Staudamm#Inga_III
https://de.wikipedia.org/wiki/Inga-Staudamm#Grand_Inga

Etwa 2010 geplant.
Bis jetzt ist nichts außer Planungen entstanden - nur Gerede.

Man möge unter den Links lesen.
Große Projekte ziehen und ziehen und ziehen sich...

Drei-Schluchten-Talsperre:
Idee : 1919
Projekt : 1945, 1958, 1969, 1985..1992..1995
Inbetriebnahmen: 2008 und 2012
Kosten : 75 Mrd $ (2002: 50 Mrd)

Das Railtaxi-Projekt ist allein in DE viel größer als alles Vorstehende.
Ich sagte schon: Jahrhundertprojekt mit etwa 300 Mrd € (DE).

Hinzu kommt: Unrealisierbar, allein wegen diverser technischer Gründe.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/bsd.htm
 
M

Michael Zink

Guest
On Tue, 23 Nov 2021 10:27:27 +0100, Christoph Müller wrote:

Hängt nur von deiner Interessenslage ab. Wenn\'s wirklich interessiert,
wird man sich reinhängen. Hat man andere Ziele, wird\'s einem halt zu
viel Aufwand.
LOL

Auf Wiederlesen

Michael
 
C

Christoph Müller

Guest
Am 27.11.2021 um 17:41 schrieb Helmut Schellong:
On 11/27/2021 11:07, Christoph Müller wrote:
Am 26.11.2021 um 22:00 schrieb Sieghard Schicktanz:
[...]

was das
teilweise kompensiert. Ob sich zylindrische Räder bewähren, wäre noch
zu eruieren, empfindlicher gegen Rauhigkeiten und Fremdkörper sind sie
jedenfalls.

Das müsste sich in praktischen Wälzlagergleichungen/Tragzahlen zeigen.
Kann ich aber nicht erkennen. Welche Datenbasis verwendest du? Wenn es
um Wälzlager geht, dann verlasse ich mich üblicherweise auf die
Angaben der Hersteller. Wenn es nach dir ginge, müsste ein Kugellager
bei gleicher Last, Durchmesser und Lagerbreite länger halten als ein
Nadellager. Wozu sollten dann überhaupt Nadellager gebaut werden?

Nadellager können ohne Innenring und sogar ohne Außenring eingebaut werden.
(Z.B. direkt auf eine gehärtete Welle.)
Sie sind \'dünner\' als jedes andere Lager (Gleitlager ausgenommen).
Mir ging es jetzt um gleiche Einbaumaße. Da dürfte das Nadellager die
Nase vorn haben, weil sich die Kräfte damit deutlich besser verteilen.

[...]
Für welche fehlenden Kapazitäten? Reichen dir 240 verfügbare GW nicht?
Die maximale Leistung in Deutschland betrug bislang etwas über 70 GW.

Dazu fallen mir die vier Projekte der Inga-Wasserkraftwerke ein (Kongo).
Mit maximal 45 GigaWatt (!) und 80 Mrd $.
Warum in die Ferne schweifen...?

Idee           : 1885
Inbetriebnahmen: 1972 und 1982 (I+II)

https://de.wikipedia.org/wiki/Inga-Staudamm#Inga_III
https://de.wikipedia.org/wiki/Inga-Staudamm#Grand_Inga

Etwa 2010 geplant.
Bis jetzt ist nichts außer Planungen entstanden - nur Gerede.
Politik halt.

Man möge unter den Links lesen.
Große Projekte ziehen und ziehen und ziehen sich...
Mein Vorschlag ist eher Kleinkram. Allerdings mit Wirkung.

Drei-Schluchten-Talsperre:
Idee           : 1919
Projekt        : 1945, 1958, 1969, 1985..1992..1995
Inbetriebnahmen: 2008 und 2012
Kosten         : 75 Mrd $   (2002: 50 Mrd)

Das Railtaxi-Projekt ist allein in DE viel größer als alles Vorstehende.
Nein. Im Gegensatz zur Drei-Schluchten-Sperre kann man sich mit dem
Railtaxi von Meilenstein zu Meilenstein vor arbeiten und man kann das
Projekt ggf. jederzeit recht schadlos abbrechen.
Bei der Drei-Schluchten-Sperre mussten riesige Gebiete platt gemacht
werden. Sowas lässt sich nicht einfach wieder rückgängig machen.

Oder willst du das Kaufen und Heimbringen von Frühstückssemmeln zum
Großprojekt erklären, indem du sämtliche dafür nötigen Bewegungen
bundesweit zusammen zählst?

> Ich sagte schon: Jahrhundertprojekt mit etwa 300 Mrd € (DE).

Was kostet ein Jahr lang Frühstückssemmeln kaufen und holen in ganze
Deutschland?

Schätzen wir\'s mal ab:

Geld zum Bäcker 2,50 €
Transportdauer 0,5 h
Wert/Stunde 50 €/h
Ansatzwert 2,50 € 25 €


An Tagen pro Woche 6
An Wochen pro Jahr 52
Betrifft Haushalte 10.000.000
Multiplikator 3.120.000.000

Kosten 7.800.000.000 € 78.000.000.000 €

Gesamt 85.800.000.000 €

85 Mrd. € alleine für das holen von Frühstückssemmeln. Wenn das kein
Großprojekt ist...

> Hinzu kommt: Unrealisierbar, allein wegen diverser technischer Gründe.

Diese Gründe solltest du auch nennen und nicht einfach auf irgendwas in
der Vergangenheit verweisen, das kaum jemand ohne großen Aufwand
nachvollziehen kann.

--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
 
S

Sieghard Schicktanz

Guest
Hallo Christoph Müller,

Du schriebst am Fri, 26 Nov 2021 23:28:26 +0100:

[Fahrzeuge AN die Wohnung anflanschen]
Auweia. Also für _jeden_ ein eigener Bus?

Nur für die, die sich sowas leisten wollen.
Dann gibt\'s entweder totale Verstopfung, weil sich alle \"sowas leisten
wollen\", oder, wahrscheinlicher, freie Bahn nur für Spitzenverdiener,
weil sich kein anderer \"sowas leisten\" kann.

Und ich hatte Dich mal so
versranden, daß Du die Resourcen-Verschwendung _reduzieren_ wolltest
statt sie anzuheizen. Ne also...

Wenn die Materialien möglichst komplett recycelt werden, sehe ich
Aber vorab muß erstmal wieder eine große Menge Material _neu_
eingesetzt werden, das erst viel später wieder nutzbar gemacht werden
kann.

> darin kein großes Problem. Genau in diese Richtung geht der Trend

Naja, \"geht\"? Schleppt sich hin, wird verschleppt und verzögert, aber
an keiner Stelle richtig angegangen. Sicher, es gibt ein paar
Forschungsprojekte.

auch schon lange. Macht die Natur ja auch und kann sich deshalb
entsprechend große Mengen an Biomasse leisten.
So enorm groß sind die in Relation zur Größe der Erde auch wieder
nicht. Eine verschwindend dünne Schicht, keinen Meter dick, und das
auch nur auf weniger als 1/3 der Oberfläche. Die Effizienz, mit der
die vorhandenen Resourcen genutzt werden, liegt unter 20% (vor allem
der Energie), begrenzt durch einen reichlich moderat lauffähigen
Gasaustausch (A. Kleidon, Thermodynamic Foundation of the Earth System,
Cambridge University Press, Cambridge (UK) 2016).
Wir müßten uns eigentlich auf einen entsprechenden Anteil an diesem
System beschränken, wenn wir nicht um größere Faktoren effizienter
arbeiten können. Derzeit trifft nur der Ausdruck \"Raubbau\" zu.

Und wie soll das dann möbliert sein, daß es einmal wohnlich ist,
...
Was soll ich dazu sagen? Lauter Einzelfälle halt, die man hier nicht
einfach mit pauschalen Aussagen \"erschlagen\" kann.
Aber Du kannst die mit der pauschalen Aussage \"erschlagen\", daß das
halt einfach so sein sollen muß.
....
Es geht doch nicht darum, was ICH will, sondern um das, was unter
bestimmten Voraussetzungen zu erwarten ist. Mein Vorschlag ist grade
Nein, das _ist_ Dein Vorschlag. Wobei ich allerdings nicht meine, daß
dies unter den gegebenen Voraussetzungen so zu erwarten sein könnte.

> mal das Astrail-Konzept. Wird es umgesetzt, dann ändern sich einige

Und damit es eine Chance haben könnte, umgesetzt zu werden, müßte
erstmal die gesamte Wirtschaft und die mit dieser lebende Gesellschaft
umgekrempelt werden. Eine realistische Erwartung ist das eher nicht.
....
> Rahmenbedingungen ändert man nur, wenn Gravierendes zu verändern ist.

\"Man\" (Wer? Politik, Wirtschaft, Gesellschaft?) ändert auch dann
nichts. Geändert wird nur und erst, wenn das \"Gravierende\" auf- bzw.
eintritt.

> In einer solchen Lage befinden wir uns. Ein Weiterso geht nicht mehr.

Mir kommt die Situstion zunehmend so vor wie die in Zeichentrickfilmen
bei einer Verfolgungsjagd, die über eine tiefe Schlucht läuft: Einer
der Beteiligten ist gerade so in deren Mitte, wo er bestürzt
feststellt, daß er eigentlich in die Tiefe fallen müßte. Was er dann
auch prompt tut...
Geht so halt nur als Trick im künstlerischen Bereich.

--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------
 
S

Sieghard Schicktanz

Guest
Hallo Christoph Müller,

Du schriebst am Sat, 27 Nov 2021 11:07:37 +0100:

Deine Rechnungsweise ist unergründlich.

Dann ergründen wir halt mal.
....
man dann 45,- Euro. Macht 45,-€/200km = 0,23 ct/km. Für längere
Strecken ist diese Art des Reisens dann also lukrativer als
Kurzstrecke.

Ergründlich genug?
Kommt mir vor wie eine Steuerberechnung. Aber wsa soll\'s, gibt\'s ja eh
nicht.

....
Allerdings wirst Du die Räder _deutlich_ kleiner machen müssen,

aus welchem Grund? Meine Modelle habe ich im Maßstab 1:32
Der Modellmaßstab besagt hier nichts. Es geht zum einen um die
Ladezugänglichkeit und zum anderen um die Fahrstabilität. Dazu kommt
dann noch die Querschnittsfläche für den Luftwiderstand.

konstruiert. Demnach sollten die übliche Durchmesser durchaus
funktionieren. Nur die Räder der Abbiegefahrwerke wird man kleiner
Warum denn das? Dann wird der sowieso schon übergroße Aufwand für die
Umschwenkmechanik noch höher, und Du brauchst dann auch noch dafür
einen eigenen Antrieb pro Rad, also für ein nominell 4-rädriger
Fahrzeug 8 separate, einzeln gesteuerte Motoren.

teilweise kompensiert. Ob sich zylindrische Räder bewähren, wäre
....
Das müsste sich in praktischen Wälzlagergleichungen/Tragzahlen
zeigen. Kann ich aber nicht erkennen. Welche Datenbasis verwendest
Wälzlager laufen ja auch nicht \"in der freien Natur\", sondern in
gutgeschierten, oft noch gekapselten Systemen, in denen sie vor Staub
und Fremdkörpern möglichst geschützt eingebaut sind. Laß\' mal solche
Lager offen und geschmiert in staubiger Umgebung einige Zeit laufen,
dann hast Du eher einen Vergleich mit Eisenbahnrädern.

....
\"Der Markt\" ist eine Konstruktion, die nur in einer kontrollierten,
restriktiven Umgebung \"funktionieren\" kann. Ein wirklich freier,
unbeschränkter Markt wird mindestens zum Monopol. Allenfalls bricht
er vorher zusammen.

Es geht um die Spielregeln!
Und die Spieletheorie der Mathematik sagt halt, daß ein freier Markt
nicht stabil sein kann. Das Gesellschaftsspiel \"Monopoly\" nutzt
dieses Prinzip, um endliche Partien sicherzustellen.

--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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C

Christoph Müller

Guest
Am 28.11.2021 um 20:54 schrieb Sieghard Schicktanz:
Hallo Christoph Müller,
Du schriebst am Fri, 26 Nov 2021 23:28:26 +0100:

[Fahrzeuge AN die Wohnung anflanschen]
Auweia. Also für _jeden_ ein eigener Bus?

Nur für die, die sich sowas leisten wollen.

Dann gibt\'s entweder totale Verstopfung,
Wenn die Fahrzeuge höher werden, erzeugt das Verkehrsstau?

> weil sich alle \"sowas leisten wollen\",

Ein Auto ist vor allem ein Stehzeug. Im Schnitt 23 Stunden pro Tag.
Wieso stemmst du dich gegen deren Nutzung in diesen 23 Stunden?

oder, wahrscheinlicher, freie Bahn nur für Spitzenverdiener,
weil sich kein anderer \"sowas leisten\" kann.
Wieso nicht? Heute leistet man sich sowas für eine Stunde pro Tag. Nutzt
man auch die übrigen 23 Stunden des Tages, wird das gleiche Ding
plötzlich unerschwinglich? Das solltest du mal etwas genauer erklären.

Und ich hatte Dich mal so
versranden, daß Du die Resourcen-Verschwendung _reduzieren_ wolltest
statt sie anzuheizen. Ne also...

Wenn die Materialien möglichst komplett recycelt werden, sehe ich

Aber vorab muß erstmal wieder eine große Menge Material _neu_
eingesetzt werden, das erst viel später wieder nutzbar gemacht werden
kann.
Jetzt geht auch schon eine ganze Menge mit Recycling. Speziell was die
Metalle und Gläser betrifft. Gilt aber zunehmend auch für Kunststoffe.

darin kein großes Problem. Genau in diese Richtung geht der Trend

Naja, \"geht\"? Schleppt sich hin, wird verschleppt und verzögert, aber
an keiner Stelle richtig angegangen. Sicher, es gibt ein paar
Forschungsprojekte.
Nicht nur Forschungsobjekte.

auch schon lange. Macht die Natur ja auch und kann sich deshalb
entsprechend große Mengen an Biomasse leisten.

So enorm groß sind die in Relation zur Größe der Erde auch wieder
nicht. Eine verschwindend dünne Schicht, keinen Meter dick, und das
auch nur auf weniger als 1/3 der Oberfläche. Die Effizienz, mit der
die vorhandenen Resourcen genutzt werden, liegt unter 20%
steigert sich aber stetig. Mit politischem Willen lässt sich das Tempo
sicher auch noch steigern.

> (vor allem der Energie),

Energie haben wir mehr als genug. Wir brauchen nur die richtigen
Technologien an den richtigen Orten zum Einsatz bringen.

begrenzt durch einen reichlich moderat lauffähigen
Gasaustausch (A. Kleidon, Thermodynamic Foundation of the Earth System,
Cambridge University Press, Cambridge (UK) 2016).
??? Was meinst du damit?

Wir müßten uns eigentlich auf einen entsprechenden Anteil an diesem
System beschränken, wenn wir nicht um größere Faktoren effizienter
arbeiten können. Derzeit trifft nur der Ausdruck \"Raubbau\" zu.
Das Astrail-Konzept wurde u.a. entwickelt, um den Raubbau besser und
schneller beenden zu können.

Und wie soll das dann möbliert sein, daß es einmal wohnlich ist,
...
Was soll ich dazu sagen? Lauter Einzelfälle halt, die man hier nicht
einfach mit pauschalen Aussagen \"erschlagen\" kann.

Aber Du kannst die mit der pauschalen Aussage \"erschlagen\", daß das
halt einfach so sein sollen muß.
Wie kommst du auf \"müssen\"? Das Astrail-Konzept ist ein ANGEBOT und kein
Zwang.

mal das Astrail-Konzept. Wird es umgesetzt, dann ändern sich einige

Und damit es eine Chance haben könnte, umgesetzt zu werden, müßte
erstmal die gesamte Wirtschaft und die mit dieser lebende Gesellschaft
umgekrempelt werden. Eine realistische Erwartung ist das eher nicht.
WAS müsste alles umgekrempelt werden? Ich sehe da nicht viel.

...
Rahmenbedingungen ändert man nur, wenn Gravierendes zu verändern ist.

\"Man\" (Wer? Politik, Wirtschaft, Gesellschaft?)
ja

ändert auch dann
nichts. Geändert wird nur und erst, wenn das \"Gravierende\" auf- bzw.
eintritt.
Wollen wir hoffen, dass die Menschheit auch dieses Mal die Kurve nochmal
kratzt.

In einer solchen Lage befinden wir uns. Ein Weiterso geht nicht mehr.

Mir kommt die Situstion zunehmend so vor wie die in Zeichentrickfilmen
bei einer Verfolgungsjagd, die über eine tiefe Schlucht läuft: Einer
der Beteiligten ist gerade so in deren Mitte, wo er bestürzt
feststellt, daß er eigentlich in die Tiefe fallen müßte. Was er dann
auch prompt tut...
Geht so halt nur als Trick im künstlerischen Bereich.
Vielleicht hat\'s die Gesellschaft so weit verinnerlicht, dass sie Comic
und richtiges Leben nicht mehr auseinander halten kann.
--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
 
C

Christoph Müller

Guest
Am 28.11.2021 um 21:10 schrieb Sieghard Schicktanz:
Hallo Christoph Müller,
Du schriebst am Sat, 27 Nov 2021 11:07:37 +0100:

...
Allerdings wirst Du die Räder _deutlich_ kleiner machen müssen,

aus welchem Grund? Meine Modelle habe ich im Maßstab 1:32

Der Modellmaßstab besagt hier nichts.
Das denke ich aber schon. Da geht\'s ja genau darum, ob wirklich alles
zusammen passt.

Es geht zum einen um die
Ladezugänglichkeit und zum anderen um die Fahrstabilität. Dazu kommt
dann noch die Querschnittsfläche für den Luftwiderstand.
Über Fahrstabilität und Luftwiderstand wird wird das kleine Modell in
der Tat nicht all zu viel aussagen können. Aber zumindest so viel, dass
man die Funktionsweise demonstrieren kann.

konstruiert. Demnach sollten die übliche Durchmesser durchaus
funktionieren. Nur die Räder der Abbiegefahrwerke wird man kleiner

Warum denn das? Dann wird der sowieso schon übergroße Aufwand für die
Umschwenkmechanik noch höher, und Du brauchst dann auch noch dafür
einen eigenen Antrieb pro Rad, also für ein nominell 4-rädriger
Fahrzeug 8 separate, einzeln gesteuerte Motoren.
Das geht mit Kupplung und Umschalten der Regelei vom einen Radsatz auf
den anderen.

teilweise kompensiert. Ob sich zylindrische Räder bewähren, wäre
...
Das müsste sich in praktischen Wälzlagergleichungen/Tragzahlen
zeigen. Kann ich aber nicht erkennen. Welche Datenbasis verwendest

Wälzlager laufen ja auch nicht \"in der freien Natur\", sondern in
gutgeschierten, oft noch gekapselten Systemen, in denen sie vor Staub
und Fremdkörpern möglichst geschützt eingebaut sind. Laß\' mal solche
Lager offen und geschmiert in staubiger Umgebung einige Zeit laufen,
dann hast Du eher einen Vergleich mit Eisenbahnrädern.
Klar gibt es da Unterschiede. Im Große und Ganzen sind die Verhältnisse
allerdings durchaus ähnlich. Der ungeschmierte Betrieb zusammen mit
Verunreinigungen ergibt halt gewisse Abschläge an der Lebensdauer. Ist
mit heutigen Schienenrädern ja auch nicht anders.

...
\"Der Markt\" ist eine Konstruktion, die nur in einer kontrollierten,
restriktiven Umgebung \"funktionieren\" kann. Ein wirklich freier,
unbeschränkter Markt wird mindestens zum Monopol. Allenfalls bricht
er vorher zusammen.

Es geht um die Spielregeln!

Und die Spieletheorie der Mathematik sagt halt, daß ein freier Markt
nicht stabil sein kann.
Wenn die Spielregeln besagen, dass der Markt eben nicht komplett frei
ist, sondern bestimmten Einschränkungen unterliegt, dann sollte ein
solcher Markt durchaus stabil hin zu bekommen sein.

Das Gesellschaftsspiel \"Monopoly\" nutzt
dieses Prinzip, um endliche Partien sicherzustellen.
Vielen Gesetzen und Verträgen geht eine Präambel voraus. Dort wird
beschrieben, was damit beabsichtigt ist. Weicht etwas von diesem Ziel
ab, können und sollten auch entsprechende Korrekturen angebracht werden.

--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
 
R

Ralph Angenendt

Guest
Well, Michael Zink <michael@swamp.franken.de> wrote:
On Fri, 26 Nov 2021 14:13:05 -0000 (UTC), Ralph Angenendt wrote:
Well, Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> wrote:
OK, wie krieg ich das Auto an meine Wohnung im Obergeschoss angeflanscht?

https://igp-ag.com/projects/carloft-living-paul-linke-hoefe-berlin/

Das ist sicher eine tolle Lösung, um viele Sozialwohnungen in
dichtbesiedelten Stadtvierteln aufzuwerten ...
Deswegen gab es in Kreuzberg (Ex-SO36) auch fast überhaupt keinen
Protest dagegen.

Ralph
--
Übervaterlandverräter und Mutterkornblumenblau
 
M

Marc Haber

Guest
Ralph Angenendt <dein.name@strg-alt-entf.org> wrote:
Well, Michael Zink <michael@swamp.franken.de> wrote:
On Fri, 26 Nov 2021 14:13:05 -0000 (UTC), Ralph Angenendt wrote:
Well, Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> wrote:
OK, wie krieg ich das Auto an meine Wohnung im Obergeschoss angeflanscht?

https://igp-ag.com/projects/carloft-living-paul-linke-hoefe-berlin/

Das ist sicher eine tolle Lösung, um viele Sozialwohnungen in
dichtbesiedelten Stadtvierteln aufzuwerten ...

Deswegen gab es in Kreuzberg (Ex-SO36) auch fast überhaupt keinen
Protest dagegen.
Hätte man in Berlin ein vergleichbares Projekt mit einer entsprechend
großen Tiefgarage oder ohne Stellplätze bauen dürfen?

--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | \" Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom \" |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG \"Rightful Heir\" | Fon: *49 621 72739834
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 11/28/2021 11:22, Christoph Müller wrote:
Am 27.11.2021 um 17:41 schrieb Helmut Schellong:
On 11/27/2021 11:07, Christoph Müller wrote:
Am 26.11.2021 um 22:00 schrieb Sieghard Schicktanz:
[...]
Man möge unter den Links lesen.
Große Projekte ziehen und ziehen und ziehen sich...

Mein Vorschlag ist eher Kleinkram. Allerdings mit Wirkung.
Dein Vorschlag ist mitnichten Kleinkram, und Wasserkraftwerke haben eine
große Wirkung und sind generell in Summe sehr positiv zu bewerten.

Drei-Schluchten-Talsperre:
Idee           : 1919
Projekt        : 1945, 1958, 1969, 1985..1992..1995
Inbetriebnahmen: 2008 und 2012
Kosten         : 75 Mrd $   (2002: 50 Mrd)

Das Railtaxi-Projekt ist allein in DE viel größer als alles Vorstehende.

Nein. Im Gegensatz zur Drei-Schluchten-Sperre kann man sich mit dem Railtaxi von Meilenstein zu Meilenstein vor arbeiten und man kann das Projekt ggf. jederzeit recht schadlos abbrechen.
Welche Meilensteine?
Eigentlich alle Projekte haben Meilensteine - das ist kennzeichnend.

Ein schadloses Abbrechen sehe ich nicht.
Dort, wo Railtaxi installiert ist, wurde das Vorhergehende entfernt.

Bei der Drei-Schluchten-Sperre mussten riesige Gebiete platt gemacht werden. Sowas lässt sich nicht einfach wieder rückgängig machen.

Oder willst du das Kaufen und Heimbringen von Frühstückssemmeln zum Großprojekt erklären, indem du sämtliche dafür nötigen Bewegungen bundesweit zusammen zählst?

Ich sagte schon: Jahrhundertprojekt mit etwa 300 Mrd € (DE).

Was kostet ein Jahr lang Frühstückssemmeln kaufen und holen in ganze Deutschland?

Schätzen wir\'s mal ab:
[...]
85 Mrd. € alleine für das holen von Frühstückssemmeln. Wenn das kein Großprojekt ist...
Du willst wohl die Leser hier veräppeln.

Hinzu kommt: Unrealisierbar, allein wegen diverser technischer Gründe.

Diese Gründe solltest du auch nennen und nicht einfach auf irgendwas in der Vergangenheit verweisen, das kaum jemand ohne großen Aufwand nachvollziehen kann.
Ich habe das vielleicht schon 5-mal begründet, fortschreitend immer
weiter ins Detail gehend.
Genau deshalb habe ich es hier nicht zum (n+1)-mal begründet.
Das wäre ja auch sinnlos...

Ich hatte auch stets mehr Details genannt, als Du als der Vortragende.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/bsd.htm
 
R

Ralph Angenendt

Guest
Well, Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> wrote:
Ralph Angenendt <dein.name@strg-alt-entf.org> wrote:
Well, Michael Zink <michael@swamp.franken.de> wrote:
On Fri, 26 Nov 2021 14:13:05 -0000 (UTC), Ralph Angenendt wrote:
https://igp-ag.com/projects/carloft-living-paul-linke-hoefe-berlin/

Das ist sicher eine tolle Lösung, um viele Sozialwohnungen in
dichtbesiedelten Stadtvierteln aufzuwerten ...

Deswegen gab es in Kreuzberg (Ex-SO36) auch fast überhaupt keinen
Protest dagegen.

Hätte man in Berlin ein vergleichbares Projekt mit einer entsprechend
großen Tiefgarage oder ohne Stellplätze bauen dürfen?
Stellplatzverordnung gibt es hier schon seit den 90ern nicht mehr,
mittlerweile musst du allerdings Fahrradstellplätze vorhalten.

Ralph
--
Übervaterlandverräter und Mutterkornblumenblau
 
L

Laurenz Trossel

Guest
On 2021-11-29, Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> wrote:

Wieso nicht? Heute leistet man sich sowas für eine Stunde pro Tag. Nutzt
man auch die übrigen 23 Stunden des Tages, wird das gleiche Ding
plötzlich unerschwinglich? Das solltest du mal etwas genauer erklären.
Es gibt car-sharing Dienste. Leider nur in ein paar Großstädten, aber dort
funktioniert es gut. Für das flache Land ist das natürlich nicht geeignet.
 
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Rolf Bombach

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Helmut Schellong schrieb:
Ich erzähle seit vielen Jahren, daß der Mensch in Summe erstaunlich leistungsfähig ist.
Und daß man bei KI noch nicht weiß, wie man so richtig programmieren soll.
Das macht ja Fortschritte. Im Moment \"Fortschritt durch Rückschritt\".
Ganz interessant.

https://www.spektrum.de/news/wie-gauss-helfen-kann-das-geheimnis-des-deep-learning-zu-lueften/1937500

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mfg Rolf Bombach
 
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Rolf Bombach

Guest
Johann.Mayerwieser schrieb:
Am 18.11.21 um 11:17 schrieb Christoph Müller:
Müsste ich Software für fahrerlose Fahrzeuge von Anfang an schreiben, dann würde ich erst mal mit Lichtraumprofil und Fahrphysik anfangen. Das Lichtraumprofil braucht man, um entscheiden zu können,
ob das eigene Fahrzeug auf der beabsichtigten Strecke überhaupt fahren kann. Die Fahrphysik sagt mir dann, wie schnell man eine Kurve nehmen kann. Auf diese Basis kann man dann die ganze Sensorik
und zusätzliche Auswertung (Datenfusion) noch oben drauf packen.

Wobei ich mich frage, wie unterscheidet die KI in der Kurve, ob der nasse Fleck Wasser oder Öl ist? Gut, schaffen viele Autofahrer auch nicht.
Die Frage ist eher, ob man es bezahlen kann. Helikopter mit
Fluoreszenz-Lidar gibts ja, die fliegen über einen Ölfleck
in der Nordsee und sehen nicht nur, was es ist, sondern
können das auch auf den Tanker zurückführen, der das
\"verloren\" hat.

--
mfg Rolf Bombach
 
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Sieghard Schicktanz

Guest
Hallo Christoph Müller,

Du schriebst am Mon, 29 Nov 2021 08:01:20 +0100:

[Fahrzeuge AN die Wohnung anflanschen]
Wenn die Fahrzeuge höher werden, erzeugt das Verkehrsstau?
Nur höher? Um einen normalen Pkw als Wohnungsbestandteil nutzen zu
können, ist er auch bei 2,5m Höhe zu klein. Da geht nichtmal eine
anständige Sitzecke mit Tischchen \'rein. Muß das Ding also größer
werden. Bedeutet mehr Platzbedarf, mehr Verkehrsraumbedarf, mehr
Stau. (Von der durch größere Höhe bedingten Instabilität bei der
Fortbewegung erstmal ganz abgesehen.)

weil sich alle \"sowas leisten wollen\",

Ein Auto ist vor allem ein Stehzeug. Im Schnitt 23 Stunden pro Tag.
Wieso stemmst du dich gegen deren Nutzung in diesen 23 Stunden?
Welche Dauerbenutzung erwartest Du Dir denn in diesen 23 Stunden?
BTW, es gibt da fast noch Schlimmeres, es gib da gänze Häuserkomplexe,
die nur an 5 Tagen der Woche zu ca. 8 Stunden am Tag genuzt werden,
aber bei kühlen Wetter die ganzen 7 Tage 24 Sunden lang ju.a. geheizt
werden. Die laufen unter dem Begriff \"Bürokomplex\" o.ä. Ein Auto wird
wenigstens nicht durchgängig beheizt.

oder, wahrscheinlicher, freie Bahn nur für Spitzenverdiener,
weil sich kein anderer \"sowas leisten\" kann.

Wieso nicht? Heute leistet man sich sowas für eine Stunde pro Tag.
Sollen die Kisten billiger sein als heutige Autos? Wie soll das gehen?

[Recycling]
Aber vorab muß erstmal wieder eine große Menge Material _neu_
eingesetzt werden, das erst viel später wieder nutzbar gemacht
werden kann.

Jetzt geht auch schon eine ganze Menge mit Recycling. Speziell was
die Metalle und Gläser betrifft. Gilt aber zunehmend auch für
Kunststoffe.
Unterschiedlich. Eisen geht einigermaßen, bei Blei ist die Ausbeute
zwar annehmbar, aber die Arbeitsbedingungen \"moderat\", Aluminium und
Kupfer scheint bisserl was zu laufen, aber so recht entlastend scheint
das nicht zu sein. Da und erst recht bei Glas ist das Hauptproblem
wohl die Rohstoffreinheit. Und bei Kunststoffen, wo Sortenreinheit
sowieso kaum erreichbar ist, gibt\'s allenfalls \"Downcycling\" oder halt
Ersatz anderer Brennstoffe. \"Spurenstoffe\" kann man ganz vergessen.

> >> darin kein großes Problem. Genau in diese Richtung geht der Trend

Sollte, muß.

Naja, \"geht\"? Schleppt sich hin, wird verschleppt und verzögert,
aber an keiner Stelle richtig angegangen. Sicher, es gibt ein paar
Forschungsprojekte.

Nicht nur Forschungsobjekte.
Pilotanlagen sind immer noch sowas wie Forschungsobjekte. Man weiß da
zwar, was und wie es geht, aber nicht, ob das auch haltbar ist und wie
es in die bestehenden ABläufe integrierbar ist.

auch schon lange. Macht die Natur ja auch und kann sich deshalb
entsprechend große Mengen an Biomasse leisten.

So enorm groß sind die in Relation zur Größe der Erde auch wieder
nicht. Eine verschwindend dünne Schicht, keinen Meter dick, und das
auch nur auf weniger als 1/3 der Oberfläche. Die Effizienz, mit der
die vorhandenen Resourcen genutzt werden, liegt unter 20%

steigert sich aber stetig. Mit politischem Willen lässt sich das
Tempo sicher auch noch steigern.
Häh? Hast Du überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe? Wie, bitte,
kann \"Mit politischem Willen\" die Effizienznutzung in der Biosphäre
gesteigert werden?
....
Energie haben wir mehr als genug. Wir brauchen nur die richtigen
Technologien an den richtigen Orten zum Einsatz bringen.
Na, dann mach\' halt endlich mal, wenn das so einfach geht.
(Ich versuch\' schon, was mir möglich ist, und häng\' doch an allen
Ecken und Enden an irgendwelchen Problemen.)

begrenzt durch einen reichlich moderat lauffähigen
Gasaustausch (A. Kleidon, Thermodynamic Foundation of the Earth
System, Cambridge University Press, Cambridge (UK) 2016).

??? Was meinst du damit?
Lies den Artikel, vielleicht kommst Du dann drauf. Auf den habe ich
mich oben mit dem bezogen, was Du nicht verstehen wolltest.

Wir müßten uns eigentlich auf einen entsprechenden Anteil an diesem
System beschränken, wenn wir nicht um größere Faktoren effizienter
arbeiten können. Derzeit trifft nur der Ausdruck \"Raubbau\" zu.

Das Astrail-Konzept wurde u.a. entwickelt, um den Raubbau besser und
schneller beenden zu können.
Nur ist das an den Bedingungen, die innerhalb des Subsystems
\"Menschheit\" bestehen, nämlich Gesellschaft, Wirtschaft und Politik,
vollkommen vorbeientwickelt, es berücksichtigt nicht deren Einfluß.

....
Und damit es eine Chance haben könnte, umgesetzt zu werden, müßte
erstmal die gesamte Wirtschaft und die mit dieser lebende
Gesellschaft umgekrempelt werden. Eine realistische Erwartung ist
das eher nicht.

WAS müsste alles umgekrempelt werden? Ich sehe da nicht viel.
Nee, klar. Was siehst Du denn da an möglichen Kleinigkeiten, um mal so
rum zu fragen?

...
Mir kommt die Situstion zunehmend so vor wie die in
Zeichentrickfilmen bei einer Verfolgungsjagd, die über eine tiefe
....
Vielleicht hat\'s die Gesellschaft so weit verinnerlicht, dass sie
Comic und richtiges Leben nicht mehr auseinander halten kann.
So schaut\'s oft mal aus, leider.

--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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Sieghard Schicktanz

Guest
Hallo Christoph Müller,

Du schriebst am Mon, 29 Nov 2021 08:12:56 +0100:

Der Modellmaßstab besagt hier nichts.

Das denke ich aber schon. Da geht\'s ja genau darum, ob wirklich alles
zusammen passt.
Dann schau\' mal genau, was alles an den Modellmaßstab angepasst werden
muß und deshalb von ihm abweicht.

....
Über Fahrstabilität und Luftwiderstand wird wird das kleine Modell in
der Tat nicht all zu viel aussagen können. Aber zumindest so viel,
dass man die Funktionsweise demonstrieren kann.
^ prinzipielle
konstruiert. Demnach sollten die übliche Durchmesser durchaus
funktionieren. Nur die Räder der Abbiegefahrwerke wird man kleiner
....
dafür einen eigenen Antrieb pro Rad, also für ein nominell
4-rädriger Fahrzeug 8 separate, einzeln gesteuerte Motoren.

Das geht mit Kupplung und Umschalten der Regelei vom einen Radsatz
auf den anderen.
Nicht bei unterschiedlichen Durchmessern der Räder der Radsätze.

....
\"Der Markt\" ist eine Konstruktion, die nur in einer
....
Und die Spieletheorie der Mathematik sagt halt, daß ein freier Markt
nicht stabil sein kann.

Wenn die Spielregeln besagen, dass der Markt eben nicht komplett frei
Eben. Der Markt _muß_ eingeschränkt werden und ist dann eben ein
System, in dem die Marktfunktion nur einen Teil darstellt.
....
Vielen Gesetzen und Verträgen geht eine Präambel voraus. Dort wird
beschrieben, was damit beabsichtigt ist. Weicht etwas von diesem Ziel
ab, können und sollten auch entsprechende Korrekturen angebracht
werden.
Dazu ist aber keine \"Präambel\" nötig; Verträge sind Vereinbarungen
zwischen Menschen(gruppen) und können von diesen jederzeit - bevorzugt
im \"guten Einvernehmen\" - geändert und, z.B. sich ändernden
Randbedingungen, angepasst werden. Es kommen auch immer wieder
einseitige solche Änderungen vor, bis zur Aufkündigung oder einfach
Nichtbeachtung, und das sogar bei solchen Gesellschaftstrukturen wie
ganzen Nationen.

--
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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H

Helmut Schellong

Guest
On 11/29/2021 19:15, Rolf Bombach wrote:
Helmut Schellong schrieb:

Ich erzähle seit vielen Jahren, daß der Mensch in Summe erstaunlich leistungsfähig ist.
Und daß man bei KI noch nicht weiß, wie man so richtig programmieren soll.

Das macht ja Fortschritte. Im Moment \"Fortschritt durch Rückschritt\".
Ganz interessant.

https://www.spektrum.de/news/wie-gauss-helfen-kann-das-geheimnis-des-deep-learning-zu-lueften/1937500
Für mich sind fast alle neuronalen Netzwerke einfach Statistik.
Mit wirklicher Intelligenz hat das (fast) nichts zu tun.
Ich schätze, die wirkliche KI, die es noch gar nicht gibt, ist beträchtlich komplizierter.

Vielleicht stößt man darauf bei der Entwicklung des Voll Autonomen Autos, wodurch
diese Entwicklung weitere Jahrzehnte benötigen wird.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/bsd.htm
 
C

Christoph Müller

Guest
Am 29.11.2021 um 21:29 schrieb Sieghard Schicktanz:
Hallo Christoph Müller,
Du schriebst am Mon, 29 Nov 2021 08:01:20 +0100:

[Fahrzeuge AN die Wohnung anflanschen]
Wenn die Fahrzeuge höher werden, erzeugt das Verkehrsstau?

Nur höher? Um einen normalen Pkw als Wohnungsbestandteil nutzen zu
können, ist er auch bei 2,5m Höhe zu klein.
4,5m x 2m = 9 Quadratmeter (geht auch noch etwas größer). Ist sicher
kein Palast. Aber für Sitz, Tisch, Liege, Bildschirm, Computer, kleine
Küche und ggf. Stilles Örtchen sollte es reichen. Schau\' dich mal im
Camper-Markt um, was da alles geboten wird.

Da geht nichtmal eine
anständige Sitzecke mit Tischchen \'rein.
Da solltest du dir mal maßstabsgerecht zeichnen. Wohnmobil- und
Wohnwagenhersteller bringen da eine ganze Menge unter.

> Muß das Ding also größer werden.

Im Zusammenhang mit Railtaxi hätte man das Rastermaß schon in etwa
vorgegeben. Etwa 5 Meter Fahrzeuglänge und 2,5 Meter Breite.

weil sich alle \"sowas leisten wollen\",

Ein Auto ist vor allem ein Stehzeug. Im Schnitt 23 Stunden pro Tag.
Wieso stemmst du dich gegen deren Nutzung in diesen 23 Stunden?

Welche Dauerbenutzung erwartest Du Dir denn in diesen 23 Stunden?
So kann man\'s natürlich auch sehen. Dann kannst du ja getrost deine
Toilette stilllegen. So lang, wie sie pro Tag gebraucht wird, kann man
auch drauf verzichten...

oder, wahrscheinlicher, freie Bahn nur für Spitzenverdiener,
weil sich kein anderer \"sowas leisten\" kann.

Wieso nicht? Heute leistet man sich sowas für eine Stunde pro Tag.

Sollen die Kisten billiger sein als heutige Autos? Wie soll das gehen?
Wie teuer sie sein werden, hängt von vielen Faktoren ab. PKWs gibt\'s ja
auch in einer riesigen Preisspanne. Von unter 10.000,- bis über 1,5 Mio.
ist alles drin.

[Recycling]
Aber vorab muß erstmal wieder eine große Menge Material _neu_
eingesetzt werden, das erst viel später wieder nutzbar gemacht
werden kann.

Jetzt geht auch schon eine ganze Menge mit Recycling. Speziell was
die Metalle und Gläser betrifft. Gilt aber zunehmend auch für
Kunststoffe.

Unterschiedlich.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/mehr-recycling-in-deutschland-1507858

...
Energie haben wir mehr als genug. Wir brauchen nur die richtigen
Technologien an den richtigen Orten zum Einsatz bringen.

Na, dann mach\' halt endlich mal, wenn das so einfach geht.
Astrail-Konzept.

(Ich versuch\' schon, was mir möglich ist, und häng\' doch an allen
Ecken und Enden an irgendwelchen Problemen.)
Das ist ja das Problem. Es wird immer so getan, als ob erst mal der
Kleine Mann am Zug wäre. Wie soll sich der aber eine anständige
Infrastruktur aufbauen können? Das geht ja überhaupt nicht! Da muss die
Politik mitspielen. Diese muss viele Interessen unter einen Hut
bekommen. Zu Wahlzeiten wird versprochen, was die Wähler wollen.
Anschließen wird das Lukrativste gemacht. Was für wen am Lukrativsten
ist, überlasse ich der Fantasie jeden Einzelnen...

Wir müßten uns eigentlich auf einen entsprechenden Anteil an diesem
System beschränken, wenn wir nicht um größere Faktoren effizienter
arbeiten können. Derzeit trifft nur der Ausdruck \"Raubbau\" zu.

Das Astrail-Konzept wurde u.a. entwickelt, um den Raubbau besser und
schneller beenden zu können.

Nur ist das an den Bedingungen, die innerhalb des Subsystems
\"Menschheit\" bestehen, nämlich Gesellschaft, Wirtschaft und Politik,
vollkommen vorbeientwickelt, es berücksichtigt nicht deren Einfluß.
Werde doch mal etwas konkreter, damit ich ggf. entsprechende
Verbesserungen in das Konzept einbauen kann.

--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de
 
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